Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, forderte die islamische Gemeinschaft auf, sich stärker gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen zu stellen. Graumann reagierte damit auf die Ergebnisse einer neuen Studie zu Antisemitismus in Deutschland. Dem Bericht des “Expertenkreis Antisemitismus” zufolge, sind rund 20 Prozent der Deutschen “latent antisemitisch”…
Laut dem Bericht besitzt der Islamismus inzwischen ein erhebliches Gefahrenpotential und fördert die Radikalisierung arabisch- und türkischstämmiger Jugendlicher. Antisemitische Argumentationsmuster würden dazu dienen, das Existenzrecht Israels infrage zu stellen. Der Rechtsextremismus sei jedoch weiterhin der wichtigste Mittler antisemitischer Inhalte, so die Experten. Dieter Graumann betont, dass es vor allem darum gehe, “den Rechtsradikalen die Strukturen zu nehmen, die Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Behörden sollten genau dort aktiv werden, wo sich Faschisten heute tummeln und ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten – insbesondere im Internet und in der Hooliganszene.”
Das Verbot der NPD könne dabei nur ein Anfang, jedoch unverzichtbarer Schritt sein. “Diese Partei nutzt die Parlamente als Plattform, sie wird staatlich subventioniert. Es ist höchste Zeit, der NPD all diese Privilegien zu nehmen”, so Graumann.
Graumann wies außerdem im Besonderen auf das schulische Umfeld hin, wo es gute Ansätze gäbe, jedoch weitere Anstrengungen unternommen werden müssten, den antisemitistischen Haltungen und Klischees etwas entgegenzusetzen. Es könne nicht hingenommen werden, “dass „Jude“ auf Schulhöfen inzwischen zum Schimpfwort geworden ist. Da sind nicht nur die Lehrer gefordert, sondern die gesamte Gesellschaft. Es sind häufig gerade junge Muslime, die sich so betont judenfeindlich äußern.”
Vor dem heutigen Spitzentreffen zum Rechtsextremismus im Bundesinnenministerium hatte Graumann mangelnde Fortschritte bei der Aufklärung der Neonazi-Mordserie beklagt: “Die Behörden sind bei der Aufklärung dieser schrecklichen Taten noch immer in den fortgesetzten Winterschlaf verfallen.” Es müsse jetzt schnell Klarheit geschaffen werden, “Glaubwürdigkeit gewinnt man nur, wenn man mehr Transparenz zulässt – daran mangelt es derzeit offenbar.”
Das Treffen sieht Graumann dagegen sehr positiv. Es könne ein ” Fanfarenstoß gegen Rechts sein” mit dem klaren Signal: “Es gibt null Toleranz in der Gesellschaft für Antisemitismus und Rassismus.” Dazu müssten dem Treffen jedoch auch Taten folgen.
Der Bericht des Expertenkreis (pdf)
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Benjamin Netanyahu – בנימין נתניהו
זאת התמונה שעליה דיברתי בכנסת – שתפו אותה בדפים שלכם.
לפני 6 שנים, ביום הזיכרון הבינלאומי הראשון לשואה, טסו מטוסי חיל האוויר של ישראל מעל מחנה המוות אושוויץ-בירקנאו. כשעברו מעל המחנה אמרו הטייסים בקשר: ‘בשמי מחנות הזוועה קמנו מאפר מיליוני הקורבנות, נושאים את זעקתם האילמת, מצדיעים לגבורתם ומבטיחים להיות מגן לעם היהודי ולארצו – ישראל’. התמונה הזאת של מטוסים ישראלים, של צבא הגנה לישראל, מעל השער של …בירקנאו, אומרת הכל. יש אמירה לפיה תמונה אחת שווה אלף מילים, אבל לפעמים תמונה אחת שווה מיליוני מילים, מיליוני קולות של ששת המיליונים שנספו וששת המיליונים שחיים היום בישראל ומיליוני יהודים אחרים ברחבי העולם. התמונה הזאת מתמצתת את השינוי הגדול שחל בתולדות עמנו. מהיותנו עם חסר ישע אל מול אויבנו והפיכתנו לעם שמגן על עצמו.
צילום: דו”צ
Aus eigenen Erfahrungen weis ich, dass sich in Deutschland, leider aber auch in Frankreich und anderen Ländern, antisemitische Strömungen größer sind, als ich jemals dachte. Hier wurde ich auch schon sehr oft als Jude beschimpft und es wurden hunderte von Scheinhinrichtungen auf der Straße mit simuliertem Erschiessen durch Nachahmen von Schüssen mit Böllern. Man spürt auch wenn amn unter den Leuten ist, daß da ein unglaublicher, tatsächlich ans dritte Reich erinnernder Hass ist. Ich muss auch leider sagen, daß sich in Deutschland, sofern meine Interviews stimmen, unzählige Migranten aus allen Ländern sammeln, die eine Bewunderung für Hitler, und antisemitisch sind, sofern man von den eigenen Erfahrungen statischtische Bewertungen ableiten kann. Und wie das ist, bespuckt und bedroht zu werden und als Jude beschimpft zu werden, habe ich auch oft genug erlebt. Ist ein Teil meiner Lebenserfahrung. Was aber wirklich schön zu sehen ist, daß der Antisemitismus in den Arabischen Regionen, also im Ausland, oder zum Beispiel in Italien und Griechenland sehr zurückgegangen ist. Die traditionellen antisemitischen Strömungen haben durch Aufklärung abgenommen und Israel ist ein potentieller Handelspartner, der viel Vorteile in der arabischen Welt bringen kann. Diese toleranten Strömungen verdanken wir auch Frankreich (ohne FN) mit Stefan Hessel, der im Kern durch das humanistische Denken Toleranz entstehen lässt. Der Antisemitismus ist meiner Meinung nach in Deutschland und Frankreich (FN) größer als in Arabien.
Anders gelesen heißt das, dass bei 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Antisemitismus keine Chance hat.
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1980 kam die “Sinusstudie” heraus:
http://de.wikipedia.org/wiki/SINUS-Studie_zum_Rechtsextremismus ,
, seit 1932…
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die 13 Prozent der Deutschen ein “geschlossenes rechtsextremes Weltbild“ bescheinigte, was ja ohne den Stützpfeiler Antisemitismus nicht existenzfähig ist. Dennoch, das am Rande, sind solche Erhebungen mit Vorsicht zu lesen: zu keiner Zeit schafften es rechtsexreme Parteien, in den Bundestag zu kommen. Anscheinend sind nicht mal 5 Prozent der Rechtsextremen in der Lage, ein simples Kreuz zu malen – oder warum lassen sie die Vertreter ihrer Gesinnung so schmählich im Stich, bei 13 Prozent Bevölkerungsanteil?
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Hinzugekommen und die damals 13 % erhöht haben dürfte bei etwas anderer und differenzierterer Fragestellung u.a. die muslimische Komponente, soweit deren VertreterInnen sich von der antiisraelisch/antijüdischen Propaganda ihrer Herkunftsländer beeinflussen lassen.
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Der braune Sumpf ist noch längst nicht trockengelegt, was sicherlich auch damnit zusammenhängt, dass offenkundig nazistisch orientierte Parteien nicht mehr (wir waren da schon mal weiter, nämlich bei der SRP) verboten werden.
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Der Bericht, den Dieter Graumann nur umreißt, ist gut aufgefächert und lesenswert. Er “läutet nicht die Alarmglocken”, macht aber deutlich, dass der Kampf gegen diese spezielle Form des Rassismus und gegen Rassismus überhaupt weitergeführt werden muss, besonders auch von den – meinungsbildenden – Medien, denen die Verfasser eine entscheidende Rolle dabei zuordnen.
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Und dann gibts ja auch noch die Antifa
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http://schwarze.katze.dk/bilder/fotos/05050615.jpg
“Der Antisemitismus ist meiner Meinung nach in Deutschland und Frankreich (FN) größer als in Arabien.”
Das ist aber sehr Diplomatisch und sehr zurückhaltend geschrieben.
Stimmt das sind die Ursprungsländer und gewisse Kreise in diesen Ländern wollen das bis heute auch nicht ändern.
Ein bischen Anti Israel und Anti Jüdisch ist gewollt und Politisches Kallkül denn Kultur will ja nicht mit alter Tradition brechen die man sich über tausend Jahre schwer erarbeitet hat.
Teile des Europäischen Establishment und Medien fördern und steuern den Judenhass in der Arabischen Welt.
“Ein bischen Anti Israel und Anti Jüdisch ist gewollt und Politisches Kallkül”
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Wo? In Absurdistan?
Justice, Tatsache ist, kein deutscher oder französischer Politiker einer Regierungspartei oder demokratischer Opposition leugnet die NS-Verbrechen, in keinem französischen oder deutschen TV werden Juden beschuldigt Ritualmorde durchzuführen. Das aber geschieht in arabischen Ländern und in der Türkei (wo allerdings auch Shoah morgen im öffentlich-rechtlichen gezeigt werden soll)
Also Antisemitismus ist main stream in der arabischen Welt.
Und in Italien ist auch nicht alles paletti.
http://heplev.wordpress.com/2012/01/23/antiisraelische-italiener-missbrauchen-die-erinnerung-an-den-holocaust/
Man kann die NPD nicht verbieten, die Partei steht ja nur für ein bestimmten politisches Spektrum. Ein Verbot führt dazu das sich Nationale und Nationalsozialisten usw. in den Untergrund zurückziehen und der Staatsschutz aussen vor bleibt.
Bei den genannten Zahlen zum Antisemitismus bin ich immer sehr vorsichtig.
Was es bei deutschstämmigen Deutschen gibt ist eine überzogene Israelkritik, wo viele Israel mit Forderungen überschütten wie es sich verhalten sollte zum Nahost Konflikt.
Richtigen Antisemitismus habe ich bisher nicht wahrgenommen.
Was auch einen einfachen Grund hat. So viele Juden gibt es gar nicht in Deutschland.
Und wenn leben sie punktuell, wie in Berlin.
Bei den zahlenaangaben bin ich auch immer misstrauisch. Ohne den Mikrozensus sagt das kaum was aus.
Für Berlin lauten die Zahlen so:
> 60% aller schweren Straftaten in Berlin, sie meinen schwere Körperverletzung und Raub usw, werden von Deutschen, in der Gruppe männliche Personen unter 25 Jahre ausgeübt.
