Große wirtschaftliche Probleme, gesellschaftspolitische Ratlosigkeit, aber auch fortgesetzte Diskriminierung der Zigeuner prägen unser Nachbarland…
Von Karl Pfeifer, Falter 13/1989
An jedem ungarischen Feiertag strömen zehntausende Ungarn nach Österreich und räumen die Geschäfte der Unterhaltungselektronikbranche. In Ungarn selber rekonstituieren sich politische Parteien der unmittelbaren Nachkriegszeit und das Land ist zu einem beliebten Ausflugsziel vieler Österreicher geworden, die aus dem chronischen Devisenmangel der Ungarn ihren Nutzen ziehen.
Fakten wie diese prägen das positive Image des östlichen Nachbarn im Westen. Der ungarische Alltag, der sich die Losungen der Glasnost auf die Fahnen geschrieben hat, ist interessant geworden: Gewaltentrennung, Rechtsstaat, Neutralität und Demokratisierung sind jene Schlagworte, die die ungarische Öffentlichkeit bewegen und heftig diskutiert werden. Eine Volksabstimmung soll über den Bau des Donaukraftwerks Nagymaros entscheiden; bis jetzt haben 120.000 Ungarn eine Petition gegen den Bau unterschrieben.
Besorgte Stalinisten, Neostalinisten und Nostalgiker des real existierenden Sozialismus sehen „sozialistische Werte” gefährdet. Sie sehen ihre Ahnungen etwa durch jene Diskussionen bestätigt, die eine Abschaffung des sozialistischen Staatswappens und die Ersetzung durch das alte Kossuth-Wappen der Revolution von 1848 fordert.
Der Besuch Otto Habsburgs, der in einer ungarischen Filmdokumentation das Publikum zu beeindrucken verstand, verstärkte das Mißtrauen der alten Garde gegenüber den letzten Entwicklungen. Die wirtschaftliche Situation weiter Teile der Bevölkerung scheint ihr recht zu geben: etwas mehr als drei Millionen des Zehn-Millionen-Volks existieren an oder unter dem Existenzminimum. Doch übersieht sie, daß sie dafür auch Verantwortung trägt.
Im Westen scheint man diese Entwicklung zu ignorieren. In den osteuropäischen Nachbarstaaten freilich, in denen man Ungarn gern als Pfadfinder gesehen hat, werden in offiziellen Kreisen Zweifel an der derzeitigen Entwicklung in Ungarn laut.
Auch im Land selber regt sich Widerstand. Nach Gründungen einiger Intellektuellen-Gewerkschaften hat sich im Februar eine „Arbeiter-Solidaritäts-Gewerkschaft” gegründet. Ob diese Gewerkschaft Anklang bei den Arbeitern finden wird, muß sich erst zeigen. Die wirtschaftlich miserable Situation vieler Arbeiter läßt das zumindest vermuten. Jene Partei, die sich einst dem Wohl der arbeitenden Massen verpflichtet hatte, entzieht sich langsam der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Ungarische Sozialistische Arbeiterpartei hat „aus Sparsamkeitsgründen” (so die offizielle Begründung) die traditionelle Demonstration am 1.Mai abgesagt.
Nun wollen die Oppositionsgruppen am 1.Mai jene Massen mobilisieren, die die KP nicht mehr auf die Straße bringen kann. Einen Vorgeschmack auf diese Demonstration gab es am 15. März, als etwa 100.000 Menschen in der Budapester Innenstadt den Jahrestag der ungarischen Revolution von 1848 feierten. Die KP und die Volksfront brachten nicht einmal die Hälfte zu den Kundgebungen.
Gefordert wurden ein neutrales Ungarn, auf Transparenten wurde „Iwan” gefragt, ob er nicht Heimweh habe. Die Demonstration verlief friedlich, die Teilnehmer verhielten sich diszipliniert.
Polizei trat nicht in Erscheinung. Nur Verkehrspolizisten .mit angesteckten Kokarden in den ungarischen Nationalfarben rot-weiß-grün waren zu sehen.
Bei allem öffentlichen Protest, ein Ausweg aus dem ungarischen Dilemma ist auch nicht den Oppositionsgruppen zuzutrauen. Weder die Opposition, die gespalten ist, noch die KP ‘haben einen Plan zur Sanierung der Wirtschaft und der Gesellschaft. Die Wirtschaftspolitik der KP orientiert sich an den Austerity-Programmen Margaret Thatchers, nicht zuletzt um die horrende Auslandsverschuldung abzubauen. Die Opposition ist noch weit von einem schlüssigen Gegenkonzept entfernt. Die Frage, ob das monolithische System von einer „sozialen Marktwirtschaft” abgelöst wird, bleibt offen.
Trotz aller Bewegung in der ungarischen Gesellschaft brauchen die Machthabenden keinen neuen „Volksaufstand” — auch das ein beliebtes Thema in der öffentlichen Diskussion — zu befürchten.
Sie halten noch immer die Zügel fest. Vorschläge auch seitens staatstreuer Gewerkschaften, die paramilitärische Arbeitermilizen abzuschaffen, werden weiterhin als illusorisch abgetan. Die Regierung, so scheint es, will nicht die Macht, wohl aber die Verantwortung für die schwere Krise in der ungarischen Gesellschaft und Wirtschaft teilen.
Eine Gefährdung der Macht ist auf weiteres, wahrscheinlich auch ohne staatlichen Repressionsapparat, ausgeschlossen. Der erfahrene Apparat weiß noch immer mit Unruhe umzugehen, und die greisen Führer der rekonstituierten sozialdemokratischen und Kleinlandwirtepartei können die breite Masse der entpolitisierten Ungarn auch nicht so recht begeistern.
An einer Bevölkerungsgruppe gehen die politischen Entwicklungen der letzten Zeit spurlos vorbei. An den Zigeunern. Auch eine Änderung des politischen Systems durfte für sie, die an der letzten Stelle der ungarischen Gesellschaft stehen, ohne positive Auswirkungen bleiben. Nur ein Bruchteil der schätzungsweise 300.000 bis 400.000 Zigeuner – die übrigens bei der Volkszählung nicht separat erfaßt werden — gehören der „konsolidierten Gesellschaft” an, der überwiegende Teil leidet unter der „strukturellen Armut” und der Diskriminierung durch die Ungarn. Eine 1989 veröffentlichte Meinungsumfrage unter Mitgliedern der ungarischen KP im Bezirk Borsod ergab, daß zehn Prozent der Parteimitglieder eine „Endlösung” der Zigeunerfrage für wünschenswert halten, das heißt Sterilisation oder physische Vernichtung.
1988 erschien in der Tageszeitung der von westlichen Medien als liberal angesehenen patriotischen Volksfront ein Vorabdruck in 123 Folgen des Buches „Das Leben ist Verbrechen”. Das Werk, verfaßt vom bekannten Schriftsteller György Moldova, enthält dutzende zigeunerfeindliche Stellen. Ein junger Pädagoge schrieb daraufhin einen Beschwerdebrief an den damaligen ungarischen Ministerpräsidenten und jetzigen Generalsekretär der KP Karoly Grosz. Als Antwort erhielt er folgende Auskunft: „Langsam bilden Zigeuner keine Minderheit mehr, denn ihre Zahl wächst stark, gleichzeitig weist die Zahl der Verbrechen immer mehr in ihre Richtung. Unserer Meinung nach verstehen es die Zigeuner nicht, jene Möglichkeiten, die dazu berufen wären, die im allgemeinen berechtigten Vorurteile der Bevölkerung auszuräumen, zu ergreifen.”
Drei Millionen in Armut lebende Menschen, undemokratische Machtstrukturen, Nostalgie einer verunsicherten Bevölkerung, verhaßte Zigeu-ner — Ungarn ist auf dem Weg nach Westen.
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Auf einer deutschsprachigen Website, die sich zum Ziel gesetzt hat, gegen ungerechte Angriffe gegen Ungarn – d.h. gegen... - Ungarn auf dem Weg zur völkischen Gemeinschaft
Die drei Forderungen der französischen Revolution, Liberté, Egalité, Fraternité wurden zwar nicht verwirklicht, begeistern aber Generationen von Demokraten....




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Hallo Lordy,
Ich weiß nicht wer Herr Benninghaus ist,tut auch nichts zur Sache.Er schreibt für mich verständlich und die Wahrheit in dieser Auseinandersetzung auch wenn er ein Gadscho ist hat er viel Ahnung von uns ohne Bevormundung.Wenn du Sinti und Roma genannt sein willst oder nur Roma wie Leser will steht es dir auch frei.Die Sintiallianz ist ein kleiner unbedeutender Verein wie der Zentralrat ein kleiner unbedeutender Verein ist der sich gross aufbläht. Ist oder haben den die Sinti oder Roma gewählt?Die Mehrheit sind bei uns immer die Leute wie es schon immer bei Zigeunern war und unsere Alten haben das sagen.Sintiweb sagt Basis.Das Thema hat sich meines Wissens nicht verselbstständigt.Das Thema war Begrifflichkeit Zigeuner,damit wurden wir von Jim eingeladen. Und nochwas lies bitte genau,die Abschiebung betraf in Deutschland alleine die Ashkalis nach Kosowo nicht die Sinti und Roma.Da hat die Presse falsch berichtet ,wie so oft. Jedes Zigeunervolk ist auch mein Brudervolk und hat meine Unterstützung.In der Frage große Einigkeit.Pepino
Guten Abend zusammen. Danke für deine freundlichen Worte Lordy. Grüße auch an Sintiweb, Lallaru Tschawu und Jim.
