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	<title>Kommentare zu: Ein Hetzer ohne Ahnung</title>
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	<description>Nachrichten zu Israel und Judentum</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 16:55:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: flaschenhals</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-11386</link>
		<dc:creator>flaschenhals</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 00:48:24 +0000</pubDate>
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		<description>walter, wenn die essvorschriften deswegen gegeben wurden, damit sie sich gesund ernähren können, wieso wird dann in offenbarungen alles wieder erlaubt was verboten war. 
im übrigen, liest man sich die reinheitsvorschriften durch, so sind es keine empfehlungen sondern gesetze. 

und wenn man etwas aufmerksam ist, so stellt man fest, das kaninchen keine wiederkäuer sind. das scheint der schreiber wohl nicht gewusst zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>walter, wenn die essvorschriften deswegen gegeben wurden, damit sie sich gesund ernähren können, wieso wird dann in offenbarungen alles wieder erlaubt was verboten war.<br />
im übrigen, liest man sich die reinheitsvorschriften durch, so sind es keine empfehlungen sondern gesetze. </p>
<p>und wenn man etwas aufmerksam ist, so stellt man fest, das kaninchen keine wiederkäuer sind. das scheint der schreiber wohl nicht gewusst zu haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jim</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9263</link>
		<dc:creator>jim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:34:30 +0000</pubDate>
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		<description>Leute gibt&#039;s,  ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute gibt&#8217;s,  &#8230;</p>
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		<title>Von: Walter Nänny</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9255</link>
		<dc:creator>Walter Nänny</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 02:35:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9255</guid>
		<description>Manchmal ist es geradzu erschreckend, wie intellektuelle Menschen in anthropozentrischen Denkweisen herum dümpeln.
Haben diese Leute noch nie von einer biblischen Strategie FÜR Israel gehört?
Wissen die nicht, was wirklich in Israel abläuft?
Denn seit dem Jahr 1948 hat die Menschengeschichte eine Wende bekommen. Das Volk Israel wird wieder in IHREM Land versammelt. Von diesem Ereignis sprechen 76 Prophetien im AT.  Heute erfüllen sich diese Prophetien immer deutlicher vor unseren Augen.
Dabei haben nur das Judentum und das biblische Christentum etwas zu sagen, denn es geht um nichts geringeres als um die prohezeite Wiederkunft von Jesus Christus, resp. dem Hamassiach.
Genau wie das die Bibel Voraus gesagt hat, kommen vorher aber gewaltige Unruhen, die wir ebenfalls beobachten können. Religionen wie der Islam, möchten mit allen Mitteln verhindern, dass diese Wiederkunft erfolgen kann.
Denn der Islam ist eine Religion, die von Menschenhand gemacht wurde. Der Koran wurde, in der Meinung eine &quot;bessere&quot; Religion als das Christentumg und Judentum zu machen, z.T. aus der Bibel rezitiert.  Doch dieses Verhalten wird laut der Bibel NICHT akzeptiert werden. Die Bibel bleibt als solche BESTEHEN - bis zur Erfüllung der letzten Prophetie.
Das Judentum und Christentum laufen, bezogen auf die Bibel, parallel bis alles erfüllt sein wird. Dann erst, und das unter dem Messias, wird der biblische Bund der Juden und der Bund der Christen zu EINEM neuen Bund zusammen- geschlossen werden.  Allein dieser neue Bund wird das messianische Reich ausmachen.
Zu den &quot;sukrilen Essvorschriften&quot; der Juden:
Diese wurden in den Mosebüchern dem Volk bekannt gegeben. Sie haben KEINE mystisch- religiöse Eigenschaften, sondern sind Empfehlungen wie man gesund leben kann. Schliesslich hat der Schöpfer alles Interesse daran, dass seine Geschöpfe gut leben können. 
Der Schöpfer hat SEIN Werk nach einem gewissen MODUS geschaffen. Wenn man sich nach diesem Modus ausrichtet, kann man gut leben. Wenn nicht, läuft man selber gegen seine Gesundheit an. Das hat weder mit Mystizismus noch mit Religionswahnsinn etwas zu tun. Es ist eine praktische Handhabe für das Leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es geradzu erschreckend, wie intellektuelle Menschen in anthropozentrischen Denkweisen herum dümpeln.<br />
Haben diese Leute noch nie von einer biblischen Strategie FÜR Israel gehört?<br />
Wissen die nicht, was wirklich in Israel abläuft?<br />
Denn seit dem Jahr 1948 hat die Menschengeschichte eine Wende bekommen. Das Volk Israel wird wieder in IHREM Land versammelt. Von diesem Ereignis sprechen 76 Prophetien im AT.  Heute erfüllen sich diese Prophetien immer deutlicher vor unseren Augen.<br />
Dabei haben nur das Judentum und das biblische Christentum etwas zu sagen, denn es geht um nichts geringeres als um die prohezeite Wiederkunft von Jesus Christus, resp. dem Hamassiach.<br />
Genau wie das die Bibel Voraus gesagt hat, kommen vorher aber gewaltige Unruhen, die wir ebenfalls beobachten können. Religionen wie der Islam, möchten mit allen Mitteln verhindern, dass diese Wiederkunft erfolgen kann.<br />
Denn der Islam ist eine Religion, die von Menschenhand gemacht wurde. Der Koran wurde, in der Meinung eine &#8220;bessere&#8221; Religion als das Christentumg und Judentum zu machen, z.T. aus der Bibel rezitiert.  Doch dieses Verhalten wird laut der Bibel NICHT akzeptiert werden. Die Bibel bleibt als solche BESTEHEN &#8211; bis zur Erfüllung der letzten Prophetie.<br />
Das Judentum und Christentum laufen, bezogen auf die Bibel, parallel bis alles erfüllt sein wird. Dann erst, und das unter dem Messias, wird der biblische Bund der Juden und der Bund der Christen zu EINEM neuen Bund zusammen- geschlossen werden.  Allein dieser neue Bund wird das messianische Reich ausmachen.<br />
Zu den &#8220;sukrilen Essvorschriften&#8221; der Juden:<br />
Diese wurden in den Mosebüchern dem Volk bekannt gegeben. Sie haben KEINE mystisch- religiöse Eigenschaften, sondern sind Empfehlungen wie man gesund leben kann. Schliesslich hat der Schöpfer alles Interesse daran, dass seine Geschöpfe gut leben können.<br />
Der Schöpfer hat SEIN Werk nach einem gewissen MODUS geschaffen. Wenn man sich nach diesem Modus ausrichtet, kann man gut leben. Wenn nicht, läuft man selber gegen seine Gesundheit an. Das hat weder mit Mystizismus noch mit Religionswahnsinn etwas zu tun. Es ist eine praktische Handhabe für das Leben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stoff für&#8217;s Hirn! &#171; abseits vom mainstream &#8211; heplev</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9231</link>
		<dc:creator>Stoff für&#8217;s Hirn! &#171; abseits vom mainstream &#8211; heplev</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 22:16:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9231</guid>
		<description>[...] Ulrich Sahm hatte auf haGalil bereits Mitte Januar eine Antwort auf die ganzen Unsäglichkeiten des Wolfgang Benz gegeben, die sich gewaschen hat. Sahm nimmt Benz&#8216; &#8222;Argumente&#8220; anhand geschichtlicher Fakten auseinander und zeigt auf, dass der Mann schlicht ahnungslos ist. Daher auch der Titel: Ein Hetzer ohne Ahnung. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ulrich Sahm hatte auf haGalil bereits Mitte Januar eine Antwort auf die ganzen Unsäglichkeiten des Wolfgang Benz gegeben, die sich gewaschen hat. Sahm nimmt Benz&#8216; &#8222;Argumente&#8220; anhand geschichtlicher Fakten auseinander und zeigt auf, dass der Mann schlicht ahnungslos ist. Daher auch der Titel: Ein Hetzer ohne Ahnung. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jim</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9168</link>
		<dc:creator>jim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 23:02:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9168</guid>
		<description>&lt;em&gt;Nur sein Zeitungsartikel in der SZ war für mich nicht akzeptabel.&lt;/em&gt;
 
