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Um Israel zu verstehen, muss man den Holocaust verstehen

Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem ein Drittel des jüdischen Volks von der präzise geplanten, nie dagewesenen Tötungsmaschinerie der Nazis vernichtet wurde, ist das Trauma noch immer in die kollektive DNA der Israelis eingebrannt, als wäre es erst vergangene Woche geschehen…

Von Ben Caspit

Die Generation der Überlebenden wird immer kleiner. Es sind nur noch 200.000 Israelis am Leben, die den Horror selbst miterleben mussten. Aber die zweite und dritte Generation steht an der Seite ihrer Eltern und Großeltern im Schatten der Gaskammern und gelobt, nie zu vergessen und „Nie wieder!“ (…)

Um zu verstehen, wie schwer es sein wird, den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen, ist es nötig einen tiefen Einblick in das israelische Erleben des Holocaust zu haben. Dem Knesset-Abgeordneten Dr. Ahmed Tibi, vielleicht der bekannteste israelisch-palästinensische Parlamentarier, wenn es um den Konflikt geht, ist dies gelungen. Anstatt den Holocaust zu leugnen, hat er ihn studiert. (…) Seine Rede vor der Knesset vor wenigen Jahren (Januar 2010) war eine der wichtigsten und auch eine der fesselndsten, die je über dieses Thema im israelischen Parlament gehalten wurde, besonders auch, da es ein palästinensischer Patriot war, der sie hielt. Tibi sagte, es sei die Pflicht eines jeden Menschen, allein schon, weil er ein Mensch ist, zu wissen, was damals geschah und zu erkennen, dass dies das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit war, das jemals in der Geschichte der Menschheit verübt worden ist. Nachdem er das sagt, vergisst er nie anzumerken, dass die Tatsache, dass Juden Opfer dieses schrecklichen Verbrechens wurden, ihnen nicht das Recht gibt, ein anderes Volk ebenfalls zu Opfern zu machen. (…)

In Israel wird momentan eine komplexe Debatte darüber geführt, welche Rolle der Holocaust in Israels Alltag spielen soll, und wie an ihn erinnert werden sollte. Einige argumentieren, der Holocaust könne mit nichts verglichen werden. Der Begriff „Shoah“ solle in keinem anderen Zusammenhang genutzt werden. (…) Sie lehnen es zum Beispiel ab, das iranische Streben nach Atomwaffen mit Adolf Hitler zu vergleichen. Sie erwidern wütend, wenn Ministerpräsident Binyamin Netanyahu davon spricht, dass eine „zweite Shoah“ verhindert werden müsse: „Wie kann er die Millionen hilfloser Juden, die in Europa im vergangenen Jahrhundert in den Tod geschickt wurden, während die Alliierten und der Westen wegsahen und sich sogar weigerten, die Todeslager zu bombardieren, mit der heutigen Situation vergleichen, in der Israel eine Regionalmacht ist mit der stärksten, besttrainierten und bestausgerüsteten Armee des Nahen Ostens (…)?“

Es gibt auch jene mit der gegensätzlichen Ansicht, angeführt von Netanyahu. Diese Gruppe glaubt, dass das tägliche erinnern an den Holocaust und die Lehren, die aus ihm gezogen werden können, die ultimative Mitzvah und ein Akt von quasi-religiöser Bedeutung ist. (…) Bibi ist damit nicht allein. Der Schriftsteller A.B. Yehoshua, eines der herausragenden Symbole der israelischen Linken und Netanyahu politisch entgegenstehend, stimmt ihm in diesem Punkt vollkommen zu. Er glaubt, das jetzige militärische Können Israels ist irrelevant angesichts der Möglichkeit, dass es durch Nuklearwaffen ausgelöscht werden könnte. Die Möglichkeit eines zweiten Holocaust nehme vor unseren Augen Gestalt an. Warum sollten wir still dasitzen und warten? Warum sollten wir zulassen, dass es wieder geschieht? (…)

Unabhängig von der Position, die jeder in diesem Punkt vertritt, ist die Gefahr eines Holocaust in den Köpfen und Gedanken der Israelis heute so gegenwärtig wie vor über einem halben Jahrhundert. (…) Israelis werden in dieses Trauma hineingeboren. Sie leben es, atmen es und wachsen auf mit dem Bewusstsein, die einzige Nation in der Geschichte zu sein, gegen die eine gutfunktionierende und effiziente Vernichtungsmaschinerie eingesetzt wurde, und dass sie das einzige Volk sind, dass in Massen in ein gigantisches Schlachthaus getrieben wurde, nicht weil sie einen Krieg verloren haben, nicht weil sie ein Verbrechen begangen hätten, sondern nur aus einem Grund. Weil sie existierten. (…)

Jeder, der plant, die Ärmel hochzukrempeln und seine Hände in dieses Pulverfass zu tauchen, sollte alles wissen über diese ewige Flamme, die unter ihm brennt. Dies gilt nicht nur für die Menschen, die in diesem Konflikt vermitteln, sondern auch, und besonders, für unsere Gegenspieler und Partner im Konflikt wie die Palästinenser. (…)

Der Autor ist ein israelischer Journalist. Er ist hauptsächlich für die israeliche Zeitung Ma’ariv tätig.

Al-Monitor, 09.04.13, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

228 comments to Um Israel zu verstehen, muss man den Holocaust verstehen

  • Heron

    Was wuerde Dr. Martin Luther King dazu sagen das heute noch in der Moslemischen Welt immer noch Sklavenhandel gibt und besonders der mit Schwarzen?

    Was wuerde Dr. Martin Luther King wohl dazu sagen das die sogenannten Palaraberfluechtlinge im Libanon bis heute nicht in die Libanesische Gesellschaft Intigriert worden sind und keine arbeitserlaubnis fuer ca. 70 Berufsarten haben.

    Das nennt man Arabischen Rassismus

    Was wuerde Dr. Martin Luther King dazu sagen das es in den PA Gebieten keine Pressefreiheit gibt und keine Demokratie.

    Was wuerde Dr. Martin Luther King dazu sagen das im Hamas TV und PA TV Selbstmordattentaeter als Helden gefeiert werden.

    Was wuerde Dr. Martin Luther King dazu sagen das in PA und Hamas TV Kinder Gedichte und Lieder singen ueber die Vernichtung Israels

    Was wuerde Dr. Martin Luther King zu den selbsternannten Gutmenschen und selbsternannten Nahost Experten sagen die nichts weiter sind als Antisemiten .

    Ich habe da eine Ahnung was Dr. Martin Luther King sagen wuerde .

    Antisemitismus hat viele Gesichter und Sie fairne?? sind eins davon

  • fairness

    Uri Degania vom 23.4. über Dr. Martin Luther King

    Danke übrigens für diesen Hinweis, “Anti-Zionism = Anti-Semitism”:

    “. . . You declare, my friend, that you do not hate the Jews, you are merely ‘anti-Zionist.’ And I say, let the truth ring forth from the high mountain tops, let it echo through the valleys of God’s green earth: When people criticize Zionism, they mean Jews–this is God’s own truth.”

    Da darf man natürlich anderer Meinung sein u. Dr. King trotzdem schätzen. Er hatte übrigens eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem damaligen Bürgermeister Loeb aus Memphis, was den Müllarbeiterstreik anbetraf, diese forderten gerechte Bezahlung, die ihnen von Loeb, mit deutscher-jüdischer Abstammung, strikt verweigert wurde.
    In einer Ansprache (Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen) in der Mason Temple Church in Memphis v. 3.4.1968, einen Tag vor seiner Ermordung, rief er seine schwarzen Brüder u. Schwestern zum Boykott amerikanischer Banken und Geschäfte auf.
    Eine Frage bewegt mich, was würde Dr. King heute über die Lebensumstände der Palästinenser sagen? Ich habe da so eine Ahnung.

  • Uri Degania

    Und noch eine klare Position, von einem SPD-Politiker, zu Sarrazin, von Aziz Boskurt:

    http://m.tagesspiegel.de/meinung/gastbeitrag-genossen-nehmt-eine-haltung-zu-sarrazin-ein/8110524.html

  • Uri Degania

    Und noch was: Da sage noch jemand, dass immer “die Falschen” Preise bekommen: Publikative.org erhält den Alternativen Medienpreis: “Das Blog Publikative.org wird mit dem Alternativen Medienpreis prämiert. Die Auszeichnung wird von der Journalistenakademie vergeben. Der Preis wird am Freitag in Nürnberg verliehen.”
    http://www.publikative.org/2013/04/24/publikative-medienpreis/

  • Uri Degania

    Und hier der Originalbeitrag von Eiken Bruhn ÜBER DIE LINKE UND ANTISEMITISMUS vom 5.7.2011:
    “Männo! Israel ist voll blöd”:
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ra&dig=2011%2F07%2F05%2Fa0027&cHash=e28c9847eb783067f572045f7d73a86c

    Und hier ihr Beitrag vom 18.4.2013: “ANTISEMITISMUSVORWURF IN BREMEN. Kein Zutritt für Juden. Ein jüdischer Student und eine Lehrerin durften an einem Vortrag zum Thema Antisemitismus in der Bremer Villa Ichon nicht teilnehmen.
    http://www.taz.de/Antisemitismusvorwurf-in-Bremen/!114775/

    Da ist es doch prima, dass der Prof. Verleger, der keinen Widerspruch duldet, aber seine Texte gar zu gerne auf antisemitischen Websites postet, kein Genossenschafter mehr ist!

  • Uri Degania

    “Traue Dir ja eigentlich diesen Ansatz nicht zu.” Verehrtes Küken: Welchen “Ansatz” meinst Du?
    Gedanken über intergenerationelle Weitergabe ist verwerflich, ein Tabu? Wird Antisemitismus biologisch vererbt? Familiär? Fällt Hass auf Minderheiten, auf Juden vom Himmel?
    Oder gibt es gegenwärtig klar benennbare “pressur groups”, die die alte Losung “Kauft nicht bei Juden” in neue Gewänder füllen?