Jovani, eine Rückmeldung deinerseits hätte ich mir schon gewünscht, nachdem ich dir auf deine Fragen geantwortet habe. Auch hätte ich gerne gewusst, mit wem ich es eigentlich zu tun habe. Deine angreifenden Worte habe ich mit Hugo Höllenreiner nachbesprochen. Nachdem du dich ja offensichtlich in “eingeweihten” Kreisen befindest, bleibt es dir vollkommen unbenommen, mit ihm über mich zu sprechen, denn er kennt mich und mein Leben. Hinsichtlich des Eindrucks, ich hätte mich auf die Seite vom Zentralrat geschlagen, habe ich mich bereits ausführlich geäußert. Meine Meinung vertrete ich nach wie vor mit der gleichen Haltung, auch wenn mich in der Vergangenheit tatsächlich unerfreuliche Erlebnisse begleiten. Ich bin aber dennoch überzeugt, dass sich bei einem solidarischen Zusammenschluss aller Vereine, Verbände, Selbsthilfeorganisationen oder sonstigen Interessensvertretern eine sehr viel stärkere poliitsche und gesellschaftliche Schlagkraft etablieren könnte, die allen hier betroffenen Menschen, egal ob Sinti, Roma, Zigeuner… genannt, dienlich sein kann. Es braucht gute Redner, es braucht ehrliche und vertrauenswürdige Persönlichkeiten aus unseren eigenen Reihen, die in unterschiedlichen Ebenen tätig werden, sei es als politische Lotsen, sei es als Bildungsbeauftragte, sei es als Kulturlotsen, sicherlich könnte man die Funktionsreihen fortsetzen. Was wir von außen brauchen ist das Zutrauen, dass wir selbst in der Lage sind, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu meistern. Ich würde mich freuen, Ideen zu hören, was wir tun können, um unsere Situation zu verbessern, um z.B. in der Justiz mit gleichen Maß bewertet zu werden wie der “normale Durchschnittsbürger” usw. Das, was in Ungarn passiert, erleben wir in Teilbereichen auch in Deutschland. Man denke an die rechtsradikalen Angriffe gegen osteuropäische Roma in Berlin in diesem Jahr. Hier wurden Menschenrechte buchstäblich mit den Füßen getreten. In München wurde in Verwaltungsbehörden Hypothesen ausgesprochen, Sinti und Roma würden nur deswegen viele Kinder gebären, um möglichst lange von der Öffentlichen Hand leben zu können. Vor 100 Jahren hatten wir noch kein Sozialhilfesystem. Aber solche Hypothesen dienen dazu, in der Mehrheitsgesellschaft Hass zu schüren, um gegen unsere Volksgruppe stringente Sanktionsmaßnahmen einleiten zu können und und und. Letztes Jahr wurde im Juni ein neues Gesetz verabschiedet, das Familienrichtern die Herausnahme von Kindern aus Familien erheblich erleichtert. Erhält jetzt ein Kind nicht entsprechende Frühförderung oder ist es nicht vollständig im Bildungssystem integriert, können die Kinder aus den Familien herausgenommen werden. Es ist nicht mehr entscheidend, ob die Eltern Verursacher der Situation sind oder nicht. Allein entscheidend ist das Wohl der Kinder und dieses Wohl ist nach den Kriterien der Mehrheitsgesellschaft festgelegt. Ist irgendjemand da, der sich darum kümmert, dass unsere Traditionen, Gesetze oder Kulturgewohnheiten entsprechend bei der familiengerichtlichen Beurteilung Berücksichtigung finden? Ich habe schon mehrmals angeführt, dass ich mich an der Basis für unsere Menschen einsetze, und nicht selten wird aus einem Achtstundentag ein 16-Stundentag. Der ganz normale Alltag ist ein kontinuierlicher Kampf mit Behörden, bedeutet Vermittlung und oftmals buchstäblich Dolmetscherarbeit. Oft höre ich von wirklich einfühlsamen und sensiblen Menschen aus der Mehrheitsgesellschaft: “dein Volk ist interessant und phaszinierend zugleich, aber verstehen werde ich es wohl nie…”.
Ansonsten denke ich in meiner tiefsten Überzeugung, dass wir alle uns als Menschen verstehen sollten. Ich habe keine Lust auf irgendwelche hohen Positionen. Es genügt mir vollkommen, als Mensch mit besonderem Hintergrund anerkannt zu werden und nicht als Mensch zweiter Klasse zu gelten. Dies gilt sowohl innerhalb der Volksgruppe als auch außerhalb. Aber vermutlich ist diese Messlatte ein frommer Wunsch, für den ich aber trotzdem kämpfe.
Gute Nacht.
@Hallo Herr Diepold,
grüße sie und Hugo Höllenreiner.Habe gehört Hugo sei krank,und wünsche ihm auf diesem Wege gute Besserung.
@Peppino
“Das Thema hat sich meines Wissens nicht verselbstständigt.”
Hallo Pepino,
das eigentliche Thema hier waren doch eigentlich die Probleme ungarischer Roma im betreffenden Eingangs-Artikel von Herrn Pfeifer – oder sehe ich das verkehrt?
@Rüdiger Benninghaus,
“Ich stimme mit A.Diepold überein (und widerspreche damit Lalleru Tschawu), daß es eine Unsitte ist, sich in Internetforen hinter einem Nickname zu verstecken, wie es z.B. auch „Leser“ tut.”
Hallo Herr Benninghaus,
mit dieser „Unsitte“ in Internetforen werden sie wohl auch zukünftig leben müssen.Übrigends verberge ich mich nicht.Wer meine Homepage anklickt wird feststellen das ich durchaus mehr von mir beziehungsweise meiner Familie preisgebe als manch Anderer…
@jim,
man lernt doch niemals aus im Leben. In diesem Sinne…
———————————————————————————————–
Hallo zusammen,
ist doch immer wieder erstaunlich wie genau manche Mitmenschen offenbar wissen unter welcher Bezeichnung ca.120 000 deutsche Sinti u.Roma (pardon) Zigeuner angesprochen werden wollen – was die größte Minderheit Europas (ca.8 Millionen) als Beleidigung empfindet oder nicht.Nun werden “Zigeuner” leider nicht nur im ehemaligen Ostblock, sondern auch in Westeuropa nach wie vor diskriminiert und ausgegrenzt.Nur tragen diese Formen der Ausgrenzung ein anderes Mäntelchen…
1.Beispiel aus der Arbeitswelt unseres Volkes:
Auch heutzutage leben noch genügend Sinti u.Roma die ein Hausiergewerbe ausüben,die verschiedensten Waren ambulant an der Haustür anbieten u.verkaufen.Besonders im ländlichen Bereich hat sich die eine oder andere Roma o.Sintifamilie im Laufe von Jahren o. Jahrzehnten einen festen Kundenstamm aufgebaut.Menschen die immer wieder von “Zigeunern” kaufen und mit den erworbenen Waren/ ausgehandelten Preisen durchaus zufrieden sind.Nun werden ebenfalls seit Jahrzehnten (wohl auf Veranlassung bestimmter Interessenverbände) regelrechte Kampagnen in Presse u.Rundfunk gegen ambulanten Händlern gefahren.Im Nationalsozialismus hieß es “kauft nicht bei Juden – nun heißt es “kauft nicht an der Haustür”.”Zigeuner” werden hierbei nicht namentlich erwähnt,aber entsprechende Kampagnen treffen unsere Volksgruppe regelmässig als Erste. Nun sind Sinti u.Romahändler auch keine besseren Menschen als Andere,aber sicher auch keine schlechteren.Hier sollte man doch bei entsprechenden Berichten von Fall zu Fall prüfen – differenzieren, allerdings geschieht dies in den seltensten Fällen.
Bis zum heutigen Tag wird im EU Mitgliedsland Österreich übrigens kein Gewerbeschein ausgestellt, der mit einer deutschen Reisegewerbekarte vergleichbar wäre.Diese rigide Regelung trifft in erster Linie traditionell lebende Sinti u.Romafamilien.Was jedem österreichischen Fleischer oder Bäcker erlaubt ist…nämlich seine Waren nach entsprechendem Antrag bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft auch ambulant von Haus zu Haus anzubieten wird “Zigeunern” regelmäßig verweigert. Der entsprechende Gewerbeschein wird an Angehörige unserer Volksgruppe einfach nicht ausgestellt.Weshalb? Das dürfte ein Geheimnis österreichischer Behörden bleiben.Kommt es nun trotzdem zum (verbotenen) Hausierhandel, werden nach einer Anzeige die entsprechenden Waren durch Gendarmeriebeamte konfisziert – der oder die Betreffenden erhalten nach Höhe des mitgeführten Warenwertes teilweise drastische Geldstrafen o.ersatzweise Haft. Berufsausübung u.traditionelles Leben von Sinti u.Romafamilen werden auf diese Weise eindeutig erschwert ,wen nicht gar verhindert.Wie abstrus die entsprechende Regelung eigentlich ist beweist das so genannte “Maria Theresia Gewerbe”. Vollständige Assimilation war einst das Ziel staatlicher „Zigeunerpolitik” Kaiserin Maria Theresias von Österreich. Sie ließ Roma u.Sinti zwangsweise in Siedlungen im Burgenland ansiedeln, verbot aber Gewerbetätigkeit, Sprache und Pflege kultureller Traditionen unseres Volkes und betrieb die Zerschlagung der familiären Strukturen durch Wegnahme der Kinder, um sie „christlich“ erziehen zu lassen und später dem Militärdienst zuzuführen.Trotz dieser Regelung erhielten einige ausgesuchte “Zigeunerfamilien” einen Gewerbeschein der sie berechtigte ihre Waren weiter von Haus zu Haus anzubieten.Die entsprechenden Gewerbescheine konnten auf die jeweilige Nachkommenschaft übertragen werden und wurden so über Generationen bis in unsere Zeit weitervererbt. Sinti oder Romafamilien die im Besitz des Maria Theresia Gewerbes sind, können deshalb im gesamten österreichischen Staatsgebiet frei von irgendwelchen Repressionen o.Zwangsmaßnamen dem ambulanten Handel nachgehen.
