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Leah Rauhut-Brungs:
Die linkshändige Jüdin
Erzählungen, in deren Mittelpunkt
jüdische Frauen aus Deutschland und aus der Schweiz stehen. Alle leben
in einer Welt der scheinbaren Normalität: Sie klagen nicht an, aber sie
leiden an der Vergangenheit, die ihr Leben bestimmt, betrogen um ihre
eigene Gegenwart und Zukunft. Ihre Seelen weisen unheilbare Wunden auf.
Die Aufrechterhaltung dieser äußerlichen Normalität und ihrer
psychischen Konflikte steht im Mittelpunkt dieser Erzählungen.
Alleingelassen mit ihrem Schmerz in einer gleichgültigen Umgebung, sucht
sich jede eine Nische, wo scheinbar keine Verletzungen durch die
Außenwelt mehr möglich sind.
"Die Kurzgeschichten von Leah Rauhut-Brungs
eröffnen dem Leser jüdische Lebenswelten im Spannungsfeld ziwschen
Anpassung, gesuchter Anonymität und Verzweiflung. Schicksale werden
nicht mitleidheischend ausgebreitet, sondern eröffnen sich oftmals nur
aus den überraschenden Schlußpointen. Ein Buch, daß man am liebsten
nicht mehr aus der Hand legt."
Heide Sobotka / Allgemeine
Jüdische Wochenzeitung
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