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“Christen” und Christen in Ungarn

Ein Vortrag über das Erstarken der national-sozialistischen Jobbik-Partei bringt mich dazu, auch ihr Wochenmagazin „Barikad“ zu lesen…

Von Karl Pfeifer

Jubilierend berichteten sie Abend, dass der Fastenvortrag von Rabbiner Rivon Krygier in der Pariser Kathedrale Notre-Dame – wie die katholische Tageszeitung La Croix berichtet – von einer Gruppe von „Traditionalisten“ gestört wurde. Die vom Holocaust leugnenden Bischof Richard Williamson angeführte Piusbruderschaft lobte „den Glauben und den Mut“ der Störer, denn die Kathedrale von Paris sei „weder eine Synagoge noch ein Freimaurertempel“.

Doch der Vortrag fand statt und viele Katholiken entschuldigten sich für diese Störung, wie La Croix berichtet.

In Ungarn weht leider ein anderer Wind, dort konnte „Barikad“ mit einem Titelblatt erscheinen, das die Statue des katholischen Heiligen St. Gellert am Gellertberg in Budapest zeigt. Doch anstatt das Kreuz hebt dieser eine Menora hoch. Die Erklärung prangt auch am Titelblatt: “Budapest, erwache! Ist es das, was ihr wollt?”. Mit einer derartigen Fotomontage will Jobbik die Budapester aufhetzen und ein drohende jüdische Herrschaft an die Wand malen.

Die ungarische katholische Kirche schweigt dazu, wie sie auch zu anderen Hasspredigten solcher „Christen“ schweigt. Wenn es darum geht Wahlempfehlungen abzugeben, sind ihre Würdenträger nicht so schweigsam.

Das ist natürlich nicht die einzige antisemitische Publikation von Jobbik. In der nördlich von Budapest gelegenen Kleinstadt Szentendre befindet sich im Schaukasten* von Jobbik krude antisemitische Hetze, da wird sogar Viktor Orbán, der Vorsitzende der völkischen Fideszpartei angegriffen, weil er einen Rabbiner getroffen hat.

Ein Einwohner von Szentendre hat den dafür verantwortlichen Parlamentskandidaten von Jobbik Dr. András Filó bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Diese muss auf die Anzeige binnen drei Tage antworten. Man kann gespannt sein, ob ein Verfahren wegen dieser Hetze gegen Dr. Filó eröffnet wird.

* Aus dem Schaukasten:
Das berühmte Plakat mit Schimon Perez im Davidstern und dem Slogan (frei übersetzt): “Okkupier doch deine Mutter, aber nicht unser Vaterland!” (Foglalod a kurvaanyádat, de nem a mi hazánkat!, mehr dazu hier)
Ein Titelblatt der rechtsextremen Zeitung “Magyar Jelen” mit Schlagzeile: “Heimlicher Ausverkauf der ungarischen Erde an die Juden” (Titokban árusítják ki a magyar földet a zsidóknak)
Ein Zeitungsausschnitt (?) mit Schlagzeile: “Die Antwort von Fidesz auf den Bevölkerungsschwund: Orthodoxe Juden ins Land holen!” (Fidesz-válasz a népességfogyásra: Hozzunk be ortodox zsidókat!)
Und zwei antisemitische Propagandaflugblätter á la Stürmer aus den 1930ern: Auf dem einen steht in rosa Schrift: “Leute, wollt Ihr etwa solche im Parlament haben???” (Emberek ezeket akarjátok a parlamentbe???) Und auf dem anderen sitzt ein fetter Bankier auf einem Globus, und dabei steht: “Die Waffe des Juden ist das Geld! Gib dem Juden keine Waffe in die Hand!” (A zsidó fegyvere a pénz! Ne adj fegyvert a zsidók kezébe)
Dann sieht man noch Fidesz-Vorsitzenden Viktor Orbán mit Kippa, wie er orthodoxen Juden die Hand schüttelt, und den sozialistischen Ex-Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány, ebenfalls mit Kippa (als Illustration für die “Judenfreundlichkeit” ihrer Parteien.)

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66 comments to “Christen” und Christen in Ungarn

  • Robert Schlickewitz

    Danke, Herr Pfeifer, für diesen ebenso schmerzlichen wie interessanten Beitrag.
    Was Ungarn, das ich häufig bereist und in dem ich auch wunderbare Menschen kennen gelernt habe, braucht, wäre eine Internetplattform wie haGalil, in ungarischer Sprache, um jene Anständigen noch besser zu informieren und mit guten Argumenten gegen die Nationalisten und Judenhasser zu versorgen.

  • Brutus

    Das ist mir neu, dass die Piusbruderschaft von Williamson angeführt werde. Der hat dort nichts zu vermelden und die seine Ämter schon seit über einem Jahr abgegeben. Keines seiner bisherigen Ämter entsprach der Führungsposition. Wer solch leicht einsehbare Irrtümer verbreitet, dem sollte man ohne Prüfung seiner Aussagen keinen Glauben schenken.