Auch dort wo deutsche Sinti- und Romakinder die Schule besuchen, erleben sie Vorurteile und Ausgrenzung. Zum Beispiel weigern sich Schüler neben „Zigeunern“ zu sitzen, weil sie angeblich Läuse haben – dreckig sind oder stehlen.Oft werden unsere Kinder wegen „schulischer Probleme“ in Sonderschulen abgeschoben – ohne das dies zwingend notwendig wäre.So verbaut man den betreffenden Kindern eine spätere Ausbildung/entsprechenden Berufsweg. Lesen sie bitte im unteren Linkhinweis weiter…
Rechenstunde bei ABC-Schützen im Kieler Vorort Raisdorf. Nicht nur der Lehrer an der Tafel führt die Erstklässler in die Welt der Zahlen. Außer ihm befindet sich noch eine Erwachsene unter den rund 30 Kindern. In einer der hinteren Tischreihen sitzt sie neben der kleinen Selina und hilft ihr bei den Textaufgaben. Mit ihrer kleinen Banknachbarin spricht Monika Weiss nicht etwa Deutsch, sondern Romanes, die Sprache der Sinti und Roma. Denn beide gehören zur Minderheit der deutschen Sinti. Und weil die kleine Sintezza Selina ihre Heimatsprache Deutsch noch nicht so gut kann wie ihre Muttersprache Romanes, hilft ihr Monika Weiss als Mediatorin. Insgesamt vier Sinti-Frauen arbeiten inzwischen in diesem Beruf und vermitteln bei sprachlichen und kulturellen Problemen an Kieler Schulen. Der Anfang dieses Projekts liegt elf Jahre zurück. 1995 begab sich zum ersten Mal eine Sinti-Frau zu Erstklässlern in den Unterricht.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dlfmagazin/500596/
Viele Grüße…Lallaru Tschawu
Ich lese hier seit Tagen mit großem Interesse die vielschichtigen Beiträge. Habe die informative Diskussion bereits mit einem anderen Forum verlinkt.
@Lallarutschwu
hatte die Tage öfters mal deine Homepage besucht (sehr interessante Artikel übrigens) und da las ich, dass dein Onkel als deutscher Wehrmachtssoldat im Krieg gefallen ist und deine Tante im Konzentrationslager ermordet wurde, anschließend haben die Justizbehörden der Bundesrepublik Deutschland Diskriminierungspolitik fortgeführt, mit teilweise denselben Leuten die schon im Dritten Reich im Amt waren. An Ungerechtigkeit und Unrecht gegenüber deiner Familie und deinen Leuten besteht wahrlich kein Mangel und dies erfährt ja heutzutage (z.B. Ungarn, Rumänien, Tschechien, Slowakei) immer noch erneute Fortsetzungen. Ich sags ganz ehrlich – mir als, ich sag mal, “Durchschnittsbürger”, war das alles im vollen Umfange nie so ganz klar aber nicht zuletzt deine familiäre Geschichte hat mir alles wesentlich näher gebracht und wollte eigentlich nur darauf hinaus Dir und vielen anderen Diskutanten einfach mal, von meiner Seite aus, “Danke” zu sagen.
Viele Grüße an alle
Stefan
Hallo Forenadministration,
bitte um löschung meines obigen Posting vom 13.Otober 11:55
@Hallo Herr Diepold,
grüße sie und Hugo Höllenreiner.Habe gehört Hugo sei krank,und wünsche ihm auf diesem Wege gute Besserung.
@Peppino
“Das Thema hat sich meines Wissens nicht verselbstständigt.”
Hallo Pepino,
das eigentliche Thema hier waren doch eigentlich die Probleme ungarischer Roma im betreffenden Eingangs-Artikel von Herrn Pfeifer – oder sehe ich das verkehrt?
@Rüdiger Benninghaus,
“Ich stimme mit A.Diepold überein (und widerspreche damit Lalleru Tschawu), daß es eine Unsitte ist, sich in Internetforen hinter einem Nickname zu verstecken, wie es z.B. auch „Leser“ tut.”Hallo Herr Benninghaus,
mit dieser „Unsitte“ in Internetforen werden sie wohl auch zukünftig leben müssen.Übrigends verberge ich mich nicht.Wer meine Homepage anklickt wird feststellen das ich durchaus mehr von mir beziehungsweise meiner Familie preisgebe als manch Anderer…
@jim,
man lernt doch niemals aus im Leben. In diesem Sinne…
@Perry04,
vielen Dank für den Besuch meiner Homepage und ihre Anteinahme am Verfolgunsschicksal meiner Familie.
———————————————————————————————–
Hallo zusammen,
es ist doch immer wieder erstaunlich wie genau manche Mitmenschen offenbar wissen unter welcher Bezeichnung ca.120 000 deutsche Sinti u.Roma (pardon) Zigeuner angesprochen werden wollen – was die größte Minderheit Europas (ca.8 Millionen) als Beleidigung empfindet oder nicht.Nun werden “Zigeuner” leider nicht nur im ehemaligen Ostblock, sondern auch in Westeuropa nach wie vor diskriminiert und ausgegrenzt.Nur tragen diese Formen der Ausgrenzung ein anderes Mäntelchen…
Beispiele:
Auch heutzutage leben noch genügend Sinti u.Roma die ein Hausiergewerbe ausüben,die verschiedensten Waren ambulant an der Haustür anbieten und verkaufen.Besonders im ländlichen Bereich hat sich die eine oder andere Roma o.Sintifamilie im Laufe von Jahren o. Jahrzehnten einen festen Kundenstamm aufgebaut.Menschen die immer wieder von “Zigeunern” kaufen und mit den erworbenen Waren/ ausgehandelten Preisen durchaus zufrieden sind.Nun werden ebenfalls seit Jahrzehnten (wohl auf Veranlassung bestimmter Interessenverbände) regelrechte Kampagnen in Presse u.Rundfunk gegen ambulante Händler u.ihre ökologischen Nischen gefahren.Im Nationalsozialismus hieß es “kauft nicht bei Juden – nun heißt es “kauft nicht an der Haustür”.Sinti u.Roma werden hierbei nicht namentlich erwähnt,aber entsprechende Kampagnen treffen unsere Volksgruppe regelmässig als Erste. Nun sind Sinti u.Romahändler auch keine besseren Menschen als Andere,aber sicher auch keine schlechteren.Hier sollte man doch bei entsprechenden Berichten von Fall zu Fall prüfen – differenzieren. Allerdings geschieht dies in den seltensten Fällen.
Bis zum heutigen Tag wird im EU Mitgliedsland Österreich übrigens kein Gewerbeschein ausgestellt, der mit einer deutschen Reisegewerbekarte vergleichbar wäre.Diese rigide Regelung trifft in erster Linie traditionell lebende “Zigeunerfamilien”. Was jedem österreichischen Fleischer oder Bäcker erlaubt ist…nämlich seine Waren nach entsprechendem Antrag bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft ambulant von Haus zu Haus anzubieten wird Sinti u.Romahändlern regelmäßig verweigert. Der entsprechende Gewerbeschein wird an Angehörige unserer Volksgruppe einfach nicht ausgestellt.Weshalb? Das dürfte ein Geheimnis österreichischer Politiker und Behörden bleiben…Kommt es nun trotzdem zum (dann verbotenen) Hausierhandel, werden nach einer Anzeige die entsprechenden Waren durch Gendarmeriebeamte konfisziert – der oder die Betreffenden erhalten nach Höhe des mitgeführten Warenwertes teilweise drastische Geldstrafen o.ersatzweise Haft. Berufsausübung u.traditionelles Leben von Sinti u.Romafamilen werden auf diese Weise eindeutig erschwert ,wen nicht verhindert.
Wie abstrus die entsprechende Regelung eigentlich ist beweist das so genannte “Maria Theresia Gewerbe”. Vollständige Assimilation war einst das Ziel staatlicher „Zigeunerpolitik” Kaiserin Maria Theresias von Österreich. Sie ließ Roma u.Sinti zwangsweise in Siedlungen im Burgenland ansiedeln, verbot aber Gewerbetätigkeit, Sprache und Pflege kultureller Traditionen unseres Volkes und betrieb die Zerschlagung der familiären Strukturen durch Wegnahme der Kinder, um sie „christlich“ erziehen zu lassen und später dem Militärdienst zuzuführen.Trotz dieser Regelung erhielten einige ausgesuchte “Zigeunerfamilien” einen Gewerbeschein der sie berechtigte ihre Waren weiter von Haus zu Haus anzubieten.Die entsprechenden Gewerbescheine konnten auf die jeweilige Nachkommenschaft übertragen werden und wurden so über Generationen bis in unsere Zeit weitervererbt. Sinti oder Romafamilien die im Besitz des Maria Theresia Gewerbes sind, können deshalb im gesamten österreichischen Staatsgebiet frei von irgendwelchen Repressionen o.Zwangsmaßnamen dem ambulanten Handel nachgehen.
