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Fragen und Antworten:
Gelungenes Lehrbuch gegen Antisemitismus!
Es ist ein endloses Thema, für das sich kaum einer interessiert: deutsche Schulbücher und Juden, die darin vorkommen oder eben nicht vorkommen. Schon lange wird in kleinen Kreisen darüber debattiert und darum gerungen, dass klischeebeladene Bilder und christlich Sichtweisen auf die Juden aus den Schulbüchern verschwinden...

Einweihung:
Eine neue Mikwe in Konstanz
Am Sonntag weiht die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz eine neue Mikvve (Ritualbad) ein. Zu diesem Anlass und zur 7. Jahrzeit (Todestag) des Gemeindegründers Shimon Nissenbaum sel.A., werden zahlreiche jüdische prominente Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland in Konstanz erwartet...

Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik":
Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant
Am 20. September will die rechtsextreme "Bürgerbewegung pro Köln" auf dem zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Heumarkt eine öffentliche Abschlusskundgebung ihres sogenannten "Anti-Islaminiserungskongreß" durchführen. Als Hauptredner werden u.a. der Vorsitzende der neonazistischen "Front National" (FN) aus Frankreich, Jean-Marie Le Pen, der Führungsfunktionär des rassistischen "Vlaams Belang" aus Belgien, Phillip Dewinter...

Interview mit Micha Brumlik:
"Krise der Männlichkeit"
Herr Brumlik, stellen Sie sich vor, Sie werden abends in der U-Bahn von Jugendlichen angepöbelt und bedroht. Wie reagieren Sie?...

Micha Brumlik:
Abschiebung ist verantwortungslos
Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik hat sich gegen Forderungen gewandt, jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund einfach abzuschieben. Die meisten der Jugendlichen seien hier "unter miserablen Schulbedingungen sozialisiert worden". Deshalb läge es auch in der Verantwortung der Deutschen, sich um die jungen Leute zu kümmern. Man müsse die Kultur der Gewalt unter Migranten an ihren Wurzeln packen...

Die 68er und die Erziehung:
Was ist davon geblieben?
In der allgegenwärtigen 68er-Retrospektive bleibt ein zentrales Anliegen der Bewegung erstaunlicherweise kaum erforscht, obwohl es vielleicht das wirkungsmächtigste und sichtbarste ist: Die Umwertung von Erziehung und Bildung…

Debatte um die "Antideutschen":
Juden als nützliche Idioten
Sie behaupten, proisraelisch zu sein, und geben vor, mehr vom Antisemitismus zu verstehen als die restliche Linke. Mit dem Judentum aber wollen die Antideutschen gar nichts zu tun haben. Eine Antwort auf das Dossier von Stephan Grigat...

Mit Wimpeln und Mützchen:
Antideutscher Philosemitismus?
Hat man es bei den »Antideutschen« tatsächlich mit »ideologisch Fanatisierten« zu tun, die unter einer »neurotischen Überidentifikation« mit Jüdinnen und Juden leiden? Ist Israel für sie nur die »Projektionsfläche« für ihre eigenen Befindlichkeiten? Oder üben die Antideutschen dringend notwendige Ideologie- und Gesellschaftskritik?

Juden und Linke:
Dem Volke nicht zugehörig
Zum Thema Judentum, Zionismus und Nahost-Konflikt in der Geschichte der Linken, geht Peter Ullrich der Frage nach, ob es eine typisch linke Sichtweisen auf Juden und Jüdinnen, den Staat Israel und den arabisch-israelischen Konflikt gibt, die als historisch-ideologisches Erbe dominant sind?...

Das Verhältnis der Linken zum Judentum:
Begrenzter Universalismus
Ein moralisches Kernproblem ist der linke Universalismus, bzw. das Aufgeben desselben. Die sozialdemokratische Abwendung vom marxistischen Klassenkampf-Universalismus hin zu nationaler Politik führte zu einer Offenheit gegenüber einer prozionistischen Haltung, die auch antiarabische Elemente enthalten konnte. Die kommunistische Abwendung von Klassenkampf-Universalismus während seiner jeweiligen nationalen Implementierung führte zu vorübergehendem manifestem Antisemitismus...

