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Ist Israel an allem schuld?

Allen einfältig-verlogenen Erklärungen des Historikers Tony Judt zum Trotz ist die israelische Gesellschaft pluralistisch und auch die allermeisten Juden in der Diaspora, denen er Sympathien für Israel vorwirft, können auf die Ratschläge, die er in seinem am 12. Dezember in der Süddeutschen Zeitung erschienenem Artikel “Ethnische Geiselhaft / Wie soll sich Israel definieren“ äußerte, verzichten…

Von Karl Pfeifer

Judt schreckt vor keiner Demagogie zurück. Er maßt sich an, für „uns Juden“ zu sprechen und stellt nur die „alles entscheidende Frage“  die er glaubt den „meisten Juden“ in New York unterstellen zu müssen, die natürlich nichts anderes zu fragen haben, als wer sind „wir“? Und darauf –  so sie „sich mit der Geschichte des Judentums auseinandersetzen“ angeblich „eine streng rassenbezogene und ethno-deterministische Auffassung“ äußern.

In Israel kann man weiße, schwarze, braune und gelbe Juden erleben und mit Ausnahme einer kleinen Minderheit, definiert in Israel und in der Diaspora niemand Juden als Rasse. Die jüdische Tradition ist nicht rassistisch, ein Blick in die Bibel genügt, um dies zu beweisen, zum Beispiel werden im 1. Buch Moses Kapitel 10 alle bekannten Völker der Welt aufgezählt, die alle von den drei Söhnen Noahs abstammen und eine große Familie bilden. Und hier könnten noch mehr Stellen aus der Bibel und dem Talmud genannt werden, die sich gegen Diskriminierung von Menschen wenden.

Allerdings haben einige wenige jüdische Denker die Doktrin vom auserwählten Volk rassistisch interpretiert und es gibt Chassidim, die der Meinung sind, eine jüdische Seele unterscheide sich von einer nichtjüdischen Seele, doch solche Meinungen gehören nicht zum mainstream.

Judentum kann also weder als Rasse noch als ethnisch homogen definiert werden und auch die in Israel gültige Definition: „Jude ist, wer von einer jüdischen Mutter abstammt oder  wer konvertiert ist“ ist trotz allen Behauptungen von Judt nicht rassistisch. Freilich gibt es genetische Merkmale, die über viele Generationen vererbt worden sind. Dafür aber sind Genetiker und nicht Historiker zuständig. Wenn Judt Juden „Überlegenheitsdenken“ unterstellt und es für angebracht hält, „diese ethnische Unterscheidung in Frage zu stellen“, dann hat das wenig mit der Realität, aber viel mit seinen Halluzinationen zu tun. Indem er den angeblichen Rassismus der Juden bekämpft und einen jeden Unterschied verneinenden Standpunkt vertritt, bedient er eine Nachfrage für Täter-Opfer Umkehr.

In seiner bemerkenswerten Schrift „Melange“ ging Theodor  W. Adorno bereits 1945 auf die Argumentation von Judt ein:

„Das geläufige Argument der Toleranz, alle Menschen, alle Rassen seien gleich, ist ein Bumerang. Es setzt sich der bequemen Widerlegung durch die Sinne aus, und noch die zwingendsten anthropologischen Beweise dafür, daß die Juden keine Rasse seien, werden im Falle des Pogroms kaum etwas daran ändern, daß die Totalitären ganz gut wissen, wen sie umbringen wollen und wen nicht.“

Und Adorno setzt hinzu: „Eine emanzipierte Gesellschaft jedoch wäre kein Einheitsstaat, sondern die Verwirklichung des Allgemeinen in der Versöhnung der Differenzen. Politik, der es darum im Ernst noch ginge, sollte deswegen die abstrakte Gleichheit der Menschen nicht einmal als Idee propagieren. […] Attestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, während er es doch nicht ist, so tut man ihm insgeheim schon wieder Unrecht an. Man demütigt ihn freundschaftlich durch einen Maßstab, hinter dem er unter dem Druck der Systeme notwendig zurückbleiben muß, und dem zu genügen überdies ein fragwürdiges Verdienst wäre. Die Fürsprecher der unitarischen Toleranz sind denn auch stets geneigt, intolerant gegen jede Gruppe sich zu kehren, die sich nicht anpaßt: mit der sturen Begeisterung für die Neger verträgt sich die Entrüstung über jüdische Unmanieren.“