Auch dort wo deutsche Sinti- und Romakinder die Schule besuchen, erleben sie Vorurteile und Ausgrenzung. Zum Beispiel weigern sich Schüler neben „Zigeunern“ zu sitzen, weil sie angeblich Läuse haben – dreckig sind oder stehlen.Oft werden unsere Kinder wegen „schulischer Probleme“ in Sonderschulen abgeschoben – ohne das dies zwingend notwendig wäre.So verbaut man den betreffenden Kindern eine spätere Ausbildung oder entsprechenden Berufsweg.
Auszug-
“Rechenstunde bei ABC-Schützen im Kieler Vorort Raisdorf. Nicht nur der Lehrer an der Tafel führt die Erstklässler in die Welt der Zahlen. Außer ihm befindet sich noch eine Erwachsene unter den rund 30 Kindern. In einer der hinteren Tischreihen sitzt sie neben der kleinen Selina und hilft ihr bei den Textaufgaben. Mit ihrer kleinen Banknachbarin spricht Monika Weiss nicht etwa Deutsch, sondern Romanes, die Sprache der Sinti und Roma. Denn beide gehören zur Minderheit der deutschen Sinti. Und weil die kleine Sintezza Selina ihre Heimatsprache Deutsch noch nicht so gut kann wie ihre Muttersprache Romanes, hilft ihr Monika Weiss als Mediatorin. Insgesamt vier Sinti-Frauen arbeiten inzwischen in diesem Beruf und vermitteln bei sprachlichen und kulturellen Problemen an Kieler Schulen. Der Anfang dieses Projekts liegt elf Jahre zurück. 1995 begab sich zum ersten Mal eine Sinti-Frau zu Erstklässlern in den Unterricht“.
Lesen sie bitte im unteren Linkhinweis weiter…
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dlfmagazin/500596/
Viele Grüße…Lallaru Tschawu
hallo Lallaru Tschawu
man lernt doch niemals aus im Leben. In diesem Sinne…
Ich weiß – hier, vielleicht, geeignet ….. für Deine hp:
http://www.youtube.com/watch?v=0UOQiUoezP0
http://www.youtube.com/watch_popup?v=7lmb3zQinF8#t=60
Hallo Lallaru Tschawu, siehst du, mit diesem letzten Link hast du das gezeigt was ich meine. Die Presse titelt :
Nicht mehr auf die Sonderschule
Mediatoren helfen Sinti- und Romakindern
Es war bzw. ist eine Schule für Sinti Kinder. Es wäre ja schön wenn Roma Kinder eine oder viele Schulen hätten wo sie besonders gefördert werden. Hier wird dem Leser suggeriert, diese Schule besuchen Sinti und Roma. Die Journalisten können vielleicht gar nichts dafür, wenn man sie nicht aufklärt, dass die Bezeichnung ” Sinti und Roma” nicht immer im Doppelpack benützt werden kann, werden sie weiterhin unkorrekt und falsch berichten. Und so wie wir alle die Pressefreiheit vertreten, sollte auch die Pressewahrheit besondere Beachtung finden.
Bitte hier mal schauen:
http://www.amaro-kher.de/
Diese Schule des Kölner Rom e. V. macht allerdings und ganz selbstverständlich keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Gruppen der Roma-Kinder, nennen sie sich nun Ashkali oder Sinti aus dem früheren Jugoslawien (s. o.) oder seien es andere Roma von wo auch immer.
Kurzes PS:
Ich gehe mal davon aus, daß auch Kinder von Ashkali, Kalderasch, Lalleri usw. in die Kieler Schule aufgenommen würden. Und hoffe doch sehr, daß die Kölner Schule in der Nachbarschaft nicht als “Zigeuner-Schule” gilt, wie es solche vor inzwischen ferner Zeit mal gab …
Herr Jovani kann die Seite zu haGalil seit gestern nicht mehr öffnen und hat uns gebeten, seinen Beitrag weiterzuleiten.Was wir auch sehr gerne tun. Hier sein Beitrag zum Thema:
Sehr geehrter Alexander Diepold, natürlich wäre ein solidarischer
Zusammenschluss aller Vereine, Verbände, Selbsthilfeorganisationen oder
sonstigen Interessensvertretern nicht nur wünschenswert sondern notwendig,
um uns Zigeunern, Sinti und Roma, Roma und anderen ernsthaft Gehör und eine
ernst zu nehmende Schlagkraft zu verleihen. Aber woran ist es bisher
gescheitert? Wir Zigeuner wissen das doch nur zu gut. Es scheitert hier in
Deutschland an dem Zentralrat und seinem Alleinvertretungsanspruch, den er
mit aller Gewalt durch setzen will. Ihm ist dabei jedes Mittel recht.
Er tritt sogar unsere kulturellen Gesetze mit Füssen um dieses Ziel zu
erreichen.
Das haben Sie und Herr Hugo Höllenreiner doch zu genüge am eigenen Leibe zu
spüren bekommen.
Deshalb meine Verwunderung über ihre Lobreden über den Zentralrat. Glauben
Sie, das dies den Zentralrat zum Umdenken bewegen könnte, anders mit Ihnen,
Herrn Höllenreiner oder mit Andersdenkenden umzugehen und das er das Recht
anderer Zigeuner anerkennt und respektiert, die ihre Sachen politisch und
gesellschaftlich selber vertreten möchten?
Ich denke nicht. Änderungen können nur durchgesetzt werden, wenn auch
unangenehme Wahrheiten angesprochen werden und Missstände offen
angeprangert werden. Auch dann, wenn versucht wird, den Überbringer wie
immer nach allen Regeln der Kunst mundtot zu machen.
Ein Zusammenschluss inländischer wie ausländischer Organisationen scheitert
letztendlich daran, dass es leider zu viele Selbstdarsteller gibt und weil
es zu viele korrupte Leute gibt, die an die prall gefüllten Futtertröge
wollen.
Auch in Deutschland gib es mehr als genügend korrupte Zigeuner, die gegen
ihre Erziehung und Überzeugung handeln, nur weil sie entweder auf der
Lohnliste einer bestimmten Organisationen stehen, oder von dieser hin und
wieder ein Stückchen vom Millionenkuchen abbekommen.
Im übrigen sind es unseren aller Steuergelder, die vom Staat für Zigeuner
gezahlt werden und die
nicht zum Wohl unserer Menschen eingesetzt werden, sondern zum größten Teil
dazu dienen, andere Selbstorganisationen zu verunglimpfen und ihre Akteure
mit Lügen und Schmutz zu überschütten um jegliche Opposition, die es zu
genüge gibt, aus dem Feld zu schlagen.
Dies ist die traurige Realität und keine Missgunst oder Neid, die mich zu
diesen Zeilen veranlassen. Es ist die Notwendigkeit die Öffentlichkeit
aufzurütteln, um diese Missstände zu beseitigen.
Jovani
Nachtrag:
P.s.
Ihre Ausführungen …Romani Rose vertritt politisch, zumindest in den
Auschwitzreden und auch vor dem EU-Parlament, die Rechte unserer oder
anderer europäischer Völker als Funktionär für Deutschland… kann ich
nicht uneingeschränkt teilen. Er vertritt nicht die Rechte anderer
europäischer Völker. Die haben ihre eigenen Vertreter. Zudem vertritt auch
die Sinti Allianz Deutschland die Interessen der deutschen Zigeuner. Sie
ist in allen von der Bundesregierung in Deutschland eingerichteten
politischen Gremien für Zigeuner gleichberechtigter Ansprechpartner von
Bund und Ländern. Auch in der EU vertritt sie unsere Interessen.
Die Anliegen Ihres Vereins haben Sie meines Wissens nach doch an die Sinti
Allianz Deutschland heran getragen – weil sie beim Zentralrat dafür kein
Gehör fanden – mit der Bitte, sie an bestimmte Gremien der EU weiter zu
leiten. Nach meinem Kenntnisstand hat sich die Sinti Allianz für Sie in
diesen Gremien stark gemacht. Auf Einzelheitren möchte ich gar nicht
eingehen.
War es nicht auch die Sinti Allianz Deutschland die Ihrer Bitte
nachgekommen ist, sie möge sie doch in der Liste ihrer Teilnehmer zum
Empfang im Bundeskanzleramt 2008 aufnehmen und Ihnen dadurch ermöglicht
hat, wichtige Kontakte mit hochrangigen Politikern zu knüpfen.
Ich hätte mir gewünscht, auch darüber etwas zu hören in Ihren Beiträgen.
Stattessen erwähnen Sie beiläufig, dass Sie bei der Eröffnung des
Baubeginns für das Denkmal der Zigeuner in Berlin waren. Kein Wort zur
Sinti Allianz Deutschland, durch die Sie erst darüber informiert wurden,
das dies statt findet und die Ihnen die Teilnahme am anschließendem Empfang
im Bundeskanzleramt ermöglichte.
Sie ergießen sich statt dessen in Lobeshymnen über Rose, der sie in höchst
beleidigender weise behandelt hat, auch das hätte sich ein richtiger
Zigeuner nicht bieten lassen.
Ihr Verhalten ist sehr sonderbar. Ich kann die Hinergründe Ihres Verhaltens
noch nicht durchschauen und es macht sie in Zigeunerkreisen auch
unglaubwürdig.
