Ein Artikel von Adriana Stern über den Autor Werner Rügemer und seine Weltsicht hat kontroverse und teilweise heftige Reaktionen hervor gerufen. Der vorliegende Text möchte den theoretischen Kontext genauer ins Blickfeld nehmen…
Von Gerrit Liskow
Ich möchte eine Erörterung darüber vorbringen, was an Ausführungen jener Art problematisch ist, wie sie die Herren Rügemer und Senf auf einer Website namens „gulli.com“ machen. Die Protagonisten sind dabei vollkommen nebensächlich und akzidentiell, lässt sich derlei verkürzte Kapitalismuskritik doch tatsächlich fast überall finden. Diese kommt, indem sie sich allein auf die Zirkulationssphäre des warenförmigen Gesellschaftsverhältnisses beschränkt, auf nur einem theoretischen Bein zwar etwas lahm daher gehumpelt, aber Mitleid ist dennoch völlig fehl am Platze, war es doch ihr eigener Entschluss, das andere Bein, auf dem die Theorie, die auch die verkürzte Kritik bemüht – und das nicht etwa, um sie zu bereichern, sondern um sie zu missbrauchen – nicht zu verwenden. Das andere Bein ist die warenförmige Vergesellschaftung, in der sowohl der Mensch als auch das Geld nur Ware sind. Damit soll angedeutet sein, dass die unzutreffende Privilegierung der Zirkulationssphäre in der Gesellschaftskritik ebenso falsch wie ärgerlich ist; ärgerlich allein, weil jene, die derlei betreiben, sehr wohl wissen, was sie damit tun, und sich auch durch die unmenschlichsten Konsequenzen, die aus ihrem Treiben folgen könnten, nicht davon abhalten lassen, solange sich noch ein Mensch findet, der sich derlei ins Regal stellt.
Notwendig ist, um der intellektuellen Entstellung der Theorie zu begegnen, zunächst in gewissem Umfang ein Rekurs auf die politische Ökonomie, damit ein Mindestmaß an Verständnis über die inhaltliche Fehlleistung einer auf die Zirkulationssphäre verkürzten Gesellschaftskritik geschieht; ein Exkurs, den ich auf das unbedingt Notwendige zu beschränken verspreche. Wer Ausflüge in die Theorie schlecht verträgt, betrachte es bitte als intellektuelle Herausforderung, sich in ein theoretisches Konstrukt hineinzudenken, das – wird es an bestimmten Stellen gepfuscht – regelmäßig Ideologeme reproduziert, die sich gegenüber antisemitisch motiviertem Denken und Handeln als ebenso fruchtbar, wie diese sich gegenüber den Einsichten der menschlichen Vernunft als haltbar erweisen. Ich möchte dabei vorausschicken, dass es dabei mein Anliegen ist, eine Kritik der politischen Ökonomie vor Desavouierungsversuchen in Schutz zu nehmen, die aufgrund der historischen Resultate derartiger Verzerrungen nur zu verständlich sind, und daran erinnern, dass die solcherart diskreditierte sich doch in den lichteren ihrer vielen Momenten die Aufhebung aller Umstände zum Ziel gemacht hatte, unter denen der Mensch ein einsames, verlassenes, erniedrigtes und verächtliche Wesen ist.
Meine Ausführungen möchte ich ferner als würdigende Erweiterung der verdienstvollen Arbeit von Adriana Stern verstanden wissen, die das Ergebnis ihrer Überlegungen bereits bei haGalil veröffentlicht hat. Auf Herrn Senf und „gulli.com“ wurde ich aufmerksam durch einen Leserkommentar zum Artikel von Frau Stern. Ich habe diesen Kommentar als symptomatisch erachtet für eine Gesellschaftskritik, die vordergründig den Eindruck zu erwecken trachtet, es gut mit dem Menschen zu meinen, aber aus fehlender Reflexion in Kauf nimmt, dass die einen den Preis für das Glück der anderen bezahlen werden. Das derlei insbesondere bei jungen Menschen, wenn sie es goutieren, mehr schadet als nützt, sollte keiner Erklärung bedürfen. Damit sei vorausschickend der Rahmen abgesteckt, in dem sich der folgende Gedankengang entfaltet.
Nach dieser Einleitung nunmehr zur Sache: Was machen Gedanken, wie sie die beiden Herren Rügemer und Senf äußern, und wie sie „gulli.com“ öffentlich in Verkehr bringt? Die Rede ist, wie so oft, von der Krise, und nennt man sie eine Finanzkrise, ist damit bereits eine wesentliche Akzentsetzung geschehen, indem nämlich die Ursache des Dilemmas auf der zirkulären Ebene des Gesellschaftsverhältnisses vermutet und in der Folge auch dort gelöst werden soll: innerhalb und/oder mittels des Geldes. Das Dilemma erscheint in dieser fatal falschen theoretischen Weichenstellung als das der Finanz, ihrer Institutionen, möglicherweise auch ihrer Personen, und einmal aufs falsche Gleis gesetzt, bleiben die Lokführer einer derartigen Pseudo-Kritik sich auch dann noch treu, wenn sich die Passagiere bereits lautstark beschweren, dass die Reise aber in die falsche Richtung geht. Dies ist allein deshalb bemerkenswert, weil jene Akzentsetzung der Öffentlichkeit ebenso nebensächlich wie lässlich erscheint, zumal es allgemein gängige Mode ist, von einer Krise, die ohne Frage ihre Auswirkungen auch auf den Finanzsektor hat, als Finanzkrise zu reden, und zwar so, als wäre damit bereits alles gesagt, womit für derartige Verdrehung der Tatsachen auch noch Verständnis erheischt werden soll.
Wenn es um die Einsicht in den theoretischen Fehler geht, ist nunmehr der Exkurs unerlässlich, um klar zu machen, wie aus schlecht verstandener Theorie eine verkürzte Kritik abgeleitet wird, die ihrerseits wiederum einen Kurzpass zum menschenverachtenden Wahnsystem des Antisemitismus ergibt.
Tatsächlich vertauscht die Rede von der „Finanzkrise“ Ursache und Wirkung, denn viel spricht dafür, dass die Krise unter den historischen Bedingungen ihrer Entstehung weit weniger dem konkreten Tun und Lassen identifizierbarer „Finanzakteure“ geschuldet ist, als vielmehr einem Mangel an verwertbarer Mehrwertmasse in Zeiten der voranschreitenden Automatisierung, mithin der „dritten industrieller Revolution“ durch Computerisierung all jener Bereichen, in denen Waren entstehen. Robert Kurz verweist, aus meiner Sicht zutreffend, auf die Potenziale der Mikroelektronik um zu erklären, warum es wirtschaftlich immer weniger sinnvoll erscheint, einmal investiertes, fixes Kapital plus Gewinn, auf dem Umweg durch die menschliche Ware „Arbeitskraft“ zu reproduzieren. Oder anders herum gesagt: Die Finanzmittel, die angesichts der aktuellen Produktivkraftentwicklung nötig werden, um im wirtschaftlichen Wettbewerb überhaupt teilnehmen zu können, lassen sich innerhalb der zur Totalität gemachten warenförmigen Vergesellschaftung nur mit immer größerem technischen Aufwand reproduzieren, wobei menschliche Arbeitskraft einzelwirtschaftlich obsolet wird. Damit ist die gesamtgesellschaftliche Mehrwertmasse, genau wie der einzelwirtschaftliche Gewinn aus der Ware Arbeitskraft, fatalerweise gerade durch die zunehmende technische Entwicklung der Produktivkräfte und umgekehrt proportional zu ihr, unaufhaltsam im Schwinden begriffen.