  • Karl Pfeifer

    @Robert Schlickewitz@ es gibt eine vorzügliche ungarische Website http://www.galamus.hu und mehrere sehr gute englisch und deutschsprachige Websites, die über die aktuelle Lage in Ungarn informieren
    @Brutus@ Williamson wurde in die katholische Kirche aufgenommen und ist somit einer der Anführer der Piusbruderschaft. Ich habe nicht vernommen, dass er aus der katholischen Kirche ausgeschlossen oder dass er nicht mehr Bischof ist. Er hat nicht alle Ämter abgegeben
    http://www.online-tv-hi-aktuell.de/nachrichten/nachrichtenkirche2.htm
    d.h. er ist einer der Anführer der Piusbruderschaft.
    Zur Piusbruderschaft siehe auch
    http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich
    /papst_rehabilitiert_fundamentalistische_bischoefe_1.1773422.html
    Und wenn Sie Fehler finden in meinem Artikel, bitte nennen Sie diese. Da bin ich gespannt. Im übrigen hetzen die ungarischen Nationalsozialisten auch gegen den Kardinal Peter Erdö, der das Kreuzstellen von Priestern mit Jobbik implizit verurteilt hat.

  • E. Schultz

    Die Fidesz-Partei ist national-konservativ, aber nicht völkisch oder rechtsextrem, im Gegensatz zu Jobbik. Ich finde es nicht in Ordnung, diese Legende immer wieder aufzuwärmen.

  • Karl Pfeifer

    E.Schultz, worauf es ankommt ist nicht auf die Selbstdefinition, sondern was Fidesz charakterisiert. Und nicht nur ich charakterisiere diese als völkisch. Hier nur zwei Zitate. Ich könnte natürlich noch mehr Beweise bringen, dass meine – und die Einschätzung von M. Marsovszky – richtig ist.
    Im übrigen ist ja Fidesz die Taufpatin von Jobbik, das hat jetzt auch der Fidesz nahe stehende antisemitische Journalist Zsolt Bayer mit seinem offenen Brief an Gábor Vona bestätigt
    Ich empfehle sehr die Website aus der ich hier zitiere
    Die deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky antwortet auf die Frage:
    Sie sagen, Völkische fänden sich auch bei “Fidesz”…
    M.Marsovszky: So ist es. Die große Partei Fidesz, die bei den Europawahlen weit über 50 Prozent erhalten hat, wird in ausländischen Medien nur sehr selten als extrem rechts völkisch bezeichnet, weil sie Mitglied der Europäischen Volkspartei ist. Fidesz-Chef Viktor Orbán ist EVP- Vizepräsident. Fidesz vermischt extrem rechte Positionen sehr geschickt mit rechtspopulistischen Standpunkten, sodass der eindeutige Nachweis über ihren Rechtsextremismus oft sehr schwerfällt. Fidesz grenzt sich zwar auf der rhetorischen Ebene halbherzig von Jobbik ab, aber auf der kommunalen Ebene koalieren beide Parteien vielfach miteinander, in bis zu 100 Fällen. Manche Fidesz-Mitglieder äußern sich eindeutig antisemitisch
    und rassistisch, wobei sich ihr Hass etwas verklausulierter äußert. Orbán selbst spricht von “arteigenen Magyaren”, und die geplante Einführung des “three-strikes law”, das nach USamerikanischem Vorbild rückfällige Straftäter härter bestrafen soll, richtet sich eindeutig gegen die “Roma-Straftäter”, vor denen er warnt. Viele Fidesz- Politiker arbeiten mit antisemitisch konnotierten Dichotomien wie “gut”–”böse”, “hell”–”dunkel”, “Engel”–” Satan”. Wichtige Themen, die Fidesz – im Unterschied zu Jobbik – weniger direkt ausspricht, sondern über die Fidesz-nahen Medien kommunizieren lässt, sind auch die Rückverstaatlichung von privatisiertem Eigentum oder die Verweigerung der Schuldentilgung gegenüber der EU. Die EU-Kritik von Fidesz ist eindeutig antisemitisch konnotiert und sehr stark mit der Jobbik- Argumentation kompatibel. Fidesz denkt außerdem in Kategorien von “Großungarn”. Ich meine, dass Fidesz in hohem Maß dafür verantwortlich ist, dass die rechtsextreme Szene in Ungarn zu einer relevanten politischen Kraft wurde.
    http://antifa-hungary.blogspot.com/2009/11/arteigene-magyaren.html

    aus einem Interview des german-foreign-policy.com mit Magdalena Marsovszky:

    gfp.com: Man hört, Orbán wolle nach dem Regierungsantritt die Verfassung ändern?

    Marsovszky: Viktor Orbán betont in seinen Reden immer wieder, dass er die Nation “einigen” will. Am 16. Dezember sprach er in der Stadt Zenta in der Vojvodina, wo eine ungarischsprachige Minderheit lebt, davon, dass er alle Magyaren zusammenführen werde – also das, was diejenigen versäumt hätten, die die Nation wie eine Rabenmutter behandelten, nämlich Sozialisten und Liberale. Orbán will vermutlich den sogenannten Auslandsungarn die ungarische Staatsbürgerschaft verleihen. Außerdem sprach er kürzlich von einem gemeinsamen magyarischen Wirtschaftsraum. Der Ausdruck spiegelt eine Art Lebensraumideologie wider. Orbán hat schon vor einigen Jahren von einem “wirtschaftlichen Lebensraum im Karpatenbecken” gesprochen. Unlängst hat er außerdem betont, dass er die Verfassung ändern will, um die Nation auch nach innen wieder zu “einen”.

    gfp.com: Worum geht es genau?

