|

Fragen und Antworten:
Gelungenes Lehrbuch
gegen Antisemitismus!
Es ist ein endloses Thema, für das sich kaum einer interessiert: deutsche
Schulbücher und Juden, die darin vorkommen oder eben nicht vorkommen. Schon
lange wird in kleinen Kreisen darüber debattiert und darum gerungen, dass
klischeebeladene Bilder und christlich Sichtweisen auf die Juden aus den
Schulbüchern verschwinden...
Einweihung:
Eine neue Mikwe in
Konstanz
Am Sonntag weiht die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz
eine neue Mikvve (Ritualbad) ein. Zu diesem Anlass und zur 7. Jahrzeit
(Todestag) des Gemeindegründers Shimon Nissenbaum sel.A., werden zahlreiche
jüdische prominente Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland in Konstanz
erwartet...
Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik":
Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant
Am 20. September will die rechtsextreme "Bürgerbewegung pro Köln" auf dem
zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Heumarkt eine öffentliche
Abschlusskundgebung ihres sogenannten "Anti-Islaminiserungskongreß" durchführen.
Als Hauptredner werden u.a. der Vorsitzende der neonazistischen "Front National"
(FN) aus Frankreich, Jean-Marie Le Pen, der Führungsfunktionär des rassistischen
"Vlaams Belang" aus Belgien, Phillip Dewinter...
Interview mit Micha Brumlik:
"Krise der Männlichkeit"
Herr Brumlik, stellen Sie sich vor, Sie werden abends in der U-Bahn von
Jugendlichen angepöbelt und bedroht. Wie reagieren Sie?...
Micha Brumlik:
Abschiebung ist
verantwortungslos
Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik hat sich gegen Forderungen gewandt,
jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund einfach abzuschieben. Die
meisten der Jugendlichen seien hier "unter miserablen Schulbedingungen
sozialisiert worden". Deshalb läge es auch in der Verantwortung der Deutschen,
sich um die jungen Leute zu kümmern. Man müsse die Kultur der Gewalt unter
Migranten an ihren Wurzeln packen...
Die 68er und die Erziehung:
Was ist davon geblieben?
In der allgegenwärtigen 68er-Retrospektive bleibt ein zentrales Anliegen der
Bewegung erstaunlicherweise kaum erforscht, obwohl es vielleicht das
wirkungsmächtigste und sichtbarste ist: Die Umwertung von Erziehung und Bildung…
Debatte um die "Antideutschen":
Juden als nützliche
Idioten
Sie behaupten, proisraelisch zu sein, und geben vor, mehr vom Antisemitismus zu
verstehen als die restliche Linke. Mit dem Judentum aber wollen die
Antideutschen gar nichts zu tun haben. Eine Antwort auf das Dossier von Stephan
Grigat...
Mit Wimpeln und Mützchen:
Antideutscher Philosemitismus?
Hat man es bei den »Antideutschen« tatsächlich mit
»ideologisch Fanatisierten« zu tun, die unter einer »neurotischen
Überidentifikation« mit Jüdinnen und Juden leiden? Ist Israel für sie
nur die »Projektionsfläche« für ihre eigenen Befindlichkeiten? Oder üben
die Antideutschen dringend notwendige Ideologie- und
Gesellschaftskritik?
Juden und Linke:
Dem Volke nicht zugehörig
Zum Thema Judentum, Zionismus und Nahost-Konflikt in
der Geschichte der Linken, geht Peter Ullrich der Frage nach, ob es eine typisch
linke Sichtweisen auf Juden und Jüdinnen, den Staat Israel und den
arabisch-israelischen Konflikt gibt, die als historisch-ideologisches Erbe
dominant sind?...
Das Verhältnis der Linken zum Judentum:
Begrenzter Universalismus
Ein moralisches Kernproblem ist der linke Universalismus, bzw. das Aufgeben
desselben. Die sozialdemokratische Abwendung vom marxistischen
Klassenkampf-Universalismus hin zu nationaler Politik führte zu einer Offenheit
gegenüber einer prozionistischen Haltung, die auch antiarabische Elemente
enthalten konnte. Die kommunistische Abwendung von Klassenkampf-Universalismus
während seiner jeweiligen nationalen Implementierung führte zu vorübergehendem
manifestem Antisemitismus...
