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Zur gegenwärtigen Situation:
Weltweite Christenverfolgung durch den Islam
Von Michael
Mannheimer
Zusammenfassung des Vortrags gleichen Titels von Michael
Mannheimer am Collegium Orientale (Eichstätt) am 18. Mai 2007
"Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen
und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt…Alle
nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden
müssen." Dies ist nicht etwa ein Zitat eines durchgeknallten Muslims aus dem
finsteren Mittelalter. Kein Geringerer als Ayatollah Khomeini, höchster
schiitischer Geistlicher und in der Hierarchie der Schiiten somit
gleichzusetzen mit der Rolle des Papstes im Christentum, qualifizierte mit
eben diesen Worten auf zahlreichen seiner öffentlichen und weniger
öffentlichen Veranstaltungen pauschal alle Christen, Juden und sonstige
"Ungläubige" der Welt ab.
In den 80er Jahren fanden seine Worte kaum international
Beachtung. Heute jedoch, im Jahr 6 nach den verheerenden Anschlägen in New
York, in einer Zeit eines global gewordenen islamischen Terrorismus, wird
zunehmend klar, dass sie der verbale Auftakt einer weltweiten Kampfansage
seitens radikaler Muslime gegen den Rest der Welt waren: Wie selten zuvor in
seiner Geschichte zeigt sich der Islam in seiner fundamentalsten und
archaischsten Form. Global – sowohl in islamischen wie auch in
nicht-islamischen Ländern - kämpfen fanatische muslimische "Gotteskrieger"
für den Siegeszug des Islam und für die unmittelbare und am Wort klebende
Umsetzung der Suren des Koran.
Bei den Suren handelt es sich um sog. "Verbalinspirationen" -
also um wortwörtliche Einflüsterungen Allahs, des "einzigen und wahren
Gottes". Für die strenggläubigen saudischen Wahabbiten spricht Allah die
Sprache des Koran, arabisch also. Folgerichtig muss Allah Araber und die
arabische Nation das auserwählte Volk Gottes sein.
Jede Kritik an auch nur einem Wort des Koran, und mag es noch
so unbedeutend erscheinen, wird noch heute als Gotteslästerung in den
meisten muslimischen Staaten bestraft, in Saudi-Arabien etwa gar mit der
Todesstrafe. Im Prinzip darf der Koran auch heute nicht in andere Sprachen
übersetzt werden, da eine solche Übersetzung allein schon die arabische
Sprache Allahs verfälsche und eine Interpretation des arabischen
Ursprungstextes beinhalte. Weltweit mussten und müssen die Koranschüler den
Koran daher in seiner Ursprungssprache lerne. Meist verstehen sie davon
nicht mehr als eine phonetische Lautfolge einer fremden Sprache. Die
Übersetzung und Interpretation der koranischen Inhalte war jahrhundertelang
ausschließlich Korangelehrten vorbehalten. Die Gläubigen hatten kritiklos
das zu glauben, was ihnen vorgetragen wurde. Die interpretatorische und
theologische Machtstellung der Imame und Ajatollahs war und ist bis zum
heutigen Tage unumstritten.
Eine Adaption der Inhalte des Koran an die sich verändernden
Zeiten hat es nie gegeben. Und genau hier liegt das Problem:
Denn an mehr als 200 (!) Stellen ruft der Koran zur
Verfolgung, ja zum Mord an "Ungläubigen" auf. Das ist einzigartig innerhalb
der Weltreligionen und ohne Frage eine der Hauptursachen für den weltweiten
islamistischen Terrorismus. Gewiss, es gibt auch Verse aus der mekkanischen
Ära Mohammeds, in welcher er versucht hat, mit relativ friedlichen Mitteln
die schon lange vor der Entstehung des Islam im Vorderen Orient lebenden
Juden und Christen für seine neue Religion einzunehmen. Doch nach seiner
Vertreibung nach Medina durch eben jene Christen und Juden (622) änderte
Mohammed radikal seine Strategie gegenüber den "Ungläubigen", wie der
muslimische Sammelbegriff gegenüber allen Nicht-Muslimen bis auf den
heutigen Tag lautet. Wer nicht zum Islam übertrat, wurde verfolgt, getötet
oder versklavt. Ein besonders brutales Vorgehen zeigte Mohammed dabei im
Jahre 627 n.Chr. gegenüber dem jüdischen Stamm der Quraiza (Banu Kureiza):
in seinem Bestreben, Medina "judenrein" zu machen, ließ er siebenhundert
Männer dieses jüdischen Stammes (andere Quellen berichten von über tausend
Männern) enthaupten und deren Frauen und Kinder versklaven. Es wird
berichtet, dass Mohammed bei diesem Massaker selbst aktiv teilgenommen haben
soll.
Die Juden- und Christenverfolgung durch den Islam hat eine
lange Tradition und geht bis auf die Tage Mohammeds zurück. In der
Geschichte des Islam gab es zwar immer wieder Zeiten einer relativ
friedlichen Koexistenz zwischen Muslimen und "Ungläubigen". Doch diese waren
vom öffentlichen Leben weitestgehend ausgeschlossen und wurden mit der
"Dhimmi"-Steuer, der Sondersteuer für "Ungläubige" belegt. Dhimmis, zu denen
Juden und Christen zählen, haben kein Recht, Waffen zu tragen, auch dürfen
sie (bis zum heutigen Tage) die heiligen Städte Medina und Mekka nicht
betreten. Männliche Dhimmis dürfen keine Muslimin heiraten – umgekehrt
jedoch ist es möglich (die geheirateten weibliche Dhimmis wurden bis heute
stets zwangsislamisiert) Eine Zeugenaussage eines Dhimmis gegenüber einem
Muslimen hat vor Gericht keinen Wert. Ein besonders groteskes Beispiel fiel
Napoleon auf: Bei seinem Ägypten-Feldzug bemerkte er Männer, die verkehrt
herum auf ihren Pferden saßen. Auf seine Nachfrage, was dies für eine
merkwürdige Sitte sei, erfuhr er, dass dies die in Ägypten vorgeschriebene
Reiterhaltung für Ungläubige (Dhimmis) sei.
Die Situation heute
In kaum einer Zeit wurden die Christen so stark verfolgt wie
in der Gegenwart. Nach Quellen der "Evangelischen Allianz" wird alle drei
Minuten ein Christ wegen seines Glaubens hingerichtet – überwiegend in
islamischen Ländern. Die "Katholische Kirche Schweiz" berichtet, dass pro
Jahr 100.000 Christen wegen ihres Glaubens von Muslimen ermordet oder zu
Tode gefoltert werden. Jeder zehnte Christ ist nach Angaben der
"Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" Opfer von Diskriminierung
und Gewalt.