Im Mikrozensus liest es sich dann so:
>80% aller schweren Straftaten, wieder Raub & Körperverletzung usw., in der Schwerpunktgruppe männliche Personen unter 25 Jahre, werden von Tätern verübt mit einen Migrationshintergrund.
Die Zahlen passen nicht, erscheinen widersprüchlich.
Erklärung ist, dass 60-70 % der Araber und Muslime in Berlin bereits die deutsche Staatsangehörigkeit haben und als Deutsche gelten.
Es gibt ganz sicher auch bei Deutsche sowas wie latenten Antisemitismus, aber Israel ist weit und die Zahl der in Berlin lebenden Juden klein.
Finde die Aussage, dass Muslime weniger antisemitisch sein sollen als die christlichen europäer ignorant. selbst in den nichtarabischen islamischen staaten ist “jude” ein schimpfwort, beispiel türkei, beispiel aserbaidschan, so auch in ägypten oder jordanien.
hier ein artikel zu aserbaidschan und israel
Acht Blickwinkel – Aserbaidschan
Der türkisch-israelische Konflikt
http://madlens-blog.blogspot.com/2012/01/acht-blickwinkel-aserbaidschan.html
@berlino
“Man kann die NPD nicht verbieten, die Partei steht ja nur für ein bestimmten politisches Spektrum. Ein Verbot führt dazu das sich Nationale und Nationalsozialisten usw. in den Untergrund zurückziehen und der Staatsschutz aussen vor bleibt.”
der Verfassungsschutz hat doch V-Leute die doch jetzt schon im Untergrund leben bei NPD wo wäre denn da der Unterschied?
“Richtigen Antisemitismus habe ich bisher nicht wahrgenommen.”
liegt vieleicht daran das sie ein deutscher sind und als deutscher auch wahrgenommen werden.
berlino dann häng Dir doch mal eine Kette mit Davidstern um den Hals oder eine Kippa auf den Kopf und fahre 14 Tage U-Bahn und Bus in Berlin und dann sprechen wir uns nochmal.
Wer sich als Jude zu erkennen gibt erfährt auch Antisemitismus und Judenfeindlichkeit weil er als Jude wahrgenommen wird.
“liegt vieleicht daran das sie ein deutscher sind und als deutscher auch wahrgenommen werden.”
.
Wie bitte? Die Zeiten, in denen wahrheitsleugnend deutsch und jüdisch als einander ausschließende Rasse-Eigenschaften (deutsch = ‘arisch’, jüdisch = ‘semitisch’) behauptet wurde, sind vorbei. Sätze wie der in ” ” gesetzte spiegeln Nazi-Träume.
.
Erst nachdenken, dann schreiben.
Erst nachdenken, dann schreiben.
Sag ich doch seit Jahren efem.
Baruch… denk mal nach! Das würde bedeuten man kann kein Deutscher jüdischen
Glaubens sein. Schon mal von den Nürnberger Rassegesetzen gehört?
LOL
Sie kennen Berlin nicht. Kann ein heisses Pflaster sein.
Kein Mensch fährt mit na Kippa UBahn, und wenn gibt es Probleme, aber eben eher mit Muslimen denn Deutschen.
Sie verstehen nicht, Israel ist ziemlich weit weg, Juden in der Stadt sind säkular und gruppiert, kein Mensch läuft hier mit einer Kippa rum.
Im übrigen ist die große Frage wieso dann soviele Jungisraelis und Jungjuden durch die Stadt toben.
In Berlin spielt Antisemitismus für den Einzelnen der in Innenstadt lebt keine Rolle.
Eher gegenteiliges ist der Fall, die Gutmenschen gutmenscheln und rücken den Israelis auf die Pelle, im besten Fall ignoriert man das.
So blöde wie es klingt. Im Grunde interessiert das keinen “Arsch” ob wer Jude ist oder nicht.
Bei Ihnen wäre das anders, sie erklären die Welt ja über die Thora, auch wieso
Juden Übermenschen und den anderen moralisch überlegen sind, auch durch die Schriften.
Da könnte dann passieren das einen der Kragen platzt und sie eine verpasst bekommen.
Aber das wäre dann personifizierter Antisemitismus der sich nur auf Sie bezieht.
Die Leute sind eher homo- oder islamophob denn antisemtisch.
Neue Studie über Antisemitismus
“Antisemitische Einstellungen sind in der deutschen Gesellschaft immer noch verankert: Zu diesem Ergebnis kommt ein Expertenkreis im Auftrag des Bundestages. Etwa 20 Prozent der Deutschen sind demnach “latent antisemitisch”. Die übrigen 80 Prozent will man beim nächsten Mal befragen – wahrscheinlich wird sich aber ohnehin bestätigen, daß solche Studienergebnisse in der Regel von Juden manipuliert sind, nicht wahr?”
Aber mal Spaß beiseite… Hier in diesem Forum ist eine Frage immanent wichtig: Wie trennen wir Israelkritik von Antisemitismus? Schauen wir uns doch einmal folgende Diskussion an: http://www.hagalil.com/archiv/2012/01/12/rassismus/
Ein zugegebermaßen schwacher Artikel über Rassismus innerhalb der jüdischen Gemeinde Israels weitet sich ab dem dritten Post, vielleicht sogar dem ersten, zu einer verbalen Schlammschlacht aus, die nichts, aber auch wirklich gar nichts, mit dem ursprünglichen Artikel zu tuen hat. Warum fällt es manchen so schwer beim Thema zu bleiben?
Selbst ich darf mich als “Antisemit und Judenhasser” beschimpfen lassen, weil ich Gewalt gegen Rechtsextreme auf politischen Veranstaltungen billige, ja sogar gutheiße. http://www.hagalil.com/archiv/2011/11/14/doener-morde/comment-page-1/#comment-27152
BZ, ich frage Sie noch einmal: Wie kommen Sie zu dem Schluss, ich sei ein Antisemit und Judenhasser?
Ein interessanter swr report über radikalisierte junge Menschen in Deutschland
http://www.swr.de/report/-/id=233454/gp5=superPano512/gp4=9030026/nid=233454/did=9030026/exlww6/index.html
Justice, Tatsache ist, kein deutscher oder französischer Politiker einer Regierungspartei oder demokratischer Opposition leugnet die NS-Verbrechen, in keinem französischen oder deutschen TV werden Juden beschuldigt Ritualmorde durchzuführen.
Ist ja auch klar, daß kein Politiker heute mehr offen antisemitische Meinungen öffentlich vertritt. Hier in Deutschland brodelt das im Verborgenen. Was dann zutage tritt ist z.B. daß die Holocaust Opfer von der Bundesregierung bis heute nicht richtig entschädigt wurden, und in der deutschen Wirtschaft absolut keine Reue besteht, höchstens zu Marketingzwecken zwecks Verkauf von Gütern im Export. Dieses ganze Trauergerede ist doch gar nicht echt von denen. Ich persönlich lebe in dem Land, in dem Dr. Hans Filbinger Ministerpräsident war, und in dem sich das “berühmte” Weikersheim befindet (Rommel war im Ländle Bürgermeister, General Rommel ein Held). Das hier wirklich “mörderische” Kreise walten, noch heute, kann man sich da ja wohl vorstellen. Hier Jude zu sein, kann durchaus heute noch tödlich sein, vor allen Dingen, wenn man “kritisch” ist. Was ich meine ist also der hintergündige, versteckte Antisemitismus, und zugleich den überall waltenden Geschichtsrevisionismus und die Impertinenz der Konzern Bosse, die darauf warteten, dass alle Opfer gestorben sind, um nicht zu entschädigen. Hier ist ja die Familie Quandt ein herausragendes Beispiel (BMW, Multimilliardäre, keine Opferentschädigung). Die Opfer kämpfen noch heute um Rente und werden billigst abgespeist. Also das Verhalten der deutschen Wirtschaft ist doch gelebter Antisemitismus der dann sogar noch die Opfer verhöhnt. Und jetzt zeigen sie mir irgendeinen deutschen Großkonzern, der freiwillig bereit gewesen war, die Schuld anzuerkennen ? Ich kenne keinen einzigen. Vornherum macht man dann gute Miene, die Trauermaskierung wird aufgesetzt. Alles Heuchelei. Da gibt es in Arabien bessere Strömungen, die sich gerade entfalten. Schlecht ist hier aber, dass noch immer ungestraft gemordet werden kann (Menschenrechte sind keinen Pfiifferling wert in Arabien), was natürlich in Deutschland nun nicht mehr ohne weiteres geschehen kann.
Tschuldigung, noch eins. Ich bin sogar der Meinung, daß Frau Merkel alleine wegen der “Begünstigung” und dem “Decken” dieser Kreise sofort zurücktreten sollte !
@berlino
“Sie kennen Berlin nicht. Kann ein heisses Pflaster sein.
Kein Mensch fährt mit na Kippa UBahn, und wenn gibt es Probleme, aber eben eher mit Muslimen denn Deutschen.” Habe ich andere Erfahrungen
hatte ich aber auch schon geschrieben das ich in Berlin aufgewachsen bin und Berlin sehr gut kenne bis heute.
“Bei Ihnen wäre das anders, sie erklären die Welt ja über die Thora, auch wieso
Juden Übermenschen und den anderen moralisch überlegen sind, auch durch die Schriften.
Da könnte dann passieren das einen der Kragen platzt und sie eine verpasst bekommen.”
den Satz schreibe ich mal ihren 21 Jahren gut weil Sie es nicht besser wissen können weil Sie eben erst 2 Jahre sind.
Sie sind auf einer Jüdischen Internetseite und nicht auf einer deutschen. Auf einer Jüdischen Internetseite muss man damit rechen auf Juden zu treffen.
Auf einer deutschen eben nicht und dort schreibe ich auch nicht.
Also was Beschweren Sie sich das Sie auf einer Jüdischen Internetseite Worte der Torah lesen von einem Juden?
Das wäre ja so als ob Sie in eine Synagoge gehen und sich darüber Beschweren das es dort Juden gibt.
Wenn Ihnen das zuviel ist auf einer Jüdischen Internetseite warum schreiben Sie dann hier?
Und nicht vergessen ich kenne Berlin sehr gut und zwar beide Teile .
@efem
“Wie bitte? Die Zeiten, in denen wahrheitsleugnend deutsch und jüdisch als einander ausschließende Rasse-Eigenschaften (deutsch = ‘arisch’, jüdisch = ‘semitisch’) behauptet wurde, sind vorbei. Sätze wie der in ” ” gesetzte spiegeln Nazi-Träume.
