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Ist Israel an allem schuld?

Allen einfältig-verlogenen Erklärungen des Historikers Tony Judt zum Trotz ist die israelische Gesellschaft pluralistisch und auch die allermeisten Juden in der Diaspora, denen er Sympathien für Israel vorwirft, können auf die Ratschläge, die er in seinem am 12. Dezember in der Süddeutschen Zeitung erschienenem Artikel “Ethnische Geiselhaft / Wie soll sich Israel definieren“ äußerte, verzichten…

Von Karl Pfeifer

Judt schreckt vor keiner Demagogie zurück. Er maßt sich an, für „uns Juden“ zu sprechen und stellt nur die „alles entscheidende Frage“  die er glaubt den „meisten Juden“ in New York unterstellen zu müssen, die natürlich nichts anderes zu fragen haben, als wer sind „wir“? Und darauf –  so sie „sich mit der Geschichte des Judentums auseinandersetzen“ angeblich „eine streng rassenbezogene und ethno-deterministische Auffassung“ äußern.

In Israel kann man weiße, schwarze, braune und gelbe Juden erleben und mit Ausnahme einer kleinen Minderheit, definiert in Israel und in der Diaspora niemand Juden als Rasse. Die jüdische Tradition ist nicht rassistisch, ein Blick in die Bibel genügt, um dies zu beweisen, zum Beispiel werden im 1. Buch Moses Kapitel 10 alle bekannten Völker der Welt aufgezählt, die alle von den drei Söhnen Noahs abstammen und eine große Familie bilden. Und hier könnten noch mehr Stellen aus der Bibel und dem Talmud genannt werden, die sich gegen Diskriminierung von Menschen wenden.

Allerdings haben einige wenige jüdische Denker die Doktrin vom auserwählten Volk rassistisch interpretiert und es gibt Chassidim, die der Meinung sind, eine jüdische Seele unterscheide sich von einer nichtjüdischen Seele, doch solche Meinungen gehören nicht zum mainstream.

Judentum kann also weder als Rasse noch als ethnisch homogen definiert werden und auch die in Israel gültige Definition: „Jude ist, wer von einer jüdischen Mutter abstammt oder  wer konvertiert ist“ ist trotz allen Behauptungen von Judt nicht rassistisch. Freilich gibt es genetische Merkmale, die über viele Generationen vererbt worden sind. Dafür aber sind Genetiker und nicht Historiker zuständig. Wenn Judt Juden „Überlegenheitsdenken“ unterstellt und es für angebracht hält, „diese ethnische Unterscheidung in Frage zu stellen“, dann hat das wenig mit der Realität, aber viel mit seinen Halluzinationen zu tun. Indem er den angeblichen Rassismus der Juden bekämpft und einen jeden Unterschied verneinenden Standpunkt vertritt, bedient er eine Nachfrage für Täter-Opfer Umkehr.

In seiner bemerkenswerten Schrift „Melange“ ging Theodor  W. Adorno bereits 1945 auf die Argumentation von Judt ein:

„Das geläufige Argument der Toleranz, alle Menschen, alle Rassen seien gleich, ist ein Bumerang. Es setzt sich der bequemen Widerlegung durch die Sinne aus, und noch die zwingendsten anthropologischen Beweise dafür, daß die Juden keine Rasse seien, werden im Falle des Pogroms kaum etwas daran ändern, daß die Totalitären ganz gut wissen, wen sie umbringen wollen und wen nicht.“

Und Adorno setzt hinzu: „Eine emanzipierte Gesellschaft jedoch wäre kein Einheitsstaat, sondern die Verwirklichung des Allgemeinen in der Versöhnung der Differenzen. Politik, der es darum im Ernst noch ginge, sollte deswegen die abstrakte Gleichheit der Menschen nicht einmal als Idee propagieren. […] Attestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, während er es doch nicht ist, so tut man ihm insgeheim schon wieder Unrecht an. Man demütigt ihn freundschaftlich durch einen Maßstab, hinter dem er unter dem Druck der Systeme notwendig zurückbleiben muß, und dem zu genügen überdies ein fragwürdiges Verdienst wäre. Die Fürsprecher der unitarischen Toleranz sind denn auch stets geneigt, intolerant gegen jede Gruppe sich zu kehren, die sich nicht anpaßt: mit der sturen Begeisterung für die Neger verträgt sich die Entrüstung über jüdische Unmanieren.“

Wenn der Historiker Judt Rationalitätskriterien außer Kraft setzend behauptet, „die Grundvoraussetzung des Zionismus war, dass die Juden ein homogenes Volk bilden“, dann ignoriert er die wirkliche Grundvoraussetzung, den hauptsächlich in Europa seuchenartig sich ausbreitenden Antisemitismus. Er behauptet, den „ethno-nationalistischen Bewegungen in Zentral- und Osteuropa“ hätten, die Juden „ihre eigene, ethnisch definierte Exklusivität“ entgegensetzt. Was natürlich so nicht stimmt, die Juden Deutschlands, Österreichs und Ungarns wollten nur als Deutsche, Österreicher und Ungarn „mosaischen Glaubens“ gleichberechtigt mit anderen anerkannt werden. Es waren jedoch die aufkommenden antisemitischen Bewegungen, die gerade das nicht wollten, die insbesondere assimilierte Juden ablehnten und denen die getauften Juden besonders verhasst waren.

Und wenn schon der um sich greifende Antisemitismus Ende des 19. Jahrhunderts erwähnt wird, dann darf man auch nicht vergessen, in Frankreich, im klassischen Land der Judenemanzipation konnte Theodor Herzl am Beispiel von Hauptmann Dreyfuß erleben, wie ein total assimilierter Jude von der Offizierskaste zum Sündenbock gemacht wurde und wie ein antisemitischer Mob dies als Anlass zum Wüten nahm. Karl Kraus, der bereits vor 110 Jahren – wie Judt jetzt – den Juden vorwarf am Antisemitismus schuld zu sein, sah wie andere auch nur einen Ausweg, die Juden müssten verschwinden, denn mit der Assimilation allein war es auch nicht getan, denn „die Assimilation ohne physiologische Blutmischung [hat sich] als unzureichend erwiesen.“

Die Zionisten waren Realisten und sahen Juden nicht als „eine selbstdefinierte und herbeigedichtete Gemeinschaft“, sie haben ihre Verletzlichkeit als machtlose Objekte erkannt [auch wenn sie die Schoa nicht voraussehen konnten] und schufen einen Staat, der natürlich weit davon entfernt ist perfekt zu sein, der aber der einzige jüdische Staat auf Erden ist. Und weil das so ist, konnte sich der Antisemitismus nach Auschwitz wieder wandeln. Der Staat Israel wurde zum Sündenbock, und auch Judt trägt dazu bei.

Was soll man von einem Wissenschaftler sagen, der den jüdischen Israelis das „Jüdischsein“ vorwirft, und damit implizit die Hegemonie des „Arabischsein“ und „Muslimischsein“ der Region, in der sich Israel befindet, befürwortet. Würde er auch diese als „Ethno-Mythos“ in Frage stellen, könnte man ihm eine universalistische Motivation zubilligen. Doch dann könnte er nicht mehr die Rolle des „guten Juden“ spielen, der „autochthone“ Araber gegen „fremde“ Juden verteidigt und auch damit den Antisemiten vorgebliche Gründe für ihre Aggressionen liefert. Ohne jeglichen Beweis meint er feststellen zu müssen: „Israel behauptet heute aggressiver denn je, nicht nur für einen jüdischen Staat zu sprechen und zu handeln, sondern für alle Juden.“ Und schwups ist die lang ersehnte simple Erklärung da: „Das macht die Juden weltweit zu unfreiwilligen Komplizen der israelischen Politik. Kein Wunder, dass der Antisemitismus wieder wächst.“
Also – so Judt – sehen „junge Männer, die in europäischen Vororten leben und nordafrikanischer, nahöstlicher oder südasiatischer Herkunft sind […] im Fernsehen, wie Israelis im Israeli Gazastreifen die Palästinenser bombardieren.“

Mit rassistischer Überheblichkeit qualifiziert Judt diese jungen Muslime, denn um solche handelt es sich in der Regel, als geistig minderbemittelte oder als Menschen bar jeder Moral, wenn er ihnen unterstellt, sie könnten keinen Unterschied machen zwischen einem Juden, der in einem Pariser Vorort lebt und einem, der nicht gewillt ist, sich aus Gaza mit Raketen beschießen zu lassen. Hatten die klassischen Antisemiten für alle Missstände „den Juden“ schuldig gesprochen, so liefert Tony Judt den neuen Antisemiten, die nicht weniger mörderisch sind als ihre Vorgänger, eine Entschuldigung für ihre Missetaten: „Ohnmächtig und wütend identifizieren sie sich mit den Ländern oder dem Glauben ihrer Eltern.“ Ja dann ist es auch klar, weswegen gelegentlich ausgerechnet in Frankreich hunderte von Autos abgefackelt und Geschäfte geplündert werden.

Judt meint dazu: „Solch eine Wut kann nicht in Paris oder Amsterdam gezähmt werden.“ Was natürlich absurd, doch nicht überraschend ist. Heute ist der Spruch „Der Jud’ ist an allem schuld“ verpönt. Wer aber erklärt „Israel ist an allem schuld“, der kann mit Anerkennung rechnen, denn diese Schuldzuweisung wird ja von „Antizionisten“ als zulässige Kritik am jüdischen Staat hingestellt.

Judt begnügt sich nicht damit, das unentschuldbare zu entschuldigen und dem mörderischen Antisemitismus  einen Persilschein auszustellen, er gibt sich auch als Nahostsachverständiger: „Darauf zu beharren, „das Judentum“ mit einem kleinen geographischen Territorium in eins zu setzen, ist pervers und schadet sowohl Israel als auch den Juden. Es ist der Hauptgrund dafür, dass das Problem zwischen Israel und Palästina nicht gelöst werden kann.“

Judt halluziniert ein Mittel, um diesen Konflikt zu beenden: „Wenn amerikanische Juden damit aufhören würden, ihr Schicksal (und vielleicht ihr Schuldgefühl) mit Israel in Verbindung zu setzen und ihre Spenden für bessere Zwecke verwenden würden, dann könnte etwas Ähnliches (wie das Ende des nordirischen Bürgerkriegs) im Nahen Osten passieren.“ Als ob Israel von diesen Spenden abhängig wäre und als ob Israels arabische Nachbarn nur danach lechzen würden mit Israel in Frieden und Eintracht zu leben.

Natürlich existiert Israel nicht aufgrund einer Theorie, oder lediglich aufgrund seines jüdischen Charakters, aber Fakt ist, dass sich Israel schon anlässlich seiner Gründung wehren musste gegen die Aggression seiner Nachbarn. Und man kann sich ausrechnen, was mit den Juden Israels passieren würde, wenn sie sich nicht mehr verteidigen könnten. Man muss sich nur anschauen, wie im Nahen Osten nationale, ethnische und religiöse Minderheiten behandelt werden, gegen die keine jahrzehntelange Hasskampagnen geführt wurden, um zu wissen, was schutzlose Juden in diesem Fall zu erwarten hätten. Doch gerade das ist wovon Judt träumt, dass Israel von seinem mächtigen Verbündeten in Stich gelassen wird: „Vielleicht wird irgendwann sogar Washington erkennen, wie sinnlos es ist, die amerikanische Außenpolitik und das eigene internationale Prestige an den Wahn eines kleinen nahöstlichen Ethno-Staats zu binden.“ Vom Olymp der New Yorker Akademie herabblickend nimmt dieser gelernte Historiker dabei nicht wahr, dass große Staaten sich bei ihrer Bündnispolitik eher um ihre Interessen als um den Spleen einiger „antizionistischer“ Akademiker kümmern.