Schwieriges Verhältnis:
Die Linke und das Judentum
Der Leipziger Wissenschaftler Peter Ullrich hat einen differenzierten Beitrag zur Nahostdebatte der Linken geschrieben, der sich auch noch gut lesen lässt...

Rechtsrock:
Es geht auch anders
Bravo, endlich einmal gute Nachrichten aus Brandenburg, dem Bundesland, das ansonsten vor allem viele Verkehrstote, Arbeitslose und rechtsextremistische Straftaten zu verzeichen hat. Von 29 Anträgen, rechtsextreme CDs und DVDs zu indizieren, sind in diesem Jahr bereits 16 ­bewilligt worden. Betroffen sind CDs von Bands wie Landser, Jungsturm und Terrorkorps...

Fritz Perls 1893-1933:
Expressionismus - Psychoanalyse - Judentum
Der Psychotherapeut Fritz Perls floh 1933 aus Berlin und wurde später in den USA die zentrale Gründerfigur der Gestalttherapie. Seine ersten vierzig Lebensjahre in Deutschland liefern einen Mosaikstein zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung wie zur Geschichte der so genannten expressionistischen Generation...

Ein großer Mäzen:
Zur Erinnerung an James Loeb
In der Nähe des bekannten Münchner Scheidplatzes, unweit der Psychiatrischen Max-Planck-Abteilung des Schwabinger Krankenhauses, befindet sich die James-Loeb-Straße, deren Namenspate, einst "eine sehr lebhafte, brillante Persönlichkeit" und "exzellenter Wissenschaftler, Musiker und Ästhet...“ , heute vielen unbekannt ist…

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...
Archiv...


Olympia:
Wer braucht eigentlich Medaillen?
Der Schriftsteller Saul Bellow hat einmal über uns Israelis gesagt, dass wir immer danach streben, weltweit in jedem Bereich die Besten zu sein. Ehrgeiz ist etwas Löbliches, aber manchmal ist er wirklichkeitsfremd...


Olympia:
Gedenken an Opfer von 1972

Hunderte Menschen haben am Montag in Peking der Terror-Opfer der Olympischen Spiele von München gedacht. Die Zeremonie im Hotel "Hilton" hatten die israelische Botschaft in China und das Israelische Olympische Komitee organisiert...

Das Feuer des Machdi:
Wettlauf der Raketen

Raketen aller Art überschatten das Geschehen im Nahen Osten. „Wer fähig ist, einen Satelliten ins All zu schießen, ist auch fähig, jeden Ort in der Welt zu treffen“, sagte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak über den angeblich gescheiterten Versuch des Iran, einen kleinen „Dummy“ Satelliten in eine niedrige Umlaufbahn in 250 Kilometern Höhe zu setzen. Safir-e Omid, Botschafter der Hoffnung, nannte Iran die 22 Meter lange und 26 Tonnen schwere selbstgebaute Rakete, bei deren Start Präsident Ahmadinidschad persönlich bis zum „lift off“ zurückzählte. Nicht zufällig wurde der Geburtstag des Mahdi, des schiitischen Messias, als Abflugtermin gewählt. Vor dessen Rückkehr werde die Welt einer „großen Kastastrophe“ ausgesetzt werden, ähnlich der christlichen Mythen um ein „Armageddon“...

Hisbollah bläst zur Menschenjagd:
Terrorwarnung ergeht an alle Israelis weltweit
Eine ungewöhnlich deutliche Warnung vor möglichen Terroranschlägen hat der dem Ministerpräsidentenamt unterstellte „Nationale Sicherheitsrat“ Israels veröffentlicht. Die dem Iran nahestehende Hisbollah im Libanon bereite sich darauf vor, israelische Reisende an jedem Ort der Welt angreifen oder entführen zu wollen...

Hamas / Israel:
Der Waffenstillstand neigt dem Ende zu

„Die Spannung liegt in der Luft. Der Waffenstillstand wird bald vorbei sein“, sagt Ruti vom „Israel Project“ während einer spontanen Führung durch Sderot. Auf einem Hügel am westlichen Rand der israelischen Grenzstadt Sderot zeigt sie auf die Lichter von Beth Hanoun...