Unwahrscheinlich wäre, wenn die Anhänger der verkürzten Kritik von der Produktionssphäre nichts wüssten. Tatsächlich aber verschweigen sie sie, denn die wirklichen Ursachen der Krise sind bei weitem prosaischer, abstrakter und inhärenter, als es das andeutungsvolle öffentliche Raunen über angebliche „Finanzakteure“ wahr haben will; dramatischer, weil plakativer, ist derlei schlechtes Theorietheater sowieso. Die logische Ursache der Wertverwertung, der gesellschaftlich vermittelte Zwang, aus Geld mehr Geld zu machen, ist bei weitem subtiler, als die Rede von „Finanzakteuren“ es vermuten lässt; sublimer ist er sowieso. Die Ursache für den krisenhaften Verlauf kapitalistischer Entwicklung allein auf der Zirkulationsebene zu behaupten, ist nur um den Preis der Unwahrheit zu haben. Hingegen spricht viel dafür, dass sie in der gleichermaßen inneren wie äußeren, einzel- wie gesamtwirtschaftlichen gesellschaftlichen Totalität einer Warenproduktion zwecks Wertverwertung zu verorten ist. Jene Wertverwertung, die kapitalistisch nur durch das Nadelöhr der warenförmigen Verausgabung menschlichen Lebens geschehen kann, in Form von Arbeitskraft, und so nebenbei auch noch als quasi naturgesetzliche Notwendigkeit erscheint, durch den Fortschritt technischer Produktivkraftentwicklung aber immer weniger Rentabilität verspricht.
Dass Geld keine Kinder bekommt, sich nicht aus sich selbst heraus fortpflanzen und vermehren kann, und dass die Verwertung des Wertes, das Geld heckende Geld, angesichts der aktuellen Progression in der Entfaltung der Produktivkräfte immer mehr zur Unmöglichkeit wird, wissen womöglich auch Menschen, die so oder so ähnlich denken wie Herr Rügemer und Herr Senf. Aber: Sie sehen die Ursachen dafür nicht auf der Ebene der technischen Produktivkräfte, sondern führen die zunehmende Unmöglichkeit von Kapitalismus wahlweise auf die herbei halluzinierten unheilvollen Machenschaften irgendwelcher „Finanzakteure“ zurück oder haben für den Versuch einer Geldvermehrung unter scheinbarer Ausschaltung des unrentablen Nadelöhrs keine anderen Erklärungen als „Spekulation“ und „Gier“. All das könnte falscher nicht sein.
Als die Automatisierung der Produktion es noch erlaubte, jene Bevölkerungsteile, die von ihr außer Kurs gesetzt wurden, an anderen Stelle wieder gewinnbringend zur Warenproduktion einzusetzen, ließ sich das Dilemma der Wertverwertung durch Warenproduktion gesamtgesellschaftlich umgehen. Auf dem mittlerweile erreichten Produktivkräfteniveau lässt es sich jedoch weder gesamt- noch einzelwirtschaftlich lösen, zumindest nicht im Rahmen warenförmiger Vergesellschaftung. Der relative Mehrwert pro Produkt sinkt bis auf homöopathische Dosen, und selbst wenn die Menge der gesellschaftlich produzierten Waren weiter steigt, könnte die gesamtgesellschaftlich produzierte Mehrwertmasse durch weitere Fortschritte bei der Produktivkraftentwicklung in Zukunft sinken, mit allen unangenehmen Folgen, die das für die von ihr betroffene Gesellschaft haben würde (ausführlich hierzu: Claus Peter Ortlieb, Ein Widerspruch von Stoff und Form, 2008). Die gestellte Prognose ist selbstredend nicht nur ein Grund zur Freude, und womöglich bleibt tatsächlich einzig die Hoffnung, dass der Mensch die warenförmige Vergesellschaftung in seiner bewusstlosen Vorgeschichte gerade noch rechtzeitig diese emanzipativ aufhebend überwindet.
Das also ist die Seite des Dilemmas, die eine verkürzte Kritik nach der Fasson der Herren Rügemer und Senf verschweigt, als ob seit der von Rosa Luxemburg bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts vorhergesagten inneren Schranke des Kapitalismus theoretisch nichts gelaufen wäre, und als ob sie es nicht besser wüssten.
Nach dem theoretischen Exkurs nun im einzelnen zunächst zu Herrn Senf. Er wird schon wissen, an welcher Stelle er sich von dem von ihm ansonsten über alle Grenzen des guten Geschmacks idealisierten Silvio Gesell („genial“ nennt er dessen „Freiwirtschaftslehre“ in seinem Interview mit „gulli.com“) zu distanzieren hat, nämlich spätestens bei Gesells freiwilliger Mitgliedschaft in der Laubenkolonie „Eden“, die laut Satzung allein den „deutschen Ariern“ offen stand. Aber auch Gesells sogenannte „Freiwirtschaftslehre“ hat es in sich, erträumt sie doch nichts weniger als eine Heilung des Kapitalismus dadurch, dass der Geldwirtschaft die Verwertung des Wertes ausgetrieben werde, vulgo: der Wucher und Schacher, der Zins im Allgemeinen, das Couponschneiden aber im Besonderen. Zwar kommt das schriftliche Hauptwerk Gesells an keiner Stelle nicht einmal über die eigene falsche Unmittelbarkeit hinaus, im Rahmen dieser wird aber auch nirgends ausgeschlossen, dass die Heilung des Kapitalismus durch Heilung des Geldes nicht auch durch die handgreifliche Außerkurssetzung von Menschen geschehen dürfte, insbesondere der „Finanzakteure“.
Elmar Altvater stellte die zutreffende Diagnose: „Nun ist es tatsächlich nur ein kleiner Schritt von der Konstatierung der “Macht des Geldes” zu der Identifizierung und Diffamierung einer “Jüdischen Clique von internationalen Bankiers”. Es sei an dieser Stelle Elmar Altvaters Privileg – dessen Schriften nicht zu kennen Herr Senf in seiner Funktion als pensionierte Lehrkraft an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin nur wider jede Vernunft behaupten könnte – die „Freiwirtschaftslehre“ als eine theoretische Basis der NS-Wirtschaftstheorie zu benennen. Deren Ziel: die von der „raffenden“ Geldwirtschaft geheilte, „schaffende“, als natürlich und gesund – vor allem aber stramm deutsch-national – imaginierte „Markt“- bzw. „Freiwirtschaft“, in der es übrigens auch auf sozialer Ebene viel gerechter als im bösen „Manchester-Kapitalismus“ zugehen würde, wenn nach der „Brechung der Zinsknechtschaft“ endlich wieder „dem Tüchtigen die Welt“ gehörte. Dieser arbeitsfetischistische Zusammenhang von Gesellschaftsform und Denkform reicht bis in das dumme Gerede, mit dem heutzutage gefordert wird: „Leistung muss sich wieder lohnen“, als ob bei der warenförmigen Prä- und Deformation des Menschen längst noch nicht alles erreicht wäre. Jedoch: Vor der personalen Zuspitzung der „Finanzakteure“ scheut Herr Senf nach meinem Kenntnisstand zurück, ebenso wie es sein Idol Silvio Gesell es tat, und vermutlich gibt es der Wahrheit die Ehre, wenn Robert Kurz in seinem Beitrag „Politische Ökonomie des Antisemitismus“ Gesell als „strukturell antisemtisch“ definiert und damit sagen möchte: nicht der Mensch ist hier das Problem, sondern das, was er denkt (wenn er denkt, dass er denkt, wie ich hinzufügen möchte).
Selbst wenn der Grad der Konkretisierung der „Ursache“ – und die Personalisierung der „Schuldigen“ am Dilemma – der kapitalistischen Wirtschaftsweise nur dem Anstand derer geschuldet wäre, die eine symptomatisch verkürzte Kapitalismuskritik propagieren und goutieren, ist zunächst mit Elmar Altvater festzuhalten, dass solche Ideologeme, wie sie auch die Herren Rügemer und Senf mithilfe von „gulli.com“ in den öffentlichen Verkehr der Gedanken und Meinungen bringen, „anschlussfähig an rassistische und antisemitische Positionen“ sind. Wenn Herr Altvater im Zusammenhang derselben Analyse dann allerdings darzulegen bemüht scheint, dass es etwas ganz Anderes wäre, wenn seine „globalisierungskritischen“ Schäflein von „Attac“ das selbe machten, indem sie in der selben halbseitigen Blindheit nur auf die Zirkulationssphäre der „Globalisierung“ starren, mag das als Versuch intellektueller Selbsthypnose interessant sein, als kritisches Bewusstsein kann derlei aber vermutlich noch nicht einmal innerhalb seines NGO-Moralkommandos wirklich überzeugen.