Judt gibt auch gequirlten Unsinn von sich: „Stellen Sie sich vor, eine Gruppe Tiroler Ärzte und Rechtsanwälte würde mit dem Schiff nach Südengland übersetzen und verkünden, dass sie gekommen seien, um das Land ihrer sächsischen Vorfahren zu bestellen.“

Die Sachsen wurden nicht aus England vertrieben, sondern eroberten England und machten die Urbevölkerung zu Untertanen. Und was immer man über Tiroler Ärzte und Rechtsanwälte sagen kann, sie beten nicht paar Mal am Tag, damit sie Gott zurückführt nach Südengland. Immerhin bildeten Juden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Mehrheit der Jerusalemer Bevölkerung. Und wie immer man das an der New York University betrachtet, die Verbindung der Juden zum Heiligen Land war eine andere, als die der Tiroler zu Südengland.

Er wiederholt unverschämt die verlogene antisemitische arabische Propaganda von den fremden Juden, die eigentlich nichts im Heiligen Land zu suchen hätten und fragt sich naiv stellend: „Warum unbedingt an einem so streitsüchtigen Ort (sic!) sein wie Kanaan? Wieso nicht Kanada?
Judt macht auch für die Holocaustleugnung des iranischen Präsidenten, die andere Antizionisten regelmäßig mit Übersetzungsfehlern zu kaschieren versuchen, Israel verantwortlich: „Wenn Israels beste Verteidigung Auschwitz ist, dann braucht man nur noch zu sagen, es habe den Holocaust nie gegeben.“

Judt unterschiebt auch, dass Ahmadinedschads antisemitische Rundumschläge „aus einer israelischen Perspektive“  geradezu „bestätigend“ wirken und daher „vielleicht nicht ganz unwillkommen“ sind.

Was früher die Taufe war, scheint heute der „Antizionismus“ gewisser jüdischer Akademiker zu sein. Mit doppelter Ergebenheit und beflissenem Aufwand dürfen sie das Urteil über andere Juden zur Freude der Antisemiten, die keine sein wollen, bestätigen. Sie wollen – behaupten sie –  ja nur Israel kritisieren, als ob man dazu besonders couragiert sein müsste. Der „Antizionismus“ wird so zur Eintrittsbillet in gewisse akademische Kreise.

Wie immer, Tony Judt gelang es all die abgestandenen und durch die Praxis widerlegten vorgestanzten, antizionistischen, stereotypen Formeln – von der jüdischen Lobby in den USA und bis zum angeblichen Rassismus Israels  – mit Brachialgewalt zu benützen, als ob er Propagandist einer islamistischen Bewegung wäre, er hat sich damit sein Eintrittsbillet erworben.

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97 comments to Ist Israel an allem schuld?

  • Jochen Kissly

    Soso Herr Pfeifer, die Ermordung eines Menschen ist ein Fehler?
    Diese Wertlosigkeit des menschhlichen Lebens habe ich letztmalig bei dem braunen Gesockse gelesen – naja für Israels war es “nur” ein Araber – ein Untermensch?
    Dazu der Talmud:
    “Wer einen menschen rettet ist vor Gott so als ob er die ganze Menschheit gerettet hätte” .
    Das heisst für mich dass für Gott jedes einzelne Menschenleben wichtig ist, für sie ist ein ermordeter Araber nur ein Fehler, ein Kollateralschaden.
    Ich mache da keinen Unterschied – jedes Menschenleben ist wichtig egal ob eines oder fünf Millionen – für den Mossad und die SS und Herrn Pfeifer nicht.
    Und ich mache auch keinen Unterschied ob aus rassischen (rassistischen?) Gründen ein Mensch ermordet wird, egal ob Araber oder Jude.
    Für Sie ist die Ermordung des Arabers nur ein Fehler – die Ermordung von Milionen (zu Recht) ein Verbrechen.
    Ab wieviel Toten reden Sie von Verbrechen?
    Müssens nach ihrer Lesart 50, 100, 1000 Tote sein das es kein Fehler ist?
    Oder ists bloss ein Fehler weils nur ein Araber war?
    Der Rassist sind Sie, ermordete Juden sind Opfer und ermordete Araber bloss ein Fehler.
    Ihre Menschenverachtung stinkt zum Himmel.
     

  • Rotana

    Herr Pfeifer, die Deutschen haben sehr große  menschenverachtende Verbrechen gegen Russland und Polen verübt. Die logische Strafe hierfür war die Enteignung von Schlesien und anderen Gebieten, auch zur künftigen Absicherung der östlichen Grenzen. Gegen Juden hat Deutschland noch größere Verbrechen begangen. Zwar haben auch andere Völker ähnliche Verbrechen begangen, aber niemals in einem solchen Umfang. Hätten die Deutschen nicht auch für dieses übergroße Verbrechen an den Juden, ähnlich bezahlen sollen wie die Abtretung von Schlesien?? Stattdessen haben die Palestinenser dafür bezahlt. ????  Das ist doch unlogisch und ungerecht ???

  • Jane

    Herr Pfeiffer

    Schauen Sie sich an wie Kleinkinder zum Hass gegen Juden im Fernsehen von Gaza aufgestachelt werden:

    Solche Videos gibt es genauso von israelischen Kindern auf eine Verlinkung verzichte ich jetzt, aber man gebe nur settler children violence ein, vielleicht noch yeshiva und kill arabs – dann wird man schon fündig.

    Bzgl. der Schritte auf eine Lösung des Konflikts hin besagt das alles jedoch gar nichts. Ich setze mich ja übrigens auch nicht für die Besatzung Israels durch die Palästinenser ein, sondern dafür, dass die Israelis rückgängig machen, was sie in den letzten 15 Jahren alles anstellten um Oslo zu unterwandern und dass eine Lösung auf Grundlage des internationalen Rechts auch von Israel akzeptiert werden muss (nicht nur von den Palästinensern, die das de facto schon akzeptiert hatten).

    @Gerrit
    In der Rechtsform eines bürgerlichen Subjektes schützt der Staat die individuelle Existenz nicht perfekt. Er bedroht Sie aber auch nur in weit geringerem Maße, als ein Mangel an subjektivem Recht sie im Rahmen von staatlicher Willkür bedrohte.

    Staatliche Willkür sieht vor israelischen Gerichten für Palästinenser dann zum Beispiel so aus (ist alt, heute ist es eher noch übler):

    “Der Staat Israel verhandelt gegen 34 jugendliche Palästinenser. Sie werden beschuldigt, während der Adventsunruhen Steine auf Soldaten oder Polizisten geworfen zu haben…..

    Mit der Wahl des Anwalts fängt es schon an. Die Angeklagten hatten keine Gelegenheit, vor Beginn des Verfahrens mit ihren Verteidigern zu reden. Sie müssen den Anwalt durch Zuruf bestimmen. Ein halbes Dutzend Advokaten marschiert vor der Anklagebank auf; die Palästinenser können dann auf einen von ihnen zeigen, der ihnen zusagt: “Du?” “Wer, ich?” “Nein, der mit dem grauen Anzug und dem Bart.” Der Anwalt darf einen Blick in die Ermittlungsakte werfen, und los geht’s mit der Rechtsfindung.

    Die meisten der jungen Männer sind nachts in den Wohnungen ihrer Eltern verhaftet worden. Die Häscher hatten es so eilig, daß sie sich dabei oft genug vergriffen. Der Richter ruft mehrfach Angeklagte auf, die gar nicht im Saal sind. Dafür sind andere da, die nicht auf seiner Liste stehen.
    ..
    Von den 34 Angeklagten werden an diesem Vormittag nur drei verurteilt; sie haben sich schuldig bekannt. Einer davon ist Latif Abd el-Hadi, 15, wohnhaft im Lager Anabta nördlich von Nablus. Latif gibt zu, daß er am Schultor Schmiere gestanden hat, als seine Kameraden Steine auf Militärfahrzeuge warfen. Weil er nicht vorbestraft ist, verurteilt ihn Richter Levi zu sechs Wochen Gefängnis und zu einer Geldstrafe von 500 neuen Schekel, etwa 450 Mark.

    Normalerweise hat Richter Levi zwischen drei und vier Dutzend Fälle am Tag zu verhandeln. Doch selbst so routinierte Gerichtsherren wie die israelischen Militärrichter sind dem Tempo und der Besessenheit, mit der die Sicherheitskräfte in den letzten Wochen drauflos verhafteten, nicht gewachsen. Im Gazastreifen, in Ostjerusalem und im Westjordanland sind mindestens tausend Palästinenser in Haft genommen worden.
    In Nablus werden an diesem Tag nur 24 Angeklagte vorgeführt – im Schnitt einer pro Viertelstunde. 21 Fälle müssen vertagt werden – weil die Akten unvollständig oder verschwunden sind,

    Richter Levi ist kein Betonkopf. Die Pannen sind ihm wirklich peinlich. Das orientalische Chaos paßt nicht in die Klischeevorstellungen von israelischer Effizienz. Levi räumt ein, daß die Art, mit der hier Recht gesprochen wird, nicht dem Rechtsempfinden des israelischen Volkes entspricht. Es sei alles “ein großes Durcheinander”.
    Aber die Militärrichter haben ihre Anweisungen. Deshalb wird weitergewurstelt, obwohl die Schnellverfahren dem Ruf des Staates schaden.

    ..Allein in Gaza sind fast 600 Jugendliche festgenommen worden, 85 Prozent davon im Alter von 14 bis 17 Jahren.
    Wer sich von vornherein schuldig bekennt, kann mit einem moderaten Strafmaß rechnen. Der Punktekatalog sieht vor: Steinwurf sechs Wochen, Fenster einwerfen drei bis sechs Monate, Steinwurf mit Treffen am Mann sechs bis zwölf Monate.”

    So sah also die ‘Nicht-Herrschaft über die Palästinenser 1988 aus, lt. Spiegel

    Wie ist es heute? Heute lauten die Urteile im Zweifelfall lieber zuungusten.

    Israelische Täter an Palästinensern können auch auf unsachliche Beurteilung hoffen:   1996 misshandelte der Sicherheitsmann Nachum Korman einen elfjährigen Jungen aus Hussan derart, dass er starb. Seine Strafe: sechs Monate Sozialdienst und ein Geldbetrag wegen fahrlässiger Tötung. Heute arbeitet Korman bei Pindrus in der Stadtverwaltung.  Spiegel, 24.11.2003

    Die ‘Nicht-Herrschaft’ sieht lt. einem israelischen Kommandeur des IDF zum Beispiel so aus:

    Die Untersuchungsergebnisse von “Defence for Children International” (DCI) kommen nach den Enthüllungen der israelischen Soldaten und ranghoher Kommandeure: es sei eine “normale Prozedur”, in der Westbank palästinensische Zivilisten, einschließlich Kinder zu terrorisieren.
    Oberst Itai Virob, Kommandeur der Kfir Brigade, gab letzten Monat bekannt, dass zur Erfüllung einer “Mission” auch “Aggressivität gegen jeden Bewohner im Dorf gehört”. Zu Verhören gehören Ohrfeigen, Schläge und Fußtritte, sagte er.
    Oberst Virob machte seine Aussagen während einer Gerichtsverhandlung zur Verteidigung zweier Soldaten, einschließlich seines vertretenden Kommandeurs, der angeklagt worden war, Palästinenser im Dorf Qaddum, nahe Nablus, geschlagen zu haben. Einer sagte vor Gericht, “die Soldaten seien zu Aggressionen in der IDF-Armee erzogen worden”.
    Oberst Virob schien seine Beobachtung zu bestätigen, als er sagte, es wäre Taktik, das Dorfleben während Militärmissionen “aus dem Gleichgewicht zu bringen” und dass die meisten Angriffe “gegen Leute seien, die nicht beteiligt seien”. http://schattenblick.net/infopool/politik/ausland/panah526.html

  • Jane

    Je schuldiger Israel wird umso unschuldiger werden andere Nationen die Verbrechen an Juden begangen haben.
    Und Israel hat seine Unschuld schon lange verloren
    .