Wenn der Historiker Judt Rationalitätskriterien außer Kraft setzend behauptet, „die Grundvoraussetzung des Zionismus war, dass die Juden ein homogenes Volk bilden“, dann ignoriert er die wirkliche Grundvoraussetzung, den hauptsächlich in Europa seuchenartig sich ausbreitenden Antisemitismus. Er behauptet, den „ethno-nationalistischen Bewegungen in Zentral- und Osteuropa“ hätten, die Juden „ihre eigene, ethnisch definierte Exklusivität“ entgegensetzt. Was natürlich so nicht stimmt, die Juden Deutschlands, Österreichs und Ungarns wollten nur als Deutsche, Österreicher und Ungarn „mosaischen Glaubens“ gleichberechtigt mit anderen anerkannt werden. Es waren jedoch die aufkommenden antisemitischen Bewegungen, die gerade das nicht wollten, die insbesondere assimilierte Juden ablehnten und denen die getauften Juden besonders verhasst waren.

Und wenn schon der um sich greifende Antisemitismus Ende des 19. Jahrhunderts erwähnt wird, dann darf man auch nicht vergessen, in Frankreich, im klassischen Land der Judenemanzipation konnte Theodor Herzl am Beispiel von Hauptmann Dreyfuß erleben, wie ein total assimilierter Jude von der Offizierskaste zum Sündenbock gemacht wurde und wie ein antisemitischer Mob dies als Anlass zum Wüten nahm. Karl Kraus, der bereits vor 110 Jahren – wie Judt jetzt – den Juden vorwarf am Antisemitismus schuld zu sein, sah wie andere auch nur einen Ausweg, die Juden müssten verschwinden, denn mit der Assimilation allein war es auch nicht getan, denn „die Assimilation ohne physiologische Blutmischung [hat sich] als unzureichend erwiesen.“

Die Zionisten waren Realisten und sahen Juden nicht als „eine selbstdefinierte und herbeigedichtete Gemeinschaft“, sie haben ihre Verletzlichkeit als machtlose Objekte erkannt [auch wenn sie die Schoa nicht voraussehen konnten] und schufen einen Staat, der natürlich weit davon entfernt ist perfekt zu sein, der aber der einzige jüdische Staat auf Erden ist. Und weil das so ist, konnte sich der Antisemitismus nach Auschwitz wieder wandeln. Der Staat Israel wurde zum Sündenbock, und auch Judt trägt dazu bei.

Was soll man von einem Wissenschaftler sagen, der den jüdischen Israelis das „Jüdischsein“ vorwirft, und damit implizit die Hegemonie des „Arabischsein“ und „Muslimischsein“ der Region, in der sich Israel befindet, befürwortet. Würde er auch diese als „Ethno-Mythos“ in Frage stellen, könnte man ihm eine universalistische Motivation zubilligen. Doch dann könnte er nicht mehr die Rolle des „guten Juden“ spielen, der „autochthone“ Araber gegen „fremde“ Juden verteidigt und auch damit den Antisemiten vorgebliche Gründe für ihre Aggressionen liefert. Ohne jeglichen Beweis meint er feststellen zu müssen: „Israel behauptet heute aggressiver denn je, nicht nur für einen jüdischen Staat zu sprechen und zu handeln, sondern für alle Juden.“ Und schwups ist die lang ersehnte simple Erklärung da: „Das macht die Juden weltweit zu unfreiwilligen Komplizen der israelischen Politik. Kein Wunder, dass der Antisemitismus wieder wächst.“
Also – so Judt – sehen „junge Männer, die in europäischen Vororten leben und nordafrikanischer, nahöstlicher oder südasiatischer Herkunft sind […] im Fernsehen, wie Israelis im Israeli Gazastreifen die Palästinenser bombardieren.“

Mit rassistischer Überheblichkeit qualifiziert Judt diese jungen Muslime, denn um solche handelt es sich in der Regel, als geistig minderbemittelte oder als Menschen bar jeder Moral, wenn er ihnen unterstellt, sie könnten keinen Unterschied machen zwischen einem Juden, der in einem Pariser Vorort lebt und einem, der nicht gewillt ist, sich aus Gaza mit Raketen beschießen zu lassen. Hatten die klassischen Antisemiten für alle Missstände „den Juden“ schuldig gesprochen, so liefert Tony Judt den neuen Antisemiten, die nicht weniger mörderisch sind als ihre Vorgänger, eine Entschuldigung für ihre Missetaten: „Ohnmächtig und wütend identifizieren sie sich mit den Ländern oder dem Glauben ihrer Eltern.“ Ja dann ist es auch klar, weswegen gelegentlich ausgerechnet in Frankreich hunderte von Autos abgefackelt und Geschäfte geplündert werden.