Jovani
Zweiter Nachtrag von Jovani:
Sehr geehrter Herr Diepold,
zu den Nicknamen in dieser Diskussion ist schon einiges gesagt worden.
Deshalb nur soviel von mir dazu, wenn mit den richtigen Namen unterzeichnet
würde, wären die Beiträge in diesem Forum sicher auf ein viertel zusammen
geschrumpft. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wird in Foren in denen
es um Zigeuner geht, von bestimmten Personen, die dem Zentralrat nahe
stehen unter verschiedenen Nicknamen Stimmung gemacht gegen die Benutzung
des Begriffs Zigeuner, gegen die Sinti Allianz Deutschland, gegen die
Vorsitzende Frau Winter oder gegen Andersdenkende im allgemeinen. Das kann
man auch hier wieder gut beobachten. Sobald jemand wagt sich kritisch zu
Herrn Rose oder den Zentralrat zu äußern, bzw. Mißstände anspricht,
schwärmen seine Heuschrecken aus und fallen über ihn her. Auch in diesem
Forum ist es wieder mal die Sinti Allianz Deutschland, aber auch Sinti Web
und Herr Benninghaus müssen dran glauben.
Einer dieser Heuschrecken ist Lordy, der Neffe von Herrn Rose.
Lieber Herr Diepold, Ihre Aussage … Vielleicht hast du den Mut, dich
ebenfalls zu outen. Ich für meinen Teil stehe zu dem, was ich bin und was
ich tue. Und ich bitte dich, hier auf einer fairen und wertschätzenden
Kommunikationsebene zu bleiben…
Ich trage Ihnen diesen Ausrutscher nicht nach. Im Gegenteil. Sie zeigen
doch damit deutlich Ihre Herkunft. Kein echter Zigeuner würde einem anderen
mangelnden Mut unterstellen aus der Distanz eines Internet Forums.
Auch der Familienname sagt nichts über die Zugehörigkeit zu einer
bestimmten Ethnie aus, in meinem Fall ob ich Sinto oder was auch immer bin.
Deshalb würde Ihnen mein Familienname nicht weiter helfen. (So bekannt bin
ich nicht, wie Rose oder Winter ) Auch das müsste Ihnen als Zigeuner
bekannt sein. Wir Sinte haben selbstverständlich wie andere deutsche Bürger
deutsche Nachnamen und definieren uns über andere Kriterien. Welche das
sind hat hier im Internet nichts zu suchen. Sonst kommt demnächst wieder
jemand, der sich dieses Wissen zu eigen macht und dann wieder behauptet das
er Sinto ist. Deshalb am Rande mein Appell an alle Sinte. Haltet Euch bitte
zurück, lasst Euch von anderen nicht ausfragen, auch wenn diese behaupten
Sinti oder sonst ein Zigeuner zu sein.
Lieber Alexander Diepold,
für mich ist nicht nachvollziehbar, weshalb Sie sich von mir angegriffen
fühlen.
Ich zweifle nicht an Ihren noblen Beweggründen mit denen Sie sich für
unsere Zigeuner in München ein setzen.
Wenn aber schon der Hinweis, dass Sie kein Zigeuner sind ausreicht, mir zu
unterstellen ich sei unsensibel, läßt das doch einige Zweifel an Ihrer
Redlichkeit in mir auf kommen. Ich bitte um Nachsicht für meine
Offenheit. Aber ich bin kein Mann der hinter vorgehaltener Hand Gerüchte
verbreitet. Das Sie kein Zigeuner sind, stütze ich nicht auf abstruse
Vermutungen, wie von Ihnen angeführt, oder das Ihr Nachname mich dieses
vermuten lies, sondern auf Erkundigungen die über Sie eingeholt wurden. Das
Nachrichtenwesen in Zigeunerkreisen funktioniert immer noch schnell und
gut.
Jedenfalls ist in Insiderkreisen bekannt, dass Sie kein Zigeuner sind.
Ebenso wie beispielsweise die Tatsache, das Herr Rudko Kawczynski und seine
beiden Söhne Marko D. Knudsen und Tino Knudsen keine Zigeuner sind, obwohl
auch die es immer den der Mehrheitsgesellschaft angehörenden Menschen
gegenüber behaupten. Die Motive dafür liegen auf der Hand.
Auch der von Ihnen mehrfach angeführte Herr Romani Rose vom Zentralrat oder
Frau Petra Rosenberg aus dem Landesverband des Zentralrats in Berlin sind
nur Halbzigeuner, was auch von hnen immer tunlichst versucht wird zu
verheimlichen. Sie dürfen daher auch nur eingeschränkt für Sinti Sprechen.
Die Liste derer die sich mit unserer Zigeunerzugehörigkeit schmücken,
könnte weiter fort geführt werden.
Da ist mir ein Mann wie Herr Benninghaus bedeutet lieber, auch wenn ich
nicht alles teile was er über die Zugehörigkeit der einzelnen Zigeuner
schreibt. Bei ihm weis man wenigsten, woran man ist. Er behauptet nicht,
wie so viele, Zigeuner zu sein um seinen Standpunkt mehr Nachdruck zu
verleihen und mit Sicherheit kennt er sich durch seine jahrelange Arbeit
mit Zigeunern sprachlich genau so aus wie Sie.
Seinen Ausführungen in diesem Forum kann ich mich mit nur wenigen Ausnahmen
anschließen.
nur Halbzigeuner
man lernt nie aus.
Denke langsam, der Versuch hier Irritationen mildern oder gar beseitigen zu können, ist gründlich gescheitert.
Schade.
Da ist wohl jemand mit offenem Klappmesser unterwegs …
Lieber Leser, “Amaro Kher” ist ein Schule für Kriegsflüchtlingskinder aus dem ehem. Juguslawien, ein gutes Projekt. Sinti werden auf dieser Schule wohl kaum sein, u.a. weil es keine Kriegsflüchtlinge aus dem früheren Juguslawien gibt. Die Kölner Schule wird in der Nachbarschaft als “Amaro Kher Schule” bezeichnet, weil sie sich so nennt. Die “Nachbarschaft” hat sehr viel für diese Schule gespendet. Natürlich gibt es nicht nur Freunde solcher Projekte.
Herr Leser, uns wurde ans Herz gelegt: “Dont feed the troll” , das ist Internetsprache, wir mußten auch erst nachgoogeln, was das bedeutet. Deshalb wird es das letzte Antwortschreiben von Sintiweb auf Ihre Postings sein.
Sintiweb
An Jovani,
mit ihren unqualifizierten aussagen disqualifizieren sie sich nur selbst.wir leben im jahre 2009 und ich denke die zeiten sind vorbei wo man menschen als voll-halb oder nicht zigeuner bezeichnete.
sorry das ist nicht mein niveau.
Anderes Thema
ich befürchte das in den ehemaligen ostblockländern der antiziganismus den antisemitismus abgelöst hat.mit entsetzen verfolge ich mit was für eine brutalität rechtsextreme gegen roma vorgehen. die juden werden verantwortlich gemacht für die weltwirtschaftskrise und die roma als parasitär dargestellt.romani rose fordert nun eine Task Force für Gleichstellung der Sinti und Roma in Europa.
O-Ton Romani Rose :” Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, inwieweit wir aus unserer Geschichte gelernt haben. Ich bedauere sehr, dass nicht mehr Politiker Westeuropas deutlicher protestiert haben, als es darum ging, unsere Minderheit und die Flüchtlinge in Italien zu diskriminieren” “Wichtig ist, dass es nicht bei irgendwelchen Projekten und Vorschlägen bleibt, sondern dass die Europäische Union die Länder in die Pflicht nimmt, und zwar mit Sanktionen”
lordy
Hallo Jim, für fremde Ohren muss das unstimmig klingen, denk bitte an mein Indianerbespiel, (auch wenn es wiedermal schrecklich hinkt) übersetzt heißt dass, man traut Menschen mehr, die noch in der Gemeinschaft leben, als denen, die sich dem “weißen Mann”durch Verbindungen angeschlossen haben. Noch dazu gehörten ja die “weißen” Leute zur “Tätergesellschaft”. Mehr steckt da nicht hinter, ist ja auch logisch, bei näherer Überlegung. Beste Grüße von Katharina
Hallo Lordy,wenn der letze Zentralratvorsitzende der Juden in Deutschland in den Medien ( ZeitungSpiegel usw.) proklamiert,es dürfen nur russische Juden mit Muttererbe einreisen,weil alle anderen Juden,keine Juden sind,hat er sich für dich dann auch disqualifiziert?Nein,das akzeptiert die Welt eingeschlossen du.Weil es nunmal so bei den Juden ist!
Aber wenn ein Zigeuner von seinen Traditionen spricht,schreit alles auf,selbst die eigenen Leute wie du aus Vorteil und die Mehrheitsgesellschaft”Leser” spricht klischeehaft von Messern und kriminalisiert sie genüßlich. So sieht es aus!Carlos
“Halb- und “Vollzigeuner” und eine Schule nur für Deutsche (Sinti): auf eine Vorstellungswelt wie diese bezog die Bitte sich, mal bißchen im Kopf aufzuräumen.
Nicht zu glauben.
