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Oberstleutnant schlägt Friedensaktivisten

Oberstleutnant Schalom Eisner, stellvertretender Divisionskommandeur im Jordantal, hält sein M-16 Schnellfeuergewehr quer und schlägt es einem dänischen Friedensaktivisten voll ins Gesicht. Der Däne, Andres, stürzt zu Boden. Später musste er sich im Hospital in Nablus die Lippe und das Kinn nähen lassen…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 16. April 2012

Die Filmaufnahmen des Vorfalls nahe Jericho am Sonntag gingen per Internet rund um die Welt. Ein Filmer aus Nablus hatte sie aufgenommen und in Israel einen Aufschrei der Empörung ausgelöst. Der Staatspräsident, der Ministerpräsident, der Generalstabschef, Politiker und ehemalige Militärs verurteilten das „Ausflippen“ des Offiziers. Er habe dem Ruf der israelischen Armee schwer geschadet. „Derartiges Verhalten hat keinen Platz in unserer Armee“, sagte der ehemalige General Amram Mitzna. „Ein Offizier muss seine Soldaten zu anständigem Verhalten anleiten und darf sich keine Kurzschlussreaktionen erlauben.“ Oberstleutnant Eisner, der sich „wie ein Schläger der übelsten Sorte, und noch dazu mit seine Waffe“ verhalten hatte, wurde unmittelbar nach Bekanntwerden der Filmaufnahmen im 2. Kanal des israelischen Fernsehens von seinem Amt suspendiert. Die Militärpolizei eröffnete eine dringende Untersuchung des Falles.

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Inzwischen wurden weitere Einzelheiten bekannt, die zwar nicht das Vorgehen des Offiziers entschuldigen können, dennoch ein etwas umfassenderes Bild liefern, als die kurzen Filmausschnitte des palästinensischen Filmers.

Die Armee, in den von Israel kontrollierten besetzten Gebieten auch verantwortlich für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, war gerufen worden, eine Sperrung der Durchgangsstraße Nr. 90 durch palästinensische und internationale Demonstranten zu öffnen. Obgleich die vielbefahrene Verkehrsachse von Nord nach Süd auch für palästinensische Autos offen ist, wollten die Aktivisten gegen eine vermeintliche „Apartheid-Politik“ auf der Straße und eine „ethnische Säuberung“ im Jordantal demonstrieren.

Es kam zu Gewalt zwischen den Demonstranten und Soldaten, die für derartige polizeiliche Aufgaben nicht ausgebildet sind. Demonstranten schlugen mit Stöcken auch auf Oberleutnant Eisner ein und brachen ihm zwei Finger. Diese Szene wurde in dem palästinensischen Film nicht gezeigt.  Unmittelbar danach, so die ersten Ermittlungen, sei es zu dem schweren Zwischenfall gekommen, bei dem der dänische Friedensaktivist von dem Oberstleutnant zu Boden geworfen worden sei.

Kritisiert wurde, dass andere Offiziere, die sich in unmittelbarer Nähe aufhielten und Zeugen des Vorfalls geworden waren, nicht eingegriffen und versucht hätten, ihren Vorgesetzten von der Affekthandlung zurückzuhalten. Ebenso wurde moniert, dass weder Eisner noch die anderen Offiziere den Vorfall gemeldet hätten, sodass die israelische Öffentlichkeit und die Armee davon erst durch den im Internet veröffentlichten Film erfahren musste.

Noch ist unklar, welche Folgen der Vorfall für den „sehr verdienten“ Offizier haben werde. Ihm droht ein disziplinäres Verfahren und möglicherweise sogar kriminelle Strafverfolgung. Einige fordern seine fristlose Entlassung, andere verlangen eine gebührende Bestrafung und wieder andere sagen zu seiner Verteidigung, dass er doch erst vor einer Woche einer palästinensischen Frau Geburtshilfe geleistet und im Libanonkrieg mit großem Mut einer Panzermannschaft das Leben gerettet habe.