Laut dem Weltverfolgungsindex der Menschenrechtsorganisation
"OpenDoors" aus dem Jahre 2006 sind Christen die weltweit meistverfolgte
Religion. "Millionen Christen leiden wegen ihres Glaubens unter
Benachteiligungen oder Verfolgung – sei es in islamischen Ländern,
totalitären Staaten oder in Gebieten, in denen Gewalt herrscht. Sie gelten
häufig als Bürger zweiter Klasse, denen selbst humanitäre Grundrechte
verwehrt werden", lautet das vernichtende Urteil von OpenDoors zur
Menschenrechtssituation der Christen.
Opendoors hat in seinem
Weltverfolgungsindex eine Rangliste von 50 Staaten erfasst, in denen
Christenverfolgungen vorkommen. Zur Ermittlung dieses Index benutzt
OpenDoors einen eigens hierfür erstellten Fragebogen aus 50 Fragen. Die
Antworten werden mit einer Punktzahl bewertet. Die Gesamtsumme der Punkte
für ein Land bestimmt dessen Position im Weltverfolgungsindex. Recherchiert
werden dabei verschiedene Aspekte der Religionsfreiheit wie etwa dem
rechtlichen und offiziellen Status von Christen (Ist Religionsfreiheit in
der Verfassung verankert? Haben Bürger das gesetzliche Recht, zum
Christentum zu konvertieren?), aber auch eine Analyse der tatsächlichen
Situation der im Lande lebenden Christen (Werden sie wegen ihres Glaubens zu
Gefängnis- oder Arbeitslagerstrafen verurteilt? Werden sie in die
Psychiatrie eingewiesen oder gar getötet?) Es werden auch Gesichtspunkte
bzgl. der Freiheit und der Einschränkungen der Kirche im jeweiligen Land
untersucht (Dürfen Christen christliche Literatur drucken und verbreiten?
Werden christliche Veröffentlichungen im untersuchten Land zensiert oder
verboten? Werden Versammlungsorte von Christen oder deren Häuser aus
christenfeindlichen Motiven angegriffen, angezündet oder anderswie
zerstört?)
Das Fazit dieser weltumspannenden Studie ist erschreckend und
aufschlussreich zugleich.: In 6 der 10 Länder mit der schärfsten
Christenverfolgung sowie in 37 der 50 erfassten Länder herrscht der Islam.
In weiteren 7 Ländern herrscht eine (überwiegend kommunistische) totalitäre
Struktur (Nordkorea, Kuba, China, Vietnam, Laos, Weißrussland, Bhutan).
Kennzeichen der restlichen 6 Länder sind meist soziale Unruhen oder
langjährige Rebellenaufstände (Nepal, Südmexiko, Sri Lanka, Kolumbien,
Kenia). Ein Fazit der Studie: Die vorherrschende Staatsform aller 50
Verfolgerstaaten ist ein ausgeprägter staatlicher oder theokratischer
Totalitarismus.
Und tatsächlich zeigt der Islam in seiner ungefilterten und
koranfixierten Ausprägung alle Anzeichen eines totalitären Systems. Laut dem
Totalitarismus-Modell nach Friedrich/Brzezinski sind die typischen Merkmale
eines totalitären Staates:
Utopische/religiöse/fanatische Ausrichtung einer "absoluten"
Ideologie
Einzige, hierarchisch organisierte Staatsgewalt
Fehlen einer Gewaltentrennung (Legislative/Exekutive/Judikative)
Vollständiges Monopol der Massenkommunikationsmittel
Physisches und /oder psychisches Terrorsystem (Kontrolle und Überwachung
durch Geheimpolizei)
Vollständige Repression von Andersdenkenden
Bassam Tibi, einer der führenden deutschen Islamexperten und
selbst Muslim, beschreibt den Islam daher auch als "in seiner Grundstruktur
totalitär, da er die menschliche Wirklichkeit in seiner Totalität bestimmt."
Im Jahr 1980 erließ die "Panislamische Konferenz" in Lahore
(Pakistan) einen Geheimbeschluss folgenden Inhalts: "Das ganze Gebiet (Anm.:
Naher Osten) ist bis zum Jahre 2000 völlig zu islamisieren, und zwar im
Mittleren Osten dergestalt, dass alle Lebenden, die nicht Muslime sind – die
Koptischen Christen in Ägypten, die Christen im Irak, Iran, in der Türkei,
in Libanon, Syrien….und insbesondere die Israelis völlig ausgelöscht werden
müssen."
Ein Beschluss mit weitreichenden Konsequenzen: So schwand die
jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten in der Zeit von 1948-2001 um
sage und schreibe 91 Prozent von ursprünglich 855 000 Bewohnern jüdischen
Glaubens auf die Restsumme von ganzen 7800. Eine ganz aktuelle Form des
"ethnic cleansing", die bislang von der westlichen Presse entweder nicht
bemerkt oder totgeschwiegen wird.
Nicht viel anders sieht es mit dem zweiten Hauptfeind der
Muslime aus, den Christen. Mehr oder weniger von der Weltöffentlichkeit
ignoriert, spielt sich nicht nur im Nahen und Mittleren Osten derzeit eine
Christenverfolgung ab, über die die Monatszeitschrift Cicero (Potsdam)
schreibt: "Wie zu Kaiser Neros Zeiten werden heute Christen in vielen
Ländern diskriminiert, gefoltert oder umgebracht."
Wie es um die Lage von Christen im Einzelnen bestellt ist,
soll in der Folge am Beispiel von zehn muslimischen Ländern aufgezeigt
werden.
Die Fakten
Beispiel 1: Ägypten
Entführungen und Zwangsislamisierungen junger Christinnen
In Ägypten lebten die koptischen Christen schon Jahrhunderte,
bevor der Islam Staatsreligion wurde. Lange Zeit gab es - unterbrochen von
immer wieder aufflammenden interreligiösen Feindseligkeiten - ein relativ
friedliches Nebeneinander, bis sich die Situation durch die Gründung der
Muslimbruderschaft 1928 durch den ägyptischen Fundamentalisten Hasan
al-Banna in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts drastisch zuungunsten
der Christen des Landes änderte. Das Ziel der Muslimbruderschaft ist kein
geringeres als eine islamische Weltrevolution mit dem Ausblick eines
globalen islamischen Weltstaates. Alle islamistischen Terrororganisationen
wie Hamas, Hisbollah, Al Kaida, Taliban oder die Kaukasus-Islamisten berufen
sich auf die Schriften der ägyptischen Muslimbrüder und insbesondere auf die
des Gründers al-Banna.
