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	<title>Kommentare für haGalil</title>
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	<description>Nachrichten zu Israel und Judentum</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 05:29:11 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Mein politisches Testament von Jane</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/01/giordano-2/comment-page-1/#comment-30869</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 05:29:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;WARUM spielt plötzlich gerade da “Religion” eine Rolle bei Ihnen???&lt;/em&gt;
Ich habe grundsätzlich Interesse an der Wirklichkeit. Natürlich spielt Religion eine Rolle. Die Frage ist nur welche?  Die Religion spielte bei Giardanos Ausfällen gegen Muslime IM ALLGEMEINEN die Hauptrolle, eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus wollte er gar nicht treffen, weswegen sich auch jeder muslimische Mensch in Deutschland angesprochen fühlen durfte; sie spielte auch eine Rolle bei den Opfern der Zwickauer Mordbande und sie spielte eine Rolle bei dem Massenmord an Juden vor 70 Jahren, ganz egal welche Auffassung sie von ihrer Religion hatten oder ob sie religiös oder areligiös waren und ganz egal was es nun mit dem Judentum auf sich hat oder nicht - natürlich spielt die eigene Religion im Kontext und für den einzelnen Menschen eine mehr oder weniger größere Rolle (in Deutschland heute spielt sie für eine überwiegende Mehrheit fast gar keine Rolle mehr) und natürlich ist das auch mein Thema. Aber welche es auch ist, ich lehne pauschalisierende Werturteile über Menschen, allein auf Grund des Umstands, dass sie der ein oder anderen Religion angehören, und eine darauf basierende Politik ab und darüberhinaus ist auch offensichtlich, dass pauschalisierende Urteile über die ein oder andere Religion an sich, zumeist auch wenig Sinn machen und zumeist von Leuten getroffen werden, die nichts gutes im  Sinn haben. Jede Religion, wenn mans genau nimmt, ist ein Fundus an Weisheit, aber leider nicht nur und jede Religion wird von Anhängern unterschiedlicher Richtung, von Individuen unterschiedlicher Religionsauffassung und auch von der Freiheit eines jeden Menschen, diese zu leben oder auch eben nicht, völlig unterschiedlich aufgefasst, gelebt oder auch nicht gelebt. Daher laufen alle diese Pauschalurteile, richten sie sich nun gegen Juden, Muslime, Christen, Säkulare, Hindus oder sonstwen an der Komplexität der Wirklichkeit völlig vorbei Das Motiv hinter diesen Pauschalisierungen (auf allen Seiten)- ist das Rüsten zum Krieg, zur Ausgrenzung, zur Degradierung und schließlich in seiner äußersten Zuspitzung der Mord bis eben hin zum Völkermord - nichts anderes als dieses &#039;Rüstzeug&#039; zur Ausgrenzung der Muslime zu liefern hat Giardano in Deutschland getan, ja er hat den Muslimen pauschal und konkret die Berechtigung zur gleichwertigen gesellschaftlichen Teilhabe in Deutschland grundsätzlich abgesprochen, trotz aller Bemühungen dies im Nachhinein ein wenig zu relativieren (ich bin doch kein Türkenschreck) und deshalb finde ich dieses pathetische  &#039;KaterTestament&#039; wirklich nur reichlich abgeschmackt.Das kann er sich jetzt wirklich sparen. Damals haben ihn jedenfalls schon vermeintlich &#039;bösen&#039;  Deutsche (Christen), wie der Kölner Oberbürgermeister Schramma darauf aufmerksam gemacht, dass sein Verhalten Rechtsextremisten ermutigt, aber das war ihm damals egal - oder er begreift es nicht, alles nach dem recht typischen Motto, &#039;man wird doch mal sagen dürfen&#039;, was irgendwie seltsam ist, vielleicht ist es ja auch ein Ausdruck von Demenz - keine Ahnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>WARUM spielt plötzlich gerade da “Religion” eine Rolle bei Ihnen???</em><br />
Ich habe grundsätzlich Interesse an der Wirklichkeit. Natürlich spielt Religion eine Rolle. Die Frage ist nur welche?  Die Religion spielte bei Giardanos Ausfällen gegen Muslime IM ALLGEMEINEN die Hauptrolle, eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus wollte er gar nicht treffen, weswegen sich auch jeder muslimische Mensch in Deutschland angesprochen fühlen durfte; sie spielte auch eine Rolle bei den Opfern der Zwickauer Mordbande und sie spielte eine Rolle bei dem Massenmord an Juden vor 70 Jahren, ganz egal welche Auffassung sie von ihrer Religion hatten oder ob sie religiös oder areligiös waren und ganz egal was es nun mit dem Judentum auf sich hat oder nicht &#8211; natürlich spielt die eigene Religion im Kontext und für den einzelnen Menschen eine mehr oder weniger größere Rolle (in Deutschland heute spielt sie für eine überwiegende Mehrheit fast gar keine Rolle mehr) und natürlich ist das auch mein Thema. Aber welche es auch ist, ich lehne pauschalisierende Werturteile über Menschen, allein auf Grund des Umstands, dass sie der ein oder anderen Religion angehören, und eine darauf basierende Politik ab und darüberhinaus ist auch offensichtlich, dass pauschalisierende Urteile über die ein oder andere Religion an sich, zumeist auch wenig Sinn machen und zumeist von Leuten getroffen werden, die nichts gutes im  Sinn haben. Jede Religion, wenn mans genau nimmt, ist ein Fundus an Weisheit, aber leider nicht nur und jede Religion wird von Anhängern unterschiedlicher Richtung, von Individuen unterschiedlicher Religionsauffassung und auch von der Freiheit eines jeden Menschen, diese zu leben oder auch eben nicht, völlig unterschiedlich aufgefasst, gelebt oder auch nicht gelebt. Daher laufen alle diese Pauschalurteile, richten sie sich nun gegen Juden, Muslime, Christen, Säkulare, Hindus oder sonstwen an der Komplexität der Wirklichkeit völlig vorbei Das Motiv hinter diesen Pauschalisierungen (auf allen Seiten)- ist das Rüsten zum Krieg, zur Ausgrenzung, zur Degradierung und schließlich in seiner äußersten Zuspitzung der Mord bis eben hin zum Völkermord &#8211; nichts anderes als dieses &#8216;Rüstzeug&#8217; zur Ausgrenzung der Muslime zu liefern hat Giardano in Deutschland getan, ja er hat den Muslimen pauschal und konkret die Berechtigung zur gleichwertigen gesellschaftlichen Teilhabe in Deutschland grundsätzlich abgesprochen, trotz aller Bemühungen dies im Nachhinein ein wenig zu relativieren (ich bin doch kein Türkenschreck) und deshalb finde ich dieses pathetische  &#8216;KaterTestament&#8217; wirklich nur reichlich abgeschmackt.Das kann er sich jetzt wirklich sparen. Damals haben ihn jedenfalls schon vermeintlich &#8216;bösen&#8217;  Deutsche (Christen), wie der Kölner Oberbürgermeister Schramma darauf aufmerksam gemacht, dass sein Verhalten Rechtsextremisten ermutigt, aber das war ihm damals egal &#8211; oder er begreift es nicht, alles nach dem recht typischen Motto, &#8216;man wird doch mal sagen dürfen&#8217;, was irgendwie seltsam ist, vielleicht ist es ja auch ein Ausdruck von Demenz &#8211; keine Ahnung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Wir sind die neuen Juden&#8221; von jim</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/02/neue-juden/comment-page-1/#comment-30868</link>
		<dc:creator>jim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 01:36:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24444#comment-30868</guid>
		<description> 
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=uL5tjkCZpMo&amp;hd=1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wir sind die Juden von heut&#039;&lt;/a&gt;
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p> <br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=uL5tjkCZpMo&amp;hd=1" rel="nofollow">Wir sind die Juden von heut&#8217;</a><br />
 </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Noch ne Portion Auschwitz gefällig? von Harald Gollin</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/07/auschwitz-5/comment-page-1/#comment-30867</link>
		<dc:creator>Harald Gollin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 18:05:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24549#comment-30867</guid>
		<description>Besser als das abstrakt anmutende Gewaber über den &quot;Mythos&quot; Auschwitz ist zum Beispiel die Sammlung Antisemitica (Katalog) des Berliners Wolfgang Haney aus den 30er/40er Jahren. Vermeintlich fröhliche Postkarten waren im Umlauf mit überall verstandenem Aufdruck.
Kostprobe: &quot;Angenehme Heimfahrt und günstiges Billet für unsere lieben Juden. Über den Nordpol direkt in die Wüste Gobi. Rückfahrt ausgeschlossen.&quot;
Das ganze natürlich VOR der Kenntnis des Wortes &quot;Auschwitz&quot;.  Deja-vu, wenn man sich also heute auf right-wing-pages über Jauchs &quot;Gasometer&quot; amüsiert ?
H.P.G.   </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besser als das abstrakt anmutende Gewaber über den &#8220;Mythos&#8221; Auschwitz ist zum Beispiel die Sammlung Antisemitica (Katalog) des Berliners Wolfgang Haney aus den 30er/40er Jahren. Vermeintlich fröhliche Postkarten waren im Umlauf mit überall verstandenem Aufdruck.<br />
Kostprobe: &#8220;Angenehme Heimfahrt und günstiges Billet für unsere lieben Juden. Über den Nordpol direkt in die Wüste Gobi. Rückfahrt ausgeschlossen.&#8221;<br />
Das ganze natürlich VOR der Kenntnis des Wortes &#8220;Auschwitz&#8221;.  Deja-vu, wenn man sich also heute auf right-wing-pages über Jauchs &#8220;Gasometer&#8221; amüsiert ?<br />
H.P.G.   </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der alte Frieden ist tot von karl</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/09/frieden-3/comment-page-1/#comment-30866</link>
		<dc:creator>karl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:02:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24591#comment-30866</guid>
		<description>SHALOM: EINEN FRIEDEN MIT DEN pALIS UND ARABERN WIRD UND KANN ES NICHT GEBEN: Der Hass der Palis und Araber ist so gross das es einen friedensvertrag
in absehbarer Zeit mit sicherheit nicht geben wird. wie kann man einen vertrag mit
radikalen Palis machen &lt;&lt;die Israel noch nicht einmal anerkennen. Das ziel der
palis und araber ist wie eh und je&lt;&lt; die Vernichtung israel und sein volk. karl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SHALOM: EINEN FRIEDEN MIT DEN pALIS UND ARABERN WIRD UND KANN ES NICHT GEBEN: Der Hass der Palis und Araber ist so gross das es einen friedensvertrag<br />
in absehbarer Zeit mit sicherheit nicht geben wird. wie kann man einen vertrag mit<br />
radikalen Palis machen &lt;&lt;die Israel noch nicht einmal anerkennen. Das ziel der<br />
palis und araber ist wie eh und je&lt;&lt; die Vernichtung israel und sein volk. karl</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mein politisches Testament von pmn</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/01/giordano-2/comment-page-1/#comment-30864</link>
		<dc:creator>pmn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 12:11:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24424#comment-30864</guid>
		<description>Ich bewunderte Giordano schon immer für seine klaren Positionen und halte es für unangebracht, in ihm einen geistigen Brandstifter zu sehen. 