.
Erst nachdenken, dann schreiben.”
Richtig das gilt für Sie ! Ein Mensch mit Kippa ist wahrscheinlich mehr als Jude einzuordnen als ohne Kippa.
Ein Mensch mit Kette und Davidstern ist wahrscheinlich eher ein Jude als deutscher
Ein Mensch mit Schläfellocken und Schwarzen Hut wird eher als Jude eingestuft als deutscher.
Oder wollen sie mir erzählen die deutschen tragen alle Kippa Ketten mit Davidstern und Schläfellocken ?
Und das sind übrigens keine Rasseeigenschaften das Tragen einer Kippa Davidstern oder Schläfellocken sonder Merkmale einer Volkszugehörigkeit.
Woran erkennt man deutsche an Spaniens Stränden ?
Erst Nachdenken dann schreiben Efem
Schreib nicht immer so viel Quatsch. Zugehörigkeit zu irgendwas, ob angeboren oder erworben, sagt nichts über Staatsangehörigkeit aus. Und Aussehen oder/und Tragen von Accessoires etc. schon gar nicht, genausowenig wie Benehmen.
“Richtigen Antisemitismus habe ich bisher nicht wahrgenommen.”
“liegt vieleicht daran das sie ein deutscher sind und als deutscher auch wahrgenommen werden.”
@fm: Berlino schreibt, richtigen Antisemitismus bisher nicht wahrgenommen zu haben, BZ antwortet, dass das durchaus daran liegen könnte, dass er, berlino, Deutscher ist und als solcher auch wahrgenommen wird.
Abgesehen davon, dass unklar bleibt, was unter “richtigem Antisemitismus” zu verstehen wäre, ist das Missverständnis offenkundig: berlino schreibt, Antisemitismus in seiner Umgebung nicht wahrzunehmen, BZ meint zu lesen, er, berlino, kann in Berlin Antisemitismus nicht erfahren, nicht verspüren, und meint, logisch, dies könne durchaus daran liegen, dass er, berlino, Deutscher ist und als solcher von seinem Umfeld auch wahrgenommen wird, als Nichtjude also, dem herrschenden Antisemitismus nicht ausgesetzt wäre.
Es geht im Kern um “wahrnehmen” vs. “am eigenen Leib verspüren”, weiss auch nicht, aber als gutes Beispiel dazu, fällt mir jetzt unwillkürlich Ramona Ambs’ Satire mit dem Adventskalender ein, …
Tatsache ist, dass nach dem Sieg der Alliierten der Antisemitismus nicht mitbesiegt und verschwunden war, sondern bloß mit Tabus belegt sich andere, subtil unaufällige Artikulationsformen suchen musste – bekannt als der sogenannte sekundäre Antisemitismus, also: das antijüdische Ressentiment hat sich, trotz und wegen Ausschwitz ungebrochen, bildungsunabhängig und quer durch alle Bevölkerungsschichten und politische Lager selbstverständlich erhalten. Unsere Alltagssprache, auch die vieler Medien, ist stark durchsetzt von Antisemitismen, und wenn man aufmerksam zuhört, kann man diese durchaus wahrnehmen, empfinden.
Nee, Jim, es geht mir darum, dass Leute auch hier immer wieder den Fehler machen, deutsch gleichzusetzen mit nichtjüdisch und jüdisch mit nichtdeutsch. Bei Braun und Co. war das tragende Staatsräson, aber spätestens seit dem 8.5.1945 ist es Geschichte. Anscheinend aber fühlt sich diese antisemitische Denke noch sauwohl in manchem Hirn.
Was Du meinst, ist mir schon klar, fm, aber es gilt auch zu akzeptieren, dass es abseits dieser antisemitischen Denke auch andere Sichten gibt, zur Erläuterung:
Katja Behrens - Von Symbiose war einmal die Rede
“Sie wissen vermutlich, dass Reich-Ranicki allgemein als »Literaturpapst« bezeichnet wird. Dagegen hat er sich meines Wissens nie gewehrt, aber er, der in Berlin aufgewachsen ist und seit 1958 wieder in Deutschland lebt, wehrt sich vehement dagegen, als Deutscher betrachtet zu werden:
»Sie können in mir keinen Deutschen sehen. Ich bin kein Deutscher. Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik. Selbstverständlich und gern. Mir gefällt dieser Staat, trotz allem. Ich bin ein deutscher Literaturkritiker, ich schreibe in deutscher Sprache, ich gehöre zur deutschen Literatur und Kultur, aber ich bin kein Deutscher und werde es nie werden.«
Ein anderer großer Literaturkritiker, Hans Mayer, äußert sich weniger temperamentvoll, aber noch skeptischer:
»Empfinde ich mich als Deutscher, nachdem so viel geschehen ist? Geblieben ist die Skepsis gegenüber allen Möglichkeiten der vollständigen Emanzipation von Juden auf deutschem Boden. Es gibt kaum mehr Juden in diesem Lande, und die Generation der glühenden Gefolgsleute ihres Führers stirbt demnächst aus. Dennoch gibt es abermals Nazis unter der jungen Generation. Man schmäht die jüdischen Toten; die deutschen Richter sind bemüht, der Partei neuer Nazis die Legalität zu bestätigen. Noch gibt es ein bisschen Wohlstand. Wie aber, wenn wirklich die Krise eintritt und eine neue Verblendung? Wie es dann zugehen könnte, dafür gibt es viele Beispiele in der jüdischen Geschichte und auch in der deutschen.«
Das kennt jeder Jude in Deutschland, dieses Sich-über-die-Eisdecke-Bewegen und die Frage: Wird sie halten?”
Du verstehst, wovon die Rede ist.
@ Jim
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Ranicki:
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“»Sie können in mir keinen Deutschen sehen. Ich bin kein Deutscher. Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik.”
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Bubis:
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“Ein jüdischer Deutscher ist ein Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder andere Deutsche.”
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Wikipedia:
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“Die Meinungsfreiheit wurde bereits 1789 in Art. 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich als eines der kostbarsten Rechte des Menschen (frz.: un des droits le plus précieux de l’homme) bezeichnet.”
Somit dürfte es klar sein, BZ hat nichts anderes behauptet!
@ Jim
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Oben schreibst du:
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“Somit dürfte es klar sein, BZ hat nichts anderes behauptet!”
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So? Was meint Udosefrioth dazu?
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“Baruch… denk mal nach! Das würde bedeuten man kann kein Deutscher jüdischen Glaubens sein. Schon mal von den Nürnberger Rassegesetzen gehört?”
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Eng mit diesen “Rassegesetzen” gekoppelt war das “Reichsbürgergesetz”. Wikipedia schreibt dazu:
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“Mit der „Zwölften Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ wurden eine deutsche „Staatsangehörigkeit auf Widerruf“ und ein Rechtsstatus „Schutzangehöriger des Deutschen Reiches“ eingeführt. Ein Schutzangehöriger konnte kein Staatsangehöriger sein. „Zigeuner“ und Juden … … konnten weder Staatsangehörige noch Schutzangehörige sein.
Nochmal: BZ hat nichts Gegenteiliges behauptet!
Denke, BZ hat sich, diesbezüglich, zu keinem Zeitpunkt unkorrekt geäußert, hat in der Folge auch noch seine Sicht der Dinge ausreichend und nachvollziehbar dargestellt, Ihr Beide, also Du und udo, seid diesbezüglich auf dem falschen Dampfer. Dein Vorwurf beruht auf einem Missverständnis.
Wenn ich mich recht entsinne, gab und gibt es Leute, die immer wieder diese Dinge seit Jahrzehnten relativieren, verharmlosen usw. und z.B. Heitmeyer Studien (Dies ist ja jetzt eine andere Studie!) als nicht so wirklich fundiert hinstellen.
Ich sage 20% ist die Untergrenze, d.h. es gibt meiner Einschätzung nach bestimmte Regionen wo aus der 20 auch mal schnell eine 60+ wird.
@berlino
“Sie verstehen nicht, Israel ist ziemlich weit weg, Juden in der Stadt sind säkular und gruppiert, kein Mensch läuft hier mit einer Kippa rum.”
nur weil Sie keine sehen heisst das nicht das es keine Juden in Berlin gibt die Kippa tragen in der Öffentlichkeit.
Vor einem halben Jahr wurde ein 14 Jähriger Jüdischer Junge in Berlin Prenzlauer Berg von einem deutschen Mann geschlagen. Warum ? Der Junge trug eine Kippa war auch zu lesen hier auf Hagalil.
In Berlin gibt es ganz allgemein die Tendenz das Religionen sich nicht zu weit in den öffentlichen Raum zu begeben haben.
Man versteht unter Religionsfreiheit das man frei von Religiösen Doktrinen und Symbolen leben kann. Religionen sind privater Spass und gehören auch ins private.
Was meinen Sie was die christlichen Nonnen erzählen können wenn sie in Ordentracht durch die Stadt wandeln? Nur verkneifen sie sich das jetzt.
Natürlich ist das unmöglich wenn einer einen Jungen schlägt, vlt. war der Schläger nicht ganz dicht.
Ich denke nicht das der Schläger ein Antisemit war, im PBerg gibt es sowas gar nicht. War dann wohl Rykestrasse?
In Berlin laufen manchmal einige ultrareligiöse Juden hysterisch rum, schreien laut und gestikulieren sich wild, schleudern ihre Schäferlocken durch die Gegend.
Sie tauchen in Horden auf und rennen andere um.
Sowas kommt nicht gut an. Man empfindet das als Belästigung.
Wie auch immer. Juden und Israelis die ich kenne lieben Berlin, das heisst nicht das man nicht aufpassen muss, es ist eine Großstadt, und es gibt eben auch Gewalt und Kriminalität.
@Scytale
“BZ, ich frage Sie noch einmal: Wie kommen Sie zu dem Schluss, ich sei ein Antisemit und Judenhasser?”
ich hatte bei einigen Artikel den starken Eindruck das Sie es seien. Sehe aber in der letzten Zeit das ich mich geirrt haben und einen Falschen Eindruck von Ihnen hatte.
