Als „unbedacht“ bezeichnet die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die KZ-Anspielung in der gestrigen Fastenpredigt von Bruder Barnabas am Nockherberg…
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Als „unbedacht“ bezeichnet die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die KZ-Anspielung in der gestrigen Fastenpredigt von Bruder Barnabas am Nockherberg… Auch wenn manche Leser nun möglicherweise ächzen werden „Schon wieder ein Beitrag zur bayerischen Judengeschichte“, hat die Wiedergabe gerade dieses Aufsatzes seine ganz besondere Berechtigung. Denn er enthält wesentliche Gesichtspunkte, die in den bisherigen Abhandlungen zur bayerischen Judengeschichte nicht ausreichend behandelt werden konnten, schlicht aus dem Grunde, weil deren Autoren keine Fachleute für Wirtschaft waren. [...] Karl IV. stellte im Vorhinein Freibrief für das Pogrom von 1349 aus – Auf den Trümmern des Judenviertels entstand der Nürnberger Hauptmarkt… Jüdische Jungen und Mädchen aus Rumänien bereiteten sich 1948 im Chiemgau auf ihre neue Heimat Israel vor … Noch lange bevor die Frankenmetropole sich als „Stadt der Reichsparteitage“, als Verkündungsort übelster Rassegesetze, als Wirkungsort des „Stürmer“-Herausgebers Julius Streicher und schließlich als Hintergrund der nach ihr benannten NS-Prozesse einen ganz besonderen Platz in der Geschichte des deutschen Antisemitismus erobern und dadurch geradezu notorische Berühmtheit erlangen sollte, gab es in ihren Mauern jüdisches Leben. In [...] Erneut kommt ein christlicher Autor zu Wort, der auf der Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit, Mitte der 1920er Jahre, aber auch gewisser damaliger Tendenzen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft eine Facette jüdischen Lebens in Bayern bearbeitet hat, nämlich die Judengeschichte der Stadt Augsburg… Umweltminister Gilad Erdan traf mit Dr. Markus Söder, dem bayerischen Umwelt- und Gesundheitsminister zusammen. In der Umwelttechnologie zähle Bayern, so Söder (CSU) zu den führenden Ländern und habe eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen. Die Umwelttechnologie sei ein wichtiger Baustein, um die Folgen des weltweiten Klimawandels zu bewältigen… Nach drei Jahren Pause ist der “Freie Widerstand Süd” wieder aufgetaucht, der sich aus Furcht vor einem Verbot im Sommer 2006 aufgelöst hatte. Damit haben sich in Süddeutschland zwei Neonazi-Netzwerke etabliert, die außerhalb von rechtsextremen Parteien agieren… “Die berühmte Synagoge und der Judenfriedhof in Bechhofen (Mittelfranken)” von M. Jankelowitz (1926)Bechhofen liegt, grob zugeordnet, zwischen Nürnberg und Stuttgart, präziser, innerhalb des Dreiecks Ansbach, Dinkelsbühl und Gunzenhausen; der Ort ist so unbedeutend, dass er in keinem der großen, mehrbändigen, deutschen Nachschlagewerke und ebenso wenig in den geläufigen Kunstführern zu Bayern genannt wird. Dies hätte durchaus auch anders sein können, denn Bechhofen barg einst eine architektonische Kostbarkeit. [...] Der innerkirchliche und parteipolitische Streit wider antisemitische Grundlagen der Wallfahrt, um Hostien und verworfene Ablässe… Über die Synagogen der bayerischen Landeshauptstadt gab bereits der Beitrag zur jüdischen Stadtgeschichte von Eduard Schöpflich überblicksmäßig Auskunft. Sein Aufsatz war der gleichen Ausgabe des Heimatkulturperiodikums “Das Bayerland” entnommen wie der vorliegende Originaltext, der sich dem Thema ausschließlich widmet. Über den Autor, Dr. Emil Spaeth, konnten, außer dass er zur Zeit der Veröffentlichung seines Artikels [...] Wie ein Verbrechen religiös verbrämt und 650 Jahre vermarktet wurde, Teil II: Ereignis, Folgen, Entschuldung und Wallfahrts-Marketing… Als der röm.-kath. Bischof der bayerischen Diözese Regensburg, Manfred Müller, mit Schreiben vom 15. März 1992 die mittlerweile weltweit umstrittene “Deggendorfer Gnad”, eine traditionelle, alljährlich vom 29. September an eine Woche gefeierte volkstümliche Wallfahrt “zu den heiligen Hostien” in der im Volksmund so genannten “Grabkirche”, kirchenamtlich beendete, blieben laute Proteste seitens der Gläubigen, aber auch [...] München, die Hauptstadt des Bundeslandes Bayern, weist eine bewegte und in Bezug auf ihre Minderheiten, traurige Geschichte auf. Zwar verstanden es die PR-Abteilungen der Stadt und des Landes durch geschickte Hervorhebung historischer und kultureller Glanzlichter sowie die Schaffung werbewirksamer Slogans (“München leuchtet”, “Weltstadt mit Herz”, etc.) stets die [...] |
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