  • Heron

    @ente

    ““Sie” waren nicht “bemüht und gleichzeitig bedacht” , (eigentlich Rassismus in reinster Form)”

    Was ist daran Rassismus ? Die Geschichte der Juden in Europa zeigt das Juden immer darauf Bedacht sein mussten die Mehrheitsgesellschaft unter der sie lebten nicht zu erzuernen.

    Denn das Resultat waren dann immer Pogrome an Juden

    Desswegen bemuehten sich die Juden nachdem man ihnen die Deutsche Staatsbuegerschaft gegeben hatte besonders gute Deutsche zu sein und besonders gute Soldaten im 1. Weltkrieg fuer das Deutsche Vaterland und Kaiser.

    Der Dank dafuer war nur 15 Jahre spaeter Ausschwitz

    Und Sie ente sind genau die Bestaetigung was Sebastian auf den Punkt gebracht hatte.

    “Solange Du dies nicht kapierst, bist Du recht anfällig.”

    Richtig, genau wie Du und zwar 360 Grad von allen Seiten

  • Uri Degania

    Es gibt Erfreuliches zu berichten: Ein besonders Bemühter gibt seine Genossenschaftsanteile bei der taz zurück, weil diese es “wagt”, kritisch über antisemitische Ausfälle eines Teils der Linken zu berichten:
    http://rogerspricht.wordpress.com/2013/04/23/rolf-verleger-duldet-keine-gegenmeinung/

  • Heron

    @Sebastian

    Gut geschrieben und auf den Punkt gebracht denn die Europaeische Geschichte hat uns Juden gezeigt das wir nie und nimmer Anerkannt werden bis heute.

    Und desswegen ist der Staat Israel fuer uns so wichtig als Heimat fuer alle Juden wo wir Juedisch sein koennen.

    • Sebastian

      @Heron
      Viele meiner deutsch christlichen Community verstehen einfach nicht, dass es überhaupt keine Rolle spielte und spielt, was Juden tun oder nicht tun. Die Quelle des Ressentiments ist die Person (die Community), die davon besessen ist. So in etwa schreibt es (sehr richtig) Daniel Goldhagen.

  • Sebastian

    Heron, in der Zeit zwischen 1800 und 1933 waren,nach allem was ich gelesen hab,deutsche Juden bestrebt, auch von der deutschen christlichen Mehrheitsgesellschaft als gleichberechtigte deutsche Staatsbürger anerkannt zu werden. Die zahlreichen Anfeindungen und Pogrome der Vergangenheit auch vor 1933 sehr wohl in Erinnerung, waren sie bemüht alles gut zu machen und gleichzeitig bedacht, nicht den Unmut der christlichen Mehrheitsgesellschaft auf sich zu ziehen.

    Es hatte ihnen alles nichts genutzt.

    Egal wie Du es also machst Heron, ob Du deine Worte sehr wohl abwägst, auf den Putz haust oder irgendetwas dazwischen, auf die tatsächlichen Ursachen des deutsch christlichen Ressentiment gegen Dich und deine Brüder und Schwestern wird es keinerlei Einfluss haben.

    Wenn Du also keine Lust mehr hast Deine Worte wohl zu wägen, auf dass sie keinen Anstoß erzeugen, wie es Deine Brüder und Schwestern vor dem Holocaust taten, was ihnen nicht genützt hat, so macht Du, der historischen Erfahrung nach, jedenfalls nichts falsch.

    • ente

      @ Sebastian: Liest Du Deine Beiträge eigentlich auch?

      “Sie” waren nicht “bemüht und gleichzeitig bedacht” , (eigentlich Rassismus in reinster Form) es waren einfach deutsche Staatsbürger, die eben gerade nicht als Gruppe versuchten dies oder das zu machen. Diese Unterstellung kam von anderer Seite!
      Solange Du dies nicht kapierst, bist Du recht anfällig.

    • Sebastian

      Na ja ente, sie sind aber als Gruppe von den deutschen Christen gehasst und ermordet worden. Die deutsche Christen sahen sie eben nicht als Polen, Deutsche, Russen Ukrainer, Letten, Jugoslaven, Tschechen, Griechen, Serben…….

  • riciano

    liebe Jane, ‘Gitte’, ‘fairness’, ”r Hans’, …mehr Kenntnisnahme von dargelegten FAKTEN …TATSACHEN sowie Auseinandersetzung mit ebendenen könnte sich möglicherweise evtl. zielführender auswirken … Sie machen mich jetzt grad ungerechterweise überhöhend “im Doppel- oder Dreifachpack pathetisch, verdreht …unsinnig verzapft” grösser, denn mir je zustünde – ich zu sein dürfte :-(

    Jane – verrate Ihnen und Ihren ‘KollegInn/en’ sogar, dass ich KEIN wikipedia, kein Völkerbund, kein UN, …keine PA (-Charta, …) und so weiter und so fort bin! …ab und an ein ‘schlanker Fuss’ – sei es Ihnen ‘erholend’ gestattet :-)

    auch interessant zu “” für die Palästinenser in der Tat ein verdammt ‘böser Film’ “”

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/25598/Default.aspx?hp=more_news

    ausdrücklich sei es bemerkt: NICHT von mir!

  • Uri Degania

    Hi Prometheus,
    danke. Offenkundiger Antisemitismus, wie er hier von einigen ZwangskrankInnen verbreitet wird, ist einfach eklig. Historische, politische Dinge braucht man da nicht mehr hinzu zu fügen.
    Es ist abstoßend, widerspricht jeglicher Vorstellung von Moral.
    Jim hat´s oft genug gesagt, andere haben sich gänzlich zurück gezogen und sind verstummt. Dies ist ja auch Zweck der ausagierten antisemitischen Agitation.
    Sie sind die Kinder und Enkel ihrer Eltern und würden gar zu gerne … stehen.

  • Uri Degania

    Dr. Martin luther King Junior muss hier im Forum vorbei geschaut haben; danach fühlte er sich zu einer schlichten Klarstellung veranlasst: “Anti-Zionism = Anti-Semitism”:

    “. . . You declare, my friend, that you do not hate the Jews, you are merely ‘anti-Zionist.’ And I say, let the truth ring forth from the high mountain tops, let it echo through the valleys of God’s green earth: When people criticize Zionism, they mean Jews–this is God’s own truth.

    http://web.archive.org/web/20031211052106/http://www.mideasttruth.com/mlk.html

    • Prometheus

      Hallo Uri Degania,

      herzlichen Dank für diesen Beitrag, dem nichts mehr hinzu zu fügen ist.

      Für Rassisten und Antisemiten ist Zionismus rassistisch, ohne sich je mit dessen historischen Kontext und mit Zionismus selber auseinander gesetzt zu haben.

      Grüße
      Prometheus

    • efem

      @ Prometheus (kommt der Adler noch?)

      “historischen Kontext”

      Die meisten europäischen Juden lehnten den Zionismus bis etwa 1938 ab, da er ihren Zielen der Emanzipation, innerstaatlichen Gleichberechtigung, Assimilation und sozialen Integration von Juden in die europäischen Zivilgesellschaften widersprach und deren Unerreichbarkeit voraussetzte. Sie kritisierten die Übereinstimmung der Ziele von Zionisten und Antisemiten, die einer Vertreibung aller Juden aus Europa entgegenkomme.

  • Heron

    Wieder ein Mordanschlag gegen Juden in Paris

    Heute hat ein Iranisch sprechender Franzose zwei Juden ein Rabbiner und sein Sohn vor der Synagoge in Paris mit einem Messer angegriffen.

    Und warum hat der Taeter das getan ? Weil es Juden sind das Tat Motiv ist immer das gleiche.

    Antisemitismus und Judenhass

    רב ובנו נדקרו על ידי אירני בפריז

    שוב מקרה של תקיפה על רקע אנטישמי בצרפת: רב ובנו הותקפו בסכין על ידי יליד אירן בשעה שעשו את דרכם לבית הכנסת בפריז. הם נפגעו בצווארם ופונו לקבלת טיפול רפואי בבית החולים. הדוקר, ככל הנראה בעל אזרחות צרפתית שנמלט מבית חולים לחולי נפש, נעצר

    http://www.mako.co.il/news-world/international/Article-f5a8e34c5363e31004.htm&sCh=31750a2610f26110&pId=786102762

  • Heron

    arendt ist eine Anti Israelische Hetz Seite schlimmster Art von wo Luegen verbreitet werden

    Wer solche Internet Seiten angibt ist ein Feind Israels

    arendt-art.de/deutsch/palestina/index.html

  • Heron

    orginal Jane Hetze
    (Dann stelle ich, extra auf Ihre Bitte hin, eine Interpretation im Rahmen eines Sachbuchs, welches die Ablehnung der Rabbiner gegen den Zionismus anhand der entsprechenden Talmudstellen thematisiert)

    Ersten benutzen Sie Jane als Antisemiten keine Sachbuecher sondern Maerchenbuecher fuer deutsche Antisemiten.

    Aber die groesste Frechheit ist das eine Judenhasserin (und das kennen wir schon von der Christlichen Verfolgung und von den Nazis) Beispiele aus dem Talmud oder von Ehrenwerten Rabbiner bringt um ihren Antizionismus hier zu belegen.

    Daran kann man sehen das die Judenhasser mit ihrem Latein am Ende sind.

    Wir haben Gewonnen so oder so der Zionismus ist die Antwort auf den Antisemitismus.

    Naechste woche Feiern wir die Befreiung und die Wiedervereinigung Jerusalems die Stadt von wo die Lehre Zions ausgeht.

    Und es wird eine schoene Feier in Jerusalem die Stadt der Juden und die ewige Hauptstadt Israels.

