Philosophische Bibliothek:
BARUCH SPINOZA
BARUCH DE SPINOZA
Sämtliche Werke in sieben Bänden und einem Ergänzungsband
Philosophische Bibliothek
91-96a/b. 350. Gesamtausgabe.
Band 1
Kurze Abhandlung von Gott, dem Menschen und dessen Glück |
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von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg.
Taschenbuch
Auf der Grundlage der Übersetzung von
Carl Gebhardt neu bearbeitet, eingeleitet und herausgegeben von Wolfgang
Bartuschat.
Philosophische Bibliothek 91. 1991. XLII, 182 S. 1039-8. Kart. 32,-
Spinozas Kurze Abhandlung gilt als früher Grundriß seines Hauptwerkes,
der Ethik. Etwa 1660 entstanden, ist diese Schrift durch eine
niederländische Übersetzung aus seinem Freundeskreis erhalten. Neben der
eigenständigen Bedeutung, die dem Text zukommt, werden hier wesentliche
Hinweise auf die Quellen und Problemstellungen gegeben, an die Spinoza
anknüpft und an denen sich sein Denken entzündet.
Band 2
Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt |
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Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt
von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg.
Taschenbuch
Neu übersetzt, herausgegeben und mit
einer Einleitung versehen von Wolfgang Bartuschat.
Philosophische Bibliothek 92. 1999. XXXI,
612 S. 1431-8. Kt. 48,-
Die Ethik ist Spinozas Hauptwerk, an dem er von 1662 bis 1675
gearbeitet hat. Sie enthält das Ganze seiner Philosophie, die er – wie kein
anderer bedeutender Philosoph – in einem einzigen Werk zusammengefaßt hat.
Das in fünf Teile gegliederte Werk enthält im ersten Teil eine Theorie
elementarer Strukturen der Welt, im zweiten Teil eine Theorie menschlichen
Erkennens und in den restlichen drei Teilen eine Ethik vernünftigen
menschlichen Handelns, auf die – wie der Titel Ethik signalisiert – die
gesamte Philosophie hinausläuft.
Die vorliegende Edition stützt sich auf Gebhardts kritische Ausgabe (Spinoza
Opera Bd. II, 1925), verbessert den lateinischen Text aber unter
Berücksichtigung der Ergebnisse der jüngsten Texterforschung. Die
Übersetzung – die erste deutschsprachige seit der von O. Baensch aus dem
Jahre 1905 – wertet die neuerbrachten Forschungen zur Philosophie Spinozas
aus und vermag so den Gehalt dieser schwer zugänglichen Philosophie
angemessener als bisher zu erschließen.
Band 3
Theologisch-politischer Traktat |
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Theologisch-politischer Traktat
von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg.
Taschenbuch
Auf der Grundlage der Übersetzung von
Carl Gebhardt neu bearbeitet, eingeleitet und herausgegeben von Günter
Gawlick. 3., durchges. Aufl.
Philosophische Bibliothek 93. 1994. XXXVIII, 369 S. 1191-2. Kart.
38,-
Der Traktat wurde als politische Tendenzschrift entworfen und ist ein
frühes Plädoyer für die Freiheit philosophischen Denkens. Darin verteidigt
Spinoza die Autonomie der Vernunft und das Prinzip der voraussetzungslosen
Wissenschaft gegen staatliche Willkür und die Ansprüche der Theologie.
Band 4
Descartes' Prinzipien der Philosophie auf geometrische Weise
begründet |
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mit dem "Anhang, enthaltend
metaphysische Gedanken"
Übersetzt von Artur Buchenau. Mit Einleitung und Anmerkungen
herausgegeben von Wolfgang Bartuschat.
Philosophische Bibliothek 94. 6. Aufl. 1987. XXXVIII, 176 S. 0736-2.
Kart. 32,-
Diese 1663 in Amsterdam erschienene Schrift ist die einzige, die Spinoza zu
seinen Lebzeiten unter eigenem Namen veröffentlicht hat. Ihr Reiz besteht in
der Auseinandersetzung Spinozas mit Descartes auf dem Boden der cartesischen
Philosophie, gegenüber der er bereits eine eigenständige Position
eingenommen hatte.