„Kameras können heute tödlichere Waffen sein als Gewehre“, sagten Militärs dem Nachrichtendienst Ynet. „Die Soldaten werden darüber informiert und rennen immer seltener in PR-Fallen, zu denen sie von Palästinensern provoziert werden.“

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

67 comments to Oberstleutnant schlägt Friedensaktivisten

  • riciano

    “Flightilla Aktivisten: Hakenkreuz am Flughafen

     
    Die so genannten „Friedensaktivisten“, die am Sonntag versucht hatten, Israels Ben Gurion Flughafen zu infiltrieren, würden zwar zugeben, den jüdischen Staat zu verachten, als Antisemiten möchten sie jedoch nicht bezeichnet werden. Immer häufiger verrät ihr Verhalten jedoch ihre wahre Gesinnung. So auch an diesem Montag, als ein riesiges Hakenkreuz an einer Wand des Flughafens entdeckt wurde, in einem Raum, in dem zuvor zwei Aktivisten festgehalten wurden. Angestellte der israelischen Immigrationsbehörde hatten das antisemitische Symbol bemerkt, nachdem ein Franzose und ein Spanier abgeschoben wurden. „Dies ist ein Geschenk, das ‘Friedensaktivisten’ Israel hinterlassen haben,“ sagte ein Angestellter der Immigrationsbehörde der Website Ynet. Insgesamt hatten es 79 ausländische Aktivisten geschafft, nach Israel zu gelangen. Die meisten wurden am Flughafen festgehalten, bis sie wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt wurden. Hunderte weitere Aktivisten hatten geplant, nach Israel zu kommen, ihre Buchungen wurden jedoch von den Fluggesellschaften wieder storniert.
    Wem bisher noch nicht klar war, dass Antizionismus und Antisemitismus ein und dasselbe sind, dem haben die Antizionisten es hiermit selbst auf deutlichste Weise gezeigt.
    Donnerstag, 19. April 2012 | Ryan Jones“
     

  • K @Soren

    @Yael
    Warum sollten sich ein paar Aktivisten einbilden lassen das Problem der Palästinenser durch Gewalt und sogar in Jeans und T-shirt gegen eine starke Armee lösen zu können? Was im Text auch nicht genau erklärt wird (kein Problem ich kann sehr gut lesen) warum und wie zu einer gewalttätigen Eskalierung der Demonstration kommen konnte.

  • Sebaldius

     
    Was die meisten Deutschen wohl nicht wissen (und wohl auch gar nicht wissen sollen), insoweit sie überhaupt noch Kenntnis nehmen von dem Geschehen:
    Diese “Durchgangsstraße Nr. 90″, auf der das passiert ist, gehört zu den Strassen in den besetzten Gebieten, auf denen Israel das Gesetz der strikten Rassentrennung verordnet hat. Danach ist es grundsätzlich allen Juden erlaubt, diese Strasse zu benutzen, eben weil sie Juden sind, und allen Palästinensern ist es verboten, eben weil sie keine Juden sind.
     
    Dass es einem Menschen in seiner eigenen angestammten Heimat einzig und allein aufgrund seiner angeblich “falschen” Rassen-, Volks- oder Religionszugehörigkeit verboten ist, eine Strasse in seinem eigenen Land zu betreten, und ihm das dann auch noch von zugewanderten jüdischen Besatzungssoldaten verboten wird, ist doch wohl das Widerwärtigste an Rassismus was man sich nur vorstellen kann.
     
    Aber genau das ist Israels Herrschaft in den besetzten Gebieten, das ist Rassentrennung, das ist Apartheid, und das ist so ekelhaft dass man eigentlich nur noch Abscheu empfinden kann vor Israel.
     
