David Heimann (geb. 1864), 1934: Tagebuch über meine Reise nach Erez Israel…
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David Heimann (geb. 1864), 1934: Tagebuch über meine Reise nach Erez Israel… [...] Man weiß kaum, was in Deutschland schlimmer ist: ob als Schwerverbrecher oder als Antisemit zu gelten. Letzteres ist nun ausgerechnet dem Leiter des “Zentrum für Antisemitismusforschung” (ZfA) der TU Berlin, Prof. Dr. Wolfgang Benz, geschehen. Bei genauerem Hinsehen erweist er sich jedoch lediglich als das konsequente Opfer der inneren Widersprüche der “Kritischen Theorie”… [...] In Israel betrachtet man jeden neuen Baum immer noch als ein Wunder, und die durch den Nationalfond gepflanzten ca. 240 Millionen Bäume sind ein künstliches Werk aus Menschenhand, entstanden im letzten Jahrhundert.Zum Vergleich: In Deutschland gibt es ca. 50 Milliarden Bäume (!)… [...] Weltweit hat sich in den letzten Jahren die Lebensquelle „Wasser“ zu einem Problem entwickelt, das in vielen Ländern das Leben von Millionen Menschen bedroht. Zu diesen Ländern zählen nicht nur diejenigen der sogenannten Zweiten und Dritten Welt, auch Spanien und Italien gehören dazu, Australien und natürlich Israel und seine Nachbarländer. Letztendlich spielt es nur eine [...] 14 Jahre sind vergangen, seitdem der ehemalige Staatspräsident Ezer Weizmann für Aufregung sorgte, als er die Juden aufrief, Deutschland zu verlassen und in ihre Heimat Israel zurückzukehren. Einen Tag vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag empfing die jüdische Gemeinde den jetzigen Präsidenten des Staates Israels. Shimon Peres fand jedoch eine andere jüdische Gemeinde vor, eine Gemeinde mit [...] Die Tatsache, dass es in der deutschen Hauptstadt eine „Zentrale für Antisemitismusforschung“ gibt, störte einen alten Mann sehr. Vor einiger Zeit machte er sich die Mühe, mir drei Briefe zu schicken, in denen er mir seine negative Meinung über „die Juden“ mitteilte. Auch er, wie viele andere, ist der Meinung, die Zentrale sei eine staatliche [...] Zur Knesset-Delegation, die zum Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 nach Polen fuhr, gehörte auch der arabisch kommunistische Abgeordnete Mohammed Barake (MdK für Chadasch). Bei der Besichtigung des Lagers sagte er: „Angesichts dieser Verkörperung des menschlichen Bösen einerseits, und des schrecklichen Leids der Opfer andererseits, erhalten Dinge [...] Die Entscheidung des Siemens Konzern, in Zukunft keine Verträge mehr mit dem Iran zu unterschreiben, wurde in Israel allgemein begrüßt. Gleichzeitig wurde aber an frühere Abschlüsse und gegenwärtige Geschäfte, auch anderer Firmen, erinnert. Noch immer unterhalten viel zu viele Firmen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, Frankreich, Russland, China… florierende Geschöfte mit [...] Ein starker Geruch von Kohle lag gestern über Auschwitz. Die effektiven polnischen Organisatoren hatten einfache Kohleöfen aufgestellt, an denen sich die Besucher immer wieder aufwärmten… [...] Die Wasserkrise gehört in Israel zu den akuten Umweltproblemen. Nicht wegen der politischen Streitfragen hinsichtlich des spärlichen Rohstoffs und dessen gerechter Verteilung im ganzen Nahen Osten, sondern vor allem wegen der Gefahr der Wasserverschmutzung, die beim Absacken der Wasserpegel unter ein Minimum, die so genannte Rote Linie, droht… [...] In den letzten Jahren, vor allem seitdem die UNO den 27. Januar vor fünf Jahren zum internationalen Holocausttag erklärt hat, scheint es, als sei das Interesse am Holocaust zu einer Art „Trend“ bei jungen und älteren Leuten in aller Welt geworden… [...] Am 27. Januar 2010 erinnern wir uns an den 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. An den Tag, an dem Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers befreiten… [...] Der Wortlaut der historischen Rede anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages wird im Folgenden vollständig in deutscher Übersetzung wiedergegeben… [...] Israels Präsident Shimon Peres ist gestern in Berlin eingetroffen, wo er heute Morgen offiziell von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurde. Am Mittag entzündete der 86jährige bei klirrender Kälte gemeinsam mit Köhler Gedenkkerzen am Holocaust-Mahnmal „Gleis 17“ im Grunewald, von wo aus im Zweiten Weltkrieg die Berliner Juden deportiert wurden. Die beiden [...] |
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