Schwieriges Verhältnis:
Die Linke und das
Judentum
Der Leipziger Wissenschaftler Peter Ullrich hat einen
differenzierten Beitrag zur Nahostdebatte der Linken geschrieben, der sich auch
noch gut lesen lässt... |
Rechtsrock:
Es geht
auch anders
Bravo, endlich einmal gute Nachrichten aus Brandenburg, dem Bundesland, das
ansonsten vor allem viele Verkehrstote, Arbeitslose und rechtsextremistische
Straftaten zu verzeichen hat. Von 29 Anträgen, rechtsextreme CDs und DVDs zu
indizieren, sind in diesem Jahr bereits 16 bewilligt worden. Betroffen sind CDs
von Bands wie Landser, Jungsturm und Terrorkorps...
Fritz Perls 1893-1933:
Expressionismus - Psychoanalyse - Judentum
Der Psychotherapeut Fritz Perls floh 1933 aus Berlin und wurde später in den USA
die zentrale Gründerfigur der Gestalttherapie. Seine ersten vierzig Lebensjahre
in Deutschland liefern einen Mosaikstein zur Geschichte der psychoanalytischen
Bewegung wie zur Geschichte der so genannten expressionistischen Generation...
Ein großer Mäzen:
Zur
Erinnerung an James Loeb
In der Nähe des bekannten Münchner Scheidplatzes,
unweit der Psychiatrischen Max-Planck-Abteilung des Schwabinger
Krankenhauses, befindet sich die James-Loeb-Straße, deren Namenspate,
einst "eine sehr lebhafte, brillante Persönlichkeit" und "exzellenter
Wissenschaftler, Musiker und Ästhet...“ , heute vielen unbekannt ist…
Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in
Deutschland...
Antisemitismus,
Rechtsextremismus...
Archiv...

Olympia:
Wer braucht
eigentlich Medaillen?
Der Schriftsteller Saul Bellow hat einmal über uns Israelis gesagt, dass wir
immer danach streben, weltweit in jedem Bereich die Besten zu sein. Ehrgeiz ist
etwas Löbliches, aber manchmal ist er wirklichkeitsfremd...
Olympia:
Gedenken an Opfer
von 1972
Hunderte Menschen haben am Montag in Peking der Terror-Opfer der Olympischen
Spiele von München gedacht. Die Zeremonie im Hotel "Hilton" hatten die
israelische Botschaft in China und das Israelische Olympische Komitee
organisiert...
Das Feuer des Machdi:
Wettlauf der
Raketen
Raketen aller Art überschatten das Geschehen im Nahen Osten. „Wer fähig ist,
einen Satelliten ins All zu schießen, ist auch fähig, jeden Ort in der Welt zu
treffen“, sagte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak über den angeblich
gescheiterten Versuch des Iran, einen kleinen „Dummy“ Satelliten in eine
niedrige Umlaufbahn in 250 Kilometern Höhe zu setzen. Safir-e Omid, Botschafter
der Hoffnung, nannte Iran die 22 Meter lange und 26 Tonnen schwere selbstgebaute
Rakete, bei deren Start Präsident Ahmadinidschad persönlich bis zum „lift off“
zurückzählte. Nicht zufällig wurde der Geburtstag des Mahdi, des schiitischen
Messias, als Abflugtermin gewählt. Vor dessen Rückkehr werde die Welt einer
„großen Kastastrophe“ ausgesetzt werden, ähnlich der christlichen Mythen um ein
„Armageddon“...
Hisbollah bläst zur Menschenjagd:
Terrorwarnung
ergeht an alle Israelis weltweit
Eine ungewöhnlich deutliche Warnung vor möglichen Terroranschlägen hat der dem
Ministerpräsidentenamt unterstellte „Nationale Sicherheitsrat“ Israels
veröffentlicht. Die dem Iran nahestehende Hisbollah im Libanon bereite sich
darauf vor, israelische Reisende an jedem Ort der Welt angreifen oder entführen
zu wollen...
Hamas / Israel:
Der
Waffenstillstand neigt dem Ende zu
„Die Spannung liegt in der Luft. Der Waffenstillstand wird bald vorbei sein“,
sagt Ruti vom „Israel Project“ während einer spontanen Führung durch Sderot. Auf
einem Hügel am westlichen Rand der israelischen Grenzstadt Sderot zeigt sie auf
die Lichter von Beth Hanoun...