    Marsovszky: Orbán sagt, die Verfassung sei ihm zu technokratisch, es fehle ihr die Seele. Er betont immer wieder, die christlichen Werte würden zu wenig vertreten. Das kann nichts anderes bedeuten, als dass Orbán in die Verfassung die Lehre von der Heiligen Ungarischen Krone aufnehmen will, eine völkisch-mythische Lebensraumideologie aus dem 19. Jahrhundert. Diese Lehre spielt in allen Äußerungen der Völkischen eine entscheidende Rolle. Sie besagt im Kern, dass das gesamte “ungarische Volk” – und darunter werden auch die ungarischsprachigen Minderheiten im Ausland verstanden – eine völkisch-mythische Einheit sei. Alle rechtsnationalen Gruppierungen betrachten die Lehre von der Heiligen Ungarischen Krone und nicht die demokratische Verfassung als geltende Rechtsgrundlage. Die Krone selbst ist seit dem 19. Jahrhundert eine politisch-mythisch aufgeladene Reliquie und wurde besonders zwischen den Weltkriegen Objekt einer sakralen Verehrung. Die Resakralisierung der Krone erfolgte im Jahr 2000 während Orbáns erster Amtszeit. Die Krone wurde damals feierlich aus dem Nationalmuseum in das Parlament überführt, wo sie heute noch steht. Mit diesem Akt wurde die völkische Lehre von der Heiligen Ungarischen Krone aktualisiert; die Krone ist seitdem wieder mehr als nur ein Museumsstück und soll im Parlament nach den Vorstellungen der Völkischen und zum Ärger der Demokraten die Einheit der Nation symbolisieren. Mitglieder völkischer Organisationen legen ihren Eid gewöhnlich auf die Heilige Ungarische Krone ab.
    http://antifa-hungary.blogspot.com/2010/01/lebensraum-karpatenbecken.html

  • Die Menscheit lernt, oder will nicht lernen? aus der Geschichte! Es ist schon schlimm genug was in der katholischen Geschichte passiert ist oder noch passieren wird. Hier würde (müßte!) eine starkes Wort von Herrn Prof.Ratzinger vulgo Bendedikt VI gesprochen werden. Will die Christenheit wieder ,und ganz speziell die katholische Kirche, den gleichen Fehler machen den sie in den vergangenen Jahrhunderten und Jahren gemacht hat??! Armes Ungarn!

  • E. Schultz

    Herr Pfeifer, ich bin immer kritisch hinter den Selbstdefinitionen der Parteien. Dennoch erscheint mit eine solche Charakterisierung der Fidesz absolut unangemessen.

    Im Interview heißt es unter anderem: “Orbán sagt, die Verfassung sei ihm zu technokratisch, es fehle ihr die Seele. Er betont immer wieder, die christlichen Werte würden zu wenig vertreten. Das kann nichts anderes bedeuten, als dass Orbán in die Verfassung die Lehre von der Heiligen Ungarischen Krone aufnehmen will, eine völkisch-mythische Lebensraumideologie aus dem 19. Jahrhundert.” Das ist in meinen Augen schon ein sehr kühner Rückschluß, daß jemand, der tatsächlich immer wieder beklagt, daß die EU als Bindeglied zwischen den einzelnen Staaten viel zu sehr auf das Geld setze als auf christliche Werte, damit automatisch schon eine “völkisch-mythische Lebensraumideologie aus dem 19. Jahrhundert” vertritt. Über die Einschätzung, ob die EU stärker auf die christlich-abendländischen Traditionen setzen sollte, kann man natürlich streiten, dennoch ist es absolut überspitzt, deshalb jemanden gleich in ein solches Licht zu rücken. Im übrigen argumentieren führende CSU-Politiker und die Paneuropa-Union in dieser Frage auch nicht anders. Oder würden Sie sagen, daß für diese die gleiche Einschätzung gilt?

    Streiten kann man sicherlich auch über die Vergünstigungen, die unter Orban den Madyaren, die außerhalb der Staatsgrenzen des heutigen Ungarn leben, gewährt wurden, allein man darf nicht vergessen, daß die familiären Bindungen des 1920 nun wirklich arg terstückelten Landes nach wie vor sehr eng sind. Die in dem Interview angedeutete Frage nach einer tatsächlichen Veränderung der Grenzen stllt sich aber überhaupt nicht.

    Daß es Rechtsaußen-Mitglieder bei der Fidesz gibt, bestreite ich nicht. Allerdings stellen wir, obwohl ja Untersuchungen der vergangenen Jahre gezeigt haben, daß es auch antidemokratische Auffassungen in den Reihen von SPD und CDU (also in der Mitte der Gesellschaft) gibt, damit auch nicht gleich dadurch den Gesamtcharakter dieser Parteien in Frage. Es kommt dabei doch sehr auf den Anteil dieser Positionen an. Falls Sie neuere Meinungsumfragen dazu kennen sollten, würde ich mich über einen Link bzw. einen Mitteilung freuen.

    Zuletzt sollte man zum Verhältnis von Fidesz zu Jobbik für die deutschen Leser zumindest erklären, daß dieses ähnlich ist wie von der CSU zu den alten Republikanern, die ja ursprünglich auch mal aus einer Abspaltung der CSU entstanden.

