| Ralph Giordano feiert
seinen 75. Geburtstag Ralph Giordano, geb. am
20.03.1923, wuchs als Kind einer Musikerfamilie in Hamburg auf, seine Mutter
war Jüdin. 1940 mußte er aufgrund der anwachsenden Judenverfolgung die
Schule verlassen, zuvor war er bereits mehrfach von der Gestapo verhört und
gefoltert worden. Die Familie überlebte bis zur Befreiung im Mai 1945 in
wechselnden Verstecken im Hamburger Raum - am Rande des Existenzminimums.
Nach dem Krieg wurde Ralph Giordano Mitarbeiter von Rundfunksendern, von
1964 bis 1988 arbeitete er als Fernsehdokumentarist beim WDR, er drehte
zahlreiche Femsehfilme, die ausgezeichnet wurden. Dabei hat er immer sehr
eindeutig in politischen Fragen Stellung bezogen und sich der Aufklärung
über den Nationalsozialismus verschrieben. 1982 veröffentlichte er im S.
Fischer Verlag den Roman ,,Die Bertinis", der 1988 als Mehrteiler verfilmt
wurde und großes Aufsehen in Deutschland erregte. Für ,,Die Bertinis"
verwendete er die eigene Familiengeschichte als Folie, das Buch ist im
Fischer Taschenbuch Verlag lieferbar.
Neue Sichtweisen
jüdischer Geschichte
Die Untersuchung der mittelalterlichen Geschichte der Juden in Deutschland
ist in den letzten Jahren in Bewegung geraten. Die neuen Sichtweisen sollen
nun auch und gerade dem deutschsprachigen Leser nahegebracht werden (Prof.
M.Toch, Hebr. Univ. Jerusalem).
Nachwuchsjournalismus:
Eine
Schülerzeitung findet bei haGalil onLine faszinierende Vielfalt
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