Judt meint dazu: „Solch eine Wut kann nicht in Paris oder Amsterdam gezähmt werden.“ Was natürlich absurd, doch nicht überraschend ist. Heute ist der Spruch „Der Jud’ ist an allem schuld“ verpönt. Wer aber erklärt „Israel ist an allem schuld“, der kann mit Anerkennung rechnen, denn diese Schuldzuweisung wird ja von „Antizionisten“ als zulässige Kritik am jüdischen Staat hingestellt.

Judt begnügt sich nicht damit, das unentschuldbare zu entschuldigen und dem mörderischen Antisemitismus  einen Persilschein auszustellen, er gibt sich auch als Nahostsachverständiger: „Darauf zu beharren, „das Judentum“ mit einem kleinen geographischen Territorium in eins zu setzen, ist pervers und schadet sowohl Israel als auch den Juden. Es ist der Hauptgrund dafür, dass das Problem zwischen Israel und Palästina nicht gelöst werden kann.“

Judt halluziniert ein Mittel, um diesen Konflikt zu beenden: „Wenn amerikanische Juden damit aufhören würden, ihr Schicksal (und vielleicht ihr Schuldgefühl) mit Israel in Verbindung zu setzen und ihre Spenden für bessere Zwecke verwenden würden, dann könnte etwas Ähnliches (wie das Ende des nordirischen Bürgerkriegs) im Nahen Osten passieren.“ Als ob Israel von diesen Spenden abhängig wäre und als ob Israels arabische Nachbarn nur danach lechzen würden mit Israel in Frieden und Eintracht zu leben.

Natürlich existiert Israel nicht aufgrund einer Theorie, oder lediglich aufgrund seines jüdischen Charakters, aber Fakt ist, dass sich Israel schon anlässlich seiner Gründung wehren musste gegen die Aggression seiner Nachbarn. Und man kann sich ausrechnen, was mit den Juden Israels passieren würde, wenn sie sich nicht mehr verteidigen könnten. Man muss sich nur anschauen, wie im Nahen Osten nationale, ethnische und religiöse Minderheiten behandelt werden, gegen die keine jahrzehntelange Hasskampagnen geführt wurden, um zu wissen, was schutzlose Juden in diesem Fall zu erwarten hätten. Doch gerade das ist wovon Judt träumt, dass Israel von seinem mächtigen Verbündeten in Stich gelassen wird: „Vielleicht wird irgendwann sogar Washington erkennen, wie sinnlos es ist, die amerikanische Außenpolitik und das eigene internationale Prestige an den Wahn eines kleinen nahöstlichen Ethno-Staats zu binden.“ Vom Olymp der New Yorker Akademie herabblickend nimmt dieser gelernte Historiker dabei nicht wahr, dass große Staaten sich bei ihrer Bündnispolitik eher um ihre Interessen als um den Spleen einiger „antizionistischer“ Akademiker kümmern.

Judt gibt auch gequirlten Unsinn von sich: „Stellen Sie sich vor, eine Gruppe Tiroler Ärzte und Rechtsanwälte würde mit dem Schiff nach Südengland übersetzen und verkünden, dass sie gekommen seien, um das Land ihrer sächsischen Vorfahren zu bestellen.“

Die Sachsen wurden nicht aus England vertrieben, sondern eroberten England und machten die Urbevölkerung zu Untertanen. Und was immer man über Tiroler Ärzte und Rechtsanwälte sagen kann, sie beten nicht paar Mal am Tag, damit sie Gott zurückführt nach Südengland. Immerhin bildeten Juden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Mehrheit der Jerusalemer Bevölkerung. Und wie immer man das an der New York University betrachtet, die Verbindung der Juden zum Heiligen Land war eine andere, als die der Tiroler zu Südengland.