Soweit zu historischen Vorläufern und ideologischen Ausläufern einer auf die Zirkulationssphäre der Sozialbeziehung Ware-Geld verkürzten und damit um ihren zentralen Begriff der „Reichtums, der nur in Form einer Warensammlung aufscheinen kann“ gebrachten antikapitalistischen Pseudo-Kritik, die in höchster Regelmäßigkeit nichts weiter als falsches Bewusstsein produziert, an dem nichts notwendig wäre, wenn sie nicht in diesem Verblendungszusammenhang zudem als strukturelle Basis für substanziell antisemitische Projektionen herhalten sollten. Im Weiteren somit zu Herrn Rügemer.
Herr Rügemer zeigt bei der Identifizierung der „Finanzakteure“ mehr Mut, als das Gespann Senf/Gesell, wie im folgenden zu zeigen sein wird. Wenn Herr Rügemer in dem hier verlinkten Interview auf „gulli.com“ die Behauptung aufstellt: „Mit dem eigentlich anachronistischen Begriff “Wall Street” ist also das konzeptionelle und weltweit ausstrahlende Zentrum der neoliberalen Finanzwelt gemeint, das aus mehreren Orten mit vielen Mittätern besteht“ so tut er damit folgendes: Er postuliert eine geheimbündlerische Weltverschwörung, die um ein geheimnisvolles Machtzentrum gruppiert auf die ganze Welt ausstrahlt, sich ferner organisiert um die Welt zu beherrschen und zu verderben und schließt sich selbst von all dem feinsäuberlich aus – so, als prozessiere der Selbstwiderspruch der warenförmigen Vergesellschaftung nicht durch ihn hindurch, als reproduziere der perpetuelle Selbstwiderspruch, der zum Subjekt gemachte Wert, sich auf einer abgegrenzten Ebene, der Zirkulationssphäre, quasi als von Menschen getrenntes Objekt, auch ohne ihn. Dergestalt externalisiert, projiziert Herr Rügemer sodann den von ihm nach Lage seiner Begriffe offenbar nicht verstandenen prozessierenden Selbstwiderspruch und die damit verbundene Kränkung auf das, was er dämonisierend „Wall Street“ nennt.
Wall Street. Das ist als Codewort und Chiffre für die Finanzwelt gerade dann selbstverständlich, wenn man es, wie auf „gulli.com“ geschehen, in Gänsefüßchen setzt, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass man nicht den geographischen Ort im Süden der Halbinsel Manhattan meint, sondern vielmehr: das Symbol. So, wie der Erfolg der antisemitischen Propaganda von jeher vom Reden in Andeutungen, Anspielungen und Auslassungen aller Art abhing, solange derartige Reden und jene, die sie führen, den Gegenstand ihres Hasses nicht unmittelbar zu benennen wagten, fehlt auch hier vermutlich nur wenig, damit besagter Groschen fällt. Es ist dennoch unerlässlich, die Dinge in dem Zusammenhang zu zeigen, in dem sie für Herrn Rügemer anscheinend stehen, insbesondere, zumal in seinen schriftlichen und mündlichen Veröffentlichungen so prominente Namen wie Oppenheimer, Goldmann/Sachs und Warburg stets dann an vorderster Front zu stehen scheinen, wenn es um angebliche Machenschaften der „Wirtschaftskriminalität“ geht, und wenn von Herrn Rügemer ostentativ auf die jüdischen Wurzeln dieser Institute verwiesen wird.
Spätestens, wenn in seinen Veröffentlichungen zur „Wirtschaftskriminalität“ eine Kollaboration jüdischer Bankiers mit dem NS-Staat herbeigeredet werden soll, scheint mir in diesem Fall die Grenze zur geistigen Barbarei überschritten. Wenn es Herrn Rügemer tatsächlich nicht darum ginge, willfährig das Horn des „Antikapitalismus der dummen Kerle“ zu blasen, als welchen August Bebel den Antisemitismus in den 1930er Jahren bezeichnet hat, wäre der Verweis auf die jüdischen Wurzeln dieser Institute nicht mehr als das, was er im besten theoretischen Sinne ist: überflüssig. Wenn Herr Rügemer jedoch, an anderer Stelle im selben Interview, das so genannte Cross Border Leasing erläutert, und es so klingt, als sollte das böse, „raffende“ internationale Finanzkapital gegen das gute, „schaffende“ deutsche Volkskapital in Stellung gebracht werden, dann klingt das nicht bloß entfernt nach NS-Wirtschaftsideologie.
Man erweist Äußerungen wie denen von Herrn Rügemer also bereits eine Ehre, indem man sie überhaupt ernst nimmt. Es ging mir deshalb auch nur darum zu zeigen, was geschieht, wenn mit geringer Lauterkeit in der Theorie der politischen Ökonomie herum gepfuscht wird. Die Verkürzung der Kritik allein auf die Zirkulationsseite der zur gesellschaftlichen Totalität gemachten Ware-Geld-Dynamik erzeugt Vorstellungen, die antisemtischen Vorstellungen besonders dienstbar sind. Indem sie in der Erscheinung ihre eigene Ursache wahrzunehmen wähnen, dienen sich Vorschläge zur zirkulationsseitigen Lösung des Dilemmas antisemitischer Lesarten an oder legen diese mehr oder weniger unvermittelt nahe. Wem Raunen à la Rügemer nicht bekannt erscheinen mag, dem empfehle ich einen Vergleich mit den sattsam überlieferten antisemitischen Klischees, auch denen nationalsozialistischen Zuschnitts. Es wird sich erweisen, dass die wesentlichen Merkmale, mit denen hier wie dort dem Geist Gewalt geschieht, identisch sind, und eben deshalb ist es zutreffend, im vorliegenden Fall von strukturellem Antisemitismus nicht nur zu reden, sondern vor ihm zu warnen, denn Menschen, die sich dieser gegenaufklärerischen Ideologie aussetzen, ahnen womöglich nicht mal, in was für einen Sumpf sie geraten.
PS: Möglicherweise wird Herr Rügemer, kritisiert, mal um mal versuchen, sich als Opfer zu inszenieren, so wie er es getan hat, nachdem ihm Hermann Gremliza die Leviten gelesen hatte, und das viel pointierter, als ich es vermag, nämlich mit den Worten : “Dieser Dreck läßt sich nicht mehr kommentieren.” (Hermann Gremliza bezog sich mit dem harschen Wort „Dreck“ angeblich auf Herrn Rügemers Bericht über dessen Besuch in einer Kölner Synagoge; er schreibt immer nach den alten Rechtschreibregeln). Herr Rügemer selbst wird möglicherweise ferner versuchen, denen Bosheit nachzuweisen, die ihm nach seiner, doch recht eigentümlichen, Sicht „Böses unterstellen“, um so die Rollen von Täter und Opfer umdrehen zu können. Nach meiner persönlichen Sicht auf die Dinge sagt bereits der Name der Veröffentlichung, in der solche Hirngespinste verbreitet werden, wohin derlei Äußerungen gehören: in den Gulli.
Zum Abschnitt über Altvater ist vergleichsweise und kritisch nachzulesen in: „Eine andere Welt mit welchem Geld?“. Veröffentlicht bei: Wissenschaftlicher Beirat von Attac-Deutschland, Globalisierungskritik und Antisemitismus – Zur Antisemitismusdiskussion in Attac (Reader Nr. 3), Frankfurt 2004, S. 3, 19, 25 und 34.
Zu Robert Kurz siehe bitte insbesondere seine Schrift zu Silvio Gesell:„Die politische Ökonomie des Antisemitismus“ (1995). Sowie sein Aufsatz: „Geld und Antisemitismus – der strukturelle Wahn in der warenproduzierenden Moderne“ (2003), dort vor allem Abschnitt 8, der das antisemitische Wahnsystem in Struktur und Genese analysiert. Beides ist zu finden bei „exit-online.org“.
Claus Peter Ortliebs Aufsatz „Ein Widerspruch von Stoff und Form“, der die autodestruktive Tendenz der zur gesellschaftlichen Totalität gemachten Warenproduktion unter den Bedingungen der mikroelektronischen dritten industriellen Revolution beschreibt, ist ebenfalls bei „exit-online.org“ zu finden.
