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Wer ist ein “Antisemit”?

Wegen Günter Grass ist in Deutschland erneut eine Antisemitismusdebatte entbrannt. Jüdische Kronzeugen von Henryk Broder bis Avi Primor wurden befragt, ob Grass ein „Antisemit“ sei. Deren Ansichten fielen so unterschiedlich aus wie die Interpretationen des Grass-Gedichts, von Iran, Linken und Rechten hoch gelobt und von anderen als Hasspamphlet verurteilt…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 8. April 2012

Der deutsche Journalist Wilhelm Marr gilt als Erfinder des Begriffs „Antisemitismus“. Er wollte seine rassistische Judenablehnung von religiösem Judenhass unterscheiden. Im Februar 1879 warf seine Schrift „Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum“ dieses Schlagwort in die politische Debatte. Es richtete sich gezielt nur gegen Juden zumal es zwar eine semitische Sprachfamilie gibt, aber keine „semitische Rasse“.

Der moderne Antisemitismus löste seit der Aufklärung die alte religiös motivierte Judenfeindlichkeit ab. Nachdem Gott für „tot“ erklärt worden war, zog nicht mehr der vom Christentum propagierte Vorwurf des Gottesmordes, um hier nur ein Element des alten Judenhasses zu erwähnen.

Der Judenhass ist fast so alt wie das jüdische Volk. Er existierte schon vor 2500 Jahren bei griechischen wie römischen Autoren. Den besten Titel für dieses einzigartige Phänomen hat der Judaist Peter Schäfer geschaffen: Judäophobie. Dieses Wort impliziert eine irrationale Abneigung gegen alles was jüdisch ist und heute gegen den Staat Israel. Phobie ist eine intuitive krankhafte Furcht vor Situationen, Gegenständen oder Personen.  In der Wissenschaft gibt es zahllose Fachbegriffe für Phobien gegen das Fliegen, Insekten, Mundgeruch, Frauen, Ärzte oder Menschenansammlungen. Nicht zufällig wählten die Nazis Begriffe aus der Tierwelt, „ausrotten“ oder „Ungeziefer“, um damit das „Auslöschen“ der Juden zu rechtfertigen.

Die beste Definition für Antisemitismus heute könnte vom amerikanischen Richter Potter Stewart übernommen werden. Als der gefragt wurde, was Pornographie sei, sagte er: „Wenn ich es vor mir sehe, weiß ich, dass es das ist.“ Da Antisemitismus wie Pornographie auch strafverfolgt oder bei Umfragen ermittelt wird, war es notwendig, eine genauere Definition zu formulieren. Die EU benötigte 2006 eine klare Definition für einen europaweiten Untersuchungsbericht zu antisemitischen Auswüchsen. Um den Forschern von Portugal bis Norwegen einheitliches Werkzeug in die Hände zu geben, hatte die EUMC (heute ECRI) in Wien eine zunächst streng geheim gehaltene „Arbeitsdefinition“ ausformuliert. Die wurde inzwischen von der Antisemitismus-Kommission des Bundestags für Deutschland übernommen.

In dem teilweise schwammig formulierten Papier heißt es: „Dabei kann der Staat Israel, der als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein. Oft enthalten antisemitische Äußerungen die Anschuldigung, die Juden betrieben eine gegen die Menschheit gerichtete Verschwörung und seien dafür verantwortlich, dass die Dinge nicht richtig laufen.“ Ein weiterer Punkt ist: „Falsche, entmenschlichende, dämonisierende oder stereotype Anschuldigungen gegen Juden oder die Macht der Juden als Kollektiv – insbesondere die Mythen über eine jüdische Weltverschwörung oder über die Kontrolle der Medien, Wirtschaft, Regierung oder anderer gesellschaftlicher Institutionen durch die Juden.“ Oder auch: „Der Vorwurf gegenüber dem jüdischen Volk oder dem Staat Israel, den Holocaust übertrieben darzustellen oder erfunden zu haben.“ Ebenso heißt es da: „Die Anwendung doppelter Standards, indem man von Israel ein Verhalten fordert, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet und verlangt wird.“ Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung (und Selbstverteidigung) abzusprechen, sei ebenso antisemitisch, wie ein Vergleich der Politik Israels mit dem Vorgehen der Nazis. Klargestellt wurde, dass Kritik an Israel oder seiner Politik legitim sei, solange sie mit Kritik an anderen Ländern vergleichbar ist und nicht einer Delegitimierung oder Dämonisierung des jüdischen Staates dient.