  • Jane

    Ich möchte weiterhin darauf aufmerksam machen, dass nicht wenige pro-israelische Blogger sehr generalisierend gegen Deutsche und Muslime hetzen.

    Es ist völlig legitim unmoralische und kriminelle Aktivitäten die sich in rassistsischer Weise gegen Juden und andere wenden zu benennen und strafrechtlich zu verfolgen.

    Es ist freilich etwas anderes einen Generalverdacht gegen Menschen anderer Nationalität und anderen Glaubens daraus zu formulieren – das passiert hier dauernd – und zwar ziemlich ‘deftig’.

    …Was aus dieser Rethrok so werden kann zeigt z.Bsp. ein Vorfall, jüngst in Köln geschehen:

    “…Vor einigen Wochen wurde mein sieben jähriger Sohn auf dem Spielplatz in der Nähe meiner Wohnung, von mehreren älteren Kindern auf dem Boden liegend getreten und ins Gesicht geschlagen. er kam weinend und zitternd am ganzen Körper nach Hause und es dauerte eine Weile, bis er mit mir sprechen konnte.Sein Gesicht war voller Blut. Ich musste mit ihm ins Krankenhaus um die blutenden Wunden desinfizieren zu lassen. Eine Beule hat er noch heute auf seiner Stirn.

    Er wurde schon des öfteren von Kindern bedroht und beleidigt, die die der Synagoge ca. 50 Meter weiter in Köln Chorweiler, Osloer Straße, regelmäßig besuchen. Besonders eine jüdische Aussiedlerin aus Russland, hetzt ständig deutsche und jüdische Kinder gegen islamische Kinder auf. Sie seien alles Terroristen.

    Bisher hatte mein Sohn aus lauter Angst mir nie über die Bedrohungen berichtet. Auch war die Polizei wegen ähnlicher Vorfälle schon des öfteren gerufen worden.
    Kali stammt aus der West Bank. Er hat persönlich als Jugendlicher mit ansehen müssen, wie eines Tages ein Freund von ihm vor seinen Augen, von der israelischen Armee erschossen wurde. Seitdem leidet Kali an einem Sprachfehler und ist in psychischologischer Behandlung.”

    http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/index.html

    “…On Friday, April 19, a group of extremist Israeli settlers occupied a Christian Monastery in a Palestinian village, near the central West Bank city of Ramallah, and raised an Israeli flag over it.

    Speaking to the Maan News Agency, Father Aziz Ra’ey stated that the setters forced their way into the monastery and the chapel in the Palestinian village of Taybeh, near Ramallah, and raised an Israeli flag.

    The latest attack is part of what became repeated incidents of assaults and acts of desecration carried out by extremist Israeli settlers against Islamic and Christian holy sites, and graveyards, in different parts of occupied Palestine.”

    http://www.imemc.org/article/65344

    Ich schreibe das hier nicht um irgend einen ‘Generalverdacht’ den Weg zu bereiten, sondern um aufzuzeigen, dass die Niederungen des Rassismus sich in allen größeren Kollektiven, mal mehr und mal weniger ausbreiten – im Moment ist jedenfalls der Antisemitismus vollkommen harmlos, gegenüber dem Rassismus, dem Muslime und insbesondere Palästinenser ausgesetzt sind.

    Wenn man aus dem Holocaust die Lehre zieht, das wäre schon okay – dann kann ich nur sagen – da stimmt etwas nicht.

    • Prometheus

      “http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/index.html”

      Prima Seite, werde ich einem Freund, der Geschichtslehrer ist, als Beispiel für den aktuellen Antisemitismus weiterleiten. Allein der Beitrag zur Kölner “Klagemauer” ist hierfür herrlich :-)

      Im Ernst: wie kann jemand beim zitieren dieser Seite noch behaupten, nicht voreingenommen und ein Antisemit zu sein, wo Mörder als Freiheitskämpfer hochgehalten werden.

      Einfach nur zum Kotzen …

  • Jane

    Etwas muss ich freilich zurücknehmen – wie ich eben bemerkte sind ‘Antworten’ im Blog meist schlichtweg ohne Reply-Funktion. Jakobo hat sie also nicht aktiv in seinen Beiträgen, die ja so gut wie immer ‘Antworten’ sind, abgeschaltet.

  • Jane

    “‘fairness’ ist ‘Jane’ …quasi als ‘beitragsinhaltsunstützend legitimierender’ Schatten”

    ja, ja – und Riciano ist Heron – im Doppel- oder Dreifachpack kommt halt all der pathetisch, verdrehte Unsinn auch irgendwie überzeugender rüber, den Sie so verzapfen.

  • Jane

    @Lisa – sie verdrehen – und unterstellen, wie in nicht wenigen ihrer Beiträge:

    “Israelis sind also rundherum ein böser Film, den ein normal denkender Palästinenser einfach nur würde abschalten wollen? ”

    Ich habe nirgends geschrieben, dass Israelis ‘rundherum’ ein böser Film sind, sondern bezog mich analog auf Herons Aussage, dass er den PC ja Gott sei Dank abstellen kann – das können Palästinenser mit der israelischen Besatzung und allen ihren diskriminierenden Aspekten leider nicht – darum geht es – und ja, die Besatzung mit ihren agressiven Siedlern, mit ihrer feindseligen Ziviladministration, die die Rechte der Palästinenser negiert und mit IDF-Soldaten, die ein Machtmonopol genießen, dass nicht nur in Ausnahmefällen gegen Palästinenser missbraucht wird, ist die Besatzung für die Palästinenser in der Tat ein verdammt ‘böser Film’, der sich seit nunmehr 46 Jahren leider nicht abstellen lässt (ich reden von ‘dem Film’ und nicht von ‘den Juden’). Die Anerkennung Israels hat daran auch nichts geändert.

    @Jakobo “Jedesmal wenn sie bis jetzt juedische religioese quellen herangezogen haben, bewegen sie sich auf dem niveau von talmudzitaten. das ist jaemmerlich. aber es wundert hier niemanden mehr”

    Wissen Sie Jakobo, es kommt wohl nicht von ungefähr, dass Sie immer die Reply Funktion zu Ihren Beiträgen deaktivieren, denn eine unmittelbare Antwort ermöglicht es noch einfacher den widersprüchlichen Unsinn aufzuzeigen, denn Sie da so zusammen stellen.

    Erst belege ich, dass zahlreiche Juden vor der Machtergreifung HItlers den Zionismus ablehnten, religiöse wie nicht-religiöse, und zwar einach an Hand historischer Quellen. Ja es ist sogar nachweisbar, dass das eine ziemlich breite Ablehnungsfront war – das ist schlichtweg eine Tatsache. Warum und wieso und was Sie oder ich davon halten, steht auf einem anderen Blatt – das ist erst mal völlig wertungsfrei.

    Dann kommen Sie dauernd an und sagen ‘Sie lügen – belegen Sie – wo steht das im Talmud’?

    Dann stelle ich, extra auf Ihre Bitte hin, eine Interpretation im Rahmen eines Sachbuchs, welches die Ablehnung der Rabbiner gegen den Zionismus anhand der entsprechenden Talmudstellen thematisiert. Talmudzitate wurden auch hier nicht explizit und isoliert aus ihrem Kontext zitiert.

    Was sagen Sie dann – ‘Sie bewegen sich auf dem Niveau von Talmudzitaten’ – ja was denn nun?

    Es macht recht deutlich, dass Sie sich auf eine redliche Art und Weise über die substantielle Wahrhaftigkeit von Argumenten gar nicht auseinander setzen wollen. Warum ist das so – weil Sie dann mit Ihrer Argumentation dann doch ganz schnell ins Hintertreffen geräten. Es bleibt Ihnen ja überlassen sich damit auseinander zu setzen, dass viele Juden, religiöse wie nicht religiöse, vom Zionismus vor der Machtergreifung Hitlers gar nichts wissen wollten und dass eine überwiegende mehrheit auch jüdischer Orthodoxer eine angestrebte israelische Staatsgründung als einen Gegensatz zum jüdischen Glauben definierten – noch mal – das habe ich mir nicht ausgedacht – das ist historisch belegt. Sie können es ja falsch finden meinetwegen, dass sie ihren Glauben so interpretierten, aber Sie können die historische Tatsache nicht leugnen, egal ob Sie ihnen gefällt oder nicht.

    Daher arbeiten Sie, genau wie viele andere hier mit allen möglichen, offenen oder auch subtilen Formen der Diffamierung, Übertreibung und Unterstellung und versuchen einen mit reichlich unfairen Mitteln auf ein Glatteis zu locken, welches es ihnen ‘hoffentlich, hoffentlich’ ermöglicht, den angeblich antisemitischen Charakter ihrer Kontrahenten zu ‘entlarven’ und einzelne kritische Aussagen, eine angebliche judenfeindliche Generalisierung unterzuschieben.

    Aber eines ist dabei ganz wichtig – dass der eigentliche Gegenstand der Diskussion möglichst aus dem Auge gerät – und zumindst das gelingt ja teilweise, mit diesen immer wieder neu gezündeten argumentativen Nebelkerzen.

    • Lisa

      @ Jane

      Ich verdrehe nicht, Jane. Sie schrieben:

      “und das gleiche wünsche ich mir für die Palästinenser auch, dass wenn Sie keine Lust mehr auf die Israelis haben, sie diesen üblen Film einach abschalten und am Strand Falafel essen können.”

  • riciano

    ‘fairness’ ist ‘Jane’ …quasi als ‘beitragsinhaltsunstützend legitimierender’ Schatten :-)

    …bab’s au mal ‘n ‘Hans’ und …

    …ändert FAKTEN TATSACHEN dennoch NICHT! :-(

  • Heron

    Warum bezeichnen wir Juden das Land Israel ( Hebraeisch Eretz Israel ) als unser Heimatland ?