Ich möchte mich entschuldigen, Ihnen die Satisfaktionsfähigkeit abgesprochen zu haben. Sollte ich meinerseits ehrabschneidend mit Ihnen umgesprungen sein, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Derlei Bezeichnungen sind eine grobe Beleidigung und sollten mit Bedacht benutzt werden. Zugegebenermaßen gibt es sicher den einen oder anderen antisemitischen Kommentator bzw. lassen es manche Kommentatoren an Feingefühl gegenüber nationalen und religiösen Befindlichkeiten vermissen. Was letzteres angeht bin ich sicher keine Ausnahme und bei den hitzigen Debatten die hier geführt werden ist es schwierig, den richtigen Ton zu treffen, wenn man zu Ironie neigt. Zu ersterem werde ich keine Namen sagen, denn durch Bloßstellung wird niemand zu einem besseren Menschen. Das sehe ich erst seit kurzem so.
Ich glaube meine Frage ist berechtigt, wo wir denn die Grenze zwischen Antisemitismus und Israelkritik ziehen. Häufig geht beides Hand in Hand, das steht außer Frage, ist der Staat Israel sowohl mit dem Judentum als Religion als auch als Volk untrennbar verbunden. Mit anderen Worten bedeutet dies das ein Antisemit immer etwas gegen Israel haben wird, aber wie unterscheidet man Kritik aus dieser Ecke gegenüber einer möglicherweise berechtigten Kritik an der Politik des Staates Israel? Sehen Sie, Ihr Land ist eine Demokratie mit all ihren Vorzügen und Fehlern, und es ist leicht nur die negativen Aspekte hervorzuheben. Überblicken Sie einmal die Artikel der Sparte Israel/Nahost im laufenden Monat. Ohne mir selbst die Mühe machen zu wollen finden Sie über 95% aller Kommentare bei Themen, die mit Gewalt, Rassismus, Krieg etc… zu tuen haben, Themen also, die in der westlichen Gesellschaft negativ belegt sind. Forschungserfolge, Beweise für ein funktionierendes Sozialleben, Artikel über ein friedliches Nebeneinander der Religionen und andere positive Dinge scheinen nicht nur den Israelkritikern nicht der Schreibe wert zu sein. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Antisemitismus und der gehäuften Anzahl an Leserbriefen bei HaGalil-Berichten, die von mir aus in freudschem Sinne den Thanatos stärker als den Eros betonen?
Ich stelle diese Fragen nicht nur an Sie, sondern rufe generell auf, sich diesen, meinen Überlegungen zu stellen. Und unter uns wir kennen doch alle die Antwort auf Ihre Frage: Woran erkennt man Deutsche an Spaniens Stränden ? - An der schamlosen Zurschaustellung unserer gewaltigen, primären und sekundären Geschlechtsmerkmale! Vergesst, was euch eure Liebchen nachts ins Ohr flüstern. Größe macht doch einen Unterschied…
Juden in der Stadt sind säkular und gruppiert, kein Mensch läuft hier mit einer Kippa rum.”
Das ist nun leider ganz falsch. In Berlin können Sie viele sehen, wenn Sie es denn wollten. Im Übrigen gibt und gab es in Berlin sehr wohl Übergriffe auf Juden und auch auf Israelis.
Ja, klar gibt es auch welche mit Kippa, aber eben nicht auf der Strasse.
Vlt. wann mal in der Oranienburger Straße oder Fasanenstraße, bloss Berlin ist riesig, die Israelis die ich kenne haben nicht mal eine Kippa, wie es ausschaut ist selbst in Israel das tragen einer Kippa nicht so verbreitet.
Es gibt Antisemitismus in Berlin, es gibt auch antisemitische Übergriffe auf jüdische Touristen, bloss es sind eben nie Deutsche die so einen Unfug anstellen sondern eben oft Muslime, von denen gibt es in der stadt eben reichlich.
Viele Juden sind einfach nicht religiös, sie müssen ihre jüdische Identität nicht aus den Schriften saugen, sie sind einfach so Juden. Was auch gut so ist.
In Berlin werden auch täglich Übergriffe auf das BVG Personal begangen, erst gestern haben sie einen erwischt der wem einen Kopf zu kochen abgeschnitten hat.
Nun müsste man generalisieren um kommt zum schluss, BVG sind eine diskriminierte Minderheit, in Berlin sind sie Menschenfresser.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1891076/Kopf-des-getoeteten-Berliners-lag-im-Topf.html
Ich glaube da wird auch was herbeigeredet, im Grund ist wirklich so das sich deutsche Berliner kaum für Israel und auch nicht für Jden und Judentum in Berlin interessieren.
Da überschätzen einige das Interesse gewaltig. Den meisten ist das egal, es ist uninteressant, hat keine Relevanz.
Wie auch immer, man kann Antisemitismus auch herbeireden. Es gibt ihn ganz sicher, aber nicht in den genannten ausmass.
Ausserdem hat jede Gruppe seinen Feind, das ist einfach so, die banker werden von 90% gehasst.
Die 20% zahl scheint mir leider realistisch:
Ich selbst beobachte antis. unter
1) Moslems, die den Deutschen Pass haben, sie zählen zu den Deutschen.
2) Linken, die sowohl Israels Existenzrecht als Judenstaat nicht schlicht anerkennen als auch immer noch die Geschichte von der jüdisch durchsetzenden Finanzindustrie pflegen.
3) Rechten, muss nicht Rechtsradikal sein, beginnt schon am rechten Rand von CDU/CSU: Stereotypes Argument: Nun muss mal gut sein. Diese ewige Holocaustaufwärmerei soll doch nur dazu dienen, uns Geld aus der Tasche zu ziehen.
Gering einzuschätzen ist m.E. ein prinzipieller rassischer Antisemitismus, wie ihn die Nazis vertraten. Der ist wohl nur noch in ganz braunen Zirkeln zu Hause. Aber dieser Rassismus findet eben Anknüpfungspunkte. Sichtbares Zeichen dafür, dass es Antisemitismus in D. gibt: Die Synagogen in D. werden oft bewacht, jüd. Schulen z.B. auch. Ein Buddhistisches Zentrum z.B. jedoch wird nicht bewacht. Ist da wohl unnötig.
German government-funded EVZ
Ends Support for “Nakba” NGO
Major Victory in Battle to Hold Funders Accountable
“JERUSALEM – In response to reports that the German government-funded “Remembrance, Responsibility, Future (EVZ)” Foundation announced it will stop funding the Israeli NGO Zochrot, Prof. Gerald Steinberg, president of NGO Monitor, released the following statement:”
“This is a significant victory in the battle to hold funders accountable for their support of NGOs involved in demonization. Zochrot, a radical Israeli NGO, supports the Palestinian claim to a “Right of Return” – which has no legal basis and would end the existence of Israel as the Jewish nation-state – endorsed the violent “Free Gaza Flotilla,” and falsely accused Israel of “ethnic cleansing” and “forcible displacement and dispossession of the Palestinian people.”
“EVZ’s decision is recognition that such immoral funding is entirely opposed to its declared mission of compensating slave laborers of the Nazi regime. The hate-filled attacks against Israel, which were enabled by EVZ funding, also make a two-state solution based on coexistence more difficult.”
“We urge EVZ and other taxpayer-funded German organizations to undertake a complete and independent examination of their partners, to ensure that these activities are consistent with their missions and do not abuse the language of peace in order to promote hatred and potential violence”
“In October 2011, numerous news stories detailed EVZ funding for German and Arab-Israeli student programs that incited Israel-hatred and “included elements of Holocaust denial.” In particular, EVZ funds contributed to a program that brought Hajo Meyer, a highly controversial anti-Israel activist, to speak to students.”
For more information on EVZ, see NGO Monitor’s factsheet.
http://campaign.r20.constantcontact.com/render?llr=rfhybieab&v=001ERobWwfqaaft-AnbcXhUyl21Rfkqr_eXS-BBvut45ITPmXRr5I0D3QTfR9MjNzkj-jN8ZSGLOq0Dx2lOCVT_s3ib34wLniVxfu6qc-v9Dc70yTvmkR10Ml3Rj7EmxOA_skQm8yz7KC5u5bMpU2ka3Q%3D%3D
@efem
“Schreib nicht immer so viel Quatsch. Zugehörigkeit zu irgendwas, ob angeboren oder erworben, sagt nichts über Staatsangehörigkeit aus.”
Nein, aber über die Volkszugehörigkeit eines Menschen und wenn ich ein Menschen mit Kippa sehe dann ist dieser Mensch mit 100% ger Wahrscheinlichkeit Jude mit welchem Pass in der Tasche spielt für die Antisemiten keine Rolle.
“Und Aussehen oder/und Tragen von Accessoires etc. schon gar nicht, genausowenig wie Benehmen.”
Kippa Schläfellocken oder eine Kette mit Davidstern sind keine Accessoires.
Halten Sie den Ehering nach einer Trauung in einer Kirche oder Standesamt auch für ein Asseccoires?
Richtig das gilt für Sie ! Ein Mensch mit Kippa ist wahrscheinlich mehr als Jude einzuordnen als ohne Kippa.
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Und´? Darf man dann kein Deutscher sein? Ich verstehe Dich nicht.
@ C.Fried: Die Studie und diejenigen, die sie zusammengestellt haben, betonen immer wieder, dass es sich hierbei nicht um die Ränder (rechts, links usw) handelt, in denen Antisemitismus fest verankert ist. Es geht um die Mitte der Gesellschaft. Zu Antisemitismus von muslimischen Menschen in Deutschland gibt es bislang leider noch wenige Studien.
@berlino
“In Berlin laufen manchmal einige ultrareligiöse Juden hysterisch rum, schreien laut und gestikulieren sich wild, schleudern ihre Schäferlocken durch die Gegend.”
Nehmen Sie sich die Zeit und denken doch auch mal nur für einen cent nach über das was Sie da schreiben! Unterirdisch!
…und “Schäferlocken”? Was mag das für ein neumodisches Zeug sein?
“ist selbst in Israel das tragen einer Kippa nicht so verbreitet.”
Soso… da spricht ja ein Experte.
“Es gibt Antisemitismus in Berlin, es gibt auch antisemitische Übergriffe auf jüdische Touristen, bloss es sind eben nie Deutsche die so einen Unfug anstellen sondern eben oft Muslime, von denen gibt es in der stadt eben reichlich.”
Das genau das eine Fehleinschätzung ist, verdeutlicht die Studie, zudem geht es nicht nur um gewalttätige Übergriffe, sondern um ein antisemitisches Weltbild.