Hermann Gremliza ist hier zitiert nach einem Leserbrief auf „Gremlizas Express“ in der „konkret“ 08/2009.
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@haGal
da haben Sie was falsch verstanden. Meine Empfehlung war nicht: Die ganze Macht an die Islamofaschistischen Taliban, meine Empfehlung war: Klappe halten, wenn man Leichen im Keller hat.
Die Mitglieder der Umma sollen auch erstmal schauen, wer mehr Leichen im Keller hat? Die Djihadisten oder die Kreuzfahrer? In den letzten 10 Jahren starben durch die “islamistischen” (***ggg***) Anschläge viel mehr Muslime als durch die Kriegshandlungen der “christinisten”.
Hoffen Sie haGal, dass wenn die Deutschen Afghanisten verlassen, wird es wieder moralisch unbedenkbar gegen Juden die Hetzen?
Aber, bei aller Auserwähltheit, da dürften Sie auch nicht so jeiern, denn “Klappe halten, wenn man Leichen im Keller hat” oder gilt das nur für nitzliche Idioten? Mir war auch gar nicht aufgefallen, daß ohne Besatzung die Afghanen “unbedenkbar gegen Juden die Hetzen”, ich hätte gerne gewußt woher Sie diese tiefe Weisheit ziehen?
@Jane, Hanna und Konsorten
das Thema ist nicht Gaza oder Israel, eure antiisraelische bzw. antisemitische Mantra (@Jane) könnt ihr euch endlich sparen. Wir kennen diesen Mist und Lügen zur Genüge. Such dir, “Catya” alias “Jane”, endlich einen anderen Platz für deine antisemitische Dummlaberei. Dein Copy & Paste Mist ging dem Forum schon genug auf die Nerven.
“oder gilt das nur für nitzliche Idioten?”
Bist Du ein “nitzlicher” Idiot? oder nur ein gemeiner Idiot?
Somit hat der Deutsche seine Unschuld wieder verloren.
Achso, war der Deutsche wieder unschuldig?? Na ja, tatsächlich war es nicht ‘der Deutsche’ – den gibt es nicht, genauso wenig wie ‘den Juden’ oder ‘den Moslem’ – das ist eine faschistische Sprache.
Für einige ranghohe Militärs hat dieser Angriff, auf Grund der unzureichenden Informationspolitik bereits Konsequenzen gehabt, so musste der ranghöchste Soldat Wolfgang Schneiderhahn seinen Hut nehmen und eine unabhängige parlamentarische Untersuchung läuft.
Gegen Copy und Paste ist absolut nichts einzuwenden, gerade eben um Quellen transparent zu machen und das Wissen von Experten zur Sache kann ja wohl auch nichts .
Schön, dass Sie schon das Verfahren Copy and Paste so gut beherrschen. Für eine Frau eine erstaunliche Leistung. Ich würde Ihnen empfehlen, die Quellen aus denen sie kopieren auf die Glaubwürdigkeit zu überprüfen.
Schon wieder so sexistisches Zeugs und zumindest der Ton wird langsam richtig primitiv. Gegen irreführende Aussagen zum Abkoppelungsplan gibt es wohl kein schlagkräftigeres Argument, als sich denselben ausgegeben von der israelischen Regierung selbst, auch mal durchzulesen. (oder ist das jetzt ‘ne unglaubwürdige Quelle?)
Lustig, dass die Dame im Taxi die Fed erwähnte. Da habe ich doch gerade in einem Interview mit Jim Rogers (gilt unter Investmentbankern als Legende) folgendes gelesen –
“Sozialismus für Reiche”
Rogers: Was ist so schlimm daran, wenn eine Investmentbank dichtmachen muss – und auch wenn sie das Kaliber einer Bear Stearns hat. Es kann nicht sein, dass wir jetzt die Privilegien junger Investmentbanker sichern, damit sie weiter in ihren Maserati durch die Straßen New Yorks cruisen können. Dafür darben dann 300 Millionen Amerikaner und in der Folge die ganze Welt.
Wenn jetzt die Geldpresse angeworfen wird, um die Milliardenhilfen zu finanzieren, dann heizt dies die Inflation an. Schon jetzt galoppieren die Kosten für die Lebenshaltung davon. Statt die Zinsen immer weiter zu senken und Milliarden in den Markt zu schießen, sollten die Währungshüter besser die Zügel anziehen und den Selbstreinigungsprozess der Märkte nicht behindern. Stattdessen müssen Millionen von Menschen über eine stärkere Teuerung für die Interessen einiger Investmentbanker blechen. Was die Fed hier veranstaltet, ist eine Art Sozialismus für Reiche.
In der Tat sollen die Kräfte des Marktes auf einmal nicht mehr für die Banken gelten und so passiert, was man in Deutschland mittlerweile auf die Formel bringt – Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Zu behaupten es gäbe keine Finazkrise, sondern ‘nur’ eine Wirtschaftskrise und insofern es eine Finanzkrise gibt, läge das ursächlich an einer Wirtschaftskrise, wie Gerrit es hier suggerieren möchte, ist doch völliger Schmu, Aberglauben ein Beschwörungsritual für einen Finanzmarktgläubigen.
Nun ja, Glauben macht ja bekanntlich selig.
Achso, ich hatte die Quelle für das Interview mit Jim Rogers nicht angegeben, daher nachträglich:
http://www.welt.de/finanzen/article1803301/Geld_Guru_sagt_Dollar_Sturz_und_Pleiten_voraus.html
Das Buch aus dem ich in meinem vorletzten Beitrag zitierte ist von David Rothkopf, amerikanischer Jude und in der Clinton-Regierung stellvertretender Staatssekretär für internationale Handelsbeziehungen, somit ein wahrer Insider. Er hat das Buch ‘ Die Super-Klasse’ geschrieben, dass bei Goldmann erschienen ist.
“Er wird wohl einige Gedanken mit sich führen, vage Hoffnungen in sich tragen, dass dort neben salbungsvollen Reden auch Raum für Fragen und Zweifel geboten werden, ja dass es auch zu Eingeständnissen der Schuld und des aufrichtigen Bereuens eigener Missetaten kommen könnte.
Nun diese Hoffnungen, so erkennt der aufgeschlossene Besucher ziemlich bald , sind dieser inszenierten feierlichen Versammlung völlig wesensfremd, es geht darum die Anwesenden in ein Fluidum ehrfürchtiger Hörigkeit zu versetzen, in eine entrückte Welt der guten Worte und ritueller Betulichkeiten , die die Teilnehmer der Veranstaltung gleichzeitig zum Komplizen macht: wir sitzen hier und feiern die Woche der Brüderlichkeit und verlieren kein Wort über den Skandal der Entmenschlichung des Nachbarn/Bruders wie er vor wenigen Monaten in Gaza stattgefunden hat.”
Sagen Sie mal, wovon labern Sie eigentlich so salbungsreich? War das eine Veranstaltung des christlich- jüdischen Dialoges oder ein christlich- israelischer? Bemerken Sie den Unterschied oder sind Sie so antisemitisch, dass Juden gleich Israelis sind (unabhängig von ihrem Hassgelabere auf Israel)??? Welche Missetaten der Veranstalter und welche Schuld meinen Sie denn, Madame? Also was labern Sie derart blödes Zeug?
Jahrelang wurden Raketen auf israelisches Gebiet gefeuert, wie heute fast täglich auch noch. Hat Sie das jemals gestört?
Ich erwarte selbstverständlich keine vernünftige Antwort, dazu sind Ihre antisemitischen Tendenzen viel zu offensichtlich.
@Degania
“Warum suchen deutsche Antisemiten zwanghaft haGalil als Forum?”
Weil manche deutschen Arier meinen, jetzt können sie es den bösen Juden endlich mal richtig geben. Selbst den Rassismus Juden gleich Israelis können die sich nicht verkneifen. Manche sabbern schon, wenn sie das Wort Jude nur lesen. Dass sich diese Typen bevorzugt jüdische Blogs aussuchen, ist leider nichts neues und passiert überall, nur werden sie nicht – wie hier- immer wieder neu freigeschalten und das wissen diese Menschenverachter sehr genau. Daher ist Hagalil der beste Platz für die.