    Ich bezweifle, dass Israel als Land und politische Entität jemals ‘unschuldig’ war, allerdings ist der erste Satz wirklich unselig. Es gilt Unrecht aufzuzeigen, vor allem wenn es so penetrant ignoriert wird, wie das an den Palsätinensern früher und immerfort begangene; freilich ändert das nichts an der deutschen Geschichte. Schuld sind allerdings die, die etwas taten, die die ihnen applaudierten, die die sie bagatellisierten und die die es vorzogen nicht darüber nachzudenken – in der Reihenfolge. Es sind aber nicht alle schuldig, denn das 3. Reich war auch eine Diktatur die gnadenlos gegen Kritiker vorging und ihre Schergen hielten immer die Ohren offen. Auch Menschen die damals noch nicht lebten sind nicht schuldig.

    Die eine Schuld wird aber nicht durch eine andere relativiert. Unschuldige Menschen gibt’s wohl nicht – und alles was hilft ist Unrecht aufzuzeigen, mit den einen einzigen Ziel  - es zu beenden – und damit ist es gut.

  • Schulamith

    Ausgerechnet Sie, der Hagalil-Antisemit redet von Menschenverachtung? Ausgerechnet Sie, der Juden als das Böse schlechthin seit Monaten hier hinstellt?
    Wie verlogen sind Sie eigentlich?
     
    Nur ein einziger Satz der Ihren Judenhass seit Monaten belegt, reicht aus um zu wissen, wie Menschenverachtend Sie sind:
     
    “Schon schlimm wie intolerant Juden sind.”
     
    Und das ist nur ein O-Ton des Antisemiten Kissly.
     
    Ihr Hass auf Juden stinkt hier täglich erbärmlich zum Himmel!

  • Schulamith

    Jane, die arische Genocidlabertante:

    Auch Ihre Einseitigkeit stinkt erbärmlich zum Himmel:
     
    Lesen bildet:
     

    “So ist es brav, mein Kleiner”

    Am 1 Januar 2003 versuchten drei palaestinensische Kinder in die israelische Gemeinde El Sinai im noerdlichen Gazastreifen einzudringen um einen Anschlag mit den mitgefuehrten Messern auszuueben.

    Die drei Kinder, Muhammad Dawas (14), Tarek Dawas (15) und Jihad Abed (13) wurden von der IDF entdeckt, welche dann auf sie schoss und die drei toetete, um einem weiteren Anschlag auf israelische Zivilisten vorzubeugen.

    Das ist nicht das erste mal, dass terroristische Organisationen palaestinensische Kinder anheuerten um Anschlaege auszufuehren.

    24 April 2002

    Die drei palaestinensischen Kinder Ismael Abu Nadi, Anwar Hamdona und Yusuf Zakut waren mit Messern und Rohrbomben bewaffnet, als sie versuchten in die israelische Gemeinde Netzarim im Gazastreifen einzudringen. Eine in dieser Gemeinde stationierte IDF Einheit erkannte den Versuch des Anschlages, schoss und toetete die Kinder. Die Kinder waren 14 und 15 Jahre alt.

    30 Dezember 2001

    Die drei Kinder Ahmed Banat, Muhammad Maldun und Muhammad Labad versuchten in die israelische Gemeinde Dugit im noerdlichen Gazastreifen einzudringen um auf Befehl Israelis mit den mitgefuehrten Messern zu erstechen. Eine IDF Einheit vereitelte den Anschlag indem sie auf die 16 bzw. 17 Jaehrigen schoss und sie toetete.

    Das Phaenomen, das palaestinensische Kinder ausgeschickt werden um Anschlaege zu verueben, loesste eine Debatte unter den Palaestinensern aus.

    Am 2 Januar 2003 veroeffentlichte die Fatah eine Bekantmachung gegen palaestinensische Terrororganisationen, die die Kinder zu terroristische Anschlaegen aussenden. In der Bekanntmachung verurteilt die Fatah “die Respektlosigkeit und das Spiel mit dem Schiksal [der Kinder], und die Bequemlichkeit in der das Blut [der Kinder] fuer die eigenen Parteiinteressen genutzt wird.”

    Dr. Suna Abu Daka, Vorstand der Abteilung fuer Psychologie von der islamischen Universitaet in Gaza, sagte in einem Interview mit einem Journalisten am 3 Januar 2003, dass “die [palaestinensische] Familie ihre Kinder ueber die Bedeutung der Selbstmordanschlaege unterrichten muss, ueber ihre Wichtigkeit, ihre Bedeutung; und sie muss ihnen beibringen, wann sie bereit sind um sich zu einem terroristischen Anschlag eignen zu koennen. Mehr noch, es ist die Verantwortung [der palaestinensischen Familien] ihre Kinder zu beschuetzen, bis sie stark werden und die Faehigkeit haben ihre eigene Entscheidung zu treffen [in dem was die Anschlaege betrifft].” Sie sagte, dass die terroristischen Organisationen hier eine Wichtige Rolle spielen.

    Es ist bemerkenswert, dass Jaser Arafats Bevollmaechtigter in der PLO Muhmud Abbas (Abu Mazen), in einem Interview mit der jordanischen Zeitung A-Rai am 20 Juni 2002 bekannt gab, dass die palaestinensische Terrororganisationen den Kindern fuenf Scheckel (NIS) geben, damit diese dann Sprengstoff an den IDF Soldaten vorbeischmuggeln. Die Schlussfolgerung ist, dass 40 Kinder durch Amputationen koerperbehindert geworden sind.

    Quellen:

    http://www.idf.il/hebrew/an
    http://www.islamonline.net/…
     
    http://www.adf-berlin.de/html_docs/berichte_palestina/kinder_opfer.html
     
     
    Suche den Tod!”
    Die Indoktrinierung palästinensischer Kinder, den Tod für Allah zu suchen – Shahada

    Von Itamar Marcus

    nterviewer: „Du hast Shahada als etwas Schönes beschrieben. Meinst du, dass es schön ist?”

    Walla: „Shahada ist sehr, sehr schön. Jeder sehnt sich nach Shahada. Was könnte es Besseres geben, als ins Paradies zu gehen?”

    Interviewer: „Was ist besser, Friede und volle Rechte für das palästinensische Volk, oder Shahada?”

    Walla: „Shahada. Ich werde meine Rechte erhalten, wenn ich eine Shahida geworden bin.”

    Jussra: „Natürlich ist Shahada eine gute Sache. Wir wollen nicht diese Welt, wir wollen das Jenseits. Wir profitieren nicht von diesem Leben, sondern vom Jenseits… Die Kinder Palästinas haben das Konzept akzeptiert, dass dies Shahada ist, und dass der Tod durch Shahada sehr gut ist. Jedes palästinensische Kind, das ungefähr 12 Jahre alt ist, sagt ‘O Herr, ich möchte eine Shahid werden.’” (PA-TV, 9. Juni 2002)

    Während des über zweijährigen bewaffneten Konflikts hat sich die PA stark bemüht, ihre eigenen Kinder davon zu überzeugen, dass es keine größere Errungenschaft gibt als den Tod für Allah im Kampf.

    „Suche den Tod” war die Botschaft der PA an ihre Kinder über die vielen Medien, die ihr zur Verfügung stehen, einschließlich der Kindersendungen im Fernsehen, des Erziehungswesens, der Kulturprogramme, der Weisungen politischer und religiöser Führer und sogar der entsprechenden Aufmunterungen innerhalb der Familien.

    Die Resultate der Indoktrination

    In den vergangen Monaten sind die Erfolge der Indoktrinationsbemühungen der PA offenbar geworden. Die oben zitierten Elfjährigen, die den Tod für Allah als ihr Lebensziel beschreiben, und öffentliche Umfragen bestätigen die weitverbreitete Akzeptanz dieser Einstellung: 72-80% der palästinensischen Kinder streben den Tod als Shahids an.

    Noch gravierender sind die Fälle, in denen 14-Jährige diese Anweisung der PA erfüllt und Abschiedsbriefe an ihre Eltern hinterlassen haben. Danach machten sie sich in Todeshoffnung zu Selbstmordmissionen auf. In den Abschiedsbriefen der Kinder finden sich wortwörtlich übernommene Sätze aus den PA-Propagandafilmen, die eine direkte Verbindung zwischen der PA-Propaganda und dem Wunsch nach dem Heldentod zeigen.

    Teil I: Die Indoktrinierung palästinensischer Kinder, den Tod für Allah zu suchen – Shahada
    a. Propagandafilme für Kinder

    Täglich, oftmals für mehrere Stunden, werden am PA-TV kurze Propagandafilme für Kinder gezeigt, die diesen beibringen, Gewalt und Shahada – den Tod für Allah-als ideale Werte zu betrachten, die von ihnen erwartet werden. Nachfolgend drei Beispiele aus Hunderten:

    b. Schulen und Unterrichtsmaterial

    Die Schulbücher des Ministeriums für Erziehung der PA stellen Shahada als ein Ideal dar. So preist z.B. „Das Gedicht des Shahids” das Sehnen nach dem Tod; es enthält folgende Worte: „Ich sehe meinen Tod, aber ich eile ihm entgegen…” Es taucht in Schulbüchern der Klassen 5, 6, 7 und 12 auf. Die Illustration eines toten Kindes (unten), die in einem im September 2001 veröffentlichten Schulbuch enthalten ist, lehrt die Kinder, ein Kind zu identifizieren, das sich nach dem Tod sehnt.

    c. Kultur

    Viele kulturelle Programme verherrlichen Shahada und die Shahids, die für Allah gestorben sind. Das reguläre Programm des PA- Fernsehens schließt Lieder und Tänze ein, die Szenen von Gewalt begleiten, sowie Äußerungen, die die Bereitschaft, für Allah zu sterben, preisen. Nachfolgend einige Beispiele von kulturellen Sendungen des PA-Fernsehens, welche die Shahada verherrlichen:

    d. Politische Führung

    von der politischen Führung der Palästinenser. Arafat stellt die Handlungen von Kindern, die absichtlich als Shahids starben, als Modell hin. Der 14-jährige Farism Ouda starb eine Woche nachdem im Fernsehen übertragen wurde, wie er Steine gegen einen israelischen Panzer warf. Die Geschichte seiner erfolgreichen Todessuche wurde von der offiziellen Presse der PA verherrlicht: „Am Tage seines Todes verliess Faris Ouda sein Zuhause mit einer Schleuder, nachdem er sich einen Kranz mit Photos seiner selbst gemacht und darauf geschrieben hatte ’Der tapfere Shahid Faris Ouda’…” Er sagte zu seiner Mutter: „Mach dir keine Sorgen, Mutter, Shahada ist süß…” (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajat Al-Jadida, 30. November 2000; 3. Februar 2001)

    1. Arafat: Der Welt tote palästinensische Kinder zu zeigen ist „die größte Botschaft.”

    Frage: „Herr Präsident, welche Botschaft möchten Sie dem palästinensischen Volk und insbesondere den palästinensischen Kindern senden?”