Auf den rechten Rand zu verweisen oder den Antisemitismus muslimischer Menschen (der sicherlich ein großes Problem darstellt) greift zu kurz und produziert einen blinden Fleck in Bezug auf die Mehrheitsgesellschaft, in der antisemitische Denkmuster immer noch stark verankert sind.
Wenn sie schreiend wild rumrennen, mit Schläfenlocken werfend, dabei andere fast über den Haufen laufen, ist das nervend, das hat nichts damit zu tun das sie Juden sind, es ist disoziales Verhalten.
Ich kenne einfach niemanden der tatsächlich Antisemit ist, bis eben auf Muslime.
Woher soll auch der heutige deutsche Antisemitismus herkommen?
Der Leute sind weder groß religiös noch Nazis oder so was.
“Wie auch immer, man kann Antisemitismus auch herbeireden. Es gibt ihn ganz sicher, aber nicht in den genannten ausmass.”
Ich glaube Sie sind einfach zu Jung und zu Naiv und haben zu wenig Kontakt mit Juden aus verschieden Richtungen um das eigentliche Ausmass verstehen zu können.
Den Satz den Sie da oben geschrieben haben ist ein sehr beliebter Satz bei deutschen.
“Ausserdem hat jede Gruppe seinen Feind, das ist einfach so, die banker werden von 90% gehasst.”
Ist denn ein Banker schon mal zu Tode Gehetzt worden ???
“im Grund ist wirklich so das sich deutsche Berliner kaum für Israel und auch nicht für Jden und Judentum in Berlin interessieren.”
Da sagen aber die Besucherzahlen zum Jährlichen Nacht der Synagogen etwas anderes.
Jedes Jahr kommen Berliner zu der Nacht der Synagogen in die Synagogen aus Interesse am Judentum.
Berliner Schulklassen besuchen Regelmässig Berliner Synagogen
berlino wer sich nur für Sekulare Israelis interessiert wird die anderen nie sehen oder kennenlernen.
Wenn man für eine Sache kein Interesse entwickelt wird man die Sache auch nicht verstehen.
Und werden Sie erwachsen Sie sind kein Teenager mehr.
2) Linken, die sowohl Israels Existenzrecht als Judenstaat nicht schlicht anerkenne
Die Studie fasst ja sehr unterschiedeliche Strömungen zusammen und klevt ihnen das Lable ‘Antisemtiismus’ auf
Herr Fried – können Sie mir ein aktuelles Beispiel linker Kritik an Israel belegen, die Israel das Existenzrecht abspricht?
Es ist diese Art der Unterstellungen, mit denen Kritik an der Besatzung permanent verleumdet wird und somit tatsächlich verunmöglicht werden soll.
In der Studie selbst wird darauf hingewiesen, dass es schwierig ist berechtigte Israelkritik von unberechtigter zu unterscheiden.
Kann man dann daraus schließen, dass man das lieber nicht unterscheiden will?
Die Studie selbst weist darauf hin, dass sich die Israel-Kritk der Linken, weder anti-semitischer Klischees bedient, noch dass es von Linker Seite irgend welche Übergriffe auf Juden gibt.
Anzumerken ist auch, dass sich die Kritik an der Besatzung von linker Seite in nichts von der Kritik von linken Juden unterscheidet und oft mit diesen kooperiert – das sind ganz einfach Gesinnungsgenossen, die sensibel auf Ungerechtigkeit reagieren und ein humanistisches Menschenbild haben und die gibt es ja Gott sei Dank überall, ob in Israel, Deutschland oder sonstwo.
Würde dann die Studie auch jene deutsche, linken Juden, dem Lager des deutschen ‘Antisemitismus’ zuordnen?
Da muss man doch eher fragen – ist man penetrant dazu angehalten, zumal als Anti-Semitismusforscher mit einem an mit entsprechenden Mitteln ausgestatteten Institut, die naheliegende Ursache für Kritik an Israel auszublenden – nämlich eine völkerrechtswidrige Landnahme und Vertreibung der einheimischne Bewohner des West-Jordanlands anhand ihrer ethnischen Zugehörigkeit und der damit einhergenden massiven Menschenrechtsverletzungen?
Es liegt so in der Natur der Sache, dass all jene, die davon nichts wissen wollen und lieber weg sehen, es sich darin bequem machen, dies einer vermeintlich anti-semitischen Grundhaltung, welche verbrämt auf diese Art und Weise zu Tage käme, zuzuschreiben – letztendlich ist das nichts anderes als all die billigen Zuschreibungen als Nazi von jeder an jede Adresse, sobald man sich davon einen Vorteil erhofft – zuletzt die protestierenden Haredim in Israel.
Die Studie thematisiert es würde immer wieder behauptet ‘man könne Israel nicht offen kritisieren’ – was ja Unsinn wäre.
Gleichzeitig liefert die Studie unfreiwillig selbst den Beweis dafür – labelt sie selbst Israelkritik als AntiSemitismus, wohl anmerkend, dass es in diesem Zusammenhang weder zu anti-jüdischen Klischees, noch zu Übergriffen irgend welcher Art käme.
Der einzige Anlass es dennoch so zu führen, es handele sich um eine indirekte Entlastungsstrategie – nur ein Protagonist darf wohl in dem Zusammenhang keinerlei Rolle spielen – der israelische Staat und seine unsägliche Besatzungspolitik.
Es ist schon richtig – natürlich berichtet die Presse nicht nur positives über Israel, sondern auch von den weniger schönen Seiten und auch von den hässlichen Seiten der Besatzung – aber das ist wie ein eingekreistes AReal – ein Ritual an das man sich wohl oder übel gewöhnen musste – nur Schlüsse darf man daraus keine ziehen und wenn dann wie der Libanon oder Gaza ganze zivile Viertel flächendeckend bombadiert werden – dann ist das schlimmste was Israel an Kritik befürchten muss – ‘Die Besorgnis’ unserer Politiker – ständig wiederholt in einem eingespielten Ritual.
Wehe aber dem der deutlicher wird – oder die Diskriminierung und Missachtung der Belange der Palästinenser beim Namen nennt oder ernsthafte Konsequenzen gegen eine Politik fordert, die die Menschenrechte missachtet und ganz klar und unstrittig gegen das Völkerrecht verstößt – im harmlosesten Fall wird man zu einer ungenannten Einheit in den angeblichen 20% der Studie, die ja auch Israel-Kritiker mit einschließt.
Dazu ist zu sagen, dass von Seiten der Linken eben besonders sensibel auf Unterdrückung und Ausgrenzung reagiert wird, das ist ja wesentlicher Bestandteil der politischen Gesinnung – das war auch zu Zeiten des Dritten Reichs so, wo besonders Linke den Nazis zum Opfer fielen und das ist auch heute so – nur werden heute Juden kaum irgendwo unterdrückt – tatsächlich sind sie in vielen Ländern eher eine privelegierte Minderheit – in Deutschland ist das auf jeden Fall so und in Israel werden seit langer Zeit die Menschenrechte der Palästinenser systematisch und massiv missachtet.
Wieso sollte man sich in der Tat dazu nicht kritisch äußern dürfen (ohne der äußerst ehrverletzenden Beleidigung ‘AntiSemit’ anheim zu fallen?)
Es ist sehr blauäugig so zu tun, als ob dieser Vorwurf keine Wirkung zeigen würde.
Ein solcher Vorwurf kann ganz schnell dazu führen, dass selbst die steilsten Karrieren von heute auf morgen beendet sind, wie zum Beispiel der Fall Galliano, der wegen seines unsäglichen Gelalles in stockbesoffenem Zustand von heute auf morgen vom gefeierten Modezar, seine Sachen packen musste.
So unsäglich das auch war, Galliano war sturzbesoffen und da sagt man eben mitunter nicht nur ‘veritas’, sondern auch schlicht und ergreifend Blödsinn und dass Galliano Hitler wirklich toll findet, kann man wohl ausschließen, was übrigens auch eine prominente jüdische Freundin, Eva Green meinte. Wer weiß, wer oder was ihn dazu provoziert haben mag. So unsäglich das auch war, rechtfertigt das das Ende seiner brillianten Karriere? Und würde auf den entsprechenden Vorwurf irgend einer anderen Minderheit in einer vergleichbaren Situation solche Folgen haben?
Nur zwei gewaltsame Ereignisse der Menschheitsgeschichte haben es soweit gebracht als politische Währung zu dienen, 9/11 und der Holocaust.
Ich bin froh, dass Deutschland diese Geschichte zu guten Teilen aufgearbeitet hat und lege großen Wert darauf, dass selbstverständlich der Holocaust ausreichend Platz finden muss, im Geschichtsunterricht an den Schulen und in gemeinsamen Gedenken daran, dass sowas nie wieder passieren soll und zwar niemandem, auch andern nicht.
Das Beispiel Galliano verdeutlich allerdings auch, warum die Behauptung, ‘Juden hätten zu viel Einfluss’ in einer solchen Befragung möglicherweise auch missverständlich beantwortet und ausgewertet werden kann.
Mann kann schon sagen, dass es keine Minderheit gibt, und in diesem Fall ist es alles in allem eine eher erfolgreiche und durchaus einflussreiche Minderheit, die ihre Belange mitunter bis ins letzte und Kleinste teils vehement verfolgt und dabei auf so viel Entgegenkommen stößt und sich dennoch dauernd beklagt (natürlich nicht alle, aber für manche scheint es so eine Art Grundmantra geworden zu sein)
Man darf das nicht verwechseln mit gesamtgesellschaftlichem Einlfuss. Es wäre Unsinn anzunehmen, dass Juden in Deutschland irgendwie einen unverhältnismäßigen Einfluss auf die Politik hätten, aufs ganze betrachtet, anders sieht es in allen Belangen aus, die Israel und Judentum betreffen.
So gut und wünschenswert es ist, dass sich heute Juden in Deutschland wieder wohl fühlen können und natürlich so gleichberechtigt sind, wie jeder sonst (alles andere wäre mir ein Graus), so ärgerlich ist mitunter die Penetranz der Schuldzuweisung in Sachen Israel und AntiSemitismus oder wenn z.Bsp. die Anti-Defamation Leage festgestellt haben will, dass die Oberammergauer Festspiele immer noch antisemitisch seien – dann kann ich nur sagen, man soll sich mal den Film des israelischen Dokumentarfilmers Yoav Shamir ‘Defamation’ anschauen – um zu sehen, wie diese Organisation arbeitet, denn da bin ich sehr skeptisch und würde ganz gerne auch mal die andere Seite hören, bevor man sowas ungeprüft dann einfach weiter verbreitet. Mir scheint jedenfalls der Regisseur in dieser Frage erst mal glaubwürdiger als die ADL. Weiterhin ist die Beurteilung von Kunst immer so eine Sache, wenn dann die Sachverständigen auch noch wenig kusntsinnige Amerikaner sind, die von der deutschen Kultur und der deutschen Sprache keine Ahnung haben – dann wirds ganz kritisch.