    Nur ein Beispiel von vielen:

    Die einleitenden Worte der Unabhaengigkeitserklaerung Israels aus dem Jahre 1948.

    “Im Land Israel entstand das juedische Volk. Hier praegte sich sein geistiges, religioeses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhaengig. Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das ewige Buch der Buecher”

    Die Wiedergeburt des Staates Israel 1948 in seinem historischen Land mit seiner historischen Beziehung und seit 1967 auch wieder mit Jerusalem als Haupstadt das Herz des Judentum von wo die Lehre Zions ausgeht.

    In ca 14 Tagen feiern wir Yom Jerushalayim den Jerusalem Tag die Befreiung Jerusalems und der Wiedervereinigung.

    Jerusalem ist Zion und Zion Eretz Israel

    Ueber den Tower von David in der Alstadt von Jerusalem weht unsere Fahne in Blau und Weiss mit dem Schild von David in der Mitte.

  • Uri Degania

    Auch wenn einige der Kommentatorinnen dem organisierten rechtsradikalismus nahe stehen (wenn sie auch andere Tarnkappen überziehen), dennoch der Hinweis:
    Eine gutgemachte Radiosendung von Esther Dischereit über eine Website – NSU-Watch:
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/2076565/
    Der Link sollte Verbreitung finden.

  • Heron

    Land Ei fairness
    (fahren an den Strand.. – Vorsicht Heron, vielleicht gibt’s den Weißen Hai ja tatsächlich und schwups…)

    Weisse Haie lieben Antisemiten und Antizionisten als bleiben Sie schoen in der naehe von Ihren Doftuempel.

    Extrem Naives Land Ei fairness
    (Ist Ihnen eigentlich schon mal in Ihren Verstand gedrungen, dass Sie in diesem israelisch-deutschen Forum auch die jüdische oder die israelische Gesellschaft vertreten könnten und sich so mancher Leser fragt, ob alle so sind wie Sie?)

    Ich bin mir sicher das der Leser hier auf Hagalil ganz genau weiss das Sie und ihr Rockzipfel Jane die schlimmste Sorte von Antisemiten und Antizionisten sind die nur Beleidigen und Deffamieren koennen.

    Und sie beide sind ein Denkbar schlechtes Aushaengeschild fuer Deutschland auf einer Juedischen Internetplattform.

    • efem

      Na dann ist es doch prima, dass Heron so ein leuchtendes Aushängeschild für Israel ist. Wer möchte da nicht gerne dorthin und wie ein Orthnitologe an Ort und Stelle beobachten, wo solche Falken herumfliegen.

      Ohne Zusammenhang: 2012 fiel eine Drohne, eine Heron (übersetzt eigentlich “Reiher”, der ist zwar wie der Falke auch ein Beutegreifer, jedoch mit langem, gebogenem Hals, den das Ding bei allem Wohlwollen nicht hat und eher, wenn schon Vogel, einem Falken ähnlicher sieht) aus allen Wolken. Bei Tel Aviv. Grund: plötzlich ging ein Flügel futsch. Man hatte der Heron zu viel zugetraut und sie überladen.

  • Heron

    orginal Jane
    (lt. Mishna ist jeder Versuch das Heilige Land mit kriegerischen Mittel zurückzuerobern streng verboten.)

    Jetzt faengt eine Nicht Jueden und Antisemiten den Juden an zu erklaeren wie ihre Kultur und Tradion zu sein hat.

    Kennen wir schon von den Nazis von den Linken Antisemiten und von den Antizionisten, also nur bla bla bla bla bla darf man nichts drauf geben weil es keine Chochme hat.

    orginal Jane
    ( Und so lebten Ende des 18. Jahrhunderts weniger als 5000 Juden in Palästina)

    Im 18. Jahrhundert gab es kein Palestina haben Sie das etwa nicht gewusst !
    Aber 1894 lebten schon doppelt soviel Juden in Jerusaelm wie Araber und Christen zusammen.

    orginal Jane
    (und das gleiche wünsche ich mir für die Palästinenser auch, dass wenn Sie keine Lust mehr auf die Israelis haben, sie diesen üblen Film einach abschalten und am Strand Falafel essen können.)

    Tja das koennen die Araber gerne haben wenn Sie denn Frieden wollen.
    Aber so wie es aussieht will die Hamas Krieg denn seit Tagen wird Israel aus dem Gazastreifen mit Raeketen beschossen von der Hamas.

    Und die Fatach Feiert seit Wochen Selbstmordattetaeter in der Oeffentlichkeit die Juden ermordet haben.

    Sieht schlecht aus fuer ihre Arabischen Palestinenser die haben keine Vergangenheit und so wie es aussieht auch keine Zukunft.

  • Heron

    orginal Jane Maerchen Stunde
    (Aber Falafel ist eine traditionell palästinensische Speise )

    Den Falafel gibt es aber etwas laenger als seit 1964

    orginal Jane
    (Natürlich haben Nicht-Israelis und Nicht-Juden das Recht Israel zu kritisieren)

    Nein haben Sie nicht weil Sie keine Juedin sind.

    orginal Jane
    (Wie Sie ihre Religion bei sich zu Hause leben, ist wirklich ihre Sache und darüberhinaus ihr gutes Recht – ich käme nie auf die Idee zu meinen ich sollte mich da einmischen )

    Genau das tun Sie aber und zwar mit Plumper Antisemitischer und Pro Arabischer Propaganda

  • fairness

    @Jakobo, machen Sie mir den Vorwurf, „Nazis mit Zionisten“ gegoogelt zu haben? Ich kenne Professor Julius Schoeps (nicht persönlich) und wenn ich auch nicht immer mit seinen Ansichten einig bin, hat er in diesem Zeit-Artikel aus dem Jahr 1989 Empfindsamkeiten berücksichtigt. Den kompletten Artikel lesen, sonst kommen Sie leider aus Ihrer Denkspirale nicht heraus, danke.

  • fairness

    @Jakobo
    Meldet sich der fanclub auch zu wort?
    “dieses Forum nicht die Qualität.”
    das mit sicherheit nicht. aber es wundert mich dass sie an
    der qualitaet des forums intressiert sind.
    sagen sie, haben sie auch mal versucht janes kommentare mit
    eigenen worten wiederzugeben? oder begnuegen sie sich mit
    zitaten?
    ich glaube auch nicht dass es fuer sie eine grossen unterschied
    macht, wo sie den roten teppich fuer jane auslegen.

    Jakobo, aus welchem Grund sollte ich Janes Kommentare mit meinen Worten wiedergeben? Was heißt hier Fanclub? Bin ich im Kiga? Und überhaupt, Sie wenden sich an Admin und fordern wie eine Gedankenpolizei das Einstellen von ihren Kommentaren? Was ist das denn für ein Verständnis von Meinungsfreiheit? Zu dem roten Teppich, den ich nicht ausgelegt habe: darauf achte ich schon, bisher habe ich kein antisemitisches oder faschistisches Denken in Janes Kommentaren sehen können. Im Gegenteil: Jane ist um Differenz sehr bemüht u. mir ist es nicht peinlich, Jane’s Quellen kennenzulernen. Mir fehlt leider die Zeit dazu.
    Zur Qualität des Forums nehme ich an, sie könnte besser sein, wenn es statt Tolleranzen und NPD-Verdächtigungen mehr Toleranz gäbe und Sie zum Beispiel auf Ihre Sticheleien verzichten würden. Es sei denn, Sie verstehen sich als Animateur.

    • Jakobo

      “aus welchem Grund sollte ich Janes Kommentare mit meinen Worten wiedergeben?”

      um zu zeigen, dass Sie sie verstanden haben.

      “eine Gedankenpolizei das Einstellen von ihren Kommentaren? Was ist das denn für ein Verständnis von Meinungsfreiheit? ”

      ja, ich weis, ich bin fast schon wie hitler.

      “bisher habe ich kein antisemitisches oder faschistisches Denken in Janes Kommentaren sehen können.”

      das wundert mich nicht.

      “Es sei denn, Sie verstehen sich als Animateur.”

      Sweet…

      J

  • Heron

    Ueber den ” Linken Antisemitismus ” in Deutschland wird jetzt auch in Israel berichtet.

    Germans in Bremen, Stuttgart lash out at Israelis

    “Doorman at anti-Semitism event bars Israeli from entering; city worker shows two-thumbs up to comment of family killed by Nazis.”

    “BERLIN – German authorities and a doorman at a Left Party event abused Israelis over the past few days in Bremen and Stuttgart.

    A doorman at an event on anti-Semitism barred an Israeli from entering the “controversial lecture” in the northern city of Bremen, the mass-circulation Bild reported on Wednesday. The Left Party’s branch in Weser, a district in Bremen, participated in the event.

    Maor S., 31, said, “I am a Jew from Israel and want to enter” the event. A doorman told him, “Everything is already owned by you, including the media.”

    The doorman’s “contention is a hit among anti- Semites,” Bild wrote.

    Noemi K, who is Jewish and Maor’s friend, asked the doorman “if he meant Jews,” and “received no response.”

    A second doorman appeared and played down the statement about Jews owning the media, teacher Noemi K., 26, said, adding, “But there was nothing to be misunderstood” about the anti-Semitic statement.

    The Bremen state Left Party branch distanced itself from the event, complaining about the participation of the Weser Left Party group.

    Meanwhile, in the southern German city of Stuttgart, the local authorities allegedly insulted an elderly Israeli couple.

    The Israeli couple came to visit a “stumbling stone” memorial for five members of their family who were murdered by Nazis, the Stuttgarter Zeitung reported on Tuesday.

    A dispute over the correct subway tickets and registration of the tickets with the transportation authorities resulted in one of the officials apparently praising the murder of the family’s members in the Holocaust.

    According to Susanne Bouché, whom the Israeli couple visited, the Israeli man explained to three transportation control personnel in English that he was in Stuttgart because his ancestors were murdered.