Dies ist er ebensowenig wie Sarrazin, der ähnliche Positionen vertritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bewunderte Giordano schon immer für seine klaren Positionen und halte es für unangebracht, in ihm einen geistigen Brandstifter zu sehen. </p>
<p>Dies ist er ebensowenig wie Sarrazin, der ähnliche Positionen vertritt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Eine Vorbedingung eines guten Erziehers ist, dass er genügend über sich und über das Kind weiß“ von Thomas</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/09/ekstein/comment-page-1/#comment-30863</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 10:34:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24502#comment-30863</guid>
		<description>Lieber Roland Kaufhold,
vielen Dank für die ausführliche Antwort und die Hinweise.
Die Einordnung in einen Themenschwerpunkt hatte ich nicht mitbekommen und in einer Arbeitspause den Artikel nur für sich gelesen.
Zwei Bücher habe ich schon antiquarisch bestellt, dann weiß ich bald alles ... ;)
Gruß
Thomas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Roland Kaufhold,<br />
vielen Dank für die ausführliche Antwort und die Hinweise.<br />
Die Einordnung in einen Themenschwerpunkt hatte ich nicht mitbekommen und in einer Arbeitspause den Artikel nur für sich gelesen.<br />
Zwei Bücher habe ich schon antiquarisch bestellt, dann weiß ich bald alles &#8230; <img src='http://www.hagalil.com/archiv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Gruß<br />
Thomas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mein politisches Testament von efem</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/01/giordano-2/comment-page-1/#comment-30856</link>
		<dc:creator>efem</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 07:30:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24424#comment-30856</guid>
		<description>Jane,
.
als ultralinks zu früheren Zeiten wie zu jener, als Giordano so einzusortieren war, ist ohne Wenn und Aber ein Mitlied der KPD zu bezeichnen, das nur zur Klärung. Links &lt;strong&gt;war&lt;/strong&gt; damals die SPD...
.
Aber weiter im Text: mit welcher Berechtigung wirfst du alles Muslimische in einen Topf? Die Moschee in Köln ist ein letztendlich ziemlich durchsichtiges Projekt des türkischen Staates (in Gestalt der DİTİB), der seine herbeihalluzinierte Dominanz über alles Muslimische hier zementieren, der der armen ach so gebeutelten türkischen Minderheit im Ländle zur Hilfe eilen möchte, weil ja (außer dir und mir) niemand froh ist, dass sie hier ist, u.a. bestimmt auch, um seine mörderische Politik gegenüber eigenen Minderheiten zu verschleiern. 
.
Nicht nur Ralph Giordano, sondern etwa ein Dutzend anderer muslimischer Gemeinschaften in Köln hat sich gegen die &lt;strong&gt;türkische&lt;/strong&gt; Moschee gestellt. Forderst du auch von denen, sich &quot;öffentlich &lt;strong&gt;bei den Muslimen&lt;/strong&gt; für&quot; ihre &quot;Ausfälle&quot; zu &quot;entschuldigen&quot;?
.
Es gibt - das just4fun - durchaus Muslime, die Deutschland prophezeien, vom Islam (den ebenfalls sie geflissentlich als eine Einheit darstellen) überrollt zu werden (so Leute treffen sich u.a. in Muslimmarkt) , schon auf Grund der demografischen Entwicklung. Auf solch groben Klotz einen ebenso groben Keil zu setzen ist erlaubt. Pro-Köln aber - das kann garnicht verleumdet werden, weil sanktionsunfähig. 
.
Noch fun: auch Nonnen müssen es sich gefallen lassen, von gefühlslosen ZeitgenossInnen als &quot;Pinguine&quot; benannt zu werden. Das stört sie aber nicht sonderlich, genauso wie z.B. ich mit dem zärtlichen Kosewort &quot;Kartoffel&quot; leben kann.
.
Ernsthaft: Ralph Giordano anzugreifen gehört mehr dazu als ein Herauspicken von Einzelaussagen. Sein konsequentes Eintreten für Minderheiten gleich welcher Couleur, soweit sie nicht dominieren wollend oder gar militant auftreten, lässt so gut wie jede Kritik an dem großen alten Mann abperlen. Hier und da mag er falsch liegen - aber wie ich schon schrieb, gehört er zu den wenigen, die Irrtümer einzusehen vermögen. Im Falle Köln jedoch irrt er IMO nicht oder nur marginal, warum sollte er da groß widerrufen?  
.
Auch ihm sozusagen Scheinheiligkeit vorzuwerfen, in der Art, &quot;sich jetzt mit den muslimischen Opfern der Zwickauer Mordbande quasi identifiziert&quot; zu haben, verdrängt mithilfe des Wörtchens &quot;jetzt&quot; seinen von mir benannten Offenen Brief von vor 20 Jahren, in dem er sich voll auf die Seite der - muslimischen - Opfer der Mordanschläge stellte und notfalls Eigenaktionen zur Selbstverteidigung forderte, als andere nur darüber lamentierten, ist mehr als nur müßig, sondern - aber das habe ich hier  ja schon geschrieben.
.
Anstatt zu lamentieren. begrüße und freu dich lieber über eine solche grandiose Aussage (oben nachzulesen), die über die Lippen zu bringen, falls sie sie denn überhaupt denken können, sich der Großteil der tumben Teutschen in unserem geliebten Schland nun doch nur die Wenigsten trauen:
.
&quot;&lt;strong&gt;... ob Christ oder Muslim, Jude oder Atheist, Links oder Rechts, Groß oder Klein: Wer die Demokratie attackiert, sie angeht, beschädigt oder gar aufheben will, der kriegt es mit mir zu tun, der hat mich am Hals! Damit erneuere ich aus akutem Anlass den Kriegszustand, in dem ich mich über ein ganzes Leben hin mit dem Nationalsozialismus und seinen Anhängern befinde.&lt;/strong&gt;&quot;
.
Lies es, lächle und sage in etwa: Also eigentlich, was auch immer, hin und her, aber - der verfl... alte Kerl spricht mir &lt;strong&gt;damit&lt;/strong&gt; wirklich aus dem Herzen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jane,<br />
.<br />
als ultralinks zu früheren Zeiten wie zu jener, als Giordano so einzusortieren war, ist ohne Wenn und Aber ein Mitlied der KPD zu bezeichnen, das nur zur Klärung. Links <strong>war</strong> damals die SPD&#8230;<br />
.<br />
Aber weiter im Text: mit welcher Berechtigung wirfst du alles Muslimische in einen Topf? Die Moschee in Köln ist ein letztendlich ziemlich durchsichtiges Projekt des türkischen Staates (in Gestalt der DİTİB), der seine herbeihalluzinierte Dominanz über alles Muslimische hier zementieren, der der armen ach so gebeutelten türkischen Minderheit im Ländle zur Hilfe eilen möchte, weil ja (außer dir und mir) niemand froh ist, dass sie hier ist, u.a. bestimmt auch, um seine mörderische Politik gegenüber eigenen Minderheiten zu verschleiern. <br />
.<br />
Nicht nur Ralph Giordano, sondern etwa ein Dutzend anderer muslimischer Gemeinschaften in Köln hat sich gegen die <strong>türkische</strong> Moschee gestellt. Forderst du auch von denen, sich &#8220;öffentlich <strong>bei den Muslimen</strong> für&#8221; ihre &#8220;Ausfälle&#8221; zu &#8220;entschuldigen&#8221;?<br />
.<br />
Es gibt &#8211; das just4fun &#8211; durchaus Muslime, die Deutschland prophezeien, vom Islam (den ebenfalls sie geflissentlich als eine Einheit darstellen) überrollt zu werden (so Leute treffen sich u.a. in Muslimmarkt) , schon auf Grund der demografischen Entwicklung. Auf solch groben Klotz einen ebenso groben Keil zu setzen ist erlaubt. Pro-Köln aber &#8211; das kann garnicht verleumdet werden, weil sanktionsunfähig. <br />
.<br />
Noch fun: auch Nonnen müssen es sich gefallen lassen, von gefühlslosen ZeitgenossInnen als &#8220;Pinguine&#8221; benannt zu werden. Das stört sie aber nicht sonderlich, genauso wie z.B. ich mit dem zärtlichen Kosewort &#8220;Kartoffel&#8221; leben kann.<br />
.<br />
Ernsthaft: Ralph Giordano anzugreifen gehört mehr dazu als ein Herauspicken von Einzelaussagen. Sein konsequentes Eintreten für Minderheiten gleich welcher Couleur, soweit sie nicht dominieren wollend oder gar militant auftreten, lässt so gut wie jede Kritik an dem großen alten Mann abperlen. Hier und da mag er falsch liegen &#8211; aber wie ich schon schrieb, gehört er zu den wenigen, die Irrtümer einzusehen vermögen. Im Falle Köln jedoch irrt er IMO nicht oder nur marginal, warum sollte er da groß widerrufen?  <br />
.<br />
Auch ihm sozusagen Scheinheiligkeit vorzuwerfen, in der Art, &#8220;sich jetzt mit den muslimischen Opfern der Zwickauer Mordbande quasi identifiziert&#8221; zu haben, verdrängt mithilfe des Wörtchens &#8220;jetzt&#8221; seinen von mir benannten Offenen Brief von vor 20 Jahren, in dem er sich voll auf die Seite der &#8211; muslimischen &#8211; Opfer der Mordanschläge stellte und notfalls Eigenaktionen zur Selbstverteidigung forderte, als andere nur darüber lamentierten, ist mehr als nur müßig, sondern &#8211; aber das habe ich hier  ja schon geschrieben.<br />
.<br />
Anstatt zu lamentieren. begrüße und freu dich lieber über eine solche grandiose Aussage (oben nachzulesen), die über die Lippen zu bringen, falls sie sie denn überhaupt denken können, sich der Großteil der tumben Teutschen in unserem geliebten Schland nun doch nur die Wenigsten trauen:<br />
.<br />
&#8220;<strong>&#8230; ob Christ oder Muslim, Jude oder Atheist, Links oder Rechts, Groß oder Klein: Wer die Demokratie attackiert, sie angeht, beschädigt oder gar aufheben will, der kriegt es mit mir zu tun, der hat mich am Hals! Damit erneuere ich aus akutem Anlass den Kriegszustand, in dem ich mich über ein ganzes Leben hin mit dem Nationalsozialismus und seinen Anhängern befinde.</strong>&#8221;<br />
.<br />
Lies es, lächle und sage in etwa: Also eigentlich, was auch immer, hin und her, aber &#8211; der verfl&#8230; alte Kerl spricht mir <strong>damit</strong> wirklich aus dem Herzen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mein politisches Testament von Jane</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/01/giordano-2/comment-page-1/#comment-30855</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 06:40:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24424#comment-30855</guid>
		<description>Herr Schlickewitz- wenn sich jemand vertippt und Jena oder Nena schreiben würde, dann wäre das wahrhaft nicht wild und Sie können davon ausgehen, dass ich&#039;s glatt überlesen würde; da gibt&#039;s hier wirklich andere Dinge die tangieren, wie z.Bsp. &#039;frigide Nutte&#039;, Nazi-BDM-Mädel&#039;, nototrische AntiSemitin oder ähnliches.
 