Das führt mitunter wirklich ins Land Absurdistan.
Auch mit Übergriffen insgesamt z.Bsp in Berlin – kann man ja eines konstatieren. Da gibt es nicht wenige Übergriffe von Deutschen, Muslimen oder wem auch immer gegen wen auch immer – aber wenn es einen Juden trifft, dann kann es nichts anderes sein als ‘Antisemitismus’ – also die zwangsläufige Kosnequenz aus dieser Denke ist, dass Juden sowas niemals passieren dürfte, anders als allen anderen.
Aber das ist nicht realistisch.
Ich bin sicher, dass Muslime und Farbige heute sehr viel mehr Probleme mit Diskriminierungt und Ressentiments haben, als Juden es haben – in dem Zusammenhang stimmen dann über 60 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus mitunter die Proportionen im öffenltichen Diskurs einfach nicht mehr.
Jane, es macht ein wenig Mühe, lohnt sich aber: gehen Sie auf die Webseite der Partei “die Linke”. http://www.die-linke.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=1714&tx_ttnews[backPid]=9&no_cache=1
Lesen Sie den Artikel von Gysi. Ein Vortrag von ihm zum Thema “Die Haltung der deutschen Linken zu Israel.” Achten Sie drauf, was er seinen Zuhörern sagen will, die ja ausnahmslos Linke sind. Es ist keine Rede im Parlament, sondern ein Vortrag in der Rosa Luxemburg Stiftung. Gysi wirbt dafür, dass 1) auch Linke Israels Existenzrecht als Deutsche Staatsräson anerkennen, 2) auch Linke die Idee, ein einziger Staat für Palästinenser und Juden ad acta legen, weil dieser Staat für Juden zu Progromen der Muslime führen würde,3) auch Linke aufhören sollten, Israel = imperialitisch zu setzen-4), auch Linke den Antizionismus aufgeben sollten, weil nach Auschwitz es für Juden zum Zionismus = ein eigener, jüd. Staat keine Alternative mehr geben kann. Gysi wirbt dafür, weil all das wofür er wirbt, offenbar unter seinen Zuhörern nicht Allgemeingut ist. In diesem Zusammenhang spricht Gysi auch einen verbrämten, sich hinter dem Antizionismus und Antiimperialismus verbergenden Antisemitismus an.
Und nun prüfen Sie bitte auch ihr eigenes Herz: Haben sie Mitgefühl mit einem Palästinenser? Ja, das ist gut. Haben sie dieses Mitgefühl auch mit einer Israelin? Ja? Dann ist es gut. Wenn nicht, dann trifft Gysis verbrämter Antis. auch auf Sie zu.
Ich erzähle Ihnen eine Geschichte: Ich sitze in Israel in einem Autobus. Ich weiß nicht Recht, wo ich aussteigen soll. Mir gegenüber eine vielleicht 80 jährige Frau, rotblond, freundliche Augen. Ich frage sie auf Englisch nach der richtigen Station zum Aussteigen. Sie antwortet: sind Sie Deutscher? Ich: Ja. Sie: Wunderbar, endlich kann ich mal wieder Deutsch sprechen…und dann erzählt sie ein wenig aus ihrem Leben. .. das diese Frau, nachdem was sie mitgemacht hat, keinen Sinn mehr hat für Experimente, die ihre Existenz betreffen, und nur ein zionistischer, jüdischer staat ihr die Sicherheit bieten kann, die für Sie und mich, Jane, Alltag ist, dass muss man nicht nur denken, sondern mal mitfühlen. Es leben in Israel heute schon Millionen Araber, die nicht verfolgt werden, die sicherer Leben als z.B. in Syrien, wenn Ahmed aus Ramallah oder Gaza es wollte, er könnte es genauso haben: er muss nur einmal von herzen Jasagen dazu, dass diese alte Dame in einem Telaviver Bus auch das Recht hat, als Jüdin unter Juden in einem jüd. staat zu leben. Ohne wenn und aber.
@udosefrioth
“Und´? Darf man dann kein Deutscher sein? Ich verstehe Dich nicht.”
es geht um die Wahrnehmung der Nicht Jüdischen Bevölkerung vom Antisemitismus in der Öffentlichkeit gegenüber der Jüdischen Bevölkerung in deutschland.
Dabei spielt die Staatszugehörigkeit keine Rolle sondern nur die Reaktion von Nicht Juden auf Sichtbar erkennbare Juden in der deutschen Öffentlichkeit durch das tragen einer Kippa oder einer Kette mit Davidstern.
Viele Jüdische Frauen tragen Ketten mit Davidstern was in der Westlichen Welt kein Problem darstellt ausser in deutschland.
Jüdische Symbole in der deutschen Öffentlichkeit ist ein Tabu aber genau dort fängt die Bekämpfung des Antisemitismus an.
Das es für Juden in deutschland völlig normal sein kann sich mit Jüdischen Symbolen in der Öffentlichkeit zu zeigen wie z.B eine Kippa oder Jüdischer Schmuck wie Chamsa oder Davidstern.
Viele Juden müssen heute noch in deutschland ihre Jüdische Identität in der Öffentlichkeit verstecken aus Angst vor Antisemitischen Reaktionen der Nicht Jüdischen Bevölkerung.
@Jane
“Der einzige Anlass es dennoch so zu führen, es handele sich um eine indirekte Entlastungsstrategie – nur ein Protagonist darf wohl in dem Zusammenhang keinerlei Rolle spielen – der israelische Staat und seine unsägliche Besatzungspolitik.”
Jane wer wie Sie die Rede des PA Mufti Muhammad Hussein für Richtig hält der zum Mord an alle Juden aufgerufen hat, und dazu schweigt hat hier kein Recht zu schreiben und seine Meinung zu äussern.
Und schon gar nicht um diese Jüdische Platform für Pro Islamistische Lügen Propaganda zu nutzen.
berlino wer sich nur für Sekulare Israelis interessiert wird die anderen nie sehen oder kennenlernen.
Wenn man für eine Sache kein Interesse entwickelt wird man die Sache auch nicht verstehen.
Berlino hat völlig recht darauf hinzuweisen, dass das Thema viele einfach nicht interessiert und in ihrem Leben keinerlei Rolle spielt und zwar weder im guten noch im Schlechten, da es in ihrem Leben eben mit dem Judentum kaum nennenswerte KOntaktpunkte gibt – das ist nicht verwerflich, sondern normal und verständlich. Natürlich trifft das nicht auf alles und jeden zu und das ist auch normal aber eben auf viele und es ist völlig legitim in dem Zusammenhang mal darauf hinzuweisen –
….und BZ – auch wenn es Ihre Eitelkeit stören mag – es muss auch nicht jeden interessieren.
BZ – Sie alter Lügenbaron – wo habe ich denn behauptet ‘der Mufti hätte Recht’ jetzt wirds mal wieder abenteuerlich. Wissen Sie, ich denke selbst einigermaßen Seriöse Mitstreiter dürften begreifen, dass das was Sie mitunter so manchmal fabrizieren nur noch als perfide Verleumdung zu bezeichnen ist – aber so sehr tangiert es mich nicht – dafür ist es einfach zu lächerlich.
Orginal Jane:
“Ich bin sicher, dass Muslime und Farbige heute sehr viel mehr Probleme mit Diskriminierungt und Ressentiments haben, als Juden es haben – in dem Zusammenhang stimmen dann über 60 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus mitunter die Proportionen im öffenltichen Diskurs einfach nicht mehr.”
Wieder ein Versuch von Jane die Tatsachen und Fakten zu verdrehen was typisch für Linke Antisemiten ist.
Dazu sei Erinnert die Rede des PA Mufti zum Jahrestag der PA :
Hussein hatte aus der Hadith, mündlichen Überlieferungen von Sprüchen des Propheten Mohammed, zitiert: “Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume rufen: ‘Oh Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn’”.”
Dazu hat sich Abbas bis heute nicht geäussert, was auch normal ist denn Abbas der den Holocaust Leugnet und Mittäter des Attentat in München 1972 auf die Jüdischen Sportler war ist und bleibt ein Lügner und Heuchler.
@Jane
“….und BZ – auch wenn es Ihre Eitelkeit stören mag – es muss auch nicht jeden interessieren.”
Richtig womit ich auch kein Problem habe.
Aber bei Menschen wie Sie es sind die mit Absicht Lügen verbreiten, das Judentum Deffamieren und diese Jüdische Platform für Islamistische Propaganda benutzen um deutsche Leser die sich für das Judentum und Israel interessieren ein schlechtes Bild von Israel zu vermitteln.
Das Verlangt mein Jüdischer Zionistischer Patriotismus mich gegen solche Menschen wie Sie es sind mich zu stellen und dagegen zu Kämpfen.
Sie haben sich nicht Eindeutig gegen den Aufruf zum Mord an alle Juden des Muftis der PA geäussert,
Stattdessen wieder einmal typische Ausreden und Relavitierung von Ihnen was wir alle schon kennen und Ihre Grund Antjüdische Haltung Symbolisiert.
Wer sich nicht Eindeutig gegen die Rede des Mufti stellt ist für den Aufruf des Mufti.
Also wo war bis heute Ihre Statement gegen den Mord Aufruf des Mufti ich habe es nicht gelesen?
@berlino
Judenhass äußert sich nicht ausschließlich durch Gewalt. Und das steht eben nicht in der Zeitung. Man muss dazu einen Einblick haben, um das letztendlich beurteilen zu können. Ich kenne einige Geschichte, die der Normalo nicht mitbekommen kann.
Ronit hat es klar umfasst: “Das genau das eine Fehleinschätzung ist, verdeutlicht die Studie, zudem geht es nicht nur um gewalttätige Übergriffe, sondern um ein antisemitisches Weltbild.”
@Jane
…unsere nervige PanArabicana mit ihren flotten nervigen GutMenschengelaber – leichtfüssig und oberflächlich – wie immer!