  • Karl Pfeifer

    @E.Schultz@ ein kurzer Artikel ist keine politologische Abhandlung. Ich bleibe also bei meiner Definition. Es geht nicht um rechtsextremistische Individuen bei Fidesz, sondern darum was diese Partei postuliert und wie ihre Praxis ist.
    Und es ist lächerlich von mir zu fordern, dass ich in einem Artikel über Jobbiks antisemitische Wahlagitation eine politologische Erklärung über das Verhältnis von Fidesz zu Jobbik abgebe. Das was Fidesz treibt und getrieben hat, die Straße zu mobilisieren – die sich bald gegen sie wenden wird – die in ihren Medien betriebene antisemitische Hetze,die St.Stephan Krone Ideologie und einiges mehr machen aus ihr eine völkische Partei mit einigen wenigen bürgerlich-konservativen Einsprengseln.

  • E. Schultz

    “Und es ist lächerlich von mir zu fordern, dass ich in einem Artikel über Jobbiks antisemitische Wahlagitation eine politologische Erklärung über das Verhältnis von Fidesz zu Jobbik abgebe.”

    Das habe ich nun wirklich nicht gefordert, diese Reaktion ist schon arg polemisch.

    Ich habe lediglich gefragt, ob Ihnen aktuelle sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu Fidesz bekannt sind, in denen der Anteil der Mitglieder mit völkischen Positionen innerhalb der Partei aufgezeigt wird, den man dann wiederum mit anderen Parteien vergleichen könnte. Denn dies wäre in der Tat eine größere Hilfestellung bei der Frage nach der konkreten politischen Einschätzung, als – wie Sie selbst schreiben – doch die Sachverhalte arg verkürzende Interviews.

    Mit einem Beitrag, der sich primär mit Jobbik beschäftigt, hat dies freilich nur am Rande etwas zu tun, da haben Sie natürlich recht.

  • Karl Pfeifer

    Danke E. Schultz, dass Sie das einsehen, dass mein Thema im obigen Artikel nicht Fidesz sondern Jobbik war. Im übrigen definieren sich viele Fidesz-Mitglieder selbst als “népi” also völkisch.

  • [...] This post was mentioned on Twitter by J-Comm . J-Comm said: “Christen” und Christen in Ungarn: Ein Vortrag über das Erstarken der national-sozialistischen Jobbik-Parte… http://bit.ly/cltEX9 Hagalil [...]

  • pmn

    Williamson hat in der katholischen Kirche kein Bischofsamt. Er ist lediglich Weihbischof, dies bleibt er bis zu seinem Lebensende, da die Bischofsweihe ein Sakrament darstellt, dass nach katholischer Lehre niemals verloren oder aberkannt werden kann, nicht einmal vom Papst. Ebenso wie z.B. die Taufe, diese kann selbst durch Kirchenaustritt oder eine Exkommunikation nicht rückgängig gemacht werden. Williamson bliebe selbst nach einem Kirchenausschluss weiterhin Weihbischof. Die Formulierung: “Die vom Holocausleugner Williamson angeführte Piusbrüderschaft” ist natürlich Quatsch.

  • Karl Pfeifer

    Jobst Paul schreibt dazu: “;Als Benedikt XVI. im Januar 2009 die Exkommunikation der Pius-Bruderschaft und damit jene des durch Marcel Lefèbvre zum Bischof geweihten Richard Williamson zurücknahm, war ihm – aus seiner Funktion als Vorsitzender der Glaubenskongregation – der fanatische Antisemitismus des anglikanischen Konvertiten und dessen Leugnung der Shoah gründlich bekannt. Auch wenn die Spitzfindigkeit des Vatikan zutreffen mag, dass dem Papst die a k t u e l l s t e Holocaust-Leugnung Williamsons >>zum Zeitpunkt der Aufhebung der Exkommunikation<< unbekannt war, waren die wiederholten Hinweise aus dem Vatikan viel wichtiger, dass bei der Aufhebung der Exkommunikation die Schoah oder deren Leugnung keinerlei Rolle spielten.
    Offenbar sind die christlichen Quellen der Übertrumpfung des Judentums weiterhin aktiv, aus denen das antisemitische Syndrom und damit das kulturelle Paradigma der Ausgrenzung insgesamt ihre theologische Energie und ihre soziale Legitimation beziehen.”; Soweit Jobst Paul
    Auch die Argumentation von pmn ist voll der Rabulistik. Williamson ist und bleibt, ob sie das anerkennen oder nicht der bekannteste Anführer der Pius-Bruderschaft. Sein Vorgesetzter bei der Pius-Bruderschaft ist Bernard Fellay.
    Aber ein Weihbischof ist – wie sie pmn es auch drehen und wenden – ein Anführer dieser Bruderschaft.
    Und der Weihbischof leugnet weiterhin den Holocaust und macht offensichtlich, dass dieser krude Antisemitismus von der katholischen Kirche leider toleriert wird, ja man kann in diesem Fall sagen belohnt wird.
    http://dokmz.wordpress.com/2010/02/01/pius-bruderschaft-williamson-leugnet-beharrlich-den-holocaust/

  • pmn

    Innerhalb der katholischen Kirche hat Williamson – ebensowenig wie die anderen drei Bischöfe der Pius-Brüderschaft – keinerlei bischöflichen Funktion. Sie gelten derzeit als “suspendiert”. Dieser “Anführer” hat also nichts zu melden.