    Arafat: „…Dieses Kind, das den Stein ergreift, sich dem Panzer entgegenstellt, ist das nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held ein Shahid wird? Wir sind stolz auf sie…” (PA-TV, 15. Januar 2002)

    f. Religiöse Führung

    Bereich des Kultus beschränkt, da soziale und militärische Unternehmungen auch unter die islamische Rechtsprechung fallen. Palästinensische religiöse Führer waren durch ihre Religions-stunden und ihre im Fernsehen übertragenen Predigten eine treibende Kraft beim Aufruf an die Palästinenser, Juden zu töten, besonders durch Selbstmordanschläge. Sie lehren, dass das Streben nach dem Tod für Allah als Shahid die Pflicht jedes Moslems ist, und sie richten diese Botschaft auch an Kinder. Religiöse Weisungen (Fatwas) haben ebenfalls festgelegt, dass Kinder an diese Aktivitäten teilzunehmen verpflichtet sind. Nachfolgend eine Anzahl von Beispielen:

    3. Religiöser Führer: Väter sollten ihre Söhne zu Selbstmordanschlägen schicken

    „Schande über den, der seine Kinder nicht zum Dschihad erzieht… Segen über den, der sich oder seinen Kindern einen Sprengstoffgürtel gibt und sich unter die Juden mischt und sagt: Allah Akbar…” (Dr. Muhammad Ibrahim Madi, Freitagspredigt, PA-Fernsehen, 8. Juni 2001)

    Altersgruppe 10-13: Dem Todeswunsch Ausdruck Geben
    1. 11-Jährige: Shahada ist dem Frieden vorzuziehen.

    2. Meinungsumfragen

    „72% der Kinder, die aus allen Bezirken Gazas ausgewählt wurden, drückten ihre Hoffnung aus, in den Auseinandersetzungen Shahids zu werden…” (’Sout Al-Nissa’-Stimme der Frauen, Al-Ajjam, 24. Januar 2002)

    „…79-80% der Kinder drückten ihre Bereitschaft aus, Shahids zu werden.”

    (Offizielle Tageszeitung der PA, Al-Hajar Al-Jadida, 18. Juni 2002)

    Teil III: Ergebnisse und Schlussfolgerungen

    Die Palästinensische Autonomiebehörde hat für ihre jungen Kinder eine gewaltsame, todesverherrlichende Realität geschaffen, indem sie ihnen beigebracht hat, den Tod für Allah – Shahada – als ein Ideal zu betrachten, von dem erwartet wird, dass sie es erreichen. Wie Arafat es in seiner Botschaft an Kinder ausdrückte: „Ist es nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn dieser Held ein Shahid wird?”

    Die Beispiele in diesem Bericht stellen eine repräsentative Auswahl dar, die die umfassende Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörden aufzeigt. Wenn nur schon 1% der Kinder versuchen, ihre „Pflicht” zu erfüllen und nach Shahada durch Selbstmordattentate zu streben, werden die Auswirkungen verheerend sein. Die Ziele der künftigen palästinensischen Terrorwelle werden Israel und wahrscheinlich auch andere westliche Demokratien sein.

    Heute glaubt eine ganze Generation von palästinensischen Kindern, Opfer der Indoktrination und der Propaganda der PA, dass ihr Tod für Allah im Kampf die höchste im Leben erreichbare Errungenschaft sei. Diese Erziehung ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte des palästinensischen Volkes, und reiht die Palästinensische Autonomiebehördeörde unter die größten Kindsmisshandler der Geschichte ein.

    http://www.pmw.org.il/AFD_ger.html
     
     
    http://www.welt.de/dossiers/dschihadaufdeutsch/article1815142/Hamas_radikalisiert_Kinder_mit_Hass-Hasen.html
     
    Hamas radikalisiert Kinder mit Hass-Hasen
     
    Über den Fernsehsender al-Aksa TV verbreitet die Hamas ihren Hass gegen Juden und Israel. Der Sender ist auch in Deutschland zu empfangen. Viele Sendungen richten sich gezielt an Kinder, immer wieder wird dabei zu Attentaten und Mord aufgerufen. Aktueller Protagonist der Propaganda ist der Hase Assud.

    „In Gaza findet ein echter Holocaust statt“, sagte Dr. Walid Al-Rashudi vor drei Wochen dem Fernsehsender al-Aksa TV der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Der Leiter des Fachbereichs Islamische Studien an der King Saud University in Saudi-Arabien belehrte die Zuschauer zudem, dass „ein Holocaust nicht das Verbrennen von 50 bis 60 Juden in Deutschland oder der Schweiz“ sei, obwohl „die Juden dies weiterhin Holocaust nennen“. Und er fügt hinzu: „Bei Allah, wir werden nicht einmal zufrieden sein, wenn alle Juden getötet worden sind.“

    Auch Politiker kommen auf al-Aksa TV zu Wort. Fathi Hammad, ein Parlamentarier der Hamas, erläuterte am 29. Februar 2008, dass sich das palästinensische Volk, gerade auch Frauen, Kinder und Alte, als menschliche Schutzschilde verstünden, um dem „zionistischen Feind“ zu sagen: „Wir lieben den Tod so wie ihr das Leben liebt.“ Hammad, der auch Mediendirektor von al-Aksa TV ist, verurteilte die bisherige Kritik an seinem Sender als “Angriff auf die islamische Kultur durch den zionistischen Feind und die US-amerikanischen Imperialisten”. Aufrufe, den Sender abzuschalten, seien Teil einer Verschwörung, durch die man verhindern wolle, dass palästinensische Kinder islamisch erzogen werden.

    Die Hamas hat sich zwar offiziell dagegen ausgesprochen, Kinder und Jugendliche als Soldaten oder Selbstmordattentäter zu missbrauchen. Einem Bericht des Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces vom August 2003 zufolge hätten Hamas-Vertreter jedoch erklärt, dass ihre Definition des Kindseins nicht auf dem Alter, sondern den Fähigkeiten basiere.
    Die Hamas steht auf der EU-Terrorliste und hat in Deutschland laut Verfassungsschutz 300 Mitglieder. Verschiedene Spendensammelvereine wie al-Aksa e.V. sind verboten worden, denn „Unterstützungshandlungen und -leistungen aus Deutschland für die Hamas fördern deren terroristische Aktivitäten und richten sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung.“

    Verschonen Sie uns endlich mit Ihrer zum Himmel stinkenden Doppelmoral.

  • Schulamith

     
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Ihrer letzten Wochenendausgabe haben Sie dem bekannten, englischen Israelkritiker Tony Judt durch einen langen Artikel eine Plattform für die Verbreitung seiner provokanten, und in dieser neuen Form unserer Ansicht nach eindeutig antisemitischen und somit unerträglichen Thesen gegeben. Dieser Artikel erschien unkommentiert und wurde durch Hervorhebungen, wie die Überschrift „Juden in Europa und in den USA sollten sich von Israel distanzieren“ und die Nennung des Herrn Judt als „Historiker und Leiter des Remarque-Institutes der New-York University“ noch bestätigend redaktionell hervorgehoben.
    Kern dieses Artikels, den bereits Historiker von SPME ausführlich analysiert und widerlegt haben, ist der, dass Herr Judt die Existenz des jüdischen Volkes schlichtweg leugnet. Er verlangt in seinem Artikel zu glauben, dass das Judentum eine »herbeigedichtete Gemeinschaft unter vielen« ist, die sich ihre »Selbstdefinitionen in Reaktion auf ihre Verfolger entwickelt« hat. Später sagt er noch: »Wenn wir uns darauf einigen können, dass es das ›Jüdische‹ nicht gibt …« Da es nach Herrn Judt „das Judentum“ also gar nicht gibt, kommt er in diesem Artikel auch sehr schnell wieder zu dem Thema, mit dem er schon hinlänglich (negativ) bekannt geworden ist, der Beschreibung einer weltweiten »Israel-Lobby«. Auch hier bedient er klar antisemitische Stereotypen einer weltweiten Verschwörung, die ansonsten nur in rechtsradikalen Kreisen verbreitet sind.
     
    Die fortbestehende Existenz des jüdischen Volkes, die historisch, aber inzwischen auch z.B. durch die moderne Molekularbiologie eindeutig belegt ist, zweifelt er schließlich durch das Einstreuen der Begriffe „Mischehen, Bekehrungen und Assimilationen“ an. Er schreibt »Der Ethno-Mythos einer direkten jüdischen Abstammungslinie war für die Legitimität des jüdischen Staates und somit für die institutionalisierte Vorzugsbehandlung der Juden gegenüber den Nicht-Juden essentiell.« Unserer Ansicht nach ist die Verleugnung und bewusste Verdrehung historischer Tatsachen nicht nur grob unwissenschaftlich, sondern für das Existenzrecht Israels und mögliche Lösungen im Nahen Osten fatal und infam.
    Ein Beharren auf der Berechtigung der Existenz des jüdischen Staates in Israel geißelt er hingegen als »selbstgefälliges Überlegenheitsdenken« der Juden. Derartige Begrifflichkeiten sind uns in „umgekehrter Art“ nur aus finsterer rechtsextremer Argumentationsweise bekannt und Herr Judt macht hiermit die Juden wieder selbst für den Antisemitismus verantwortlich, eine ebenfalls leider wohl bekannte Rhetorik von Antisemiten. In dieselbe Richtung geht auch die Passage, »dass Antisemiten im Fernsehen sehen, wie Israel im Gazastreifen Palästinenser bombardiert… «: Natürlich, wie so oft in den deutschen Medien, fehlt jedes Wort zu den Tausenden Raketen, die aus Gaza auf Israel seit dem Rückzug abgeschossen wurden, und die Grausamkeiten eines Krieges werden hier als „Rechtfertigung“ für den Antisemitismus angeführt. Die Juden sind somit also wieder selbst schuld am weltweiten Antisemitismus.
    Zusammengefasst protestieren wir gegen diesen aggressiven antiisraelisch-antijüdischen Artikel, der ohne Kommentar in ihrer Zeitung – übrigens ausgerechnet zum jüdischen Chanukka-Fest und vor den Toren des »Festes der Liebe« veröffentlicht wurde. Dass man hier den Juden weltweit ihr eigenes jahrtausendealtes Selbstbewusstsein bestreitet und sie gar schuldig für die Angriffe der Antisemiten sein lässt, hat eine Qualität, die nicht mehr nur antiisraelisch, sondern eindeutig antisemitisch ist. Dass schließlich auch noch der Schulterschluss mit einem der gefährlichsten Politiker der Welt, unter dem momentan besonders auch das eigene iranische Volk leidet, hergestellt wird, ist infam und eine Schande für die »Süddeutsche Zeitung«, wogegen wir mit aller Macht protestieren.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_judt_hat_seine_pflcht_getan_der_judt_kann_kaum_noch_gehen/