Nun, die Woche ist um und wie man sieht, hat sich nichts geändert. Nun ist noch eine (Hanna) dieser antisemitischen Spezien hier dazu gekommen. Und die Labertasche Jane, die sich unter anderem im Forum Catya nannte, hat ein neues Feld für ihren Judenhaß gefunden, nachdem sie im Forum keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen hat. Mit Kritik haben die Spielchen, die diese Bagage veranstaltet, nichts zu tun, hatte es auch nie. Fehlen tun nur noch die anderen, Kissly und Kohldampf, dann ist der antisemitische Einheitsbrei vollkommen.
Nein, bei allem Verständnis und Zuneigung zu Hagalil kann man als Jude bzw. Jüdin hier nicht mehr schreiben. Das wäre als würde man diese Judenhasser dadurch auch noch aufwerten.
Ich kann Jim, Degania, Gerrit und alle anderen, die sich bemühen, denen noch etwas entgegenzusetzen, nur Durchhaltevermögenswünsche mit auf den Weg geben.
@florian
“bin immer noch für diesen dialog hier. verfolge ihn sehr interessiert. stehe vor dem prob, antisemitismus zu definieren. wikipedia sagt (derzeit): ”
Sorry Florian, das ist schon mehr als peinlich. Ernst nehmen kann ich Sie langsam wirklich nicht mehr. Gehen Sie bitte in eine Buchhandlung, kaufen sich bitte drei oder fünf vernünftige Studien über den Antisemitismus (Wolfgang Benz als Einführung, ansonsten finden Sie im Rezensionsteil z.B. der TRIBÜNE oder von “Einsicht01″, Hg. Fritz Bauer Institut, mehr als ausreichend Hinweise auf neuere Literatur zum Antisemitismus) – und schweigen solange, bis Sie diese Bücher durchgelesen und verstanden haben. Dann besorgen Sie sich 10 Bücher von Überlebenden der Shoah und denken bei der Lektüre bitte daran, dass Ihre Großeltern möglicherweise zu den Mördern dieser wehrlosen 6 Millionen Menschen gehört haben. Oder dass sie geifernde Zuschauer waren, die sich am Eigentum der Ermordeten und Vertriebenen bereichert haben. Ich würde Ihnen dringend empfehlen, vorerst einmal für zumindest 6 Monate zu schweigen und sich um eine mimimale Bildung zu kümmern. In der Kölner Germania Judaica finden Sie ansonsten ausreichend Literatur.
Wenn Sie danach immer noch nicht in der Lage sind, das Gegeifer von Antisemiten zu erkennen, sondern dieses Gegeifer weiterhin als “Diskussionsbeitrag” bezeichnen, dann sind Sie ein hoffnungsloser Trottel – um mich freundlich auszudrücken. Aber dann sollten Sie wirklich die Klappe halten.
Schulamith und Michal haben den Sachverhalt klar benannt. Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.
Schade, da wird aber ein “Aufklärer” fehlen, der mit sicherem Blick die “antisemitischen Spezien” und die Judenhasser vom koscheren Bocher unterscheiden kann. Joi, der Wichtigste entleibt, G-tt hab ihn selig! Aber die anderen von der Broderhood of Schmafu werden sicher alles daransetzen uns den Abschied leicht zu machen! Und so nebenbei, es gibt viele Juden bzw. Jüdinnen die nicht egozentrisch sind und die Dikussion weiterführen werden.
@haGal
“wer jude ist, bestimme ich” oder was wollen Sie mit Ihrem geistreichen Posting sagen? Ich sage nur: “Zeitung für Schland”.
Tschüss zum Abschied.
@Troll HaGal (nehmen Sie einen anderen Nick, sonst fallen Sie noch überall so negativ auf, Sie wissen schon wo es das letzte Mal war, gell?
).
Ich habe Ihren unverständlichen Käse schon woanders gelesen, das genügt mir.
Diese Peinlichkeiten können Sie natürlich gern weiterführen, es amüsiert sicher andere genügend.
Gähn und Tschüß!
Einige Leser dieses forums machen sich Gedanken über meine Herkunft eventuelle Verwandschaften, dazu kann ich nur sagen grübeln Sie nicht soviel . mit Sicherheit sind wir alle miteinander verwandt.
Zu den Anschuldigungen, ich sei antisemitisch sage ich gar nichts weil das hier überhaupt nichts bringt, man sieht ja wie Florian hier abgewatscht wird wenn er versucht seine Einstellung zu erklären – keine Chance !
jeder Versuch von ihm seinen Standpunkt zu erläutern mündet in neuerliche überhebliche und herablassende Kommentare seiens Jim und Degania , die ja hier sowieso ihre Deutungshoheit zur Frage Antisemitismus beanspruchen also schenke ich mir das .
Zum leser 140 fällt mir nur ein , er erinnert mich stark an Typen die ich neulich bei Youtube gesehen habe , googelt mal nach :
Sheikh Jarrah demonstration Friday
@haGal
wie wäre es endlich eine deutsche Schule zu besuchen? Und zwar eine für dein Niveau? Z.B. eine Förderschule für “nitzliche” Idioten?
“Aber die anderen von der Broderhood of Schmafu werden sicher alles daransetzen uns den Abschied leicht zu machen!”
Na dann wünschen wir doch gleich mal einen guten Weg, wohin der Weg auch führen wird. http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/a045.gif
Brav Ballerl zuschupfen und reiern, de Broderhood Of Schmafu!
@Schulamith und chawer: SCHLAND, die “Selbstbeweihtäucherungs”-Broderhood Of Schmafu. Dort funktioniert das Ballerlzuschupfen, Apportieren, HonigumsMaulschmieren wie wenn’s der Avigdor selber machert
@Hanna baby
“Zu den Anschuldigungen, ich sei antisemitisch sage ich gar nichts…”
Nun, das ist ja auch nicht zwingend notwendig. Wenn sich jemand in derart penetranter Weise öffentlich als überzeugte Antisemitin darstellt, die auch noch stolz auf das Erbe ihrer Nazi-Eltern ist, dann ist eine wie auch immer geartete Grübelei nicht mehr unbedingt angesagt. Im Kinofilm über “Die Anwälte” hat man Ihre deutsch-rechthaberischen Motive in der Person Horst Mahlers studieren können. Mehr mögen wir hierzu nicht mehr hinzufügen, wobei ich nicht weiß, ob ich da wieder mal zu furchtsam bin.
Schalom
@florian
nur ein paar Beispiele, die ich Ihnen für die Zukunft mit an die Hand geben will (es gibt ansonsten sehr viel Literatur dazu, die sich im Inhalt der Definition nicht sehr voneinander unterscheiden):
Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)*
(Januar 28, 2005)
Der Sinn dieses Dokuments ist eine praktische Anleitung für das Identifizieren, das Sammeln von Angaben und die Unterstützung der Umsetzung und Durchsetzung von Gesetzen, die vom Antisemitismus handeln.
Antisemitismus ist eine gewisse Vorstellung zu Juden, die als Hass gegen Juden ausgedrückt werden kann.
Rhetorische und physische Ausbrüche von Antisemitismus sind gegen Juden und nicht-jüdische Individuen gerichtet, und/oder gegen ihr Eigentum oder gegen Institutionen jüdischer Gemeinden und religiöse Einrichtungen.
Zusätzlich können solche Ausbrüche auch den Staat Israel zum Ziel haben, wenn er als jüdisches Kollektiv gesehen wird.
Antisemitismus beschuldigt Juden oft, mit Verschwörungen der Menschheit schaden zu wollen. Oft werden Juden für alles verantwortlich gemacht, “was falsch läuft”. Das wird in Worten, schriftlich, visuell und mit Taten ausgedrückt. Verwendet werden finstere Stereotypen und negative Charakterzüge.
Zeitgenössische Beispiele von Antisemitismus im öffentlichen Leben, in den Medien, Schulen, am Arbeitsplatz und im religiösen Bereich können folgende Elemente enthalten, unter Berücksichtigung des Kontextes. Die Liste ist allerdings nicht vollständig:
Im Namen einer radikalen Ideologie oder einer extremistischen religiösen Sicht aufrufen, helfen oder rechtfertigen, Juden zu töten oder ihnen zu schaden.
