Hybride jüdische Identitäten

Viele Jüdinnen und Juden lieben nichtjüdische Partner_innen, leben und haben Kinder mit ihnen. Die Vorstellung von ‚Juden‘ und ‚Nichtjuden‘ als klar unterscheidbaren Gruppen ist überholt. ‚Gemischte‘ Familien und Partnerschaften sind stattdessen Teil der zeitgenössischen Lebensrealität im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus…

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Wagnis Solidarität – Zeugnisse des Widerstehens angesichts der NS-Gewalt

In der NS-Zeit wurde mitmenschliche Solidarität mit brutaler Gewalt zerstört. Die Folgen reichen bis in die Gegenwart. Menschen, die das Wagnis eingingen, politischen Widerstand gegen die NS-Gewalt zu leisten, sind immer noch zu selten Thema des öffentlichen Diskurses. Ihr Mut, ihre Solidarität und ihr Einsatz für Humanität wurden bisher nur partiell gewürdigt, ihre modellhafte Bedeutung für Gegenwart und Zukunft noch zu wenig erkannt…

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Die Unfähigkeit zu lieben

Agnes C. Mueller erklärt in ihrem gerade erschienenen Buch zur deutschen Gegenwartsliteratur, warum und wie sich die jetzt lebenden Generationen der nicht-jüdischen Deutschen Juden gegenüber sehen und verhalten. Sie konstatiert zwar eine Veränderung seit dem Ende der Shoah, gibt aber noch keine Entwarnung. Nicht länger die Unfähigkeit zu trauern (Alexander und Magarete Mitscherlich) präge das Verhältnis, sie habe sich nun leider in eine Unfähigkeit zu lieben verwandelt…

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