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Termine, Veranstaltungen

Olivenbaum für Papst

Ein 200 bis 400 Jahre alter Olivenbaum ist auf Anweisung von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu dem Papst geschenkt worden, als Symbol für die “blühenden” Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem jüdischen Staat…

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Zeitgeschichte: Die Einschätzung von Papst Pius XII. im Lexikon

Als der weltweit wohl umstrittenste aller Päpste der rund zwei Jahrtausende alten Kirchengeschichte gilt Pius XII. (1939-1958), dessen Heiligsprechung kurz bevor steht. Was aber ist es, das die Gemüter derart entzweit? Welche so kontrastierenden Bilder dieses „Pontifex maximus“ existieren? Wie unterschieden und unterscheiden sich die jeweiligen Wahrnehmungen seiner Person durch Christen, Juden, Kommunisten, Wissenschaftler und [...]

Papstspruch: Nicht schuld an der Kreuzigung

In seinem neuen Buch schreibt Papst Benedikt XVI, man solle die Juden, die zur Zeit des Zweiten Tempels lebten, und auch die Generationen, die danach kamen, nicht der Verantwortung für die Kreuzigung Jesu für schuldig erklären. Nur eine Gruppe innerhalb der Elite der Tempelpriester habe auf seinen Tod hingewirkt. Der erste Teil der Jesus-Biographe aus [...]

Papst Sixtus IV. in der christlichen und jüdischen Einschätzung

Die Ritualmordprozesse des Spätmittelalters sowie vor allem die Vorbereitung der Inquisition in Spanien, zwei ganz besonders schmerzliche Kapitel in der europäischen Judengeschichte, werden in der Historiografie häufig mit dem Namen eines ganz bestimmten Papstes in Verbindung gebracht, nämlich mit dem Sixtus‘ IV. (1471-1484). Daher erscheint es von Interesse einmal Gelehrte und Autoren, Christen wie Juden, [...]

Selig sind die Antimodernen

Papst Benedikt XVI. besuchte kürzlich die römische Synagoge. Seine erinnerungspolitische Geste kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er mit der Seligsprechung von Papst Pius XII., der im Nationalsozialismus zur Judenvernichtung schwieg, eine Serie antijüdischer Provokationen fortsetzt…

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Papst in Roms Synagoge

Noah Kliger, Holocaustüberlebender und Publizist in der Zeitung Jedijot Achronot, hat am Montag zynisch vorgeschlagen, Pius XII, der während des Zweiten Weltkriegs Papst war, nicht nur zum Heiligen der katholischen Kirche zu machen, sondern ihn auch als „Gerechten der Völker“ von Jad Vaschem zu ehren, also als Nicht-Juden, der während des Holocaust selbstlos und unter [...]

G-ttes vergessene Kinder?

Nein. Nicht vergessen und sicher nicht von G-tt. Aber verschollen, seit Jahrzehnten, in eine fremde Identität gepresst und abgeschnitten von ihrer Herkunft und ihren überlebenden Familienmitgliedern. Die Rede ist von den Holocaust-Waisen, die während der Shoah von ihren verzweifelten Eltern in Institutionen der katholischen Kirche gebracht wurden um sie zu retten. Die katholische Kirche nahm, [...]

Nachtrag zum Papstbesuch: So wurde hier geschrieben

Benedikt XVI kehrte am Freitag in den Vatikan zurück, aber sein Gefolge ist noch immer über den Empfang entrüstet, den die Medien und die öffentliche Meinung in Israel dem Oberhaupt der Katholischen Kirche bereitet haben. Lange Wochen wurde im Vatikan schwer gearbeitet, um den Erfolg dieser komplizierten Reise zu garantieren…

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Yossi Beilin: Über Juden in einer Welt von Nichtjuden

Nachdem Präsident Obama es sich vorgenommen hat, den Krieg gegen den Islam zu beenden, haben einige Stellen in Israel allem Anschein nach beschlossen, dem Christentum den Krieg zu erklären. Immerhin sind die unmittelbaren Feinde ja zu klein und zu langweilig, und hier bietet sich eine globale Herausforderung, die mit dem Bild übereinstimmen, das wir uns [...]

Rabbiner Israel Lau: Die fehlenden Worte

Das war die zweite Rede eines Papstes in Yad Vashem. Die erste hielt Johannes Paulus II im März 2000. Benedikt XVI war seine rechte Hand, und gestern erwartete man von ihm eine ähnliche Rede wie die seines Vorgängers, vor allem im Hinblick auf die Herkunft des Papstes: Deutschland…

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Lieber Herr Ratzinger: Weniger heilig als der Papst

Besonders frustrierend ist, dass Sie in Jad vaSchem gar nichts Außergewöhnliches, nichts Heroisches tun sollten. Ein kurzer Satz, ehrwürdiger Papst, in dem Sie Ihr Bedauern ausdrücken, hätte uns genügt. Das war alles, was wir hören wollten. Alles war dafür bereit. Sie waren in Yad Vashem. Die ganze Welt blickte auf Sie. Alle warteten auf den [...]

Dann hat er halt nicht um Verzeihung gebeten

Die Beziehungen zwischen Juden und Christen sind seit jeher spannungsgeladen und stützen sich auf gegenseitiges Misstrauen, dessen theologische Wurzeln tief sind und von Generation zu Generation übertragen werden…

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Elohim adirim: Ein hysterisches Versäumnis

Vater Frederico Lombardi, der Sprecher des Vatikans, konnte nicht verstehen, warum sich die Israelis so aufregen. Die von ihm veröffentlichte- und sehr zurückhaltende- Erklärung konzentrierte sich auf die Verblüffung, die die israelische Attacke in Rom auslöste…

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Wir haben übertrieben

Sicher, es wäre besser gewesen, wenn sich Papst Benedikt XVI für seine Vergangenheit und das Schweigen der Kirche während des Holocaust entschuldigt hätte. Es wäre auch besser gewesen, wenn er das Wort „ermordet“, nicht „getötet“ verwendet und erklärt hätte, warum er Mitglied der Hitlerjugend war. Alle hier in Israel wären dann zufrieden gewesen…

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