    Ich gebe allerdings zu, dass, da ja die anderen Bischöfe der Piusbrüderschaft derzeit auch “suspendiert” sind, er zumindest hinter diesen nicht zurücksteht. (Allerdings ist ihm auch innerhalb der Pius-Brüderschaft untersagt, sich zu historischen Themen zu äussern.)

  • Karl Pfeifer

    @pmn@ dann ist ja – Ihrer Meinung nach – alles paletti.
    Doch die giftige Saat des Antisemitismus darf die Pius Bruderschaft säen. Und dann kommen solche Apologeten wie Sie, die beckmesserisch an einem Wort hängen bleiben und uns vergessen machen wollen, was die Pius-Bruderschaft verkörpert. Und was soll die Bemerkung Williamson darf sich zu historischen Themen nicht äußern. Damit bestätigt man ja die Holocaustleugner, die behaupten, man dürfe über Geschichte nicht diskutieren. Also diese Heuchelrede kennen wir nur zu gut. Was in Ungarn vorgeht ist ein Skandal.
    Und die katholische Kirche ruft – implizit versteht sich – ihre Anhänger dazu auf die völkische Fidesz zu wählen.

  • Robert Schlickewitz

    Und in Polen duldet ebendieselbe katholische Kirche stillunterstützend (und nicht etwa nur stillschweigend!), dass Pater Rydzyk und seine Mitarbeiter im Frommenprogramm seines der christlichen Gottesmutter gewidmeten Radiosenders regelmäßig Hass und Verdammnis gegenüber Juden und Israel predigt.

    Wie nur lässt sich diese radiophone Dauerattacke des bösen Willens mit der erklärten Absicht bzw. dem Wunsch des Vatikan vereinbaren, einer Aussöhnung mit dem Judentum nicht im Wege stehen zu wollen?

    Auch in Polen ruft übrigens die katholische Kirche vor Wahlen dazu auf die “richtige” Partei zu wählen.

    Die als Ideal der Moderne erkannte Trennung von Kirche und Staat bleibt wohl für manche Europäer (uns Deutsche keineswegs ausgeschlossen!) auf Dauer entfernter als der Mond.

  • Brutus

    Williamson hat auch innerhalb der Piusbruderschaft seit über einem Jahr keinerlei Ämter mehr inne. Damit bleibt diese Aussage falsch. Ebenso war er auch nie Leiter der Piusbruderschaft, sondern Fellay. Irrtum bleibt Irrtum. Auch spricht es nicht für Sie, Pfeifer, wenn Sie einen derartigen Irrtum nicht auszuräumen bereit sind. http://www.sueddeutsche.de/politik/954/457612/text/
    Abgesetzt wurde er sogar von einem Priester, namentlich Christian Bouchacourt. Also nicht nur Fellay stand über ihm, sondern auch der Distriktsobere von Südamerika. Dies bestätigen auch DIE ZEIT bestätigen: http://www.zeit.de/online/2009/07/williamson-abberufung-merkel-anruf.
    Sie können sich auch noch durch einen Anruf in Menzingen, dem Sitz der Piusbruderschaft (Schweiz) informieren.
    Die Aussage ist falsch und bleibt falsch, egal wie Sie es winden und drehen. Das spricht nicht für Sie…

  • Brutus

    “@Brutus@ Williamson wurde in die katholische Kirche aufgenommen und ist somit einer der Anführer der Piusbruderschaft. Ich habe nicht vernommen, dass er aus der katholischen Kirche ausgeschlossen oder dass er nicht mehr Bischof ist. Er hat nicht alle Ämter abgegeben
    http://www.online-tv-hi-aktuell.de/nachrichten/nachrichtenkirche2.htm
    d.h. er ist einer der Anführer der Piusbruderschaft.
    Zur Piusbruderschaft siehe auch
    http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich
    /papst_rehabilitiert_fundamentalistische_bischoefe_1.1773422.html”

    Beider Links sind unbrauchbar, da diese Ihre Aussage nicht stützen…

  • Hallo Leute, was regt Ihr Euch Beiden so auf???. Begreift doch endlich, die Christenheit, vorallem die Katholische Kirche ist antijüdisch eingestellt, das hat bis jetzt auch das Zweite Vaticanum nicht ändern können!?!Solange Herr Prof.Ratzinger als “Stellvertreter Christ”!! regiert wird sich daran kaum etwas ändern. Spart Eure Lebensenergie und freut Euch auf den Frühling!!

  • Yael

    Der in Regensburg wegen Volksverhetzung angeklagte Bischof Richard Williamson leugnet laut einem «Spiegel»-Bericht weiterhin den Holocaust. In internen E-Mails der streng konservativen Piusbruderschaft habe Williamson die Vergasung von sechs Millionen Juden als «eine Riesenlüge» bezeichnet, berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab. Darauf sei «eine ganz neue Weltordnung aufgebaut worden».

    http://www.news-adhoc.com/piusbruder-bischof-williamson-leugnet-weiter-den-holocaust-idna2010013079659/

  • Karl Pfeifer

    @Brutus@ wie immmer sie versuchen radikalen Antisemitismus zu verharmlosen, radikale Antisemiten als unbedeutende Messdiener darzustellen. Die Piusbruderschaft ist radikal antisemitisch und noch einiges.
    Und jetzt sollten wir tatsächlich diese Diskussion beenden.
    Natürlich ist solch ein Skandal, wie der um Williamson nicht erwünscht. Doch man läßt die Pius-Bruderschaft und viele andere Antisemiten gewähren. Ich denke da an Radio Maria in Polen.