    The employees laughed, according to the Stuttgart paper. A female transportation employee showed a “two-thumbs up” reaction to the Israeli man’s comment about the Nazis murdering his family.

    Barbara Traub, chairwoman of the Jewish community center in Stuttgart, said it was “horrible” for the couple to have experienced the insults in the subway.

    The Stuttgart transportation agency SSB declined to comment on the incident.

    Stuttgart Mayor Fritz Kuhn of the Green Party called for a report into the insults and will issue a comment after review of the investigation”

    http://www.jpost.com/International/Germans-in-Bremen-and-Stuttgart-lash-out-at-Israelis-310350

    Es ist gut und wichtig das man in Israel ueber den Linken Antisemitismus in Deutschland erfaehrt der genauso Gefaehrlich ist wie der Rechte Antisemitismus.

  • Jane

    Aber Falafel ist eine traditionell palästinensische Speise – aber es spricht ja nichts dagegen, dass sie es sich trotzdem schmecken lassen.

    • Lisa

      @Jane

      “Aber Falafel ist eine traditionell palästinensische Speise – aber es spricht ja nichts dagegen, dass sie es sich trotzdem schmecken lassen.”

      Sind Herkunft und Geschichte dieses Gerichts so gesichert und die Verbreitung so eingeschränkt, dass sie ein einziges Volk für sich beanspruchen kann? Seit wann gibt es Falafel und seit wann ein palästinensisches Volk im heutigen Sinne? Waren Palästinenser als Teil der arabischen Völkergemeinschaft bereits im osmanischen Reich dokumentiert? Waren Falafeln zu der Zeit schon bekannt und wenn ja in welchen Gegenden? Sie sind zu den Fragen dieser Gegend doch so belesen und wissen das doch sicher hundertprozentig aus dem Eff-Eff.

    • Jakobo

      “Sie sind zu den Fragen dieser Gegend doch so belesen und wissen das doch sicher hundertprozentig aus dem Eff-Eff.”

      ich hoffe das wird jetzt nicht wieder zum anlass fuer einen
      5 meter langen kommetar gedeutet. (den sowieso nur eine hier
      vollstaendig liest)

      J

    • efem

      Falafel hatten wir hier doch schon bis zum Erbr…..

      Es ist

      eine traditionell osmanisch-türkische,
      eine traditionell arabische (also auch palästinensische),
      eine traditionell jüdisch-israelische, arabisch-israelische,
      eine traditionelle orientalische Speise, die mir das türkische Restaurant um die Ecke als “Vegetarisches” anbietet und serviert, so ich es möchte. Preiswert. Kann mensch auch selbst machen…

    • Prometheus

      “Aber Falafel ist eine traditionell palästinensische Speise”

      Herrschaftszeiten, wer so lernresistent ist, kann man kaum noch ernst nehmen – was mich aber bei der Schreiberin nicht wundert.

      Prometheus

  • Jane

    “Und wenn wir keine Lust mehr haben machen wir den Computer einfach aus fahren an den Strand und essen ein Traditionellen Israelischen Falafel.”

    Das gestehe ich Ihnen gerne zu – @Heron –

    und das gleiche wünsche ich mir für die Palästinenser auch, dass wenn Sie keine Lust mehr auf die Israelis haben, sie diesen üblen Film einach abschalten und am Strand Falafel essen können.

    • Lisa

      @ Jane

      “und das gleiche wünsche ich mir für die Palästinenser auch, dass wenn Sie keine Lust mehr auf die Israelis haben, sie diesen üblen Film einach abschalten und am Strand Falafel essen können.”

      Israelis sind also rundherum ein böser Film, den ein normal denkender Palästinenser einfach nur würde abschalten wollen? Das hieße ja in der logischen Schlussfolgerung, dass diejenigen isralischen Araber, die in Israel Karriere machen, verräterische Kollaborateure sind, die andere (im Extremfall Hamas und/oder Hisbollah) am Abschalten hindern…

  • fairness

    Die Bundesregierung hat sich seit dem Krieg 2006 mit 2,7 Mio. Euro an der Minen- und Kampfmittelräumung im Libanon beteiligt. Aktuell unterstützt das Auswärtige Amt mit 500.000 Euro die Finanzierung eines Minenprojekts der Nichtregierungsorganisationen “Mines Advisory Group” (MAG) und Norwegians Peoples Aid….

    Deutsche Steuergelder werden von Menschen aufgebracht, die jeden Morgen aufstehen und unter teilweise mühseligen Bedingungen arbeiten, damit israelische militärische Hinterlassenschaften, die ich offen als exkremente Sauerei gegen die Menschlichkeit bezeichne, beseitigt werden können. Nach jeder Logik sollte das in die finanzielle Verantwortung des Verursachers fallen, tut es aber nicht, weil das Militär israelische Steuergelder zur höher-höher-Aufrüstung seines Unterdrückungsapparates und seiner Besatzungs-“Politik“ verwendet und hier stehen die Anführungszeichen für die reinste Ironie. Schließlich bekommt man Überwachungs- und Tötungsdrohnen vom internationalen Waffenhandel nicht geschenkt, in Erinnerung an den Film „Töte zuerst“ und hier verwende ich Stepahne Hessel’s Aufruf „Empört euch“

    @Heron „siehe dies(s) (richtiger: dieses) Land Ei (Landei) von fairness, Komma, die Ihnen, Komma, Jane am Rockzpifel (Zipfel) haengt (hängt) und Ihren Phatologischen (pathologischen) Antisemitismus bewundert“ – Warum soll ich nett zu Ihnen sein??
    Wenn eine Unwahrheit die andere automatisch aufhebt, nenne ich das Plus minus Null. Aber Menschen gegeneinander aufhetzen, das liegt Ihnen ja.
    Ist Ihnen eigentlich schon mal in Ihren Verstand gedrungen, dass Sie in diesem israelisch-deutschen Forum auch die jüdische oder die israelische Gesellschaft vertreten könnten und sich so mancher Leser fragt, ob alle so sind wie Sie?

    Heron: >und in dieser Virtuellen Welt koennen wir mit euch Antisemiten spielen wie und wann wir es wollen< Dieser Satz erinnert mich an den Charlie Chaplin Film „Der Diktator“ in dem er mit Weltkugeln jongliert und die Welt lacht sich tot…

    …fahren an den Strand.. – Vorsicht Heron, vielleicht gibt’s den Weißen Hai ja tatsächlich und schwups…

    @ Degania Ich verwahre mich gegen Ihre schleimigen Verdächtigungen, hier gäbe es NPD-mädels oder NPD-VertreterInnen. Die hätten Ihnen doch schon längst ganz andere Sachen um Ihren Kopf gehauen, versiegen Ihre Instinkte oder argumentieren Sie mit Ihrem Bauchgefühl?

  • Heron

    Hans Lipschis – “Ich war nur Koch in Auschwitz”

    Hans Lipschis war als SS-Mann im Konzentrationslager Auschwitz eingesetzt.

    68 Jahre lang lebte er fast unbehelligt. Nun taucht sein Name auf einer Suchliste auf. Unsere Reporter haben ihn gefunden.

    http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article115465176/Hans-Lipschis-Ich-war-nur-Koch-in-Auschwitz.html

    Dieser Mann und tausende andere SS Angehoerige konnte in aller Ruhe eine Familie und ein Leben haben.

    Auch wenn er nur Koch war dieser Typ ist ein Mittaeter von Millionen Ermordeter Juden und gehoert vor das Kriegsverbrecher Gericht.

    • Jakobo

      “Auch wenn er nur Koch war dieser Typ ist ein Mittaeter von Millionen Ermordeter Juden und gehoert vor das Kriegsverbrecher Gericht.”

      das problem ist doch viel mehr, dass die deutschen oftmals
      so unehrlich mit ihrer vergeangenheit umgegangen sind, dass
      sie als ganzes ungalaubwuerdig geworden sind.

      wenn dieser Lipschis behauptet er ist nur koch gewesen. woher
      soll jemand noch wissen, ob er tatsaechlich “nur” koch war, oder ob er sich selbst zum “nur koch” gemacht hat.

      deshalb glauben wir es selten, wenn ein deutscher uns sagt
      er hat eine reine weste. weil es zu viele gibt, die behaupten
      eine reine weste gehabt zu haben.

      das ist ein wichtiges problem am verhaeltnis zwischen juden
      und nicht juden in deutschland. bis heute.

      J

  • Heron

    orginal Jane Links Antisemitische Deutsche
    (Ich denke Sie sind in einer narzistischen Schleife gefangen und halten irrtümlich ‘die guten Deutschen’ für die heute philosemitischen Deutschen – aber das ist nicht zwangsläufig eine deckungsgleiche Gruppe)

    Mein Urteilsvermoegen und das der anderen Juden hier auf Hagalil funktioniert sehr gut.

    Sie mit dem Nick Namen ” Jane ” sind eine Boese Deutsche eine Antisemiten und eine Feindin Israels und des Judentum.

    Die Guten und Normalen Deutschen verhalten sich komplett anders.

    Wenn Israelis oder Juden den Staat Israel Kritisieren dann ist das Grundsaetzlich was anderes als wenn eine Deutsche Antisemiten das tut.

    Juden oder Israelis haben das Recht den Staat Israel zu Kritisieren aber doch nicht Sie Jane

    Sie Jane sind keine Juedin oder Israelin Sie haben keine Ahnung von der Judeischen Geschichte und von der Juedischen Kultur.

    Aber nochmal speziell fuer Sie Jane weil ich weiss das Antisemiten nicht mit dem Besten Verstand ausgestattet sind.
    siehe diess Land Ei von fairness die Ihnen Jane am Rockzpifel haengt und Ihren Phatologischen Antisemitismus bewundert.

