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Elul

Der vorliegende Text aus der Feder von Schmarjahu Gorelik, ein aus der Ukraine stammender jiddischer Autor und Zionist, der 1933 nach Palästina ging, wurde in “Ost und West” veröffentlicht. Die Zeitschrift, die sich als “Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum” verstand, stellte im Kontext der “Jüdischen Renaissance” dem westjüdischen Publikum die kulturellen Leistungen der sog. [...]

Jüdisches Bayern: Die Juden von Thannhausen

Die bayerisch-schwäbische Kleinstadt Thannhausen im Landkreis Günzburg beherbergte einst eine bedeutende Judengemeinde, die sogar über eine eigene Druckerei verfügte und auch noch Sitz des Landesrabbinats war. Im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts jedoch vertrieben die christlichen Thannhauser ihre jüdischen Mitbürger aus Gründen, die bis heute nicht erschöpfend geklärt werden konnten, und – nie wieder siedelten [...]

Papst Sixtus IV. in der christlichen und jüdischen Einschätzung

Die Ritualmordprozesse des Spätmittelalters sowie vor allem die Vorbereitung der Inquisition in Spanien, zwei ganz besonders schmerzliche Kapitel in der europäischen Judengeschichte, werden in der Historiografie häufig mit dem Namen eines ganz bestimmten Papstes in Verbindung gebracht, nämlich mit dem Sixtus‘ IV. (1471-1484). Daher erscheint es von Interesse einmal Gelehrte und Autoren, Christen wie Juden, [...]

„Die Juden zu Passau“ und „Des Knaben Wunderhorn“

Kaum ein deutscher Gymnasiast dürfte sein Abitur ablegen, ohne zuvor im Deutschunterricht nicht wenigstens einmal von jener legendären Sammlung deutscher Volksliedtexte „Des Knaben Wunderhorn“ gehört zu haben. Nur wenigen Deutschen, in erster Linie Germanisten und Antisemitismusforschern, wird bekannt sein, dass in diesem Kompendium deutscher Lyrik zwei Stücke mit jüdischer Thematik enthalten sind. Eines davon besingt [...]

Zum 175. Geburtstag von Mendele Moicher Sforim

Am 2. Januar jährt sich der 175. Geburtstag des jiddischen und hebräischen Schriftstellers Mendele Moicher Sforim, der als Begründer der modernen jiddischen Literatur gilt. Der vorliegende Text von Sigfried Schmitz wurde zum zehnten Todestag des Schriftstellers in der Zeitschrift “Menorah – Illustrierte Monatsschrift für die jüdische Familie”, die zwischen 1923 und 1932 erschien, veröffentlicht. Mit [...]

Die große Judenverfolgung in München i. J. 1285 und die Gruftkirche von Josef Maria Mayer (1868)

In München hatten sich schon seit den ersten Zeiten der Entstehung der Stadt Juden angesiedelt. Im Verlaufe jener Zeit war ihre Anzahl nach und nach sehr angewachsen, denn sie hatten sich durch Reichtum sowohl den Fürsten und der Geistlichkeit, als auch selbst der Bürgerschaft unentbehrlich gemacht…

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„Die Juden Regensburgs“ von Otto Stobbe (1866)

Die Verhältnisse der Regensburger Judengemeinde waren darum sehr kompliziert, weil sie nicht bloß dem Kaiser, dem Bischof und dem Rat der Stadt unterworfen waren, sondern auch dem Herzog von Baiern verpfändet war und alle diese Herren mannigfaltige Rechte ihr gegenüber geltend machten und zu verschiedenen Zeiten in verschiedener Weise in ihr Vermögen eingriffen und ihre [...]

Vom Typenwandel der Jüdin seit hundert Jahren

Den folgenden Originaltext zur Lage der jüdischen Frau aus dem Jahr 1937 veröffentlichen wir aus Anlass des 125. Geburtstags seiner Autorin, der Publizistin Bertha Badt-Strauß…

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“Mein Brief gerät etwas kunterbunt”

Letzter Teil der Briefe von Oswald L., die wir aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Kibbutzbewegung dokumentieren…

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Unter Eukalyptus und Mandelbäumen

Fortsetzung der Briefe von Oswald L., die wir aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Kibbutzbewegung dokumentieren…

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Briefe aus Degania

Fortsetzung der Briefe von Oswald L., die wir aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Kibbutzbewegung dokumentieren…

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Briefe aus Degania

In diesen Tagen feiert die Kibbutz-Bewegung in Israel ihr 100-jähriges Bestehen. Ende Oktober 1910 gründeten zehn Männer und zwei Frauen die erste Kollektivsiedlung, Degania Alef, am Ufer des See Genezareth. Degania formte die Prinzipien der unabhängigen Arbeit und des kollektiven Lebens und wurde Vorbild für Hunderte weitere Kibbutzim, die bald darauf im Land gegründet wurden…

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Esriel Carlebach: Stolze Spanier – Saloniki (1932)

Die Juden von Saloniki erschienen dem Mann, der eineinhalb Jahrzehnte später zum Begründer der Zeitung „Ma’ariv“ werden sollte,  Esriel Carlebach, einst als so bedeutsam, dass er ihnen in seinem Buch „Exotische Juden“ das erste Kapitel einräumte. Den regelmäßigen haGalil-Lesern ist der Name dieses gebürtigen Leipzigers kein unbekannter – vor nicht allzu langer Zeit veröffentlichten wir [...]

TISCHAH-B'AB: Ein Bild aus der Gasse

Die vorliegende Geschichte zu Tischa beAw stammt aus der Feder des 1880 in Kutno geborenen Schriftstellers Schalom Asch, der zu den bedeutendsten jiddischen Schriftstellern gehörte. Asch wurde traditionell jüdisch erzogen, zog im Jahr 1899 nach Warschau und begann dort als Schriftsteller in hebräisch und jiddisch zu arbeiten. Nach einem Aufenthalt in die USA und der [...]