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63 Jahre unabhängig: Israel muss wählen zwischen Frieden und einem rassistischen Staat

Der Slogan, der Benjamin Netanyahu an die Macht brachte, war „einen sicheren Frieden machen.“ Das ist kein Zufall. „Frieden“ hat die rechte Regierung in einem viel größeren Ausmaß aufrecht erhalten, als die rechte Regierung den Frieden aufrecht erhielt. Der Grund dafür ist einfach. Wenn „Frieden“ zur Debatte steht, dann wird die innenpolitische Debatte umgelenkt auf [...]

Das Feindbild “Zionismus”

Die KPÖ ist die drittälteste kommunistische Partei der Welt. 1918 gegründet, dümpelte sie in den 20er Jahren im Schatten der austromarxistischen SPÖ vor sich hin, entwickelte sich aber nach der Niederlage der Sozialisten gegen die Austrofaschisten 1934 und der Kapitulation der Sozialdemokratie vor dem Nationalsozialismus zu einer Massenpartei…

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Hashomer Hatzair kehrt nach Deutschland zurück

Nach dem Holocaust wollte die jüdische Jugendbewegung Hashomer Hatzair nie wieder auf deutschem Boden aktiv sein. Nun gibt die Organisation offiziell bekannt, dass sie wieder neue Gruppen in Deutschland aufbauen will…

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“Ja, ich bin Zionist”

Der israelische Historiker Benny Morris über den Nahost-Konflikt, das palästinensische Flüchtlingsproblem und die “Erfindung des jüdischen Volkes”…

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Es darf gelacht werden: Barak ohne Maske

In einem sogar für die zynische israelische Politik unüblichen Skandal traten Verteidigungsminister Ehud Barak und vier ziemlich unbekannte Mitglieder der Knesset aus der Partei mit dem offiziellen Namen „Labor unter der Führung Ehud Baraks“ aus und gründeten eine Satellitenfraktion von Netanyahus rechter Likud-Partei, welche ironischerweise auch noch „Unabhängigkeit“ genannt wird…

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Rassismus im Rabbinat: Die wahre Aussage des RaMBaM verschwiegen

Ran haCohen widerspricht Rabbinern, wie Raw Elijahu aus Zfat, die sich in ihren rassistischen Statements ausgerechnet auf den Maimonides (Rabbi Moses Ben Maimon, RaMBaM, 1135-1204) beriefen, der in seiner Torahzusammenfassung das Verbot formuliert hatte, Häuser und Felder im Lande Israel an “Götzendiener” zu verkaufen (Mishne Torah, Hilkhot avodat kokhavim). Der RamBaM habe ausdrücklich erklärt, dass [...]

Staat und Religion: Das Phantom des Kulturkampfs

Ein Gespenst geht um in Israel und nicht nur dort. Immer wieder ist die Rede von einem angeblichen Kulturkampf zwischen sogenannten orthodoxen und vermeintlich säkularen Juden. Auch in Israel gibt es noch Menschen, die an dieser vermeintlichen Dichotomie festhalten, als ob sie der letzte Rettungsanker eines langsam in der Ferne versinkenden israelischen Liberalismus sei…

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Die Ur-Sünde: Die Nicht-Trennung zwischen Staat und Religion

Einer meiner Freunde in Warschau erzählte mir von einem polnischen Journalisten, der Israel zum ersten Male besuchte. Bei seiner Rückkehr berichtete er mit großer Begeisterung: „Weißt Du, was ich entdeckt habe? Auch in Israel gibt es Juden!”…

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Zionismus ist keine Ideologie

In letzter Zeit ist inflationärer, irreführender und womöglich auch schädlicher Gebrauch von dem Begriff Zionismus gemacht worden. Das Problem ist sowohl in Israel selbst als auch im Ausland verbreitet; im nationalen Lager, im religiösen Lager und auch im Lager der Arbeiterbewegung; unter Liberalen und unter Nationalen; unter Juden in der Diaspora und unter Nichtjuden, und [...]

Sorge um die Demokratie: Weimar in Jerusalem?

In Berlin ist gerade eine Ausstellung eröffnet worden :“Hitler und die Deutschen“. Sie untersucht die Gründe und Tatsachen, warum das deutsche Volk Adolf Hitler zur Macht gebracht hat und ihm bis zum letzten Ende folgte…

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Jüdische Demokratie: Ein seltsamer Fall?

Israels Charakter als jüdischer und demokratischer Staat wird in der nationalen und internationalen Debatte immer wieder angefochten. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Azure hat nun der israelische Rechtsgelehrte und frühere Minister Amnon Rubinstein einen grundlegenden Aufsatz veröffentlicht, der zu dem Ergebnis kommt, dass sich die beiden Elemente des israelischen Staatsverständnisses keineswegs ausschließen müssen. Als [...]

Grundstein der Existenz, Kern des Konflikts

Die Forderung, den Staat Israel als den Nationalstaat des jüdischen Volkes anzuerkennen, ist eine richtige Forderung. Dafür sprechen sieben Gründe…

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“Heute ist die Demokratie gefährdet”

Der israelische Historiker Tom Segev, der gerade eine umfassende Biografie über Simon Wiesenthal vorgelegt hat, verteidigt im Interview die Kritik an der gegenwärtigen israelischen Politik…

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Pro und kontra zu Sand: Alle Völker sind erfunden

Prof. Shlomo Sand zufolge gibt es kein jüdisches Volk, sondern nur eine jüdische Religion. So sei die Kennzeichnung „jüdisch“ in der Bestimmung des jüdischen Staates gänzlich religiös („Wie man zu einem Volk gehört“, Haaretz, 26.9.). In seinen Augen widersprechen sich die Konzepte von Religion und Nation oder haben zumindest nichts miteinander zu tun, und daher [...]