Ob Günter Grass mit seiner Unterstellung, dass Israel das iranische Volk „auslöschen“ wolle, „antisemitisch“ ist, muss jeder selber entscheiden. Grass verwendet allerdings einen Nazibegriff und unterstellt dem jüdischen Staat genozidale Absichten, die bisher noch kein Israelis jemals ausgesprochen hat. Das entspricht einem Vergleich mit den Nazis und einer Verschwörung, was in dem EUMC-Papier beides als „Antisemitismus“ definiert wird. Auch andere Verse in dem „Gedicht“ brachten Grass in eine bedenkliche Nähe der offiziellen, in Deutschland geltenden Antisemitismusdefinition. Da es keine Straftat ist, „Antisemit“ zu sein, hat Grass bestenfalls eine Rufschädigung zu befürchten.

Nun gibt es noch jene, die weit von sich weisen, „Antisemiten“ zu sein, gleichwohl aber im „Antizionismus“ eine berechtigte Ideologie sehen, den Staat Israel zu kritisieren und ihm wegen Rassismus, Apartheid oder Kriegsverbrechen sogar die Existenzberechtigung abzusprechen. Hierzu hat der französische Forscher Emanuel Sarfati ermittelt, dass „Antizionismus“ eine in den siebziger Jahren von den Sowjets „erfundene“ Ideologie sei, um als Ersatz für den in Westeuropa verpönten „Antisemitismus“ zu dienen. Bei genauem Hinschauen dienen viele der Argumente der „Antizionisten“, nun auf den Staat Israel übertragen, ähnlichen Zielen und Methoden, wie die Ideologie der Nazis gegen das jüdische Volk. Dazu gehört das Abstreiten des Existenzrechts Israels oder das Recht der Juden auf Selbstbestimmung und Verteidigung.  Der berühmte Spruch, „die Juden sind unser Unglück“ klingt identisch mit dem Grass-Vers, Israel werde einen dritten Weltkrieg auslösen, „an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind“.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

62 comments to Wer ist ein “Antisemit”?

  • galim

    Herr Pfeifer,
    ich möchte überhaupt nicht irgend ‘einen Nachweis’ erbringen, schließlich will ich keine Dissertation hier schreiben. Habe nur erwähnt, wie Jabotinski in der liberalen israelischen Presse (da gibt’s m.E. nur 1 nennenswertes Blatt) im historischen Rückblick eingeschätzt und tituliert wurde. Ich denke, das wird wohl schon einigermaßen stimmen…

  • Karl Pfeifer

    Jane das Problem mit Ihrem Copy Paste is folgendes. monde diplomatique hat nichts zu tun mit Le Monde und ist alles andere als eine seriöse zuverlässige Zeitschrift. Sie ist ein antiimperilistisches Kampfblatt.
    Tatsächlich haben sich Jabotinsky und Ben Gurion nicht geschmeichelt. Aber so waren halt die Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten damals, als der Anführer der Palästinenser sich für Hitler begeisterte. Ihre Sympathie ist natürlich bei den arabischen Aufständischen, deren Führer Hadj Amin el Husseini sich schon damals für die deutschen Nazis begeisterte. Da pocht das Herz der Jane natürlich für diese tapferen Halsabschneider, die damals mehr Araber ermordeten als Juden.
    Was Sie natürlich nicht wissen, weil Sie nur interessiert sind auf Zionisten und den jüdischen Staat Schmutz zu werfen. Dass es eine Zeit gab, in der die italienischen Faschisten noch nicht antisemitisch ausgerichtet waren. 
    Jane auch wenn Sie noch so viel Copy pasten, sie sind eine von ihren antisemitischen Emotionen getriebene.
     
     

  • Jens

    @carmelia
    “Ich wünsche mir hier mehr Besinnung wie die Lage wirklich ist.”

    Dazu bräuchte man gute und richtige Informationen, aber das was die Nachrichtenagenturen bringen ist mittlerweile 100% Propaganda und man muss auf andere Quellen zurückgreifen, um seiner demokratischen Bürderpflicht nachzukommen, mal zu Syrien, weil Sie es ansprachen:

    Ali Hashem sagte, wenige Wochen nach Beginn der Demonstrationen in Syrien vor einem Jahr, ging er mit seinem Kamerateam an die Syrisch-Libanesische Grenze und filmte wie schwer bewaffnete Gruppen sich versammelten und dann über die Grenze gingen. Sie trugen Kalaschinkows, Granaten und Panzerfäuste mit sich und waren bereit die syrische Armee zu bekämpfen.

    http://www.alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/03/gewaltsamer-regimewechsel-in-syrien-war.html 

    Syrien wurde überfallen und wir werden SYSTEMATISCH belogen! Es geht schon lange nicht mehr um Völker oder Staaten, das ist nur Opium fürs Volk.

    • Yael

      Überprüfen Sie dringend Ihre Quellen!
       