Mit offenen Karten:
Kurdistan und die Kurden
Wie sieht die Lage der Kurden in Kurdistan - eines auf mehrere Länder verteilten
Volkes - heute aus, nachdem sich die Situation im Nahen und Mittleren Osten
durch Intervention im Irak geändert hat?...
Die Zeit wird knapp:
Wird sich der Westen gegen Iran behaupten?
Die jüngsten Atomverhandlungen in Genf haben eindeutig gezeigt, wer bei den
derzeitigen diplomatischen Bemühungen die Oberhand hat. Seit ein iranischer
Dissident im Jahr 2002 die Existenz eines Atomprogramms offenbarte, haben
iranische Diplomaten jede Gelegenheit umgangen, es zu modifizieren und der
Verantwortung des Landes als Unterzeichner des Nichtverbreitungsvertrags gerecht
zu werden...
Ramallah:
Palästinensischer Nationaldichter beigesetzt
Tausende Menschen haben am Mittwoch in Ramallah dem am Samstag verstorbenen
palästinensischen Dichter Mahmud Darwisch die letzte Ehre erwiesen. Darwisch
wurde mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt, wie es zuletzt Palästinenserführer
Jasser Arafat erhalten hatte...
"Neue Regelungen":
Jordanien
beschlagnahmt jüdische Kultobjekte
Fromme jüdische Touristen aus Israel dürfen keine Kultobjekte wie Gebetsriemen,
Gebetsschals oder Gebetsbücher und Psalter nach Jordanien mitbringen.
"Unhöfliche Grenzbeamte befahlen mir sogar, meine Kopfbedeckung abzunehmen",
erzählte ein israelischer Tourist, der mit einer dreißigköpfigen israelischen
Reisegruppe nach Jordanien reisen wollte...
Umfrage:
Was halten
Sie vom angeblichen “Olmert-Plan”?
Nach einem Mitte August in der israelischen Tageszeitung haArez
veröffentlichten Bericht des Journalisten Aluf Benn legte
Isreals Premier Olmert ein Angebot für eine Zweistaaten-Lösung
vor. Die Palästinensische Autonomiebehörde dementierte umgehend:
Ein solches Angebot sei nicht unterbreitet worden.
Was meinen Sie? Würden Sie den Olmert-Plan befürworten, wenn er
so vorgelegt worden wäre?…
Ladenhüter:
Olmerts
vermeintliches Friedensangebot
Ein vermeintliches Friedensangebot des
israelischen Premierministers Ehud Olmert an die Palästinenser hat in
europäischen Medien schon zu Hoffnungen und zu Analysen über den Sinn oder
Unsinn des Angebots geführt. Doch im Augenblick gibt es keinen Friedensplan,
sondern nur einen Zeitungsartikel von Aluf Benn in der Zeitung Haaretz...
Der Sommer 2000 und der Sommer 2008:
Ein schmerzliches
historisches Versäumnis
Am Ende seiner Amtszeit bietet
Ministerpräsident Ehud Olmert dem Präsidenten der Palästinensischen
Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas ein 'Schubladenabkommen' über die Fragen der
Grenzen, der Flüchtlinge und der Sicherheitsregelungen an...
Verhandlungen:
Olmert bietet
Rückzug aus Westjordanland an
Israels Premierminister Ehud Olmert hat dem palästinensischen Präsidenten Mahmud
Abbas einen Vorschlag über ein Abkommen zur Zweistaatenlösung präsentiert.
Dieser enthält detaillierte Pläne für einen möglichen Grenzverlauf und geht auch
auf das Thema der palästinensischen Flüchtlinge ein... |
Tel Aviv:
Der
Mond, die Herzen und das Mittelmeer
"Was macht ihr denn da? - Liebe!": Wenn es
dunkel wird in Tel Aviv, gehört die Straße den Künstlern, Aktivisten und
Sportlern...
Statt demagogischer Gesten:
Echte Hilfe für
die Holocaustüberlebenden
Es hat in der öffentlichen Diskussion im
letzten Jahr kein anderes Thema gegeben, dass zu solch einem Ausbruch
demagogischer Sprüche geführt hat, wie die Behandlung der Holocaustüberlebenden.
Die gerechtfertigte Kritik an Jahrzehnte langer Vernachlässigung wurde vonseiten
der Politiker, Journalisten, Rechtsexperten und Menschenrechtlern in Schichten
von kämpferischer Moralpredigt gehüllt...