Was, glaube ich, nicht zu überlesen war - eine reichlich skurrile Art, würd ich meinen, den Typ gleich fertig machen zu wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nur sein Zeitungsartikel in der SZ war für mich nicht akzeptabel.</em><br />
 <br />
Was, glaube ich, nicht zu überlesen war &#8211; eine reichlich skurrile Art, würd ich meinen, den Typ gleich fertig machen zu wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Sahm</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9164</link>
		<dc:creator>Ulrich Sahm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:18:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9164</guid>
		<description>Nur in einem Punkt eine Replik:
&quot;b) &lt;strong&gt;Judentum&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Islam&lt;/strong&gt; haben skurile Essensregeln, &quot;
Warum durfte ich in einem katholischen Hospiz an einem Freitag keine Leberwurst zu Frühstück bestellen? Warum habe ich trotz intensiver Suche in Deutschland kein schönes Entrecote vom Pferd gefunden, zumal ich damit in Frankreich aufgewachsen bin? Warum finde ich nicht die Zutaten zu einem empfohlenen Rezept in einem Kochbuch aus Taiwan, einem Hundeschenkel? Könnte es sein, dass es im christlichen Deutschland genauso &quot;skurile Essensregeln&quot; gibt, die Ihnen so selbstverständlich sind, dass Sie die nicht einmal kennen? Zum Dank dürfen Sie mir zu Ostern dann einen schönen Weihnachtsstollen schicken - falls Sie einen solchen überhaupt finden.
Und was Benz angeht, so habe ich nichts zurückgenommen. Ich kenne und schätze seine Werke. Nur sein Zeitungsartikel in der SZ war für mich nicht akzeptabel. Ich habe nicht versucht, an der Stelle von Benz eine bessere Analyse von Antisemitismus und Islamophobie (Kritik) zu liefern.
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur in einem Punkt eine Replik:<br />
&#8220;b) <strong>Judentum</strong> und <strong>Islam</strong> haben skurile Essensregeln, &#8221;<br />
Warum durfte ich in einem katholischen Hospiz an einem Freitag keine Leberwurst zu Frühstück bestellen? Warum habe ich trotz intensiver Suche in Deutschland kein schönes Entrecote vom Pferd gefunden, zumal ich damit in Frankreich aufgewachsen bin? Warum finde ich nicht die Zutaten zu einem empfohlenen Rezept in einem Kochbuch aus Taiwan, einem Hundeschenkel? Könnte es sein, dass es im christlichen Deutschland genauso &#8220;skurile Essensregeln&#8221; gibt, die Ihnen so selbstverständlich sind, dass Sie die nicht einmal kennen? Zum Dank dürfen Sie mir zu Ostern dann einen schönen Weihnachtsstollen schicken &#8211; falls Sie einen solchen überhaupt finden.<br />
Und was Benz angeht, so habe ich nichts zurückgenommen. Ich kenne und schätze seine Werke. Nur sein Zeitungsartikel in der SZ war für mich nicht akzeptabel. Ich habe nicht versucht, an der Stelle von Benz eine bessere Analyse von Antisemitismus und Islamophobie (Kritik) zu liefern.<br />
 </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Norbert Schnitzler</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9152</link>
		<dc:creator>Norbert Schnitzler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9152</guid>
		<description>Ich  verfolge gern den Streit über Islamophobie und Antisemitismus, denn er bringt doch die eine oder andere Erkenntnis, die bei den in den letzten Jahren häufigen Diskussionen nur über den Islam noch nicht zur Sprache kam. 

Ulrich Sahm ist über das Ziel hinaus geschossen und mußte seine Vorwürfe teilweise zurücknehmen.
Hatte Benz zwar seinen Beitag in der Süddeutschen mit &quot;&lt;em&gt;Antisemiten und Islamfeinde. Hetzer mit Parallelen&lt;/em&gt;&quot; überschrieben (oder war es eine von der Redaktion erfundene Überschrift?), und damit nicht Herrn Sahm gemeint, so scheint dieser mit der Überschrift &quot;&lt;em&gt;Ein Hetzer ohne Ahnung&lt;/em&gt;&quot; (oder hat die hagalil erfunden?) Wolfgang Benz zu meinen.

Um seinen Vorwurf belegen zu können, ist Sahm dann gezwungen, etwas zu unterstellen:
&lt;em&gt;a) &quot;Benz sollte bekannt sein, dass der Antisemitismus ... nicht erst von ... Heinrich von Treitschke (1834 – 1896) erfunden worden ist.&quot;
b) &quot;Benz scheint weder Martin Luthers Spätschrift „Von den Lügen der Jüden“ zu kennen, noch die antijüdische Hetze der Kirchenväter des vierten Jahrhunderts.&quot;
c) &quot;Er scheint weder von den mittelalterlichen „Brunnenvergiftern“ noch von den Blutlegenden gehört zu haben&quot;
d) &quot;schreibt da Benz und vergisst, dass die christlichen Kirchen seit fast 2000 Jahren ...&quot;
e) &quot;Es ist ungeheuerlich, dass der ... nicht darauf hinweist, dass jener „Antisemitismusstreit“ in gerader Linie den Weg zum ideologisch motivierten Massenmord an sechs Millionen Menschen, dem Holocaust, ebnete.&quot;&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;
&lt;/em&gt;Was Benz gemeint haben könnte, scheint mir der &lt;a href=&quot;#comment-8954&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kommentar von LAShTAL um 2010/01/26-16:27&lt;/a&gt; gut zu erklären. Das brauche ich nicht zu wiederholen.

Daß Benz sehr wohl die Kenntnisse über Antisemitismus vor Treitschke hat, beweist nicht nur &lt;a href=&quot;#comment-9019&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Jims Zitat im Kommentar vom 2010/01/27-23:43&lt;/a&gt;, sondern gibt Sahm später selbst zu.

Sahm widerlegt seine eigenen Vorwürfe in seiner &lt;a href=&quot;#comment-9065&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Replik vom 2010/01/29-20:05&lt;/a&gt;

&quot;&lt;em&gt;Natürlich weiß ich, dass Benz auch Luther usw kennt.&lt;/em&gt;&quot; Dann hätte er aber nicht die oben zitierten Formulierungen &quot;sollte bekannt sein&quot;, &quot;scheint weder ... zu kennen, noch...&quot;, &quot;scheint weder von... noch ... gehört zu haben&quot; (nun gut, hier ist das wohl als &quot;scheinbar&quot; nicht als &quot;anscheinend&quot; gemeint) &quot;und vergißt...&quot; (d.h. hat es mal gewußt, weiß es aber nun nicht mehr) verwenden dürfen.

Und wenn schon Quatsch ist, was Sahm zuerst schrieb, nämlich, daß der Antisemitismus&lt;strong&gt;streit&lt;/strong&gt;, also beide streitenden Seiten, auch die Widerlegung Treitschkes durch Theodor Mommsen, &quot;&lt;em&gt;in gerader Linie den Weg zum ideologisch motivierten Massenmord an sechs Millionen Menschen, dem Holocaust, ebnete&lt;/em&gt;&quot;, denn dann würde das ja bedeuten, daß es besser gewesen wäre Treitzschke nicht zu widersprechen. Vielleicht sollte Sahm dann auch Benz nicht widersprechen.

Wenn das also schon Quatsch ist, so könnte Sahm auch nicht gleichzeitig (oder im Abstand von wenigen Tagen) sowohl behaupten, daß Treitschkes Antisemitismus (ohne &quot;-streit&quot;) diesen Weg geebnet habe, und &quot;&lt;em&gt;Als wenn es des Treitschke bedurfte, um dem Antisemitismus Reputation und Schubkraft zu verleihen.&lt;/em&gt;&quot; Ja was denn nun, könnten wir das vielleicht noch erfahren?

Wer wie Sahm selbst so ungenau formuliert, verliert an Bedeutung, wenn die Vorwürfe gegen andere darauf schrumpfen, &quot;&lt;em&gt;Hätte Benz geschrieben „schürte“ den längst als Judenhass seit Jahrhunderten tief verankerten Antisemitismus, oder so ähnlich, hätte ich nichts daran auszusetzen gehabt.&lt;/em&gt;&quot; Und dafür der ganze argumentatorische Aufwand!

Wäre es ein Besinnungsaufsatz im Rahmen einer Deutschklausur gewesen, bei dem es nicht auf den Inhalt, sondern auf die formal und logisch überzeugende Darstellung eines beliebigen Standpunktes ankommt, so hätte Sahm sicher maximal ein &quot;befriedigend&quot; verdient, schon wegen der Mühe und des guten Willens.