Mit offenen Karten:
Kurdistan und die Kurden
Wie sieht die Lage der Kurden in Kurdistan - eines auf mehrere Länder verteilten Volkes - heute aus, nachdem sich die Situation im Nahen und Mittleren Osten durch Intervention im Irak geändert hat?...

Die Zeit wird knapp:
Wird sich der Westen gegen Iran behaupten?
Die jüngsten Atomverhandlungen in Genf haben eindeutig gezeigt, wer bei den derzeitigen diplomatischen Bemühungen die Oberhand hat. Seit ein iranischer Dissident im Jahr 2002 die Existenz eines Atomprogramms offenbarte, haben iranische Diplomaten jede Gelegenheit umgangen, es zu modifizieren und der Verantwortung des Landes als Unterzeichner des Nichtverbreitungsvertrags gerecht zu werden...

Ramallah:
Palästinensischer Nationaldichter beigesetzt
Tausende Menschen haben am Mittwoch in Ramallah dem am Samstag verstorbenen palästinensischen Dichter Mahmud Darwisch die letzte Ehre erwiesen. Darwisch wurde mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt, wie es zuletzt Palästinenserführer Jasser Arafat erhalten hatte...


"Neue Regelungen":
Jordanien beschlagnahmt jüdische Kultobjekte

Fromme jüdische Touristen aus Israel dürfen keine Kultobjekte wie Gebetsriemen, Gebetsschals oder Gebetsbücher und Psalter nach Jordanien mitbringen. "Unhöfliche Grenzbeamte befahlen mir sogar, meine Kopfbedeckung abzunehmen", erzählte ein israelischer Tourist, der mit einer dreißigköpfigen israelischen Reisegruppe nach Jordanien reisen wollte...

Umfrage:
Was halten Sie vom angeblichen “Olmert-Plan”?

Nach einem Mitte August in der israelischen Tageszeitung haArez veröffentlichten Bericht des Journalisten Aluf Benn legte Isreals Premier Olmert ein Angebot für eine Zweistaaten-Lösung vor. Die Palästinensische Autonomiebehörde dementierte umgehend: Ein solches Angebot sei nicht unterbreitet worden.
Was meinen Sie? Würden Sie den Olmert-Plan befürworten, wenn er so vorgelegt worden wäre?…

Ladenhüter:
Olmerts vermeintliches Friedensangebot
Ein vermeintliches Friedensangebot des israelischen Premierministers Ehud Olmert an die Palästinenser hat in europäischen Medien schon zu Hoffnungen und zu Analysen über den Sinn oder Unsinn des Angebots geführt. Doch im Augenblick gibt es keinen Friedensplan, sondern nur einen Zeitungsartikel von Aluf Benn in der Zeitung Haaretz...

Der Sommer 2000 und der Sommer 2008:
Ein schmerzliches historisches Versäumnis
Am Ende seiner Amtszeit bietet Ministerpräsident Ehud Olmert dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas ein 'Schubladenabkommen' über die Fragen der Grenzen, der Flüchtlinge und der Sicherheitsregelungen an...

Verhandlungen:
Olmert bietet Rückzug aus Westjordanland an
Israels Premierminister Ehud Olmert hat dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas einen Vorschlag über ein Abkommen zur Zweistaatenlösung präsentiert. Dieser enthält detaillierte Pläne für einen möglichen Grenzverlauf und geht auch auf das Thema der palästinensischen Flüchtlinge ein...

Tel Aviv:
Der Mond, die Herzen und das Mittelmeer
"Was macht ihr denn da? - Liebe!": Wenn es dunkel wird in Tel Aviv, gehört die Straße den Künstlern, Aktivisten und Sportlern...

Statt demagogischer Gesten:

Echte Hilfe für die Holocaustüberlebenden
Es hat in der öffentlichen Diskussion im letzten Jahr kein anderes Thema gegeben, dass zu solch einem Ausbruch demagogischer Sprüche geführt hat, wie die Behandlung der Holocaustüberlebenden. Die gerechtfertigte Kritik an Jahrzehnte langer Vernachlässigung wurde vonseiten der Politiker, Journalisten, Rechtsexperten und Menschenrechtlern in Schichten von kämpferischer Moralpredigt gehüllt...

