Gedanken ohne Epilog…
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Gedanken ohne Epilog… [...] Erbbauvertrag zwischen Stadt Esslingen und Israelitischer Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) unterzeichnet. Entstehung einer zweiten jüdischen Anlaufstelle in der Region Stuttgart auf gutem Weg… [...] Fehlentscheidung aus Den Haag… [...] Vor 70 Jahren wurden acht jüdische Bürger aus der Stadt Deggendorf an der Donau verschleppt. Jetzt wollen die Räte der niederbayerischen Stadt die Mitglieder aus drei Familien ehren: Sie planen, „Stolpersteine“ an den einstigen Wohnhäusern der vermutlich in Piaski, Theresienstadt und Auschwitz Ermordeten zu setzen.[01] Damit fährt die Stadt jenen Zickzack-Kurs weiter, den sie schon [...] Die jüdische Nachkriegsgemeinde Passau… [...] Rabbiner Andrew Steiman, dessen Tätigkeitsfeld in der Budge-Stiftung in Frankfurt liegt, beantwortete diese Frage als Vertreter des Judentums… [...] Da mordet sich quasi spazierengehenderweise eine Nazi-Gang mit Hintermännern dreizehn Jahre lang quer durch Deutschland, ohne dass sie und ihr Netzwerk auffällig werden. Als die blutige Strecke und ihre Verzweiflungen dann endlich entdeckt werden, fällt die Bundesrepublik aus allen Wolken ihrer gehüteten Blindheit… [...] In dem Arbeiterdorf Mössingen, zwischen Reutlingen und Tübingen, fand am 31. Januar 1933, dem Tag nach der Machtübertragung an die Nazis, ein Generalstreik statt. Es war im ganzen Deutschen Reich der einzige organisierte Versuch die Katastrophe zu verhindern und die Nazi-Regierung gleich zu Beginn zum Rücktritt zu zwingen… [...] Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens werden Neonazis auch diesmal einen Fackelmarsch abhalten. Auf eine zusätzliche Großdemonstration scheint die Szene jedoch zu verzichten. Die Auseinandersetzung mit dem deutschen Opfermythos wird indessen vernachlässigt… [...] Vom 01. bis 15. Februar 2012… [...] Ende vergangenen Jahres wurde in Frankfurt der Verein „Torat Hakalkala – Verein zur Förderung angewandter jüdischer Wirtschafts- und Sozialethik“ gegründet. Torat Hakalkala (Hebräisch für „Wirtschaftlehre“ oder „Wirtschaftstora“) will eine jüdische Perspektive auf wirtschaftspolitische Herausforderungen von heute formulieren und Stellung zu aktuellen Entwicklungen und Tendenzen beziehen… [...] Zwanzig Prozent der Deutschen sind latent antisemitisch -hat eine Studie kürzlich festgestellt. Das sind, wie Norbert Lammert treffend festgestellt hat, “für Deutschland zwanzig Prozent zuviel”. Da hat er Recht. Aber mit einem gewissen Prozentsatz an Irren muss man ja leben. In jedem Land, in jeder Gesellschaft. Man muss nur aufpassen, dass es nicht zu viele [...] Von Kindesbeinen an wird einem/einer in Bayern eingeredet, stolz auf seinen Freistaat Bayern bzw. auf das ehemalige Königreich Bayern sein zu müssen. Im Elternhaus, im Kindergarten, in der Schule, ja, sogar noch im Institut an der Universität und am Arbeitsplatz wird er gepflegt, der bayerische Gemeinschaftssinn, der bayerische Regionalpatriotismus, das, was viele immer noch „reine [...] OK. Ich gebs zu. Der Holocaustgedenktag ist kein Wunschkonzert. Aber das kann man ja mal kurz ignorieren. Wünschen darf man sich doch immer was, oder?… [...] |
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Leserbriefe