      Alles Schall und Rauch (kurz ASR) ist der Name eines anonymen und werbefinanzierten Schweizer Internet-Blogs[1], das von einem Schweizer namens Manfred Petritsch (alias Freeman) organisiert wird und den diversen Internetaktivitäten der Truther-Szene zuzuordnen ist. Im Eigenverständnis bezeichnet man sich als Wahrheitssuchende.
      Das politisch konservativ-populistische Blog will seine Leser über eine vermeintlich bevorstehende Neue Weltordnung sowie die Bilderberger aufklären. Eine Reduzierung der Weltbevölkerung stehe bevor, ist eine weitere verbreitete Hypothese. Einen breiten Raum nehmen auch Verschwörungstheorien rund um die Terroranschläge auf das World-Trade-Center am 11. September 2001 ein. Weitere Themen sind die Mondlandungslüge, Ablehnung der EU-Lissabonverträge, Ablehnung des Afghanistan-Kriegseinsatzes, Kritik an der Privatisierung von Infrastruktur, Verschwörungstheorien zur Schweinegrippe bzw. zu Impfungen dagegen sowie weitere Themen, die auch für Linke zustimmungsfähig sind. Der Blog enthält auch Artikel wie “Der Zyklus der Sonne steuert das Klima”, in dem von einer Klimalüge ausgegangen wird. Ebenso wird behauptet, dass Erdöl keine endliche Ressource sei, sondern dass die Ölknappheit von der Industrie nur vorgetäuscht werde, um die Preise hoch zu halten.[2] Dass Klimaskeptiker unter anderem aus durchsichtigen Gründen von Exxon Mobil und ölexportierenden und wohlhabenden Staaten wie Saudi-Arabien unterstützt werden, wird dabei szenetypisch verschwiegen.
      Dazu werden Ängste und Befürchtungen geschürt und Verschwörungstheorien unkritisch Vorschub geleistet, und von der Webseite des rechtskonservativen us-amerikanischen Abgeordneten Ron Paul werden auch Horrorgeschichten über die Vorhaben der Neuen Weltordnung übernommen.
      Als einer der “wenigen deutschen Patrioten” wird hingegen der wegen seiner rechtsextremistischen Ansichten aus der CDU ausgeschlossene, frühere Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche von ASR bezeichnet.

      Auf den ASR-Webseiten wurde zu Spenden für Altermedia geworben, ohne genau zu erläutern, wer oder was damit gemeint sein könnte. Altermedia gilt als Anlauf-Webseite der rechten Szene. Betreiber der neonazistischen Internetplattform “Altermedia” ist der US-amerikanische Rechtsextreme David Duke

      http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Alles_Schall_und_Rauch

  • Jens

    Ups, eigentlich meinte ich Bürgerpflicht, was für eine Bürde heutzutage.

  • Karl Pfeifer

    Galim, das stimmt laut moderner nichtagitatorisch voreingenommer Historiographie nicht.
    Ich war und bin kein Anhänger von Zeev Jabotinsky, aber heute wird er anders gesehen, ohne von politischer Konkurrenz bestimmten Scheuklappen.
    Es lohnt sein Wissen über zuverlässige Quellen zu schöpfen. Zum Beispiel über die auch deutsch vorliegende Geschichte des Zionismus von Laqueur.

  • Carmela

    @ Jens

    Dass wir systematisch belogen werden in den Medien, ist mir auch klar.

    Aber die syrische Regierung war alles andere als sauber. Die hatten Leute um sich herum, was nur als religiöse Mafia bezeichnet werden kann.

    Wenn eine Regierung so auf die eigene Bevölkerung losgeht und nicht auf die Akteure, das zeigt doch wie egal ihnen doch der einfache Mensch ist.

    Im Nahen Osten hat sich so viel Mist angesiedelt, dass es nur eine Frage der Zeit ist wann das alles anfängt zu brennen. 

    Und gerade solche, die offen gewesen wären für Veränderungen wurden beseitigt.

    Das Land wird vollgestopft mit Terroristen, Banditen und religiösen Spinnern. Und ich schließe niemanden aus dort.

    Es ist wie wenn die Leute nicht zur Besinnung kommen wollen.

    Eine Führungsposition ist nicht das Einfachste mehr. Aber in dieser Region hat sich der Teufel eingenistet. Die Menschen, die noch einen klaren Verstand haben und dort leben, verlassen meist das Land.

    Seit vielen unzähligen Jahren spielen Gruppierungen und andere Nationen ihre Interessen gegen andere Staaten aus.

    Wer lebt denn dort noch so wie es richtig wäre?

     

  • Jens

    @Carmela

    Tja, das ist ja was ich meine. Man weiß es einfach nicht, schon gar nicht wenn man das Land nicht kennt. Man muss sich auf das verlassen was die Medien berichten und die berichten nicht. Selbst wenn man sich eingehender informiert und viel liest, ist man hinter her noch verwirrter und weiß gar nichts mehr. Aber eines hilft mir dabei immer öfter, nämlich die global-startegischen Überlegungen.