  • Karl Pfeifer

    Jane, weshalb hat Jasser Arafat in Camp David nicht die Vorschläge von Ehud Barak und von Clinton akzeptiert?  Und vor allem weswegen hat er keine Gegenvorschläge gemacht?
    Es geht nicht darum wer die bessere Menschen sind sondern darum dass es zweierlei Gesellschaften sind, in der einen gibt es antisemitische Hetze im öffentlichen oder halböffentlichen Medien und die Indoktrination von Kindern und in Israel gibt es eben keine Rassenhetze in den öffentlichen Medien. Doch das versuchen Sie wegzuwischen mit einer lässigen Bemerkung über bessere Menschen. Wer solche Hetze übt, denkt nicht an eine friedliche Koexistenz.
    Was aber die Christen im Heiligen Land angeht, ist das natürlich keine Überraschung. Denn die Christen werden Opfer in den Gebieten von unglaublichen Aggressionen, da ermordete man den Besitzer einer christlichen Buchhandlung in Gaza und wer von den Christen kann, wandert aus.
    Wenn Sie so besorgt sind über das Schicksal der Christen, dann rate ich Ihnen sich auch mit dem Schicksal der Kopten in Ägypten zu befassen und deren Probleme mit den Problemen der Christen in Israel zu vergleichen.
    @Kissly@”wer einen Fehler des Mossad mit der zum Teil industriellen Vernichtung eines Volkes gleichsetzt will kein Antisemit sein.” schrieb ich. Also nocheinmal da Sie schwer von Begriff sind. Es gab einen Überfall von arabischen Terroristen auf israelische Sportler. Und da beschloss man in Israel die dafür verantwortlichen Terroristen zu töten.  Und dabei ist tatsächlich eine unschuldiger Mensch umgebracht worden.  Und Sie vergleichen das mit dem an Juden verübten Völkermord.
    Im übrigen ist Ihrer Meinung nach auch die deutsche Regierung eine “Verbrecherregierung” weil einer Bombardierung durch Deutsche in Afghanistan auch Zivilisten zum Opfer fielen?
    Kissly, Ihnen habe ich alles gesagt, wenn Sie weiter mich beschimpfen wollen und Juden mit der SS vergleichen wollen, machen Sie doch lieber auf einer der neonazistischen Websites oder einer “antiimperialistischen” Website z.B. bei Jürgen Elsässer weiter.
     
     

  • willow

    @Schulamit
    Es wird nichts bringen, solche Psichim wirst du nicht durch die besten Argumente überzeugen… die glauben sogar fest daran, daß Israel die israelischen Araber in Umm El Fahm am Häuserbau hindert – hoffnungslos! Letztlich hoffen diese Typen vermutlich, mit ihren Komplexen besser klarzukommen, wenn sie Andere bespucken können…
     

  • willow

    @Rotana
    “Die Araber” haben mehrfach versucht, Israel zu vernichten und offen damit geprahlt, die Juden “ins Meer zu treiben”, z.B. als Reaktion auf den UN-Beschluß (!) zur Aufteilung des kläglichen Restes des britischen Mandatsgebiet auf dem Territorium des untergegangenen osmanischen Reiches zwischen Juden und Arabern.
     
    Welche Belohnung schlagen sie für mehrere derartige gescheiterte Vernichtungskriege vor?
     
    Übrigens, sagt ihnen der Begriff  “Völkerbundsmandat” etwas?
     

  • Schulamith

    @Rotana
     
    was wäre denn Ihr Vorschlag gewesen? Israel nicht zu gründen, obwohl das seit 1922 feststand (Stichwort von Willow Völkerbundmandat):?
     
    “Auftrag des Mandats, das am 24. Juli  1922 ratifiziert  wurde, war die Hilfe zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk  in Palästina“.”
     
     

  • Schulamith

    “@Kissly@”wer einen Fehler des Mossad mit der zum Teil industriellen Vernichtung eines Volkes gleichsetzt will kein Antisemit sein.” schrieb ich. Also nocheinmal da Sie schwer von Begriff sind. Es gab einen Überfall von arabischen Terroristen auf israelische Sportler. Und da beschloss man in Israel die dafür verantwortlichen Terroristen zu töten.  Und dabei ist tatsächlich eine unschuldiger Mensch umgebracht worden.  Und Sie vergleichen das mit dem an Juden verübten Völkermord.”
     
    Herr Pfeifer, damit hat der nur erneut ein Beispiel seinen Antisemitismus gebracht:
    “Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert
     
    Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.”
     
    Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
    nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)*
    (Januar 28, 2005)
     

  • Gerrit

    Ich finde, Schulamith hat es vorhin schon auf den Punkt gebracht, bei zwei, drei Leuten hier läuft ein anderer Film ab. Die eine kopiert – glaub ich – dies wirre Zeug hier einfach mal so rein, wie sie es irgendwo findet, ohne sich viel dabei zu denken.
    Die beiden Typen sind ein anderes Kaliber. Die machen das, glaube ich, weil sie es auf irgendeine eklige Art, die ich nicht kapiere, wirklich geil finden und es brauchen (und leider kriegen sie’s auch immer wieder). Verschwendung wertvoller Lebenszeit, wenn man drauf eingeht. Am besten gar nicht erst ignorieren ;-)
    @ Jane: Jetzt mal im Ernst, glauben Sie wirklich ich lese mir das alles durch, Ihre gesammelten Wandzeitungen? Behalten Sie es doch bitte für sich, wenn Sie mal Ihre Wohnung streichen, da haben Sie gleich was zum Auslegen. Diese haltlose Wortgewalt nützt doch keinem, nicht einmal Ihnen selbst. Da antworten Sie mir u.a. auch das:
    “Von den 34 Angeklagten werden an diesem Vormittag nur drei verurteilt; sie haben sich schuldig bekannt.”
    Und das soll nun beweisen, dass Israel keine Rechtstaat ist??? Die Gebiete stehen unter Militärverwaltung, Jane, da gibt es dann nicht das zivile Strafrecht, sondern ein anderes Recht. Vor dem Hintergrund, dass die PA es mit der Ausübung ihrer staatlichen Rechtsgewalt nicht so ganz hinkriegt, um es mal salopp auszudrücken.
    Aber das heißt nicht, dass es in den Gebieten kein Recht gäbe. Auch wenn Ihnen das vielleicht so vorkommen mag: Wahrnehmung ist nicht dasselbe wie Wahrheit oder Wirklichkeit, und wenn Sie da irgendwas finden, was zu Ihrer Wahrnehmung passt, schön für Sie. Es muss aber deshalb noch lange nicht die Wahrheit sein oder die Wirklichkeit wiedergeben.
    A bissi denken müssen’s grad noch selbst…
     
     

  • Karl Pfeifer

    @Jane@ Sie behaupten, israelische Kinder werden in staatlichen oder halbstaatlichen Medien so gegen Araber (Muslime) aufgehetzt, wie die zwei Beispiele die ich belegt habe. Bitte belegen Sie diese Behauptung. Wenn Sie das nicht können, dann haben Sie die Unwahrheit geschrieben.
    @Rotana@ Die Palästinenser haben für die Fehler und Schwächen ihrer eigenen Führung und ihrer Gesellschaft gelitten. Sie hatten herrliche Möglichkeiten fast das ganze Land zu erhalten. Zuerst 1937 als die britische Peel-Kommission vorschlug einen winzig kleinen jüdischen Staat zu gründen rund um Tel Aviv, dann 1947 als sie nicht den Teilungsbeschluss der UNO Generalversammlung akzeptierten und sofort einen Bürgerkrieg gegen Juden begonnen haben.
    Was Sie vollkommen außer acht lassen ist die Tatsache, dass bereits vor dem Holocaust eine halbe Million Juden im Land lebten und die auch ein Recht auf Selbstbestimmung hatten. Schon Karl Marx schrieb – wenn ich mich richtig erinnere 1856 darüber dass die Juden die Mehrheit in Jerusalem bildeten und wie unterdrückt diese von den Muslimen sind.
    Was hinter Ihrer Frage steckt ist ein altes antisemitisches Stereotyp, dass doch die Juden schuld am Antisemitismus sein, und in Ihrem Fall, dass doch der Staat Israel und die dort lebenden Juden es verdienen gehaßt zu werden.
    Darauf haben Sie von mir eine Antwort erhalten. Was denken Sie?  hat dieser Hass den Palästinensern genützt? Nützt ihnen die antisemitische Verhetzung der Kinder? Ist die gar gerechtfertigt?
    Wäre es nicht besser endlich einzusehen, dass Israel dort wo es ist bleiben wird und zu versuchen, konstruktiv etwas für das eigene Volk zu tun?
     

  • roccu

    natuerlich ist israel an allen schuld kennen wir doch irgendwoher nicht wahr?juden sind an allem schuld, sie vergiften brunnen,brauchen blut von kleinen christenjungen und sind auch ^schuld an der wirtschaftskrise und an fusspilz sowie genitalherpes etc.  meine güte die menschheit wird nicht schlau da kann man tun und machen was man will.sündenböcke sucht man immer und wenns passt und gerade keiner zu finden ist so nimmt man juden.war schon immer so wird auch so bleiben ist doch praktisch seit generationen schon.
    falls es noch keiner bemerkt haben sollte dieses ist ironisch gemeint die beschuldigungen , aber leider versteht der grösste teil der menschheit keine ironie also beschreibe ich dieses kurz.ich erklaere aber jetzt nicht was ironie ist da googelt man am besten nach(ist gar nicht so schwer zu bergreifen).
    also juden haben genauso wenig schuld wie ich als katholik mit den kindischen verhalten der konfessionen in nordirland oder den unrealistischen vorstellungen vom papst benedikt in sachen liebe,sex und kondome.

  • Jane

    “Jetzt mal im Ernst, glauben Sie wirklich ich lese mir das alles durch”

    Nein Gerrit – ich bin mir ganz sicher, dass Sie da sehr zielbewusst grundsätzlich einen großen Bogen drum herum machen.

    Minderjährige werden wie Erwachsene abgeurteilt, Anklageschriften und Ermittlungsmaterialien werden nicht ins Arabische übersetzt, 95 % der Fälle enden mit dem Aushandeln eines Strafmasses und nur 0,29 % mit einem Freispruch.Ein neuer umfassender Yesh Din Bericht enthüllt erstmals die Praktiken von Militärgerichten in den besetzten Gebieten.

    “Der Bericht untersucht alle Rechte, welche das Justizwesen umsetzen muss, um die Rechtsstaatlichkeit aufrecht zu erhlaten”, erklärt Lior Yavne, Autor des Berichts. “Leider fanden wir bei nahezu allen Aspekten, die wir untersuchten systematische Verletzungen dieser Rechte.

    …• 0,29% Freisprechung: von 2002 bis 2006 wurden 43.000 Anklagen eingereicht: davon enthielten nur 5 % Anschuldigungen wegen Mordes oder versuchtem Mordes. Etwa 70 % der Klagen betrafen keine feindlichen terroristischen Aktivitäten (Hostile Terrorist Activity HTA). Von 8.854 Fällen, in denen 2006 ein Urteil gesprochen wurde, erreichten nur 23 Fälle (0,29%) einen Freispruch.

    http://www.yesh-din.org/site/images/BackyardProceedingsEng.pdf

    Umgekehrt:
    Wie die israelische Menschenrechtsorganisation Yesh Din am Mittwoch bekannt gab, wird der Großteil israelischer Übergriffe auf Palästinenser von keinen israelischen Behörden verfolgt. In 90% aller Vorfälle soll keine Anklage erhoben worden sein, berichtete die Organisaton, die sich mit der Stellung der Palästinenser im israelischen Rechtssystem beschäftigt.

    ..Yesh Din teilt die dokumentierten Vorfälle in zwei Kategorien: 81 der Unterschuchungsakten beschäftigen sich mit Angriffen von Israelis auf Palästinenser, bei 53 Fällen wurden die Untersuchungen durch israelische Behörden abgebrochen. 79 Fälle handeln vom Eindringen von Israelis auf palästinensisches Eigentum und begleiteten Straftaten, wie das Fällen von Bäumen, Brandstiftung, Landbesesetzung und Diebstahl der Obst- und Gemüseernte. Die Polizei regte nur in fünf Fällen die Untersuchung des Vorfalls an.