Die Diplomaten zaudern:
Und der Iran baut Atomsprengköpfe
Am vergangenen Wochenende ist eine weitere 'Deadline' abgelaufen, innerhalb derer der Iran erkennen lassen sollte, ob er ernsthaft bereit dazu sei, über die Einstellung seines Strebens nach Atombomben zu diskutieren...

"Ein paar Kilometer":
Nur die Linie vom 4. Juni 1967
Die israelisch-syrischen Verhandlungen stehen an zwei Fronten von Schwierigkeiten. Die Themen, die die erste Front betreffen, sind der Öffentlichkeit ziemlich gut bekannt. Die zweite Front ist weniger bekannt. Und nicht einmal eine Änderung der Identität der Person, die Israels Regierung anführt, oder in der Zusammensetzung der Regierung als ganzes wird diese Grundtatsachen ändern...

Realistischer Standpunkt:

Gemeinsam mit Saudi-Arabien
Am 17. Juli veranstaltete König Abdullah von Saudi-Arabien, erstmals in der Geschichte des streng-muslimischen Königreichs, eine interreligiöse Konferenz in Madrid mit jüdischen Vertretern, darunter einem Rabbiner aus Israel. Noch als Kronprinz initiierte er 2002 einen beachtlichen Schritt in Richtung Israels, der von den 22 Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga unterstützt wurde...

Umfrageanalyse:
Netanjahu kann zufrieden lächeln
Der große Sieger der letzten Entwicklungen im politischen Apparat ist Benjamin Netanjahu – dies laut Umfrage der Tageszeitung Maariv...

Weitere Meldungen...
Archiv...


Hören Sie Originalton Prag 1968 in RealAudio Tschechoslowakischer Rundfunk sendet in deutscher Sprache

Vierzig Jahre nach der Sowjetinvasion ´68:
Tschechen vergeben nicht

Auch 40 Jahre, die seit der Invasion der Sowjettruppen am 21. August 1968 in die Tschechoslowakei vergangen sind, reichen den Tschechen nicht aus, um den Russen zu verzeihen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die dieser Tage die Prager Meinungsforschungsagentur STEM im Auftrag der Wirtschaftszeitung Hospodáské noviny durchgeführt hat... 
Tschechien erinnert sich:
Niederschlagung des Prager Frühlings vor 40 Jahren
Am Donnerstag wurde an zahlreichen Orten Tschechiens der Invasion der Warschauer-Pakt-Truppen gedacht, die vor 40 Jahren die politische Reformbewegung des Prager Frühlings niederschlugen...

Newsletter zum 21. August 1968:
Das Ende des Prager Frühlings

Während des viel zu kurzen Prager Frühlings, der von der Hoffnung auf eine demokratische und sozialistische Gesellschaft lebte, kehrte die Lust an freier Diskussion und gesellschaftlichem Experimentieren schlagartig zurück...

Das Ende des Prager Frühlings im August 1968:
Panzer in der Goldenen Stadt
Der Widerstand gegen die Invasion, die der Niederschlagung dieser Tendenzen diente, formierte sich vor allem in der Hauptstadt Prag. Ein am 20. August 2008 auf arte ausgestrahlter Dokumentarfilm erzählt die Geschichte dieser dramatischen Augustwochen des Jahres 1968. Sehen Sie hierzu einen ganzen Film in streaming Video...

Prag 1968:

Original-Töne und Sendungen zum Jahrestag des Einmarschs
Die Reformbewegung von 1968 ließ die Menschen in der damaligen Tschechoslowakei auf einen Umbau des kommunistischen Systems hoffen. Dann walzten aber am 21. August die Panzer der Warschauer-Pakt-Truppen die Reformansätze nieder: eine erschütternde Erfahrung für die Menschen dieses Landes...

Teil 3 - Unterwegs zur "Samtenen Revolution":
Der Prager Frühling 1968

Der Prager Frühling 1968 brachte für die Juden eine kurze Reprise der Masaryk-Zeit, doch nach dessen Niederschlagung flohen weitere 6.000 Juden aus dem Land...