    Wie sollte sich denn die syrische Regierung ihrer Meinung nach wehren, wenn bewaffnete Banden ins Land einfallen, sich in Häusern verschanzen, wahllos auf Zivilisten schießen und die wichtigste Raffinerie des Landes in Homs erobern wollen? Das ist ein kriegerischer Akt und alle zivilen Opfer gehen zu Lasten des Aggressors. Die syrischen Sicherheitskräfte haben das Gewaltmonopol im Land und müssen es zur Not mit Gewalt durchsetzen. Das wäre in Deutschland oder Israel nicht anders, kein Staat kann so etwas tolerieren. Da spielen die sonstigen Verhältnisse im Land erstmal keine Rolle.

    Was mich auch sehr irritiert ist der Umgang mit Saudi Arabien und Bahrain. Die saudische Armee durfte von “Westens Gnaden” in Bahrain einmarschieren um den dortigen Aufstand nieder zu schlagen, wahrscheinlich ein echter (also nicht von Westen inszenierter) friedlicher Aufstand. Es ist bekannt, dass die saudi-arabischen Wahhabiten maßgeblich an Terror beteiligt sind und auch zum Terror in Syrien aufriefen, all das scheint unseren Medien völlig egal. Und es ist auch bekannt, dass die USA “gut Freund” mit den Saudis sind und da herrscht ganz übler Islamismus, Diktatur, Frauenunterdrückung und Scharia at its best. Das ist uns alles egal, weil wir doch nur das Öl brauchen und so lange das fließt gibt es keinen Ärger mit uns.Außerdem kaufen die mit den Petrodollars unser Panzer und Straßenkreuzer und unsere Politik lässt sich von denen noch bestechen, Kohl und Schäuble, diese elenden Gauner.
    Diese selbstgefällige Zwiespältigkeit ist es was unsere sog. Moral völlig ad absurdum führt und unserem kommunizierten Anspruch überhaupt nicht gerecht wird, ja ihn sogar ins Gegenteil verkehrt. Und lässt viele Menschen immer feindlicher gegen uns werden. Es zeigt sich immer wieder die westliche Arroganz der Kolonialzeit und des Rassismus. Den westlichen Mächten geht es nicht um Humanismus und Menschlichkeit, auch wenn das auf der Fahne steht, die auf dem Panzer weht.
    Ich könnte mich in Grund und Boden schämen und nur dadurch, dass ich in dieser Gesellschaft ganz weit unten lebe und so nur minimalen Anteil daran nehme und keinen Finger mehr dafür rühre, kann ich überhaupt noch die Selbstachtung wahren.

    Seit vielen unzähligen Jahren spielen Gruppierungen und andere Nationen ihre Interessen gegen andere Staaten aus.
    Eben drum, allen voran die USA und Israel. Die inner-islamischen Konflikte reichen anscheinend nicht aus. Libyen war auch so eine Intrige, 26.000 Luftangriffe um eine Flugverbotszone durchzusetzen, wer glaubt denn so was eigentlich? Mit Syrien ist es das gleiche Spiel.

    Zur Besinnung kommen, ja wer denn? Ich sag Ihnen wer hier die Besinnung verloren hat, die satanischen Nihilisten, die so sehr an ihrer Existenz leiden, dass sie frei nach dem Motto handeln: Keine Welt, kein Leid.

    Falls ihr Kommentar zu Herrn Pfeifers “Feinfühligkeit” gegenüber Jane nicht ironisch gemeint war, würde ich Ihnen mal anraten darüber nachzusinnen, was daran feinfühlig sein soll, jemanden, der zwar harte aber sachliche Kritik übt, Antisemitismus und Nazinähe vorzuwerfen. Jane durfte sich hier schon ganz andere Auswüchse des zionistischen Hasses auf sie anhören “SS-Nutte” meinte auch mal ein treuer Kommentator. Auf solche persönliche Dummheiten geht sie richtiger Weise so gut wie nie ein.

    Ich sehe das immer als eine Bestätigung der Argumente, wenn als Antwort die Person verunglimpft wird, da scheinen entlastende Gegenargumente einfach nicht vorhanden. Hm, jeder kehre vor seiner eigenen Tür, wenn man immer nur bei den anderen kehrt bleibt es vor der eigenen dreckig. So braucht man keinen Schmutz auf Israel zu werfen, man muss nur mal den Fußabtreter anheben.
    Wer lebt denn dort noch so wie es richtig wäre?
    Wer lebt denn in Israel so wie es richtig wäre und wer wird dafür zunehmend angefeindet? Mir scheint, Sie verkennen das Wesen des Zionismus völlig, wohl eine Art Stockholm-Syndrom.

    • Carmela

      Lieber Jens,

      Ich distanziere mich zu Äußerungen, wo Leute beleidigt werden. Das gilt auch für Jane oder jemand anderen.

      Es soll hier auch jeder seine Meinung schreiben, was manchmal auch schief läuft. 