Er wiederholt unverschämt die verlogene antisemitische arabische Propaganda von den fremden Juden, die eigentlich nichts im Heiligen Land zu suchen hätten und fragt sich naiv stellend: „Warum unbedingt an einem so streitsüchtigen Ort (sic!) sein wie Kanaan? Wieso nicht Kanada?
Judt macht auch für die Holocaustleugnung des iranischen Präsidenten, die andere Antizionisten regelmäßig mit Übersetzungsfehlern zu kaschieren versuchen, Israel verantwortlich: „Wenn Israels beste Verteidigung Auschwitz ist, dann braucht man nur noch zu sagen, es habe den Holocaust nie gegeben.“

Judt unterschiebt auch, dass Ahmadinedschads antisemitische Rundumschläge „aus einer israelischen Perspektive“  geradezu „bestätigend“ wirken und daher „vielleicht nicht ganz unwillkommen“ sind.

Was früher die Taufe war, scheint heute der „Antizionismus“ gewisser jüdischer Akademiker zu sein. Mit doppelter Ergebenheit und beflissenem Aufwand dürfen sie das Urteil über andere Juden zur Freude der Antisemiten, die keine sein wollen, bestätigen. Sie wollen – behaupten sie –  ja nur Israel kritisieren, als ob man dazu besonders couragiert sein müsste. Der „Antizionismus“ wird so zur Eintrittsbillet in gewisse akademische Kreise.

Wie immer, Tony Judt gelang es all die abgestandenen und durch die Praxis widerlegten vorgestanzten, antizionistischen, stereotypen Formeln – von der jüdischen Lobby in den USA und bis zum angeblichen Rassismus Israels  – mit Brachialgewalt zu benützen, als ob er Propagandist einer islamistischen Bewegung wäre, er hat sich damit sein Eintrittsbillet erworben.

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97 comments to Ist Israel an allem schuld?

  • Leser140

    Nun ich werfe dem Arafat nicht vor, dass er ein Schwul war. Ich werfe auch einem Menschen mit Trisomie 21 nicht vor, dass er eine Genomutation  hat. Man ist  wegen angeborenen Eigenschaften nicht dafür verantwortlich was man ist.
    Ich frage mich nur, warum Arafat mit seiner sexuellen Orientierung von den Moslems geduldet wurde und die anderen PaliAraber mit ähnlicher Neigung die Zuflucht ausgerechnet in Israel suchen müssen? Sind die Palis so  verlogen?

  • Leser140

    @Jim
    “Insofern ist haGalil auch ein sicherer Ort.”
    Ja, bestimmt für Kohldampf, Kissly, Koshiro, Jane, Serdal und wie sonst sich das ganze links- und rechtsradikale antisemitische Pack  nennen möchte.

  • Robert Schlickewitz

    Ich frage mich nur, warum Arafat mit seiner sexuellen Orientierung von den Moslems geduldet wurde und die anderen PaliAraber mit ähnlicher Neigung die Zuflucht ausgerechnet in Israel suchen müssen?
     
    Arafat war eine Integrationsfigur, die auf seine Anhänger ein ganz besonderes Charisma verströmte, ähnlich wie bei den Deutschen der Sozialdemokrat Willy Brandt bzw. der ‘Christsoziale’ F. J. Strauss, deren mitunter abscheulichen Frauengeschichten von den jeweiligen Wählern (Fans) ebenfalls kleingeredet oder unterdrückt wurden. Man sprach über Arafats sexuelle Orientierung nicht, weil sie zunächst noch weitgehend unbekannt war  und vor allem weil man das gemeinsame Ziel, die Durchsetzung palästinensischer Interessen durch ihn als vorrangig empfand. Arafat verfügte darüberhinaus, wie wenige andere Palästinenserführer seiner frühen Periode über gute Auslandskontakte, u. a. nach Deutschland.
     
    RS

  • Leser140

    “Arafat verfügte darüberhinaus, wie wenige andere Palästinenserführer seiner frühen Periode über gute Auslandskontakte, u. a. nach Deutschland.”
    Wahrscheinlich fühlte er sich in der hiesiegen  Schwulenscene pudelwohl. Das erklärt auch warum solche Typen wie Kissly, Koshiro und Kohldampf ihn als einen Helden ansehen. Wenn man unter Minderwerigkeitgefühlen leidet, sucht man sich jemanden der zwar in den Neigungen ähnlich ist, aber trotzdem es zum was gebracht hat. Wie Arafat zu einem Topterroristen.
    Nein, ich bin kein Homophobe. Ich kenne auch keine Homosexuellen. Deshalb kann ich nicht behaupten, dass meine besten Freunde Homoerotisch sind.  Anders als Antisemiten die sich immer damit schmucken, dass ihre beste Freunde Hebräer wären.