  • Brutus

    Wenn alles nicht mehr hilft, packt man die Antisemitismuskeule aus! Das ist Ablenkung ohne auf die Sache einzugehen.

    Die Ansichten von Williamson, teilen die meisten Anhänger und Mitglieder der Piusbruderschaft nicht. Wegen seiner Ansichten wurde er ja auch abgesetzt.

    Sie begehen zwei Fehler:

    Es ist Fakt, dass Williamson die Piusbruderschaft NICHT anführt noch angeführt hat.

    Thomas lügt.
    Thomas ist ein Journalist.
    Alle Journalisten lügen.

    Williamson ist ein Antisemit.
    Williamson ist ein Piusbruder.
    Alle Piusbrüder sind Antisemiten.

    Erkennen Sie den Fehler! Unzulässige Verallgemeinerung! Genau so argumentieren Sie!

    Wenn Sie Nachhilfe für Syllogismen brauchen, empfehle ich:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Syllogismus#Syllogismen_aus_moderner_Sicht

  • Robert Schlickewitz

    Ja, Frater Brutus, Herr Pfeifer hat vollkommen recht, wenn er auf den katholischen Sender in unserem Nachbarland verweist.
    Lesen Sie mal über den ganz legalen römisch-katholischen Antisemitismus, gegen den anscheinend aus der Gemeinde der moralisch so hoch stehenden “Alleinseligmachenden” kein wirksamer Einwand kam (und kommt), denn die Sendungen werden auf gleichbleibend niedrigem (volksverhetzendem)Niveau fortgesetzt.

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/4132

    Wäre es nicht Ihre Pflicht als guter Katholik, der Sie doch offensichtlich sind, Bruder Brutus, hier seine Stimme zu erheben und den eigenen Genossen Einhalt zu gebieten?

    Oder sind Sie, Frater Brutus, ebenfalls, der Ansicht, dass “Juden unser aller Unglück” sind?

  • Karl Pfeifer

    Die Piusbruderschaft sind alle Philosemiten, es sind nur die bösen Juden, die ihnen Antisemitismus anhängen und auch die Erneuerung des Karfreitagsgebetes, dass Gott doch die Augen der Juden öffnen möge ist nur zum Wohl der Juden wieder zugelassen und wieder einmal wollen die bösen Juden nicht …. und so weiter und so fort. Auch wenn Sie diese Mantra tausendmal herunterleiern wird sie nicht glaubhafter.
    Brutus, glauben Sie wirklich, dass die Leser von Hagalil Vollidioten sind und nicht wissen, das Williamson erst gemaßregelt wurde, als der Skandal schon groß war?

  • Yael

    Williamson leugnet weiter den Holocaust

    Unbelehrbarer Bischof: Auch ein Jahr nach seiner Holocaust-Leugnung hält der Brite Richard Williamson nach SPIEGEL-Informationen an seinen umstrittenen Thesen fest. Aus Mails der erzkonservativen Piusbruderschaft geht hervor, dass Williamson “die sechs Millionen Vergasten” für “eine Riesenlüge” hält.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,674964,00.html

  • Brutus

    @Robert
    Sie haben unsere inhaltliche Debatte, um die Tatsache, dass Herr Pfeifer fälschlicherweise Williamson als Anführer der Piusbruderschaft bezeichnet und von diesem auf alle Mitglieder und Anhänger schließt nicht verstanden.
    Thema verfehlt. Sie lenken ab!

  • Karl Pfeifer

    @Brutus@ ist Bischof Richard Williamson jetzt Hausmeister in Hintertupfing? haben Sie außer meiner Charakterisierung dieses Bischofs nichts dazu zu sagen, dass ungarische Neonazi ganz begeistert von der Piusbruderschaft schwärmen, weil ihre Mitglieder einen Vortrag eines Rabbiners störten?
    Sie glauben doch nicht, dass die Leser Ihnen das abnehmen, wenn Sie wie ein krächzendes Gramophon, dessen Nadel auf der Schallplatte steckenbleibt, immer wieder krächzen, Bischof R.W. ist kein Anführer?

  • Robert Schlickewitz

    @frommbruder brutus

    Sie sind unaufmerksam, Brutus! Setzen, sechs!

    Ich hatte einen Einwand von Herrn Pfeifer aufgegriffen und weiterentwickelt, eine durchaus legitime Teilnahme an einer offenen Diskussion.

    Auf den bedauerlicherweise immer noch überall anzutreffenden krankhaften Antisemitismus zu vieler europäischer Katholiken einzugehen, kann unmöglich Themaverfehlung sein, sondern ist vielmehr Themavertiefung.

    Sie sollten sich was schämen, den geistig-geistlichen Hintergrund, der einen Williamson hervorbrachte und unterstützte, noch zu verteidigen.

    Haben nicht die in der Nähe Regensburgs residierenden Piusbrüder den Briten zu sich eingeladen, wo dann jenes ‘erhellende’, Alles ans Tageslicht bringende Interview mit den Mitarbeitern des schwedischen Fernsehens entstand? Also genoss Williamson sehr wohl die Unterstützung der Piusbrüder.