      Ich weiß sehr wohl was Zionismus ist, aber ich kenne doch dieses Volk so gut, und weiß wie der von innen gesehen wird. Ich weiß wie verworren und verflochten das ist und wie der Strudel seinen Lauf nimmt.

      Wissen Sie, ich bin keine Humanistin, aber der Humanismus ist uns sehr ähnlich, was aber ganz andere Voraussetzungen hat wie unsere Seite hier.
      Der Humanismus setzt voraus, dass der Mensch wie durch einen natürlichen Akt alles weiß und richtig machen kann und deshalb schuldig ist, wenn er nicht das tut was die Moralisten tun.

      Unsere Seite ist nicht auf die Vernunft ausgerichtet als ein-zigste Instanz, sondern die Beziehung zueinander und zu G´tt. Und nur so kann man in einer starken Beziehung den Karren ziehen, dass er in die richtige Richtung geht. 

      Religion ist bei uns, auf meiner Seite, nicht ein fertiges Paket, das man nach dem Inhalt beurteilen kann, sondern eine Erziehungssache. Da unser Gott auch unser Vater ist, ist er der Erzieher. Keine Erziehung ohne dass nicht Fehler passieren können. 

      Im Humanismus erzieht sich wenigstens der Mensch selbst oder er wird von der Gesellschaft erzogen. Und diese Gesellschaft, die sich selbst erschaffen muss, hat auch keine Möglichkeit aus den Fehlern herauszukommen, wenn sie es nicht selbst erschafft.

      Das gibt es im Judentum nicht, das eine Bewegung ist das Verlorene zu suchen. 
      Es ist eine reine Beziehungsreligion und keine Ideologie.

      Und deshalb reden hier einige mit der Wand, die zwar Ohren hat, aber nur die eine Melodie hört: Israel hat versagt.

      In einer Beziehungsrolle sagt man: Du hast noch nicht alles gegeben was du kannst. 

      Das so eine Sprache nicht allen gefällt, ist mir egal. 

      Wenn die Wirtschaft immer mehr den Bach hinunter läuft, werden immer mehr Menschen die Nerven verlieren und das Leben wird belasteter.
      Ob da noch Diskussionen möglich sein werden?

      Aber an der Anspannung hier merkt man schon, dass die Anspannung im Hintergrund steigt. Das haben schon einige hier bemerkt.

      Anscheinend ist für Sie Zionismus was Abartiges, während Regierungen wie Syrien für Sie kein Problem sind. 
      Auf Ihre Frage was ich machen würde an der Stelle Syriens? Ich würde auf keinen Fall auf Menschen schießen lassen. 
      Ich würde sofort die Bevölkerung evakuieren und das Gebiet umschließen bis die Angreifer aufgeben.
      Und dann würde ich eine unabhängige Kommission beauftragen diese Angriffe zu analysieren und daraus Konsequenzen ziehen. 

      Wissen Sie ein Volk merkt ob die Führungsschicht sein Volk liebt. Und Granaten auf zivile Häuser zu werfen, das ist das Niedrigste was ein Regent tun kann.

      Da kann man nur sagen: Armes Volk!

      Sie haben Recht: Den Mist vor der eigenen Türe kehren!

       

  • Karl Pfeifer

    Was mir auffällt ist die Emotion und die Quantität an Arbeit, die Jane hier investiert.
    Ich finde einige Regime im Nahen Osten als menschenfeindlich, trotzdem würde es mir nicht einfallen, täglich viele Stunden auf Copy Paste zu verwenden, um das zu tun was Jane hier veranstaltet.
    Ich frage  was treibt eine Deutsche an, die soviel Energie darauf verwendet den jüdischen Staat mit Dreck zu bewerfen?
     
     

  • Jane

    Was Sie natürlich nicht wissen, weil Sie nur interessiert sind auf Zionisten und den jüdischen Staat Schmutz zu werfen. Dass es eine Zeit gab, in der die italienischen Faschisten noch nicht antisemitisch ausgerichtet waren.


    Natürlich Herr Pfeiffer – aber der Verdränger – das sind Sie – und auch wenn Mussolini vor seinem Pakt mit Hitler nicht judenfeindlich agierte – so war er doch ein Diktator und Faschist und Jabotinsky ein Sympathisant. Es geht mir auch weiß Gott nicht darum ‘Dreck auf den jüdischen Staat’ zu schmeißen, sondern zu differenzieren und was Jabotinsky angeht – so gibt’s da kaum einen Zweifel.


    Dass das freilich zu jenen Aspekten der Geschichte gehört, die eher unter den Teppich gekehrt werden, wie so vieles andere auch – das ist offensichtlich – und ja, darauf schaue ich – und ja – das ist, weil ich wünschte, dass das aufhört, dass die Palästinenser ihren Staat erhalten.