  • jim

    ich befinde mich im Ausland auf Recherche und sehe mit Erschrecken, dass jemand  dem toten Arafat seine wirkliche oder vorgebliche sexuelle Orientierung zum Vorworf macht.
     
    Ich dachte auch, nicht richtig zu lesen, Herr Pfeifer. Auch auf diesem Gebiet gibt es leider immer noch Vorurteile, denen kaum, eher noch – nicht beizukommen ist. Übrigens, der Groer war pädokriminell, das hat mit je sexueller Orientierung nichts zu tun.
     
    Nun ich werfe dem Arafat nicht vor, dass er ein Schwul war. Ich werfe auch einem Menschen mit Trisomie 21 nicht vor, dass er eine Genomutation  hat. Man ist  wegen angeborenen Eigenschaften nicht dafür verantwortlich was man ist.
     
    Lieber Leser, Sie können ohne weiteres davon ausgehen, das die homosexuelle Orientierung vollkommen normal, der heterosexuellen absolut gleichwertig, also auch mit Trisomie 21 nicht auf eine Ebene zu bringen ist.
     
     
     

  • Jochen Kissly

    Ich werde hier als “antisemitisches Pack” bezeichnet – von einem Judenfreund (Leser140).
    Es würde mir NIE einfallen von Judenpack zu reden – dazu ist bei mir Respekt vor ALLEN Menschen zu gross.
    Nochmals – ich bin kein Antisemit – ich mag Araber – nur keine Juden!
    Ich habe Respekt vor anderen Menschen – ich muss nicht alle mögen!

  • Jochen Kissly

    So Arafat war schwul?
    So waht?
    Was gehts andere Menschen an was er im Schlafzimmer machte?
    Das ist nur seine Sache – und die und diese Kritiker entlarven damit nur ihre eigene Homophobie.
     

  • Jochen Kissly

    @roccu
     
    Napfsülze, auch Tellersülze genannt, ist ein feines Essen, das wahlweise aus Wurst, Fleisch, Ei, Käse, Gemüse und anderen Zutaten bereitet wird, indem man die Zutaten mit heißer Gelatine (auch Aspik oder Sülze genannt) und Fleischbrühe, etwa auch noch mit etwas Essig, übergießt, und diese dann abkühlen und fest werden lässt. Eine Delikatesse für den Kenner!Nun gibt es manche Leute, die diese Speise glibberig, schleimig, wabblig, eklig finden, so wie es ja auch Leute geben soll, die Wackelpuddig mit Waldmeistergeschmack nicht mögen.Und so wie Kohl (Kappes), Käse und Quark wird auch diese Speise mit Quatsch, Mist und manchmal auch mit menschlichen Verdauungsendprodukten gleichgesetzt, um etwas sehr Unangenehmes, Übles, Schlechtes zu bezeichnen. Zu Unrecht. Aber Esel sind ja auch nicht dumm, Schweine in der Natur nicht schweinisch, Wölfe keine Großmutter- und Mädchenfresser.

    Naja, wer noch nicht einmal die Gross- und Kleinschreibung beherrscht hat seine mangelnde Bildung hinreichend bewiesen!
    Von Essen keine Ahnung, von Orthographie keine Ahnung, von Anstand keine Ahnung, aber pöbeln.
    Einfach Schnauze (Vokabular roccu) halten wenn man noch nicht einmal die primitivste Bildung hat!