Rein formell herrscht in Ägypten zwar Religionsfreiheit. Doch
die Praxis sieht anders aus. So werden immer wieder ägyptische Christinnen
von Muslimen entführt und nach ihrer Zwangsislamisierung mit einem
ägyptischen Muslim zwangsverheiratet. Ein Zurück in die christliche Religion
ist für diese Frauen so gut wie ausgeschlossen. Und immer wieder werden
christliche Kirchen von Muslimen angegriffen oder Häuser koptischer Christen
zerstört. Im Februar 2007 nahm die Polizei im oberägyptischen Armant zwei
koptisch-orthodoxe Familien fest, nachdem diese zur Polizeistation gekommen
waren, um Brandanschläge auf ihre Häuser anzuzeigen. "Die Kopten wurden von
der Polizei gezwungen ein Protokoll zu unterzeichnen, wonach sie ihre Häuser
selbst angezündet hätten, um die Tat Muslimen anzulasten und Polizeischutz
einzufordern", berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
IGFM.

Vier von zahlreichen anderen durch Muslime in Ägypten entführte und
zwangsverheiratete Christinnen. Am Ende stehen Schleier, Zwangsheirat mit
einem Fremden und das Scharia-Gesetz. Die Schreie der Entführten verhallen
ebenso ungehört wie das Flehen ihrer Eltern.
Quelle:
http://www.csi-de.de/aegypten_zwangsverheiratung.php
Feindseligkeiten gegenüber Christen sind in Ägypten in den
letzten 50 Jahren stark gewachsen. So gab es im Oktober 2005 in Alexandria
einen Gewaltausbruch gegenüber Christen, nachdem die Muslimbrüder über
20.000 Kopien einer DVD unter Muslimen verteilt hatten mit Texten
angeblicher anti-islamischer Predigten seitens der Kopten. Drei Menschen
wurden bei diesem Aufruhr getötet, sieben Kirchen beschädigt und eine Nonne
durch eine Messerattacke schwer verletzt.
Alle muslimischen Mordverdächtigen der Angriffe vom Januar
2000 in El Kosheh wurden mittlerweile freigelassen, nachdem das Interesse
der Weltöffentlichkeit an diesem Massaker verblasst war.
Beispiel 2: Kamerun
Al Kaida will Christen aus dem Land vertreiben
Im westafrikanischen Kamerun versuchen islamische
Fundamentalisten, religiöse Unruhen zu entfachen. Vor allem aus dem
benachbarten Nigeria dringen immer wieder islamische Gotteskrieger ein und
schüren mit Flugblättern den Hass gegen Christen. Bei ihren Aktivitäten
werden sie dabei logistisch und finanziell von der Al Kaida unterstützt.
Islamische Extremisten rufen junge Muslime dazu auf, Christen aus dem Land
zu jagen. Nach Kirchenangaben wurden bereits zahlreiche christliche Familien
mit Gewalt aus ihren Häusern vertrieben. Darüber hinaus werden junge Muslime
aufgefordert, Christinnen zu heiraten und sie zum Übertritt in den Islam zu
zwingen und auf diese Weise allmählich den muslimischen Bevölkerungsanteil
zu erhöhen. Diese Methode geht bis auf die Zeiten Mohammeds zurück und hat
sich in der Geschichte der weltweiten Ausbreitung des Islam als Königsweg im
weltweiten Eroberungszug des Islam erwiesen und ist – nebenbei bemerkt –
auch die Hauptursache der Konversionen zum Islam in den westlichen Ländern.
Beispiel 3: Eritrea:
Über 200 Christen ihres Glaubens wegen in Haft
Wie die evangelische Nachrichtenagentur "idea" am 5.
September 2005 berichtete, werden im muslimischen Eritrea immer mehr
Evangelikale verhaftet und unter Druck gesetzt, ihrem Glauben zugunsten des
Islam abzuschwören. Dabei liegt die Härte der Verfolgungen ganz im Ermessen
der Behörden. In den letzten Jahren sind Verhaftungen von 883 Christen aus
zwölf für illegal erklärten Religionsgemeinschaften bekannt geworden. 16
prominente Pfarrer wurden ins Gefängnis geworfen, darunter vor mehr als
einem Jahr Pfarrer Haile Naizgi, der Leiter der größten Pfingstgemeinde
Eritreas, Dr. Kifle Gebremeskel, Vorsitzender der Eritreischen Evangelischen
Allianz sowie Pfarrer Tesfatsion Hagos von der evangelischen Rema-Kirche in
Asmara.
Beispiel 4: Somalia
Christen als Menschen zweiter Klasse
Die Christen Somalias werden als Menschen zweiter Klasse
denunziert. Die mittlerweile in den USA lebende Exil-Somalierin Ayan Hirsi
Ali So beschreibt ihre familiäre und schulische Erziehung in Bezug auf
Christen in ihrem Buch "Ich klage an" u.a. mit folgenden Worten: "Die
anderen, die Kuffar, die Ungläubigen, sind asozial, unrein, barbarisch,
nicht beschnitten, unmoralisch, gewissenlos und vor allem obszön: Sie haben
keine Achtung vor Frauen. Ihre Mädchen und Frauen sind Huren, ihre Männer
homosexuell… Die Ungläubigen sind verflucht…und Gott wird sie im Jenseits
überaus hart bestrafen."
Am 17. September 2006 wurde eine italienische Nonne in der
somalischen Hauptstadt Mogadischu von islamistischen Rebellen erschossen.
Bei dem Angriff in einem Krankenhaus wurde auch ihr somalischer Mitarbeiter
getötet. Laut inoffiziellen somalischen Informationen steht das Verbrechen
im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Islam-Äußerungen von Papst
Benedikt XVI. während seiner Regensburger Rede.