Selbst der spätere Hinweis, der mir aus dem Herzen spricht, ist unsauber formuliert:
&quot;&lt;em&gt;Dass die Christen gegen alle Andersdenkenden waren, entspricht exakt der Weltanschauung des Islam, als Religion, die die alleinige Wahrheit besitzt (im großen Unterschied zum Judentum, das seine Wahrheit für sich behält und sich von den “Gojim” halt abgrenzt, ohne sie überzeugen (missionieren) zu wollen.&lt;/em&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;../comment-page-2/#comment-9085&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;2010/01/30-19:26&lt;/a&gt;)

Es ist nicht das Gleiche, schon gar nicht &quot;exakt&quot; das Selbe, a) gegen alle Andersdenkenden zu sein oder b) die alleinige Wahrheit zu besitzen. Sie anderen nicht zu verraten, ändert in der Selbsteinschätzung nichts daran, daß man selbst die alleinige Wahrheit besitzt. Meine alleinige Wahrheit verrate ich gerne, nämlich, daß alle Religionen von Menschen erfunden wurden und daß es kein höheres Wesen gibt. Dafür nicht fürchten zu müssen, von Juden einen Kopf kürzer gemacht zu werden, ist schön und macht diesen Monotheismus zum mir liebsten. Aber was nutzt das bei ~13,5 Mio Anhängern gegenüber fast 4 Mrd. bei Christentum und Islam, die Ungläubige schon oft ermordet haben.

Ich möchte aber hier nicht selbst in die ermüdenden und für Außenstehende so befremdlichen Diskussionen über wahren Glauben nach diesen oder jenen heiligen Schriften einsteigen. Von meinem Standpunkt aus genügt es, die Religionen als Phänomene anhand ihres Auftretens, ihrer Erscheinungsformen und ihrer Wirkungen oberflächlich zu beurteilen. Da gibt es mal diese und mal jene &lt;strong&gt;Gemeinsamkeit&lt;/strong&gt;:
a) &lt;strong&gt;Christentum&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Islam&lt;/strong&gt; missionieren und morden, 
b) &lt;strong&gt;Judentum&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Islam&lt;/strong&gt; haben skurile Essensregeln, 
c) &lt;strong&gt;Judentum&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Christentum&lt;/strong&gt; haben angeblich ja so viel gemeinsam, nämlich das &quot;jüdisch-christliche Menschenbild&quot;, das Unionspolitiker gern im Munde führen, aber wohl einer Erfindung der 1940er Jahre ist

Laut &lt;em&gt;Peter Novick: Nach dem Holocaust. Der Umgang mit dem Massenmord&lt;/em&gt;, S. 45 kam das so:
&quot;&lt;em&gt;Die Bagatellisierung der spezifischen Opferstellung der Juden wurde durch die Entwicklung von Formeln ergänzt , die die Gottlosigkeit&quot; des Nationalsozialismus betonen und ihren Haß auf den christlichen Glauben übertrieben bewerteten. Der Kriegsdiskurs war voller Hinweise auf &quot;protestantische, katholische und jüdische&quot; Opfer des Nationalsozialismus. Während der Hitlerzeit erfanden Philosemiten die &quot;christlich-jüdische Tradition&quot; um der unschuldigen - oder auch nicht so unschuldigen - Redeweise entgegenzuwirken, die von einem totalitaristischen Angriff auf die &quot;christliche Zivilisation&quot; sprach. In einer Variante dieser Tendenz wurde die momentane Hauptrolle der Juden als Opfer anerkannt, aber gleichzeitig behauptet, daß sich Hitler gegen andere wenden werde, wenn er mit den Juden fertig sei.&lt;/em&gt;&quot;

Die Gottlosen waren ja vor wenigen Jahren noch der Hauptfeind des CDU-Parlamentariers Martin Hohmann (das angebliche Tätervolk). Damals hat Wolfgang Benz ihm die Verwendung antisemitischer Stereotypen nachgewiesen, aber übersehen, wie diese verbogen wurden, um Atheisten zu treffen. Deshalb wäre es reizvoll, genauer und anhand mehrerer Schriften Benz&#039; &quot;blinde Flecken&quot; aufzuspüren. Auch bei seinem Vergleich von Antisemitismus und Islamophobie scheint es einige zu geben. Aber leider ist es Ulrich Sahm nicht gelungen, diese Arbeit zu leisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich  verfolge gern den Streit über Islamophobie und Antisemitismus, denn er bringt doch die eine oder andere Erkenntnis, die bei den in den letzten Jahren häufigen Diskussionen nur über den Islam noch nicht zur Sprache kam. </p>
<p>Ulrich Sahm ist über das Ziel hinaus geschossen und mußte seine Vorwürfe teilweise zurücknehmen.<br />
Hatte Benz zwar seinen Beitag in der Süddeutschen mit &#8220;<em>Antisemiten und Islamfeinde. Hetzer mit Parallelen</em>&#8221; überschrieben (oder war es eine von der Redaktion erfundene Überschrift?), und damit nicht Herrn Sahm gemeint, so scheint dieser mit der Überschrift &#8220;<em>Ein Hetzer ohne Ahnung</em>&#8221; (oder hat die hagalil erfunden?) Wolfgang Benz zu meinen.</p>
<p>Um seinen Vorwurf belegen zu können, ist Sahm dann gezwungen, etwas zu unterstellen:<br />
<em>a) &#8220;Benz sollte bekannt sein, dass der Antisemitismus &#8230; nicht erst von &#8230; Heinrich von Treitschke (1834 – 1896) erfunden worden ist.&#8221;<br />
b) &#8220;Benz scheint weder Martin Luthers Spätschrift „Von den Lügen der Jüden“ zu kennen, noch die antijüdische Hetze der Kirchenväter des vierten Jahrhunderts.&#8221;<br />
c) &#8220;Er scheint weder von den mittelalterlichen „Brunnenvergiftern“ noch von den Blutlegenden gehört zu haben&#8221;<br />
d) &#8220;schreibt da Benz und vergisst, dass die christlichen Kirchen seit fast 2000 Jahren &#8230;&#8221;<br />
e) &#8220;Es ist ungeheuerlich, dass der &#8230; nicht darauf hinweist, dass jener „Antisemitismusstreit“ in gerader Linie den Weg zum ideologisch motivierten Massenmord an sechs Millionen Menschen, dem Holocaust, ebnete.&#8221;</em><br />
<em><br />
</em>Was Benz gemeint haben könnte, scheint mir der <a href="#comment-8954" rel="nofollow">Kommentar von LAShTAL um 2010/01/26-16:27</a> gut zu erklären. Das brauche ich nicht zu wiederholen.</p>
<p>Daß Benz sehr wohl die Kenntnisse über Antisemitismus vor Treitschke hat, beweist nicht nur <a href="#comment-9019" rel="nofollow">Jims Zitat im Kommentar vom 2010/01/27-23:43</a>, sondern gibt Sahm später selbst zu.</p>
<p>Sahm widerlegt seine eigenen Vorwürfe in seiner <a href="#comment-9065" rel="nofollow">Replik vom 2010/01/29-20:05</a></p>
<p>&#8220;<em>Natürlich weiß ich, dass Benz auch Luther usw kennt.</em>&#8221; Dann hätte er aber nicht die oben zitierten Formulierungen &#8220;sollte bekannt sein&#8221;, &#8220;scheint weder &#8230; zu kennen, noch&#8230;&#8221;, &#8220;scheint weder von&#8230; noch &#8230; gehört zu haben&#8221; (nun gut, hier ist das wohl als &#8220;scheinbar&#8221; nicht als &#8220;anscheinend&#8221; gemeint) &#8220;und vergißt&#8230;&#8221; (d.h. hat es mal gewußt, weiß es aber nun nicht mehr) verwenden dürfen.</p>
<p>Und wenn schon Quatsch ist, was Sahm zuerst schrieb, nämlich, daß der Antisemitismus<strong>streit</strong>, also beide streitenden Seiten, auch die Widerlegung Treitschkes durch Theodor Mommsen, &#8220;<em>in gerader Linie den Weg zum ideologisch motivierten Massenmord an sechs Millionen Menschen, dem Holocaust, ebnete</em>&#8220;, denn dann würde das ja bedeuten, daß es besser gewesen wäre Treitzschke nicht zu widersprechen. Vielleicht sollte Sahm dann auch Benz nicht widersprechen.</p>
<p>Wenn das also schon Quatsch ist, so könnte Sahm auch nicht gleichzeitig (oder im Abstand von wenigen Tagen) sowohl behaupten, daß Treitschkes Antisemitismus (ohne &#8220;-streit&#8221;) diesen Weg geebnet habe, und &#8220;<em>Als wenn es des Treitschke bedurfte, um dem Antisemitismus Reputation und Schubkraft zu verleihen.</em>&#8221; Ja was denn nun, könnten wir das vielleicht noch erfahren?</p>
<p>Wer wie Sahm selbst so ungenau formuliert, verliert an Bedeutung, wenn die Vorwürfe gegen andere darauf schrumpfen, &#8220;<em>Hätte Benz geschrieben „schürte“ den längst als Judenhass seit Jahrhunderten tief verankerten Antisemitismus, oder so ähnlich, hätte ich nichts daran auszusetzen gehabt.</em>&#8221; Und dafür der ganze argumentatorische Aufwand!</p>
<p>Wäre es ein Besinnungsaufsatz im Rahmen einer Deutschklausur gewesen, bei dem es nicht auf den Inhalt, sondern auf die formal und logisch überzeugende Darstellung eines beliebigen Standpunktes ankommt, so hätte Sahm sicher maximal ein &#8220;befriedigend&#8221; verdient, schon wegen der Mühe und des guten Willens.</p>
<p>Selbst der spätere Hinweis, der mir aus dem Herzen spricht, ist unsauber formuliert:<br />
&#8220;<em>Dass die Christen gegen alle Andersdenkenden waren, entspricht exakt der Weltanschauung des Islam, als Religion, die die alleinige Wahrheit besitzt (im großen Unterschied zum Judentum, das seine Wahrheit für sich behält und sich von den “Gojim” halt abgrenzt, ohne sie überzeugen (missionieren) zu wollen.</em>&#8221; (<a href="../comment-page-2/#comment-9085" rel="nofollow">2010/01/30-19:26</a>)</p>
<p>Es ist nicht das Gleiche, schon gar nicht &#8220;exakt&#8221; das Selbe, a) gegen alle Andersdenkenden zu sein oder b) die alleinige Wahrheit zu besitzen. Sie anderen nicht zu verraten, ändert in der Selbsteinschätzung nichts daran, daß man selbst die alleinige Wahrheit besitzt. Meine alleinige Wahrheit verrate ich gerne, nämlich, daß alle Religionen von Menschen erfunden wurden und daß es kein höheres Wesen gibt. Dafür nicht fürchten zu müssen, von Juden einen Kopf kürzer gemacht zu werden, ist schön und macht diesen Monotheismus zum mir liebsten. Aber was nutzt das bei ~13,5 Mio Anhängern gegenüber fast 4 Mrd. bei Christentum und Islam, die Ungläubige schon oft ermordet haben.</p>
<p>Ich möchte aber hier nicht selbst in die ermüdenden und für Außenstehende so befremdlichen Diskussionen über wahren Glauben nach diesen oder jenen heiligen Schriften einsteigen. Von meinem Standpunkt aus genügt es, die Religionen als Phänomene anhand ihres Auftretens, ihrer Erscheinungsformen und ihrer Wirkungen oberflächlich zu beurteilen. Da gibt es mal diese und mal jene <strong>Gemeinsamkeit</strong>:<br />
a) <strong>Christentum</strong> und <strong>Islam</strong> missionieren und morden, <br />
b) <strong>Judentum</strong> und <strong>Islam</strong> haben skurile Essensregeln, <br />
c) <strong>Judentum</strong> und <strong>Christentum</strong> haben angeblich ja so viel gemeinsam, nämlich das &#8220;jüdisch-christliche Menschenbild&#8221;, das Unionspolitiker gern im Munde führen, aber wohl einer Erfindung der 1940er Jahre ist</p>
<p>Laut <em>Peter Novick: Nach dem Holocaust. Der Umgang mit dem Massenmord</em>, S. 45 kam das so:<br />
&#8220;<em>Die Bagatellisierung der spezifischen Opferstellung der Juden wurde durch die Entwicklung von Formeln ergänzt , die die Gottlosigkeit&#8221; des Nationalsozialismus betonen und ihren Haß auf den christlichen Glauben übertrieben bewerteten. Der Kriegsdiskurs war voller Hinweise auf &#8220;protestantische, katholische und jüdische&#8221; Opfer des Nationalsozialismus. Während der Hitlerzeit erfanden Philosemiten die &#8220;christlich-jüdische Tradition&#8221; um der unschuldigen &#8211; oder auch nicht so unschuldigen &#8211; Redeweise entgegenzuwirken, die von einem totalitaristischen Angriff auf die &#8220;christliche Zivilisation&#8221; sprach. In einer Variante dieser Tendenz wurde die momentane Hauptrolle der Juden als Opfer anerkannt, aber gleichzeitig behauptet, daß sich Hitler gegen andere wenden werde, wenn er mit den Juden fertig sei.</em>&#8221;</p>
<p>Die Gottlosen waren ja vor wenigen Jahren noch der Hauptfeind des CDU-Parlamentariers Martin Hohmann (das angebliche Tätervolk). Damals hat Wolfgang Benz ihm die Verwendung antisemitischer Stereotypen nachgewiesen, aber übersehen, wie diese verbogen wurden, um Atheisten zu treffen. Deshalb wäre es reizvoll, genauer und anhand mehrerer Schriften Benz&#8217; &#8220;blinde Flecken&#8221; aufzuspüren. Auch bei seinem Vergleich von Antisemitismus und Islamophobie scheint es einige zu geben. Aber leider ist es Ulrich Sahm nicht gelungen, diese Arbeit zu leisten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Esther</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9135</link>
		<dc:creator>Esther</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:15:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9135</guid>
		<description>Damit sich hier jeder richtig einordnen kann...
 
