Bericht einer Bewusstwerdung. Für meinen Freund und Schwager Stephan Tiedtke, mit dem ich im Dialog gelebt habe, und der zu früh gestorben ist…
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Bericht einer Bewusstwerdung. Für meinen Freund und Schwager Stephan Tiedtke, mit dem ich im Dialog gelebt habe, und der zu früh gestorben ist… [...] Damals, als Großmutter und ich im Jahre 1952 nach Kfar Samir zogen und sie, mit Hilfe eines älteren Arabers, dort ein kleines, etwa vier mal fünf Meter großes Haus baute, in unmittelbarer Nähe von den zwei Brunnen, in denen sich stets frisches Wasser befand, wußte ich nicht, daß diese schon fünfzig Jahre zuvor gebohrt worden [...] Dies ist die Geschichte eines Menschen, den es vielleicht nie gegeben hat. Er hat Spuren hinterlassen, dieser Mensch, aber kein Grab… [...] Kleine Festung Theresienstadt oder wie man Geisel der Verhältnisse bleibt… [...] Der Bus war halb leer. Es war früher Vormittag, kurz vor neun Uhr. Die Frische des Morgens, die er an der Haltestelle des Kibbuz vor weniger als einer Stunde gespürt hatte, war verflogen. Die Sonne, am Himmel schnell hochgestiegen, hatte die Herrschaft übernommen. Schwüle Hitze breitete sich im Bus aus. Die meisten Fahrgäste wirkten wie [...] Die von der Wehrmacht verantwortete Ermordung von 33.000 Juden in der Schlucht von Babi Jar zählt zu den größten Massakern des Zweiten Weltkriegs. Dass Oberbürgermeister Hans Schaidinger bei mehreren Gedenkreden angesprochen hat, dass ein Regensburger daran maßgeblich beteiligt war und deshalb 1971 ein „Juden-Mordprozeß“ am hiesigen Landgericht stattfand, erscheint verdienstvoll. Ist es das wirklich? … [...] Zwei Gerichtsurteile aus den vergangenen Wochen bringen NS-Opfer um ihr Recht auf Entschädigungen. Die Vergangenheit der europäischen Führungsmacht Deutschland soll endgültig zu den Akten gelegt werden… [...] Sie sind von den Nazis als Juden in den Tod geschickt worden und wurden posthum zu Christen getauft. Amerikanische Mormonen unterhalten nicht nur große Datenbanken mit Stammbäumen, sondern nutzten die gesammelten Informationen dazu, auch die Seelen von toten Juden zu retten… [...] Fehlentscheidung aus Den Haag… [...] Vor 70 Jahren wurden acht jüdische Bürger aus der Stadt Deggendorf an der Donau verschleppt. Jetzt wollen die Räte der niederbayerischen Stadt die Mitglieder aus drei Familien ehren: Sie planen, „Stolpersteine“ an den einstigen Wohnhäusern der vermutlich in Piaski, Theresienstadt und Auschwitz Ermordeten zu setzen.[01] Damit fährt die Stadt jenen Zickzack-Kurs weiter, den sie schon [...] OK. Ich gebs zu. Der Holocaustgedenktag ist kein Wunschkonzert. Aber das kann man ja mal kurz ignorieren. Wünschen darf man sich doch immer was, oder?… [...] Am 25. Januar werden in Eisleben weitere Stolpersteine gelegt… [...] In diesem Jahr begehen wir den 100. Geburtstag von Raoul Wallenberg. Dies ist ein guter Anlass, an seine mutigen Taten zu erinnern, um sein Andenken auch für die nächsten Generationen lebendig zu halten… [...] Berühmter Judaist war nach 1945 Vorsitzender der jüdischen Gemeinde… [...] |
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