Gamlo Jovani,
ich danke Dir fuer Deine mutigen offenen Worte.In vielem hast Du recht,auch was Romani Roses Herkunft betrifft,Aber A) ist das doch eigentlich ganz egal,
denn viele von uns sind Halbgekochte und B) ist er nach unseren SittenTschatscho Sinto,da er immerhin von “Dadeskro-Was” ist.Das Gleiche gilt natuerlich auch fuer Marianne und Petra Rosenberg, deren Vater,der sego Otto Rosenberg immerhin ein gestandener und massgebender Mann war,der sich um die Sinte verdient gemacht hat in seiner Arbeit bei der Sinte Union Berlin.Also was soll´s,wir sitzen doch alle im gleichen Boot. Das ich persoenlich stets fuer die Beibehaltung der Bezeichnung” Zigeuner” das Wort geredet habe,hat viele Gruende,die ich hier nicht breittreten moechte.
Ich respektiere aber die Meinung der Andersdenkenden,auch wenn ich sie nicht teile.Insofern funken wir beide auf einer Wellenlaenge,deshalb sollte wir persoenliche Angriffe gegen einen von uns,(Zentralrat) hier wo soviele Gadsche mitlesen tunlichst vermeiden.Lass wieder von Dir hoeren,Du schreibst sonst ja recht vernuenftig.
Yanko
So gesehen ja, Katharina. Danke.
Liebe Leute von haGalil, nach langer Überlegung haben wir uns entschieden aus dieser Diskussion “auszusteigen”. Eigentlich haben wir auch alles gesagt was es zu sagen gab, zum Thema. Wir wollen uns aber nicht verabschieden ohne Danke zu sagen für Euere Toleranz und die Bereitschaft uns mit Interesse zuzuhören. Manchmal ging es ja heftig zu, aber was ist eine Suppe ohne Salz. Wir laden Euch herzlich auf unsere Seite ein, das eine oder ander Thema mit zu diskutieren oder uns den einen oder anderen Link zuzuschicken oder so ein wunderschönes Gedicht wie das von Jim uns zu senden. Wir würden uns sehr freuen, also seit jederzeit herzlich willkommen bei uns.(trolls ausgeschlossen).
Bei uns geht es auch viel ruhiger zu.
Alles liebe von http://www.sintiweb.de
1. Wer von “Halbzigeunern” spricht, die eigentlich nicht dazugehörten, bezieht sich auf Vorstellungen von “Bluterbe” und “Blutsgemeinschaft” und behauptet und verlangt ein nach außen abzuschließendes ethnisches Kollektiv. Mit irgendeiner “Zigeunertradition” hat das so wenig zu tun wie mit unserer Realität. Er erfindet sich etwas und begibt sich damit in die Tradition völkischen Denkens, dem die Minderheit bekanntlich als “stammechter Zigeuner” oder als “Zigeunermischling” späterhin zum Opfer fiel. Das, was da beschworen wird, das kann man bei Hermann Arnold und dessen Vorgängern nachlesen. Guten Appetit.
2. Das “Klappmesser” bezog sich auf einen sehr konkreten Vorgang (wie mit Sicherheit bekannt) : kein Fantasieprodukt, sondern ein Mittel der Auseinandersetzung, wie Focus genüßlich berichtete. Der Angriff auf Alexander Diepold erinnert leider daran.
3. Was ist eigentlich mit den Jenischen, die sich ja, wenn ich es richtig sehe, oft auch als “Zigeuner” betrachten. Halten sie der Blutuntersuchung stand? Unter den strengen Augen der Sinti-Allianz z. B. Oder eher nicht?
… nach langer Überlegung haben wir uns entschieden aus dieser Diskussion “auszusteigen”.
Kann ich verstehen, alles Gute Leute, bis denne.
PS: Trotz allem, wir Alle müssen zusammenhalten wo immer es geht – es wird kälter und kälter.
Noch was – Erich Mühsam
Was ist der Mensch?
Was ist der Mensch? Ein Magen, zwei Arme,
ein kleines Hirn und ein großer Mund,
und eine Seele dass Gott erbarme!
Was muss der Mensch? Muss schlafen und denken,
muss essen und feilschen und Karren lenken,
muss wuchern mit seinem halben Pfund.
Muss beten und lieben und fluchen und hassen,
muss hoffen und muss sein Glück verpassen
und leiden wie ein geschundner Hund.
@ Jovani
Hallo Jovani. Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung, die mir deinen Standpunkt klarer legt und verständlicher macht. Ein paar Anmerkungen möchte ich dennoch machen, und, sofern sintiweb diese Zeilen noch liest, hoffe ich, dass diese noch an dich weitergeleitet werden können.
Mit “sensibler” umgehen meinte ich, hier im öffentlichen Raum Unterstellungen hinsichtlich meiner Herkunft zu machen, für die du, deinen Aussagen nach, “Zigeunerpost” als Beleg anführst. Sich auf Belege von irgendwelchen Leuten zu stützen, ohne mit mir selbst gesprochen zu haben finde ich eine höchst merkwürdige Form des persönlichen Umgangs. Aber so funktioniert Manipulation, und das bestens. Einer hat was gesagt, ein anderer hat auch was gehört, irgendwann diskutieren fünf oder sechs Leute, die dann plötzlich alle das Gleiche gehört haben, schon hat man eine neue Wahrheit. So funktionieren politische Hetzreden, so kann jede Gerüchteküche kochen, so werden vermeintlich wahrheitsgetreue Überzeugungen verbreitet. Vielleicht bin ich ja ein innerlich verweichlichter Mensch, weil mich solche Angriffe ziemlich verletzen können – und ein Sinto oder “Zigeuner” sich durch eine solche Schwäche nicht bloßstellen sollte. Aber ich möchte dennoch klarstellen, dass ich wohl am besten über meine Identität Bescheid wissen müsste, schließlich weiß ich, von wem ich geboren wurde. Mehr habe ich zu diesem Thema nicht mehr zu sagen und werde ich auch nicht mehr sagen.
Zu deinen Ausführungen hinsichtlich Natascha Winter. Ich selbst habe Natascha Winter vorher nicht gekannt. Es war eher Zufall, dass ich im Internet auf die Organisation “Sintiallianz” gestoßen bin. Ich habe mit Hugo Höllenreiner darüber gesprochen und ihn gefragt, ob er die Organisation kennt. Er konnte mir nicht viel dazu sagen. Ich habe mit N. Winter Kontakt aufgenommen, habe mich zu ihrer Organisation erkundigt. Sie bot mir und Hugo an, nach Berlin zur Mahnmalseröffnung zu kommen, wir wären dann auch ins Parlament eingeladen. Natascha wurde von mir über meine Erlebnisse in der Auschwitz-Gedenkstätte informiert. Was sich in der Begegnung mit der Rose-Fraktion 2008 abspielte, war für mich schockierend und diffamierend. Hugo und ich sind dann auf eigene Kosten nach Berlin gefahren. Hugo wurde von seinen eigenen Verwandten nicht mehr begrüßt, Menschen, mit denen ich in einem freundschaftlichen Kontakt stand, grüßten mich nicht mehr. Ich wusste nicht warum. Dann trugen der Kulturminister und Wowereit seine Reden zur Mahnmalseröffnung vor. Es wäre gut gewesen, wenn dann die Eröffnung beendet gewesen wäre. Da ergriff Rose das Wort und meinte, Deutschland sei dieses Mahnmal schon lange schuldig gewesen. Schließlich ging auch Natascha Winter ans Mikrofon und hielt ene Rede darüber, dass sie stolz sei, Zigeunerin zu sein. Neben mir spuckten Sinti (auch Zeitzeugen) aus, sprachen, sie seien damals wie dreckige Hunde behandelt worden. Allmählich begriff ich, in welches Spannungsverhältnis Hugo und ich geraten waren. Wir gingen dennoch mit zum Parlament, Hugo und ich sind gelaufen, alle hatte sich von uns distanziert. Im Parlament dann wurde es klar: sämtliche Sinti aus der Rose-Delegation waren der Meinung, wir wären nun der Sintiallianz beigetreten. Politische Kontakte konnten wir keine knüpfen, wir wurden insgesamt behandelt wie Aussätzige. Ich habe dann eine Ministerin, die früher im bayerischen Ministerium tätig war gefragt, warum die beiden verstrittenen Verbände nach den Reden der Politiker zu Wort kamen, nachdem doch offensichtlich klar war, dass dadurch der Konflikt bis zum Schluss in der Öffentlichkeit ausgetragen wurde. Ich verstand es nicht, denn man hatte sich nach vielen Jahren aufreibenden Kampf endlich auf ein Ergebnis geeinigt. Die Ministerin sagte mir, dass es ausdrücklich vereinbart war, dass keiner der Verbandsvorsitzenden nach den Schlussreden der Politiker mehr sprechen würde. Das hat Hugo und mir einen ziemlichen Schlag versetzt. Uns ist klar geworden, dass wir von beiden Organisationen instrumentalisiert wurden. Rose wusste, dass wir auf der Einladungsliste von Natascha Winter standen und seine Delegation war bereits im Vorfeld darüber informiert worden. Natascha wiederum trat im Schein von Hugo (ich denke, ich habe hier nicht so eine große Rolle gespielt) auf und nahm nicht im Geringsten darauf Rücksicht, welche Repressionen er damit ausgesetzt war. Hugo und ich standen nach meinem Empfinden in einem ungeheuren Konflikt, weil Hugo sich auf seine Familie gefreut hatte und wegen der vermeintlichen Zugehörigkeit zu Natascha Winter massiv ausgegrenzt wurde.
Mir ging dieses Trauerspiel ziemlich nach. Irgendwie fühlte ich mich dafür verantwortlich, Hugo in diese fatale Situation gebracht zu haben. Und was Hugo und mich anging, so fühlten wir uns beide benützt, denn wir haben die bloße Eintragung in die Einladungsliste nicht gleichgesetzt mit einer Mitgliedschaft in der Sintiallianz gesehen.
