Kapitel I
Unterhalb des Rheingaus, wo die Ufer des Stromes ihre lachende Miene
verlieren, Berg und Felsen, mit ihren abenteuerlichen Burgruinen, sich
trotziger gebärden, und eine wildere, ernstere Herrlichkeit emporsteigt,
dort liegt, wie eine schaurige Sage der Vorzeit, die finstre, uralte Stadt
Bacherach...
weiter...
Kapitel II
Als
die schöne Sara die Augen aufschlug, ward sie fast geblendet von den
Strahlen der Sonne. Die hohen Türme einer großen Stadt erhoben sich, und
der stumme Wilhelm stand mit der Hakenstange aufrecht im Kahne und leitete
denselben durch das lustige Gewühl vieler buntbewimpelten Schiffe, deren
Mannschaft entweder müßig hinabschaute auf die Vorbeifahrenden, oder
vielhändig beschäftigt war mit dem Ausladen von Kisten, Ballen und Fässern,
die auf kleineren Fahrzeugen ans Land gebracht wurden...
weiter...
Kapitel III
Als die schöne Sara, nach beendigtem Gottesdienste, in den Hof der
Synagoge hinabstieg, stand dort der Rabbi, harrend seines Weibes. Er
nickte ihr mit heiterem Antlitz und geleitete sie hinaus auf die Straße, wo
die frühere Stille ganz verschwunden und ein lärmiges Menschengewimmel zu
schauen war... weiter...
... ach ja, der Schluß und die folgenden Kapitel sind, ohne Verschulden
des Autors, verloren gegangen... ... ...