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Nicht anecken:

Obama redete wie Bush
Barack Obama gab in der israelischen Kleinstadt Sderot eine Pressekonferenz und verwendete Wortwendungen, die aus dem Lexikon des derzeitigen Präsidenten George W. Bush stammen könnten. Zu Iran sagte er, dass ein mit Atomwaffen aufgerüsteter Iran „die Spielregeln ändern“ würden. Er empfahl Sanktionen und Lockmittel. Doch gleichzeitig äußerte der die berühmte Formel: „Ich werde keine Option vom Tisch nehmen.“ Gemeint ist damit traditionell, dass ein Militärschlag nicht ausgeschlossen sei...

Regierungsberatung:
Bedrohung durch Al-Qaida
Das Außen- und Sicherheitspolitische Kabinett der israelischen Regierung hat erstmals über die Bedrohung beraten, die der Globale Jihad für Israel darstellt. Die Berichte der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste konzentrierten sich dabei auf das Terrornetzwerk Al-Qaida und seine Operationen gegen israelische und jüdische Ziele weltweit...

Terror in Jerusalem:

Wieder Anschlag mit Radbagger
Jerusalems Bürger sind vorgewarnt. Sie wissen, dass verrückt gewordene gelbe Radbagger die neueste palästinensische Terrorwaffe ist. Deshalb war der zweite Anschlag mit einem Radbagger innerhalb nur einer Woche nach nur 30 Sekunden vorüber und der Baggerfahrer wurde umgehend erschossen...

Olympia:
42 israelische Sportler nominiert
Israel hat für Peking die größte Olympiamannschaft in seiner Geschichte nominiert. 42 israelische Athleten wollen in zwölf Sportarten gegen Teilnehmer aus über 200 Nationen antreten...

Erneuter Bulldozer-Angriff in Jerusalem: 25 Verletzte in der Rehow haMelech David (König David Strasse)
Es gelang dieses Mal den Täter, einen Hamas-Anhänger aus Ost-Jerusalem, wesentlich früher auszuschalten, als noch beim Angriff am Monatsanfang. Der Angriff konnte also schneller gestoppt werden und es gab keine Todesopfer. Polizeisprecher Dudu Cohen: "Wir werden die ohnehin hohe Alarmbereitschaft in Jerusalem weiter erhöhen". Avi Dichter, Minister für Innere Sicherheit, warnte vor allgemeiner Verdächtigung der arabischen Bevölkerung von Ost-Jerusalem, auch wenn dies der dritte Angriff in Folge ist.
Das Durcheinander nutzten einige Rechtsextremisten um eine spontane Kundgebung abzuhalten. Sie skandierten "Olmert, Peres - Verräter, Terrorhelfer!" und zeigten Plakate auf denen Israels Premier und Staatspräsident mit arabischer Kopfbedeckung (Kafije) gezeichnet und als "self-hating Jews" beschimpft wurden. Zur selben Zeit wurde bei Lud ein Stein auf den Zug nach Jerusalem geworfen. Ein Fahrgast wurde von Glassplittern verletzt.

Jeckes in Israel:
Aber die Sprache bleibt
Aus über viele Jahre in Israel aufgezeichneten Interviews mit deutschstämmigen Juden, hat Salean A. Maiwald einen Extrakt erarbeitet. Noch immer sprechen sie deutsch, die Sprache der Kindheit, der Eltern und das nach Jahrzehnten geretteten Lebens in Israel...

Botanisches Wunder:
Wers glaubt, wird selig
Mit zynischen Anmerkungen und sogar einem "wers glaubt, wird selig" im Untertitel, berichtete die Zeitung "Jedijot Achronot" von einem "Wunder". Allein ein von Papst Johannes Paul II bei seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land im Millenniumsjahr 2000 gesegneter Olivenbaum trage in diesem Jahr Früchte...

Btselem:
Soldat schießt auf gefesselten Palästinenser
Vor einem Militärjeep, nahe dem Dorf Nilin, hält ein israelischer Offizier einen jungen Palästinenser im grünen T-Shirt am Arm fest. Ein Soldat der Panzereinheit 77 zielt mit seinem Gewehr in Richtung der Füße des 27 Jahre alten Ashraf Abu Rahma. Der Soldat hatte Gummi-Mantel-Munition geladen...

Internationaler Druck auf den Iran (I):
Lächelnde Gesichter beenden die Uran-Anreicherung nicht
Der Iran betrachtet sein Atomprogramm als legitimes Recht und somit kann man davon ausgehen, dass er es nicht aufgeben wird. Unklar ist, in welchem Maße die Drohung wirtschaftlicher Sanktionen oder eines Militärschlags den Standpunkt des Irans hinsichtlich seines Atomprogramms zu ändern vermögen...

