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	<title>Kommentare zu: G-ttes vergessene Kinder?</title>
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	<description>Nachrichten zu Israel und Judentum</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 16:55:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Talita</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/12/holocaust-waisen/comment-page-1/#comment-9112</link>
		<dc:creator>Talita</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:37:32 +0000</pubDate>
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		<description>Polnischen Eltern, die ein jüdisches Waisenbaby aufahmen, baten den damals jungen Papst Johannes Paul den Zweiten, dieses Kind doch bitte katholisch zu taufen.
Der junge Priester lehnte dies sofort und entschieden ab! Er erklärte den neuen Eltern des kleinen Kindes, daß sie dieses im Sinne ihrer Eltern jüdisch erziehen müssen bzw. es am jüdischen Leben teilhaben lassen sollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Polnischen Eltern, die ein jüdisches Waisenbaby aufahmen, baten den damals jungen Papst Johannes Paul den Zweiten, dieses Kind doch bitte katholisch zu taufen.<br />
Der junge Priester lehnte dies sofort und entschieden ab! Er erklärte den neuen Eltern des kleinen Kindes, daß sie dieses im Sinne ihrer Eltern jüdisch erziehen müssen bzw. es am jüdischen Leben teilhaben lassen sollen.</p>
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		<title>Von: Carsten Kruse</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/12/holocaust-waisen/comment-page-1/#comment-5565</link>
		<dc:creator>Carsten Kruse</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 12:38:51 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist immer wieder bitter, aber leider nicht mehr wirklich überraschend, wenn man liest, wie hart und herzlos - also machtversessen - die INSTITUTION Kirche sein kann. Die Grundgedanken des Christentums sind sicher großartig, aber wie bei so vielen großartigen Gedanken ist es immer wieder das Gebäude (oder eben Korsett) in das sie gesteckt werden, das die gute Absicht oft genug um der Disziplin, Machterhaltung, Machtvermehrung etc pp willen ins Gegenteil verkehrt. Tröstend ist zumindest, dass es auch Beispiele für gläubige Katholiken gibt, die sich dem widersetz(t)en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder bitter, aber leider nicht mehr wirklich überraschend, wenn man liest, wie hart und herzlos &#8211; also machtversessen &#8211; die INSTITUTION Kirche sein kann. Die Grundgedanken des Christentums sind sicher großartig, aber wie bei so vielen großartigen Gedanken ist es immer wieder das Gebäude (oder eben Korsett) in das sie gesteckt werden, das die gute Absicht oft genug um der Disziplin, Machterhaltung, Machtvermehrung etc pp willen ins Gegenteil verkehrt. Tröstend ist zumindest, dass es auch Beispiele für gläubige Katholiken gibt, die sich dem widersetz(t)en.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karlheinz</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/12/holocaust-waisen/comment-page-1/#comment-4937</link>
		<dc:creator>Karlheinz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:25:23 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;&lt;em&gt;Besonders bitter – egal wo und wie oft man dieses Thema anspricht,  man erweckt damit kaum Emotionen oder gar Mitgefühl  – es interessiert schlicht niemanden! Die Leute können damit einfach nichts anfangen!&lt;/em&gt;&quot;
 
Was will man anderes erwarten von einer Gesellschaft der Konsum, Selbstverwirklichung, Spaß an jeder Art von Ablenkung, Status, &#039;Schönheit&#039;, Egoismus, und natürlich die Absicherung ihres Alters zum Lebensinhalt geworden sind.
 
Außer bei einigen wenigen Engagierten  (haGalil bietet diesen erfreulicherweise dazu die Gelegenheit) kann man keinen größeren Umschwung des Denkens und Fühlens erwarten oder bewirken, es sei denn eine Initiative würde gestartet von jemandem der eine gewisse Autorität, ein überdurchschnittliches Ansehen oder große Bekanntheit genießt.
 
Nur, auf so eine Persönlichkeit zu warten, wäre müßig. Ergo bleibt nichts anderes übrig, als selbst diese Initiative zu ergreifen und so wie Sie, lieber Jim, kluge Gedanken nicht nur für sich zu behalten, sondern zu veröffentlichen.
 