Darüberhinaus, wenn Sie schon meinen den Oberlehrer spielen zu müssen - sollten Sie doch zumindest lesen können. Kopfschuttelllllll
 
Jetzt schauen Sie mal oben auf die Autorenangabe - gelle (ist aber auch nicht so wild). Ich frag mich nur, was Sie da geritten hat.
 
Kritik des Rechts-Extremismus und Islamismus-Experten an Giardanos völlig undifferenzierten Kriegserklärung gegen die Integration von Muslimen in Deutschland, die hinter so massiver Freund-Feind-Polemik erstickt, dass reale Probleme eigentlich völlig darin untergehen:
&lt;em&gt;
&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Doch Giordano setzt sich keineswegs nur ein wenig &quot;überspitzt gegen konservative islamische Vorstellungen ein&quot;. &lt;strong&gt;Giordano spricht den Muslimen in Deutschland generell ab, Teil dieser Gesellschaft zu sein.&lt;/strong&gt; Er möchte Muslimen das Grundrecht auf freie Religionsausübung aberkennen, zu der auch der Bau sakraler Bauten gehört. Das ist ein Aufruf zum Rechtsbruch und zur Diskriminierung einer religiösen Minderheit. Merkwürdigerweise scheint das diejenigen, die zur Verteidigung Giordanos angetreten sind, nur wenig zu stören.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;
&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Prinzipiell gilt: Die Meinungsfreiheit deckt vieles ab. Auch das Recht, den lieben langen Tag Wirres, Beleidigendes und Unsinniges zu äußern. Dieses Grundrecht gilt es gegen Puristen zu verteidigen. Gleichzeitig gilt: Auffassungen, die im Gegensatz zu den grundlegenden Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen, werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz gemeinhin als extrem bezeichnet. Das ist die umstrittene Arbeitsdefinition einer Bundesbehörde, der man nicht folgen muss.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;
&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;.....Als Giordano nur noch wenig rationale Argumente bleiben, beschimpft er den Publizisten und Islamwissenschaftler Alboga, der seit 1980 in Deutschland lebt und hier studierte: &quot;Sie antworten wie jemand aus einem Kulturkreis, dem die kritische Methode völlig unbekannt ist. Diese Errungenschaft der abendländischen Kultur ist dem Islam völlig unbekannt.&quot; Dies ist, wenn nicht eine rassistische, so doch eine kulturalistische Argumentationslinie, die nur eine Schlussfolgerung zulässt: &lt;strong&gt;Muslime können niemals zu vollwertigen Bürgern dieser Gesellschaft werden - weder als Individuen noch als Kollektiv....&#039;&#039;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;
&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Folgerichtig fordert Giordano das Zweiklassenrecht...&lt;/em&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;..Ralph Giordano, dem wir so wichtige Bücher und Interventionen verdanken, vertritt heute ein undifferenziertes Freund-Feind-Denken, und seine Auslassungen sind gefährliche Brandreden, die in der Tradition des Anti-Asyl-Diskurses zu Beginn der Neunzigerjahre stehen. Eine wichtige moralische Instanz demontiert sich selbst. Das ist schade.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;em&gt;Eberhard Seidel&lt;/em&gt;


Eberhard Seidel befasst sich mit Rechtsextremismus und Islamismus. Anfang der 90er-Jahre stand er auf einer Todesliste von Rechtsextremisten, später attackierten ihn militante Antifas, seit 2000 Islamisten. 

http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&amp;dig=2007/05/29/a0058

