Gedanken ohne Epilog…
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Gedanken ohne Epilog… [...] Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat am zweiten Tag seiner Tschechien-Reise der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Bei einem Besuch der Gedenkstätten in Lidice und Terezín / Theresienstadt am Donnerstag zeigte sich Seehofer tief bewegt… [...] Vor 70 Jahren, am 24. November 1941, ging der erste Transport aus Prag mit jungen Männern Richtung Theresienstadt (Terezín) ab. Insgesamt wurden während des Zweiten Weltkriegs fast 160.000 Menschen in das KZ deportiert. Anlässlich des traurigen Jahrestags wurde in der Spanischen Synagoge in Prag der neue Dokumentarfilm „Der letzte Flug von Petr Ginz“ gezeigt. Im [...] Donnerstagabend war für mich ein Tag voller Aufregungen. Zuerst hörte ich die bluttriefende Rede von Muammar Gaddafi, in der er versprach, innerhalb weniger Stunden Benghasi zu besetzen und ein Blutbad unter den Rebellen anzurichten. Ich war äußerst besorgt und auf die internationale Gemeinschaft sehr wütend, besonders auf die USA, die Tage und wochenlang kostbare Zeit [...] Diese Art von Veranstaltung, ist genau das, was mir immer mehr Bauchschmerzen bereitet: Strikte Identifikation mit den Opfern (der Leistungskurs Geschichte wird sicherlich sämtliche verfügbaren Details aus deren Lebensgeschichten gelernt haben), und zwar ungefragt… [...] Warum ein Besuch in Auschwitz nachdenklich, aber nicht betroffen macht… [...] Es war seltsam. Der berühmte Professor Viktor Frankl, der Autor des Dauerbestsellers “Die Suche des Menschen nach Sinn” und Begründer der Logotherapie, pflegte Chabad Wien jedes Jahr vor den hohen Feiertagen einen Scheck zu schicken. Niemand im Chabad-Zentrum oder in der größeren jüdischen Gemeinde wusste, warum. Frankl hatte nichts mit der jüdischen Gemeinde Wiens zu [...] Das von der taz in die Wege geleitete Streitgespräch von Iris Hefets und Stephan Kramer, stand unter dem Titel “Kann Israel jüdisch sein und demokratisch zugleich? Wer spricht für die Juden in Deutschland? Wie weit darf Israelkritik gehen?”… [...] Neben der Rampe von Auschwitz und Bildern der Krematorien gehören die hölzernen Viehwagen der deutschen Reichsbahn zu den prägenden visuellen Symbolen der Judenvernichtung in der Nazizeit… [...] Unsere Truppen attackierten im Morgengrauen in einem kombinierten dreiköpfigen Angriffszug: Staatspräsident Peres zündete eine Kerze am Gleis 17 in Berlin an, das Ehepaar Netanjahu legte einen Kranz am Umschlagplatz in Warschau nieder und zur selben Zeit, als Teil des strategischen Schachzugs, nahm eine zehnköpfige Delegation israelischer Abgeordneter vor den Toren von Auschwitz Stellung… [...] Zur Knesset-Delegation, die zum Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 nach Polen fuhr, gehörte auch der arabisch kommunistische Abgeordnete Mohammed Barake (MdK für Chadasch). Bei der Besichtigung des Lagers sagte er: „Angesichts dieser Verkörperung des menschlichen Bösen einerseits, und des schrecklichen Leids der Opfer andererseits, erhalten Dinge [...] Der Wortlaut der historischen Rede anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages wird im Folgenden vollständig in deutscher Übersetzung wiedergegeben… [...] Vor seinem Abflug nach Auschwitz, um an den Holocaust-Gedenkfeiern am 27. Januar im schlimmsten Vernichtungslager der Nazis in Polen teilzunehmen, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Jerusalemer Holocaust Gedenkstätte Jad Vaschem eine Ausstellung mit den Bauplänen des Konzentrationslagers mitsamt Gaskammern und Krematorien eröffnet… [...] In seiner Eröffnungsrede meinte der Anwalt Demjanjuks, Ulrich Busch, sein Mandant sei selbst ein Opfer, das den Befehlen seiner deutschen Kommandanten gehorchen musste. Die Staatsanwaltschaft fragte sich unterdessen, ob es denn wirklich nötig sei, dass Demjanjuk auf einer Bahre im Verhandlungssaal liege, obwohl er für prozesstauglich erklärt worden sei… [...] |
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Leserbriefe