    Solche Notorischen Judenhasser und Antisemiten wie Sie es sind muessen auf einer Juedischen Plattform schreiben in einer Virtuellen Welt mit einem Nickname um ihren Hass los werden zu koennen.

    Mehr bekommt ihr nicht mehr hin was bedeutet wir haben euch in einer Virtuellen Welt und in dieser Virtuellen Welt koennen wir mit euch Antisemiten spielen wie und wann wir es wollen.

    Und wenn wir keine Lust mehr haben machen wir den Computer einfach aus fahren an den Strand und essen ein Traditionellen Israelischen Falafel.

    • Jane

      ‘Juden oder Israelis haben das Recht den Staat Israel zu Kritisieren aber doch nicht Sie Jane

      Sie Jane sind keine Juedin oder Israelin Sie haben keine Ahnung von der Judeischen Geschichte und von der Juedischen Kultur.’

      Natürlich haben Nicht-Israelis und Nicht-Juden das Recht Israel zu kritisieren – Sie haben auch das Recht Deutschland und die ganze Welt zu krtisieren Heron – und ich finde das völlig in Ordnung.

      Wie Sie ihre Religion bei sich zu Hause leben, ist wirklich ihre Sache und darüberhinaus ihr gutes Recht – ich käme nie auf die Idee zu meinen ich sollte mich da einmischen – wir reden aber von der Besatzung – und die geht die Welt allerdings etwas an. Das ist kein ‘innerjüdisches’ Problem und die Palästinenser haben ein Recht auf Wahrung ihrer Rechte, genau wie jeder Mensche das haben soll – auch Sie.

      @Jakobo

      Sie wollten Talmudzitate hören, die die nicht selten ablehnende Stellungnahmen jüdischer Rabbiner zum Zionismus begründen – nun wie ich schon sagte, ist das ja nicht unbedingt meine Aufgabe – freilich kann ich Ihnen gerne mitteilen, was ich dazu gefunden habe:

      lt. Mishna ist jeder Versuch das Heilige Land mit kriegerischen Mittel zurückzuerobern streng verboten.

      “Die Weisen verneinten jeden militärischen Versuch der Rückeroberung des Heiligen Landes, weil die Heimkehr der Exilierten auf einem Göttlichen Verspreche beruhe, welches ohne aktives menschliches Einwirkung in der messianischen Zeit verwirklicht würde.

      Nach dem Palästinenser Chelbo (um 300), wäre die Rückkehr mit Gewaltanwendung ein Versuch, die Tage des Messias gewaltsam herbei zu führen – worin bestünde dennn dann die Aufgabe des Messias?..”

      Aus – Die Konzeption des Messias bei Maimonides und die frühmittelalterliche … von Francesca Yardenit Albertini

      Nun werden Sie natürlich behaupten, dass Juden ja nie Krieg angewendet hätten oder Krieg anwenden, um das heilige Land zu erobern – aber da werden wir sicher nicht einig werden;ich denke da machen Sie sich gehörig was vor.

      Und weiterhin:

      “..der Begriff “Land Israel” mit seinen Konnotationen ist ein modernes Konstrukt des 19. Jahrhunderts. Zionistische Theoretiker pflanzten eine patriotisches Imaginaire auf theologische Werke, das diesen völlig fremd war. Das heilige Buch wurde in ein nationales Buch transformiert. Das Heilige Land wurde zum Land Israel.

      Die “Patria” (im alten Sinn) kommt in den biblischen Texten als “Moledet” vor, nicht aber als “Land Israel”. “Land” ist hingegen sehr häufig, z.B. als zu eroberndes Land Kanaan. Auch die zionistischen Referenzautoren der Antike (Philon von Alexandria, Flavius Josephus) identifizieren an keiner Stelle “Heiliges Land” mit dem “irdischen Vaterland” und vertreten eine kosmopolitische Position. Auch die Aufstände in der “Diaspora” hatten, so Sand nie die “Rückkehr” ins Land der Vorväter zum Ziel.

      In der Mischna findet sich die Formel: Das Land Israel ist das Heiligste unter allen Ländern. Im hegemonialen babylonischen Talmud ist zu lesen: Der Tempel ist größer als das Land Israel, und das Land Israel ist größer als alle anderen Länder. Daraus folge aber kein Rückkehrgebot, vielmehr gelten die drei fundamentalen Gesetze:

      Erstens das Verbot, vor der Ankunft des Messias zur heiligen Stätte zu emigrieren, zweitens das Verbot, sich gegen die Völker der Götzenanbeter zu erheben, und drittens der Befehl an diese, das jüdische Leben zu respektieren.

      Daran haben sich Sand zufolge die Juden (ich möchte ergänzen: aber nicht alle anderen Völker) mit wenigen Ausnahmen gehalten. Die Beziehung zum Heiligen Land wird mehr und mehr symbolisch. Und so lebten Ende des 18. Jahrhunderts weniger als 5000 Juden in Palästina, die meisten von diesen in Jerusalem. The Jews without European backing sufferend bitterly, schreibt jedoch der Historiker Montefiore in seiner Geschichte Jerusalems.

      …Der jüdische Nationalismus unterscheide sich diametral vom alten und reformerischen Judaismus. 88 von 90 deutschen Rabbinern unterzeichnen eine Petition gegen den ersten zionistischen Kongress in Basel. Der Wiener Rabbiner und Historiker Güdemann schreibt damals in direkter Auseinandersetzung mit Theodor Herzl: Es wäre ein gr0ßer Irrtum gegen den Geist der Juden und seiner Geschichte, diese Kolonisierung, so schätzenswert sie sein mag, mit nationalen Bestrebungen zu verbinden und darin die Verwirklichung des göttlichen Versprechens zu sehen.

      Aber, so Sand, der Zionismus hat das traditionelle Judentum besiegt – mit der schrecklichen Hilfe der Geschichte. Der jüdische Nationalismus übersieht tragischerweise mit wenigen Ausnahmen (Ginsberg, Leibowitz), dass er die Kolonialperspektive des imperialistischen Europäers einnimmt, für den die außereuropäische Welt quasi menschenleer ist. Sand parallelisiert das “historische Recht” auf das “Land Israel” mit anderen damaligen nationalen “Rechtsansprüchen” (Elsass-Lothringen, Südtirol, Istrien, Kosovo… )….”

      Von WWalkie ‘Sterben für ein erfundenes Vaterland’, Der Freitag, 11.11.2012

      http://www.freitag.de/autoren/wwalkie/sterben-fuer-ein-erfundenes-vaterland

    • Jakobo

      Zu ihrem vermeintlichen expertenwissen ueber die juedischen
      schriften habe ich schon alles gesagt, aber:

      “88 von 90 deutschen Rabbinern unterzeichnen eine Petition gegen den ersten zionistischen Kongress in Basel.”

      wieviele von diesen deutschen Rabinern und deren Kindern hat die Shoah ueberlebt?

      J

    • Prometheus

      Hallo Heron:
      “Wenn Israelis oder Juden den Staat Israel Kritisieren dann ist das Grundsaetzlich was anderes als wenn eine Deutsche Antisemiten das tut.

      Juden oder Israelis haben das Recht den Staat Israel zu Kritisieren aber doch nicht Sie Jane”

      Bezüglich der Politik und Existenzrecht Israels stimme ich Ihnen hier vollkommen zu.

      Und was die Politik Israels betrifft: gerade “Wir Deutschen” sollten hier einfach mal die Klappe halten.

      Freundliche Grüße
      Prometheus

    • Prometheus

      Jane:
      Sand: ‘Sterben für ein erfundenes Vaterland’, Der Freitag, 11.11.2012

      Sand betreibt hier eine Staatskritik für Arme nicht eingedenk, dass jeder Staat ein erfundenes Vaterland ist; ungewollt deutlich zeigt das die Geschichte der deutschen Staatsgründung unter Bismarck.
      Letztlich gelten Analoge Aussagen ebenso für einen palästinensischen Staat.

      Aber da es um Israel geht, interessiert diese Konsequenz natürlich niemand.

      Prometheus

  • Jane

    @Lisa –

    Mmh – werden Landminen nicht verlegt? Woher kommt die Zahl “Millionen”? Wenn ich richtig orientiert bin, ist der Süden des Libanon Sperrgebiet

    Die israelischen Streitkräfte haben während des Libanon-Kriegs nach Angaben eines ehemaligen Beraters im Verteidigungsministerium Streubomben eingesetzt, ohne die Regierung darüber zu informieren. Zwei Wochen lang sei Streumunition über dem Libanon abgeworfen worden, sagte Hagai Alon, ein Berater des damaligen Verteidigungsministers Amir Perez, am Samstag im Rundfunk. Die Regierung habe davon erst durch die Kritik nach dem Krieg im Sommer 2006 erfahren.

    Die Streitkräfte erklärten dazu, die Regierung sei über alle Themen auf dem Laufenden gehalten worden. Nach UN-Angaben kamen im Libanon-Krieg mehrere Millionen Streubomben zum Einsatz. Bis zu eine Million soll bislang nicht explodiert sein und eine permanente Gefahr für die Bevölkerung darstellen.

    Von: http://www.focus.de, 19.07.2008

    http://www.landmine.de/archiv/oeffentlichkeitsarbeit/news/news-detailseite/article/streubomben-im-libanon-krieg-israellibanon.html

    “Die Bundesregierung hat sich seit dem Krieg 2006 mit 2,7 Mio. Euro an der Minen- und Kampfmittelräu­mung im Libanon beteiligt. Aktuell unterstützt das Auswärtige Amt mit 500.000 Euro die Finanzierung eines Minenprojekts der Nicht­regierungsorganisationen “Mines Advisory Group” (MAG) und Norwegians Peoples Aid….