Band 5.1
Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes
(Tractatus de
intellectus emendatione) |
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Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes
von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg.
Taschenbuch
Lateinisch-deutsch.
Neu übersetzt, eingeleitet und hrsg. von Wolfgang Bartuschat.
Philosophische Bibliothek 95a. 1993. XLIII, 123 S. 1123-8. Kart. 28,-
Spinozas kleine und unvollendete Schrift bildet eine unerläßliche Propädeutik
zur Ethik: denn nur hier hat Spinoza sich die Aufgabe gestellt, dem Laien zu
zeigen, daß der Aufstieg zum Wissen möglich und methodisch nachvollziehbar
ist. Die zweisprachige Neuausgabe bietet neben dem textkritisch
wiedergegeben Original eine terminologisch genaue Neuübersetzung sowie eine
systematische Einführung in die Bedeutung dieser Schrift für die Philosophie
Spinozas, die einer gänzlichen Neubewertung des Ranges der unvollendeten
Abhandlung gleichkommt.
Band 5.2
Politischer Traktat
(Tractatus politicus) |
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Politischer Traktat
von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg.
Taschenbuch
Lateinisch-deutsch. Neu übersetzt,
eingeleitet und herausgegeben von Wolfgang Bartuschat.
Philosophische Bibliothek 95b. 1994. IL, 246 S. 1165-3. Kart. 48,-
In der unvollendet gebliebenen, posthum 1677 publizierten Streitschrift
Tractatus politicus entwickelt Spinoza seine Politik-Theorie, wie ein
Staat verfaßt sein muß, damit er bei der zu realisierenden Freiheit der
Individuen angesichts der Kräfte des affektiven Begehrens des Einzelnen ein
friedvolles Leben der Menschen untereinander sicherstellen kann.
Briefwechsel
von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg. (1986)
Taschenbuch
Übersetzung und Anmerkungen von Carl
Gebhardt. Ergänzt, neu eingeleitet und mit einer Bibliographie versehen von
Manfred Walther.
Philosophische Bibliothek 96a. 3., verbesserte Aufl. 1986. LXVII, 464
S. 0672-2. Kart. 68,-
Dieser Band dokumentiert alle bis heute bekannt gewordenen und nachgewiesenen
Spinoza-Briefe. Die dritte Auflage bietet darüber hinaus das zur Zeit wohl
umfassendste Verzeichnis der Literatur zum Briefwechsel.
Spinoza-Lebensbeschreibungen und Gespräche
von Baruch de Spinoza
Meiner, Hbg.
Taschenbuch
Erheblich erweitert, neu herausgegeben
und erläutert von Manfred Walther.
Übersetzung der Lebensbeschreibungen von Carl Gebhardt
Philosophische Bibliothek 96b. 1998. XV, 330 S. 0699-4. Kart. 86,-
Das Interesse am Lebenslauf Baruch de Spinozas, das stets das Interesse an
seiner Philosophie begleitet hat, ist – im Vergleich zum Interesse an
anderen Gestalten der Philosophiegeschichte – ungewöhnlich groß gewesen und
bis heute lebendig geblieben. Keiner hat – in den Augen der Zeitgenossen –
so radikal wie er das traditionale Denken in Frage gestellt.
Die Neuausgabe dieses Bandes, der die sechs überlieferten Lebensbeschreibungen
Spinozas von Jelles, Lucas, Kortholt, Bayle, Colerus und Stolle-Hallmann
enthält, erfaßt im gänzlich neu bearbeiteten Anhang alle zwischenzeitlich
neu aufgefundenen Dokumente und Urkunden zu Leben und Werk Spinozas. Die
beigegebene Bibliographie verzeichnet alle Veröffentlichungen zu Leben und
Werk Spinozas.
Ergänzungsband
Algebraische Berechnung des Regenbogens -
Berechnung von Wahrscheinlichkeiten |
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Niederländisch-deutsch. Übersetzt
und mit Einleitung herausgegeben von Hans Christian Lucas und Michael John
Petry.