...
 Ralph Giordano: „Der Islam ist das Problem“ - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/cicero-exklusiv/tid-7505/cicero-exklusiv_aid_133889.html
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Schlickewitz- wenn sich jemand vertippt und Jena oder Nena schreiben würde, dann wäre das wahrhaft nicht wild und Sie können davon ausgehen, dass ich&#8217;s glatt überlesen würde; da gibt&#8217;s hier wirklich andere Dinge die tangieren, wie z.Bsp. &#8216;frigide Nutte&#8217;, Nazi-BDM-Mädel&#8217;, nototrische AntiSemitin oder ähnliches.<br />
 <br />
Darüberhinaus, wenn Sie schon meinen den Oberlehrer spielen zu müssen &#8211; sollten Sie doch zumindest lesen können. Kopfschuttelllllll<br />
 <br />
Jetzt schauen Sie mal oben auf die Autorenangabe &#8211; gelle (ist aber auch nicht so wild). Ich frag mich nur, was Sie da geritten hat.<br />
 <br />
Kritik des Rechts-Extremismus und Islamismus-Experten an Giardanos völlig undifferenzierten Kriegserklärung gegen die Integration von Muslimen in Deutschland, die hinter so massiver Freund-Feind-Polemik erstickt, dass reale Probleme eigentlich völlig darin untergehen:<br />
<em><br />
</em><br />
<em>Doch Giordano setzt sich keineswegs nur ein wenig &#8220;überspitzt gegen konservative islamische Vorstellungen ein&#8221;. <strong>Giordano spricht den Muslimen in Deutschland generell ab, Teil dieser Gesellschaft zu sein.</strong> Er möchte Muslimen das Grundrecht auf freie Religionsausübung aberkennen, zu der auch der Bau sakraler Bauten gehört. Das ist ein Aufruf zum Rechtsbruch und zur Diskriminierung einer religiösen Minderheit. Merkwürdigerweise scheint das diejenigen, die zur Verteidigung Giordanos angetreten sind, nur wenig zu stören.</em><br />
<em><br />
</em><br />
<em>Prinzipiell gilt: Die Meinungsfreiheit deckt vieles ab. Auch das Recht, den lieben langen Tag Wirres, Beleidigendes und Unsinniges zu äußern. Dieses Grundrecht gilt es gegen Puristen zu verteidigen. Gleichzeitig gilt: Auffassungen, die im Gegensatz zu den grundlegenden Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen, werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz gemeinhin als extrem bezeichnet. Das ist die umstrittene Arbeitsdefinition einer Bundesbehörde, der man nicht folgen muss.</em><br />
<em><br />
</em><br />
<em>&#8230;..Als Giordano nur noch wenig rationale Argumente bleiben, beschimpft er den Publizisten und Islamwissenschaftler Alboga, der seit 1980 in Deutschland lebt und hier studierte: &#8220;Sie antworten wie jemand aus einem Kulturkreis, dem die kritische Methode völlig unbekannt ist. Diese Errungenschaft der abendländischen Kultur ist dem Islam völlig unbekannt.&#8221; Dies ist, wenn nicht eine rassistische, so doch eine kulturalistische Argumentationslinie, die nur eine Schlussfolgerung zulässt: <strong>Muslime können niemals zu vollwertigen Bürgern dieser Gesellschaft werden &#8211; weder als Individuen noch als Kollektiv&#8230;.&#8221;</strong></em><br />
<em><br />
</em><br />
<em>Folgerichtig fordert Giordano das Zweiklassenrecht&#8230;</em><br />
<strong><em><br />
</em></strong><br />
<strong><em>..Ralph Giordano, dem wir so wichtige Bücher und Interventionen verdanken, vertritt heute ein undifferenziertes Freund-Feind-Denken, und seine Auslassungen sind gefährliche Brandreden, die in der Tradition des Anti-Asyl-Diskurses zu Beginn der Neunzigerjahre stehen. Eine wichtige moralische Instanz demontiert sich selbst. Das ist schade.</em></strong><br />
<em>Eberhard Seidel</em></p>
<p>Eberhard Seidel befasst sich mit Rechtsextremismus und Islamismus. Anfang der 90er-Jahre stand er auf einer Todesliste von Rechtsextremisten, später attackierten ihn militante Antifas, seit 2000 Islamisten. </p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&#038;dig=2007/05/29/a0058" rel="nofollow">http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&#038;dig=2007/05/29/a0058</a></p>
<p>&#8230;<br />
 Ralph Giordano: „Der Islam ist das Problem“ &#8211; weiter lesen auf FOCUS Online: <a href="http://www.focus.de/politik/cicero-exklusiv/tid-7505/cicero-exklusiv_aid_133889.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/politik/cicero-exklusiv/tid-7505/cicero-exklusiv_aid_133889.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zwischen Coventry und Leningrad von efem</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/01/31/dresden-5/comment-page-1/#comment-30854</link>
		<dc:creator>efem</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 05:02:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24397#comment-30854</guid>
		<description>Die meisten Kommentare hier führen, sicherlich ungewollt,  in Richtung Relativierung bzw. ins Leere.
. 
Es geht aber mitnichten um die Berechtigung einer öffentlichen Erinnerung an eine Episode aus dem Tagebuch des II.Weltkrieges, wie sie sie im konkreten Fall die Stadt Dresden sowieso jedes Jahr veranstaltet seit den Zeiten des Kalten Krieges, damals unter dem Motto eines &quot;angloamerikanischen Terrorbombardements&quot;, es geht um die bestmögliche Verhinderung einer großen Neonazizusammenrottung.  
.
Wer das verkürzt in eine Betrachtung zu einer  angeblich unmenschlichen und angeblich unnötigen und angeblich fast wirkungslosen Taktik der Antihitlerkoalition zur Niederwerfung Deutschlands, hat ungenügende Geschichtskenntnisse. Die Frage ist längst geklärt:
.
&lt;em&gt;Generaloberst Alfred Jodl, in: Richard Overy, Verhöre. Die NS-Elite in den Händen der Alliierten 1945, S:274 u.277f)  &lt;/em&gt;
&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Frage: In welchem Maße wurden die militärischen Operationen durch die Luftangriffe beeinträchtigt?&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Antwort: (…) Während der Soldat vorher glaubte, dass er durch den Kampf an der Front seine Heimat, seine Frau und seine Kinder beschützte, wurde dieser Faktor völlig eliminiert und durch die Erkenntnis ersetzt: ‚Ich kann so viel durchhalten, wie ich will, aber meine Frau und meine Kinder gehen trotzdem vor die Hunde.‘&lt;/em&gt;