Die Diplomaten zaudern:
Und der Iran baut
Atomsprengköpfe
Am vergangenen Wochenende ist eine weitere 'Deadline'
abgelaufen, innerhalb derer der Iran erkennen lassen sollte, ob er ernsthaft
bereit dazu sei, über die Einstellung seines Strebens nach Atombomben zu
diskutieren...
"Ein paar Kilometer":
Nur die Linie vom
4. Juni 1967
Die israelisch-syrischen Verhandlungen stehen
an zwei Fronten von Schwierigkeiten. Die Themen, die die erste Front betreffen,
sind der Öffentlichkeit ziemlich gut bekannt. Die zweite Front ist weniger
bekannt. Und nicht einmal eine Änderung der Identität der Person, die Israels
Regierung anführt, oder in der Zusammensetzung der Regierung als ganzes wird
diese Grundtatsachen ändern...
Realistischer Standpunkt:
Gemeinsam mit
Saudi-Arabien
Am 17. Juli veranstaltete König Abdullah von
Saudi-Arabien, erstmals in der Geschichte des streng-muslimischen Königreichs,
eine interreligiöse Konferenz in Madrid mit jüdischen Vertretern, darunter einem
Rabbiner aus Israel. Noch als Kronprinz initiierte er 2002 einen beachtlichen
Schritt in Richtung Israels, der von den 22 Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga
unterstützt wurde...
Umfrageanalyse:
Netanjahu kann
zufrieden lächeln
Der große Sieger der letzten Entwicklungen im politischen Apparat ist
Benjamin Netanjahu – dies laut Umfrage der Tageszeitung Maariv...
Weitere Meldungen...
Archiv...
|

Hören Sie Originalton Prag 1968 in RealAudio
Tschechoslowakischer Rundfunk sendet in deutscher Sprache
Vierzig Jahre nach der Sowjetinvasion ´68:
Tschechen vergeben nicht
Auch 40 Jahre, die seit der Invasion der Sowjettruppen am
21. August 1968 in die
Tschechoslowakei vergangen sind,
reichen den Tschechen nicht aus,
um den Russen zu verzeihen. Das
geht aus einer Umfrage hervor,
die dieser Tage die Prager
Meinungsforschungsagentur STEM
im Auftrag der
Wirtschaftszeitung
Hospodáské noviny durchgeführt hat...
Tschechien erinnert sich:
Niederschlagung
des Prager Frühlings vor 40 Jahren Am Donnerstag wurde an zahlreichen Orten Tschechiens der Invasion
der Warschauer-Pakt-Truppen gedacht, die vor 40 Jahren die politische
Reformbewegung des Prager Frühlings niederschlugen...
Newsletter zum 21. August 1968:
Das Ende des Prager Frühlings
Während des viel zu kurzen Prager Frühlings, der von der Hoffnung
auf eine demokratische und sozialistische Gesellschaft lebte, kehrte die Lust an
freier Diskussion und gesellschaftlichem Experimentieren schlagartig zurück...
Das Ende des Prager Frühlings im August 1968:
Panzer in der Goldenen
Stadt
Der Widerstand gegen die Invasion, die der
Niederschlagung dieser Tendenzen diente, formierte sich vor allem in der
Hauptstadt Prag. Ein am 20. August 2008 auf arte ausgestrahlter Dokumentarfilm
erzählt die Geschichte dieser dramatischen Augustwochen des Jahres 1968. Sehen
Sie hierzu einen ganzen Film in streaming Video...
Prag 1968:
Original-Töne und
Sendungen zum Jahrestag des Einmarschs
Die Reformbewegung von 1968 ließ die Menschen in der damaligen
Tschechoslowakei auf einen Umbau des kommunistischen Systems hoffen. Dann
walzten aber am 21. August die Panzer der Warschauer-Pakt-Truppen die
Reformansätze nieder: eine erschütternde Erfahrung für die Menschen dieses
Landes...
Teil 3 - Unterwegs zur
"Samtenen Revolution":
Der Prager
Frühling 1968
Der Prager Frühling 1968 brachte für die Juden eine kurze
Reprise der Masaryk-Zeit, doch nach dessen Niederschlagung
flohen weitere 6.000 Juden aus dem Land...