Teil 2 - Die Jahre nach 1945:
Der kommunistische Coup
"Prag ist voll von Freunden, die nicht mehr leben", stellte Egon Erwin Kisch 1946 nach seiner Rückkehr aus dem Exil bitter fest. "Jede Straßenecke drängt Tränen in die Augen."
...

Teil 1 unserer Serie zum Antisemitismus in Prag vor und nach der Invasion von 1968:
Latent immer vorhanden
Kaum ein Historiker oder Journalist kommt bei der Einschätzung des Antisemitismus in der Tschechoslowakei im 20. Jahrhundert ohne das Wort "latent" aus. Als Synonym dafür bietet der Thesaurus "verdeckt, versteckt, verborgen, unterschwellig, schlummernd" an...

Zum Urteil im Fall Malloth:
Eine nicht gehörte Zeugenaussage

Anton Malloth, SS Mann und ehemaliger Aufseher im Gestapo- Gefängnis "Kleine Festung" Theresienstadt, ist wegen Mordes in einem und wegen versuchten Mordes in einem anderen Fall zu lebenslanger Haft verurteilt worden. In einem weiteren Anklagepunkt, der ihn des zweifachen Mordes hätte überführen sollen, war der Zeuge sich nicht mehr sicher, ob der Angeklagte oder sein Vorgesetzter die Verantwortung für die Tat zu tragen hatte...

Greta Klingsberg erinnert sich:
Mit Brundibár gegen die Vergessenheit
Eines der Gespräche, die im Anschluss der Berliner Aufführungen der Kinderoper mit Greta Klingsberg geführt wurden, stehen hier als mp3 zur Verfügung, haGalil Audio-Vorträge (2)...

Der Hölle entkommen:
Adolf Burger erzählt das Unbeschreibbare
Vor Kurzem kam in Radio Prag ein sehr interessanter 90-jähriger Herr zu Wort, den Till Janzer im Rahmen der Serie "Begegnungen" in einem kleinen Häuschen in einem Prager Randbezirk besucht hatte. Adolf Burger ist sein Name...

Karl Pfeifer:
Den Finger auf alle Wunden, zu jeder Zeit
Karl Pfeifer, Holocaust-Überlebender und publizistischer Streiter gegen den Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen, feiert Ende August seinen 80. Geburtstag. In Baden bei Wien aufgewachsen, musste Karl früh erfahren, was es heißt, als Jude in feindlicher Umgebung zu leben...

Karl Pfeifer:
Ein lebenslanger Kampf gegen Antisemitismus aller Couleurs
Seit vielen Jahren sind die Artikel von Karl Pfeifer unseren Lesern als fester Bestandteil von haGalil bestens bekannt. Rechtzeitig zum 80. Geburtstag hat nun die "Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung" eine filmische Dokumentation der Lebensgeschichte des Journalisten Karl Pfeifer vorgelegt, die demnächst im Wiener Metro Kino ihre Premiere feiern wird...

David Servan-Schreiber im Interview:
Leben gegen den Krebs
David Servan-Schreiber, Neurowissenschafiler und Psychiater, erhielt seine wissenschaftliche Ausbildimg in Amerika, wo er bei dem Nobelpreisträger Herbert Simon promovierte...

Rückblick:
Vojvodina im Frühjahr 1993
Auf einer proiranischen Website werde ich als neokonservativ eingestuft hingegen vergleicht der deutsche proserbische Blogger Jihad Watch meinen Standpunkt mit der Haltung des iranischen Präsidenten. Vor 15 Jahren, im Juni 1993 veröffentlichte die sozialdemokratische Monatszeitschrift "Zukunft" meinen Artikel über Vojvodina. Dieser zeigt, dass ich mich für keinen Nationalismus begeistert habe. Das ist bis heute mein Standpunkt...

Portrait:
Lopez Lomong
Lopez ist ein US-amerikanischer Mittelstreckenläufer sudanesischer Herkunft. Als Junge von sechs Jahren wurde er während des Bürgerkrieges im Südsudan von einer Miliz gekidnappt, die Kindersoldaten rekrutierte. Er flüchtete und schlug sich nach Kenia durch...

