Taxi am Shabbat: Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Prag, Budapest, Lemberg und viele Orte mehr waren einst nicht nur bedeutende Zentren des jüdischen Lebens in Osteuropa bzw. des gesamten europäischen Judentums, sondern haben sich auch in die Topographie des allgemeinen jüdischen Gedächtnisses eingeschrieben. Doch wie sieht es heute in diesen Städten aus? Die Journalisten Eva Gruberová und Helmut Zeller haben auf ihren Reisen in sieben postkommunistischen Staaten sehr persönliche jüdische Geschichten gesammelt, die auch einen differenzierten Blick auf die schwierigen politischen Umstände in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Weißrussland, Litauen und der Ukraine gewähren…

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Artisans of Israel – Ein anderer Blick auf Israel

Denken wir an Israel, so denken wir sofort an den Konflikt. Unser Blick auf das Land, das in diesem Jahr sein 70. Gründungsjubiläum begeht, ist eingeschränkt und verengt. Die 8,7 Millionen Menschen, unterschiedlicher religiöser Traditionen und ethnischer Herkunft, verdienen das nicht. Sie und das Land sind weit mehr als Kampf und Widerstand. Nun ist im September 2017 bei dem Stuttgarter Verlagshaus Arnold’sche Art Publishers ein Buch herausgekommen, das unseren Blickwinkel auf eindrucksvolle Weise erweitert…

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Der Riss durchs Geschlecht

Geschlechtlichkeit bleibt ein Thema trotz der vielbeschworenen Fortschritte in den modernen Gesellschaften: Der individuelle, jedem Menschen ganz eigene Konflikt mit der Entdeckung des eigenen Körpers beim Erwachsenwerden, mit dem Begehren nach und von Anderen und mit dem Erleben von Nähe und Distanz ist umgeben von einem dichten Netz von Werten und Normen mit ihren entsprechenden Sanktionen, welche wiederum selbst Gegenstand gesellschaftlicher Konflikte sind…

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Ein Kinderdorf in Oberbayern

Von Herbst 1948 bis Herbst 1951 bot das von der International Refugee Organization (IRO) unterhaltene „Children’s Village Bad Aibling“ rund 2.300 Kindern und Jugendlichen aus über 20 Nationen eine zeitweise und sichere Unterkunft. Die meisten der Jungen und Mädchen stammten aus Osteuropa und hatten ihre Eltern verloren…

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Ausbildungsstätte, NS-Sammellager und Nachkriegshachschara

1893 gründete der hannoveranisch-jüdische Bankier und Hobbygärtner Moritz Simon die Gartenbauschule Ahlem, in der jüdische Jugendliche eine handwerkliche Ausbildung, insbesondere als Gärtner, absolvieren konnten. Über Jahrzehnte wurden dort Hunderte von Mädchen und Jungen fachgerecht auf ihren Eintritt ins Berufsleben vorbereitet…

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