  • roccu

    ach kissly dir han^se doch innet jehirn jedrisse , meinste ich würd hier anständig schreiben?bin nicht auf der maloche sondern privat und da gibt s  halt mein prinzip nicht auf gross und kleinschreibung zu achten,herr JOCHEN kissly (jochen=kommt  ursprünglich von joachim=jüdischer name ,toll nicht wahr oder bennenste dich jetzt um) um so ne formkacke dahinzuschreiben haste dir mühe gemacht aber im denken bist du ein einziges antisemitisches armes geschöpf wo man manchmal wirklich nicht weiss ob man da mitleid haben muss und ne spendenaktion starten um da noch helfen zu können oder einfach nur verbannen.ich rede und schreibe wie mir das maul gewachsen ist und wenn du sowas anrüchig findest da hast du halt ein problem mehr.und woher willst du denn wissen was ich für eine bildung habe ?nur wegen der schreibweise von mir?ach wie arm diese seele doch ist.wenn man an der schreibweise erkennt wie ein mensch ist.na immerhin kann ich dich beruhigen das ich durch meine bildung sehr gut verdiene und die menschen drumherum auch,aber ich kann auch mal von der maloche aus schreiben in der form wie sie meine kunden bekommen aber da nehme ich an müssteste nen duden nehmen oder googeln.und wenn du gerne napfsülze isst dann bon apetite,ich find diese nicht gerade lecker.aber das du dich auf die hinschrift die dieser jane gewidmet war meldest , lässt doch scharf drauf ahnen das dir wirklich nichts besseres in der freizeit einfällt als über sülzen und pudding etc. einen auf schlaumeier zu machen und antisemitische scheisshausparolen in gründlichen spiesserdeutsch hinzuschreiben.ganz einfach kissly du bist ein ganz armes ding woran das liegt kann man sich aber schon ausmalen.haben^se dir die förmchen ausm sandkasten geklaut als kind?wurdeste gehänselt in der s

  • Schulamith

    “Nochmals – ich bin kein Antisemit – ich mag Araber – nur keine Juden!”

    Ach und das ist kein Antisemitismus!!  Sie sind und bleiben eine dumme Witzfigur! Lassen Sie sich mal psychisch untersuchen, Megafer.

  • Schulamith

    Übigens, Antisemit Kissly, wenn schon, beachten Sie besser mal Ihre eigene miese Satzzeichensetzung. Bei einem Diktat wären Sie Super-Arier glatt durchgefallen. :D
     
    @roccu, lass das arme Würstchen nur weiter dummes Zeug schreiben. Er blamiert sich, primitiv und dumm wie er ist,  eh am besten selber.
     

  • [...] Pfeifer schreibt auf haGalil über Tony Judt und sein jüngstes Machwerk. Mit Fakten hält er dem jüdischen Judenhasser [...]

  • roccu

    @schulamith

    ich nehme kissly’s berichte nicht ernst,geht nicht dafuer bin ich zu sehr rheinischer natur und lache zu gerne darüber.er ist halt arm im denken und helfen lässt er sich nicht da bleibt es nur sowas auszulachen.

    na und menschen die kein antisemit sind aber keine juden mögen sind auch leute die sich nur das im leben heraussuchen was ihnen gefällt,wie im supermarkt.ich nehme einen araber bitte,nein keinen juden da bekommt man immer ein aufstossen von! (ironie)! oh wie arm im denken soetwas überhaupt zu schreiben und zu behaupten man sei kein antisemit.

  • Yael

    Auch hier nochmal speziell für den Antisemiten Kissly.
     
    “Bereits in den 80er Jahren entsteht eine weitere Form des Antisemitismus, die sich darüber rechtfertigt, selbst eine Schlussfolgerung aus dem Holocaust zu sein. Sie behauptet, aus einer besonderen deutschen Sensibilität und einer intensiven Auseinandersetzung mit Menschenrechten heraus Juden vor Rassismus warnen oder gar an der Realisation eines „Völkermordes an den Palästinensern“ hindern zu wollen. Eine besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf den Staat Israel. Dessen jüdische BewohnerInnen und alle außerhalb Israels lebenden Juden und Jüdinnen werden zu einem Kollektivsubjekt homogenisiert, das für die Politik Israels verantwortlich gemacht wird. Indem man Israel mit dem nationalsozialistischen Deutschland gleichsetzt, wird die deutsche historische Verantwortung für die Verfolgung der Juden verkleinert. Die Deutschen, „die aus ihrer Geschichte gelernt haben“, werten sich selbst zu den moralisch besseren Menschen auf – sie kennen sich aus mit Völkermord.”

    http://217.20.127.41/~tguv/baustein.dgb-bwt.de/C2/DieDeutschen.html

    “Man dürfe zwar nicht jede Israelkritik als antisemitisch bewerten, heißt es weiter, aber man müsse “eine Israelkritik, die Vergleiche der israelischen Politik mit dem Nationalsozialismus anstellt und Israel die Absicht eines “Vernichtungskriegs” unterstellt, in ihrem Kern als antisemitisch einstufen. Der Staat Israel steht hier stellvertretend für “die Juden”, die auf diesem Umweg von Opfern zu Tätern umdefiniert werden.” Hinter dem überzogenen Vergleich kann natürlich der Versuch von Deutschen stehen, die Schuld zu mildern, indem man Deutsche und Juden auf die gleiche Ebene stellen will, wohl noch stärker dürfte aber das Motiv sein, dem Holocaust seine Einzigartigkeit zu nehmen, um so das deutsche Verbrechen zu mildern.”