Sie wird höchstwahrscheinlich dereinst die allererste sein, die von ihren “Freunden” dichtwebig vermummelt zum absoluten Stillschweigen verurteilt hinter die Kochtöpfe verbracht wird.
@efem
Bubis:
.
“Ein jüdischer Deutscher ist ein Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder andere Deutsche.”
efem die Jüdisch Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit hat auch ein Recht auf Respekt gegenüber Jüdischer Tradition Jüdischen Symbolen und ganz besonders für den Jüdischen Menschen.
Wenn ein 19 Jähriger Junge zu Grabe getragen wird weil er sich für das Judentum Interessiert hatte und seine Freunde alles Juden waren und er desswegen zu Tode gehetzt wurden ist.
Dann können Sie gerne efem den Eltern den Satz von Bubis Zetieren.
Solange es in deutschland Antisemitismus und Judenfeindlichkeit gibt, solange Juden in deutschland ihre Jüdische Identität verstecken müssen in der Öffentlichkeit.
Solange mein lieber efem ist der Satz von Bubis schöne Theorie die einem auf einem Berliner U-Bahnhof nicht hilft wenn die Nazi Meute beschlossen hat einen Juden zu schlagen oder schlimmeres.
Schabbat Schalom le kulam
שבת שלום לכולם
@ Jane: “Ich bin sicher, dass Muslime und Farbige heute sehr viel mehr Probleme mit Diskriminierungt und Ressentiments haben, als Juden es haben – in dem Zusammenhang stimmen dann über 60 Jahre nach dem Ende des National-Sozialismus mitunter die Proportionen im öffenltichen Diskurs einfach nicht mehr.”
“20 bis 30 Aachen-Fans überfielen plötzlich den Block von ACU”, berichtet ein Anhänger aus Hessen, der vor Ort war. “Die waren zum Teil vermummt.” Die ACU-Mitglieder äußern sich auf Presseanfragen nicht zu den Ereignissen – aus Angst vor weiteren Auseinandersetzungen? Auf ihrer Homepage bestätigt ACU allerdings indirekt den Überfall und berichtet, dass es dabei auch zu Rufen wie “Homos”, oder “Verpisst euch, ihr Juden” gekommen sei…
Auch Aachens Fanprojektleiterin Walther (“ich habe die Gefahr lange unterschätzt”) will sich nicht einschüchtern lassen. Sie hofft dabei auch auf mehr Nachdenklichkeit in der Fanszene. Viel zu oft höre sie noch Verharmlosungen getreu der Devise “Das mögen ja Leute mit komischen Ansichten sein, aber hier geht’s ja um Fußball.” Das gleiche merkwürdige Denken komme auch Neonazi Wagner zugute. “Der hat bei vielen Fans allein deshalb ein Standing, weil er seit gefühlten 100 Jahren Alemannia-Fan ist.”Spiegel online gestern
Ohne Diskriminierungen gegenüber anderen Minderheiten zu verharmlosen, genügen anscheinend selbst Einzelpersonen? das Feindbild Jude sofort wieder abzurufen.
@Jim: Zitation von Reich-Ranicki:
“Sie können in mir keinen Deutschen sehen. Ich bin kein Deutscher. Machen Sie keinen Deutschen aus mir. Ich bin ein Bürger der Bundesrepublik. Selbstverständlich und gern. Mir gefällt dieser Staat, trotz allem.” Hier seine heutige berührende Gedenkrede im Bundestag:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1051952.html
Forschungen belegen, dass 20 Prozent alles Deutschen antisemitisch geprägt und motiviert sind. Dies entspricht meiner eigenen Einschätzung. Es entspricht ja auch dem Anteil der antisemitischen “Leserbriefe” auf dieser jüdischen Website…
Meine persönliche Einschätzung liegt wesentlich höher als diese 20%, Uri. Zum mittels Meinungsforschung erfragbaren Ergebnis kommt noch ein erheblicher Prozentsatz an Latenz, an antijüdischem Ressentiment, dem uU auch sich selbst gegenüber nicht eingestandenem Vorurteil hinzu, sowie ein nur sehr schwer nachweisbarer und so kaum erfassbarer Prozentsatz an “Philosemitismus”. Statistisch ist es auch schwer zu erfassen, wenn jemand zum Beispiel, unvermutet konfrontiert mit einem Juden, ein irgendwie eigenartiges Gefühl verspürt, meinetwegen beim Händeschütteln, sich nicht erklärt und dagegen stellt, wenn irgendwo in einer Runde abfällig über Juden gesprochen oder plötzlich Judenwitze erzählt werden, sondern, weil alle lachen, vielleicht sogar mitlacht, es gäbe da ne Menge Beispiele, so womöglich auch, wenn von der jüdischen Lobby in den USA, der sogenannten Ostküste, der jüdischen Macht, jüdischer Andersartigkeit, jüdischer Geschäftstüchtigkeit, jüdischem Reichtum usw. usf., gesprochen wird, überlegen muss, unschlüssig ist.
Haben sie Mitgefühl mit einem Palästinenser? Dazu wollte ich noch was sagen. Gefühle haben die Leute überhaupt keines ! Es ist ihnen total gleichgültig, ob Palästinenser getötet werden. Diese Leute instrumentalisieren, was man sofort erkennen kann. Wenn zum Beispiel deutsche Punks (überwiegend aus dem Osten) in den Muslimischen Markt reinlaufen, die RAF verherrlichen, und Gleichgesinnte suchen, die die Juden genauso hassen, wie Adolf. Wenn dann sogar RAF Punks mit Rechtsradikalen am gleichen Ort stehen, und Leute wie ich nach der Frage ob sie Juden seien bespuckt werden. Dann erkkent man ihn sofort wieder, den alten traditionellen Judenhass. Ich kenne einige Juden und die sind echt Klasse. Ich kenn auch einige Palästinenser. Das beste was ich den Leuten im Gazastreifen wünsche, ist ihr eigener Staat, mit einem zusätzlich von Ägypten abgetretenem Gebiet, neben Gaza. Oder hassen die Ägypter die Palästinenser ? Von keinem einzigen muslimischen Staat bekamen die Palästinenser eine Staatsangehörigkeit. In allen muslimischen Ländern wurden sie von einem Ort zu anderen gejagt. Also kann man erkennen, dass die Palästinenser den muslimischen Nachbarstaaten absolut, wirklich total egal sind, und eine unglaubliche Instumentalisierung, die jeglichen Gefühls entbehrt, stattfand, letztendlich der arabische Antisemitismus tatsächlich eine Lektüre des dritten Reichs darstellt, einschliesslich (Henry Ford, Protokolle der Weisen des Zion). Ich wünsche den Palästinensern einen “freien” Staat ohne Unterdrückung, ein endlich freies, friedliches Leben, das gleiche wünsche ich Israel. Wer will leben wie im Iran oder in Syrien. Das ist totale Diktatur und hoffentlich entwickelt sich auch in den sogenannten “Vorzeige Demokratien” die Diktatur nicht wieder, durch dei Konzernbosse.
Ich wüsste nicht, warum es so erstrebenswert sein sollte für einen von der UNRWA anerkannten Flüchtling, sich um die Nationalität des muslimischen Landes, in dem er lebt, bemühen zu sollen. Ich täte es an seiner Stelle nicht. Das würde nämlich für ihn den Verlust der Zahlungen, Lebensmittelzuweisungen etc. bedeuten, also einen erheblichen finanziellen Einschnitt für ein Stück Papier. Übrigens nahm der muslimische Staat Jordanien sehr wohl PalästinenserInnen auf und gab ihnen seine Staatsangehörigkeit – so sie sie denn wollten, s.o. Es gibt aber seltsamerweise auch in Jordanien noch Flüchtlingslager. Warum wohl?
wenn Ahmed aus Ramallah oder Gaza es wollte, er könnte es genauso haben: er muss nur einmal von herzen Jasagen dazu, dass diese alte Dame in einem Telaviver Bus auch das Recht hat, als Jüdin unter Juden in einem jüd. staat zu leben. Ohne wenn und aber.
C:Fried -
Da eben liegt Ihr Denkfehler. Die Palästinenser haben Ja gesagt ohne Wenn und Aber, als Arafat 1988 Palästina jenseits der Grünen Linie ausrief (wo es damals nur eine Hand voll Siedler gab), was einer indirekten Anerkennung Israels gleichkommt und noch mal mit allem offiziellen und gegenseitigem Brimborium 1993 schriftlich und im Nachhinein noch einmal im Konsens mit der palästinensischen Nationalversammlung.
Das war – ohne Wenn und Aber.
Wo aber blieb die Anerkennung Palästinas durch die Israelis?
Daraufhin brach massive Anti-Rabin Propaganda im religiösen Lager der Juden aus, bis hin zu den ChefEtagen in CrownHeights, die mit einem Attentat auf den vermutlich tatsächlich friedensbereiten Rabin endete, welchem eine massive Hetzkampagne inklusive einer von höchster Stelle ausgerufenen jüdischen Fathwa vorausging und seinen Kontrahenten, Netanyahu, der diesem Lager sehr nahe stand (das gleiche Lager hat für Ihn Wahlkampf betrieben, welches auch Rabin zum Din Moser und damit für vogelfrei erklärte) ins Amt brachte.
1993 gab es ungefähr 100 000 jüdische Siedler (heute 18 Jahre später sind es lt. neuester Zahlen ca. 700 000).
Diesen 100 000 jüdischen Siedlern hat Arafat damals sogar angeboten in einem zukünftigen palsätinensischen Staat bleiben zu können, falls sie wollten. Ich weiß nicht wieviel mehr Großmut man von palästinensischer Seite erwarten kann – mir fällt da nichts mehr ein.
Natürlich dachte er wie alle Welt, dass nun auch die Anerkennung eines palsätinensischen Staates auf Grundlage des modernen Völkerrechts, dem sich die Palästinenser mit diesem Schritt ergeben hatten, auch die Anerkennung Palästinas führen würde.
Extremisten, die einen solchen Friedenschluß sabotieren wollten gab es auf beiden Seiten.
Allerdings waren es auf Seiten der Palästinenser eher eine Minderheit, von der Arafat annahm, dass sie sich beruhigen würde, wenn sich dann die Erfolge seines Entgegenkommens einstellen würden.(Leider sollte diese Annahme in jeder Hinsicht konterkariert werden durch explosionsartig beschleunigten Siedlungsbau in den besetzten Gebieten). In Israel hingegen verübten diese Kreise ein tödliches Attentag auf den Präsidenten und kamen im Anschluss auch noch an die Macht.
