Reaktionen auf den Dreiergipfel

Sie haben sich im Waldorf Astoria Hotel sogar die Hand geschüttelt, der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Doch von einem „Durchbruch“ könne keine Rede sein, sagen vorsichtig die israelischen Reporter in New York. Die konzentrierten sich vor allem auf die Analyse der Körpersprache des amerikanischen Präsidenten Barack Obama und der nahöstlichen Kontrahenten…

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ECRI Rassismus-Bericht: Kritik und Lob für die Schweiz zugleich

In ihrem vierten, 60 Seiten langen Länderbericht zur Schweiz kritisiert die ECRI (European Commission against Racism and Intolerance) die Verunglimpfungen von Zugewanderten und religiösen Minderheiten sowie den ungenügenden Diskriminierungsschutz. Die Eidgenössiche Kommission gegen Rassismus (EKR) teilt diese Einschätzung. Das Thema Antisemitismus wird Seitens des EKR jedoch nur marginal aufgegriffen…

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Normalität der Widersprüche: Palästinenser-Gemüse in israelischen Kisten

Jordantal, September 2009, etwa 20 km nördlich des Toten Meeres. Eine Delegation Schweizer Diplomaten trifft zusammen mit Projektleitern der palästinensischen Organisation ‚Solutions‘ Bauern einer Kooperative, die in diesem Gebiet hochwertiges Gemüse produzieren – aber nicht oder kaum verkaufen. Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen wachsen hier unter optimalen Bedingungen. Die Temperatur fällt selbst im Winter nie unter 15° C, und Wasser – wenn auch etwas zu salz- und mineralienhaltig – steht ausreichend zur Verfügung…

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Zum Dreiergipfel in New York

Die meisten Israelis lieben Amerika, aber können sich nicht mit dem amerikanischen Charakter anfreunden. Hier improvisiert man und stellt sich nicht hinten an, und dort verabredet man sich mit Freunden lange im Voraus und liest die Gebrauchsanleitung, bevor man ein Elektrogerät benutzt. So auch in der Diplomatie: In Israel beschließt man nach einer zweistündigen Diskussion in den Krieg zu ziehen und schlägt mutige Friedenspläne ohne Debatten und Beratungen vor, und in Amerika braucht man Monate für die Vorbereitung eines jeden diplomatischen und militärischen Schrittes…

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Was die Saudis beabsichtigt haben

Die arabische Friedensinitiative hat in Israel eine regelrechte Interpretationsindustrie erzeugt: Es gibt solche, die in ihr eine Verhandlungsgrundlage sehen und daher meinen, dass Israel sie sich zu eigen machen sollte; und solche, die in ihr nur eine neue Formulierung der traditionellen arabischen Positionen erkennen, die Israel erst akzeptieren müsse, bevor über andere Themen wie eine Normalisierung und das Flüchtlingsproblem verhandelt würde…

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