Nun, ich hoffe, du kannst verstehen, dass wir uns unter den gegebenen Umständen erst einmal grundsätzlich distanzierten, sowohl von der Sintiallianz als auch vom Zentralrat, den wir zumindest, wie auch Natascha Winter schriftlich aufklärten, dass wir nicht der Sintiallianz angehören. Mein persönliches Gefühl war aber auch, dass in dem Streit zwischen Vorsitzenden der Sintiallianz und des Zentralrats soviel emotionaler Zündstoff liegt, dass jeder, der sich diesem Spannungsfeld auch nur annähert, mit zermahlen wird. Wieviele Energien und Kräfte allein durch die Verbandsstreitigkeiten verschwendet wurden – ich mag gar nicht daran denken. Wieviel Kraft gleichzeitig vorhanden wäre, wenn sich die Verbände einig wären – na ja, wohl eine große Utopie. Ich denke, Hugo und mir ist noch etwas Weiteres klargeworden: wir haben uns die Frage gestellt, wie es plitisch dazukommen konnte, dass zwei in sich so verstrittene Verbände offenbar mit gleichen oder zumindest ähnlichen Funktionen und politischer Macht ausgestattet wurden. Ich wage die Hypothese, dass die Politiker genau wussten, was sie taten oder zuließen. Solange keine Einigkeit erzielt ist, kann die politische Einflussnahme beider Verbände nach Belieben geschwächt oder gestärkt werden, die Verbände liefern sozusagen die Steuerungsmöglichkeit für die Politiker. Daher mein utopischer Wunsch, einer geschlossenen nach außen hin unangreifbaren Lobby zu schaffen, um sich effektiv für die eigenen REchte stark machen zu können oder auch gegen Ungleichbehandlung wirksam zu wehren. Es steht mir nicht zu, zu richten oder die wünschenswerte Effizienz der Verbände zu be- bzw. zu ver-urteilen. Dazu kenne ich die Menschen zu wenig. Ich weiß auch viel zu wenig über die Vergangenheit von Natascha Winter, als dass ich mir ein Urteil erlauben könnte. Ich habe über sie niemals schlecht gesprochen. Sie hat mir auch nichts getan. Was sollte ich dann gegen sie haben? Sie vertritt ihre Meinung mit gleicher Vehemenz wie Romani Rose. Nur: ich möchte nicht dazwischen stehen. Was ich gesehen habe ist eine immense Kraft auf beiden Seiten, die leider nicht genützt werden kann. Es gibt noch soviele andere und wichtige Probleme, die unsere Volksgruppe bewältigen muss, dass ich lieber dort ansetze, als mich über Begrifflichkeiten zu streiten.
Ich sehe mich nicht als Retter oder als Beschützer von Romani Rose, erst Recht möchte ich nicht als jemand gesehen werden, der sich durch “Lobreden” bei Rose einschmeicheln will, um dann vielleicht irgendwelche finanziellen Vorteile zu erlangen. Mir scheint nur, dass die Vereine und Verbände kaum noch voneinander wissen, was sie inhaltlich tun, es braucht vielmehr Austausch, vielmehr Ideenvielfalt, vielmehr Kreativität – aber jeder muss seine eigene Suppe kochen. Ich selbst stehe mit beiden Beinen im Berufsleben, ich bin nicht auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Was ich für den Verein von Hugo mache, ist ehrenamtlich. Ich tue es gerne, für Hugo, für unsere Volksgruppe, für die Wahrung von Menschenrechten. Ich bin durch und durch Idealist, was bei meinem Lebenshintergrund auch nicht verwundern mag. Ich denke, Jovani, nachdem du soviele “Insiderinformationen” hast, wird es ein Leichtes sein, mich mal anzurufen. Oder aber du stützt dich weiterhin auf deine Informanden. Letztlich kannst du es selbst entscheiden.
@LallaruTschawu
Hallo. Hugo war von November 2007 bis März 2008 schwer krank. Er hat sich zwischenzeitlich erholt, ist national und international als Zeitzeuge tätig und sorgt sich wieder in gewohnter Weise um Menschen, die in Not sind. Ich habe die Grüße gerne weitervermittelt, allerdings kann Hugo mit dem Nickname leider nichts anfangen. Dennoch bedankt er sich für die Grüße.
Dann wünsche ich allen eine gute Nacht.
Alexander
Sehr geehrter Herr Diepold, noch eine Anmerkung zu Ihrer Herkunft. Ich wiederhole mich zwar ungern, dennoch ist es in Zigeunerkreisen eine bekannte Tatsache das Sie kein Zigeuner sind auch wenn Sie diese Erkenntnisse verächtlich als „Zigeunerpost“ bezeichnen.
Es verwundert mich sehr, dass Sie es als Zufall bezeichnen auf die Sinti Allianz Deutschland gestoßen zu sein obwohl zwischen Herrn Höllenreiner und Frau Winter schon seit Jahren sporadisch Telefonkontakt bestand. Nicht die Sinti Allianz Deutschland hat den Kontakt gesucht, sondern Herr Höllenreiner hat den Kontakt zu Frau Winter als Vorsitzende der Sinti Allianz Deutschland aufgenommen.
Ihre Ausführungen, Sie und Herr Höllenreiner seien von beiden Organisationen instrumentalisiert worden, kann ich nicht nachvollziehen. Welcher Nutzen sollte für die Sinti Allianz Deutschland darin bestehen mit Ihnen gesehen zu werden? Tatsache ist doch, beide Organisationen waren an der Baueröffnung und dem anschließenden Empfang von Kulturstaatsminister Bernd Neumann offiziell eingeladen worden und es war reine Gefälligkeit von der Sinti Allianz, dass Sie und Herr Höllenreiner durch die Sinti Allianz Deutschland diesem Empfang beiwohnen durften. Es drängt sich hier doch der Verdacht auf, dass Sie die Sinti Allianz Deutschland für Ihre Zwecke instrumentalisiert haben.
Zu Ihrem Hinweis „Rose wusste dass wir auf der Einladungsliste von Natascha Winter standen……..“ verstehe ich diese Aussage nicht. Es ist allgemein bekannt, dass eingeladene Organisationen den Ministerien oder wie in diesem Fall dem Bundeskanzleramt vorab Teilnehmerlisten einreichen müssen, die keiner Geheimhaltung unterliegen.
Ihre Ausführungen werden immer abenteuerlicher und mit Verlaub auch etwas unverschämt in dem Sie behaupten „ Natascha wiederum trat im Schein von Hugo (ich denke, ich habe hier nicht so eine große Rolle gespielt) auf und nahm nicht im Geringsten darauf Rücksicht, welche Repressionen er damit ausgesetzt war“. Es war doch schließlich Frau Winter, die Ehrengast von Herrn Neumann, Herrn Wowereit und anderen Politikern war und die als Vorsitzende der Sinti Allianz Deutschland einen gewissen Status und Bekanntheitsgrad hat.
Weshalb sollte außerdem Frau Winter in ihrem Redebeitrag Rücksicht auf Herrn Höllenreiner nehmen? Wenn Ihnen bekannt war, dass Sie aufgrund des Kontaktes zur Sinti Allianz Deutschland Repressionen von Seiten des Zentralrats befürchten mussten, stellt sich für mich die Frage, weshalb Sie dann mit der Vertreterin der Sinti Allianz Deutschland an der Veranstaltung teil genommen haben? Sollten ihre Ausführungen den Tatsachen entsprechen, würde es bedeuten, dass jeder, der der Sinti Allianz angehört oder mit ihr sympathisiert damit zu rechnen hat, Repressionen durch Angehörige des Zentralrates, welcher Art auch immer, ausgesetzt zu sein.
Sehr geehrter Herr Diepold, als Angehöriger einer der Landesverbände der Sinti Allianz Deutschland wäre es für mich in der Tat kein Problem, mit Ihnen telefonisch in Verbindung zu treten. Ich muss Ihnen jedoch offen gestehen, dass ich nach Ihren rufschädigenden Ausführungen zur Sinti Allianz Deutschland und ihrer Vorsitzenden nicht im geringsten daran interessiert bin.
Jovani
Sehr gehrte Damen und Herren von haGalil, ich möchte mich bei Ihnen bedanken dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, an dieser Diskussion teil zu nehmen. Ich bedaure das diese Diskussion sich verselbständigt hat und das ursprüngliche Thema zu kurz gekommen ist. Die Angriffe gegen Sie, Herr Pfeifer, bedaure ich zu tiefst. Ich bin mir sicher, dass Sie mit der Verwendung des Begriffs Zigeuner nicht die Absicht verfolgten, diesen Begriff als Instrument zu benutzten um Menschen zu beleidigen oder zu stigmatisieren. Für Ihre Haltung zum Begriff Zigeuner und für Ihre Standhaftigkeit mit der Sie trotz Angriffen Ihre Überzeugung vertraten, möchte ich Ihnen danken. Dies ist heute leider nicht selbst verständlich. Viel zu oft lassen sich Publizisten, Politiker und andere in der Öffentlichkeit Stehende von Vereinen einschüchtern und trauen sich dann nicht mehr, den wertfreien Begriff Zigeuner zu benutzen, aus Angst, sie könnten als Rassisten dargestellt werden.
Nach unseren Erfahrungen benutzen die Zigeuner diesen Begriff außerhalb ihrer Gemeinschaft selber.