Ein Sahm-Zitat (vom 31.1.):
&lt;em&gt;Anders die Juden. Wenn Gott die verflucht hat, zum Beispiel in alle Welt verstreut zu sein, dann handle ich doch auf Gottes Wegen und tue Gutes, wenn ich ... den Staat Israel ... zerstöre, mich mit dem Kampf der Palästinenser solidarisiere, Israel boykottiere oder ... dafür sorge, die Juden wenigstens aus Jerusalem rauszuschmeißen, indem ich es internationalisiere (und gleichzeitig dafür plädiere, dass es Hauptstadt des palästinensischen Staates wird ...).&lt;/em&gt;
 
&lt;em&gt;...&lt;/em&gt; und das gleiche&lt;em&gt; &lt;/em&gt;Zitat  unter umgekehrten Vorzeichen:
Anders die Juden. Wenn Gott sie auserwählt hat, zum Beispiel ins gelobte Land zurückzukehren, dann handle ich doch auf Gottes Wegen und tue Gutes, wenn ich ... den Staat Israel vergrößere, mich mit dem Kampf der jüdischen Siedler solidarisiere, die palästinensischen Autonomiegebiete boykottiere bzw. blockiere oder ... dafür sorge, die Palästinenser wenigstens aus Jerusalem rauszuschmeißen, indem ich es nationalisiere (und ... dafür plädiere, dass es ausschließlich Hauptstadt des jüdischen Staates ist ...).
 