&lt;em&gt; Frage: Hat sich das auf seine Kampffähigkeit an der Front ausgewirkt?&lt;/em&gt;
&lt;em&gt; Antwort: Ganz gewiss, das ließ sich aus vielen Frontberichten erkennen. Zum Beispiel gab es da eine Division aus Hamburg. Plötzlich traf 1943 die Meldung von den schweren Angriffen ein und sorgte für große Unruhe.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Frage: Wie kam diese Sorge bei den Truppen zum Ausdruck?&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Antwort: Durch einen nachlassenden Widerstandswillen. (…) Parallel dazu gab es Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Rüstungsarbeiter.“&lt;/em&gt;
.
Anmerkung. Hamburg war in der &quot;Operation Gomorrha&quot; stärker betroffen als Dresden:
.
&quot;Die Anzahl der Opfer der Operation Gomorrha ist nicht genau festzustellen. Bis zum 30. November 1943 waren 31.647 Tote geborgen worden, von denen 15.802 identifiziert werden konnten. Die Hamburger Luftschutzleitung schätzte zu dieser Zeit die Gesamtzahl der Opfer auf 35.000, heutige Beiträge der Geschichtswissenschaft nehmen eine Zahl von etwa 34.000 Toten und 125.000 Verletzten in Folge der Operation Gomorrha an.&quot; (Wikipedia)
.
Ein Neonazi-Spektakel in dem Ausmaß wie im sächsischen Dresden ist dort aber unbekannt. Warum wohl?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Kommentare hier führen, sicherlich ungewollt,  in Richtung Relativierung bzw. ins Leere.<br />
. <br />
Es geht aber mitnichten um die Berechtigung einer öffentlichen Erinnerung an eine Episode aus dem Tagebuch des II.Weltkrieges, wie sie sie im konkreten Fall die Stadt Dresden sowieso jedes Jahr veranstaltet seit den Zeiten des Kalten Krieges, damals unter dem Motto eines &#8220;angloamerikanischen Terrorbombardements&#8221;, es geht um die bestmögliche Verhinderung einer großen Neonazizusammenrottung.  <br />
.<br />
Wer das verkürzt in eine Betrachtung zu einer  angeblich unmenschlichen und angeblich unnötigen und angeblich fast wirkungslosen Taktik der Antihitlerkoalition zur Niederwerfung Deutschlands, hat ungenügende Geschichtskenntnisse. Die Frage ist längst geklärt:<br />
.<br />
<em>Generaloberst Alfred Jodl, in: Richard Overy, Verhöre. Die NS-Elite in den Händen der Alliierten 1945, S:274 u.277f)  </em><br />
<em>.</em><br />
<em>Frage: In welchem Maße wurden die militärischen Operationen durch die Luftangriffe beeinträchtigt?</em><br />
<em>.</em><br />
<em>Antwort: (…) Während der Soldat vorher glaubte, dass er durch den Kampf an der Front seine Heimat, seine Frau und seine Kinder beschützte, wurde dieser Faktor völlig eliminiert und durch die Erkenntnis ersetzt: ‚Ich kann so viel durchhalten, wie ich will, aber meine Frau und meine Kinder gehen trotzdem vor die Hunde.‘</em><br />
<em> Frage: Hat sich das auf seine Kampffähigkeit an der Front ausgewirkt?</em><br />
<em> Antwort: Ganz gewiss, das ließ sich aus vielen Frontberichten erkennen. Zum Beispiel gab es da eine Division aus Hamburg. Plötzlich traf 1943 die Meldung von den schweren Angriffen ein und sorgte für große Unruhe.</em><br />
<em>.</em><br />
<em>Frage: Wie kam diese Sorge bei den Truppen zum Ausdruck?</em><br />
<em>.</em><br />
<em>Antwort: Durch einen nachlassenden Widerstandswillen. (…) Parallel dazu gab es Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Rüstungsarbeiter.“</em><br />
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Anmerkung. Hamburg war in der &#8220;Operation Gomorrha&#8221; stärker betroffen als Dresden:<br />
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&#8220;Die Anzahl der Opfer der Operation Gomorrha ist nicht genau festzustellen. Bis zum 30. November 1943 waren 31.647 Tote geborgen worden, von denen 15.802 identifiziert werden konnten. Die Hamburger Luftschutzleitung schätzte zu dieser Zeit die Gesamtzahl der Opfer auf 35.000, heutige Beiträge der Geschichtswissenschaft nehmen eine Zahl von etwa 34.000 Toten und 125.000 Verletzten in Folge der Operation Gomorrha an.&#8221; (Wikipedia)<br />
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Ein Neonazi-Spektakel in dem Ausmaß wie im sächsischen Dresden ist dort aber unbekannt. Warum wohl?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Yeshayahu Leibowitz: Der widerwillige Prophet von SchallundRauch</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/05/leibowitz/comment-page-1/#comment-30853</link>
		<dc:creator>SchallundRauch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 23:45:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24511#comment-30853</guid>
		<description>Ich bin mir da nicht so sicher wie Sie, Riciano.
 
Ich habe da eine Frage, eine ehrliche Antwort halte ich für selbstverständlich:
Irgendwo auf dieser Erdkugel werden gerade kleine Kinder entführt, um brutal vergewaltigt und für widerwärtige Zwecke ausgbeutet - verwertet - zu werden. Sie werden brutalst mißhandelt, verstümmelt, bedarfsweise getötet. Es gibt eine regelrechte INDUSTRIE dafür. Es gibt Konsumenten und Produzenten, Lieferanten und Lageristen. 
Mir dieser FAKTEN bewusst zu sein, reicht mir für eine ausgewachsene Depression. 
Leider bin ich mir auch noch vieler anderer schrecklichster Faktem bewußt, die WELTWEIT Tag und Nacht passieren. Wenn ich meinen Blick öffne über die Zeit und zeitliche Grenzen hinweg, dann muss ich für mich feststellen, dass Grausamkeit offensichtlich historisch gesehen SYSTEM hat und das Opfer immer der MENSCH ist.
 

Anbetracht der OPFER ist er mir deshalb vollkommen egal, wer die TÄTER während der Schoa waren. Können Sie das verstehen? 
 
Wenn Sie aber den Tätern eine so ganz besonders besondere Rolle zusprechen wollen mit der Einmaligkeit, dann tun sie den Tätern eigentlich einen Gefallen. Verstehen Sie? 
 