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24628/1.html

    “Eine Sprache wurde entwickelt, die ich Euro-Antisemitismus nennen möchte. Für einen Euro-Antisemiten ist es kein Widerspruch, der Opfer des Holocausts in tiefer Trauer zu gedenken und im nächsten Satz unter dem Vorwand der Israel-Kritik antisemitische Äußerungen von sich zu geben.”

    Imre Kertesz
    Theodor W. Adorno: “Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute”, Vortrag von 1962: “Ein besonders hintersinniges Argument ist: ,Man darf ja gegen die Juden heute nichts sagen.’ Es wird sozusagen gerade aus dem öffentlichen Tabu über den Antisemitismus ein Argument für den Antisemitismus gemacht: Wenn man nichts gegen die Juden sagen darf, dann – so läuft die assoziative Logik weiter – sei an dem, was man gegen sie sagen könnte, auch schon etwas dran. Wirksam ist hier ein Projektionsmechanismus: Dass die, welche die Verfolger waren und es potenziell heute noch sind, sich aufspielen, als wären sie die Verfolgten.”
     
    Besonders der Abschnitt:
     
    Es sollte also jedem klar sein, dass möllemann’sche Verdrehungen des Begriffs Antisemitismus nicht nur Antisemtismus fördern, sondern auch als antisemitisch eingestuft werden müssen. Der Begriff bezog sich ausdrücklich NUR auf die Juden, wer etwas anderes daraus machen will, muss sich im Klaren sein, dass er dem Antisemitismus frönt!
     

  • Schulamith

    PA-Führung distanziert sich nicht vom Terrorismus

    Die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) fährt damit fort, gegen Israel zu hetzen und Terroristen zu preisen – trotz Israels unzähliger Versuche, sie zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch zu bewegen.

    Ein aktuelles Beispiel dafür ist Reaktion der PA auf die Ermordung von Rabbi Meir Avshalom Chai. Der 45jährige Chai aus Shavei Shomron, Bibel-Lehrer und Vater von sieben Kindern, war am 24. Dezember nahe Nablus in seinem Wagen von ihn überholenden Terroristen erschossen worden.

    Obwohl die al-Aqsa-Brigaden der Fatah die Verantwortung für den Anschlag übernahmen, fühlte sich kein Offizieller dazu bemüßigt, ihn zu verurteilen oder wenigstens den Hinterbliebenen sein Beileid auszusprechen. Im Gegenteil: PA-Präsident Mahmoud Abbas schickte einen Abgesandten zu den Familien der Terroristen (die getötet wurden, als sie sich ihrer Festnahme widersetzten), um jenen zu kondolieren und diese zu heiligen Märtyrern (Shahids) zu erklären.

    Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad besuchte  – in Begleitung einer Delegation von Würdenträgern, PA-Ministern und dem Chef der palästinensischen Polizei – persönlich die Familien der Terroristen, wobei er deren versuchte Festnahme von Seiten Israels verurteilte.

    Weitere Beispiele für das aktuelle Festhalten der PA an Hetze und Terroristenehrung gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Behind+the+Headlines/Palestinian_incitement_distances_peace_11-Jan-2010.htm

  • Liebe Israelis,

    das darf doch wohl nicht wahr sein! Wieder einmal dürft ihr den Sündenbock spielen. Wieder einmal sind die Juden (neumodisch “Zionisten” genannt) an allem schuld. Wird dieser Mist eigentlich je ein Ende haben?

    Ehrlich, ihr tut mir leid.

  • gosie

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    “Attestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, ”
    “: mit der sturen Begeisterung für die Neger verträgt sich die Entrüstung über jüdische Unmanieren.“”

    In jedem Fall sei zu beachten, das die Bezeichnung Schwarzer und nicht Neger ist.

    Danke für eine Berichtigung in Ihrem Artikel.