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"Dorit Rabinyans
Roman liest man mit angehaltenem Atem.
Ihre wunderbar reiche Sprache ist voll von Bildern, die Art
von Sprache, die von der Sinnlichkeit des Körpers durchdrungen ist ...
Sie feiert die Schönheit des Weiblichen"
Jedioth Achronoth
"Es ist unmöglich,
nicht von der Magie des Romans verzaubert
zu werden, die sich in den Farben und Düften der Handlung entfaltet ...
Hinreißend präsentiert der Roman sinnliche Eindrücke und heutiges
Lokalkolorit, verwoben in eine Fülle von Mythen, Riten und Folklore ...
Ihr Stil läßt sich mit Márquez, Toni Morrison oder Rushdie vergleichen".
Ma´arviv
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Nach ihrem Roman
Mandelbaumgasse (deutsch 1998) erscheint am 21-08-2000 das zweite Buch
der persisch-israelischen Schriftstellerin Dorit Rabinyan. Monatelang stand
ihr Roman "Unsere Hochzeiten" in Israel auf Nr.1 der Bestsellerlisten.
"Jede
Zeile Dorit Rabinyans ist eine Perle"...
Jedioth Achronoth
"In ihrer Hochzeitsnacht war
Solis Gesicht ihr so nah, dass sie jedes eingewobene Lachfältchen sah.
Iranis Hochzeitskleid, von ihrer Mutter aus 5854 Perlen und einem einzigen
weißen Faden gefertigt, schimmerte vor seinen Augen wie leuchtendes
Elfenbein."
So beginnt die Erinnerung von Irani
Asisyan an ihre Hochzeit mit Soli, und sie ist Teil der Familiengeschichte
der Asisyans. Abend für Abend erzählt Irani ihren vier Töchtern, wie die
Vorfahren einst in der Türkei, in Persien und selbst im fernen Indien
zueinander fanden, und sie malt sich aus, wie bald die Hochzeiten ihrer
Kinder aussehen werden, jetzt, da sie in Israel leben.
Aber das Versprechen vom Glück kann nicht immer gehalten werden. Die
umschwärmte Sophia gerät an einen Juwelenhändler aus Tel Aviv, Marcelle
verliebt sich in einen Nachbarsjungen, der sie überhaupt nicht wahrnimmt,
und Lisi wird ihrem Mann bei wilden Touren durch Tanzclubs untreu. Sie alle
finden sich wieder im Hause Asisyan ein. Es ist die Jüngste, Matti, die
schließlich etwas ganz Unerhörtes tut und der Familie neue Hoffnung gibt.
In sinnlichen Bildern entfaltet Dorit
Rabinyan das Schicksal einer Familie. Sie zeigt die kleinen Lügen und die
großen Sehnsüchte ihrer Figuren, schlägt Brücken in die Vergangenheit zu
fernen, traumerfüllten Orten. Orientalische Fabulierlust und moderne
Erzählkunst verbindet Dorit Rabinyan zu einem Fest der Sinne.
Ein Interview mit Dorit Rabinyan
Israelisches
Schreiben und die Frage
nach der Identität
haGalil onLine
18-08-2000
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