Die Aufteilung der Sicherheitszonen im West-Jordanland, die ein weiteres großmütiges Entgegenkommen Arafats darstellte, welches es den Israelis ermöglichen sollte ihre Sicherheitsinteressen für die Siedler bis zu einem endgültigen Übereinkommen wahrzunehmen, wird bis auf den heutigen Tag missbraucht, um die ortsansässigen Palästinenser zu vertreiben und eigene Bevölkerung anzusiedeln, was nach dem Völkerrecht ein Verbrechen darstellt. Die Israelis hätten natürlich nach dem Friedensschluss anfangen müssen, ihre Bevölkerung wieder hinter die Grüne Linie zurückzuholen, aber auf keinen Fall zu expandieren und hätten sicherlich aus pragmatischen Gründen den ein oder anderen Gebietstausch mit den Palästinensern (insofern fair) vereinbaren können, um doch den ein oder anderen an Israels Grenze liegenden Siedlungsblock zu behalten.
Die Welle blutiger Attentate nahm ihren Anfang als ein jüdischer Siedler auf ein Massaker an friedlich betenden Palästinensern verübte und die Reaktion und das Gebahren der israelischen Regierung, die völlig entgegen den Erfordernissen einer Zwei-Staatenlösung, den Siedlungsbau massiv forcierte, gab den Extremisten, damals der Hamas, auf palsätinensischer Seite leider Recht, die auf die zunehmende Expansion und die zunehmende Drangsalierung der palsätinensischen Zivilbevölkerung mit einer Serie blutiger Attentate reagierte.
So – konnte das natürlich nichts werden. Bis heute sabotiert Isreal die Zwei-Staaten-lösung maßgeblich und tut nicht mal das mindeste, was ihm auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit velreihen würde, nämlich den Siedlungsbau einzustellen.
Auch Camp David 2000 kann man kaum Arafat ankreiden, zum einen war das Angebot auch lt. amerikanischer Unterhändler mitnichten das faire und großzügige Angebot, wie es von israelischer Seite behauptet wurde, auch lt. Aussagen israelischer Geheimdienste ist es Unsinn, dass Arafat die Intifada ausgerufen hätte oder das dem irgend ein Plan zu Grunde gelgen hätte. Tatsächlich war Israel seinerzeit federführend in Sachen Gewalteskalation, was ihm Anfang Oktober eine Rüge des Weltsicherheitsrats einbrachte. Weiterhin brach Arafat ja mitnichten die Verhandlungen ab, und hoffte weiterhin auf eine Verhandlungslösung und forderte UNO-Truppen zum Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung. In Taba hatte man sich Anfang 2001 fast in allen Punkten für ein Friedensabkommen geeinigt, allerdings war dies zu spät, ein paar Tage später hatten die israelischen Wähler, unter dem Eindruck der eskalierenden Gewalt (an der Israel federführend war, was viele Israelis einfach nicht wahrhaben wollen), Sharon gewählt und damit jede Aussicht auf eine friedliche Lösung abgewählt.
Mit Sharons Wahl waren alle erzielten Erfolge von Taba nur noch Makulatur. Er verweigerte jahrelang jegliche Verhandlungen, obwohl die Palästinenser mit der Wahl von Abbas, auch nach Arafats (sehr mysteriösem) Tod, weiterhin auf einen gemäßigte und entgegenkommende politische Kraft setzte.
Statt dessen zog es Sharon vor Krieg gegen die Palästinenser zu führen, fraglos mit dem Ziel das mögliche an zusätzlichem Gebietsgewinn für Israel herauszuholen.
Diejenigen, die sich dem Völkerrecht unterordneten und großmütig um des Friedens willens, sicher auch in Anbetracht der offenkundigen militärischen Unterlegenheit, waren die Palästinenser – die Israelis hingegen machen was sie wollen, missachten das Völkerrecht und eine endlose Zahl von UNO-Resolutionen, und das nicht um ihrer Sicherheit willen, sondern um Israel zu vergrößeren und die Region militärisch zu dominieren, anstatt ein Kapital partnerschaftlichen Miteinanders anzustreben, wie es auch die Friedensinitiative der Arabischen Liga im Konsens mit der PA ermöglicht hätte. Diese historische Intitiative, die die Arabische Liga über viele Jahre immer wieder erneuerte, wurde in der Knesset nicht einmal debattiert – warum, weil sie von Israel fordert, was im Prinzip die ganze Welt, auch die Amerikaner von ihm fordern, nämlich dass es einen Friedensschluss auf Grundlage der Grünen Linie akzeptiert.
Natürlich finden sie bei den Palästinensern alle Schattierungen vom friedliebenden Pragmatiker bis zum fundamentalistischen Hetzer, so wie Sie das übrigens weiß Gott nciht weniger auf israelischer Seite finden – Tatsache ist aber, dass es keinen Frieden geben kann, wenn die Israelis nicht Palsätina anerkennen – und das war es was ausstand – nicht umgekehrt.
Aus dieser leidvollen Erfahrung, zieht die Hamas heute den absolut naheliegenden Schluss, dass eine Anerkennung Israels nur am Ende von Verhandlungen stehen kann und nur insofern sie gegenseitig erfolgt, denn stellen Sie sich vor, auch die Palästinenser fordern ein Leben in Sicherheit und dafür brauche sie ebenfalls die Anerkennung ihres Staates.
Ich bin absolut für ein Leben in Sicherheit aller Menschen, Juden, Christen, Muslime oder wem auch immer – aber so wird das natürlich nichts.
Es kann nur einen gemeinsamen oder zwei Staaten nebeneinander geben und beides will Israel nicht und als weit aus stärkere Partei, welcher auch auf interantionalem Parkett bei aller Kritik keine Steine in den Weg gegelgt werden, kann es diesen UnZustand, zum Leidwesen aller Opfer desselben, jüdischer wie muslimischer, auch noch ewig weiter aufrecht erhalten. Liebermann hat es dieser Tage ja mal wieder so freimütig gesagt, man solle doch keine Lösung erwarten, man würden Konflikt weiter ‘managen’, was nichts anderes bedeutet, als endlos weiter auf den Menschenrechten der palsätinensischen Zivilbeövlkerung herumzutrampeln, um sich dann wieder im Umkehrschluss zu empören, wenn diese sich dann mitunter ebenfalls gewaltsam wehrt.
Hinter dem Pathos, des ewigen verfolgten Juden, der nur ein Opfer ist und doch nur friedlich in Sicherheit leben will, verbergen sich nun einmal im Kontext dieses Konflikts sehr handfeste Interessen, die niemand so gerne in den Focus rücken will, da sie ein ganz anderes Bild auf den angeblich unslösbaren Konflikt werfen. sie sind aber vollkommen offensichtlich – Expansive Vereinnahmung von Gebieten und Ressourcen.
Lt. Konfliktforschung kommt ein Konflikt dann zu keinem Ende, wenn eine Partei, einen handfesten Vorteil von dem Konflikt hat, insofern, so wie hier, auf dieser Seite auch noch die ganze Macht liegt -kann das in der Tat ewig so weitergehen.
Und so sieht dann der friedliche israelische Alltag für die Palästinenser in den besetzten Gebieten zBsp. aus:
Israel zerstört ein palästinensisches soziales Zentrum, das mit spanischer Hilfe gebaut worden war. – Wie diplomatische Quellen und das Israelische Komitee gegen Häuserzerstörung (ICAHD) der Agentur EFE gegenüber angaben, hat Israel heute im Morgengrauen in Anata im Westjordanland etwa 10 palästinensische Wohngebäude und Einrichtungen zerstört, darunter ein Gemeindezentrum und ein Haus, das von spanischen Freiwilligen mit Finanzierung durch die Spanische Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) gebaut worden waren.
Eines der zerstörten Gebäude war das Heim einer 17-köpfigen Familie, die auf die Straße getrieben wurden, ein weiteres das “Friedenszentrum” oder Beit Arabiya, wo ICAHD Veranstaltungen zur Verteidigung der Menschenrechte durchführt., sagte der Agentur EFE gegenüber der Co-Direktor der ONG, Itay Epstein.
Dutzende internationale Freiwillige kommen im Sommer ins Beit Arabiya, um in einem von AECID finanzierten Projekt beim Wiederaufbau von Israel zerstörter Wohnhäuser mitzuarbeiten.
”Diese Tat ist Teil der systematischen Verfolgung der Menschenrechtsbewegungen und ist nur ein weiterer Beweis, dass in diesem Land das Gesetz des Dschungels herrscht”, erklärte EFE gegenüber Meir Margalit, Mitgründer der NGO und Stadtrat in Jerusalem für die pazifistische Partei Meretz.
Beit Arabiya, erklärte er, “ist ein Wahrzeichen, es beherbergt Aktivitäten für den Frieden, Konferenzen, Treffen zwischen Israelis und Palästinensern und Aktivisten aus der ganzen Welt. Es ist das fünfte Mal, dass man es zerstört, und wir werden es wieder aufbauen.”…..
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=37437
So sieht das israelische ‘Sicherheitsbedürfnis’ aus. Es ist absurd.
Zu Extemisten und Fundamentalisten auf allen Seiten, jüdischen, muslimischen und christlichen kann man nur konstatieren, wenn ihre Anhänger so wild auf ein Armageddon (ob nun gegen Amalek, Juden oder wen auch immer) sind und genügend Leute mitmachen, dann ist es wohl eines Tages unausweichlich. Anscheinend scheinen alle ihre Adepten nicht fähig zu sein, sich aus Überlieferungen zu lösen, die so eines Tages blutige Realität werden könnten, womöglich ein Ende der drei bestehenden abrahamitischen Relgionen, die anscheinend gemäß Teilen ihrer Überlieferung aufeinander zu rasen, wie drei ungebremste D-Züge im Bermuda-Dreieck der Religionen.
Ich bin für Vernunft, gesunden Menschenverstand, Fairness und Miteinander und das schließt gar niemanden aus. Dass es Hitzköpfe und Schatten in allen Kulturen und Religionen gibt, ist doch offensichtlich, es gibt aber niemanden der einen daran hindern würde dem zu erliegen und auch nicht das zur gegenseitigen Aufhetzung zu missbrauchen.