    Herr Pfeiffer: Kein Volk stimmt seiner eigenen Vertreibung zu, kein Grund also dies den Palästinensern in aller Ewigkeit nachzutragen. Der Umstand, dass 700.000 von Ihnen vor 60 Jahren Opfer einer ethnischen Säuberung wurden, werden Sie ihnen wohl niemals verzeihen.

    Israel ist um ein gutes Image bemüht und wahrscheinlich werden Sie wenig solche Agitation im staatlichen Fernsehen finden auch wenn es schon vorkam, dass KnessetPolitiker im öffentlichen Fernsehen Mordaufrufe gegen jüdische Friedensaktivisten starteten. Ich unterstelle ja auch nicht allen Israelis eine solche Haltung, freilich ist der Grad an Diskriminierung gegenüber den Menschen in den besetzten Gebieten in jeder Hinsicht mit der Behandlung der Schwarzen in der Apartheid Südafrikas vergleichbar, wenn nicht noch schlimmer.

    Das Land fördert allerdings in großer Zahlr fundamentalistische Yeshivas, die ihre Schützlinge ganz ähnlich indoktrinieren. Derart aufgehetzte Kinder und Jugendliche werden dann von israelischen Soldaten in den besetzten Gebieten noch entsprechend flankiert. In jüdischen Schulbüchern darf die Grüne Linie nicht gezeigt werden, entsprchende Vorstöße aus dem Bildungsministerium wurden mit wütenden Protesten abgewehrt – man soll schließlich alle Freiheit haben, seine Kinder zu indoktrinieren wie man will in einem freien Land und Ihnen die Kenntnisse der internationalen Regeln vorenthalten. Auch die Vertreibung der Araber 1947 und 48 soll in den israelischen Schulbüchern bald nicht mehr vorkommen.

    Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen. Die meisten jüdischen Führer machten keinen Hehl daraus, dass Sie jede Gelgenheit nutzen werden, um das Land zu vergrößern und die Muslime zu vertreiben und genau das tun sie auch. Auch die nur kurzfristige Anerkennung des UN-Teilungsplans war nach Aussagen der Protagonisten nur eine vorläufige und die ethnischen Säuberungen begleitet von zahlreichen Massakern an der muslimischen Zivilbevölkerung waren längst im Gange, als die arabischen Nachbarn Israel 1948 den Krieg erklärten.

    Die Ausrufung des Staats Israel geschah dann auch nicht auf Grundlage des UN-Teilungsplans, sondern erfolgte ohne irgend eine Grenzziehung, so dass der Unfriede für alle Zeit schon mit diesem Fehler, der bis heute nie korrigiert wurde, vorprogrammiert war.

    Israel könnte längst Frieden haben  mit der gesamten arabischen Welt, wenn es die saudische Friedensinitiative akzeptiert hätte, die auch von Arafat unterstützt wurde und vollständige Normalisierung in den Beziehungen zur gesamten arabischen Welt vorsah, insofern Israel die Palästinenser nicht weiter daran hindert ihren Staat jenseits der Grünen Linie mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt auszurufen, so wie auch alle UN-Konventionen und das internationale Völkerrecht es vorsehen.

    Unterm Strich kann man konstatieren – Israel sagt – kein Interesse. Mit einem mehr als komfortablen Vorsprung im Rüstungswettlauf, gibt es eine völkerrechtswidrige Expansion und eine Dominierung der Nachbarn (Libanonkrieg – flächendeckende Zerstörung der Infrastruktur um jede positive Entwicklung zu verhindern) dem was sich gemein Frieden nennt
    offensichtlich den Vorzug. In einer solchen Lage hat mein Freunde wohl nicht nötig, jedenfalls nicht in der arabischen Welt.

    Ob Ihnen das palästinensische Fernsehen nun gefällt oder nicht, das ändert gar nichts daran, dass es für eine solch agressive Politik, die millionen von Palästinensern nun seit Generationen in ein unwürdiges Paria-Leben zwingt keinerlei moralische Rechtfertigung gibt.

    Israel könnte sich auch sehr gut hinter der Grünen Linie verteidigen, dann wäre es auch nicht in Erklärungsnot, denn das entspricht dem Völkerrecht und sämtlichen UN-Konventionen zum Thema. Über die Gewalt der Palsätinenser braucht man sich nicht zu beschweren, so lange der IDF in den besetzten Gebieten für Mord und Totschlag sorgt, denn auch die muslimischen, unbewaffneten Zivlisten, die solchem zum Opfer fallen sind in der Zahl ein vielfaches zu israelischen Opfern. 

    Man kann sagen, dass Israel wirklich alles tut, damit es auf gar keinen Fall Frieden gibt, denn da hat es nichts zu gewinnen, jedenfalls kein zusätzliches Land, keine zusätzlichen Ressourcen und die boomende Highteck Sicherheitsbranche in Israel hätte ein Problem.

    Die israelischen Politiker könnten einem freilich fast schon leid tun, so erhielt Barak dieser Tage eine Morddrohung von terroristischen Siedlern, die solche Drohungen in der Vergangenheit ja auch immer wieder in die Tat umsetzten, weil er diesem wirklich lächerlichen Baustopp zugestimmt hat.

    Diese Zeloten haben Israel im Zweifelsfall immer wieder auf Kurs gebracht und so lange eine jüdische Mehrheit alles tut, um mehr als alles andere jeden Imageschaden von Israel abzuwenden, werden diese Leute nach und nach die ganze Gesellschaft nach sich ziehen. Politiker die einen anderen Kurs einschlagen, werden daher wohl nie über ausreichend Rückendeckung ind er Bevölkerung verfügen. Ich denke Sie sind schon recht weit damit und ohne internationale Isolierung und Sanktionen, wird dieser Konflikt wohl niemals ein Ende nehmen können.

    Israelische und internationale NGOs sprechen sich mittlerweile dafür aus.

  • willow

    Jane, sie haben vergessen, die Schweine zu erwähnen, die, von den Siedlern entsprechend abgerichtet, gezielt palästinensische Äcker verwüsten…. *kopfschüttel*
     
    Yesh Din !? OMG… naja, paßt schon, nur ein Israel hassender Israeli ist ein guter -und glaubwürdiger- Israeli.
     

  • Leser140

    Jane, Kissly, Kohldampf und ähnliches antisemistisches Pack sind eigentlich nur zartbeseite Sensibelchen, die sich so stark für die abscheulichen Taten die Nazis im namen des Deutschen bagangen haben schämen. Und ihren Scham  und Traume können nur dadurch verarbeiten indem sie die primitivsten und übelsten antisemitischen Stereotypen nachplappern. Es ist doch aus den Psychologieseminaren bekannt, dass man das eigene Schuld relativiert, wenn man die Opfer als mitschuldigen diffamiert. Vergewaltigte Frau ist selber schuld, weil sie ein Minirock trug. Der Rentern in U-Bahn ist mitschuld, weil der die Schläger provozierte und die Juden sind an Holocaust mitschuld, weil sie Palästinenser so behandeln wie die Nazis die Juden behandelt haben. So relativiert man Schuld der Deutschen Nation.  Die Schuld im Sinne des Strafrechtes ist nicht vererbbar. Aber die Nationale Verantwortung für die Untaten der Vergangenheit gehört zu Geschichte des Deutschen Volkes. Bundesrepublik ist ein rechtlicher Nachvolger des Nazi Deutschland. Mit gesamter Belastung aus dieser Zeit.
     

  • Schulamith

    “natuerlich ist israel an allen schuld kennen wir doch irgendwoher nicht wahr?juden sind an allem schuld, sie vergiften brunnen,brauchen blut von kleinen christenjungen und sind auch ^schuld an der wirtschaftskrise und an fusspilz sowie genitalherpes etc.  meine güte die menschheit wird nicht schlau da kann man tun und machen was man will.sündenböcke sucht man immer und wenns passt und gerade keiner zu finden ist so nimmt man juden.war schon immer so wird auch so bleiben ist doch praktisch seit generationen schon.”

    Ganz sicher, sieht man doch an den Spezies Hans Dampf in allen Gassen, Kissly und das beste Beispiel diese komische “Jane” (Catya aus dem Forum!), die eine Propagandaschlacht nach der anderen hinlegt. Diesen Typen geht es nicht um Lösungen, sondern um Verbreitung von Lügen, zusammengezimmerten Märchen und Propagandaschlachten. Erst dann können die sich entspannt zurücklehnen und sich als Deutsche als Bewährungshelfer etablieren. Die Hasspolitik der Hamas stört da nur.
     
    Übrigens auch das (ihr Apartheidsgequarke) ist antisemitisch, liebste Judenhasserin “Jane” :

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.

    Und nun leben Sie endlich wohl und vor allem woanders. Sie und Ihresgleichen sind unerträglich. Tapezieren ist wirklich die beste Lösung für Ihre Hasspropaganda. :D

  • Michal

    Übrigens diese “Dame” laberte an anderer Stelle vom “schleichenden Genocid” in Gaza. Allein dieses Beispiel zeigt, dass die keine Ahnung hat und nur ihre Propagandamaschine am Laufen halten will. Ihre Linksetzungswut ist einfach nur ein Symptom dafür.

  • Jane

    Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen

    Gehört es denn zum Selbstbestimmungsrecht einem anderen Volk das Selbstbestimmungsrecht abzusprechen? Ich spreche Israel lediglich das Recht ab solches zu tun, genauso wie ‘wir’ und sonst niemand sich sowas anmaßen sollte.

    Und wer behauptet eigentlich ‘Die Juden sind an allem schuld’ – ich habe auch Herrn Pfeiffer, der ja seinen Artikel aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen so übertitelte danach gefragt, ohne eine Antwort zu erhalten. Diesen Satz hört man offensichtlich nur von einer Spezies – larmoyanten pro-zionistischen Postern in diesem Forum.

    Herr Judt hat sowas jedenfalls nicht behauptet; und ich auch nicht.

  • Gerrit

    @ Jane
    “Nein Gerrit – ich bin mir ganz sicher, dass Sie da sehr zielbewusst grundsätzlich einen großen Bogen drum herum machen.”
    Stimmt – wenn Sie meinen, dass ich “da” etwas wählerisch bin, was ich mir in den Kopf zu, stimme ich Ihnen zu.
    Jetzt nur noch mal zu Ihrer Info, Jane: Die PA verurteilt Menschen zum Tode, weil sie Land an Juden verkaufen. An dem Unsinn, den Sie hier verbreiten, sterben Menschen! Wenn das Ihre Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit ist, dann weiß ich ganz sicher, dass ich Ihnen nicht weiter kann helfen kann noch helfen möchte.
    Und was diese Pamphlete und die Propaganda angeht, die Sie hier machen wollen – das muss doch hier eine ziemlich vergebene Liebesmüh für Sie sein, oder?

  • Jane

    Die ‘Keine-Herrschaft’ der Israelis über die ‘Nicht-Israelis’ in der Praxis und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser

    Ich möchte mit meiner Frau zusammenbleiben!
    Ghassam Abdullah, Ramallah Dezember 2006

    Israel hat bestimmt, dass meine Frau und ich nicht mehr zusammen leben können. Ich bin Palästinenser und sie ist Schweizerin. Wir haben vor 28 Jahren geheiratet. Man hat ihr jetzt noch 2 Wochen Zeit gegeben, um das besetzte palästinensische Gebiet zu verlassen. Das israelische Ministerium schrieb auf ihren Schweizer Pass: „Letzter Passierschein:“ Wir haben seit 12 Jahren gemeinsam in Ramallah gelebt. Wir kamen 1994 nach dem Oslo-Abkommen, als wir von der Aussicht auf Frieden und Entwicklung ermutigt wurden.