Internationaler Druck auf den Iran (II):
Reden und verdächtigen
Eine beachtenswerte Entwicklung trat in Folge der Verhandlungen zwischen Offiziellen der Europäischen Union und Saeed Jalili, dem iranischen Vertreter bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf auf. Zum ersten Mal wohnte William Burns, der US-amerikanische Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, den Treffen bei...

Internationaler Druck auf den Iran (III):
Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran
Verschiedene Ereignisse des letzten Monats lassen vermuten, dass sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran bedeutender Veränderungen unterziehen könnten...

Online-Community für Fussballfans:
"Ki me Zion tizeh – Fussball?"

Wie König Fussball von Tel Aviv aus die Welt erobert – in Form einer Web-Community namens "Footbo"...

Weitere Meldungen...
Archiv...


Rechte Symbole bei Mittelaltergruppen:
Der Nazi im Kettenhemd

Auf Mittelaltermärkten sind sie Stars: Gruppen, die historische Ereignisse nachstellen. Wissenschaftler kritisieren: hier werden ideologisch verzerrte Geschichtsbilder vermittelt...

Über die Entrümpelung der deutschen Geschichte:
Warum uns der Nahe Osten näher liegt
Die bayerische Staatsregierung schickt sich an, ohne mit der Wimper zu zucken das Unterrichtspensum zu NS-Propaganda, Antisemitismus und Holocaust in den letzten zwei Jahren bis zum Abitur auf sieben Stunden zu reduzieren, während das Pensum zum Nahostkonflikt auf zehn Stunden angehoben werden soll. Die Begründung im vertrauten Bürokratendeutsch liest sich zunächst wie die bekannte Frage in Tante Emmas Laden, ob’s denn nicht ein bisschen mehr sein dürfe...

Achtung, Achtung!

"Sie hören den Sender der Freiheitsaktion Bayern!"

Vor Eintreffen der Amerikaner versuchen Soldaten vergeblich, den Nazis München zu entreißen...

"Hammer Stimmung":
Stimmen zu Samir Kuntar

Was denken junge Muslime hierzulande über den Gefangenenaustausch der Hizbullah mit Israel? Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Blick in die diversen Internetforen der Muslime in Deutschland...


Von Thomas Mann bis Martin Walser:
Literarischer Antisemitismus in Deutschland
Die Gewalt, die in sprachlichen Stereotypisierungen steckt, ging und geht der Demütigung, der körperlichen Gewalt, der Vertreibung und des Völkermords voraus. Wie aber kann es gelingen, antisemitische Sprechweisen freizulegen? Nach welchen Kriterien kann Antisemitismus in literarischen Texten analysiert werden?...

Kommentar zum Gedenken des 20.Juli: Besungene und unbesungene Helden
Es ist wieder soweit. Das kollektive Schulterklopfen der Deutschen zum 20. Juli - dem Gedenktag des verpatzten Hitlerattentats der Stauffenbergtruppe - hat eingesetzt...

Fritz Gerlich:
Ein tapferer Feuerkopf
Zu Hitlers ersten Opfern gehört 1933 der Journalist Fritz Gerlich, der ihm wie kaum ein anderer die Stirn geboten hat. Im März 1933 stürmt ein Schlägertrupp das Büro der Zeitung und geht auf den Chefredakteur los. Und ausgerechnet er, der den Nazis alles Finstere zugetraut hat, kann es nicht fassen...

Der Mut der wenigen:
Nur acht Minuten
Ganz für sich allein fasst Georg Eiser den Entschluss, Hitler in die Luft zu sprengen. Georg Eiser, ein kleiner, unauffälliger Mann mit welligem, dunklem Haar und hellen Augen. 35 Jahre alt, ein Einzelgänger, der sich wenig für Politik interessiert...

Kennen Sie Willi Bleicher?
Nein, nie gehört!
Das wundert mich nicht. Wie sollten Sie auch? Die großen historischen Vorabendserien der letzten Jahre - treffenderweise "histortainment" genannt - beschäftigten sich ja auch vornehmlich mit den Tätern des NS-Regimes...

"Unser Claus":
Instrument der "Erinnerungskultur"

Die Warte des Betrachters prägt die Worte und somit im Nachhinein auch die Vorstellung vom geschichtlichen Vorgang. "Drittes Reich", "NS-Zeit" oder "totalitäre Hitler-Diktatur"? Die historische Begriffsbildung ist ein heiß umkämpftes Gebiet.

Berlin:
Gedenkfeier für Udi Goldwasser und Eldad Regev
Am Sonntag fand in Berlin am Mahnmal des Jüdischen Gemeindezentrums eine Gedenkfeier für die vor über zwei Jahren von der Hizbullah in den Libanon entführten und ermordeten israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev statt...

Moishe Hundesohn:
Strandbuddelei – ohne Mythos
Moishe siniert über den guten Geschäftssinn...

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 18.07. bis 24.07.2008 ...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...
Archiv...