Beispiel 5: Türkei
Christen führen ein Dasein als Bürger zweiter Klasse
Selbst im laizistischen Vorzeigestaat Türkei hat sich das
Blatt gewendet. Die Türkei, dereinst von ihrem Gründer Attatürk als
moderner, westlich ausgerichteter Staat gedacht, wandelte sich in den
letzten Jahrzehnten zunehmend in Richtung eines islamischen
Fundamentalstaates. Ihr derzeitiger Präsident Erdogan sowie der amtierende
Außenminister Gül machen aus ihrer islamistischen Einstellung keinen Hehl.
Unter manchen Europapolitikern ist unvergessen, was Erdogan als Mitverfasser
eines Manifests seiner Partei 1997 empfahl: Die Vernichtung aller Juden und
den Kampf gegen den Westen, indem man die "Demokratie nicht als Ziel,
sondern als Mittel" begreift.
Und bis heute wird Erdogans folgende entlarvende Äußerung
(gehalten bei einer Rede als Oberbürgermeister von Istanbul) sowohl seitens
der Medien als auch der EU-Politiker entweder verharmlost oder schlichtweg
ignoriert: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir
am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere
Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
Diese Worte sollten besonders uns Deutsche nachdenklich
machen. War es doch kein Geringerer als Joseph Goebbels, der in seinem
Artikel mit dem Titel "Was wollen wir im Reichstag?" (in "Der Angriff" vom
30. April 1928) die Strategie der Nationalsozialisten mit folgenden Worten
beschrieb: "Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der
Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden
Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen
Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen
Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…"
Wie Erdogan oder andere Muslimführer heute wurde zu seiner
Zeit auch Goebbels von niemandem so recht ernst genommen.
Der Staatsgründer Attatürk selbst würde in der jetzigen
Türkei als "Ungläubiger" und Feind des türkischen Volkes gebrandmarkt. War
doch für ihn der Islam nichts weiter als "die absurde Theologie eines
unmoralischen Beduinen." Seltsam nur, dass diese Worte ihres Staatsgründers
bis zum heutigen Tage weder von türkischen noch Muslimen anderer Saaten als
Prophetenbeleidigung verstanden werden.
Von dereinst 250.000 Griechisch-Orthodoxen in Istanbul sind
knapp 2.000 übriggeblieben, von mehr als 2 Millionen christlichen Armeniern
(in osmanischer Zeit) leben noch ganze 80.000 im Land. Die Ermordung von
mehr als 1,5 Millionen christlicher Armenier durch die Jung-Türken gilt
unter Historikern als erster Genozid im 20. Jahrhundert. Claude Mutafian
(Universität Paris) schilderte die Geschichte der türkischen Verleugnung des
Völkermordes. Kemal Attatürk, Gründer der Türkei, verleugnete die Existenz
der Armenier, um den Anspruch der Türkvölker aus Mittelasien auf die Türkei
zu rechtfertigen. Erst 1965, mit dem Segen der Sowjetunion, "erwachten die
Armenier", um den NATO-Partner Türkei an den Pranger zu stellen. Die Türkei
hingegen spricht bis zum heutigen Tag von einem "Aufstand der Armenier" und
"tragischen Kriegsereignissen". Raymond Kevorkian, Universität Paris,
beschrieb die Radikalisierung der Jungtürken nach den Balkankriegen und dem
Zusammenbruch des Osmanischen Reiches. "Der Prozess eines sozialen
Darwinismus setzte ein. Für die Türken galt gegenüber den Armeniern, der
größten nicht-türkischen Volksgruppe neben Griechen, Juden und arabischen
Syrern, das Prinzip: du oder ich." Kevorkian erzählt, wie die Armenier
ausgeraubt, deportiert und schließlich ermordet wurden. Den Jungtürken ging
es um eine "demografische Homogenisierung". Im März 1915 wurden
"Sondereinheiten" zwecks "Liquidierung" der Armenier eingesetzt. Sie wurden
in 30 "Schlachthäusern" konzentriert. Beim Euphrates wurden sie durch enge
Schluchten gejagt. Frauen und Kinder wurden "ausgefiltert", während die
Männer ermordet wurden. Die Befehle kamen per Feldtelefon. Die Mörder
behaupteten, "Dienst für die Heimat" geleistet und "Fremdkörper entfernt" zu
haben. Obgleich dem Islam abgeneigt, hätten die Jungtürken die Religion für
einen "ethnischen Nationalismus" instrumentalisiert.
Vergessen ist der zeitgleich stattgefundene Völkermord an
über 500.000 christlichen Aramäern. Die Leidensgeschichte der aramäischen
Christen ist weitgehend unbekannt; der ottomanisch-türkische Massenmord an
über 500.000 von ihnen im Ersten Weltkrieg ist bisher von keinem einzigen
Staat offiziell verurteilt worden.
Der heute in der Schweiz lebende Aramäer Simon sieht für die
aramäischen Christen in der Türkei keine Zukunft: "Aufgrund von Anschlägen
und Diskriminierung leben nur noch zwei- bis dreitausend aramäische Christen
in der Türkei. Hunderttausende sind wie ich ins Ausland ausgewandert oder
geflohen. In wenigen Jahrzehnten werden wohl nur noch Geschichtsbücher über
das einstmals blühende Leben der aramäischen Christen in der Türkei Auskunft
geben. Ohne Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit im Ausland können die
aramäischen Christen in der Türkei nicht überleben." Heute ist der
Islamunterricht an der Volksschule für die wenigen übriggebliebenen
aramäischen Christen in der Türkei obligatorisch. Wer als Christ beim Staat
arbeitet oder in der Armee dient, muss massive Benachteiligungen in Kauf
nehmen.
In der Türkei, die diese beiden Völkermorde bis zum heutigen
Tag vehement bestreitet, steht bereits die öffentliche Erwähnung des
Genozids an den Armeniern bis heute unter schwerer Strafe.
Derzeit stellen in der Türkei alle Christen zusammen,
einschließlich der Ausländer, einen Bevölkerungsanteil von weniger als einem
Prozent – Tendenz sinkend. Entgegen den offiziellen türkischen
Verlautbarungen führen Christen dort ein Dasein als Bürger zweiter Klasse.
Kirchlichen Baumaßnahmen wird mit erheblichen Schikanen begegnet, kirchliche
Einrichtungen werden immer wieder enteignet. Selbst kleinste bauliche
Änderungen oder Renovierungsmaßnahmen an den Kirchen bedürfen der
staatlichen Genehmigung. Oft warten die Gemeinden Jahre, bis eine solche
eintrifft - wenn überhaupt. 1971 wurde die theologische Hochschule der
griechisch-orthodoxen Kirche geschlossen, und im Jahre 1997 wurde den
syrisch-orthodoxen Klöstern verboten, die aramäische Sprache zu lehren.