Die durch das erste Zitat charakterisierte Einstellung darf zu Recht als antisemitisch bezeichnet werden. Doch die im zweiten (abgewandelten) Zitat beschriebene Einstellung müßte nach Sahm&#039;scher Logik dann projüdisch, proisraelisch o.ä. sein. Wer das wirklich glaubt, sollte sich mit Antisemitismus-Vorwürfen anderen gegenüber lieber zurückhalten... In Ergänzung zu Gerrit würde ich daher sagen: Auch die Kritik am extremistischen politischen Judentum sollte nicht durch Gleichsetzung mit Antisemitismus tabuisiert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Damit sich hier jeder richtig einordnen kann&#8230;<br />
 <br />
Ein Sahm-Zitat (vom 31.1.):<br />
<em>Anders die Juden. Wenn Gott die verflucht hat, zum Beispiel in alle Welt verstreut zu sein, dann handle ich doch auf Gottes Wegen und tue Gutes, wenn ich &#8230; den Staat Israel &#8230; zerstöre, mich mit dem Kampf der Palästinenser solidarisiere, Israel boykottiere oder &#8230; dafür sorge, die Juden wenigstens aus Jerusalem rauszuschmeißen, indem ich es internationalisiere (und gleichzeitig dafür plädiere, dass es Hauptstadt des palästinensischen Staates wird &#8230;).</em><br />
 <br />
<em>&#8230;</em> und das gleiche<em> </em>Zitat  unter umgekehrten Vorzeichen:<br />
Anders die Juden. Wenn Gott sie auserwählt hat, zum Beispiel ins gelobte Land zurückzukehren, dann handle ich doch auf Gottes Wegen und tue Gutes, wenn ich &#8230; den Staat Israel vergrößere, mich mit dem Kampf der jüdischen Siedler solidarisiere, die palästinensischen Autonomiegebiete boykottiere bzw. blockiere oder &#8230; dafür sorge, die Palästinenser wenigstens aus Jerusalem rauszuschmeißen, indem ich es nationalisiere (und &#8230; dafür plädiere, dass es ausschließlich Hauptstadt des jüdischen Staates ist &#8230;).<br />
 <br />
Die durch das erste Zitat charakterisierte Einstellung darf zu Recht als antisemitisch bezeichnet werden. Doch die im zweiten (abgewandelten) Zitat beschriebene Einstellung müßte nach Sahm&#8217;scher Logik dann projüdisch, proisraelisch o.ä. sein. Wer das wirklich glaubt, sollte sich mit Antisemitismus-Vorwürfen anderen gegenüber lieber zurückhalten&#8230; In Ergänzung zu Gerrit würde ich daher sagen: Auch die Kritik am extremistischen politischen Judentum sollte nicht durch Gleichsetzung mit Antisemitismus tabuisiert werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benz: Ein Hetzer ohne Ahnung « Gegen Faschismus und Islamismus</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9104</link>
		<dc:creator>Benz: Ein Hetzer ohne Ahnung « Gegen Faschismus und Islamismus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 00:08:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9104</guid>
		<description>[...] Ungeachtet der Frage, ob die Angst der Deutschen vor „den“ Moslems gerechtfertigt, übertrieben oder nur eine Phobie ist, kann selbst Benz nicht wegdiskutieren, dass die islamisch/arabische Welt mit automatischen Mehrheiten in der UNO, mit seinen Geldreserven, dem Öl und nicht zuletzt mit militärischen Mitteln dem Westen und nicht nur Israel oder den USA die Stirn bietet. Das ist ein Phänomen, das niemals und nirgendwo von den Juden ausging. 
Selbst das antisemitische Argument einer vermeintlichen „jüdischen Weltherrschaft“ lässt sich nicht vergleichen mit der tatsächlichen oder vermuteten Gefahr, die heute von einigen islamischen Staaten ausgeht oder ausgehen könnte, falls etwa El Qaeda Zugriff auf die pakistanische Atombombe erhalten sollte oder Ägypten an die Moslembrüder fallen sollte. El Qaeda im Jemen, die Hisbollah im Libanon und die Hamas in den Palästinensergebieten liefern jetzt schon beängstigende Beispiele für mögliche Entwicklungen auch in anderen Teilen der arabisch/islamischen Welt, vom Mullah-Regime im Iran ganz zu schweigen&#8230;&#8230; Hagalil [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ungeachtet der Frage, ob die Angst der Deutschen vor „den“ Moslems gerechtfertigt, übertrieben oder nur eine Phobie ist, kann selbst Benz nicht wegdiskutieren, dass die islamisch/arabische Welt mit automatischen Mehrheiten in der UNO, mit seinen Geldreserven, dem Öl und nicht zuletzt mit militärischen Mitteln dem Westen und nicht nur Israel oder den USA die Stirn bietet. Das ist ein Phänomen, das niemals und nirgendwo von den Juden ausging.<br />
Selbst das antisemitische Argument einer vermeintlichen „jüdischen Weltherrschaft“ lässt sich nicht vergleichen mit der tatsächlichen oder vermuteten Gefahr, die heute von einigen islamischen Staaten ausgeht oder ausgehen könnte, falls etwa El Qaeda Zugriff auf die pakistanische Atombombe erhalten sollte oder Ägypten an die Moslembrüder fallen sollte. El Qaeda im Jemen, die Hisbollah im Libanon und die Hamas in den Palästinensergebieten liefern jetzt schon beängstigende Beispiele für mögliche Entwicklungen auch in anderen Teilen der arabisch/islamischen Welt, vom Mullah-Regime im Iran ganz zu schweigen&#8230;&#8230; Hagalil [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jim</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9097</link>
		<dc:creator>jim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:33:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9097</guid>
		<description>hi Gerrit,
 
&lt;em&gt;Begriffloses Denken ist keines mehr, und Herr Benz leistet – ob gewollt oder ungewollt – einen nicht ganz unwesentlichen Beitrag dazu, nämlich zur inhaltlichen Aushöhlung der Begriffe, wenn er (Religions)-Kritik als antisemtisch zu tabuisieren versucht.
 Leider kann uns Adorno hier nicht helfen, denn von derlei wusste er noch nichts, oder?&lt;/em&gt;
 
Schau mal:
http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/30/antisemitismus-6/comment-page-1/#comment-9096</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi Gerrit,<br />
 <br />
<em>Begriffloses Denken ist keines mehr, und Herr Benz leistet – ob gewollt oder ungewollt – einen nicht ganz unwesentlichen Beitrag dazu, nämlich zur inhaltlichen Aushöhlung der Begriffe, wenn er (Religions)-Kritik als antisemtisch zu tabuisieren versucht.<br />
 Leider kann uns Adorno hier nicht helfen, denn von derlei wusste er noch nichts, oder?</em><br />
 <br />
Schau mal:<br />
<a href="http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/30/antisemitismus-6/comment-page-1/#comment-9096" rel="nofollow">http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/30/antisemitismus-6/comment-page-1/#comment-9096</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Sahm</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9092</link>
		<dc:creator>Ulrich Sahm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 09:30:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9092</guid>
		<description>Danke für die gute Antwort. Damit sind wir uns wohl in fast allen Punkten ziemlich einig. Ich möchte Deinen wichtigsten Satz noch kommentieren: &quot;Man hat das Dilemma ganz einfach gelöst, indem die Juden nicht mehr das auserwählte Volk Gottes sind, sondern von Gott verflucht.&quot;

Das ist genau der entscheidende Punkt, der auch Antisemitismus von Islamophobie (könnte auch viele bessere Begriffe alternativ verwenden) grundsätzlich unterscheidet.
Moslems werden letztlich wie alle übrigen Heiden gesehen: Es gibt Hoffnung, sie zum &quot;richtigen&quot; Glauben zu bekehren. Ebenso sind sie nicht von &quot;Gott verflucht&quot;. Als gläubiger Christ habe ich einerseits den Auftrag, nett zum Moslem zu sein, ihm das NT in die Hand zu drücken und zu hoffen, dass ihm die Erleuchtung kommt. Und falls der meine Kinder oder mich zum &quot;Unglauben&quot; verführen will, kann ich natürlich auch mal grantig werden und jene muslimischen Verführer rausschmeißen, also unbequeme Migranten des Landes verweisen usw.
Anders die Juden. Wenn Gott die verflucht hat, zum Beispiel in alle Welt verstreut zu sein, dann handle ich doch auf Gottes Wegen und tue Gutes, wenn ich (der Vatikan, die Kirchen) alles tue, den Staat Israel (der ist sozusagen ein Unfall der Geschichte auf dem Weg zur Erlösung) zerstöre, mich mit dem Kampf der Palästinenser solidarisiere, Israel boykottiere oder wie im Fall des Vatikans, dafür sorge, die Juden wenigstens aus Jerusalem rauszuschmeißen, indem ich es internationalisiere (und gleichzeitig dafür plädiere, dass es Hauptstadt des palästinensischen Staates wird - eigentlich ein Widerspruch) .
Indem ich den Juden abspreche, noch das auserwählte Volk zu sein, weil der liebe Gott doch nicht zwei &quot;auswählen&quot; kann, dann muss ich doch als anständiger Christ dem Lieben Gott helfen, für Ordnung zu sorgen. Also weg mit den Juden. Denn solange es sie physisch gibt, ist Gottes &quot;Auswahl&quot; und damit auch meine christliche Heilslehre entscheidend in Frage gestellt. Denn was die Juden vom Selbstverständnis her charakterisiert, ist doch, dass sie ausdrücklich Jesus nicht als Messias anerkennen, also den Christen ihre eigentliche Grundlage unter den Füßen wegziehen. Denn wenn Jesus nicht der Messias ist, worin unterscheidet sich denn letztlich das Christentum vom Judentum (mal ganz einfach gesehen) ? Christentum ist doch eigentlich Judentum, plus dem Glauben, dass der Messias schon gekommen ist, während die mit Blindheit geschlagenen, halsstarrigen Juden noch auf ihn warten.