Besten Dank für oben geäußerte Anregungen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>Besonders bitter – egal wo und wie oft man dieses Thema anspricht,  man erweckt damit kaum Emotionen oder gar Mitgefühl  – es interessiert schlicht niemanden! Die Leute können damit einfach nichts anfangen!</em>&#8221;<br />
 <br />
Was will man anderes erwarten von einer Gesellschaft der Konsum, Selbstverwirklichung, Spaß an jeder Art von Ablenkung, Status, &#8216;Schönheit&#8217;, Egoismus, und natürlich die Absicherung ihres Alters zum Lebensinhalt geworden sind.<br />
 <br />
Außer bei einigen wenigen Engagierten  (haGalil bietet diesen erfreulicherweise dazu die Gelegenheit) kann man keinen größeren Umschwung des Denkens und Fühlens erwarten oder bewirken, es sei denn eine Initiative würde gestartet von jemandem der eine gewisse Autorität, ein überdurchschnittliches Ansehen oder große Bekanntheit genießt.<br />
 <br />
Nur, auf so eine Persönlichkeit zu warten, wäre müßig. Ergo bleibt nichts anderes übrig, als selbst diese Initiative zu ergreifen und so wie Sie, lieber Jim, kluge Gedanken nicht nur für sich zu behalten, sondern zu veröffentlichen.<br />
 <br />
Besten Dank für oben geäußerte Anregungen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jim</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/12/holocaust-waisen/comment-page-1/#comment-4933</link>
		<dc:creator>jim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 23:42:18 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist, angesichts der dahinter stehenden Dramatik  furchtbar, es ist zum Verzweifeln.
 Es gab damals das kirchliche Schlagwort: &quot;Seelenrettung&quot;.  Andere wieder sprechen von Kinder-, bzw. Seelenraub.
 
Paul Spiegel bezeichnete als Glück, so auch im Vorwort zu &quot;Stille Rebellen&quot;, in Belgien auf der Flucht als Fünfjähriger auf einen Priester gestoßen zu sein, der es ablehnte ihn zu taufen, diese entsetzliche Notlage auszunützen um Kinder zu missionieren.
 
Gesetzt den Fall, die oftmals geschätzte Zahl von 2500 auf solche Weise geraubter Kinder stimmt, so sind hier 2500 jüdische Kinder getauft, in christlichem Sinne erzogen worden und leben bis zum heutigen Tage mit christlichem Bewusstsein.
 
Bei dem Versuch, die aktuell tatsächliche Anzahl Betroffener zu schätzen, bekam ich von einem Freund die folgende Hilfestellung:
 
&quot;Es gibt zwei recht zuverlässige Anhaltspunkte:
 1) Schindles Liste
 Es haben ca 1100 Menschen durch Schindler überlebt.
 Heute leben ca 7000 derer Nachkommen.
 2) Bielski Partisanen
 1230 Männer Frauen und Kinder der jüdischen Partisenengruppe überlebten bis zum Kriegsende. Heute gibt es ca 10.000 Nachkommen.&quot;
 
Sämtliche Päpste, von Pius XII bis zu Benedikt waren mit dieser Thematik unmittelbar und permanent konfrontiert.
 
Besonders bitter - egal wo und wie oft man dieses Thema anspricht,  man erweckt damit kaum Emotionen oder gar Mitgefühl  - es interessiert schlicht niemanden! Die Leute können damit einfach nichts anfangen!
 