    Ich wünsche mir auch eine Heilung der Geschichte  und bin gegen alle Relativierungsversuche deutscher Verbrechen – für alle Menschen – aber wenn die ständige bedingungslose Solidarität mit einer Politik, die die Menschenrechte so missachtet, angeblich der Weg dahin sein soll – dann stimmt da etwas nicht – und die Sahce stinkt eben aufs neue zum Himmel. Es ist so deutsche Verbrechen werden nicht dadurch relativiert, dass Israel heute selbst eine Politik betreibt, die sehr viel deutlicher kritisiert werden sollte – aber die israelische Politik kann man auch nicht auf immer und ewig mit dem Holocaust begründen und rechtfertigen.


    By the mid-1930s, in spite of cavils re Fascism, Jabotinsky openly orientated towards Italy. In 1934, Mussolini responded by establishing a squadron of Betar, the Revisionist youth group, at his maritime academy.


    …The war ended in May and they marched in a victory parade. Revisionism’s attitude towards Mussolini’s war was best described in the June 12, 1936 issue of London’s World Jewry magazine. Wolfgang von Weisl, Revisionism’s Financial Director,


    “declared that, although opinions among the Revisionists varied, in general they sympathized with Fascism…. He, personally, was a supporter of Fascism, and he rejoiced at the victory of Fascist Italy in Abyssinia as a triumph of the White races against the Black.”


    The March, 1936 issue of L’Idea Sionistica, published during Mussolini’s conquest of Ethiopia (aka Abyssinia), describes a ceremony at Betar’s headquarters at the scuola marittima:
    “The Order ‘Attention’ – A triple chant ordered by the squad’s commanding officer – ‘Viva L’Italia! Viva Il Re! Viva Il Duce!’ resounded, followed by the benediction which rabbi Aldo Lattes invoked in Italian and in Hebrew for God, for the King and for Il Duce.”
    “Giovinezza,” the Fascist Party anthem, “was sung with much enthusiasm by the Betarim.”


    War broke out in 1939. Jabotinsky and Benzion Netanyahu felt that they had to support Britain. But a Revisionist minority had become so ideologically fascist in the scuola marittima season that they wouldn’t fight Hitler.


    “Proposal of the National Military Organization (Irgun Zvai Leumi) Concerning the Solution of the Jewish Question in Europe and the Participation of the NMO in the War on the side of Germany” was found in the German Embassy in Turkey. They told the Nazis that:
     
    The NMO, which is well-acquainted with the goodwill of the German Reich government and its authorities towards Zionist activity inside Germany and towards Zionist emigration plans, is of the opinion that:
    1. Common interests could exist between the establishment of a new order in Europe in conformity with the German concept, and the true national aspirations of the Jewish people as they are embodied by the NMO.
    2. Cooperation between the new Germany and a renewed folkish-national Hebraium would be possible and,
    3. The establishment of the historic Jewish state on a national and totalitarian basis, bound by a treaty with the German Reich, would be in the interest of a maintained and strengthened future German position of power in the Near East….


    Proceeding from these considerations, the NMO in Palestine, under the condition the above-mentioned national aspirations of the Israeli freedom movement are recognized on the side of the German Reich, offers to actively lake part in the war on Germany’s side.
    This offer by the NMO… would be connected to the military training and organizing of Jewish manpower in Europe, under the leadership and command of the NMO. These military units would take part in the fight to conquer Palestine, should such a front be decided upon.
    The indirect participation of the Israeli freedom movement in the New Order in Europe, already in the preparatory stage, would be linked with a positive-radical solution of the European Jewish problem in conformity with the above-mentioned national aspirations of the Jewish people. This would extraordinarily strengthen the moral basis of the New Order in the eyes of all humanity.”
    The Sternists declared that “The NMO is closely related to the totalitarian movements of Europe in its ideology and structure.”


    http://mwcnews.net/focus/analysis/9183-zionist-revisionism.html

     
     
     

  • Jane

    LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint heute weltweit in 61 Ausgaben (31 online und 30 Print-Ausgaben).


    LE MONDE diplomatique ist ein einzigartiges Medium: modern, offen, international und, nicht zuletzt, links, d.h. einem radikalen Verständnis von Chancengleichheit verpflichtet. Mit Berichten aus der Wirklichkeit beleuchtet die Zeitung die Folgen und Zusammenhänge der Globalisierung, zeigt ökonomische und soziale Verteilungskonflikte auf, und sie macht – unser besonderes Markenzeichen – anhand von Karten anschaulich, welche Interessen im Spiel sind.


    Gegründet wurde LE MONDE diplomatique 1954 von der Tageszeitung Le Monde – ursprünglich mit dem Ziel, fundierte Hintergrundinformationen vor allem für die französischen Diplomaten in Afrika und Asien zu liefern. Seit 1996 ist das Blatt redaktionell unabhängig von Le Monde.


    http://www.monde-diplomatique.de/pm/.ueberuns


    Und jetzt sucht ‘Le Monde Diplomatique’ auch noch Unterstützung für eine palästinensische Ausgabe, das kann Herrn Pfeifer natürlich nicht gefallen.