Wenn also die Juden das Christentum so grundsätzlich in Frage stellen (was nicht einmal der Islam tut, indem er Jesus immerhin als Prophet anerkennt und die Mahdi-Lehre vorhersieht, dass am Ende der Tage ausgerechnet Jesus neben dem Mahdi in Mekka beten wird) dann ist doch die einzige Möglichkeit, die &quot;Wahrheit&quot; des Christentums, jetzt von Gott ausgewählt zu sein, die Juden weiterhin den Fluch Gottes verspüren zu lassen, alles was der kirchliche und rassische Antisemitismus lehrt, wunderbar von Luther vorformuliert: ihre Bücher und Synagogen verbrennen, Berufsverbot, Vertreibung und am Ende dieses Weges stehen in logischer (von Gott gewollt) Konsequenz einerseits Auschwitz und ein Atombömbchen auf Israel. Ahmadinidschad sei gelobt. Und damit man als Deutscher nicht schon wieder in den Geruch eines Völkermordes gerät, verteidigt man halt die eine bestimmte Rede, indem man den Kritikern von Ahmadinidschad vorwirft, mit einem &quot;Übersetzungefehler&quot; gegen den völlig unschuldigen A. gehetzt zu haben. In Wirklichkeit sind wir doch alle wackere Anti-Zionisten (und deshalb natürlich auch keine Antisemiten) und wir sind doch alle dafür, dass der &quot;Zionismus aus den Seiten der Geschichtsbücher&quot; verschwindet. Und übrigens, mein bester Schuldfreund war ein Jude und ich pflege enge Freundschaft mit lauter Juden, die auch der Meinung sind, dass der Zionismus das wahre Unglück für Volk und Menschheit ist (siehe die Aussage des lau Benz &quot;renommierten&quot; Historikers Treitschke). Und im Rahmen meines messianischen Erlösungsgedankens bin ich natürlich auch der Meinung, dass in der ganzen Welt der Frieden ausbrechen wird, sowie die Siedlungen weggeräumt sind,  wobei Tel Aviv doch auch eine &quot;Siedlung&quot; ist, wie ich islamischen und palästinensischen Pamphleten entnehme. Und wenn ich voraussetze, dass Zionismus gleich Rassismus ist, und die Israelis sich wie die Nazis benehmen, eigentlich sogar schlimmer als die Nazis, dann schließt sich der Kreis.
Genug mit der Ironie. Ich hoffe, die Zusammenhänge gebündelt und in Kurzform richtig getroffen zu haben.
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die gute Antwort. Damit sind wir uns wohl in fast allen Punkten ziemlich einig. Ich möchte Deinen wichtigsten Satz noch kommentieren: &#8220;Man hat das Dilemma ganz einfach gelöst, indem die Juden nicht mehr das auserwählte Volk Gottes sind, sondern von Gott verflucht.&#8221;</p>
<p>Das ist genau der entscheidende Punkt, der auch Antisemitismus von Islamophobie (könnte auch viele bessere Begriffe alternativ verwenden) grundsätzlich unterscheidet.<br />
Moslems werden letztlich wie alle übrigen Heiden gesehen: Es gibt Hoffnung, sie zum &#8220;richtigen&#8221; Glauben zu bekehren. Ebenso sind sie nicht von &#8220;Gott verflucht&#8221;. Als gläubiger Christ habe ich einerseits den Auftrag, nett zum Moslem zu sein, ihm das NT in die Hand zu drücken und zu hoffen, dass ihm die Erleuchtung kommt. Und falls der meine Kinder oder mich zum &#8220;Unglauben&#8221; verführen will, kann ich natürlich auch mal grantig werden und jene muslimischen Verführer rausschmeißen, also unbequeme Migranten des Landes verweisen usw.<br />
Anders die Juden. Wenn Gott die verflucht hat, zum Beispiel in alle Welt verstreut zu sein, dann handle ich doch auf Gottes Wegen und tue Gutes, wenn ich (der Vatikan, die Kirchen) alles tue, den Staat Israel (der ist sozusagen ein Unfall der Geschichte auf dem Weg zur Erlösung) zerstöre, mich mit dem Kampf der Palästinenser solidarisiere, Israel boykottiere oder wie im Fall des Vatikans, dafür sorge, die Juden wenigstens aus Jerusalem rauszuschmeißen, indem ich es internationalisiere (und gleichzeitig dafür plädiere, dass es Hauptstadt des palästinensischen Staates wird &#8211; eigentlich ein Widerspruch) .<br />
Indem ich den Juden abspreche, noch das auserwählte Volk zu sein, weil der liebe Gott doch nicht zwei &#8220;auswählen&#8221; kann, dann muss ich doch als anständiger Christ dem Lieben Gott helfen, für Ordnung zu sorgen. Also weg mit den Juden. Denn solange es sie physisch gibt, ist Gottes &#8220;Auswahl&#8221; und damit auch meine christliche Heilslehre entscheidend in Frage gestellt. Denn was die Juden vom Selbstverständnis her charakterisiert, ist doch, dass sie ausdrücklich Jesus nicht als Messias anerkennen, also den Christen ihre eigentliche Grundlage unter den Füßen wegziehen. Denn wenn Jesus nicht der Messias ist, worin unterscheidet sich denn letztlich das Christentum vom Judentum (mal ganz einfach gesehen) ? Christentum ist doch eigentlich Judentum, plus dem Glauben, dass der Messias schon gekommen ist, während die mit Blindheit geschlagenen, halsstarrigen Juden noch auf ihn warten.</p>
<p>Wenn also die Juden das Christentum so grundsätzlich in Frage stellen (was nicht einmal der Islam tut, indem er Jesus immerhin als Prophet anerkennt und die Mahdi-Lehre vorhersieht, dass am Ende der Tage ausgerechnet Jesus neben dem Mahdi in Mekka beten wird) dann ist doch die einzige Möglichkeit, die &#8220;Wahrheit&#8221; des Christentums, jetzt von Gott ausgewählt zu sein, die Juden weiterhin den Fluch Gottes verspüren zu lassen, alles was der kirchliche und rassische Antisemitismus lehrt, wunderbar von Luther vorformuliert: ihre Bücher und Synagogen verbrennen, Berufsverbot, Vertreibung und am Ende dieses Weges stehen in logischer (von Gott gewollt) Konsequenz einerseits Auschwitz und ein Atombömbchen auf Israel. Ahmadinidschad sei gelobt. Und damit man als Deutscher nicht schon wieder in den Geruch eines Völkermordes gerät, verteidigt man halt die eine bestimmte Rede, indem man den Kritikern von Ahmadinidschad vorwirft, mit einem &#8220;Übersetzungefehler&#8221; gegen den völlig unschuldigen A. gehetzt zu haben. In Wirklichkeit sind wir doch alle wackere Anti-Zionisten (und deshalb natürlich auch keine Antisemiten) und wir sind doch alle dafür, dass der &#8220;Zionismus aus den Seiten der Geschichtsbücher&#8221; verschwindet. Und übrigens, mein bester Schuldfreund war ein Jude und ich pflege enge Freundschaft mit lauter Juden, die auch der Meinung sind, dass der Zionismus das wahre Unglück für Volk und Menschheit ist (siehe die Aussage des lau Benz &#8220;renommierten&#8221; Historikers Treitschke). Und im Rahmen meines messianischen Erlösungsgedankens bin ich natürlich auch der Meinung, dass in der ganzen Welt der Frieden ausbrechen wird, sowie die Siedlungen weggeräumt sind,  wobei Tel Aviv doch auch eine &#8220;Siedlung&#8221; ist, wie ich islamischen und palästinensischen Pamphleten entnehme. Und wenn ich voraussetze, dass Zionismus gleich Rassismus ist, und die Israelis sich wie die Nazis benehmen, eigentlich sogar schlimmer als die Nazis, dann schließt sich der Kreis.<br />
Genug mit der Ironie. Ich hoffe, die Zusammenhänge gebündelt und in Kurzform richtig getroffen zu haben.<br />
 </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne List</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9089</link>
		<dc:creator>Arne List</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 22:42:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9089</guid>
		<description>Lieber Uli Sahm

&gt;&gt; worin unterscheidet sich aus Sicht des Christentums  der Islam von Hare Krischna, Budhismus, Kommunismus, und sonstigen Heiden, Ketzern, Häratikern.&lt;&lt;

Christlichen Gelehrten ist ja nun nicht entgangen, dass im Koran von Moses, Jesus und anderen Propheten der Juden und Christen die Rede ist. Die Ketzerei der Muslime besteht aus christlicher Sicht darin, dass Muslime die Dreieinigkeit ablehnen und die Gottessohnschaft Christi. Umgekehrt sieht es nicht anders aus. Das heißt, selbst bei nüchterner Betrachtung werden sich Christen und Muslime an diesem Punkt immer uneinig sein. Christliche Islamkritik äußert sich oft in der Behauptung, die Muslime würden nicht an den Gott der Christen glauben. Muslime weisen diesen Vorwurf regelmäßig zurück. Das Zweite Vatikanische Konzil erkannte in der Nostra Aetate aber an, dass die Muslime an den selben Gott der Juden und Christen glauben. Als Unterschied bleibt, dass Muslime Jesus nicht als Gott verehren, sondern &quot;nur&quot; als Propheten. Wie gesagt: Das können beide Seiten so stehen lassen, denn für Muslime ist es eine Sünde anzunehmen, Gott hätte einen Sohn oder eine Mutter.