Philosophische Bibliothek 350. 1982. XLII, 83 S. 0563-7. Kart. 32,-
Die Frage, ob die beiden in dieser Ausgabe zweisprachig vorgelegten Texte
tatsächlich von Spinoza stammen, ist in der Forschung heftig umstritten. Die
in der Einleitung der Herausgeber vorgetragenen Argumente lassen es jedoch
als sehr begründet erscheinen, daß beide Texte Spinoza zuzuschreiben sind.
FRIEDRICH HEINRICH JACOBI
Werke
Herausgegeben von Klaus Hammacher und Walter Jaeschke.
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Band 1: Schriften zum Spinozastreit |
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Herausgegeben von Klaus Hammacher und
Irmgard-Maria Piske. 1998.
Textband (1,1) VIII, 353, 8* S., Anhang (1,2) VI, 355-640 S.
Zwei Bände im Schuber. 1348-6. Ln. 298,-
Der Band umfaßt die Schriften "Ueber die Lehre des Spinoza in Briefen an den
Herrn Moses Mendelssohn" von 1785 (mit den Varianten und Beilagen der 2.
Ausgabe von 1789 und der 3. Ausgabe von 1819) sowie "Friedrich Heinrich
Jacobi wider Mendelssohns Beschuldigungen betreffend die Briefe über die
Lehre des Spinoza" von 1786 (mit den Varianten der 2. Ausgabe von 1819). Die
beiden von den Zeitgenossen vielbeachteten Schriften dokumentieren den
Briefwechsel zwischen Jacobi und Moses Mendelssohn, der Lessings spätes
Bekenntnis zum Spinozismus aus dem Gespräch mit Jacobi vom Juli 1780 und
Jacobis daran anschließende Darstellung des Systems Spinozas enthält. Die
Veröffentlichung der Briefe durch Jacobi führte zum sog. "Spinoza-" oder
"Pantheismusstreit", an dem alle bedeutenden Denker der Zeit Anteil nahmen.
Der Band ist in zwei Teilbände gegliedert.
Teilband 1,1 enthält die Texte mit den Variantenapparaten: Der
Variantenapparat I verzeichnet sämtliche Abschriftvarianten zur ersten
Auflage der Briefe "Ueber die Lehre des Spinoza", die in den im editorischen
Bericht beschriebenen Handschriften überliefert sind; der Variantenapparat
II verzeichnet sämtliche Auflagenvarianten der zweiten und dritten Auflage
von "Ueber die Lehre des Spinoza" sowie der zweiten Auflage von "Wider
Mendelssohns Beschuldigungen". Editorische Eingriffe in den Text des
jeweiligen Originals werden im textkritischen Apparat nachgewiesen.
Teilband 1,2 enthält den editorischen Bericht mit der Beschreibung der
herangezogenen Quellen sowie einen ausführlichen historischkritischen
Stellenkommentar.
Die längste Zeit war Friedrich Heinrich
Jacobi allein in zeitgenössischen Ausgaben und damit so gut wie gar nicht
zugänglich. Nun liegt der erste von sechs Bänden einer hervorragenden neuen
Werkedition vor.
Süddeutsche Zeitung, 8 Mai 1999
Rezension der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung (FAZ)
Baruch de Spinoza
(1632-1677) gehört zu jenen frühen Philosophen der Aufklärung, die durch
kritische Befragung für die heutige Zeit wiederentdeckt werden können. Denn
die Gedanken seines Hauptwerkes, der 'Ethik, nach der geometrischen Methode
dargestellt', führen in ihrer metaphysischen Spekulation über das Wesen
Gottes und der Natur direkt hin zu drängenden ökologischen Fragen unserer
Zeit. Darüber hinaus hat Spinoza sich in kleineren Schriften, so etwa dem
'Tractatus Theologico-Polticus', mit der Vereinbarkeit von Naturrecht und
Staatsordnung auseinandergesetzt.
Helmut Seidel gelingt es, Spinoza nicht nur als 'kostbare Antiquität'
darzustellen, sondern frei vom Staub der Jahrhunderte als aktuellen
Vordenker einer Toleranz, 'die nicht wie ein schönes Ideal über der
Wirklichkeit schwebt, sondern sich der Schwierigkeiten ihrer Verwirklichung
voll bewußt ist.'
Spinozagesellschaft
[Judentum
- Jahaduth]
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