Kein Grund zu feiern:

Die Darfur Olympiade

Mia Farrow verbringt die Zeit der Olympiade 2008 in Darfur und hat auf der Website darfurolympics.org eine Kampagne gegen die passive Teilnahme an den Olympischen Spielen in China zur Unterstützung der Menschen in Darfur gestartet...

Schweigen zum Völkermord:

Gengen Genocide

Eine Satire auf Chinas zynische Instrumentalisierung der Olympischen Spiele um sein Image aufzupolieren, während es den Völkermord in Darfur unterstützt. Die Sponsoren der Olympiade fördern die Spiele in Milliardenhöhe und schweigen zur chinesischen Finanzierung des Völkermordes in Darfur...

Der Sudan verkauft Nahrungsmittel:
Die Provinz Darfur verdorrt
Trotz internationaler Lebensmittelspenden in Milliardenhöhe verkauft der Sudan riesige Mengen eigenes Getreide zu hohen Weltmarktpreisen ins Ausland - zu einer...

Angst bestimmt den Alltag in den Flüchtlingslagern:

China stützt Sudans Völkermord
Seit Beginn der Genozidverbrechen in Darfur im Februar 2002 wurde mindestens 2.067 Dörfer in Darfur gezielt von sudanesischen Soldaten und verbündeten Milizen zerstört. Bis zu 400.000 Menschen starben bei dem Vernichtungsfeldzug, 2,8 Millionen Menschen wurden vertrieben...

Die Welt ist blau:
Ein Sommer-Roman aus Ascona
Für diesen Dialog habe ich den Einband gestreichelt: "Was tut eigentlich deine Schwester?" "Sie tut Ehe." Die beiden "Liebesleute", Ursula und Peter, die da in bester Laune rumalbern, sind jetzt im Sommer 1933 auf den Weg in den Süden...

Weitere Meldungen...
Archiv...


Zum Schabath Nachamu:
Die Tore des Himmels sind nicht verschlossen

Wenn sich auch die Tore der Großzügigen verschließen; die Tore des Himmels sind niemals verschlossen!...

Nach den drei Wochen der Trauer und dem Gedenken an die Tempelzerstörung folgen die sieben Wochen des Trostes.
Real AudioDas Leben geht weiter und erhält wieder Farbe und Musik. An den kommenden sieben Sabbattagen stammen alle Haftarot aus dem Propheten des Trostes, Jeschajahu (Jesaja), beginnend mit Kapitel 40. Der erste Sabbat nach dem 9. Aw ist der Schabbat Nachamu, der Sabbat des Trostes, nach den ersten Worten seiner Haftara: "Tröstet, tröstet mein Volk!" (Jes. 40, 1).

Das Sefer Dewarim (Buch Deuteronomium, V.Buch Moses) präsentiert sich als eine Wiederholung (Mischneh) der Torah und als Aneinanderreihung von Abschiedsreden Mosches.

Mischneh haTorah 1:
Name, Inhalt und typische Merkmale
Das Deuteronomium ist das letzte der fünf Bücher der Tora. Sein Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet "zweites Gesetz". So nämlich hat die Septuaginta den Ausdruck "Mischneh haTorah" übersetzt...

Mischneh haTorah 2:
Abfassungszeit und Urheberschaft
Was war dieses "Buch der Weisung", das zu Joschijahus Regierungszeit entdeckt wurde und das die Grundlage für seine religiöse Revolution 621 v.d.Z. darstellte?...

Mischneh haTorah 3:
Die Rolle Mosche Rabenus
Das Buch Deuteronomium beginnt mit der Aussage, Mosche habe vor dem Volk seine letzte zusammenfassende Rede im Land Moab gehalten, als die Israeliten kurz davor standen, das Land in Besitz zu nehmen...

Mischneh haTorah 4:
Die Literarischen Aspekte
Der Stil des Buchs der Worte, des letzten Buchs der Torah, ist sehr rhetorisch, der Sprecher bittet und drängt, droht und tröstet, ermahnt und ruft schließlich die Himmel selbst zu Zeugen auf...

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