Gleichzeitig sprießen die türkisch beeinflussten Moscheen in Europa wie
Pilze aus dem Boden. In Deutschland etwa gab es im Jahre 1970 gerade mal 3
Moscheen. 1997 waren es bereits über 2700.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und die
evangelische Nachrichtenagentur idea haben den türkischen evangelischen
Pastor Ahment Guvener zum "Verfolgten Christen des Monats 2003" benannt . Im
April 2003 wurde Pater Perre Brunissen bei einer islamistisch motivierten
Messerattacke in der südtürkischen Stadt Samsun schwer verletzt. Zweien zum
Christentum konvertierten Türken, Hakan Tastan (37) und Turan Topal (46),
drohen neun Jahre Gefängnis. Der Vorwurf: Sie hätten den Islam beleidigt (
Artikel 216 der türkischen Verfassung) und "vertrauliche Informationen über
Staatsbürger gesammelt" (Artikel 135).
Im Februar 2006 wurde der katholische Priester Andrea Santoro
bei einem Gebet in der Stadt Trabzon am Schwarzen Meer von einem türkischen
Islamisten hinterrücks erschossen. Der Mörder schrie: "Allah ist groß!",
bevor er abdrückte. In frischer Erinnerung sind die Morde an drei
Bibelverlegern im osttürkischen Malatya Anfang diesen Jahres. Auffallend
zurückhaltend war die Reaktion deutscher Medien auf diese islamistisch
motivierten Morde im EU-Bewerberstaat Türkei. Kaum ein deutscher Politiker,
der es wagte, entgegen der "political correctness" Stellung gegen diese
Skandalmorde zu beziehen. Keine deutsche Zeitung wagte es, die Verhöhnung
und Beleidigung der Opfer und deren Angehöriger in einigen türkischen
Zeitungen als Meldung aufzugreifen.
Weder Ministerpräsident Erdogan, noch Außenminister Gül, noch
der Gouverneur und kein einziger türkischer Bürgermeister waren bei der
Beerdigung dabei.
Beispiel 6: Nigeria
Mit der Scharia gegen Christen
In Nigeria verfolgen die nördlichen, islamistisch
orientierten Bundesstaaten weiterhin ihre Politik zur Einführung der
Scharia. Seitdem hat es gegen Christen zahlreiche Prozesse und amtlich
angeordnete Auspeitschungen gegeben. Kirchen wurden zerstört oder mussten
verlegt werden, um sie aus den muslimischen Gebieten herauszubringen.
Infolgedessen hält der Strom von Christen weiter an, die den Norden
verlassen. Im islamischen Bundesstaat Zamfara startete der Gouverneur eine
gegen Christen gerichtete Kampagne. Zahlreiche Kirchen wurden abgerissen.
Dasselbe ist auch für den Bundesstaat Bauchi geplant. Viele Christen
entschlossen sich daraufhin zur Abwanderung. Der Bundesstaat Katsina ordnete
an, dass Kirchen aus muslimischen Gebieten entfernt werden müssen. Im
Bundesstaat Gombe wurden Kirchen angezündet. Rückblickend sagt die
nigerianische Kirche, dass 89 ihrer Mitglieder während der Unruhen des
Jahres 2000 in Kaduna getötet wurden.
Beispiel 6: Saudi Arabien
Null Rechte für Christen
Saudi Arabien, die Heimat des Islam, zählt zu den für
Christen am bedrohlichsten Staaten. Im ganzen Land gibt es nicht ein
einziges Kirchengebäude, obwohl ein Drittel der Bevölkerung Gastarbeiter
sind, unter denen es auch viele Christen gibt. Während ihres ganzen,
manchmal jahrelangen Aufenthaltes, dürfen sie in der Öffentlichkeit keine
christlichen Symbole zeigen, nicht die Bibel lesen und sich schon gar nicht
zu Gottesdiensten oder Bibelkreisen versammeln. Früher wurden Christen, die
bei ihrer Glaubensausübung erwischt wurden, einfach ausgewiesen.
Mittlerweile häufen sich nächtliche Razzien, bei denen Christen in
Gefängnisse gesteckt und ihre Computer, Bibeln, Kassetten und Familienfotos
konfisziert werden.
Im Lehrbuch für die erste Klasse wird Schülern beigebracht,
dass Juden, Christen und andere Nicht-Muslime für das "Höllenfeuer" bestimmt
sind. Zitat aus dem Buch: "Jede Religion außer dem Islam ist falsch!". Ein
Lehrbuch für die vierte Klasse verlangt als Erfordernis von "wahrem Glauben"
von den Schülern, "Polytheisten und Ungläubige zu hassen (tubghida)." Das
Lehrbuch für die achte Klasse warnt davor, die "Ungläubigen zu imitieren"
und weist die Schüler an, "verdammenswerte Charakterzüge" bei Juden zu
entdecken. Es lehrt sie auch, dass unter die "Ungläubigen" diejenigen
Muslime zu zählen seien, die nicht der saudisch-wahabbitischen
Glaubenspraxis folgen.
Im einem Lehrbuch für die neunte Klasse lernen die saudischen
Teenager in apokalyptisch formulierten Worten, dass Gewalt gegen Christen,
Juden und andere Ungläubige von Gott gebilligt wird.
Schließlich weist ein Lehrbuch für die elfte Klassen (Jungen)
im Fach "Management, Sozialkunde, Naturkunde und technische Studien" Muslime
an, keine Ungläubigen zu grüßen und keine Höflichkeiten mit ihnen
auszutauschen. Der Gruß "Friede sei mit Dir!" sei ausschließlich für die
(wahabbitischen) Gläubigen vorgesehen. Er kann anderen nicht entboten
werden.
Wir erinnern uns: Der Großteil der Terroristen vom 11.
September waren Staatsangehörige Saudi-Arabiens.
Beispiel 7: Sudan
Für Flüchtlinge gibt es eine "Nahrungsmittel-für-Religionsübertritt-Politik"
Im islamistischen Sudan wird die christliche Minderheit seit
1986 verstärkt verfolgt. Christliche Schulen, Krankenhäuser und Kirchen
werden gezielt bombardiert, christliche Leiter ermordet. Christen werden als
Sklaven verkauft, Ländereien von Christen beschlagnahmt und Arabern
übergeben. Im Norden gibt es für Flüchtlinge eine
"Nahrungsmittel-für-Religionsübertritt-Politik".