Das Äußern verlogener, entmenschlichender, dämonisierender oder stereotyper Vorurteile über Juden, wie etwa die Macht der Juden als Kollektiv, der Mythos einer jüdischen Weltverschwörung oder Behauptungen über jüdische Kontrolle der Medien, der Wirtschaft, der Regierung oder anderer gesellschaftlicher Einrichtungen.
Juden als Volk zu beschuldigen, oder Juden für reale oder vermeintliche Vergehen einzelner jüdischer Personen oder Gruppen verantwortlich zu machen oder gar wegen Vergehen zu beschuldigen, die Nichtjuden begangen haben.
Die Tatsache, den Umfang, die Mechanismen (etwa die Gaskammern) oder die Absicht des Völkermords am jüdischen Volk zu verleugnen, der durch die
Täterschaft des nationalsozialischen Deutschland, seiner Unterstützer oder Komplizen während des Zweiten Weltkriegs begangen wurde. (Holocaust)
Die Juden als Volk oder Israel als Staat zu verklagen, den Holocaust erfunden oder übertrieben (dargestellt) zu haben.
Jüdische Bürger zu beschuldigen, zu Israel oder den vermeintlichen weltweiten Prioritäten von Juden loyaler zu sein als den Interessen ihrer eigenen Nationen.
Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:
Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.
Die Anwendung eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation.
Eine Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen und Bildern des klassischen Antisemitismus wie dem Vorwurf, Juden hätten Jesus getötet oder Blutslegenden.
Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.
Juden kollektiv für das Verhalten des Staates Israel verantwortlich zu machen.
Den “Neuen Antisemitismus” erkennen
Darüber hinaus stellt der sogenannte „neue Antisemitismus“ eine einzigartige Herausforderung dar. Während sich der klassische Antisemitismus gegen jüdische Menschen oder die jüdische Religion richtet, richtet sich der „neue Antisemitismus“ gegen den jüdischen Staat. Da sich dieser Antisemitismus hinter der Fassade der legitimen Kritik an Israel verstecken kann, ist es wesentlich schwieriger diesen zu entlarven. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Hass im Namen von Werten voran getrieben wird, die die meisten von uns als unanfechtbar angesehen werden, so z.B. die Menschenrechte.
Und doch müssen wir klar und offen diesen neuen Antisemitismus offen legen.. Ich glaube, dass wir einen kleinen Test durchführen können – ich bezeichne ihn als den „3D-Test“ – der uns hilft legitime Kritik an Israel von Antisemitismus zu unterscheiden.
Das erste „D“ ist der Dämonisierungs-Test. Wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Maß dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden – dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik an Israel.
Das zweite “D” ist der Test auf doppelte Standards. Wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird – dann ist das Antisemitismus.
Das dritte „D“ ist der Delegitimierungs-Test: Wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus.
http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/cantisemit.html
Scharansky: Der Kampf gegen Antisemitismus ist keine genaue Wissenschaft. Letztlich aber geht es darum, dass der Westen seine eigenen Werte bewahrt. Dazu müssen klare Kriterien entwickelt werden. Ich schlage dazu die “3-D”-Kriterien vor: Der Antisemitismus war immer an der D-ämonisierung von Juden zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Juden gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Juden. Tritt der Antisemitismus heute im Deckmäntelchen antiisraelischer Kritik auf, lässt er sich mit Hilfe dieser “3-D”-Kriterien von legitimer Israel-Kritik klar unterscheiden. Wird Israel dämonisiert, mit doppeltem Maßstab gemessen oder stereotyp delegitimiert? Dann ist es keine politische Kritik, sondern Antisemitismus, der sich “political correct” gebärden will.
http://www.welt.de/print-welt/article310400/Der_Feind_unterscheidet_nicht_zwischen_Israelis_und_Juden.html
Ich denke, beim Nachdenken werden Sie gerade hier einige (die schon verschiedentlich in allen Blogs benannt und erkannt wurden) erkennen müssen.
Und seien Sie vorsichtig mit Leuten wie steinbergrecherche und die sich hier so gerne trollen, denen sollten Sie nicht auf den Leim gehen, sondern gerade solche Menschen kritischer hinterfragen.
ich fand immer faszinierend wie gekonnt die Frauen mit technischen Errungenschaften umgehen. Geschirrspüler, Mikrowelle, Waschmaschine um nur die einigen von den Symbolen der Fortschritt zu nennen. Man kann viel über Frauen sagen, aber nicht, dass sie mit den technischen Geräten nicht umgehen können. In den letzten Jahren beobachte ich mit Erstauen (am meistens in der U-Banh) wie meisterhaft gehen die Frauen mit ihren Handys und MP3 Player um. Die Gespräche über Beziehungskisten unterhalten die ganze Straßenbahn und durch die laute Musik aus dem MP3 Player (neulich auch in den Handys) ist die längste Reise durch die Stadt sehr kurzweilig geworden. Die nette Frauen wollen unbedingt jedem Fahrgast ermöglichen an ihren intimen Erlebnissen teil zu nehmen und ihren Musikgeschmack kennen zu lernen. So weit so gut.
Leider, leider, haben die Frauen plötzlich das Internet entdeckt. In dem Fall von hanna.a und Jane war das für die Leser von haGalil eine verhängnisvolle Entdeckung. Mit sehenden Auge sieht man, wie diese nette Frauen, die bisher nur durch die ungehemmte Benutzung von MP3 Player und Handys in der Offentlichkeit aufgefallen sind, vermüllen die Kommentare mit trollenhaften Copy und Paste Teksten und treiben die Moderatoren in den Wahnsinn. (Oder gibt es keine Moderatoren mehr bei Hagalil? Wurden sie von der Trollschaft schon vertrieben?)
Der technische Fortschritt ist auf die Grenzen gestoßen. Und zwar nicht auf die technologische Grenzen, sondern auf die grenzen der Vernünft. In diesem Fall der Vernünft von Jane und hanna.a. Der technische Fortschritt läßt hanna.a und jane zu gleichen Trollen wie haGal, Kissly, Kohldampf und Co. mutieren.
Lieber Frauen, belassen Sie bitte bei Handys und MP3 Player. Damit sind Sie am besten aufgehoben.Lassen Sie die Finger weg vom Internet. Davon verstehen Sie zu wenig. Das sieht man an Ihren Ergüßen hier.
ich fand immer faszinierend wie gekonnt die Frauen mit technischen Errungenschaften umgehen. Geschirrspüler, Mikrowelle, Waschmaschine um nur die einigen von den Symbolen der Fortschritt zu nennen. Man kann viel über Frauen sagen, …
Leider, leider, haben die Frauen plötzlich das Internet entdeckt.
Langsam fallen Sie auf, allerdings unangenehm.
@Jim
“Langsam fallen Sie auf, allerdings unangenehm.”
ich habe mir keine Mühe gescheut unangenehm aufzufallen. Aber das fällt Ihnen tatsächlich sehr langsam auf. Bedaure.
Ich mache mir sehr viel Mühe die antisemitische Idioten zu kränken. Das macht mir Spaß, weil ich weiß dass auf der argumentativer Ebene eine Diskussion mit Antisemiten sinnfrei ist.
@Leser140
Was muß der b’scheuert sein wenn der soviele Idioten kennt! Eher muß man davon ausgehen, daß er es nur nicht besser weiß, als Idiot. Das erinnert mich stark an “Gehirnfasten mit Henrik M. Broder” und die Broderhood Of Schmafu
So habe mir eben meinen mp3 player vom Kopf gerissen das Bügeleisen abgestellt und bin nun wieder mal beim copy and paste gelandet , mein Mann mault schon, ich solle lieber mal was mit carpaccio und pasta machen aber was weiß der schon ?
@yael
schön dass sie dem Florian hier nochmals erklären was Antisemitismus ist, leider enthält der besagte Kanon einige Widersprüchlichkeiten und Auslassungen oder sind hier wieder doppelte Standards eine mögliche Erklärung ??
Antisemitismus beschuldigt **** oft, mit Verschwörungen der Menschheit schaden zu wollen. Oft werden **** für alles verantwortlich gemacht, “was falsch läuft”. Das wird in Worten, schriftlich, visuell und mit Taten ausgedrückt. Verwendet werden finstere Stereotypen und negative Charakterzüge.
