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Mirko Heinemann, Alfred Schobert, Claudia Wahjudi Eine
Basis für die Vernetzung
und ein Aufruf dazu, selbst aktiv zu werden:
Handbuch Antirassismus
Über 100 Menschen wurden in Deutschland seit der Wiedervereinigung
ermordet - weil sie nichtdeutscher Herkunft waren. Rassismus und
Antisemitismus zeigen sich im Alltag, in der Ausgrenzung aus der
Arbeitswelt, in der Popkultur und auf dem Schulhof.
Viele Bürgerinnen wollen Rassismus und Antisemitismus nicht tolerieren.
Seit der Wiedervereinigung wurden Hunderte von antirassistischen und
antifaschistischen Projekten gegründet. Das Handbuch Antirassismus bietet
eine im Printbereich einzigartige Auswahl von Projekten und Initiativen, die
für Toleranz und Gewaltfreiheit, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und
Antisemitismus eintreten.
Der erste Teil führt in die Grundbegriffe des Rassismus und
Antisemitismus ein. Im zweiten Teil werden 700 Projekte und Initiativen
gegen Rassismus und Antisemitismus in Deutschland mit Kurzportraits und
Kontaktadressen vorgestellt.
Sechs Initiativen wurden ausführlicher porträtiert, um die Breite der
Handlungsmöglichkeiten zu illustrieren: die Antifa Dresden, Asyl in der
Kirche Berlin, den Bildungsverein Dien Hong in Rostock, den jüdischen
Onlinedienst haGalil aus München, das bundesweit agierende Kultur-Netzwerk
Kanak Attak und die Opferperspektive Brandenburg.
Sowohl bundesweit agierende Projekte und Online-Dienste als auch
regionale Gruppen und Archive werden vorgestellt. Mit seiner regionalen
Strukturierung gewährleistet das Handbuch eine optimale Handhabung bei der
Suche nach Initiativen in Wohnort-Nähe. Das Handbuch Antirassismus schafft
die Basis für die Vernetzung lokaler Projekte und Gruppen und ruft dazu auf,
selbst aktiv zu werden.
[Bestellen]
Ersch. im Herbst 2002 bei Kokerei
Zollverein | Zeitgenössische Kunst und Kritik, 228 Seiten, Broschur, 21
x 15 cm
ISBN 3-935783-06-X Euro 15.00
ZUM VORWORT
hagalil.com
13-10-2002
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