    Meine Frau ist nicht allein, der in der vergangenen Woche ein Ultimatum gegeben wurde. Dutzende anderer Frauen, Männern, Kindern, die seit Jahren in der Westbank gelebt haben, die ihr  von Israel erteiltes „Besucher“-Visum erneuerten, um wieder drei Monate bleiben zu können, sind nur für kurze Zeit verlängert worden. Sie laufen zum ende des Jahres aus. Kinder müssen von ihren Schulen genommen  und von ihren Eltern oder einem Elternteil getrennt werden.

    Die israelischen Behörden haben nicht aufgehört, Land zu enteignen. Ich fühle mich wie in meiner Hosentasche besetzt. (?)  Meine „palästinensische“ Identitätskarte von israelischen Behörden ausgestellt. Sie kontrollieren das palästinensische  zivile Meldeamt. Jede Geburt, jeder Todesfall, Heiraten, Reisen  – alle wird von ihnen kontrolliert, sogar im Gazastreifen, trotz der sog. Trennung. Natürlich kontrollieren sie das Wasser, die Straßen und die Bewegung der Leute innerhalb der Westbank  durch Hunderte von Absperrungen und Kontrollpunkte. Alle Bäume, die  ihnen oder der Mauer im Weg zu stehen scheinen, werden ausgerissen. Sie schneiden so mit der Mauer und ihren Siedlern mitten in unser Land. Sie nehmen sich nach Lust und Laune  noch ein Stück  Land und noch einen Hügel.
    Warum greifen die Israelis  diese „gemischten“ palästinensischen Paare an? Bevor sich heute Leute verlieben, fragen sie nach der Identitätskarte und wo sie ausgestellt wurde. Sie wollen ihr Leben von Anfang an nicht auf ein Risiko bauen, aus einander gerissen zu werden.

    http://www.israel-palaestina.de/Artikel/Familientrenng1206.pdf

  • roccu

    wie stellen sich denn diese leute eigentlich israelis vor?weil viele den holocaust überlebt haben das diese so sind wie mutter teresa und zu jedem armen hingehen und zu jedem die hand reichen und sagen frieden?wissen die leute hier eigentlich was diese menschen durchgemacht haben?so ein kz war keine kuranstalt und das eigene leben war das einzige was man noch hatte da dachte man nicht daran das letzte stück brot noch zu teilen wo einem der galgen vor den augen stand.und dann war die nazizeit vorbei und dann sollte wieder alles friede , freude ,eierkuchen sein und den leute verzeihen was sie mit angerichtet haben?in dem selben land zu leben wo die mörder von gestern neben einen wohnen und leben?so was geht nicht von jetzt auf gleich falls so etwas ueberhaupt geht. der staat israel ist auch nicht von ungefähr gekommen wie man weiss.die leute die hier die klappe soweit aufreissen und scheisshausparolen verbreiten schauen doch im wahren leben nicht einmal weiter als zum horizont ihrer fensterbank.nur vom schiksal palästinenser zu klagen sollten sie sich mal ganz schlau machen und darüber nachdenken das von anfang an keine absicht war von juden/israelis das diese nun zu klagen haben.und vergleiche mit der nazidiktatur darszustellen ist doch sowas von der biertheke gegriffen das es bis hierher nach alk stinkt

  • Karl Pfeifer

    Jane, sie faseln was von ethnischer Säuberung.  Fakt ist, die Araber Palästinas haben am 30. Nov 1947 einen Bürgerkrieg gegen ihre jüdischen Nachbarn begonnen. Fakt ist, dass zehntausende wohlhabende Araber aus dem Land flüchteten noch als die Briten im Land waren und dass auch tausende Juden aus gemischten Städten flüchteten. Fakt ist weiter, dass die arabischen Nachbarstaaten am 15. Mai 1948 den jungen Staat Israel überfallen haben. Fakt ist dass während dieses Krieges ca. 60.000 – 70.000 Araber gezwungen wurden das Kampfgebiet zu verlassen.  Israel hat Hunderttausende jüdische Flüchtlinge und Vertriebene aus arabischen Ländern aufgenommen. Und Fakt ist auch und das können Sie nicht leugnen, dass Kinder im Hamas TV zum Hass gegen Juden aufgehetzt werden, Fakt ist auch dass eine Reihe von Filmen von arabischen Fernsehanstalten gezeigt werden, die Juden Ritualmord vorwerfen. Und das rechtfertigen Sie mit der Bemerkung, dass die Araber das und jenes nicht verzeihen können.
    Fakt ist Jane dass sie für den arabischen Antisemitismus, der nicht nur am Rand der Gesellschaft sondern in Schulen und Universitäten zu spüren ist,  Verständnis aufbringen.
    Wie eine Mantra wiederholen sie ihre Behauptungen über Israel und verfallen in schwarz-weiß Malerei.
    Wenn sie dann einen rechtsextremistischen israelischen Politiker erwähnen, “vergessen” Sie hinzufügen, dass dessen Aussprüche von den Medien eindeutig verurteilt werden.
    Dabei gäbe es längst einen palästinensisch-arabischen Staat wenn nur die palästinensische Elite einen solchen gewünscht hätte. Arafat hätte Ostjerusalem als Hauptstadt haben können und bis auf 5% das ganze Gebiet der Westbank haben können und für die 5% hätte man ein anderes Gebiet zum Austausch gegeben.
    Doch erinnern wir uns wie Arafat und seine Leute auf all diese Angebote reagierten, mit mörderischen Terror weil sie glaubten so den jüdischen Staat in die Knie zwingen zu können. Das erreichten sie nicht. Also wie wäre es mal Jane nicht für all die Probleme der Palästinenser Israel verantwortlich zu machen und zu sehen, was da schief gelaufen ist.

  • Schulamith

    “Diesen Satz hört man offensichtlich nur von einer Spezies – larmoyanten pro-zionistischen Postern in diesem Forum.”

    Komischerweise vernimmt man das ständig von Ihnen, denken Sie das zieht man sich aus den Fingern? Man ist nur ständig damit beschäftigt Ihnen einen Spiegel vorzuhalten, weil Sie hier eine Propagandaschlacht nach der anderen hinlegen. Ich wiederhole es gern: Es geht Ihnen nicht um Lösungen, sondern um billige Schuldzuzweisung. Wenn das Ihr Ziel ist, lassen Sies, es langweilt nur jeden.

    “Gehört es denn zum Selbstbestimmungsrecht einem anderen Volk das Selbstbestimmungsrecht abzusprechen?”
     
    Wer hat denn das behauptet? Das macht auch kein israelischer Ministerpräsident heute.
    Nur vergessen Leute wie Sie den Terror und die eindeutigen Aussagen der Hamas. Das leugnen Sie und Ihresgleichen doch ständig.

    Haniya: Recognizing Zionist Entity Is A Crime

    Hamas prime minister Isma’il Haniya declared yesterday that recognizing the Zionist entity is a crime according to Muslim law, and that normalization with the enemy is betrayal of God, of His Messenger, of the believers, and of the heritage of the ummah.

    http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/20069.htm
    Das ist die Wahrheit, wie sie die Hamas immer wiederholt hat, nur wird genau das in Europa immer wieder ignoriert als existieren diese Aussagen nicht, genauso als hätte Hitler nie geäußert was er will  (ich kann Ihnen gern noch mehr liefern). Jedenfalls ist die Hamas ehrlicher als alle verlogenen Europäer zusammen, die Israel ständig die Schuld geben.
    Und bitte hören Sie doch endlich auf ständige Links zu irgendwas zu setzen. Erstens kann das jeder und zweitens verfehlen Sie damit ewig das Thema des Blogs.
    Propagandaschlachten machen Sie bitte woanders. Hier nervt es nur und es liest kein Mensch. Schließlich gibt es im Leben noch etwas anderes als sich ewig diese Links durchzulesen.

  • Michal

    “Diesen Satz hört man offensichtlich nur von einer Spezies – larmoyanten pro-zionistischen Postern in diesem Forum.”
    Sie sind wirklich eine Spezies einer dummen Nuss, wie Jim schon feststellte.

  • Jane

    Ach Roccu, nach Biertheke stinken doch Ihre ganzen reichlich abgedroschenen Weisheiten. Die aktuelle Realität blenden Sie vollkommen aus und alles was Sie sagen trieft vor Allgemeinplätzen.
    Was in der Nazizeit verbrochen wurde lässt sich nicht mehr gut machen, soviel ist klar. Es ist geschehen und das ist reichlich traurig; das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Israel massiv, systematisch und ohne irgend eine konkrete Ausstiegsperspektive und ohne irgend eine zwingende Notwendigkeit (auch wenn die natürlich mantramäßig postuliert wird) die Menschenrechte und das Völkerrecht massiv missachtet. In Israel gibt es fraglos viele Menschen, die Angehörige im Holocaust verloren haben und auch sehe mich verpflichtet diesem Umstand Mitgefühl und Achtung entgegenzubringen. Die meisten Israelis sind aber Nachkommen oder auch nicht vom Holocaust selbst, unmittelbar betroffen. Sie leben in einem prosperierenden Land und genießen in der Tat einen für Sie doch ganz gut funktionierenden Rechtsstaat.

    Die getöteten des Nazireichs kann niemand mehr zum Leben erwecken; aber heute leben Juden gut und weitgehend in Sicherheit und dagegen hat auch niemand was im Gegenteil, das ist und muss als Recht jedes Menschen respektiert sein und ich persönlich befürworte Israel und auch seine Sicherheit und auch die Partnerschaft mit Israel insofern es das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser nicht mißachtet und sich an das Völkerrecht hält, dass weitere Landnahme über die Grüne Linie verbietet; es kann nur nicht sein, dass Quasi als Wiedergutmachung nun die Palästinenser zu leiden haben und wir nun diesmal in kuscheliger Gemeinsamkeit mit vielen Israelis und Juden mal wieder die Augen davor verschließen, eine Minderheit der Israelis sieht das nicht anders und hofft auf mehr deutliche Kritik aus dem Ausland. Der Umstand, dass dies allzu wenig geschieht, liegt zu gutem Teil auch schlicht an Opportunismus und der Stigmatisierung, welche vor dem bestehenden historischen Hintergrund jeder anheimfällt, der es wagt die Dinge tatsächlich beim Namen zu nennen, so wie Jimmy Carter es zum Beispiel tat, der dem Druck freilich nicht standhielt und jetzt versucht mittels einer ‘Bitte um Vergebung’ die Stigmatisierung, die selbst vor dem wahrscheinlich friedfertigsten amerikanischen Präsidenten, den die Welt jemals gesehen hat und dem einzigen, dem im Nah-Ost-Konflikt jemals echte Fortschritte gelungen sind, auch nicht halt macht. Ich tus nicht gerne, aber diese Art der klischeebehafteten Ausbremsung jeder Kritik muss überwunden werden. Der Westen macht sich jedenfalls in Sachen Demokratie und Menschenrechte mit seiner einseitigen Unterstützung Israels komplett unglaubwürdig – und das ist am Ende schlecht für uns alle – auch für Juden und auch für Israel.

