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Termine, Veranstaltungen

Herbst in Rumänien: Spuren die vergehen

In meinem zweiten Herbst in Rumänien – im Jahr 2008 -, an einem milden Oktobertag, stieg ich beim Victoria-Platz in die Untergrundbahn und fuhr zur Unirii-Station. Die Metro funktioniert gut in Bukarest. Ich benutze sie oft, auch wenn ich das Gedränge und das sinnlose, aggressive Drängeln und den Gestank von Schweiss im Sommer und die [...]

Wir stellen vor: Die Führungsriege

In den kommenden vier Jahren werden die Präsidiumsmitglieder des Zentralrats eine wichtige Rolle für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland spielen…

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Dieter Graumann: Zum Selbstverständnis der Juden in Deutschland

Wir dürfen nicht zu Gefangenen und Marionetten unserer eigenen Katastrophen werden… Wir wollen dem Judentum in Deutschland eine frische Perspektive und eine starke, neue Zukunft geben. Und bei aller Erinnerungsarbeit, die uns weiter und immer natürlich am Herzen liegen wird, bei allem Engagement, das wir auch weiterhin ohne Zweifel leidenschaftlich zeigen werden: Wir wollen statt [...]

Rabbiner in Deutschland: Lernen und Lehren

Die Approbation („Smicha“) eines Lehrers und Richters mit der Verleihung des Titels „Rabbi“ erfolgte in der jüdischen Tradition ursprünglich durch Handauflegen: dadurch sollte der Schüler zum Teil einer von der Offenbarung am Sinai ununterbrochenen Traditionskette werden. Die Ordinationsformel lautet dabei seit alters her „Joreh? Joreh! Jadin? Jadin!“, „Soll er lehren? Er soll lehren! Soll er [...]

Unser Haus: Richtfest für liberale Synagoge in Hameln

Zehn Jahre lang hat die liberale “Jüdische Gemeinde Hameln” für ihr eigenes Gemeindezentrum gestritten und gesammelt. Im September feierte sie endlich Richtfest. Von einem Dach wird man bei der offiziellen Eröffnung des zweistöckigen Backsteinbaus im Februar 2011 aber nicht viel sehen: Nur eine gläserne Oberlichtspitze, die Licht in den Betraum werfen soll, ragt dann empor…

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Voller Ideen: Die jüdische Gemeinde in Lörrach blickt in die Zukunft

Zumindest eines hat der Vorstand der jüdischen Gemeinde in Lörrach mit dem Repräsentantenhauses US-Kongresses gemeinsam: Die Wahlen für beide Gremien finden alle zwei Jahre statt. Der personellen Kontinuität muss das keinen Abbruch tun – auch nicht in Lörrach…

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Rabbinermangel: Muss langfristig behoben werden

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland braucht mehr Rabbiner. Das ist eine zwischen Rhein und Oder immer wieder erhobene Forderung. Zu Recht: Gegenwärtig sind in den 107 jüdischen Gemeinden der Bundesrepublik kaum mehr als 40 Rabbiner tätig. Die Folge: In zahlreichen Orten mangelt es an der notwendigen religiösen Betreuung…

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US-Studie: Teilnahme am Chorgesang ist ein wichtiges Element jüdischer Identität

„Wo man singt, dort lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“. In dieser absoluten Form ist das vom deutschen Schriftsteller und Dichter Johann Gottfried Seume stammende Zitat sicherlich übertrieben. Auf jüdische Chorsänger bezogen, scheint es aber in gewissem Sinne zuzutreffen: Wie eine in den USA durchgeführte Erhebung zeigt, zeichnen sich Menschen, die bei [...]

Haus der Heiligkeit: Neue Synagoge in Mainz steht

Magenza als bedeutendes jüdisches Zentrum am Rhein hatte jahrhundertelang prägende Synagogenbauten aufzuweisen; diese Tradition endete vorläufig während der Novemberpogrome 1938. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Mainzer Synagoge zunächst nur eine kleine Schar zurückgekehrter Gemeindemitglieder beherbergen. Vor dem Fall der Berliner Mauer umfasste die Gemeinde nach eigenen Angaben 140 Mitglieder. Die hohe Anzahl von Zuwanderern [...]

‘…die in Sefarad leben’: Das jüdische Spanien

Noch in unserem Jahrhundert wunderte sich ein spanischer Historiker über die riesigen Schlüssel aus geschmiedetem Eisen, die ihm immer wieder an den Wänden vieler Häuser in Saloniki und auf Rhodos auffielen. Auf die neugierigen Fragen des Forschers antworten ihm die Besitzer in einem antiquierten Spanisch des 15. Jahrhunderts: “Dieser Schlüssel öffnet das Haus unserer Vorfahren [...]

60 Jahre: Zentralrat der Juden in Deutschland

Der Zentralrat der Juden in Deutschland wurde vor sechs Jahrzehnten gegründet. Zum Jubiläum ein Gespräch mit Generalsekretär Stephan J. Kramer…

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Wie Wien zu seinen Sefarden kam:Die wundersame Geschichte des Diego de Aguilar

Sie sind jung, sie sind hübsch. Und sie heissen fast immer Rahel oder Ester, la ermoza Rahel oder la ermoza Ester. Und sie sind jüdisch, genauer: Sie sind conversas, also Nachkommen von zwangsgetauften Juden. Sie machen wegen angeblicher jüdischer Geheimlehren Bekanntschaft mit der Inquisition, die sie verhört, und gelegentlich foltert…

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Spanische Juden: Die sogenannte jüdische Mentalität?

Die Juden von Saloniki waren Esriel Carlebach, dem späteren Gründer der Zeitung „Ma’ariv“, so wichtig, dass er ihnen in seinem Buch „Exotische Juden“ das erste Kapitel einräumte. Die ersten 3 Abschnitte brachTen wir vor wenigen Tagen. Hier die Fortsetzung…

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“Wir müssen aus der Opferecke raus”

Das von der taz in die Wege geleitete Streitgespräch von Iris Hefets und Stephan Kramer, stand unter dem Titel “Kann Israel jüdisch sein und demokratisch zugleich? Wer spricht für die Juden in Deutschland? Wie weit darf Israelkritik gehen?”…

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