  • riciano

    “Sie wissen sehr wohl um die Vorteile des gut funktionierenden Staates mit Bürgerrechten, der auch ihnen einen guten Lebensstandard ermöglicht.
    Ein innerer Konflikt verstärkt sich, wenn man bedenkt, dass es ihnen in Israel besser geht als es in jedem moslemischen Land der Fall wäre, ihre moslemischen Brüder diesen Staat jedoch vernichten wollen.“

  • riciano

    @ Jane

    “…das ist, weil ich wünschte, dass das aufhört, dass die Palästinenser ihren Staat erhalten.”

    Jane, W E N meinen Sie damit??? Nicht doch etwa a BIG new generation of despots, welche sich bereichernd die eigenen Taschen füllend MACHTVOLL das Volk drangsalierend und unaufhörlich gegen Israel aufhetzend hervortun??????? Wollen Sie tatsächlich eine neue MILLIARDÄRS-Clique in terrorisierender Nachfolgemanier Arafats? Was glauben Sie eigentlich, was dies für die “normalen”, einfachen und schon sooo oft in der Vergangenheit zu egomanen BereicherungsBeutezügen von beispiellos koruppten GANOVEN missbrauchten Menschen bedeuten würde, welche Sie doch Ihren Worten folgend eigentlich befreien wollen, NICHT doch zurück in feudale Brachialgefüge nimmersatter HERRSCHER zwingen! Ist solches Ihre Gutmenschenvorstellung?

    Mir liegt fern, investigative Spekulationen anzustellen – keineswegs – “man” brauche sich einfach nur bloss einmal zurückERINNERN – selbstge”krönter” “Feiheits- u. BefreiungsKämpfer” Jassir Arafat …und all jenes, was nach seinem Tode zu Tage getreten ist. Wahrlich, WELCH demokratischer Politiker Israels (um vor Ort zu schauen) oder meinetwegen auch der Bundesrepublik Deutschland hat solch eine ertragreiche BILANZ als Ergebnis seines “Wirtschaftens” auch nur ansatzweise vorzuweisen??? …und diese dann auch noch mehrheitlich geschöpft aus SPENDEN- u. HILFsgeldern aller Herren Länder??? FATAL, sowas überhaupt in Erwägung ziehend als L ö s u n g???? anzubieten!

    PA: „Hamas ist schuld an finanziellen Defiziten“

     
     
    Seit die radikale Hamas 2007 die Kontrolle im Gazastreifen an sich gerissen hat, flossen laut der Palästinensischen Autonomiebehörde umgerechnet 5,3 Milliarden Euro dorthin. Der PA zufolge sind dies monatlich 91 Millionen Euro, mehr als 40 Prozent des Autonomie-Budgets. Dieses Geld ist für die Bezahlung von Gehältern, Medizin und für eine allgemeine Verbesserung der Lebensumstände in Gaza gedacht. „Es kommt jedoch n i e bei den Menschen an. Die Hamas verkaufen die Medizin, die wir kostenlos schicken und behält das Geld für sich“, so Fatah-Sprecher Ahmed Assaf aus dem so genannten Westjordanland. Die Hamas wiederum behauptet, dass es an Geldern für Medizin und Bildung fehle.“
    Donnerstag, 12. April 2012 | Kerstin Braun

    Jane, für Sie HEISST das jetzt ganz konkret: S P E N D E N

    Dank dem aufrichtig “fleissigen” Jassir haben hinterbliebene Witwe Shua und Tochter NIE wieder shopping-Sorgen! GENIAL …WAS bloss wird mit dem VOLK, welches als Zahlungsgrund für dermassen “üppige” Versorgung herhalten musste????????

  • Jens

    @carmelia
    Der Zionismus ist für mich nichts abartiges eher etwas dummes. Zionismus ist keine religöse Sache, sein Ziel war eine sichere Heimstätte für das jüdische Volk zu schaffen, das hätte man überall tun können. Man wusste ganz genau und hat das auch eingeplant, dass in Palestina Menschen leben, die man vertreiben muss. Man hat also den Krieg und die Feindschaft von vorne herein eingeplant. Was daran sicher sein soll, bleibt wie so oft rätselhaft. Wahrscheinlich unterliegt man immer noch dem Irrglaube, dass eine Nation und auch ein einzelner Mensch ein Feindbild braucht, um sich selbst zu definieren. Ich komme prima klar ohne konkrete Feindbilder.