    Es ist ganz einfach ein echter Rückschritt, nachdem die Welt mal hoffnungsvoller aussah.

    Definition von Genozid:

    Here is how Raphael Lemkin, the Polish-Jewish legal scholar who pushed for the genocide convention, defined it in 1943: “genocide does not necessarily mean the immediate destruction of a nation…. It is intended rather to signify a coordinated plan of different actions aiming at the destruction of essential foundations of the life of national groups, with the aim of annihilating the groups themselves. The objectives of such a plan would be the disintegration of the political and social institutions, of culture, language, national feelings, religion, and the economic existence of national groups, and the destruction of the personal security, liberty, health, dignity, and even the lives of the individuals belonging to such groups.”

    It is hard to conceive of a better description of what is going on in Gaza.

    All UN member states have the duty to prevent and stop acts of genocide. What is needed is a country brave enough to take the lead, before it is too late.

    Nadia Hijab is an independent analyst and a senior fellow at the Institute for Palestine Studies.

  • Jane

    Gerrit – Sie kapieren es auch nicht – zum einen sind die Palästinenser Menschen, die unter einer durchaus brutalen Militärdiktatur im Ausnahmezustand leben und an diese kann man fairerweise nicht die Maßstäbe anlegen, die Ihnen vielleicht in einem geordneten Rechtsstaat als normal erscheinen.

    Sie kämpfen als Gemeinschaft sehr konkret ums Überleben und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Es geht auch nicht um einen Vergleich, wer ist besser oder schlechter, sondern um Verantwortung und die betrifft auch uns als Deutsche, als Nation, die zur Entstehung Israels auf traumatische Art und Weise beigetragen hat und als engen Bündnispartner Israels.

    Es sind nicht die Palästinenser, die die Israelis besetzt haben, sondern seit nunmehr 60 Jahren die Israelis die Palästinenser und wer noch ernsthaft behauptet, die Israelis hätten jemals wirklich eine Zwei-Staaten-Lösung anvisiert, sollte sich die kontinuierlich wachsende Siedlerzahl nach Oslo, (trotz absolut gültiger mit Brief und Siegel durchgeführter Anerkennung Israels innerhalb seiner international anerkannten Grenzen durch die Autonomiebehörde) vor Augen halten, denn die straft alle Absichtserklärungen Lügen.

    Es ist fast nichts mehr da für einen Palsätinenserstaat. Es gibt und gab aber nie irgend eine rechtliche Grundlage für diese Expansion Israels und die Existenz der Siedlungen wurde  vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag eindeutig als massive Verletzung des Völkerrechts klassifiziert.

    Und bevor jetzt wieder die albernen Sprechblasen von wegen ‘judenrein’ etc. kommen. Bevor Juden das Recht erhalten in einem palsätinensischen Staat zu leben, muss er erst mal existieren. Arafat hatte das ganz klar angeboten. Die Siedlerzahl ist aber mittlerweile entgegen jeder rechtlichen Grundlage so stark angestiegen, dass ein Bleiben aller jüdischen Siedler in der West-Bank im Falle einer Staatenbildung nicht mehr realistisch und auch nicht hinnehmbar ist.

  • willow

    Bis 67 gab es keine Besetzung des Gazastreifens, Samarias und Judäas… dennoch gab es keinerlei Bemühungen einen Staat “Palästina” zu gründen, sehr wohl aber das Ziel Israel zu vernichten. Nach dem Krieg, den glücklicherweise nicht die arabische Seite gewonnen hat, gab es Angebote Israels, sich komplett zurückzuziehen – wenn die arabischen Mächte nur das Existenzrecht Israels akzeptieren würden.
     
    Die Reaktion darauf war jedoch die Khartum-Resolution:

    NO peace with Israel – Kein Frieden mit Israel
    NO recognition of Israel – Keine Anerkennung Israels
    NO negotiations with Israel – Keine Verhandlungen mit Israel

     

  • Karl Pfeifer

    Jane,  wie eine Mantra wiederholen Sie ihre Sprüche und achten darauf nicht auf andere einzugehen.
    Im Nahen Osten gibt es keinen Staat, der derartig die Menschenrechte achtet wie Israel und jeder Schritt zum Frieden, den Israel gemacht hat wurde als Schwäche angesehen und darauf mit terroristischer Gewalt geantwortet.
    Wer Kleinkinder zum Judenhass aufhetzt, wer aus den Protokollen der Weisen von Zion Filme macht und Juden Ritualmorde unterstellt, Selbstmordattentäter nach Israel schickt und dann andererseits aber darüber jammert, dass irgend eine Palästinenserin nicht rechtzeitig ins israelische Spital konnte, und verschweigt, warum es Sicherheitskontrollen gibt, geben muss, der hilft in Israel denen, die sagen, es ist besser den status quo zu erhalten, als irgendwelche Zugeständnisse zu machen, die dann wieder als Schwäche interpretiert werden.
    Der langen Rede kurzer Sinn, Jane hat volles Verständnis für die arabische antisemitische Hasspropaganda gegen Juden , denn ihrer Meinung nach müssen Palästinenser nicht elementare Menschenrechte respektieren. Wichtig ist nur für all das Scheitern der palästinensischen Politik die Juden, die jüdische Weltverschwörung (Lobby) verantwortlich zu machen.
     

  • Leser140

    @jane
    heule doch. Aber so richtig. Und wenn du dich ausheulst, dann überlege wer ist der Mensch, der dir erlaub hier zu posten. Eh, Jim hatte Recht. Du bist einfach dumme, hohle Nuß.
    Was glaubst du denn, warum Israel hält die Gebiete noch besetzt? Weil Israelis Sadisten sind? Du dumme Gans. Schweige lieber zur Sachen von denen du keine Ahnung hast. Oder gehe doch zum Psychiater, der hilft dir deine Trauma zu verarbeiten.
    Und sich auf den alten. verlogenen Schwul Arafat zu berufen ist so was dummes, dass man von lachen nicht mehr lesen kann.

  • roccu

    jane
    sie sind doch eine reine napfsülze aus der linken die die geschichte auch nur aus google und einseitigen buechern her kennt und wenn jemand sie und ihre kumpanen hier aufdeckt, und verzeihen sie,auf meine weise FREI SCHNAUZE ,darstellt , dann haben sie nicht nur damit ein problem sondern auch wohl mit allgemeinen warheiten.
    auch die nachkommen der holocaust überlebenden haben immernoch probleme und da kann ich ihnen links geben da waeren sie mehr als ein jahr mit beschaeftigt diese zu lesen.sie sollten sich einmal die geschichte der juden von anfang an durchlesen und verstehen lernen (das ist sogar sehr einfach zu lesen) und die beginnt nicht in der weimarer zeit,auch nicht im mittelalter, nein diese beginnt vor über 5000 jahren und wenn sie noch was platz haben in ihrem wissen dann würden sie auch anders denken und reden und nicht nur dieses einseitige gesülze.
    thekenparolen sind es immer noch die sie darstellen nur geschwollener dargestellt , ich sage mal nicht theke sonder buffet , hört sich doch direkt etwas intellektueller an gell?also ich sags mal auf rheinisch:mädche driess dir ned innet hemd herinn und schwaad dir keein bühl an dr brill!   

  • jim

    Und sich auf den alten. verlogenen Schwul Arafat zu berufen ist so was dummes, dass man von lachen nicht mehr lesen kann.
     
    Widerspruch!
     
     

    Tschuldige, wenn ich mir erlaube, diesen Satz zu korrigieren:

    “Und sich auf den verlogenen Arafat zu berufen ist so was dummes, dass man von lachen nicht mehr lesen kann.”
     
    Jetzt – Zustimmung!
     

  • Schulamith

    Jetzt ist es ganz klar. Diese “Jane” ist die aus dem Forum unter einem anderen Nick. Hier hilft nur noch ignorieren, denn die hat wohl ein neues Betätigungsfeld gefunden, nachdem sie im Forum bei allen versch.. hat. Man kann bei Hagalil jetzt auch hier jeden viel Spaß wünschen.
    Le´hitraot.

  • Leser140

    meinetwegen, aber war er nicht… alt?

  • Gerrit

    @ Jim
    Danke schön, so elegant wie Sie hätte ich das nicht lösen können.
    @ Jane
    “Die Siedlerzahl ist aber mittlerweile entgegen jeder rechtlichen Grundlage so stark angestiegen, dass ein Bleiben aller jüdischen Siedler in der West-Bank im Falle einer Staatenbildung nicht mehr realistisch und auch nicht hinnehmbar ist.”
    Jane: ca 20% der israelischen Bevölkerung sind arabisch. Soweit ich weiß, hat es keine/r von denen besonders eilig, in die Gebiete der PA zu ziehen. Warum nur?
    (Und jetzt kommen Sie bitte nicht mit irgendwelchen Mikrochips, die man denen ins Ohr gepustet hätte)
    Jane, sorry, aber indem sie hier eine Seite als Opfer der anderen deklarieren, sprechen “Ihrer” Seite auch jegliche Fähigkeit und Möglichkeit ab, etwas substanziell Positives und Konstruktives zur Verbesserung der  Situation beizutragen.
    In ihrem Opfer-Diskurs machen sie die Palästinenser zu kleinen Kindern, das gehört sich nicht. Damit gehen Sie gegen die Würde dieser Menschen. Es sind Erwachsene, Jane, keine Kinder, und für die gilt, dass sie selbst, und nicht jemand anders, für ihr Handeln verantwortlich sind.
    Vielleicht sind Sie es nicht anders gewohnt. Vielleicht denken Sie auch sonst, jemand anderes als Sie wäre verantwortlich für Ihr Tun. Und der oder die trägt dann auch die “Schuld” an den Folgen Ihrer Handlungen.
    Das wird wohl recht bequem für Sie sein, sonst würden sie das so nicht machen.
    Aber: Wer hat Ihnen das bloß beigebracht? Das muss doch auch für Sie selbst ganz schrecklich sein! Mal abgesehen von denen, denen Sie die “Schuld” für Ihr vermeintliches  “Unglück” aufbürden.

  • jim

    hätte ich das nicht lösen können.
     
    Nun, haGalil steht gegen Rassismus, also gegen Antisemitismus, Homophobie, Frauenverachtung und natürlich auch den Islamhass. Insofern ist haGalil auch ein sicherer Ort.
     
    Wir alle wissen, dass Rassismus sich sehr vielfältig manifestiert. So ist zB kaum je bloß eine Art der Ausprägung solitär anzutreffen. Interessant deshalb der jüngste “Heitmayer”: Man stellt fest, dass Antisemitismus geimeinsam mit der Homophobie zugenommen haben und das ist bitter!

    .

  • Karl Pfeifer

    @jim@ ich befinde mich im Ausland auf Recherche und sehe mit Erschrecken, dass jemand  dem toten Arafat seine wirkliche oder vorgebliche sexuelle Orientierung zum Vorworf macht.
    Ein solches “Argument” ist meistens kontraproduktiv. Ich schreibe “meistens”, denn als Kardinal Groer während einer Predigt, gegen männliche Prostituierte witterte, erinnersten sich einige seiner ehemaligen Zöglinge an ihre Erfahrungen mit ihm, als er noch Schuldirektor war. In diesem Kontext ist die Erinnerung nicht homophob.
    Homosexuelle aus Gaza und aus den Gebieten leben lieber in Israel. Denn in ihren Gemeinschaften, werden Homosexuelle verfolgt.
    Arafats Politik scheiterte nicht wegen seiner wirklichen oder vorgeblichen sexuellen Orientierung.