Die christliche Menschenrechtsorganisation "Jubilee Campaign"
berichtet von zunehmenden Beweisen der Kreuzigung männlicher Bewohner ganzer
Dörfer. Als der Vatikan 1992 dagegen protestierte, blieb die Antwort aus der
Hauptstadt Khartoum nicht lange aus: "Die Katholische Kirche ist zum Feind
der sudanesischen Regierung geworden. Wir wissen damit umzugehen."
Im Sommer des Jahres 2001 wurden nach Angaben des Radio
Vatikan vier Katholiken verhaftet, ausgepeitscht und dann lebend gekreuzigt.
Beispiel 8: Malediven
Terror gegen Christen
Man glaubt es kaum: Doch insbesondere im islamischen
Ferienparadies Malediven hat die muslimische Gewalt gegen Christen
dramatisch zugenommen. Im Christenverfolgungsindex von OpenDoors rangiert
der kleine Inselstaat mittlerweile auf Rang acht. Auf dieser zu den
beliebtesten Urlaubszielen zählende Inselgruppe ist Religionsfreiheit ein
Fremdwort. Christen und Anhänger anderer Minderheitsreligionen werden schwer
benachteiligt. Einheimischen Muslimen droht bei einem Religionswechsel der
Verlust der Staatsbürgerschaft.
Der Bau von Kirchen und anderen nicht-muslimischen
Gebetsstätten ist verboten, jeder öffentliche christliche Gottesdienst unter
den 20.000 ausländischen Arbeitskräften sowie den jährlich hunderttausenden
Touristen ist untersagt.
Beispiel 9: Pakistan
Verhaftungen und Todesurteile gegen Christen
Aus dem muslimischen Pakistan wird immer wieder von
Entführungen christlicher Mädchen durch Muslime berichtet. Eine junge
Christin ist eingekerkert worden, nachdem sie einer Schulfreundin von
Christus erzählte. Den Eltern erzählte man, ihre Tochter habe den Wunsch
geäußert, ihr christliches Zuhause verlassen zu wollen, weil sie sich zum
Islam bekehrt habe. Die örtliche Polizei lehnte die Bearbeitung einer
Anzeige der Eltern ab, weil man sowieso nicht wisse, wo sich die Tochter im
Moment aufhalte.
Christen in Pakistan müssen jederzeit mit der Todesstrafe
durch den Strang wegen "Gotteslästerung gegen den Namen des Heiligen
Propheten Mohammed" rechnen.
Beispiel 10: Indonesien
Auf dem Weg zum Gottesstaat
Jahrzehntelang wurde Indonesien, der mit über 200 Millionen
Menschen bevölkerungsreichste islamische Staat, als beispielhaft für
interreligiöse Toleranz angesehen. Doch damit ist es – nicht erst seit den
Bali-Anschlägen mit seinen 226 Toten– definitiv vorbei. Unter massiver
Einflussnahme seitens der iranischen Mullahkratie und saudischer Wahabbiten
kam es zu einer erschreckenden Radikalisierung der Muslime in Indonesien.
Dies wiederum führte zu religiöser Gewalt, wobei die Minderheit der im Lande
lebenden Christen zu leichten Zielen wurden. Die Inselgruppe der Molukken
wurde dabei zum Hauptschlachtfeld. Laskar Jihad, eine besonders radikale
muslimische Bewegung, hat sich zum Ziel gesetzt, das Christentum in diesem
Gebiet gänzlich auszulöschen. Am 25. April 2004 wurden in der
Provinzhauptstadt Ambon der Direktor eines evangelikalen Bibelseminars und
ein Student grausam ermordet. Vor ihrer Enthauptung wurden sie gefoltert,
ihre Leichen wurden danach verbrannt.
Auf der Insel Sulawesi, einem der regionalen Rückzugsgebiete
der Christen, wurden drei christliche Schülerinnen im Alter von 15, 16 und
19 Jahren von muslimischen Extremisten überfallen und enthauptet. Sie waren
auf dem Weg zu ihrer christlichen Schule. Ein viertes Mädchen überlebte
schwer verletzt. Ihr Gesicht ist durch eine Machete gespalten worden. Trotz
zahlreicher plastischer Operationen wird dieses Mädchen sein Leben lang
entstellt sein.
Am 10. Oktober 1996 hat in der Stadt Situbondo, im Osten
Javas, eine Menge von ca. 3.000 Muslimen 30 Kirchen überfallen und in Brand
gesetzt, wobei sechs Personen getötet wurden. Die Menge war aufgebracht
wegen des zu milden Urteils, das über einen jungen Muslim namens Saleh
verhängt worden war. Die Aufständischen, die sehr wahrscheinlich von
wohlorganisierten Agitatoren aufgewiegelt worden waren, waren überzeugt, daß
der junge Saleh in der Nähe einer der Kirchen der Stadt versteckt worden sei
und verdächtigten indonesische Christen, Saleh vor ihrem Zorn zu schützen.
Aufgrund dieser Gerüchte überfielen sie Kultstätten, Schulen, Waisenhäuser
und Privatwohnungen, alle Gebäude, die im Zusammenhang mit den Christen
standen. Ein Pastor der evangelischen Kirche, seine Frau und deren Kinder,
waren zusammen mit einem Mädchen und einem Helfer in einem der Gebäude
eingeschlossen und sind bei lebendigem Leibe verbrannt. Nach Angaben der
Verantwortlichen der protestantischen Konfession (auch aufgrund von
Augenzeugen und Polizeiberichten) soll der Aufruhr geplant und von
Agitatoren, die integralistischen Gruppen angehören, gut organisiert worden
sein. Das habe sich auch erwiesen, so bestätigt die Presseagentur U.C.A.
News vom 14.-24. Oktober 1996, durch die Schnelligkeit, mit der die
Überfälle auf die Kirche durchgeführt worden seien: Die Brandsätze waren
unmittelbar verfügbar, und die verschiedenen Gruppen gingen koordiniert vor.