“Palästinenser sind Kreaturen, die aus den Tiefen der Dunkelheit kommen, kollektiv schuldig sind und die willkürlich nicht nur wegen des Bluts an ihren Händen getötet werden sollten, sondern wegen des Bösen in ihren Köpfen. – Wir müssen sie alle töten.” – Efraim Eitam, israelischer Oberst (The New Yorker, 31. Mai 2005)
“Die Palästinenser sind keine menschlichen Wesen, sie sind keine Menschen …“ “Die Palästinenser sind menschlicher Abfall”. “Warum gefangen nehmen? Tötet sie” – David Hacohen, isr. Botschafter in Birma (Quelle: “Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?” eine Dokumentation von Ellen Rohlfs)
Zeitgenössische Beispiele von Antisemitismus können folgende Elemente enthalten… :
Im Namen einer radikalen Ideologie oder einer extremistischen religiösen Sicht aufrufen, helfen oder rechtfertigen, **** zu töten oder ihnen zu schaden.
Der derzeitige israelische Außenminister Lieberman äußerte im Jahre 2003, man solle palästinensische Gefangene nicht austauschen, “sondern in Busse packen und im Toten Meer ertränken.“
.
“*** als Volk zu beschuldigen, oder *** für reale oder vermeintliche Vergehen einzelner
*** Personen oder Gruppen verantwortlich zu machen oder gar wegen Vergehen zu beschuldigen, die Nicht**** begangen haben.“
“Wir müssen eine Reihe “kollektiver Strafaktionen angehen, selbst wenn in den (angegriffenen) Häusern Kinder leben. …. Ein Ruf nach Frieden ist Schwäche!” Yigal Allon am 31. Dez. 1947 bei den Beratungen mit Ben Gurion und anderen über die Vorgehensweise zur Tötung und Vertreibung der Palästinenser (Quelle: “Die ethnische Säuberung Palästinas” von Ilan Pappe, Seite 99)
Dem **** Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat **** sei ein rassistisches Vorhaben.
“Die Araber haben im Land Israel nur noch eine Funktion: davonzulaufen.” “Wir müssen die Araber vertreiben und ihren Platz einnehmen.” Ben Gurion, erster israelischer Ministerpräsident (Quelle: Erklärung der jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost (Österreich) 2008
“Macht ihnen das Leben so unerträglich, dass sie von allein gehen.” Benny Allon, Knesset-Abgeordneter“
P.S:
Die Liste ist allerdings nicht vollständig
@hanna.a
und was schreiben die Palis über Juden und Israelis? Wollen Sie uns aufklären? Oder sind Sie nur einseitig auf Juden fixiert? Ich habe aufjeden Fall abscheulichste und wiederlichste Bezeichnugen der Juden in den Hamas TV gesehen. Schauen Sie sich bei Memri an, dumme Kuh!
http://www.memritv.org/
Diese geistigen Brandstifter mit ihrer immer größer und undifferierter werdenden Antisemitismuskeule sind in ihrer Dialektik nicht besser als die Politkommissare unseligen Andenkens. Immer abstruser deren wie in Schauprozessen theatralisierten Anschuldigungen! Wann wird man in diesen Rodefim endlich Amalek erkennen? Bald wird man über die Anschuldigung ein Antisemit zu sein nur mehr lachen können, denn man befindet sich dann nicht mehr in der Gesellschaft irgendwelcher Neonazis, denn die werden ja schon wieder hofiert von diesen “Antiislamisten”, sondern in bester Gesellschaft in der Diaspora!
@hanna.a
und wenn Sie Probleme mit Englischen Texten bei memri haben sollen, dann helfe ich Ihnen gerne, bevor ich diese Trollwiese bis zum meinen nächsten Urlaub in Deutschland verlasse. Kleine Auswahl, die Sie genau lesen sollen, bevor Sie mit ein paar lächerlichen Zitaten von unbedeutenden Israelis die Leser “schockieren” wollen:
Zitate führender Palästinenser:
Am 7.6.1996 sagt Arafat: “Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist …, haben wir 30.000 Mann unter Waffen.” (arme, unbewaffnete Araber?)
Arafat bezeichnet Israel am 6.10.1996 als “Dämon, der bekämpft werden müsse.”
Arafat sagt am 21.10.1996 zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: “Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?”
Die PLO-Behörde erläßt 1997 ein Gesetz, daß arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen, zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet.
Am 21.7.1997 sagt Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen Autonomiebehörde, im Radiosender der Autonomiebehörde, Voice of Palestine: “Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen.”
Sommer 1997: In Bethlehem hat die Autonomiebehörde ein ganz neues Denkmal errichten lassen, das das Gebiet des zukünftigen “Palästinenserstaates” darstellt: Es ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstatt auf dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.
Auf einem Kongreß am 29.12.1997 sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: “Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muß daher beseitigt werden!” Arafat nahm an diesem Kongreß teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.
September 1998: Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen “Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch Ausländer”, nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht “wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit”. Auf diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt, dass solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum Tode verurteilt werden könnten.
“Die Toten werden nicht auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. … Alle Abkommen mit Israel sind nur provisorisch.” (eine Freitagspredigt, die im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28. Juli und 11. August 2000 ausgestrahlt wurde.)
Am 28. Juli 2000 sagte Dr. Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen Nationalrates, dass “es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden.”
Die von Dr. Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10. gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: “Juden sind Kriminelle und Terroristen.” Dann zitierte er aus dem Koran eine anti-jüdische Aggression: “Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht werden, wie Allah sagte: “Bekämpft sie.” (Sure 9, Vers 29) Allah wird sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen.” Weiter sagte Halabia: “Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die Verbündeten der Juden. … Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um.”
Am 31.12.2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen: “Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden.”
Am Freitag, dem 6.7.2001, hielt der moslemische Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Predigt und sagte: “Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum Heiligen Krieg (Jihad) erziehen.” Er sagte außerdem: “Wir werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein zufrieden sein.” …. Über die Zukunft Israels sagte er: “Wir heißen die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis – geschützt aber mit eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen Ländern müss die Herrschaft Allahs sein.”
Am Freitag, dem 4.8.2001, enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:”Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn der Gerechtigkeit Allahs … bis die Steine sagen werden: “Moslem, Diener Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um.”" – “Wir preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen. Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt.”
Reicht das Ihnen? Dann schalten Ihren MP3 Player mit Wolfgang Petry ein oder gucken Sie sich die Krone der Volksmusik. Das ist Ihr Niveau.
@ hanna.a
ich habe Antisemitismusdefinitionen mit Links für Florian zusammengestellt und nichts anderes. Wenn es Sie nicht interessiert, ist es okay, aber meine Zeit für solche durchsichtigen Manöver ist mir einfach zu schade. Das ist schlicht kein Niveau.
Ciao!
Es ist schon befremdlich, dass sich heute eine pro-zionistische und eine humanistische Gesinnung gegenseitig ausschließen.
Wer sich als wahrer Humanist versteht, wird jedenfalls insofern er sich mit der israelischen Politik in den seit 40 Jahren besetzten Gebieten befasst, nicht umhin kommen über kurz oder lang als ‘Antisemit’ beschimpft zu werden, ganz gleich, ob er nun Jude oder sonstwas ist.
Die Entstehung der EUMC Studie und die ihr zu Grunde liegenden Kriterien wurde von manch politischer Einflussnahme begleitet. So ist denn in den Augen der Begriff ‘Antisemitismus’ zur Kampfparole und zur schlagkräftigen Einschüchterungsansage gegen jegliche Kritik an der israelischen Politik verkommen.
Einstein äußerte sich befremdet über die israelische Politik in den 50er Jahren folgendermaßen: ”
Zu den beunruhigsten politischen Phänomenen unserer Zeit gehört das Auftauchen der “Freiheitspartei” (Tnuat Haherut) im neu geschaffenen Staat Israel. Es ist eine politische Partei, die in ihrer Organisation verwandten Methoden, in ihrer politischen Philosophie und sozialen Anziehungskraft den Nazis und den faschistischen Parteien sehr ähnlich ist. Sie bildete sich aus der Mitgliedschaft und den Nachfolgern der früheren Irgun Zwai Leumi (IZL), einer terroristischen, rechtsradikalen, chauvinistischen Organisation in Palästina.”
