Was der Politikwissenschaftler heute über das Verhältnis von Staat und Religion aus den “Sprüchen der Väter” lernen kann…
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Was der Politikwissenschaftler heute über das Verhältnis von Staat und Religion aus den “Sprüchen der Väter” lernen kann… [...] Israel hat einen großen Einfluss auf die frühkindliche Erziehung in Nepal, erklärt Yvonne Lipman, Sprecherin des “Golda Meir Mount Carmel Trainings Centers” (MCTC), das nach der ersten und bisher einzigen Ministerpräsidentin des Staates Israel benannt ist… [...] Nach langjährigen Diskussionen hat die Stadt Herzliya nun entschieden, eine Straße nach Prof. Yeshayahu Leibovitz zu benennen. Es ist dies das erste Mal, dass eine israelische Stadt den berühmten Wissenschaftler auf diese Weise ehrt… [...] Julia Kristeva beschwört das “Bedürfnis zu glauben” und die Identifikation mit dem väterlichen monotheistischen Gott als Grundlage auch unserer säkularisierten Gesellschaften… [...] Die Approbation („Smicha“) eines Lehrers und Richters mit der Verleihung des Titels „Rabbi“ erfolgte in der jüdischen Tradition ursprünglich durch Handauflegen: dadurch sollte der Schüler zum Teil einer von der Offenbarung am Sinai ununterbrochenen Traditionskette werden. Die Ordinationsformel lautet dabei seit alters her „Joreh? Joreh! Jadin? Jadin!“, „Soll er lehren? Er soll lehren! Soll er [...] Heilung geschieht aus der Begegnung, von Mensch zu Mensch, vom Ich zum Du. Darin waren sich der Dialogphilosoph Martin Buber (1878-1965) und die Gründer der Gestalttherapie, einer Richtung der humanistischen Psychotherapie, einig. Laura Perls erklärt, dass das, was Buber “Begegnung” nannte, in der Gestalttherapie “Kontakt” heisst: “Die Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit den Anderen als den [...] Martin Buber ist der vielleicht berühmteste deutsch-jüdische Philosoph des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Franz Rosenzweig hat er die Torah, die Propheten, die Heilige Schrift”, neu übersetzt. “Das edelste Geschenk an die deutsche Sprache”, so nannte Bubers Zeitgenosse Hermann Hesse das Werk… [...] Seit der frühesten Zeit hat sich im Judentum eine Frische und Selbständigkeit erhalten, mit der religiöses Erkennen und Fordern dem Ueberlieferten gegenübertrat… [...] Die jüdische Glaubenslehre ist, wie es Leo Baeck in seinem Werk über “das Wesen des Judentums” schreibt, im stetigen Ringen ums geistige Dasein, Religionsphilosophie geblieben. Sie ist weder eine bloße Schulphilosophie geworden, die nur den geforderten Beweis zu führen hat, noch eine Tagesphilosophie, die der gesicherten Macht ihre Zierrate herstellt… [...] Leo Baeck war der letzte große religiöse Lehrer des deutschen Judentums. Im August 1925 erschien die vierte Auflage seines Grundlagenwerks über “das Wesen des Judentums” (Erstausgabe 1905), das wir hier in Zusammenfassungen und Auszügen vorstellen wollen. [...] Eine gemeinsame arabisch-jüdische Identität scheint eine Unmöglichkeit angesichts der gegenwärtigen politischen Situation im Mittleren Osten. Trotzdem war sie, wie die deutsch-jüdische Identität, bis zum Zweiten Weltkrieg eine Wirklichkeit… [...] Es komme dir nicht in den Sinn, daß der König Messias Wunder thun wird oder Neues schaffen oder die Todten lebendig machen wird und ähnliche Dinge, wie die Narren sich erzählen; nichts davon ist zu erwarten… [...] Du wirst vielleicht sagen: Gott weiß doch alles, was sein wird, ehe es noch ist. Entweder wußte er, daß dieser gut oder schlecht sein würde, oder er wußte es nicht. Wußte er, daß er gut sein werde, so kann er doch unmöglich schlecht sein, oder wenn man einwenden wollte, er wußte, daß er gut sein [...] Die Antwort des RaMBaM an den Proselyten Obadja… [...] |
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Leserbriefe