Leider erlebe ich immer wieder, dass den Zigeunern ihr Selbstbestimmungs- und Entscheidungsrecht von Vereinsfunktionären abgesprochen wird, nicht nur was ihre Eigenbezeichnung Außenstehenden gegen über betrifft.
Diese Vereinensfunktionäre sind überwiegend keine Zigeuner oder nur Halbzigeuner, die nach der Rechtsordnung der Sinti nur in einem streng begrenzten Maße tätig sein können. Es ist Ihnen beispielsweise nicht erlaubt, sich auf kulturellen oder rechtlichen Gebieten der Sinti zu betätigen.
Hier zu ist zu erwähnen, dass die Sinti innerhalb ihrer Gemeinschaft eine eigene kulturelle Rechtsordnung und Gerichtsbarkeit neben der ortsüblichen haben. Sie beinhaltet u. a. ein zum Teil unveränderliches Grundgesetz, welches bereits Jahrtausende alt ist. Aus diesem geht u. a. hervor, das nur die Sinti sind, deren beide Elternteile ebenfalls Sinti sind bzw. waren. Und nur diese haben nach der Sinti Kultur das Recht, in vollem Umfang für Sinti tätig zu sein.
Aus diesem Grunde habe ich von Halbzigeuner geschrieben, weshalb ich hier in einigen Postings
unterschwellig mit Nazis in Zusammenhang gebracht wurde. Ist es schon wieder so weit, dass man die Wahrheit nicht mehr sagen darf, weil es bestimmten Leuten nicht in den Kram passt?
Einige hetzerische Postings hier, die mich in die Rechte Ecke stellen wollen, erinnern meiner Meinung nach an den Stil des Stürmer von Julius Streicher in der Nazizeit. So wurden seinerzeit neben den Juden auch Andersdenkende, die sich nicht dem Regime unterwerfen wollten, verhetzt. Ich werde mich von solchen Entgleisungen nicht davon abbringen lassen, die Wahrheit zu sagen.
Wenn jemand Halbzigeuner als Beleidigung empfindet, ist das sein Problem. Es ist ein gravierender Unterschied ob sich jemand beleidigt fühlt oder ob jemand tatsächlich beleidigt wird. Ich benutze die Bezeichnung Halbzigeuner nicht um jemanden zu beleidigen, sondern um eine Tatsache zu beschreiben und die Öffentlichkeit aufzuklären.
Menschen die nicht zu uns Zigeunern gehören, haben nicht das Recht über unsere Köpfe hinweg zu bestimmen, wie die Zigeuner zu bezeichnen sind. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man über die Dreistigkeit nur lachen, das Leute die nicht einmal Zigeuner sind sich erlauben, uns Zigeuner zu maßregeln oder uns vorschreiben zu wollen, wie wir uns zu nennen haben.
Sinti und Roma kann niemals ein Ersatz für die wertfreie Bezeichnung Zigeuner sein, weil nicht alle Zigeuner Sinti und Roma sind. Sie sind auch kein gemeinsames Volk.
Nicht die Bezeichnung Zigeuner ist beleidigend für Sinti sondern die Bezeichnung Roma, weil wir keine Roma sind. Auf die kulturellen und rechtlichen Hürden der Sinti, die dem im Wege stehen würden, möchte ich nicht eingehen.
Wir leben in einem freien Land. Es steht jedem frei sich Roma zu nennen und damit der Kultur der Sinti den Rücken zu kehren. Es hat aber niemand das Recht, uns Sinti den Begriff Roma aufzuzwingen oder Außenstehenden vorzuschreiben, nicht mehr die Begrifflichkeit Zigeuner wertfrei zu verwenden wenn es notwendig ist.
Alle Argumente die hier gegen die Verwendung des Begriffs Zigeuner angeführt wurden sind meiner Meinung nach nicht überzeugend. Die Aussage dass Zigeuner eine Fremdbezeichnung sei, ist falsch. Alte Croniken belegen, das Zigeuner sich sehr wohl selbst als solche bezeichnet haben. Abgesehen hiervon wäre Roma für Sinti auch eine Fremdbezeichnung. Sinti und Roma ist auch für andere Zigeuner eine Fremdbezeichnung, die weder Sinti noch Roma sind.
Auch das Argument Zigeuner sei eine abwertende Bezeichnung ist nicht haltbar, wie die Geschichte zeigt. Es gibt sicher ebenso viele positive wie negative Verwendungen dieses Begriffes. Zahllose Komponisten, Schriftsteller, Maler und Künstler haben Zigeunern unter dieser Bezeichnung zu hohem Ansehen verholfen, bis hin zu Königen und Fürsten, die gerne die Gesellschaft von uns Zigeunern suchten.
Nicht nur ich meine, dass es keinen Grund gibt unseren Namen zu ändern, weil Rassisten ihn diffamiert haben. Die Annahme, mit einer Namensänderung könnten die Zigeuner Vorurteilen und Rassismus entgehen, ist aus meiner Sicht ein Trugschluss. Hier möchte ich Natascha Winter die Vorsitzende unseres Dachverbandes zitieren, die bei der Eröffnung des Baubeginns für das Mahnmal für die von den Nazis verfolgten Zigeuner in Berlin in ihrer Rede sagte :“ ….Wer negativ Zigeuner sagt, wird nicht positiv Sinti und ‘Roma oder Roma sagen. Also muss in den Köpfen der Menschen etwas verändert werden und nicht der Name Zigeuner….“
Sie geehrter Herr Pfeifer, haben unsere Meinung mit Ihrem Beispiel der ungarischen Juden bestätigt, Zitat: … Die ungarischen Juden dachten lange Zeit, das Wort “zsidó” sei beleidigend und nannten sich “izraelita”. Als dann die ungarische Regierung im Frühjahr 1944 Hunderttausende nach Auschwitz deportierte, mussten sie – tragischerweise – zur Kenntnis nehmen, dass die Namensänderung nicht geholfen hat…
Auch ich möchte mich jetzt verabschieden, weil alles gesagt ist.
Ich bedaure, dass diese Diskussion stellenweise unsachlich geführt wurde, bin aber der Überzeugung, dass sie nicht umsonst geführt wurde. Zeigte sie doch, dass es entgegen landläufiger Meinung auch bei den Zigeunern untersichtliche Positionen gibt, nicht nur was die Begrifflichkeit Zigeuner betrifft.
Eine kontrovers geführte Diskussion ist mir immer noch lieber als eine einmütige teilnahmslose Gleichgültigkeit.
Meinen Dank auch an alle Teilnehmer dieser Diskussion.
Gruß
Jovani
Hallo Herr Diepold,
danke das sie meine Grüße an Hugo weitergeleitet haben.Freut mich das es ihm nun wieder besser geht,und kann mir vorstellen das Er mit meinem Nick nicht viel anfangen konnte.Wen es ihre Zeit erlaubt, schreiben sie mich doch bitte unter meiner E-Mail lallarutschawu@yahoo.de an .Ich werde ihnen/Hugo dann mitteilen wer ich bin,und aus welcher Familie ich stamme.
Viele Grüße…Lallaru Tschawu
@Jovani
Würden Sie meine Ausführungen genau lesen, hätte Sie vermutlich nicht die letzte Antwort so geschrieben, wie Sie sie hier verbreitet haben. Ich denke aber, dass wir uns hier im Kreis drehen und es schlichtweg keinen Sinn macht, weiter zu diskutieren. Ihre Haltung und Ihre Loyalität zur Sinti-Allianz haben Sie deutlich gemacht. Das ist für mich soweit auch in Ordnung, denn ich habe weder etwas gegen die Organisation noch etwas gegen die Vorsitzende. Es war eine kritische Reflexion eines heftigen Erlebnisses, in das wir ziemlich blind hineingeraten sind. Welche Beziehung Herr Höllenreiner früher zu Natascha Winter unterhalten hat, weiß ich nicht. Und die Situation, wie wir sie in Berlin erlebten war für uns keinesfalls erwartet, sondern insbesondere für Hugo Höllenreiner ein echtes Trauma. Die Aufarbeitung der Gesamtsituation hat uns erst im Nachinein deutlich gemacht, was offensichtlich passiert war. Wie gesagt, darauf waren wir nicht vorbereitet. Sie haben erneut Ihre Sicht der Dinge dargelegt und begreifen diese als Ihre und einzige Wahrheit, wir sehen es eben anders. Was solls. Wieder denke ich, wieviel Energie und Zeitressourcen wir allein mit solchen Auseinandersetzungen verschwenden, die vielleicht viel sinnvoller eingesetzt werden könnten. Aber darüber zu sprechen über die vielen Einzelheiten, die in meinen früheren Ausführungen angesprochen waren, wäre wohl gewinnbringender gewesen, als hier Angriffe zu starten, die mich ständig zur Richtigstellung gezwungen haben. Rufschädigung, na ja, das habe ich hier durch Sie genügend erlebt. Dennoch bin ich sachlich geblieben und habe mich bemüht, die Sachverhalte so darzulegen, wie wir sie tatsächlich erlebt haben. Wie gesagt, wir hätten die Zeit sicherlich auch gewinnbringender nützen können.
Ich verabschiede mich dann auch an dieser Stelle und bedanke mich bei allen, die meine Teilnahme zugelassen und sich sachlich, fair und neutral verhalten haben.
Alexander
Leute – es reicht! Danke!
Baro Dewel Debleski Dei, sagt mal schämt ihr euch nicht?
Schämen? Was bist du für einer?
Wir wünschen Allen einen guten Jahreswechsel, Frieden für uns alle und vergesst das Feiern nicht…
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