    Sie versuchen hier ebenso überflüssigerweise wie vergebens mit Ihrer Wortklauberei Herrn Pfeifer unglaubwürdig zu machen. Herr Pfeifer ist ein langjähriger, angesehener, seriöser Journalist und Mitarbeiter von haGalil, der das, was er schreibt auch immer belegt hat.
    Lassen Sie’s daher bleiben, ihn mit Ihren lächerlichen Anwürfen zu verunglimpfen.
    HIER überzeugen Sie jedenfalls niemanden!

    Nicht nur hier, in ganz Europa pfeift Euch unverbesserlichen Ewiggestrigen ein immer eisigerer (und hoffentlich bald tödlicher) Wind entgegen.
    Eure Zeit, Ihr Ultramontanen, Ihr minderheiten- und modernefeindlichen Haßprediger ist abgelaufen, Ihr habt es nur noch nicht begriffen.

    Das dritte Jahrtausend kann auf Leute, die im MA zu Hause sind, verzichten.

  • Brutus

    @ROBERT
    Kommen Sie jetzt auch noch mit der Antisemtismuskeule?!
    Zitieren Sie mich bitte mit der Aussage, in der ich antisemtisch gewesen sein soll, und verleumden Sie mich nicht als Antisemiten ohne irgend eine Tatsache zu nennen, die darauf hindeutet.
    Mit welcher Aussage soll ich Williamson verteidigt haben? Das ist auch ein haltloser Vorwurf, der durch keine meiner niedergeschriebenen Aussagen zu rechtfertigen ist. Sie verleumden und beleidigen ohne dies mit Tatsachen zu belegen. Oder ist man jetzt auch schon ein Antisemit, wenn man eine Aussage eines Semiten für unrichtig erklärt?! Ich bin selbst jüdischer Abstammung…

    Mir geht es lediglich darum, dass ein Irrtum aufgeklärt wird. Eine Aussage sollte mit der Wirklichkeit übereinstimmen. (Formaler Wahrheitsbegriff aus der Philosophie). Das gehört auch zu seriösem Journalismus, präzise zu recherchieren, falls ein Irrtum vorliegt, diesen einzuräumen und zu berichtigen und nicht gegen die Regeln der Logik zu verstoßen. Pauschalisierungen (Verstoß gegen die Regeln des Syllogismus) haben nichts mit Seriösität zu tun.

    Ob eine Person in einer Organisation eine Führungsposition inne hat oder nicht, hat nichts mit Wortklauberei zu tun. Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ist.

    Bleiben Sie sachlich und lassen Sie die Antisamtismuskeule liegen, bevor Sie damit auf einen Juden einschlagen.

    @Pfeifer
    Sie scheinen mit Polemik umgehen zu können. Hätten Sie aufgehört, Ihren Irrtum als die Wirklichkeit zu verkaufen, hätte ich auch nicht mehr auf Berichtigung beharren können.

  • simcha

    “Oder ist man jetzt auch schon ein Antisemit, wenn man eine Aussage eines Semiten für unrichtig erklärt?! Ich bin selbst jüdischer Abstammung… bevor Sie damit auf einen Juden einschlagen.”

    ein Jude würde nie einen anderen Semiten nennen oder Juden als Semiten bezeichnen, auch der Ausdruck “jüdische Abstammung” kommt sehr seltsam rüber. tut mir leid, daß ich ihnen das schon allein deswegen nicht abnehme. entweder man ist Jude oder eben nicht.

  • Karl Pfeifer

    @Brutus@ sie haben jetzt nur mehr eine Beschwerde, dass ich nicht anerkenne wie der Bischof zum Hausmeister? in Hintertupfing degradiert wurde. Sie merken gar nicht wie widersprüchlich Ihre Argumentation ist. Sie versuchen einen Bischof als Hausmeister abzuwerten, sie versuchen den strukturellen Antisemitismus der Piusbrüder zu verharmlosen. Denn auf den Anlass meines Satzes über Hausmeister? Bischof Richard Williamson gehen Sie nicht ein.
    Simcha gebe ich vollkommen recht. Es ist lächerlich mit der jüdischen Abstammung zu kommen, das ist kein Argument. Denn entweder ist eine Aussage wahr oder sie ist nicht wahr. Und mit der angeblichen oder wahren Abstammung zu kommen zeigt wie verlogen Ihre Mantra ist.