 
 
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir da nicht so sicher wie Sie, Riciano.<br />
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Ich habe da eine Frage, eine ehrliche Antwort halte ich für selbstverständlich:<br />
Irgendwo auf dieser Erdkugel werden gerade kleine Kinder entführt, um brutal vergewaltigt und für widerwärtige Zwecke ausgbeutet &#8211; verwertet &#8211; zu werden. Sie werden brutalst mißhandelt, verstümmelt, bedarfsweise getötet. Es gibt eine regelrechte INDUSTRIE dafür. Es gibt Konsumenten und Produzenten, Lieferanten und Lageristen.<br />
Mir dieser FAKTEN bewusst zu sein, reicht mir für eine ausgewachsene Depression. <br />
Leider bin ich mir auch noch vieler anderer schrecklichster Faktem bewußt, die WELTWEIT Tag und Nacht passieren. Wenn ich meinen Blick öffne über die Zeit und zeitliche Grenzen hinweg, dann muss ich für mich feststellen, dass Grausamkeit offensichtlich historisch gesehen SYSTEM hat und das Opfer immer der MENSCH ist.<br />
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<p>Anbetracht der OPFER ist er mir deshalb vollkommen egal, wer die TÄTER während der Schoa waren. Können Sie das verstehen?<br />
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Wenn Sie aber den Tätern eine so ganz besonders besondere Rolle zusprechen wollen mit der Einmaligkeit, dann tun sie den Tätern eigentlich einen Gefallen. Verstehen Sie?<br />
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		<title>Kommentar zu &#8220;Eine Vorbedingung eines guten Erziehers ist, dass er genügend über sich und über das Kind weiß“ von Roland Kaufhold</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/09/ekstein/comment-page-1/#comment-30852</link>
		<dc:creator>Roland Kaufhold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 22:09:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24502#comment-30852</guid>
		<description>Danke für die Rückmeldung. Ja, es war natürlich seine ganz am Anfang des Beitrages erwähnte Stiefmutter, nicht seine Mutter. Da schreibt man mehrere 100 Seiten - und irgendwo schleichen sich winzige Ungenauigkeiten ein...  Über seine Stiefmutter, die Rudi Ekstein als einen sehr lieben Menschen in Erinnerung hatte, hatte ich geschrieben (s.o.): &quot;Als sein Vater am 1. Weltkrieg teilnehmen mußte, wurde Rudolf Ekstein der Obhut einer katholischen Frau über­geben, die er als eine sehr liebevolle »Ersatzmutter« in Erinnerung hat (Oberläuter 1975, S. 20). Seine Pflegemutter pflegte ihm gelegentlich zu sagen: »Rudi, a so Schema Bua bisse. Möcht ma gar nett glauben, daß d’ a Jud bist«&quot; (Pelinka 1992, S. 10). Pelinka ist übrigens ein progressiver Wiener Journalist, der, nach meiner Erinnerung, ganz früher beim Wiener Stadtmagazin &quot;Falter&quot; gearbeitet hat. Sein Bruder ist ein bekannter österreichischer Politikwissenschaftler. Pelinka hatte Rudi und Ruth Ekstein öfter eingeladen, wenn Ruth und Rudi mal wieder in Wien war. Ich erinnere einen Besuch in seiner großen Wohnung in Wien, 1992, bei einer gut besuchten Fete. Ich glaub es war ein &quot;linksliberales&quot; Publikum vertreten. Rudi und seine Frau lebten übrigens bei ihren jährlichen Besuchen in Wien immer kostenlos in der großen Wohnung einer sehr netten, jungen Wiener Ärztin. Sie bot ihnen ihre Wohnung einfach so an, spontan, als symbolische Geste. Nicht erwähnt habe ich den Umstand, dass die rechtsradikale FPÖ (sowie BZÖ) heute zusammen 27 Prozent der Stimmen  im Wiener Parlament haben. Ich weiß nicht, ob Rudi Wien heute immer noch mit Freude besuchen würde, habe da aber so meine Zweifel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Rückmeldung. Ja, es war natürlich seine ganz am Anfang des Beitrages erwähnte Stiefmutter, nicht seine Mutter. Da schreibt man mehrere 100 Seiten &#8211; und irgendwo schleichen sich winzige Ungenauigkeiten ein&#8230;  Über seine Stiefmutter, die Rudi Ekstein als einen sehr lieben Menschen in Erinnerung hatte, hatte ich geschrieben (s.o.): &#8221;Als sein Vater am 1. Weltkrieg teilnehmen mußte, wurde Rudolf Ekstein der Obhut einer katholischen Frau über­geben, die er als eine sehr liebevolle »Ersatzmutter« in Erinnerung hat (Oberläuter 1975, S. 20). Seine Pflegemutter pflegte ihm gelegentlich zu sagen: »Rudi, a so Schema Bua bisse. Möcht ma gar nett glauben, daß d’ a Jud bist«&#8221; (Pelinka 1992, S. 10). Pelinka ist übrigens ein progressiver Wiener Journalist, der, nach meiner Erinnerung, ganz früher beim Wiener Stadtmagazin &#8220;Falter&#8221; gearbeitet hat. Sein Bruder ist ein bekannter österreichischer Politikwissenschaftler. Pelinka hatte Rudi und Ruth Ekstein öfter eingeladen, wenn Ruth und Rudi mal wieder in Wien war. Ich erinnere einen Besuch in seiner großen Wohnung in Wien, 1992, bei einer gut besuchten Fete. Ich glaub es war ein &#8220;linksliberales&#8221; Publikum vertreten. Rudi und seine Frau lebten übrigens bei ihren jährlichen Besuchen in Wien immer kostenlos in der großen Wohnung einer sehr netten, jungen Wiener Ärztin. Sie bot ihnen ihre Wohnung einfach so an, spontan, als symbolische Geste. Nicht erwähnt habe ich den Umstand, dass die rechtsradikale FPÖ (sowie BZÖ) heute zusammen 27 Prozent der Stimmen  im Wiener Parlament haben. Ich weiß nicht, ob Rudi Wien heute immer noch mit Freude besuchen würde, habe da aber so meine Zweifel&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gedenken an Nazi-Opfer: Zickzack-Kurs in Deggendorf von Robert Schlickewitz</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/04/deggendorf-11/comment-page-1/#comment-30851</link>
		<dc:creator>Robert Schlickewitz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 21:33:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24468#comment-30851</guid>
		<description>Ihnen beiden ,SchallundRauch sowie kd0627, möchte ich danken für die Vermittlung mir neuer Perspektiven.
 
Was die &quot;jetzt Heranwachsenden&quot; anbelangt, die &quot;unbeschwert&quot; leben sollen, so galt bisher, jedenfalls gemäß Befragung in meiner Umgebung, dass sich nur eine ganz kleine Minderheit, es handelt sich zumeist um die Kinder der Eliten, für die Fülle der Informationen zu den &quot;schrecklichen Phasen der Geschichte&quot; je wirklich interessieren wird. Es herrscht diesbezüglich ein weit verbreitetes Desinteresse vor (&quot;hatten wir doch schon alles in der Schule, ist doch langweilig...!&quot;). Möglicherweise ist das auch ein (unbewusster?) Selbstschutzreflex.
 
Die Tatsache, dass gewisse Dinge höchst zeitintensiv und in sehr vielen Büchern zusammengesucht werden müssten bzw. vereint an einem Ort auch im Internet noch nicht rasch nachgeschlagen werden können, verhindert, dass &#039;zuviele&#039; junge Menschen durch diese unpopulären Tatsachen über das Eigene in ihrer Entwicklung gehemmt oder eingeschüchtert oder negativ beeinflusst werden.
 