Teil 2 - Die Jahre nach 1945:
Der
kommunistische Coup
"Prag ist voll von Freunden, die nicht mehr leben", stellte Egon Erwin Kisch
1946 nach seiner Rückkehr aus dem Exil bitter fest. "Jede Straßenecke drängt
Tränen in die Augen."...
Teil 1 unserer Serie zum Antisemitismus in Prag vor und nach der Invasion von 1968:
Latent immer
vorhanden
Kaum ein Historiker oder Journalist kommt bei der Einschätzung des
Antisemitismus in der Tschechoslowakei im 20. Jahrhundert ohne das Wort "latent"
aus. Als Synonym dafür bietet der Thesaurus "verdeckt, versteckt, verborgen,
unterschwellig, schlummernd" an... |
Zum Urteil im Fall Malloth:
Eine nicht gehörte
Zeugenaussage
Anton Malloth, SS Mann und ehemaliger Aufseher im Gestapo-
Gefängnis "Kleine Festung" Theresienstadt, ist wegen Mordes in einem und wegen
versuchten Mordes in einem anderen Fall zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
In einem weiteren Anklagepunkt, der ihn des zweifachen Mordes hätte überführen
sollen, war der Zeuge sich nicht mehr sicher, ob der Angeklagte oder sein
Vorgesetzter die Verantwortung für die Tat zu tragen hatte...
Greta Klingsberg erinnert sich:
Mit Brundibár gegen
die Vergessenheit
Eines der Gespräche, die im Anschluss der Berliner
Aufführungen der Kinderoper mit Greta Klingsberg geführt wurden, stehen hier als
mp3 zur Verfügung, haGalil Audio-Vorträge (2)...
Der Hölle entkommen:
Adolf Burger erzählt
das Unbeschreibbare
Vor Kurzem kam in Radio Prag ein sehr interessanter 90-jähriger Herr zu Wort,
den Till Janzer im Rahmen der Serie "Begegnungen" in einem kleinen Häuschen in
einem Prager Randbezirk besucht hatte. Adolf Burger ist sein Name...
Karl Pfeifer:
Den Finger auf
alle Wunden, zu jeder Zeit
Karl Pfeifer, Holocaust-Überlebender und publizistischer Streiter gegen den
Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen, feiert Ende August seinen 80.
Geburtstag. In Baden bei Wien aufgewachsen, musste Karl früh erfahren, was es
heißt, als Jude in feindlicher Umgebung zu leben...
Karl Pfeifer:
Ein lebenslanger
Kampf gegen Antisemitismus aller Couleurs
Seit vielen Jahren sind die Artikel von Karl Pfeifer unseren Lesern als fester
Bestandteil von haGalil bestens bekannt. Rechtzeitig zum 80. Geburtstag hat nun
die "Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung" eine filmische
Dokumentation der Lebensgeschichte des Journalisten Karl Pfeifer vorgelegt, die
demnächst im Wiener Metro Kino ihre Premiere feiern wird...
David Servan-Schreiber im Interview:
Leben gegen den
Krebs
David Servan-Schreiber, Neurowissenschafiler und Psychiater, erhielt seine
wissenschaftliche Ausbildimg in Amerika, wo er bei dem Nobelpreisträger Herbert
Simon promovierte...
Rückblick:
Vojvodina
im Frühjahr 1993
Auf einer proiranischen Website werde ich als
neokonservativ eingestuft hingegen vergleicht der deutsche proserbische
Blogger Jihad Watch meinen Standpunkt mit der Haltung des iranischen
Präsidenten. Vor 15 Jahren, im Juni 1993 veröffentlichte die
sozialdemokratische Monatszeitschrift "Zukunft" meinen Artikel über
Vojvodina. Dieser zeigt, dass ich mich für keinen Nationalismus
begeistert habe. Das ist bis heute mein Standpunkt...
Portrait:
Lopez Lomong
Lopez ist ein US-amerikanischer
Mittelstreckenläufer sudanesischer Herkunft. Als Junge von sechs Jahren wurde er
während des Bürgerkrieges im Südsudan von einer Miliz gekidnappt, die
Kindersoldaten rekrutierte. Er flüchtete und schlug sich nach Kenia durch...
Kein Grund zu feiern:
Die Darfur
Olympiade
Mia Farrow verbringt die Zeit der Olympiade 2008 in Darfur und hat auf der
Website darfurolympics.org eine Kampagne gegen die passive Teilnahme an den
Olympischen Spielen in China zur Unterstützung der Menschen in Darfur
gestartet...