Lety u Písku:
Fortwährende Beleidigung der Ermordeten
Bereits seit dem Jahr 1974 wird auf dem ehemaligen Lagergelände eine Großschweinemast betrieben. Von Beginn an fordern Überlebende sowie deren Angehörige und tschechische Roma-Organisationen eine Beendigung dieses internationalen Skandals...

Ungarn:
Freie Bahn für die Feinde der Demokratie
Der Nazismus ist in Ungarn allgegenwärtig, sagte vor kurzem der Gründer der Ungarischen Antifaschistischen Liga, der Historiker, Professor Tamás Krausz und fügte hinzu: Der Nazismus erlebt seit 1989 sogar einen regelrechten Triumphzug. Bei uns wird rechtes Gedankengut ungehemmt verbreitet, wobei ihm die Tatenlosigkeit der Behörden sogar den Weg ebnet"...

Türkei:
Nicht-muslimische Minderheiten zwischen den Stühlen
Für die nicht-muslimischen Minderheiten in der Türkei bietet der Konflikt zwischen der AKP und dem kemalistischen Establish­ment kaum positive Perspektiven. Allerdings liegt die Verteidigung des Säkularismus in ihrem eigenen Interesse...

Wiener Synagogen:

Was geschah mit den Grundstücken?

Auch wenn die Synagogen der jüdischen Gemeinde nach der Zerstörung in der „Reichskristallnacht" am 9. November 1938 aus dem Wiener Stadtbild größtenteils verschwunden sind, so bleibt es doch bemerkenswert, dass dies nicht in gleicher Weise auch die Dokumentenlage betrifft...

An ihren guten Taten gemessen:
Nachruf für Eeva-Elisheva und Adalbert
Sie starben in Siebenbürgen, als ihr mit Hilfsgütern für arme rumänische Juden vollbeladener Wagen von einem Raser, der selbst bei dem Unfall ums Leben kam, frontal getroffen wurde. Sie waren auf der Stelle tot, ein begleitender Kameramann, Georg Motylewycz, wurde schwer verletzt...

Gerechte unter den Völkern:
Irena Sendler ist tot
Irena Sendler rettete rund 2.500 jüdische Kinder aus dem Warschauer Ghetto vor dem Tod. Sie ist 2008 im Alter von 98 Jahren gestorben...

Österreichischer Historikertag:
Erstmals Sektion "Jüdische Geschichte"
Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs, das in der ehemaligen Synagoge St. Pölten untergebracht ist, zeigt anlässlich seines 20jährigen "Geburtstages", dass die Geschichte der Jüdinnen und Juden ein integraler Bestandteil der österreichischen Geschichte ist...

Kundgebung in Wien:
Tibet auf dem Judenplatz

Am Judenplatz, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal, stand eine mongolische Jurte mit der Wanderausstellung "Tibet ohne Mythos"...

Interview mit Dalai Lama:
"Ich will eine echte Autonomie"
Wird der Dalai Lama von führenden Politikern empfangen, hagelt es Proteste. Zuletzt löste sein Besuch bei Angela Merkel heftige Reaktionen der chinesischen Regierung aus. Doch das lässt den Religionsführer ungerührt.

Weitere Meldungen...
Archiv...


Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Haltung von Hunden
Nach der Halacha ist die Haltung von Hunden nicht verboten. Es war bei Juden jedoch nicht Brauch, Hunde zu halten...

"Der RaMaK" (1522-1570)
Rabbi Mosche Cordevero

Der 23. Tamus ist Jahrzeit des RaMaK und Jahrtag der Erklärung des ARI...

Ben haMejzarim (zwischen den Bedrängnissen) ist die Zeit der drei Trauerwochen zwischen dem 17.Tamus und dem 9.Aw.
Der 9.Aw (Tischa beAw) ist ein Gedenk- und Fasttag zur Erinnerung an die Zerstörung des 1.Tempels in Jerusalem (Bajith Rishon) durch die Babylonier und an die Zerstörung des 2. Tempels in Jerusalem (Bajith Sheni) durch die Römer. Am 17.Tamus endete der regelmäßige Opferdienst im Tempel.


Shiw'a 'Asar beTamus:
Der Fasttag am 17. Tamus

Der Fasttag des 17. Tammus erinnert an den Beginn der Zerstörung des Tempels.
An ihm fangen die "Drei Wochen" der Trauer über den Tempel und das Exil an...

Шива Асар беТамус:
День поста 17. тамуса

Постный день 17. тамуса напоминает о начале разрушения храма. С этого дня начинается „трехнедельный“ траур по храму и изгнанию. Эти „три  недели„ заканчиваются также постным днем 9. ава...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Reisen am Tischa b'Av
Die Weisen haben für die Begehung dieses Tages zahlreiche Anweisungen erteilt. Die bekanntesten sind das Fasten vom Vorabend an bis zum Ausklingen des Tages am folgenden Tag...

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