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GÖRAN ROSENBERG
Göran Rosenberg wurde 1948 als Sohn polnisch-jüdischer Eltern, die
den Holocaust überlebt hatten, in Schweden geboren. Er gehört zur 'zweiten Generation',
wie man die Kinder der Überlebenden nennt. Sein Vater nimmt sich 1962 das Leben, das Kind
versteht diesen Tod nicht; die Mutter geht mit dem 14jährigen Göran nach Israel, einige
Jahre später kehrt die Familie nach Stockholm zurück.
Heute arbeitet er als Herausgeber der renommierten schwedischen
Zeitschrift Moderna Tider in Stockholm und ist historischer Kommentator im schwedischen
Fernsehen.
DAS VERLORENE LAND
Israel eine persönliche Geschichte
Rosenberg berichtet über seine Kindheit in Schweden und die
Einwanderung nach Israel. Bereits hier zeigt sich Rosenbergs Meisterschaft in der
Verknüpfung der eigenen mit der politischen Geschichte. Im Vorwort schreibt er:
»Langfristig gesehen scheint mir, daß der Titel Das verlorene Land nicht
notwendig negativ gedeutet werden muß. Was ich an messianischen Utopien und Träumen
verlor, war vielleicht nicht wert, bewahrt zu werden. Was man anstelle dessen gewinnen
kann, ist gewiß kein Gelobtes Land.«

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