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Termine, Veranstaltungen

Familienerinnerungen in Chemnitz

Seit der Wende 1989 werden jedes Jahr 20 Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz gefeiert. In diesem Jahr hatte Ich die Ehre am 5.3.2011 meine Austellung “Mein Weg nach Eretz Israel” im Jüdischen Zentrum zu eröffnen…

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Lust auf eine rauschende Dance-Party: Balkan Beat Box

Es ist eine berauschende Mischung: Performancekünstler, Bauchtänzerinnen und Flamencotänzer, DJs und ein VJ setzen elektronische Musik in Szene, die sich aus Dance und Worldmusic gleichermaßen speist. Bei Balkan Beat Box verschmelzen Musiker aus Israel, Marokko und dem Iran die aufregenden Klänge des Mittleren Ostens, Nordafrikas, des Balkan und Osteuropas miteinander…

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Strakonitz – Wien – Bristol: Die Schulgründerin Paula Fürth

Paula Fürth betrieb in der Ersten Republik eine der drei heute vergessenen privaten Wiener Gartenbauschulen, die alle von Frauen aus dem jüdischen Bürgertum gegründet und geleitet wurden. Paula Fürth wurde am 19. April 1897 im südböhmischen Strakonitz als jüngstes von vier Kindern des wohlhabenden Ehepaars Adolf und Helene Fürth geb. Dub geboren…

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Zionismus: Der zweite Herzl

Am letzten Yom-Kipur-Abend, wenn wirkliche Juden in der Synagoge für ihr Leben beten, saß ich am Tel Aviver Strand und dachte nach. Es war mein erster Yom Kippur ohne Rachel, und die dunklen Wellen gaben meine Stimmung wieder…

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TLV – FFM – MUC – BLN: Jewrhythmics

„Yiddish is dead? Long live Yiddish!” schreiben Jewrhythmics im Manifest zu ihrem Debütalbum. Die vermeintlich tote Sprache erlebt seit Ende des 20.Jahrhunderts vor allem außerhalb Israels wieder eine erstaunliche Renaissance. Ähnlich ergeht es der Disco-Musik – jenem leicht tanzbaren Genre, dem schon so viele Male das Ende vorausgesagt wurde. Doch es erweist sich auch heute [...]

Der Mann, der wie das Paradies heißt: “The Big Eden”

»Ich gefalle mir.« Der Mann ist mit sich selbst im Reinen. Morgens guckt er erst einmal, ob über ihn auch etwas in der Zeitung steht. Ein Tag, an dem das nicht der Fall ist, ist kein schöner Tag für Rolf Shimon Eden. In seinem nun schon über 81 Jahre langen Leben hat er aber viele [...]

Orthodoxe Bevormundung: Leben und leben lassen

Unsere Nerven liegen blank. Die Anderen, verlangen wir, sollen draußen bleiben und sich raushalten. Frauen sagen: Haltet euch bei unserem Uterus heraus; die Rabbis legen fest: Bleibt draußen, wenn Frauen singen. Die Ultraorthodoxen rufen: Bleibt draußen aus unserem Viertel. Und die Säkularen fordern: Haltet euch aus unserem Leben heraus. Und Ashkenasim und Sephardim, Siedler und [...]

Psychotherapie maßgeschneidert: Den jüdischen Hintergrund beachten

Eine orthodoxe Jüdin wird mit schwersten Depressionen und Zwangsstörungen in ein Krankenhaus eingewiesen. Der Aufnahme ging ein monatelanges Martyrium in der Familie, im Berufsleben und im Freundeskreis voraus. Die Ärzte diagnostizieren einen klassischen “Nervenzusammenbruch” und behandeln ebenso “klassisch”: viel Ruhe, Psychopharmaka, autogenes Training, schließlich die Entlassung und die Überweisung in eine ambulante psychotherapeutische Betreuung…

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Lieber sein lassen? Israel und die Beatles

In welchem Land steht ein John-Lennon-Wald? In welchem Land strahlte ein Radiosender eine 60teilige Serie über die Geschichte der Beatles aus? In welchem Land sammelt ein Parlamentsmitglied Raubkopien der Beatles? Die Antwort auf all die Fragen ist: Israel…

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60 Jahre deutschsprachige Publikationen in der Tschechoslowakei: Von „Aufbau und Frieden“ zur „Prager Zeitung“

Die erste Tschechoslowakische Republik hatte einen großen deutschen Bevölkerungsteil und mit ihm eine breite deutschsprachige Presselandschaft. Darunter befanden sich solch renommierte Zeitungen wie die „Bohemia“ und das „Prager Tagblatt“, aber auch zahlreiche kleine Regionalblätter. Nach der Okkupation 1939 endete diese Tradition, die Zeitungen wurden eingestellt oder gleichgeschaltet…

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Emigrantski Republic: Sagte die Kanzlerin nicht, multikulti sei tot?

Im Berliner Phlexton Studio sind mit Hilfe des Produzenten Kraans De Lutin (Culcha Candela, Flo Mega, Tiger HiFi, Irie Revoltes) 15 neue Songs des kreativen Emigrantski Ragamuffin Kollektivs Rotfront entstanden. Mit klarer Haltung behandelt jeder einzelne Song des neuen Albums VisaFree ein anderes Themengebiet: von der Unterdrückung von Minderheiten in den Ländern Osteuropas; dem Status [...]

Die Neuerfindung von Utopia

Vor genau einhundert Jahren wurde in Israel die Kibbuz-Bewegung gegründet. Ihr Programm nahm Dinge vorweg und, ab den Zwanziger- und Dreißigerjahren, andere auf, die auch das historische Bauhaus beschäftigten…

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Das archaische drakonische Gewissen oder: Schlagt sie alle tot

Der rechstextreme Gewalttäter ist mit Recht ganz am Ende eines Spektrums der Pathologie anzusiedeln, dort, wo primitivster Sadismus an Stelle eines Gewissens steht. Ungemilderte Aggressionsäußerung und ein nahezu unbeherrschbarer Drang nach Machtausübung und Erniedrigung oder Ermordung anderer beherrschen das Welt- und Selbstbild des rechtsextremen Gewalttäters…

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Boom Pam: Es lebe die Tuba!

Bei der Tuba handelt es sich um ein völlig unterschätztes Instrument, das im Musikgeschehen eher ein Nischendasein bei Marschkapellen und sonstigen Randerscheinungen fristete. Dies zu ändern sind Boom Pam aus Tel Aviv angetreten und paaren dieses wunderschöne Instrument mit groovigen Surf Gitarren, treibenden Balkan Beats und einer Schaufel 70ies Rock…

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