Wir leben in einer Epoche, in der die Beziehungen der Geschlechter und Generationen zueinander nicht nur immer differenzierter gesehen werden, sondern auch tiefgreifend verändert werden. Den Weg dorthin hat die moderne Frauenbewegung geebnet. Nicht weniger nachhaltig wird für zukünftige Geschlechterbeziehungen die theoretische Thematisierungen moderner Männlichkeiten und deren Politisierung sein…Das Institut für Geschlechter- und Generationenforschung
In den vergangenen 20 Jahren wurde publizistisch wie wissenschaftlich die Debatten über Geschlechter- und Generationenbeziehungen eher polarisierend geführt. Das Institut fördert im Rahmen seiner Arbeit die Konfliktaustragung zwischen den Geschlechtern. Wir gehen davon aus, daß Geschlechterbeziehungen über Generationen hinweg von Männern und Frauen gemeinsam hervorgebracht wurden. Sie hatten jeweils davon ihre Vor- und Nachteile. Weil diese Arrangements der Geschlechter sich jedoch verändern, müssen wir wissen, wie sie tagtäglich fortgeschrieben werden. Erst dann lassen sich jene Prozesse und Strukturen erkennen, über die Veränderungen möglich werden. Das gilt für alle Lebensbereiche. Angefangen bei der Eltern-Kind-Beziehung über die von Lehrern zu Schülern bis hin zu den Verhältnissen am Arbeitsmarkt und in den Verwaltungen.
Unter historischen Gesichtspunkten wird die Arbeit des “Instituts” auch die zivilisationstheoretischen Aspekte der Generationen- und Geschlechterbeziehungen erforschen. Vor dem Hintergrund zivilisationshistorischer Entwicklungen widmet sich das Institut Fragestellungen, die jenseits einer “politischen Biologisierung” (Agnes Heller) von Geschlechterbeziehungen und- konflikten anzusiedeln sind.
Die Mitschuld der Frauen an der NS-Zeit: Geschichtsverleugnung, Väterfeindlichkeit und Antisemitismus im ideologischen Feminismus
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