Zeitgleich zur Amtseinführung Mahmud Ahmadinedschads als Präsident des Irans demonstrierten einige hundert Sympathisantinnen und Sympathisanten der iranischen Protestbewegung auf Berlins Straßen. “Ja zu Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit” lautete das Motto der Manifestation, die vom “Network of Young Iranians in Berlin” organisiert wurde…
Von Horst Mühle
Der Protest richtete sich gegen den Wahlbetrug und die Gewalt, mit der das Mullah-Regime allen Widerstand im Iran niedergeschlagen hatte. Nach inoffiziellen Informationen sollen dabei mehr als 75 Menschen ums Leben gekommen sein.
Während des Aufzuges wurden Parolen gegen Ahmadinedschad und für Freiheit gerufen.
Auf der Abschlusskundgebung am Breitscheidplatz ermahnte Cem Özdemir, Vorsitzender der Bündnisgrünen, der Westen dürfe angesichts der Ereignisse im Iran nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Hajo Funke, Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, forderte in seiner Rede den UN-Sicherheitsrat auf, die Menschenrechtsverletzungen im Iran in einer Dringlichkeitssitzung zu ächten.
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