Am 26. Dezember 1996 wurden im Westen der Insel Java, in
Tasik Malaya, 13 Kirchen und eine christliche Schule zerstört. Idea Spektrum
berichtet, dass die Übergriffe im Zuge eines Aufstands islamischer
Extremisten erfolgten, die Regierungsgebäude, Schulen, Fabriken und Banken
getroffen haben. Auch zwei Ehepaare seien in ihren Fahrzeugen getötet
worden. Ein anderer Vorfall ereignete sich in Manang (Zentral-Java), wo etwa
50 junge Muslime in den Verlauf eines Gottesdienstes in der Weihnachtsnacht
eingedrungen sind, den Priester geschlagen haben, bis er bewußtlos wurde,
Mobiliar stahlen und die Decke des Versammlungsraumes zerstörten. Außerdem
erklärten die Jugendlichen, daß es in ihrem Dorf in Zukunft nicht erlaubt
wäre, Christ zu sein und religiösen Feiern abzuhalten.
Am 30. Januar 1997 zerstörten die Integralisten zahlreiche
Kirchen, einen chinesischen Tempel und das Geschäft eines chinesischen
Christen. Sie brachen ein in Rengasdengklok, ca. 50 Kilometer von Jakarta,
und griffen die Gebäude mit Steinen und Stöcken an. Nach Angaben der
örtlichen Polizei gab es keine Verletzten. Ende Dezember wurden in der Stadt
Tasik Malaya, im Westen Javas, vier Christen getötet und 15 verletzt. Mehr
als 100 Gebäude und zwölf christliche Kirchen wurden stark beschädigt. In
Situbondo starben fünf Menschen, der protestantische Pfarrer Isaac
Christian, seine Frau und deren drei Kinder; 25 Kirchen und ein Tempel
wurden zerstört.
Die indonesischen Chinesen und die christliche Minderheit
sind immer im Visier muslimischer Anschläge, die nicht zuletzt wegen der
miserablen wirtschaftlichen Lage organisiert werden. Darüber hinaus möchten
militante Kreise den Islam zur einzigen für alle verbindlichen Religion des
Landes machen.
In den beiden letzten Jahren sind 1300 Gebäude der
katholischen Kirche schwer beschädigt worden.
Die Ursachen
Doch weltweit beteuern islamische Geistliche unentwegt, Islam
bedeute Frieden.
"Unsinn!", schreibt hierzu Hans-Peter Raddatz, einer der
führenden westlichen Orientalisten und Mitverfasser der "Enzyklopädie des
Islam". Seiner Wortbedeutung nach bedeute "Islam" nichts anderes als
"Unterwerfung" und "völlige Hingabe" – und zwar an die Worte Mohammeds und
die Glaubensgrundsätze des Koran, so Raddatz. Hauptziel des Islam sei die
Unterwerfung aller Ungläubigen und letztendlich die Errichtung einer
islamischen Weltherrschaft, dem globalen "Dar-al-Islam". Erst bei einer
muslimischen Weltgemeinschaft zieht nach Überzeugung des Islam wahrer
Frieden in die Welt ein. Bis dahin gilt es, alle Ungläubigen so lange zu
bekämpfen, bis sie sich dem Islam unterworfen haben. Hierzu Bassam Tibi:
"Das Wort "Frieden" impliziert für einen Muslim die Erweiterung des
Dar-al-Islam – des "Hauses des Islam" - auf die ganze Welt. Das
unterscheidet sich vollständig von dem aufgeklärten Konzept des ewigen
Friedens, welches das westliche Gedankengut beherrscht."
Wie um diesen Befund zu untermauern wusste Ayatollah
Chameini, derzeit oberster geistlicher Führer und damit Chef im Iran (bei
seinen Ansprachen stets mit belehrend erhobenem Zeigefinger gestikulierend),
die wahren Friedensprinzipien des Islam mit folgenden Worten zu
charakterisieren: "Wirf deine Gebetsschnur fort und kaufe dir ein Gewehr.
Denn Gebetsschnüre halten dich still, während Gewehre die Feinde des Islam
verstummen lassen! Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen
Unterwerfung unter den Willen des allmächtigen Allahs. Die Christen und
Juden sagen: "Du sollst nicht töten!" Wir aber sagen, dass "das Töten einem
Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist!" (Zitat aus einer seiner
Reden im Jahr 2004).
Der im Londoner Exil lebende Abu Hamsa al-Masri, ein
radikaler Muslimführer, weiß hierzu in einer seiner Predigten auf den
Straßen Londons: "Die ganze Welt wird den Muslimen gehören – das ist ein
Versprechen von Allah." Er versprach ferner seinen Zuhörern, dass "die heute
lebenden Muslime noch einen muslimischen Herrscher im Weißen Haus erleben"
würden. Auch Metin Kaplan, der anfangs belächelte "Kalif von Köln", machte
nie ein Hehl aus den wahren Absichten des Islam. Kurz und bündig und damit
für jedermann verständlich formuliert er den Glaubenshauptsatz des Islam:
"Unser Ziel ist die Weltherrschaft des Islam!"
Al-Sarkawi, bis zu seiner Tötung durch die Amerikaner
Stellvertreter von Al-Kaida im Irak, auch bekannt als "Der Schlächter des
Irak", rief zum Dschihad auf, der den Islam und die Scharia auf der ganzen
Welt verbreiten soll. "Die Angriffe (Anm.: im Irak) werden erst nach einem
weltweiten Sieg des Islam und der Errichtung der Scharia aufhören", so
Sarkawi.
Dieser Satz muss in den Ohren westlicher Gutmenschen und
notorischer Amerikakritiker schmerzen. Zeigt er doch, dass die heftig
kritisierte US-Operation im Irak nicht wie stets behauptet Ursache, sondern
lediglich (seitens der Islamisten) willkommener Anlass für einen weltweiten
Dschihad ist.
Den Auftrag zur Weltherrschaft erhalten die Muslime von Allah
persönlich. Aus dem Munde seines Propheten erfahren die Gläubigen: "Er ist’s
(Allah), der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Religion
der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede Religion siegreich zu machen,
auch wenn es den Götzendienern zuwider ist." (Heiliger Koran, Sure 61, Vers
9). In Sure 98 Vers 6 läßt Allah keinen Zweifel daran, was von den
"Ungläubigen" zu halten ist: "Siehe, die Ungläubigen vom Volke der Schrift
(Anm.: gemeint sind Juden und Christen)…sie sind die schlechtesten aller
Geschöpfe!" Und damit jedermann weiß, wenn Allah zu den Ungläubigen zählt,
wird dieser Begriff geradezu im Stil einer wissenschaftlich-semantischen
Begriffsbestimmung unzweideutig definiert: "Ungläubig sind gewiss
diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!" (Sure 5 Vers
17).