    Als abartig empfinde ich die allgemeine Konzentration auf und Konstruktion von Ängsten. Das findet man überall, auch und gerade in Deutschland. Mit Angst kann man die Leute gut steuern. Seltsamer Weise flüchten die Menschen gerne zu denen die ihnen die Angst erst eingeredet haben, denn diese bieten dann die Lösung oftmals gleich mit an. Ob das nun Politiker, Versicherungsvertreter oder Religionen sind, ist dabei ziemlich egal. Diese “rational” erzeugten sozialen Ängste sind die Ursache für Eitelkeit, Gier und Neid. Da haben die Aufklärer einen großen Fehler gemacht, sie denken tatsächlich das Denken geht über das Fühlen und damit unterdrücken sie die Ängste und auch die Liebe. Was letztlich dazu führt, dass sich die Emotionen verselbständigen und das Denken unwissentlich kontrollieren, sie nennen das dann “Unterbewusstsein”.

    Das ist ein großer Fehler der Menschen.

    Sie haben schon Recht, Vernunft alleine reicht nicht. Vernunft braucht Grundlagen und so lange es verschiedene Grundlagen in verschiedenen Denksystemen für Vernunft gibt, so lange wird sie auch nicht funktionieren. Man müsste es schaffen die Grundlagen anzugleichen. Leider konzentriert man sich aber mehr auf die Unterschiede, als auf die Gemeinsamkeiten.

    Ich bin nur ein enttäuschtes Kind und frage mich was meine Elterngeneration meint, wenn sie sagt “unseren Kindern soll es mal besser gehen” und warum sie es nicht wollen, dass wir das auch genießen. Dabei haben sie uns einen riesen Haufen Scherben und Dreck hinterlassen und wir müssen nun den Mist wegräumen. Natürlich ist das ungerecht. Aber das kommt davon, wenn man mit einem Tunnelblick durch die Welt rennt. Der eigentliche Wille ändert das Ergebnis auch nicht.

    Wenn ich geben soll was ich kann, würde ich gerne vorher wissen wofür und wenn wir weiterhin Waffen und Giftmüll produzieren, mache ich nicht mit. Ich bin doch keine Hure. Ich bin nicht so ein alter Mann wie der Grass der nichts mehr zu verlieren hat, ich bin noch relativ jung, aber weiß nicht was ich noch gewinnen könnte, das ist viel schlimmer. Diese Welt und ihre Lehrer haben es geschafft, mir jegliches Interesse und jeden Ehrgeiz von klein auf abzugewöhnen. Mir bleibt nur noch zu sagen wie dumm das alles ist.

    • Carmela

      Lieber Jens,

      Sie sind ein offener Mensch und Sie haben sich kritisch mit der Welt auseinander gesetzt.

      Ich empfehle Ihnen legen Sie sich eine Bibel zu und lesen Sie einmal darin, ansonsten werden Sie verzweifeln.

      Die alte Generationen sind verführt worden zu glauben es gibt keine Rechenschaft und Hauptsache sie haben Geld und ein Auto.

      Noch heute gibt es das mit Hollywood und Superstars, die nur Propagandisten sind von einer Scheinwelt.

      Verlieren Sie nicht Ihre Hoffnung dass es hier auf Erden noch hochstehende Menschen gibt mit Rückgrad.

      Aber den Ruf aus dieser Welt herauszugehen finden Sie auf Offenb. 18, 4, was übrigens auch für Juden gilt, weil sie auf dieser Welt bald nicht mehr die Rechte haben werden wie einst.

      Die Welt heute steht vor einem gewaltigem Wandel. Alles wird engmaschiger und schwieriger. Das ist eine Strategie einer Macht, die gerne die nächste Weltmacht sein will. Das wird zum Schluss über die UNO laufen.

      Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch sie zu Herzen nehmen; Jesaja 65.17 

      Was glauben Sie warum das in der Schrift steht?

      Das einzige was Sie zu tun haben ist für sich herauszufinden dass es diesen G´tt auch wirklich gibt. 

      So wie einst Mose Israel aus der Welt Ägyptens führte, so wird  es am Schluss auch sein.

      UNd wie Sie angedeutet schon haben –  wer nicht heraus geht, der ist verloren.

      Wichtig ist, dass die Menschen schuldenfrei sind und jeder ein Stück Land haben kann, wo sie anbauen können, auf keinen Fall in Großstädten leben.
      Denn wenn die Wirtschaft zusammen bricht, dann wird es Hunger und Leid in den Städten geben. Und die USA sichert sich jetzt schon ab beim Fall des Ausnahmerechts. 

      Man muss vorher schlau sein und nicht hinterher.

      Es wird Unruhen geben und Elend. Über Nacht wird man ein neues System haben, das man schrittweise einführt, ohne dass die Menschen es merken.

      Schaffen Sie sich den Ehrgeiz mit den Unvernünftigen unterzugehen, sondern schauen Sie dass Sie zu den Siegern gehören, die eine hohe Wertschätzung von Gerechtigkeit haben. Und lassen Sie sich nicht in eine Sekte einlullen.