„Starting dialogue“ – Auftakt des jüdisch-muslimischen Dialogprojekts

Unter dem Motto „Starting Dialogue“ treffen sich jüdische und muslimische Jungunternehmer und Startup-Gründer am 3. Juli in Berlin. Sie tauschen sich gemeinsam über ihre kulturelle Identität im modernen beruflichen Kontext aus. Die Veranstaltung ist der Auftakt des Projekts „Schalom Aleikum. Jüdisch-muslimischer Dialog“ des Zentralrats der Juden in Deutschland…

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Abschiebungen nach Afghanistan

In großer Sorge haben sich zwölf Nachfahren NS-Verfolgter erneut in einem Offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten gegen Abschiebungen nach Afghanistan gewandt. Zu den Erstunterzeichnern gehören der Theresienstadt-Überlebende und Zeitzeuge Ernst Grube, Präsident der Lagergemeinschaft Dachau, die Schriftstellerin Amelie Fried und Jan Mühlstein von der Liberalen Jüdische Gemeinden Beth Shalom in München…

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Kindertransporte nach Großbritannien – Eine Gedenkreise nach 80 Jahren

Der Ausdruck Kindertransporte bezeichnet eine Rettungsmission, bei der kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ungefähr 10.000 vor allem jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich, dann auch aus der Tschechoslowakei und Polen vor den Nationalsozialisten in Sicherheit gebracht wurden. Sie wurden von ihren Eltern getrennt, mit Zügen und Schiffen nach Großbritannien gebracht und dort von britischen Familien oder sozialen Einrichtungen aufgenommen. Die meisten dieser Kinder sahen ihre Eltern nie wieder und überlebten oft als einzige ihrer Familien den Holocaust. Viele Kinder blieben in England und bauten sich ein neues Leben auf, einige taten dies in anderen Ländern, in die sie später weiterzogen…

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Hebräisch und jüdisch

Der vorliegende Text von Nathan Birnbaum erschien 1902 in der Zeitschrift „Ost und West“ (veröffentlicht unter seinem Pseudonym). Birnbaum, 1864 in Wien geboren, war einer der wichtigsten jüdischen Intellektuellen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er schloss sich zunächst dem Zionismus an, den Begriff hatte er selbst geprägt, um später das Konzept einer interterritorialen Nation, die alle jüdischen Gruppen und deren Kultur integrieren würde, zu favorisieren. Er kämpfte für die Anerkennung des Jiddischen als Sprache und veröffentlichte dazu eine Vielzahl an Artikeln und Kommentaren. Schließlich initiierte er 1908 die erste Konferenz für die jiddische Sprache in Czernowitz, bei der alle führenden jiddischen Schriftsteller der Zeit teilnahmen…

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Jacob Jacobson – Retter der jüdischen Familienforschung

Wer sich mit der jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt, kommt kaum an Namen wie Leo Baeck oder Selma Stern vorbei. Ihre Leistungen in der Wissenschaft und deren Auswirkungen sind bis heute spürbar und nicht mehr wegzudenken. Ein jahrelanger Weggefährte und Freund dieser beiden berühmten Persönlichkeiten war Jacob Jacobson. Er war, obwohl beinahe in Vergessenheit geraten, der größte jüdische Genealoge des vergangenen Jahrhunderts…

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Al Quds-Tag in Berlin

Am Samstag, den 1. Juni, fand in Berlin eine Demonstration anlässlich des „internationalen Qudstages“ statt. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin), das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf haben ihre gemeinsame Auswertung des israelfeindlichen Aufmarsches vorgelegt…

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