Schweigen zum Völkermord:
Gengen Genocide
Eine Satire auf Chinas zynische
Instrumentalisierung der Olympischen Spiele um sein Image aufzupolieren, während
es den Völkermord in Darfur unterstützt. Die Sponsoren der Olympiade fördern die
Spiele in Milliardenhöhe und schweigen zur chinesischen Finanzierung des
Völkermordes in Darfur...
Der Sudan verkauft Nahrungsmittel:
Die Provinz Darfur verdorrt
Trotz internationaler Lebensmittelspenden in Milliardenhöhe verkauft der Sudan
riesige Mengen eigenes Getreide zu hohen Weltmarktpreisen ins Ausland - zu
einer...
Angst bestimmt den Alltag in den Flüchtlingslagern:
China stützt Sudans Völkermord
Seit Beginn der Genozidverbrechen in Darfur im Februar 2002 wurde mindestens
2.067 Dörfer in Darfur gezielt von sudanesischen Soldaten und verbündeten
Milizen zerstört. Bis zu 400.000 Menschen starben bei dem Vernichtungsfeldzug,
2,8 Millionen Menschen wurden vertrieben...
Die Welt ist blau:
Ein Sommer-Roman aus Ascona
Für diesen Dialog habe ich den Einband gestreichelt: "Was tut eigentlich deine
Schwester?" "Sie tut Ehe." Die beiden "Liebesleute", Ursula und Peter, die da in
bester Laune rumalbern, sind jetzt im Sommer 1933 auf den Weg in den Süden...
Weitere
Meldungen...
Archiv...

Zum Schabath
Nachamu:
Die Tore des
Himmels sind nicht verschlossen
Wenn sich auch die Tore der
Großzügigen verschließen; die Tore des Himmels sind niemals verschlossen!...
Nach den
drei Wochen
der Trauer und dem Gedenken an die Tempelzerstörung folgen die sieben
Wochen des
Trostes.
Das
Leben geht weiter und erhält wieder Farbe und Musik. An den kommenden sieben
Sabbattagen stammen alle Haftarot aus dem Propheten des Trostes, Jeschajahu
(Jesaja), beginnend mit Kapitel 40. Der erste Sabbat nach dem 9. Aw ist der
Schabbat Nachamu, der Sabbat des Trostes, nach den ersten Worten seiner Haftara:
"Tröstet, tröstet mein Volk!" (Jes. 40, 1).
Das Sefer Dewarim (Buch Deuteronomium, V.Buch Moses)
präsentiert sich als eine Wiederholung (Mischneh) der Torah und
als Aneinanderreihung von Abschiedsreden Mosches.
Mischneh haTorah 1:
Name, Inhalt und typische Merkmale
Das Deuteronomium ist das letzte der fünf
Bücher der Tora. Sein Name stammt aus dem Griechischen und
bedeutet "zweites Gesetz". So nämlich hat die Septuaginta den
Ausdruck "Mischneh haTorah" übersetzt...
Mischneh haTorah 2:
Abfassungszeit und Urheberschaft
Was war dieses "Buch der Weisung", das zu
Joschijahus Regierungszeit entdeckt wurde und das die Grundlage
für seine religiöse Revolution 621 v.d.Z. darstellte?...
Mischneh haTorah 3:
Die Rolle Mosche Rabenus
Das Buch Deuteronomium beginnt mit der
Aussage, Mosche habe vor dem Volk seine letzte zusammenfassende
Rede im Land Moab gehalten, als die Israeliten kurz davor
standen, das Land in Besitz zu nehmen...
Mischneh haTorah 4:
Die Literarischen Aspekte
Der Stil des Buchs der Worte, des letzten
Buchs der Torah, ist sehr rhetorisch, der Sprecher bittet und
drängt, droht und tröstet, ermahnt und ruft schließlich die
Himmel selbst zu Zeugen auf... |
Weitere Meldungen...
Archiv...
Agenturmeldungen
[Bilder des Tages]
Weitere Kurz- bzw. Agenturmeldungen: [Wirtschaft
& Börse aktuell] [Sport aktuell] [Kommunikation
und Internet] [Essen und Trinken]
[Medien & Unterhaltung] [Jews
in the News]
|