Ein anderes Beispiel in diesem Zusammenhang, Irena Sendler! Dieser Frau gelang es, 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto zu retten, indem diese mit gefälschter Identität bei christlichen Familien und Institutionen untergebracht wurden. Die Liste mit den wahren Namen hielt sie versteckt, widerstand der Folter und Todesdrohungen, und alle diese Kinder erhielten nach dem Krieg ihre Namen wieder zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist, angesichts der dahinter stehenden Dramatik  furchtbar, es ist zum Verzweifeln.<br />
 Es gab damals das kirchliche Schlagwort: &#8220;Seelenrettung&#8221;.  Andere wieder sprechen von Kinder-, bzw. Seelenraub.<br />
 <br />
Paul Spiegel bezeichnete als Glück, so auch im Vorwort zu &#8220;Stille Rebellen&#8221;, in Belgien auf der Flucht als Fünfjähriger auf einen Priester gestoßen zu sein, der es ablehnte ihn zu taufen, diese entsetzliche Notlage auszunützen um Kinder zu missionieren.<br />
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Gesetzt den Fall, die oftmals geschätzte Zahl von 2500 auf solche Weise geraubter Kinder stimmt, so sind hier 2500 jüdische Kinder getauft, in christlichem Sinne erzogen worden und leben bis zum heutigen Tage mit christlichem Bewusstsein.<br />
 <br />
Bei dem Versuch, die aktuell tatsächliche Anzahl Betroffener zu schätzen, bekam ich von einem Freund die folgende Hilfestellung:<br />
 <br />
&#8220;Es gibt zwei recht zuverlässige Anhaltspunkte:<br />
 1) Schindles Liste<br />
 Es haben ca 1100 Menschen durch Schindler überlebt.<br />
 Heute leben ca 7000 derer Nachkommen.<br />
 2) Bielski Partisanen<br />
 1230 Männer Frauen und Kinder der jüdischen Partisenengruppe überlebten bis zum Kriegsende. Heute gibt es ca 10.000 Nachkommen.&#8221;<br />
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Sämtliche Päpste, von Pius XII bis zu Benedikt waren mit dieser Thematik unmittelbar und permanent konfrontiert.<br />
 <br />
Besonders bitter &#8211; egal wo und wie oft man dieses Thema anspricht,  man erweckt damit kaum Emotionen oder gar Mitgefühl  &#8211; es interessiert schlicht niemanden! Die Leute können damit einfach nichts anfangen!<br />
 <br />
Ein anderes Beispiel in diesem Zusammenhang, Irena Sendler! Dieser Frau gelang es, 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto zu retten, indem diese mit gefälschter Identität bei christlichen Familien und Institutionen untergebracht wurden. Die Liste mit den wahren Namen hielt sie versteckt, widerstand der Folter und Todesdrohungen, und alle diese Kinder erhielten nach dem Krieg ihre Namen wieder zurück.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gladys Waterboer</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/12/holocaust-waisen/comment-page-1/#comment-4924</link>
		<dc:creator>Gladys Waterboer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 17:38:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=4432#comment-4924</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Dror-Liron,
ich bin sehr beeindruckt von Ihren Artikel.
Es gibt immer noch Menschen, wie meine Freundin Diana Wang, die seit Jahren verzweifelt ihren verschollenen Bruder Zenus sucht.
http://www.dianawang.net/blog/looking-for-my-brother/
Mit bestem Dank und freundlichem Gruss
Gladys Waterboer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dror-Liron,<br />
ich bin sehr beeindruckt von Ihren Artikel.<br />
Es gibt immer noch Menschen, wie meine Freundin Diana Wang, die seit Jahren verzweifelt ihren verschollenen Bruder Zenus sucht.<br />
<a href="http://www.dianawang.net/blog/looking-for-my-brother/" rel="nofollow">http://www.dianawang.net/blog/looking-for-my-brother/</a><br />
Mit bestem Dank und freundlichem Gruss<br />
Gladys Waterboer</p>
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	<item>
		<title>Von: Eleonore Kattwinkel</title>
		<link>http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/12/holocaust-waisen/comment-page-1/#comment-4755</link>
		<dc:creator>Eleonore Kattwinkel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 13:07:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hagalil.com/archiv/?p=4432#comment-4755</guid>
		<description>Liebe Frau Dror-Liron,
der Inhalt Ihres Artikels bewegt mich sehr. Ich hatte vor Jahren schon einmal von dieser Problematik gehört, aber nicht so viele Details wie von Ihnen hier erfahren. Wenn ich mir die bisherige Haltung des gegenwärtigen Papstes ansehe - z. B.gegenüber der offen antijudaistischen Pius-Bruderschaft - so habe ich wenig Hoffnung, dass der Vatikan seine Haltung in dieser Frage ändern und den Betroffenen eine Rückkehr zu ihren Wurzeln ermöglichen wird.
Ist es Ihnen Recht, wenn ich Ihren Artikel in meinem Blog wiedergebe?
Mit besten Grüßen und guten Wünschen
Eleonore Kattwinkel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Dror-Liron,<br />
der Inhalt Ihres Artikels bewegt mich sehr. Ich hatte vor Jahren schon einmal von dieser Problematik gehört, aber nicht so viele Details wie von Ihnen hier erfahren. Wenn ich mir die bisherige Haltung des gegenwärtigen Papstes ansehe &#8211; z. B.gegenüber der offen antijudaistischen Pius-Bruderschaft &#8211; so habe ich wenig Hoffnung, dass der Vatikan seine Haltung in dieser Frage ändern und den Betroffenen eine Rückkehr zu ihren Wurzeln ermöglichen wird.<br />
Ist es Ihnen Recht, wenn ich Ihren Artikel in meinem Blog wiedergebe?<br />
Mit besten Grüßen und guten Wünschen<br />
Eleonore Kattwinkel</p>
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