Ohne impliziten Antisemitismus geht die Chose nicht

Der Superintendent der evangelischen Kirche Gergely Pröhle, der auch als Staatssekretär im ungarischen Außenministerium fungiert, schreckt nicht davor zurück, in der Budapester Wochenzeitung „Heti Válasz“ vom 28.2.2014  Mazsihisz zu beschuldigen, sie würde „in einer Kampagne um 1% des Steueraufkommens (ungarische Steuerzahler, können einen Prozent ihrer Steuer einer Religionsgemeinschaft oder einer gemeinnützigen Vereinigung spenden) zu erreichen, auf Grund der mit der Regierung strittigen drei Fragen versuchen, die Juden des Landes zu vereinigen und zu mobilisieren“…

Mehr …

70 Jahre nach dem ungarischen Holocaust

Mazsihisz, der Verband jüdischer Gemeinden Ungarns wird nicht an den staatlichen Feiern zur Erinnerung an den freundlichen Empfang der Wehrmacht in Ungarn (19. März 1944) und an die Deportation nach Auschwitz von über einer halben Million ungarischer Staatsbürger, die – bereits drei Jahre vor der deutschen Besatzung – durch das ungarische Rassengesetz als Juden markiert worden waren, teilnehmen…

Mehr …

Die Heimat am Don verteidigt?

Die ungarische Regierung errichtet ein Denkmal zur Erinnerung an die am 19. März 1944 erfolgte deutsche Besatzung im Zentrum von Budapest. Ein paar Wochen später wird ein weiteres Holocaust-Museum in Budapest eröffnet. Damit möchte die Regierung – vor allem im Ausland – den Eindruck erwecken, Ungarn wäre ein demokratisches Land, wie andere EU-Staaten…

Mehr …