&gt;&gt; Dass die Christen gegen alle Andersdenkenden waren, entspricht exakt der Weltanschauung des Islam, als Religion, die die alleinige Wahrheit besitzt (im großen Unterschied zum Judentum, dass seine Wahrheit für sich behält und sich von den “Gojim” halt abgrenzt, ohne sie überzeugen (missionieren) zu wollen.&lt;&lt;

Sicher gibt es einen universalen Anspruch sowohl des Christentums als auch des Islams. In beiden Religionen gibt es den Glauben an ihre schlussendliche Sieghaftigkeit. Im Islam gibt es aber auch die Gelassenheit, dass Gott am Jüngsten Tag erklären wird, worüber sich Christen, Juden und Muslime uneins waren, und im Koran steht auch, dass alle die an Gott glauben (Juden, Christen,...) und Gutes tun, in den Himmel kommen. Da ist das Christentum wesentlich exklusiver in seinem Heilsweg, der nur über die Taufe geht. 

&gt;&gt; Doch mit dem Judentum verbindet sich bei Christentum etwa viel viel tieferes, geradezu ein vermeintlicher Konkurrenzkampf. &lt;&lt;

Hm, das ist aber zumindest nicht beiderseitig, oder? Zur Judenmission gibt es kein jüdisches Gegenstück, keine jüdischen Bestrebungen, das Christentum irgendwie einzudämmen. Der zentrale Grund des Antisemitismus ist natürlich die Behauptung, die Juden würden das Christentum (alle Nichtjuden) bekämpfen müssen (von Natur aus). &quot;Konkurrenz&quot; ist da der falsche Begriff. 

&gt;&gt; Die Wahrheit des Christentums ist nicht vollständig, solange es Juden gibt, die aus Sicht des Christentums “von Gott auserwählt sind. Dieses ist der schlimmste Knackpunkt in den Beziehungen zwischen Juden und Christen. Nch christlicher Auffassung verwickelt sich Gott da in einen unlösbaren Widerspruch. Wie kann es noch das “auserwählte Volk” geben, wenn doch Gott mit seinem eigenen Sohn “alle” (vor allem die Juden) erlöst hat. &lt;&lt;

Man hat das Dilemma ganz einfach gelöst, indem die Juden nicht mehr das auserwählte Volk Gottes sind, sondern von Gott verflucht.

&gt;&gt; Die Moslems haben vielleicht den falschen Glauben und falsche Propheten (falsche christliche Propheten wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder exkommuniziert) , aber “die” Juden haben das schlimmste denkbare Verbrechen begangen: Gottesmord. So etwas wird nicht einmal Moslems vorgeworfen. &lt;&lt;

Das ist korrekt.

&gt;&gt; Deshalb bewegte sich die Diskussion mit den Juden auf einer ganz anderen Ebene, weil sie eben das ureigene christliche Selbstverständnis traf, während die Moslems lediglich genauso schlimm sind wie alle anderen Heiden in der Welt und nur darauf warten, endlich bekehrt zu werden. Juden hingegen müssen zum eigenen christlichen Wohl umgebracht oder zwangskonvertiret, also letztlich abgeschafft werden. &lt;&lt;

Zwangstaufen von Muslimen gab es aber auch, beispielsweise in der Reconquista, und die Forderung nach Assimilation der Muslime bedeutet unterschwellig nichts anderes, als dass sie das Christentum annehmen mögen, um vollwertige Mitbürger sein zu können.

Aber es ist richtig, dass der Vernichtungswille gegenüber dem Judentum etwas anderes ist, als die Konkurrenz mit dem Islam auf Weltebene. Ich denke, so kann man es auf den Punkt bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Uli Sahm</p>
<p>&gt;&gt; worin unterscheidet sich aus Sicht des Christentums  der Islam von Hare Krischna, Budhismus, Kommunismus, und sonstigen Heiden, Ketzern, Häratikern.&lt;&lt;</p>
<p>Christlichen Gelehrten ist ja nun nicht entgangen, dass im Koran von Moses, Jesus und anderen Propheten der Juden und Christen die Rede ist. Die Ketzerei der Muslime besteht aus christlicher Sicht darin, dass Muslime die Dreieinigkeit ablehnen und die Gottessohnschaft Christi. Umgekehrt sieht es nicht anders aus. Das heißt, selbst bei nüchterner Betrachtung werden sich Christen und Muslime an diesem Punkt immer uneinig sein. Christliche Islamkritik äußert sich oft in der Behauptung, die Muslime würden nicht an den Gott der Christen glauben. Muslime weisen diesen Vorwurf regelmäßig zurück. Das Zweite Vatikanische Konzil erkannte in der Nostra Aetate aber an, dass die Muslime an den selben Gott der Juden und Christen glauben. Als Unterschied bleibt, dass Muslime Jesus nicht als Gott verehren, sondern &#8220;nur&#8221; als Propheten. Wie gesagt: Das können beide Seiten so stehen lassen, denn für Muslime ist es eine Sünde anzunehmen, Gott hätte einen Sohn oder eine Mutter.</p>
<p>&gt;&gt; Dass die Christen gegen alle Andersdenkenden waren, entspricht exakt der Weltanschauung des Islam, als Religion, die die alleinige Wahrheit besitzt (im großen Unterschied zum Judentum, dass seine Wahrheit für sich behält und sich von den “Gojim” halt abgrenzt, ohne sie überzeugen (missionieren) zu wollen.&lt;&lt;</p>
<p>Sicher gibt es einen universalen Anspruch sowohl des Christentums als auch des Islams. In beiden Religionen gibt es den Glauben an ihre schlussendliche Sieghaftigkeit. Im Islam gibt es aber auch die Gelassenheit, dass Gott am Jüngsten Tag erklären wird, worüber sich Christen, Juden und Muslime uneins waren, und im Koran steht auch, dass alle die an Gott glauben (Juden, Christen,&#8230;) und Gutes tun, in den Himmel kommen. Da ist das Christentum wesentlich exklusiver in seinem Heilsweg, der nur über die Taufe geht. </p>
<p>&gt;&gt; Doch mit dem Judentum verbindet sich bei Christentum etwa viel viel tieferes, geradezu ein vermeintlicher Konkurrenzkampf. &lt;&lt;</p>
<p>Hm, das ist aber zumindest nicht beiderseitig, oder? Zur Judenmission gibt es kein jüdisches Gegenstück, keine jüdischen Bestrebungen, das Christentum irgendwie einzudämmen. Der zentrale Grund des Antisemitismus ist natürlich die Behauptung, die Juden würden das Christentum (alle Nichtjuden) bekämpfen müssen (von Natur aus). &#8220;Konkurrenz&#8221; ist da der falsche Begriff. </p>
<p>&gt;&gt; Die Wahrheit des Christentums ist nicht vollständig, solange es Juden gibt, die aus Sicht des Christentums “von Gott auserwählt sind. Dieses ist der schlimmste Knackpunkt in den Beziehungen zwischen Juden und Christen. Nch christlicher Auffassung verwickelt sich Gott da in einen unlösbaren Widerspruch. Wie kann es noch das “auserwählte Volk” geben, wenn doch Gott mit seinem eigenen Sohn “alle” (vor allem die Juden) erlöst hat. &lt;&lt;</p>
<p>Man hat das Dilemma ganz einfach gelöst, indem die Juden nicht mehr das auserwählte Volk Gottes sind, sondern von Gott verflucht.</p>
<p>&gt;&gt; Die Moslems haben vielleicht den falschen Glauben und falsche Propheten (falsche christliche Propheten wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder exkommuniziert) , aber “die” Juden haben das schlimmste denkbare Verbrechen begangen: Gottesmord. So etwas wird nicht einmal Moslems vorgeworfen. &lt;&lt;</p>
<p>Das ist korrekt.</p>
<p>&gt;&gt; Deshalb bewegte sich die Diskussion mit den Juden auf einer ganz anderen Ebene, weil sie eben das ureigene christliche Selbstverständnis traf, während die Moslems lediglich genauso schlimm sind wie alle anderen Heiden in der Welt und nur darauf warten, endlich bekehrt zu werden. Juden hingegen müssen zum eigenen christlichen Wohl umgebracht oder zwangskonvertiret, also letztlich abgeschafft werden. &lt;&lt;</p>
<p>Zwangstaufen von Muslimen gab es aber auch, beispielsweise in der Reconquista, und die Forderung nach Assimilation der Muslime bedeutet unterschwellig nichts anderes, als dass sie das Christentum annehmen mögen, um vollwertige Mitbürger sein zu können.</p>
<p>Aber es ist richtig, dass der Vernichtungswille gegenüber dem Judentum etwas anderes ist, als die Konkurrenz mit dem Islam auf Weltebene. Ich denke, so kann man es auf den Punkt bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Sahm</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9085</link>
		<dc:creator>Ulrich Sahm</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 18:26:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9085</guid>
		<description>Lieber Arne List,
worin unterscheidet sich aus Sicht des Christentums  der Islam von Hare Krischna, Budhismus, Kommunismus, und sonstigen Heiden, Ketzern, Häratikern.
 
