Charlotte Knobloch: Ein würdiges Andenken für Kurt Eisner in München

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in München fordert für den ersten Ministerpräsidenten der Republik Bayern „ein würdiges Andenken im Herzen der Stadt München“. Dieser Ort solle auch repräsentativ sein und der herausragenden Rolle, die Eisner für die Geschichte Bayerns gespielt hat, angemessen“. Dies drückte sie auch gegenüber Franz Maget dem Fraktionsvorsitzenden der SPD in Bayern aus…

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Zeit wär’s: Umbenennung des Marienplatzes in Kurt-Eisner-Platz

Es ist schon sehr eigenartig, dass sich unter den Portraits der im Bayerischen Landtag bzw. in der Staatskanzlei geehrten ehemaligen Ministerpräsidenten des Freistaates, keine Würdigung des Gründers des Freistaates befindet. Von Kurt Eisner, dem ersten Ministerpräsidenten und Gründer des Freistaates Bayern, steht auch kein Denkmal vor dem Parlament. Auch an anderer zentraler Stelle der Hauptstadt, etwa vor dem Rathaus, findet sich kein Hinweis auf den Ermordeten…

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Ahnungslosigkeit 2.0: Lehrer zwischen Hysterie und Leichtsinn

Lehrer und Medienkompetenz sind zwei Begriffe, die sich auszuschließen scheinen. Einerseits sehen rund 60% der Lehrer die Schule als die Instanz, die Kindern den Umgang mit Computer vermitteln soll, andererseits findet diese Vermittlung dort kaum oder verspätet statt. Hinzu kommt, dass das Internetverhalten von Lehrern ein komplett anderes ist, als das ihrer Schüler…

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Moshe Zuckermann: Nach dem Krieg und vor dem Ausgleich?

Titel: Zuckermann
Ort: München
Beschreibung: Gaza – Nach dem Krieg und vor dem Ausgleich?

Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Tel Aviv
Moderation: Dr. Reiner Bernstein, München

Samstag, 21. Februar 2009
19.00 Uhr / Gasteig / Black Box
Eintritt 7,00 Euro / erm. 5,00 Euro
(Vvk ab 6.2. bei München Ticket, Tel. 54 81 81 81)

Laut offizieller Verlautbarung verfolgte der Gazakrieg ein klar umrissenes Ziel: dem Beschuss von Orten in Israels Süden durch die Hamas Einhalt zu gebieten. Die Vehemenz, mit der Israel reagierte, sowie der Zeitpunkt der militärischen Maßnahme, zeigt jedoch, dass es um weit mehr ging als um das proklamierte Sicherheitsproblem.
Das Fiasko des zweiten Libanonkrieges (aus israelischer Perspektive) und der beim Ausbruch der Kampfhandlungen bereits angelaufene Wahlkampf in Israel spielten in diesem Zusammenhang eine gravierende Rolle. Dabei sollte sich gerade bei diesen Wahlen erweisen, wie es um die Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts generell bestellt ist.

Moshe Zuckermann, der wie kaum ein anderer die politischen Debatten sowohl in Israel als auch in Deutschland verfolgt, zeigt die strukturellen Koordinaten dieses gesamten Wirkzusammenhangs gebündelt auf. Er wurde 1949 in Tel Aviv geboren. Mit seiner Familie kam er 1960 nach Deutschland und kehrte 1970 nach Israel zurück. Er lehrt an der Universität Tel Aviv und war Leiter des dortigen Instituts für deutsche Geschichte und Herausgeber des „Tel Aviver Jahrbuches für deutsche Geschichte“.
Vor kurzem erschien sein neues Buch „Sechzig Jahre Israel. Die Genese einer Krise des politischen Zionismus“ (Pahl-Rugenstein 2009).
Eine Veranstaltung der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek. Sie wird freundlicherweise von der Petra-Kelly-Stiftung unterstützt.

Date:
2009-02-20

Wehrmachtsoffizier aus „Der Pianist“ geehrt

„Mutter saß beim Frühstück und weinte. Sie sagte mir, dass Vater ihr von den schrecklichen Dingen in Polen erzählt hätte.“ Das war die letzte Erinnerung von Jorinde, 76 , an ihren Vater Wilm Hosenfeld. In Roman Polanskis Film „Der Pianist“ aus dem Jahr 2002 ist das jener Wehrmachtsoffizier, der dem Juden Wladyslaw Szpilman in Warschau das Leben rettete…

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Kurt Eisner – 90 Jahre danach

Am 21. Februar 1919 wurde Kurt Eisner in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße / Nähe Promenadeplatz von einem rechtsextremistischen Attentäter ermordet. Wir werden am Tatort und zur Tatzeit, am Samstag, den 21. Februar 2009 um 11.00 Uhr, einen Kranz dort niederlegen und des ermordeten Ministerpräsidenten, Demokraten, Sozialisten und Pazifisten Kurt Eisner gedenken, der sich insbesondere für Völkerverständigung Bildung und den Dialog von Politik und Kunst einsetzte…

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