    Richtig übel wird es aber, wenn man die Reaktionen und Äusserungen all der jüdischen Zionisten hier und anderswo zu lesen bekommt zu diesem Vorfall. Wieviele von denen erkennen denn jetzt die Analogie zwischen einem Schild mit der Aufschrift “Für Juden verboten!” im Dritten Reich und einem Schild mit der Aufschrift “Jews Only!” in den von Israel besetzten Gebieten? Ich jedenfalls habe hier noch keinen gesehen. Die verurteilen das Opfer, den dänischen Aktivisten, aber nicht den Täter, den israelischen Offizier, der diese rassistische Gewalt ausübt.
     
    Und das ist wohl die fatale innere Logik der allseits praktizierten extensiven Holokaust-Erinnerungs-Kultur: Wenn die vorgebliche Unvergleichbarkeit zwischen Israel und dem Nazi-Reich zu einem absoluten unumstösslichen Dogma erhoben wird, dann muss zwangsweise die Wahrheit verbogen und verborgen werden, sobald sie mit der Realität nicht mehr übereinstimmt. Also wird die Realität in den von Israel besetzten Gebieten konsequent ausgeblendet, verleugnet, verharmlost, relativiert, ignoriert.
     
    Nun weiss man ja nicht, ob die hier schreibenden jüdischen Zionisten mit ihrer Einstellung zu Israel repräsentativ stehen für das Judentum in Deutschland, oder ob da noch eine schweigende Mehrheit existiert, die anders ganz denkt aber trotzdem schweigt. Insoweit die hier Schreibenden aber den Anspruch erheben, für alle Juden und für die jüdische Ethik insgesamt zu sprechen, stellen sie sich selbst und ihrer Sache ein geistig moralisches Armutszeugnis aus.

  • Sebaldius

    Yael schrieb:
    “Es waren keine friedlichen Aktivisten oder wie nennen Sie das, wenn z.B, jemanden zwei Finger gebrochen wurden!”
     
     
    Es ist ein weiteres Video veröffentlicht worden, in dem zu sehen ist wie der Offizier auch noch auf andere Friedensaktivisten einschlägt. Von einem Angriff auf ihn, oder gar von seinen angeblich “gebrochenen Fingern” ist da allerdings überhaupt nichts zu sehen.
     
    Aber so ist das eben. Wenn einer unbedingt daran glauben will, dass der Täter grundsätzlich das Opfer sein muss, dann helfen auch keine Beweise, keine Fakten, keine Videos.

  • Jane

    Zudem viel den IDF die Sache mit den Fingern erst ein, als das Video veröffentlicht wurde, zuvor gab es nicht mal irgend eine Meldung wegen irgend eines Vorfalls. Weiterhin schlägt der Herr Eisner doch sehr propper zu, dafür dass er sich gerade angeblich eine wohl doch sicher schmerzhafte Verletzung zugezogen haben soll.


    Wie kann man sich die medizinische Versorgun vorstellen, ohne, dass eine Meldung über den Vorfall gemacht wurde? Völlig unglaubwürdig.


    Weiterhin, hätte es doch fraglos Festnahmen gegeben, wenn die Demonstranten tätlich gegen die Sicherheitsleute vorgegangen wären. Dass die völlig harmlos sind, und auch nicht mit Waffen hantieren, das sieht man doch auf dem Video.
    Weiterhin sind bei solchen Einsätzen auch immer Armeephotographen zugegen, um gegebenenfalls Beweismaterial festzuhalten. Die haben anscheinend auch nichts beizusteuern.
     
    Übrigens die Geschichte geht leider auch in anderer Hinsicht weiter. IDF betreibt Price-Tag als Rache für die Gegenwart der lästigen Inernationalen und der ‘tödlichen Kamers’ (oder weil sie sich schließlich und endlich immer mehr Land unter den Nagel reißen wollen):
     
    We, the 300 residents of the community of Al Aqaba, which has been in existence for generations, owners and inhabitants of the land even before the entrance of the IDF, are addressing you as a last resort. For decades Israeli soldiers used the village as, a training area a playground where live ammunition was used, which took the lives of 8 of our people and injured 38. Amongst them the head of our municipality Haj Sami Sadik, who as a result is now paralyzed from the waist down.
     