  • Brutus

    Ich wusste nicht das Syllogismen widersprüchlich sind. Jeder Philosoph und Jurist sagt das Gegenteil aus.
    “Denn entweder ist eine Aussage wahr oder sie ist nicht wahr,” sagen Sie.
    Das sollten Sie sich zu Herzen nehmen. Dass Bischof Williamson Anführer der Piusbrüder sei, ist in keiner namhaften Zeitung zu lesen wie der FAZ, Welt, Süddeutsche, Spiegel etc.. Nicht einmal in denen, die Sie aufgezeigt haben, ist gestanden das Williamson die Piusbruderschaft anführt. Fellay ist der Chef und danach folgen Pfluger und Nély. Williamson hat schon seit mehr als einem Jahr keinerlei Mitspracherechte und hatte außer des Amts als Leiter im Seminar in Argentinien (regional begrenzt), wo er selbst Bouchacourt (Distriktoberer) unterstellt war, keine Mitbestimmungsrechte die über das Seminar hinausgingen. Und Sie behaupten immer noch unweigerlich, dass Williamson der Anführer der Piusbruderschaft ist.
    Jetzt unterstellen Sie mir, eine unwahre Aussage zu treffen und zeigen schon die ganze Zeit auf, dass Sie die Unwahrheit verteidigen. Warum? Sind Sie in Ihrem Stolz getroffen worden?
    Bevor Sie mir mit der Wahrheit kommen, sollten Sie erst einmal beweisen, dass Sie es mit der Wahrheit ernst nehmen, indem Sie präzise recherchieren und Unwahrheiten ausräumen. Williamson ist nicht, wie Sie behaupten, Anführer der Piusbruderschaft und nie gewesen.
    Siehe:
    http://www.welt.de/politik/article3171010/Pius-Brueder-entziehen-Williamson-die-Lehrbefugnis.html
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,606301,00.html
    http://www.zeit.de/online/2009/07/williamson-abberufung-merkel-anruf
    http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~ECED665B2FBDC405F8344A44C1B4FF8A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2069798&swbm=favorites
    http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090209&did=997603
    http://www.n24.de/news/newsitem_4818854.html
    http://storico.radiovaticana.org/ted/storico/2009-02/264784_traditionalisten_williamson_abgesetzt.html
    http://www.mainpost.de/nachrichten/politik/brennpunkte/Williamson-offenbar-als-Seminarleiter-abgesetzt;art112,4968609
    http://www.fsspx.org/fr/?p=1639&mi=206&x=1
    Wünschen Sie noch mehr Links, die Ihre obige und bis zuletzt verteidigte Aussage widerlegt. Williamson ist nie Anführer der Piusbruderschaft gewesen und hat heute kein einziges Amt mehr in der Piusbruderschaft inne.
    Ihre Polemik und Beleidigungen lassen eine unwahre Aussage auch nicht wahr werden.

  • Bheim

    Bei Hinestly sind Christen die besten Israelfreunde. Der Islam ist die Gefahr und die Linken!

  • Truther

    Kümmern sie sich lieber um ihre Kommunistenfreunde. Das sind die Antisemiten, die wollen Israel schaden.

  • Mak Dober

    Ohne die Christen wäre Israell verloren. Der Mohammedaner ist der Feind!!!!!!!!!! Was wollt ihr gegen Obima tun?

  • Karl Pfeifer

    Bheim Thruther und Mak Dober,
    warum nur, warum wollen Sie die Aufmerksamkeit weglenken von ungarischen Neonazi?
    Warum können Leute mit Ihren intellektuellen Fähigkeit nicht zum Thema Stellung nehmen?

  • Ich sehe leider viele Parallelen von Deutschland 1930er Jahre und Ungarn heute, eine chronische, vernichtende Aburteilung der Linken und damit verbunden eine einseitige rechtsextreme Öffentlichkeitsmeinung. Es ist schlimm, dass es solche Politiker mit solchen altbekannten antisemitischen Ressentiments zu einer solchen Macht schaffen und ich weiß wirklich nicht, was daraus werden soll… Klar ist nur, dass die Christen wieder einmal ihren “Christenmörder”-Hass aus der Religion speisen und nicht das erste Mal Pogromen vorarbeiten, ich bin wirklich glücklich, dass ich Atheist bin.
    Ich bin wirklich besorgt über die Ungarn, lediglich weiß ich aber, dass die Rechtsextremen eine verschwindende Gruppierung sind und dass eine nationalsozialistische Regierung in Ungarn recht schnell mit Sanktionen rechnen müssen wird. Trotzdem hoffe ich, dass die Juden in Ungarn nicht schon wieder Hass ausgesetzt sind.

  • Karl Pfeifer

    @Mardas@ “lediglich weiß ich aber, dass die Rechtsextremen eine verschwindende Gruppierung sind”

    also eine Partei Jobbik, die aus dem Stand im Juni 2009 fast 15% der Stimmen bei den Wahlen zum Europaparlament erhielt als “verschwindend” zu bezeichnen ist doch ein wenig sorglos.
    Und eine Regierung der völkischen Fideszpartei, die in den ihr nahestehenden Medien massiven Antisemitismus einsetzte und die eine Schwesterpartei der CDU/CSU ist wird auch keine Sanktionen auslösen. Die haben schon ein paar Alibijuden, die ihnen bestätigen werden, als einzige in der Lage zu sein, den Jobbik-Geist, den sie aus der Flasche gelassen haben, wieder dorthin zurückzudrängen.
    Und zuletzt hat sogar ein so ekelerregender Antisemit wie Zsolt Bayer Kreide gefressen und er rügt seine ehemaligen nationalsozialistischen Saufkumpanen.

  • Yael

    Gegen “Zigeuner”, Juden und ausländisches Kapital

    Die rechtsextreme Partei Jobbik kann bei der Parlamentswahl in Ungarn mit bis zu 20 Prozent rechnen. Sie hetzt offen gegen “kriminelle Zigeuner” und propagiert einen Antikapitalismus, der von altbekannten Feindbildern getragen wird.
    http://www.tagesschau.de/ausland/ungarnjobbik100.html