Bücher zur jüdischen Religion
und Kultur:
Die SynagogeWährend
ihrer langen Geschichte, ganz besonders in Zeiten äußerster Bedrängnis und
Not, war den Juden die Synagoge stets ein Zentrum ihres Alltags und eine
Quelle spiritueller Stärke. Sie spielte eine symbolische und auch eine
praktische Rolle in dem Bemühen der meisten Juden überall auf der Welt, an
ihrem Glauben festzuhalten.
Der
Judaismus ist mehr als eine Religion, wie sich gerade in den mit der
Synagoge verbundenen Ritualen und Traditionen zeigt. Er beinhaltet eine ganz
bestimmte Art zu leben und war in der Diaspora eine Hilfe zum Überleben.
Deshalb ist die Geschichte der Architektur der Synagoge auch eine
Kulturgeschichte des Judentums.
''Dies ist nichts anderes als das Haus G'ttes''... (BeReshith /
Genesis 28.17)
Abb.: Fayence-Mosaik aus einer Synagoge in Isfahan
(18.Jh. p115)
Der
Architekturprofessor H.A. Meek schildert in lebendiger Sprache 2.000 Jahre
Stilgeschichte der Synagoge in Verbindung mit den Riten, von den Anfängen
zur Zeit König Salomons über die barocke Kultur in Vene dig bis hin zu den
schlichten Gebäuden der Gegenwart. Obwohl immer wieder zahlreiche
Stilelemente einflossen, wurde stets das Erbe der biblischen Vorgänger
gewahrt, nämlich der Gedanke an das Gebot Gottes an Moses, in der Wüste ein
Tabernakel zu errichten. Die wunderbare und reichhaltige Illustration des
Buches macht es gleichermaßen zu einem Lese- und Schauvergnügen, zu einer
Aufforderung zum Spaziergang durch bekannte Stätten, wie die Synagogen von
Jerusalem, Prag, Paris, Amsterdam, New York oder auch in Deutschland. Uns
begegnet ein vielfältiges Kulturerbe, das Juden und Christen gleichermaßen
fasziniert.


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H. A. Meek
Die Synagoge
Aus dem Englischen von Sieglinde Denzel, Susanne
Naumann, Martin Rometsch, Barbara Scriba-Sethe
240 Seiten, 160 farbige und 70 s/w Abbildungen
DM 128,- / ÖS 934,- / sFr 112,-
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Siehe auch:
Berlin, Fasanenstrasse
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