    ….Despite those acts of aggression, we have never resorted to violence, no terrorism has come from our people, no stone was ever thrown and we continue to call for coexistence and peace. In 2003, after petitioning the Supreme Court, the training camp was evacuated from the village only to have the civil administration place demolition orders on most of our buildings in 2004. Included in these demolition orders were the mosque, kindergarten and local health clinic with the rationalization that these structures were built without permission….
     
    In 2007 we brought a demand to the Supreme Court for the cancellation of demolition orders, as well as presenting a renewed zoning plan for the community. In response the civil administration offered to approve permits for the small central area where most of the public facilities are located, but more than half of the residential areas would continue to have demolition orders outstanding. This offer excludes the residential area where most of our population`s homes stand, as well as all of the cultivated land. Obviously this is in contrast to Israel`s obligation as an occupying force, which according to article 43 of the Hague International humanitarian law must `restore and ensure public order and safety` in the occupied territory…..
     

    Today April 18th 2012 at 11:00 am IDF soldiers accompanied by private contractors appeared without with out prior notification to demolish 2 access roads to the town, named `Road of Peace` and Road of Displacement`. The roads we build with our own hands in order to exercise our right to freedom of movement. These roads are part of our lifeline, as our sole source of income relies on our ability to move our agricultural goods to the market. This is the 3rd time that the `Road of Peace` has been demolished….


    This time the demolition came with a threat.



    An abusive officer in a jeep numbered 65539 advised our Mayor that he will return for larger scale demolitions in retribution for the observation of the road demolitions by internationals.


    We, the community of Al Aqaba, our international and Israeli guests, are calling for you to visit and see for yourself the harsh conditions we are forced to live through daily as a result of this harassment. Please help us circulate these words and help us live in peace.

    Citizens of Al Aqaba


    http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=52651

  • Jane

    Ach Riciano, diesen Schwachsinn hatten wir schon mal. Da dachten sich ein paar Sicherheitsleute, den zeigens wir jetzt mal – ist nicht das erste mal. Die Zeloten tun sowas mittlerweile ja dauernd um Demonstranten zu diskreditieren – das ist zu 150% total unglaubwürdig.
     
    Hier nur ein paar Beispiele ähnlicher Aktionen.
     
    Hier im Forum postete jemand mehrfach total rassistische Botschaften mit meinem Nick. Ich habe mich an die Administration gewand, die die IP Adressen checkte und die Sache aufklärte.
     
    Did Netanyahu’s office distribute a fake video against Gaza flotilla?
     
    YouTube video features man who claims he is a gay and human rights activist who was denied joining Gaza flotilla because his group does not serve interest of organizers.
     
    Following the YouTube video’s release, U.S. blogger Max Blumenthal found that the recording, which was distributed by Israeli Hasbara activist Neil Lazarus on his Facebook page, was a hoax, and that the man who appears in it was actually an Israeli entrepreneur and public relations expert named Omer Gershon.
    The video was also tweeted later by Guy Seeman, who was apparently working as an intern in the prime minister’s office, Ali Abunimah posted on the blog Electronic Intifada.

    The premier’s office refused to comment about Seeman’s employment….

    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/did-netanyahu-s-office-distribute-a-fake-video-against-gaza-flotilla-1.370030


    Auch den Aktivisten der Gaza-Flotille hat man mittles nachweislich gefakter Funksprüche NaziSlogans utnerschieben wollen. Die Fälschung wurde entlarvt und die IDF mussten schließlich die Manipulation zugeben.

    http://www.youtube.com/watch?v=woIuFRL1Q6g
     
    Wenn die IDF und die Zeloten so weitermachen, dann werden sie vielleicht irgend wann noch zu den agressivsten Verbreitern national-sozialistischer Propaganda.
     
    Mehr als unglaubwürdig.

  • Jane

    Der dänische Aktivist hat übrigens in Israel eine Klage gegen Eisner eingereicht.