Brief an die New York Times, am 4. Dezember 1948
Nach den Kriterien der EUMC und auch nach Ansicht all der vorgeblichen ‘Antisemiten-jäger’ dürfte es sich bei Albert Einstein wohl auch eindeutig um einen Antisemiten handeln.
Leser 140
Es geht nicht darum, wer netter oder besser oder sonstwas ist – es geht einfach nur darum, dass die Israelis die indigene Bevölkerung auf den ihr nach internationalem Recht und Konsens seit 1948 zugestandenem Territorium endlich in Ruhe lassen, d.h. keine rechtswidrigen Siedlungen mehr baut, bestehende abbaut und sich hinter seine international anerkannten Grenzen, die weit mehr beinhalten, als der ursprüngliche UN-Teilungsplan vorsah, zurückziehen.
Niemand hat etwas dagegen, dass sich Israel INNERHALB und AN dieser Grenze im Falle konkreter Bedrohung in tatsächlich angemessener Weise verteidigt, bzw. verteidigen Würde. Das ist internationaler Konsens und auch Arafat, die Palästinenser als Volk und auch die gesamte arabische Liga haben ihre Zustimmung zu diesem Konsens nicht verweigert.
Die einzige Partei, die in diesem Konflikt kaum jeh ansatzweise den internationalen Konsens und auch die eigenen Grenzen akzeptieren wollte, sind die Israelis.
Der Vorwand der Besatzung zur Annexion und zur Ansiedelung eigener Bevölkerung stellt jedoch ein permanenter Krieg und eine menschenrechtswidrige Enteignung der Palästinenser dar und dürfte nach allen Kriterien des Völkerrechts eigentlich nicht toleriert werden.
Da die internationale Gemeinschaft über die humanitäre Notversorgung der palästinensischen Bevölkerung hinaus, diese jedoch in ihrer Lage, trotz rechtlich eindeutiger Indikation, weitgehend im Stich lässt, führt diese permanent ‘eiternde Wunde’ natürlich zu fortwährendem Hass und zu Gewalt auf beiden Seiten.
Alles 9-10 Jahre alt? Schon lange nimmer recherchiert, oder schimpfen diese arabischen Feiglinge auf einmal nicht mehr aus Angst vor der Knute der ANALphabetischen Leser?
Graffitis der jüdischen Siedler an den Palästinensischen Häusern: “Araber in die Gaskammern”?
„Ich hasse alle Araber!“, „Ich will keine Araber kennenlernen, die interessieren mich nicht“, „Kahane hatte recht!“, „Araber haben kein Recht in unserem Land zu leben!“, „Die Goyim sind alle Antisemiten“, „Ich hasse diesen Neger Obama!“, „Obama’s Frau ist noch schlimmer als er!“, „Wir unterstützen Feiglin “ und ähnliche Aussagen dieser Art höre ich sogar von Freunden und Bekannten, wenn immer wir uns treffen. „Du bist ein Verräter am jüdischen Volk, weil du dich für die arabische Galerie in Umm El-Fahm einsetzt“, wurde mir auch schon bekanntgegeben. Was von Rabbinern der besetzten Gebiete, ihren Anhängern, viele davon gehören der sogenannten „Hügeljugend“ an, gesagt wird, ist noch schlimmer, es ist reinster Faschismus. Es ist ein Spiegelbild des Antisemitismus, es werden Gründe vorgebracht, die entkräftet werden können, die von völliger Ignoranz und fundamentalistischem Verständnis jüdischer und arabischer Geschichte zeugen. Zudem hat diese Verweigerung sich der Realität zu stellen, mit der Sicherheit unseres Staates nicht das Geringste zu tun, sie beruht auf einem ideologischen Rassismus eines Rabbi Kahane oder sogar eines Yair Stern, der als Führer des Stern-Gangs, soweit ging, die Unterstützung Nazi-Deutschlands gegen England zu suchen, da er, pathologisch fanatisiert wie er war, England als wirklichen Feind der Juden sah… Diese Situation und die politische Konstellation in Regierung und Parlament ziehen jüdische Extremisten aus dem Ausland an, ganz besonders aus den USA. Dr. med. Baruch Goldstein aus Brooklyn NY, von nicht wenigen jüdischen Fanatikern bis heute als „Heiliger“ und Massenmörder von Hebron verehrter Arzt aus Kiriat Ata (29 Opfer) und neuerdings einen Jack Teitel aus Florida, der inzwischen zwei Menschen umgebracht (weitere Opfer sind in Abklärung) und einige verletzt hat, alles im Dienste Gottes natürlich, gehören dazu. Ebenso ist kein kleiner Teil der sogenannten Hügeljugend aus Amerika, fanatisiert von durchgeknallten Rabbinern, denen aus Regierungskreisen wenig oder gar nicht widersprochen wird… Viele dieser amerikanischen Importe sprechen kein Wort Hebräisch, sie tun auch kaum etwas um die Sprache zu lernen. Sie kamen nach Israel um zu hassen und bringen dazu die schlechten Eigenschaften Amerikas hierher. Dessen gute Eigenschaften habe sie dort gelassen. Hier gehören sie als Juden zur Mehrheit im Lande… Es liegt an unserer Regierung rassistische Hetze von jüdischer Seite nicht weniger als die von arabischer Seite strafrechtlich zu verfolgen.
Keiner soll mir damit kommen, es gehe hier um Verteidigungsmassnahmen. Selbstverteidigung ist die dafür klassische Ausrede.
Aus <<http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2009/12/judische-hasser.html>>
Es ist schon befremdlich, dass sich heute eine pro-zionistische und eine humanistische Gesinnung gegenseitig ausschließen.
Sie jedenfalls sind ein schönes Beispiel dafür, daß Judenhasser immer auch noch andere psychische Probleme haben… ich kann ihnen nur *dringend* empfehlen, suchen sie sich professionelle Hilfe!
Oh willow, das brauchen aber noch mehr von den Trollen.
Da wird sogar die Antisemitismusdefinition des European Union Agency for Fundamental Rights negiert, damit “Jane” sich nicht selber erkennt. Typisch “Catya” eben.
Führender Vertreter der jüdischen Siedler kündigte Rücktritt an
…In einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Rücktrittsschreiben vom Montag prangerte Pinhas Wallerstein, Vize-Vorsitzender des Siedlungsrats von Yesha, das “Schweigen” seiner Kollegen angesichts extremistischer Angriffe gegen Führer der Siedlungsbewegung an.
..Er kritisierte außerdem die Passivität der Führung gegenüber Repressalien jüdischer Siedler gegen Palästinenser. “Dieses Schweigen wird sich gegen uns richten”, schrieb Wallerstein.
http://derstandard.at/1262209270853/Westjordanland-Fuehrender-Vertreter-der-juedischen-Siedler-kuendigte-Ruecktritt-an
Das ist wahrlich kein neues Problem, wer jedoch darauf aufmerksam macht, durte sich der Zuschreibung als Antisemit sicher sein. Ich frage mich, ob all die pro-zionistischen Patrioten wenigstens angesichts einer solchen Meldung vielleicht mal nachdenklich werden.
Jane, sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht… wenn es selbst unter den pösenpösen Siedlern derart selbstkritische Einsichten gibt, wie paßt das mit ihrem permanent widergekäuten Israel-Zerrbild zusammen, nach dem 98% der Israeli schlimmer als die Nazis sind!?
@willow
die Judenhasserin Jane/Catya ist bekannt wie ein bunter Hund. Die ist nicht das Wort wert, man an die “dumme Nuß” verschwendet.
Sprache der Vernichtung
Dokumente Sayyid Qutbs und der Hamas · Von Matthias Küntzel
Herr Liskow,
kennen sie das sprichwort: Er redet wie ein Blinder von der Farbe.?
Ihr Artikel scheint es zu verbildlichen.
mfg
@ “meier”
Ihre Farbe muss ich nicht sehen können – die kann ich nämlich riechen
(und es duftet nicht nach Rosen *trallala)