Von Bramsche nach Buenos Aires

„Auf den Spuren der jüdischen Familie Voss“, heißt ein neues Buch aus dem Berliner Verlag Hentrich & Hentrich, das im Dezember 2015 veröffentlicht wurde. „Alles fing mit einem Zeitungsartikel […] anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht an: „Die Züge nach Auschwitz fuhren überall ab“ lautete der Titel“, so der Autor im Vorwort. „Diese Überschrift war der Auslöser für die Frage: wie war das eigentlich in Bramsche? Gab es hier Juden? Wenn ja, was ist aus ihnen geworden?“…

Mehr …

Terroristenrefugium am Genfer See?!

Das Buch „Schweizer Terrorjahre“ ist seit seinem Erscheinen im Januar 2016 ein Politikum. Der brisante Vorwurf, dass der Schweizer Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Politischen Departements – also der Schweizer Außenminister – Pierre Graber im Alleingang mit der PLO Anfang der 1970er Jahre ein „Geheimabkommen“ geschlossen haben soll, veranlasste den Bundesrat und die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft jeweils eine Arbeitsgruppe einzusetzen, um die Enthüllungen von Marcel Gyr zu überprüfen. Beide Untersuchungen kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass sich sich keine Hinweise auf einen „Geheim-Deal“ ergeben. Dennoch bleiben offene Fragen…

Mehr …

Von den Juden und ihren Lügen

Nicht nur Deutschland wird 2017 500 Jahre Reformation feiern. Dabei wird man nicht den wilden Judenhass von Martin Luther verschweigen können, weil dieser ehemalige Augustinermönch die deutsche Sprache erneuerte und die Aufklärung möglich machte. Auch wird man nicht das Argument akzeptieren können, dass Luther lediglich den Zeitgeist verkörperte. Denn sein Hass war doch das genaue Gegenteil von dem, was Christen schon damals postulierten, man solle sogar seine Feinde lieben…

Mehr …

Der Jüdische Friedhof Köln-Bocklemünd

Der Jüdische Friedhof in Köln-Bocklemünd wurde 1918 eröffnet, nahezu gleichzeitig mit dem benachbarten städtischen Westfriedhof. Er ist der größte jüdische Friedhof in Köln und wird bis heute genutzt. Barbara Becker-Jákli hat erstmalig die Geschichte und die damit verbundenen Biografien in ihrem Buch aufgearbeitet. Ein ehrgeiziges Projekt, mit dem sich die Autorin viele Jahre beschäftigt hat. Das Ergebnis: ein Standardwerk, 400 Seiten stark, üppig bebildert und gespickt mit Informationen. Vergangene Woche stellte sie ihr Buch im Gespräch mit Abraham Lehrer von der Synagogen-Gemeinde Köln in der Friedhofshalle vor…

Mehr …