Wie Hohn mag dagegen die Erwiderung islamischer Geistlicher
(meist gegenüber westlichen Medien) klingen, dass der Islam ein toleranter
Glaube auch gegenüber anderen Religionen sei. Sie verweisen dabei regelmäßig
auf den Koran selbst (Sure2 Vers 256), in dem es heißt: "Es gibt keinen
Zwang in der Religion." Selbst westliche Philosophen und viele der
deutschen, zumeist islamophilen Orientalisten, verweisen zur Untermauerung
der Friedlichkeit des Islam immer wieder auf diesen Vers. Doch bereits der
anschließende Satz in derselben Sure hebt diese scheinbare Toleranz
gegenüber Andersgläubigen wieder auf. "Der rechte Weg (des Glaubens) ist
durch die Verkündigung des Islam klar geworden..." heißt es dort, und
spätestens in Sure 3 Vers 19 wird die Prädominanz des Islam wieder
zurechtgerückt: "Als einzig wahre Religion gilt bei Allah der Islam."
Was muslimische Theologen darüber hinaus noch allzu gerne
gegenüber westlichen Medien verschweigen ist Mohammeds klare Aussage, wie
mit Menschen zu verfahren sei, die sich der Apostasie (des Glaubensabfalls)
vom Islam schuldig gemacht haben. "Tötet denjenigen, der seine Religion
wechselt!", wird Mohammed in der Hadith (den Überlieferungen des Lebens
Mohammeds) zitiert. Eine andere muslimische Quelle berichtet, dass Mohammed
seine Feinde und Gegner regelmäßig durch Auftragsmörder umbringen ließ,
darunter Dichter, Frauen und vor allem Juden (Tabari VII:97/Ishaq:368). Wer
weiß, dass für gläubige Muslime die Überlieferungen zu Mohammeds Leben neben
dem Koran die zweite wichtige Glaubenssäule darstellen, sieht die
Todesfatwas, die seit Jahrhunderten bis in die Gegenwart hinein (Salman
Rushdie) gegen Kritiker und Feinde des Islam ausgestellt werden, damit nicht
als Irrweisungen verblendeter Fanatiker, sondern als ein zentrales, heiliges
Werkzeug der islamischen Glaubenstradition selbst: Gehen diese Fatwas doch
auf den Religionsgründer selbst zurück. Wie sehr selbst aufgeklärte
westliche Orientalisten sich in diesem mittelalterlichen Verfolgungssystem
verirren können, zeigt sich überdeutlich an Annemarie Schimmel, der "Grand
Madame" der deutschen Orientalistik, die 1995 für ihr Lebenswerk der
Verständigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen mit dem Friedenspreis des
Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. In einem Fernsehinterview zeigte
sie Verständnis für die Empörung der islamischen Welt und der Todesfatwa
gegen Salman Rushdie wegen dessen islamkritischen Werks Die Satanischen
Verse.
In einem Berliner Modellversuch wurde an verschiedenen
Schulen Islam-Unterricht eingeführt. Nach wenigen Wochen waren die
muslimischen Schüler kaum mehr zu erkennen: Muslimische Mädchen erschienen
nur noch mit Kopftuch zum Unterricht, Freundschaften zu nicht-muslimischen
Klassenkameraden wurden abgebrochen und viele der muslimischen Schüler
setzten sich nicht mehr mit ihren christlichen Klassenkameraden an eine
Schulbank. Muslimische Schülerinnen weigerten sich, am
Sexualkunde-Unterricht teilzunehmen, gemischter Sportunterricht wurde
seitens muslimischer Schülerinnen boykottiert. Diese Entwicklung kam nicht
von ungefähr. Wurden die Koranschüler doch im Islamunterricht (der
verfassungswidrig der staatlichen Schulaufsicht (Art. 7 Abs. 1 GG) entzogen
war) mit Suren wie den folgenden konfrontiert: "O die ihr glaubt. Nehmet
nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde
gegeneinander. Und wer von euch sie dennoch zu Freunden nimmt, der gehört
fürwahr zu ihnen. Wahrlich! Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den
Weg!" (Sure 5 Vers 51) oder, noch deutlicher in Sure 8, Vers 55: "Siehe,
schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben!"
Und damit auch dem letzten Muslim klar wird, welches Verhalten Allah von ihm
Ungläubigen gegenüber verlangt, läßt Mohammed seine Rechtgläubigen im Koran
wissen: "Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt,
bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande."
(Sure 47, Vers 4-5).
Ganz im Einvernehmen dazu äußerte sich in Berlin letzten
Jahres Alpaslan Sürücü, der Bruder des Todesschützen von Hatun Sürücü (23),
nach dem Freispruch des wegen Mordes angeklagten Familienmitglieds vor
laufender Kamera folgendermaßen: "Siehst du diese Menschen dort? Wenn man
sie umbringt, ist das keine Sünde. Das sind alles Ungläubige!". (Quelle:
Minority Report 2006).
Wie bereits erwähnt gibt es an 2000 Stellen im Koran und der
Hadith, in welchem zum Hass, Mord und zur Verfolgung "Ungläubiger"
aufgerufen wird.
Die Integrationsproblematik der Muslime in nahezu allen
westlichen Gesellschaften stellt sich damit in einem etwas anderen Licht dar
– auch wenn es von Multikulti-Fanatikern (wie Claudia Roth etwa) vermutlich
anders gesehen wird. Ob Roth oder Oskar Lafontaine (letzterer sieht wichtige
Gemeinsamkeiten in den Interessen der Links-Partei und der Muslime
Deutschlands) allerdings jemals einen Blick in den Koran geworfen haben,
bleibt anzuzweifeln.
Die eingangs erwähnte Bemerkung Khomeinis zu Juden und
Christen müssen vor dem Hintergrund der wahren Lehren des Islam als genau
das gesehen werden, was sie sind: Die Äußerungen eines gläubigen Muslimen,
der die Weisungen Allahs wortwörtlich nimmt. Dazu noch einmal der
Orientalist Raddatz in einem Interview in der "Welt" (17.2.2002): "Koran und
Prophetentradition schreiben für jede islamische Gesellschaft vor,
langfristig auch politisch dominant zu werden. Diesen Anspruch müssen die
Muslime aufgeben…Diese Zumutung müssen wir den Muslimen abverlangen – oder
wir müssen uns die Konsequenzen zumuten."
Im Juli 2007
CopyRight Michael Mannheimer
Kontakt: M.Mannheimer@gmx.net |