Ron Arad: Das Ende des Rätsels

Unter dieser dramatischen Überschrift brachte Jedioth Achronot am 7.9.09 einen langen Bericht von Ronen Bergmann über einen Geheimdienstbericht, aus dem sich ergibt, dass Ron Arad mindestens neun Jahre nach seiner Entführung am Leben war und in libanesischer Gefangenschaft gestorben ist. In dem Artikel werden noch einmal die einzelnen Phasen der Verhandlungen über eine Freilassung Arads geschildert…

Mehr …

Arno Hamburger schickt Bundesverdienstkreuzes zurück

Arno Hamburger gebührt Hochachtung und Anerkennung. Er ließ seinen Worten Taten folgen und hat damit erneut Glaubwürdigkeit und Charakterstärke bewiesen. Für den Zentralrat hat dankenswerterweise Vizepräsident Dr. Dieter Graumann unmittelbar nach Bekanntwerden der Auszeichnung von Felicia Langer scharfe Kritik geübt und damit dazu beigetragen, dass die öffentliche Diskussion überhaupt in Gang gekommen ist…

Mehr …

Die spanische Linke nähert sich der israelischen Rechten

In einem Monat, am 14. 10, kommt der spanische Ministerpräsident Zapatero nach Israel und wird auch mit Ministerpräsident Netanjahu zusammentreffen. Nach einigen Jahren, in welchen er sich fast nicht mit Außenbeziehungen beschäftigt hat, ist sein Israelbesuch, der zweite in einem Jahr, ein Zeichen für eine veränderte Prioritätenordnung Zapateros und deutet auch auf eine Veränderung der Beziehungen zwischen Israel und Spanien hin…

Mehr …

Kibbutz Ejn Harod privatisiert sich

Der Kibbutz Ein Harod (Meuchad) in der Jesre’el-Ebene, ein Symbol der kollektivistischen Kibbutz-Ideologie, wird sich dem Prozess der Privatisierung unterziehen. Die große Mehrheit der Mitglieder entschied sich vergangene Woche für die Aufhebung des Systems der wirtschaftlichen Gleichheit, das das Leben des traditionsreichen Kibbutz beinahe 90 Jahre lang bestimmt hat…

Mehr …

Madonna: klebrig und süß

Madonna hat ihre Pilgerfahrt ins Heilige Land und damit auch ihre Welttournee unter dem Titel „klebrig und süß“ abgeschlossen. Etwa hunderttausend Israelis haben die Pop-Königin bei zwei Konzerten in Tel Aviv am vergangenen Dienstag und Mittwoch bejubelt. Der Höhepunkt kam gegen Ende der Show, nachdem ihr ein Fan eine israelische Flagge gereicht hatte. In das weiße Tuch mit dem blauen Davidstern und den zwei blauen Streifen des Gebetsmantels gehüllt rief die Madonna, die sich im Rahmen ihrer Kabbalah-Studien den jüdischen Namen Esther gegeben hatte: „Jedes Mal, wenn ich hier herkomme, werde ich super-aufgeladen mit Energie. Ich glaube fest daran, dass Israel das Energiezentrum der Welt ist. Ich glaube auch, dass wir hier alle in Harmonie zusammenleben können und in Frieden in aller Welt“…

Mehr …