    Die Vereinte Nationen – Koordinierungsstelle für Minen- und Kampfmittelräumung im Libanon geht davon aus, dass knapp 48 Millionen Quadratmeter (rund 48 km²) betroffen waren. Angaben zu den Zielpunkten und zur Menge der eingesetzten Streumunition wurden erst 2009 gemacht. Bis zum Mai 2011 wurden ca.30 km² geräumt. Von 2006 bis Dezember 2010 soll dieser Mu­nitionstyp ca. 704 Opfer verursacht haben. Wegen des Fortschritts bei der Räumung sanken die Opferzahlen von 60 im August 2006 auf derzeitig durchschnittlich ein bis zwei pro Monat. Der Leiter des “LebanonMine Action Centre” (LMAC) beabsichtigt, die Räumung der Streumunition bis Ende 2015 abzu­schließen. Die Räumung der Anti Personen Minen soll noch bis 2021 andauern…”

    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/HumanitaereHilfe/Minenraeumen/Hummin-lib_node.html

    “Nach Angaben der libanesischen Regierung sind 70 Prozent der vom Krieg betroffenen Gebiete mit Streubomben kontaminiert, wobei mehreren übereinstimmenden Berichten zufolge offenbar 90 % der Streumunition in den letzten 72 Stunden vor dem aufgrund der UN-Resolution 1701 absehbaren Ende des Libanonkrieges 2006 abgeworfen wurden. [170] Die UN-Organisation Mine Action Coordination Centre South Lebanon MACCSL verzeichnet derzeit 824 bestätigte Zielorte von Streubomben im Südlibanon (Stand 29. November 2006)[171] und berichtet, gestützt auf Zahlen des National Demining Office (NDO) im Libanon, von 26 Toten und 162 Verletzen durch Blindgänger von Streumunition (Stand 19. Dezember 2006) – darunter 22 Kinder unter 12 Jahren.[172]…

    Am 21. November 2006 verkündete die israelische Armee, Streubomben auch gegen Wohngebiete eingesetzt zu haben, und widersprach damit früheren Verlautbarungen.[175] Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden bis Ende Januar 2007 an 840 Stellen im südlichen Libanon Streubomben entdeckt..”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Libanonkrieg_2006

    • Sebastian

      Jane, hat man hier je mals ein Wort darüber gelesen, wie Sie sich für die Palästinenser engagieren, die von der libanesischen Regierung in Flüchtlingslager gestopft werden und denen von der libanesischen Regierung elementare Bürgerrechte verweigert werden? Hat man hier je mals darüber gelesen, wie Sie sich für Palästinenser engagieren, die von der libanesischen Armee bombardiert wurden:

      http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/das-fluechtlingslager-nahr-el-bared-im-libanon-wurde-vor-monaten-zerbombt—30-000-palaestinenser-sind-seitdem-obdachlos-die-unerwuenschten,10917074,10529556.html

    • Lisa

      @ Jane
      Sie hätten gar nicht alles kopieren müssen – z.B. aus diesen Quellen habe ich meine Vermutung bestätigen lassen, dass Sie mit den Millionen Landminen in den letzten Tagen des Krieges doch bewusst oder unbewusst falsche Fakten verbreitet haben. Von Landminen im letzten Libanon-Krieg ist nicht zu lesen. Wohl aber das die Felder älterer Landminen aus israelischer Besatzungszeit anders als in den vielen anderen unzähligen Konflikten bekannt sind und dadurch vermieden und auch besser geräumt werden können. Soweit es sich um israelische handelt, spricht das wohl nicht für mangelnde Kooperation bei der Lösung des Problems. Auch zeigt die Information der israelischen Armee, dass es vereinzelt entgegen den eigenen Instruktionen Einsätze auf bewohntes Gebiet gegeben hat, dass entsprechende Vorwürfe untersucht werden, die Voraussetzung zur Minimierung von Fehleinsätzen. Was hat die Hisbollah unternommen, um Raketen auf Wohngebiete in Zukunft zu verhindern? Oder ist Herr Nasrallah immer noch stolz darauf?

      90% nach übereinstimmenden Berichten in den letzten 72 Stunden… Berichten von wem? Wie zählt man das als Beobachter? Das stellt sich doch keiner drunter und wiegt jeden Tag aus… Hört sich auf jeden Fall schön bösartig an.

      Jane, wenn man sein Nachbarland angreift, Menschen vom Staatsgebiet des Nachbarn entführt und ermordet, Dörfer und Städte beschießt, offenbar einzig und allein aus Hass und ohne militärisches Ziel, aber vor den Augen einer beobachtenden UNO. Was erwarten Sie dann?

      Und so traurig es ist: Was bringt die Hisbollah dazu, nicht mal eben wieder Entführungen zu versuchen oder zu bombardieren? Hätte man sich diese Genugtuung, die Grenzbewachung der Israelis für einen kurzen Moment überwinden zu können nicht sparen können? Oder zumindest die Angriffe von mobilen Stationen auch von Wohnhäusern und aus unmittelbarer Nähe von UNO-Posten? (wie es ja UNO-Soldaten und Hisbollah bestätigt haben?)

  • Jane

    @Jakobo

    “der schritt zu talmud zitaten ist ein kleiner und den direkten
    schritt ueberlassen sie, aus feigheit, lieber den juden selbst”

    Was für ein Schwachsinn – ich belege mit seriösen Quellen, dass sich in Deutschland vor der Machtergreifung Hitlers zahlreiche jüdische Kreise, religiöse, wie nicht-religiöse gegen den Zionismus wanden – und Sie behaupten, das ist nicht von Belang, so lane ich keine entsprechenden Talmud-Zitate anbringe.

    Ich behaupte nicht eine Expertin für Talmud und Halacha zu sein – und darum geht es nicht.

    Tatsache ist – der Zionismus stieß bei Juden auf Widerstand – und das ist belegt – und so richtig bedeutsam wurde er erst mit der Machtergreifung der Nazis.

    Zuvor sahen nicht wenige orthodoxe Juden in einer Gründung des Staats Israel eine Vorwegnahme biblischer Heilsversprechungen und damit einen Frevel gegen Gott – und liberale Juden befürchteten auf Grund nationalistischer Gesinnungspolitik, deutscher wie jüdischer, ihre neu gewonnene Emanzipation und den Geist der Moderne in Gefahr.

    Warum sie so dachten – damit können Sie sich ja selber auseinandersetzen, so sie wollen – oder sie können es lassen – aber es ist nun einmal eine Tatsache.

    Wie man das bewertet steht ja einem jeden frei und fraglos gibt es auch hierfür viele verschiedene ‘Brillen’ – das ändert aber nichts an der historischen Entwicklung, so wie sie nun einmal war – auch wenn sie nicht in ihre nachträglich getünchte Geschichtsrezeption passt.

    • Jakobo

      “ich belege mit seriösen Quellen, dass sich in Deutschland vor der Machtergreifung Hitlers zahlreiche jüdische Kreise, religiöse, wie nicht-religiöse gegen den Zionismus wanden – und Sie behaupten, das ist nicht von Belang, so lane ich keine entsprechenden Talmud-Zitate anbringe.”

      ich weis selber was ich behaupte, und das hat nichts mit dem
      zu tun was sie beschreiben.

      Jedesmal wenn sie bis jetzt juedische religioese quellen herangezogen haben, bewegen sie sich auf dem niveau von talmud
      zitaten. das ist jaemmerlich. aber es wundert hier niemanden
      mehr.

      “Zuvor sahen nicht wenige orthodoxe Juden in einer Gründung des Staats Israel eine Vorwegnahme biblischer Heilsversprechungen und damit einen Frevel gegen Gott ”

      und nochmals wiederholen sie sich. soll ich mich jetzt auch
      noch ein drittes, viertes, fuenftes mal wiederholen?
      sie haben keine ahnung von dem was sie da schreiben.

      genauso koennten sie reformkreise vor der shoa zittieren, die
      vor allem in deutschland israel und jerusalem durch deutschland
      ersetzen wollten. aber das waere ihnen wahrscheinlch schon
      wieder zu peinlich, weil sie genau wissen wie diese
      bestrebungen geendet sind.

      J

  • Jane

    Was ich in meinem vorherigen Beitrag noch hätte einfügen sollen hinsichtlich des Punkts, dass sich die Frage stellet, inwieweit die zionistische Vision eine mögliche andere Entwicklung behinderte, ist es schon erwähnenswert, dass sich die Zionisten im Jahr 1933, schon nach Erlass zahlreicher judenfeindlicher Erlasse und ersten gewalttätigen Übergriffen der Nazis gegen Juden, diese gegen einen internationalen Boykottaufruf inernationaler,jüdischer Verbände gegen Deutschlands wanden.

  • Jane

    Es geht nicht darum den Zionisten eine Mitverantwortung für die Verbrechen der Nazis zu geben. Für die Verbrechen der Nazis sind die Nazis und damit Deutsche Anti-Juden verantwortlich – und zwar ganz gleich was Zionisten taten und dachten.

    Natürlich kann man die Notwendigkeit der Auswanderung der Juden und die Unterstützung der Zionisten und einer möglichen Kooperation mit den Nazis in dieser Hinsicht nicht kritisieren.

    Es stellt sich aber die Frage, inwieweit die Zionisten jede andere mögliche Entwicklung behinderten, da ihr vorrangiges Ziel – auch schon vor der Machtergreifung Hitlers ein völkischer Staat in Eretz Israel war – ein Ziel, dass vor der Machtergreifung Hitlers bei deutschen juden gar nicht sonderlich populär war und von nicht wenigen gar mit Argwohn betrachtet wurde, da man in ihm einen rückwärtsgewanden Geist sah – der die anbrechende Moderne mit ihrer neuen Gleichberechtigung in Frage stelllte.