  • Glaubt der dänische Idiot, dass es irgendjemanden außerhalb der Isrealhassergemeinde erregt? Deshalb erscheint die Nachricht in haGalil.

  • Jane

    Der Vorfall an und für sich zeigt die Straftat eines Sicherheitsmanns, so wie sie auch in anderen Ländern zweifelsohne vorkommen, hier in Deutschland, in Europa in den USA. Ein Glück wenn ausreichend Beweise vorliegen, so dass das Opfer Recht bekommen kann.
     
    Das demokratische Prinzip, der Rechtsstaat beruht auf Gewaltenteilung und ist nur sicher gestellt durch die getrennten voneinander unabhängigen Instanzen, die sich gegenseitig kontrollieren.
     
    Der Rechtsstaat kann also nur dann einigermaßen funktionieren, wenn er, basierend auf der Annahme eines gewissen Grundmisstrauens gegen die menschliche Natur, die gegenseitige unabhängige Kontrolle garantiert.
     
    Das ist in Israel so wie wo anders auch und es ist in Israel genauso notwendig, wie wo anders auch, denn die mieslichen Eigenschaften, die solches mitunter erfordern gibt’s da, wie wo anders auch.
     
    Das Problem ist – dass den Umgang der Sicherheitskräfte mit den Palästinensern von keiner Instanz glaubwürdig und unabhängig und vollständig kontrolliert wird. Die Palästinenser haben kaum die Möglichkeit irgend welche Rechte einzufordern, ja welche Rechte werden ihnen denn zugestanden? Die wenigen Fälle, die von der israelischen Justiz behandelt werden, wie z.Bsp. Landenteignung, sind da keinesfalls repräentativ und auch nicht auf irgend welchen klar definierten Rechten basierend. In seltenen Fällen gelingt es Palsätinensern in kleinem Umfang dort Recht für sich zu gewinnen, wie jetzt im Fall einer jüdischen Familie, die eine palsätinensische gewaltsam aus ihrem Haus vertrieb, sich dort einnistete, und welche jetzt tatsächlich vom Gericht aufgefordert wurde, das Haus in Hebron wieder zu räumen.
     
    http://www.imemc.org/article/63350
     
    Dass sich das israelische Militär freilich über dem Recht auch des israelischen Staats wähnen darf, machte die Affaire um Anat Kam deutlich, die zu Haft verurteilt wurde, weil sie ein sogenanntes ‘illegales Geheimnis’ an die Öffentlichkeit brachte. In jedem anderen Rechtsstaat wäre sie hierfür nicht belangt worden – anders in Israel; die Frau, die den schweren Rechtsbruch führender Militärs ans Licht brachte sitzt im Gefängnis, von irgend welchen Konsequenzen gegen besagte Militärs hört man nichts.
     
    Ständig wird uns suggeriert, das wäre ja auch völlig in Ordnung, weil die Israelis anscheinend über der menschlichen Natur stehen und solche Kontrolle nicht nötig hätten, weil sie natürlich nur edle Menschen, lauterster Absichten sind, die natürlich die Macht, die ihren Soldaten gegeben ist ganz sicher oder wenn dann nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, missbrauchen.
     
    Das ist natürlich Blödsinn – und dieses Video führt es uns alle mal wieder vor Augen. Insofern ist das Interesse wahrscheinlich sehr viel größer, als es ein entsprechendes Video aus einem europäischen Land wäre. (Aber auch da würde man dies durchaus nicht übergehen).
     
    Deshalb macht die Erklärung des dänischen Aktivisten Sinn:
     
    In response to this public action taken by Netanyahu, Andreas says, “this is widespread phenomena across the West Bank. Dozens of protesters have been killed or violently injured for participating in peaceful protests against the theft of their land and the ongoing military occupation.”
    Furthermore, Andreas argues, “it isn’t just internationals that deserve human rights in Palestine, all attacks by Israel should be condemned equally.”..

    http://palsolidarity.org/2012/04/cyclists-attacked-by-soldier-in-the-jordan-valley-seek-legal-action/