&quot;Die Ablösung aus Identifikationen&quot;  - das wünschte ich mir auch manchmal, wenn ich sehe wie kritik- und bedenkenlos bei uns Bayerisches (etwa religiöse Zugehörigkeit, überholte Einstellungen und Vorlieben oder Abneigungen gegen bestimmte Gruppen, etc.) von den Vorfahren oder anderen Bezugspersonen übernommen und ohne weiter zu hinterfragen für gut befunden werden. 
Aber dafür sind die Menschen noch nicht reif. Tradition und Ritual sind wie Säulen, an die man sich in schweren Zeiten lehnen kann, während man mit neuem Denken (ohne geschichtliche/kulturelle Identität) noch keine Erfahrung hat, bzw. sich so eine Existenz gar nicht vorzustellen vermag. 
Neuem, das ans Eingemachte geht, stehen die Menschen weit skeptischer gegenüber als einem neuen Smartphone oder neuen Modetrends.
 
Aber, es ist erfreulicherweise nach vorne, in die Zukunft, alles offen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihnen beiden ,SchallundRauch sowie kd0627, möchte ich danken für die Vermittlung mir neuer Perspektiven.<br />
 <br />
Was die &#8220;jetzt Heranwachsenden&#8221; anbelangt, die &#8220;unbeschwert&#8221; leben sollen, so galt bisher, jedenfalls gemäß Befragung in meiner Umgebung, dass sich nur eine ganz kleine Minderheit, es handelt sich zumeist um die Kinder der Eliten, für die Fülle der Informationen zu den &#8220;schrecklichen Phasen der Geschichte&#8221; je wirklich interessieren wird. Es herrscht diesbezüglich ein weit verbreitetes Desinteresse vor (&#8220;hatten wir doch schon alles in der Schule, ist doch langweilig&#8230;!&#8221;). Möglicherweise ist das auch ein (unbewusster?) Selbstschutzreflex.<br />
 <br />
Die Tatsache, dass gewisse Dinge höchst zeitintensiv und in sehr vielen Büchern zusammengesucht werden müssten bzw. vereint an einem Ort auch im Internet noch nicht rasch nachgeschlagen werden können, verhindert, dass &#8216;zuviele&#8217; junge Menschen durch diese unpopulären Tatsachen über das Eigene in ihrer Entwicklung gehemmt oder eingeschüchtert oder negativ beeinflusst werden.<br />
 <br />
&#8220;Die Ablösung aus Identifikationen&#8221;  &#8211; das wünschte ich mir auch manchmal, wenn ich sehe wie kritik- und bedenkenlos bei uns Bayerisches (etwa religiöse Zugehörigkeit, überholte Einstellungen und Vorlieben oder Abneigungen gegen bestimmte Gruppen, etc.) von den Vorfahren oder anderen Bezugspersonen übernommen und ohne weiter zu hinterfragen für gut befunden werden.<br />
Aber dafür sind die Menschen noch nicht reif. Tradition und Ritual sind wie Säulen, an die man sich in schweren Zeiten lehnen kann, während man mit neuem Denken (ohne geschichtliche/kulturelle Identität) noch keine Erfahrung hat, bzw. sich so eine Existenz gar nicht vorzustellen vermag.<br />
Neuem, das ans Eingemachte geht, stehen die Menschen weit skeptischer gegenüber als einem neuen Smartphone oder neuen Modetrends.<br />
 <br />
Aber, es ist erfreulicherweise nach vorne, in die Zukunft, alles offen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Urteil gegen die NS-Opfer von mfb</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/04/denhaag-urteil/comment-page-1/#comment-30850</link>
		<dc:creator>mfb</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 21:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24483#comment-30850</guid>
		<description>@efem,

&quot;Deine Argumentation ist nicht einsichtig.&quot;
Doch - isse .. :-D   

&lt;em&gt;&quot;&lt;/em&gt;Man kann nicht gegen jemanden vorgehen, weil er als +/- Insider Bekanntes oder Unbeknntes, das unwiderlegbar ist, in einen ihm logischen Zusammenhang stellt.&quot; 
Wenn jemand, der sich für einen Insider hält, aus Bekanntem und unbekanntem nur das herausfischt, was in seine vorgefertigte Meinung passt und den anderen Teil der Realität verschweigt,  dann ist er ein Geschichtsverfälscher und Lump. 

&lt;em&gt;&quot;&lt;/em&gt;Wird hier übrigens gern bei “Jane” exerziert. Erst wenn er oder sie zu dem Vorgelegten eine Wertung vornimmt, d.h. seine oder ihre Meinung dazu äußert, und sich dabei evtl. verrennt, wie, wiederum “Jane” als Beispiel, es ihr IMO ab und an passiert, kann das kritisiert werden, allerdings nicht in der Form, dass dann das Vorgelegte als “Lüge” oder so bezeichnet wird&quot;
Hallo!! Liest du den Schrott eigentlich, den Schlicke hier abseiert?
Ja - Jane nervt .. aber ich hab hier noch nichts gelesen, wo sie sich negativ, über &quot;die Juden&quot;, &quot;das Judentum&quot; oder &quot;den jüdischen Glauben&quot; äussert. Sie ist eine entschiedene Gegnerin der Politik des israelischen Staates. Und das ist grundsätzlich ok.
Schlicke ereifert sich - und mehr verrennen kann mensch sich gar nicht - grundsätzlich über die &#039;Schlechtigkeit&#039; der Bayer, der Deutschen, der Katholiken, eigentlich der Christen.

 &quot;Mit deinem Beisoiel Kolbe liegst du übrigens voll daneben. Die Stichworteingabem “maximilian kolbe” juden krebsgeschwür in eine Suchmaschine ergab viele Treffer, in dem die Widersprüchlichkeit dieses Mannes in Wort und Tat ohne Weiteres ganz ähnlich beschrieben ist&quot;
Lol .. NEIN - genau da lag ich NICHT daneben.  Ich schrieb:&quot;Bestes, weil einigermassen neues Beispiel .. seine Hasstuirade gegen Maximilian Kolbe. Der hat wohl mal irgend etwas gegen Juden geschrieben .. schlimm, schlimm, schlimm .. in einer zeit, in der jeder was gegen Juden schrieb &quot;. Deine beiden Links hab ich ausprobiert .. der erste hat meinen Rechner zum Absturz gebracht .. der zweite lies sich öffnenn und lesen .. inhaltlich nichts neues..
Machen wir doch mal einen Vergleich ..
Person A ist katholischer priester und schreibt üblen Schund über Juden.
Person B ist auch katholisch,  wird aus oportunismus NSDAP-Mitglied, bereichert sich an einem arisierten Betrieb und an Zwangsarbeit jüdischer KZ-Häftlinge.
.. und jetzt kommts ..
beide besinnen sich im entscheidenen Augenblick auf ihre Menschlichkeit und versuchen hunderte von Juden zu retten.  
Ist einer von beiden, beide oder keiner ein Antisemit?     
Der Unteschied zwischen beiden ist, der eine wird von der katholischen Kirche als Heiliger verehrt, der andere von Israel als Gerechten unter den Völkern.

