An diesem Mittwoch vor Beginn von Rosch Haschana gilt für uns alle die Pflicht ein Eruv Tavschilin zu machen. Was ist damit gemeint?…
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An diesem Mittwoch vor Beginn von Rosch Haschana gilt für uns alle die Pflicht ein Eruv Tavschilin zu machen. Was ist damit gemeint?… [...] Was ist denn so interessant zum Beispiel an der Opferordnung im Tempel zu Jerusalem, dass man sich damit beschäftigt? Warum sind die Einzelheiten des Opferkultes des Hohenpriesters am Jom Kipur lesens- und diskutierwert? Seit dem Abschluss des Talmuds vor etwa fünfzehnhundert Jahren studieren Juden dieses immense Gesetzes- und literarische Werk mit all seinen bedeutenden aber [...] Die Igeres haGra sind Briegfe, die der Gaon, Rabbi Elijahu von Vilna, z”l an seine Familie schrieb, als er im Land Israel weilte… [...] Am 7. November 2010 findet weltweit in Synagogen, Gemeindezentren und jüdischen Institutionen ein “Jüdischer Lerntag” statt. Wir wollen an diesem Tag vereint sein im Dialog, im Lernen und Wissen, in Verbundenheit mit der Thora… [...] Die zentralen religiösen Texte des Judentums sind die hebräische Bibel als schriftlicher Offenbarungstext und die »mündliche Tora«, die sich mit Midrasch (»Bibelauslegung«), Mischna und Talmud (beide bedeuten »Lehre, Studium [der Tora]«) sowohl in ihren gesetzlichen (Halacha) als auch in ihren erzählerischen Teilen (Haggada) entfaltet. Zu den Grundlagen des religiösen Lebens im Judentum gehört die Verpflichtung [...] Heilung geschieht aus der Begegnung, von Mensch zu Mensch, vom Ich zum Du. Darin waren sich der Dialogphilosoph Martin Buber (1878-1965) und die Gründer der Gestalttherapie, einer Richtung der humanistischen Psychotherapie, einig. Laura Perls erklärt, dass das, was Buber “Begegnung” nannte, in der Gestalttherapie “Kontakt” heisst: “Die Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit den Anderen als den [...] Martin Buber ist der vielleicht berühmteste deutsch-jüdische Philosoph des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Franz Rosenzweig hat er die Torah, die Propheten, die Heilige Schrift”, neu übersetzt. “Das edelste Geschenk an die deutsche Sprache”, so nannte Bubers Zeitgenosse Hermann Hesse das Werk… [...] Seit der frühesten Zeit hat sich im Judentum eine Frische und Selbständigkeit erhalten, mit der religiöses Erkennen und Fordern dem Ueberlieferten gegenübertrat… [...] Jede “gute Idee” wird versuchen sich zu immer größerer Bestimmtheit und Klarheit durchzuringen. Daraus folgt, so Leo Baeck, das Gebot des Forschens. Um die Gotteslehre müsse man sich bemühen. Der Wahrheitsgehalt der Schrift muss erst, im Forschen, Lernen und Lehren, errungen werden… [...] Die jüdische Glaubenslehre ist, wie es Leo Baeck in seinem Werk über “das Wesen des Judentums” schreibt, im stetigen Ringen ums geistige Dasein, Religionsphilosophie geblieben. Sie ist weder eine bloße Schulphilosophie geworden, die nur den geforderten Beweis zu führen hat, noch eine Tagesphilosophie, die der gesicherten Macht ihre Zierrate herstellt… [...] Leo Baeck war der letzte große religiöse Lehrer des deutschen Judentums. Im August 1925 erschien die vierte Auflage seines Grundlagenwerks über “das Wesen des Judentums” (Erstausgabe 1905), das wir hier in Zusammenfassungen und Auszügen vorstellen wollen. [...] |
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Leserbriefe