Dass die Christen gegen alle Andersdenkenden waren, entspricht exakt der Weltanschauung des Islam, als Religion, die die alleinige Wahrheit besitzt (im großen Unterschied zum Judentum, dass seine Wahrheit für sich behält und sich von den &quot;Gojim&quot; halt abgrenzt, ohne sie überzeugen (missionieren) zu wollen.
 
Doch mit dem Judentum verbindet sich bei Christentum etwa viel viel tieferes, geradezu ein vermeintlicher Konkurrenzkampf. Die Wahrheit des Christentums ist nicht vollständig, solange es Juden gibt, die aus Sicht des Christentums &quot;von Gott auserwählt sind. Dieses ist der schlimmste Knackpunkt in den Beziehungen zwischen Juden und Christen. Nch christlicher Auffassung verwickelt sich Gott da in einen unlösbaren Widerspruch. Wie kann es noch das &quot;auserwählte Volk&quot; geben, wenn doch Gott mit seinem eigenen Sohn &quot;alle&quot; (vor allem die Juden) erlöst hat. Die Moslems haben vielleicht den falschen Glauben und falsche Propheten (falsche christliche Propheten wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder exkommuniziert) , aber &quot;die&quot; Juden haben das schlimmste denkbare Verbrechen begangen: Gottesmord. So etwas wird nicht einmal Moslems vorgeworfen.
 
Deshalb bewegte sich die Diskussion mit den Juden auf einer ganz anderen Ebene, weil sie eben das ureigene christliche Selbstverständnis traf, während die Moslems lediglich genauso schlimm sind wie alle anderen Heiden in der Welt und nur darauf warten, endlich bekehrt zu werden. Juden hingegen müssen zum eigenen christlichen Wohl umgebracht oder zwangskonvertiret, also letztlich abgeschafft werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Arne List,<br />
worin unterscheidet sich aus Sicht des Christentums  der Islam von Hare Krischna, Budhismus, Kommunismus, und sonstigen Heiden, Ketzern, Häratikern.<br />
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Dass die Christen gegen alle Andersdenkenden waren, entspricht exakt der Weltanschauung des Islam, als Religion, die die alleinige Wahrheit besitzt (im großen Unterschied zum Judentum, dass seine Wahrheit für sich behält und sich von den &#8220;Gojim&#8221; halt abgrenzt, ohne sie überzeugen (missionieren) zu wollen.<br />
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Doch mit dem Judentum verbindet sich bei Christentum etwa viel viel tieferes, geradezu ein vermeintlicher Konkurrenzkampf. Die Wahrheit des Christentums ist nicht vollständig, solange es Juden gibt, die aus Sicht des Christentums &#8220;von Gott auserwählt sind. Dieses ist der schlimmste Knackpunkt in den Beziehungen zwischen Juden und Christen. Nch christlicher Auffassung verwickelt sich Gott da in einen unlösbaren Widerspruch. Wie kann es noch das &#8220;auserwählte Volk&#8221; geben, wenn doch Gott mit seinem eigenen Sohn &#8220;alle&#8221; (vor allem die Juden) erlöst hat. Die Moslems haben vielleicht den falschen Glauben und falsche Propheten (falsche christliche Propheten wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder exkommuniziert) , aber &#8220;die&#8221; Juden haben das schlimmste denkbare Verbrechen begangen: Gottesmord. So etwas wird nicht einmal Moslems vorgeworfen.<br />
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Deshalb bewegte sich die Diskussion mit den Juden auf einer ganz anderen Ebene, weil sie eben das ureigene christliche Selbstverständnis traf, während die Moslems lediglich genauso schlimm sind wie alle anderen Heiden in der Welt und nur darauf warten, endlich bekehrt zu werden. Juden hingegen müssen zum eigenen christlichen Wohl umgebracht oder zwangskonvertiret, also letztlich abgeschafft werden.</p>
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		<title>Von: Arne List</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2010/01/18/benz/comment-page-2/#comment-9083</link>
		<dc:creator>Arne List</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 17:51:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=8359#comment-9083</guid>
		<description>Lieber Herr Sahm,
Sie schreiben u.a.:
&gt;&gt; Gleichwohl stellt der Islam theologisch keine Herausforderung für das Christentum dar, das Judentum jedoch ganz erheblich (Gottesmord, auserwähltes Volk, Gottesstrafe, „verstreut“ zu sein, und jetzt haben die Juden sogar einen eigenen Staat und herrschen in Jerusalem usw usw) &lt;&lt;
Das stimmt einfach nicht. Die religiös motivierte Islamfeindschaft durchzieht die Kirchengeschichte seitdem der Islam nach Byzanz griff. Wichtige Topio des christlichen Antijudaismus sind:
1. Mohammed ist ein falscher Prophet und der Antichrist
2. Die Muslime sind Ketzer und sie verneinen die Gottessohnschaft Christi
3. Muslime verleugnen den dreieinigen Gott
Viele Eigenheiten des Islams treffen genauso auf das Judentum zu. Daher kann sich der Antiislamismus immer wieder aus dem Fundus des Antijudaismus bedienen. Seien es nun Speisegebote, der strenge Monotheismus (Ablehnung der Dreifaltigkeit), oder überhaupt das behauptete Gottesbild (&quot;strafender Gott vs. liebender Gott&quot;).
Natürlich gibt es einen gewichtigen Unterschied: Das Christentum baut auf dem Judentum auf. Jesus war ein Jude. Paulus entjudaisierte das Christentum usw. Der Islam wird daher von vielen Christen noch heute als eine ganz andere Religion wahrgenommen, während das Reden vom jüdisch-christlichen Erbe mittlerweile völlig normal ist. Auch der Antisemitismus war natürlich in gewisserweise antichristlich, wo er die jüdischen Wurzeln des Christentums bekämpfte.
Nur: Aus muslimischer Sicht ist der Islam natürlich genauso auf dem Judentum begründet. Im Koran steht unzweideutig, dass Gott das Volk Israel aus Ägypten geführt hat, aber auch, dass Jesus der Messias ist. Natürlich wusste man schon zu Luthers Zeiten, was im Koran steht, und auch vom universalen Anspruch war der Islam immer ein Hauptkonkurrent des Christentums.
to be continued...
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Sahm,<br />
Sie schreiben u.a.:<br />
&gt;&gt; Gleichwohl stellt der Islam theologisch keine Herausforderung für das Christentum dar, das Judentum jedoch ganz erheblich (Gottesmord, auserwähltes Volk, Gottesstrafe, „verstreut“ zu sein, und jetzt haben die Juden sogar einen eigenen Staat und herrschen in Jerusalem usw usw) &lt;&lt;<br />
Das stimmt einfach nicht. Die religiös motivierte Islamfeindschaft durchzieht die Kirchengeschichte seitdem der Islam nach Byzanz griff. Wichtige Topio des christlichen Antijudaismus sind:<br />
1. Mohammed ist ein falscher Prophet und der Antichrist<br />
2. Die Muslime sind Ketzer und sie verneinen die Gottessohnschaft Christi<br />
3. Muslime verleugnen den dreieinigen Gott<br />
Viele Eigenheiten des Islams treffen genauso auf das Judentum zu. Daher kann sich der Antiislamismus immer wieder aus dem Fundus des Antijudaismus bedienen. Seien es nun Speisegebote, der strenge Monotheismus (Ablehnung der Dreifaltigkeit), oder überhaupt das behauptete Gottesbild (&#8220;strafender Gott vs. liebender Gott&#8221;).<br />
Natürlich gibt es einen gewichtigen Unterschied: Das Christentum baut auf dem Judentum auf. Jesus war ein Jude. Paulus entjudaisierte das Christentum usw. Der Islam wird daher von vielen Christen noch heute als eine ganz andere Religion wahrgenommen, während das Reden vom jüdisch-christlichen Erbe mittlerweile völlig normal ist. Auch der Antisemitismus war natürlich in gewisserweise antichristlich, wo er die jüdischen Wurzeln des Christentums bekämpfte.<br />
Nur: Aus muslimischer Sicht ist der Islam natürlich genauso auf dem Judentum begründet. Im Koran steht unzweideutig, dass Gott das Volk Israel aus Ägypten geführt hat, aber auch, dass Jesus der Messias ist. Natürlich wusste man schon zu Luthers Zeiten, was im Koran steht, und auch vom universalen Anspruch war der Islam immer ein Hauptkonkurrent des Christentums.<br />
to be continued&#8230;<br />
 </p>
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