Und ja .. mir ist Oscar Schindler auch sympathischer als Maximilian Kolbe .. aber aus anderen Gründen.  Maximilian Kolbe war ein fanatischer Christ. Seine Selbstaufopferung für einen Familienvater sicherlich herauszuheben .. ebenso wie seine Haltung im Tod. Aber wenn er denn ein Heiliger war, was hat das mit &#039;normalen menschen&#039; zu tun?
Oscar Schindler war ein Mensch .. sagen wir mal .. nicht ganz so anspruchsvoller Moral. Ein  Opportunist, Fremdgänger, moralischem Denken eigentlich eher negativ gegenüber eingestellt .. ausschliesslich auf eigenen Profit fixiert. ... als der Film Schindlers Liste in die Medien kam, hielt mir mein Vater einen Vortrag über die mangelnde Moral Oscar Schindlers. Und ich setzte ihn Matt mit der Frage,  wenn so ein moralisch ambivalentes Subjekt erkennt, wie verbrecherisch das Nazi-Regime war und sich unter Einsatz seines Vermögens und seiner Sicherheit für die Rettung von Juden einsetzte, wieso hat dann der moralisch höherstehende Teil des deutschen Volkes weitgehend versagt (Maximilian Kolbe da eindeutig ausgenommen!)?
  </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@efem,</p>
<p>&#8220;Deine Argumentation ist nicht einsichtig.&#8221;<br />
Doch &#8211; isse .. <img src='http://www.hagalil.com/archiv/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />    </p>
<p><em>&#8220;</em>Man kann nicht gegen jemanden vorgehen, weil er als +/- Insider Bekanntes oder Unbeknntes, das unwiderlegbar ist, in einen ihm logischen Zusammenhang stellt.&#8221;<br />
Wenn jemand, der sich für einen Insider hält, aus Bekanntem und unbekanntem nur das herausfischt, was in seine vorgefertigte Meinung passt und den anderen Teil der Realität verschweigt,  dann ist er ein Geschichtsverfälscher und Lump. </p>
<p><em>&#8220;</em>Wird hier übrigens gern bei “Jane” exerziert. Erst wenn er oder sie zu dem Vorgelegten eine Wertung vornimmt, d.h. seine oder ihre Meinung dazu äußert, und sich dabei evtl. verrennt, wie, wiederum “Jane” als Beispiel, es ihr IMO ab und an passiert, kann das kritisiert werden, allerdings nicht in der Form, dass dann das Vorgelegte als “Lüge” oder so bezeichnet wird&#8221;<br />
Hallo!! Liest du den Schrott eigentlich, den Schlicke hier abseiert?<br />
Ja &#8211; Jane nervt .. aber ich hab hier noch nichts gelesen, wo sie sich negativ, über &#8220;die Juden&#8221;, &#8220;das Judentum&#8221; oder &#8220;den jüdischen Glauben&#8221; äussert. Sie ist eine entschiedene Gegnerin der Politik des israelischen Staates. Und das ist grundsätzlich ok.<br />
Schlicke ereifert sich - und mehr verrennen kann mensch sich gar nicht &#8211; grundsätzlich über die &#8217;Schlechtigkeit&#8217; der Bayer, der Deutschen, der Katholiken, eigentlich der Christen.</p>
<p> &#8220;Mit deinem Beisoiel Kolbe liegst du übrigens voll daneben. Die Stichworteingabem “maximilian kolbe” juden krebsgeschwür in eine Suchmaschine ergab viele Treffer, in dem die Widersprüchlichkeit dieses Mannes in Wort und Tat ohne Weiteres ganz ähnlich beschrieben ist&#8221;<br />
Lol .. NEIN &#8211; genau da lag ich NICHT daneben.  Ich schrieb:&#8221;Bestes, weil einigermassen neues Beispiel .. seine Hasstuirade gegen Maximilian Kolbe. Der hat wohl mal irgend etwas gegen Juden geschrieben .. schlimm, schlimm, schlimm .. in einer zeit, in der jeder was gegen Juden schrieb &#8220;. Deine beiden Links hab ich ausprobiert .. der erste hat meinen Rechner zum Absturz gebracht .. der zweite lies sich öffnenn und lesen .. inhaltlich nichts neues..<br />
Machen wir doch mal einen Vergleich ..<br />
Person A ist katholischer priester und schreibt üblen Schund über Juden.<br />
Person B ist auch katholisch,  wird aus oportunismus NSDAP-Mitglied, bereichert sich an einem arisierten Betrieb und an Zwangsarbeit jüdischer KZ-Häftlinge.<br />
.. und jetzt kommts ..<br />
beide besinnen sich im entscheidenen Augenblick auf ihre Menschlichkeit und versuchen hunderte von Juden zu retten.  <br />
Ist einer von beiden, beide oder keiner ein Antisemit?     <br />
Der Unteschied zwischen beiden ist, der eine wird von der katholischen Kirche als Heiliger verehrt, der andere von Israel als Gerechten unter den Völkern.</p>
<p>Und ja .. mir ist Oscar Schindler auch sympathischer als Maximilian Kolbe .. aber aus anderen Gründen.  Maximilian Kolbe war ein fanatischer Christ. Seine Selbstaufopferung für einen Familienvater sicherlich herauszuheben .. ebenso wie seine Haltung im Tod. Aber wenn er denn ein Heiliger war, was hat das mit &#8217;normalen menschen&#8217; zu tun?<br />
Oscar Schindler war ein Mensch .. sagen wir mal .. nicht ganz so anspruchsvoller Moral. Ein  Opportunist, Fremdgänger, moralischem Denken eigentlich eher negativ gegenüber eingestellt .. ausschliesslich auf eigenen Profit fixiert. &#8230; als der Film Schindlers Liste in die Medien kam, hielt mir mein Vater einen Vortrag über die mangelnde Moral Oscar Schindlers. Und ich setzte ihn Matt mit der Frage,  wenn so ein moralisch ambivalentes Subjekt erkennt, wie verbrecherisch das Nazi-Regime war und sich unter Einsatz seines Vermögens und seiner Sicherheit für die Rettung von Juden einsetzte, wieso hat dann der moralisch höherstehende Teil des deutschen Volkes weitgehend versagt (Maximilian Kolbe da eindeutig ausgenommen!)?<br />
  </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zwischen Coventry und Leningrad von Robert Schlickewitz</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2012/01/31/dresden-5/comment-page-1/#comment-30849</link>
		<dc:creator>Robert Schlickewitz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:33:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=24397#comment-30849</guid>
		<description>Es ist Ihnen hoffentlich klar, C.Fried, dass die von Ihnen und anderen Deutschen so gerne und häufig ins (Aufrechnungs-)Spiel gebrachten &quot;Massenvergewaltigungen der Roten Armee&quot; nichts anderes waren als die Antwort auf die Massenvergewaltigungen deutscher Landser an ukrainischen, weißrussischen, russischen, jüdischen und Roma-Frauen? 
Deutsche hört man höchst selten dieses nicht minder traurige und aus vordergründigen Ursachen gern verdrängte Kapitel ansprechen.
 
Gleichfalls sollte Ihnen klar sein, dass es die &quot;Massenvergewaltigungen der Roten Armee&quot; nicht gegeben hätte, wenn nicht der Flächenzwerg Deutschland in vollkommen wahnsinniger Selbstüberschätzung das Riesenland UdSSR völkerrechtswidrig und infam überfallen hätte. 
Wer eine Wirtshausschlägerei anstiftet, braucht sich nachher nicht zu beklagen, 
wenn er in der Gosse im Kot liegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Ihnen hoffentlich klar, C.Fried, dass die von Ihnen und anderen Deutschen so gerne und häufig ins (Aufrechnungs-)Spiel gebrachten &#8220;Massenvergewaltigungen der Roten Armee&#8221; nichts anderes waren als die Antwort auf die Massenvergewaltigungen deutscher Landser an ukrainischen, weißrussischen, russischen, jüdischen und Roma-Frauen?<br />
Deutsche hört man höchst selten dieses nicht minder traurige und aus vordergründigen Ursachen gern verdrängte Kapitel ansprechen.<br />
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Gleichfalls sollte Ihnen klar sein, dass es die &#8220;Massenvergewaltigungen der Roten Armee&#8221; nicht gegeben hätte, wenn nicht der Flächenzwerg Deutschland in vollkommen wahnsinniger Selbstüberschätzung das Riesenland UdSSR völkerrechtswidrig und infam überfallen hätte.<br />
Wer eine Wirtshausschlägerei anstiftet, braucht sich nachher nicht zu beklagen,<br />
wenn er in der Gosse im Kot liegt.</p>
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