    So schrieb das jüdische anti-zionistische Komitee in Berlin im Jahr 1913:

    “Und dieser chauvinistische, nationale Rassenwahn ist die theoretische Grundlage, der geistige Nährboden des Zionismus! Ihm hat er die spezifischen Züge seines Wesens und seiner Wirksamkeit entlehnt! Schon das Aussprechen dieser unbestreitbaren und unbestrittenen Tatsache enthält die vernichtendste Kritik dieser pseudomessianischen Bewegung.

    Mit aller Deutlichkeit muss man es sich bis in die letzten Konsequenzen ausmalen, was es für das Wesen und die Erscheinungsformen des Zionismus bedeuten muß, daß er auf demselben Sumpfboden erwachsen ist wie der Rassenantisemitismus, diese Geißel, unter der wir Juden so entsetzlich leiden. Und es ist immer dasselbe Wasser, mag es nun arisch-antisemitisch, mag es jüdisch-national gefärbt sein, das aus einem vergifteten Brunnen stammt, und das seine Färbung der Welt zu einem gesunden Tranke machen kann. Wer sich auf den Standpunkt stellt, dass die nationale Verhetzung und der Rassenantisemitismus ein Verbrechen an der Kultur sind – und wer täte das nicht –, der muß auch den Bruder im jüdischen Gewande, den nationalen Zionismus, verdammen, weil er ebenso verderblich wirken muß, wie jene….”

    http://www.derisraelit.org/2010/01/von-reuven-j.html

    Das gewährt einen Einblick in einen von vielen jüdischen Standpunkten im Jahr 1913 – noch viele Jahre vor Hitlers Machtergreifung.

    Ich habe oft schon gedacht lasst doch alle Radikalinskis ihre Kriege austragen – ob Islamisten, fundamentalistische Juden oder Neo-Nazis – irgendwo auf dem Mond – und den Rest der Menschheit, der es ernst ist mit humanistischen Werten in Frieden hier auf Erden leben.

    Ich habe den Eindruck, dass in vielen Völkern und Religionen letztendlich ähnliche Auseinandersetzungen laufen – die gewissermaßen unterschiedliche Synergien bilden.

    So gibt es überall friedliebende, aufgeschlossene Menschen in allen Ländern und bei allen Religionen, die nicht auf den Zug kollektivistischer Verhärtungen springen, welche immer wieder den Weg für kriegerische Mordschneisen bilden – und genauso gibt es solche, die dem erliegen in einer Mischung aus Angst und Agressivität, Zuflucht nehmend bei vehärteten, klischeehaften Vorstellungen – und zwar ganz egal wer gegen wen – sei es gegen Juden, gegen Muslime, gegen Deutsche – oder wen auch immer.

    Viellecht verdecken ja die offen sichtbaren oft gewaltsam ausgetragenen Konflikte, den eigentlichen Konflikt, der sich auf einer tieferen Ebene durch die ganze Menschheit zieht.

    Ich kann auch den Wunsch nach einer Gruppe mit der man sich identifizieren kann, die einen trägt etc. durchaus verstehen. In einer Welt, die von 7 Milliarden Menschen bevölkert ist, ist es schön zu wissen wohin man gehört – aber ich kann nicht anders – meine Solidarität gehört dem Leben an und für sich, sei es Menschen, Tiere und Natur – und es verbietet sich mir irgendwas zu definieren – wer da angeblich mehr oder weniger wert sei.

    • efem - @ Jane

      “Ich habe oft schon gedacht lasst doch alle Radikalinskis ihre Kriege austragen – ob Islamisten, fundamentalistische Juden oder Neo-Nazis – irgendwo auf dem Mond – und den Rest der Menschheit, der es ernst ist mit humanistischen Werten in Frieden hier auf Erden leben.”

      Mond? Da gibts keinen Sauerstoff. Aber ein GEP (s.u) tät dir schon gefallen?

      Bist du etwa Mitglied der APPD = Anarchistische Pogo Partei Deutschlands? Wikipedia befasst sich damit und bringt einiges aus dem Parteiprogramm, u.a. dies:

      http://de.wikipedia.org/wiki/APPD#Balkanisierung

      Da steht klipp und klar:

      “Eine pogo-anarchistisch geführte Gesellschaft soll in drei Zonen geteilt werden:
      die sichere Beschäftigungszone (SBZ) für die Pogo-Rasse der Leistungswilligen
      die Asoziale- und Parasitenzone (APZ) für die Arbeitsscheuen

      ……den Gewalterlebnispark (GEP) für die Gewalttäter.

      Die drei Arten von Zonen sollen eingerichtet werden, um Konflikte zwischen den Menschen zu vermeiden. Vor allem soll jede Art körperlicher Gewalt im Gewalterlebnispark ausgeübt werden können, wo die Freunde der Gewalt unter sich sind und ihre Neigungen an sich gegenseitig völlig ungehemmt und legal ausleben können. Der Gewalterlebnispark soll in Deutschland etwa die Größe des Saarlandes haben und durch besonders hohe Betonmauern und Elektrozäune von den übrigen Zonen getrennt sein.”

      Ist natürlich besonders auf das braune Gesocks gemünzt neben einem Seitenhieb auf die zur Zeit der APPD-Gründung noch existierende DDR, und jeder und jedem nach ihrer/seinen Neigungen, und schon sind wir dem Paradies ein Stück näher.

      Es steht jedoch zu befürchten, dass, stellte die APPD die Regierung, der GEP von der Größe des Saarlandes zwar für Deutschland locker reichen mag, aber für die Welt wäre nur die größte Insel der Welt, Grönland, gerade noch passend.

  • Uri Degania

    Der Abschluss des Interviews mit Arye Sharuz Shalic: “Welt am Sonntag: In einem neuen Youtube-Video spricht Bushido plötzlich über seinen Glauben und den Islam. Er sagt, er gehe jeden Freitag in die Moschee. War er als Jugendlicher auch schon religiös?

    Shalicar: Um das zu beurteilen, kannte ich ihn nicht gut genug. Aber er wäre nicht der Erste, der plötzlich die Religion für sich entdeckt, teilweise auch als “Flucht” vor dem harten Alltag. Ich hoffe nur, dass er die positiven Punkte der Religion aufnimmt und nicht plötzlich radikalislamische Hasstiraden von sich gibt. Das hat es auch schon gegeben, zum Beispiel beim inzwischen abgetauchten Berliner Rapper DesoDogg oder vielen Weddingern, die ich während meiner Jugendjahre kennen gelernt habe.

    Welt am Sonntag: Bereuen Sie eigentlich, Berlin und der Bundesrepublik den Rücken gekehrt zu haben?

    Shalicar: Überhaupt nicht. Inzwischen ist auch mein kleiner Bruder hier. Darüber bin ich sehr froh. Mein Bruder war wie ich oft antisemitischen Angegriffen ausgesetzt. Da blieb es nicht bei verbalen Anfeindungen. Ich bin froh, dass er dem Wedding und dem Hass nun auch den Rücken gekehrt hat, bevor es womöglich zu einer Katastrophe gekommen wäre.”

  • Uri Degania

    Zu den verschiedenen antisemitischen Lobbygruppen – einige ihrer, geistig etwas unterbemittelten, Vertreterinnen betätigen sich hier ja fleißig; ich nenne sie, in verharmlsenden Weise, als NPD-Vertreterinnen.
    Arye Sharuz Shalica, heute Sprecher der israelischen Armee, hat früher “harte” Erfahrungen mit naturgemäß antisemitischen – arabischen, libanesischen und türkischen Drogengruppierungen gemacht, in Deutschland. Er hat hierüber ein lesenswertes Buch geschrieben, das viel über hiesige Parallelwelten erzählt.
    Soeben hat er ein Interview über Bushido und dessen Fremdsteuerung gegeben: Sehr lesenswert, wenn man etwas über unsere Realität verstehen möchte: “Bushido ist nicht mehr Herr seines Lebens”: http://m.welt.de/article.do?id=vermischtes%2Farticle115458071%2FBushido-ist-nicht-mehr-Herr-seines-Lebens

  • Heron

    Terrorists Fire Qassam at Eshkol Regional Council

    Gaza-based terrorists once again interrupt the lives of southern Israeli residents, fire Qassam rocket at Eshkol Region

    Gaza-based terrorists once again interrupted the lives of southern Israeli residents on Saturday night.

    “Shortly before 1:00 a.m. the “Red Alert” siren was sounded in the region as a Qassam rocket was fired towards the region.

    The rocket exploded in an open area of the Eshkol Regional Council. No physical injuries or damages were reported.

    On Thursday evening, terrorists from Hamas-controlled Gaza fired two rockets at southern Israel.

    These rockets also exploded in an open area of the Eshkol Regional Council, causing no physical injuries or damages.

    On Wednesday morning, the Color Red rocket alert siren blared throughout the city of Eilat shortly after 9 a.m. It is believed that terrorists fired three rockets at the city. No casualties were reported.

    A spokesperson for the Israel Defense Forces said the rocket fire had been traced to Egypt’s Sinai Peninsula, a region which has become a hotbed of terrorist activity since the fall in 2011 of former Egyptian President Hosni Mubarak.

    A Salafi jihadist group, the Mujahedeen Shura Council, later claimed responsibility for the attack.

    In the wake of the recent escalation in rocket attacks, Defense Minister Moshe Yaalon warned that Israel “will not allow in any way a return to the routine of sporadic rocket attacks on our citizens and forces.”

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/167310

  • Heron

    Red Alert Raketen Angriff auf Israel

    Heute um Mitternacht wurde Israel wieder aus dem Gazastreifen mit Raketen angegriffen.

    Naruerlich wird diese Meldung NICHT in deutschen Medien erscheinen, das Israels Zivilbevoelkerung mit Raketen beschossen werden.

    Man hat 15 Sekunden Zeit bis zum Einschlag

    15 Sekunden wo eine Juedische Mutter ihre 3 oder 4 Kinder in einen Bunker in Sicherheit bringen kann Mitten in der Nacht.