Chanukka sameach

Chanukka (hebräisch für „Einweihung“) beginnt am 25. Kislev (Kalender). Das Fest erinnert an den Sieg der Makkabäer und die Wiedereinweihung des Tempels. Eine der zahlreichen Chanukka-Legenden erzählt von einem einzigen Fläschchen mit reinem Öl, das die Griechen nicht entweiht hatten und das, obwohl die Menge nur für einen Tag ausreichte, durch ein Wunder acht Tage brannte. In Erinnerung daran zünden wir die Chanukka-Kerzen, jeden Tag eine mehr…

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Paraschat haSchawua: Toldot

In unseren bisherigen Ausführungen zu Sefer Bereschit haben wir gezeigt, wie der Prozeß der „Bechira“ – Gottes Wahl Awrahams und seiner Nachkommen als sein auserwähltes Volk – sich als zentrales Thema darstellt. Wir haben erörtert, wie Gott Awraham viele Male versprach, daß seine Nachkommenschaft („Sera“) zu einem großen Volk in einem besonderen Land („Aretz“) werden sollte…

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Was und warum wird überhaupt am Schabbat gefeiert?

Man kann das jüdische Ritual als die Kunst charakterisieren, der Zeit gültige Formen zu geben, als Architektur der Zeit. Seine meisten Begehungen – der Sabbat, der Neumond, die Festzeiten, das Sabbatjahr und das Jobeljahr hängen an einer bestimmten Stunde des Tages oder der Jahreszeit. So bringt z.B. der Abend, der Morgen oder der Nachmittag die Aufforderung zum Gebet mit sich. Die Grundtatsachen des Glaubens liegen im Bereich der Zeit. Wir gedenken an den Tag des Auszugs aus Ägypten, an den Tag als Israel am Sinai stand und unsere messianische Hoffnung ist die Erwartung eines Tages, des Endes der Tage…

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