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Rubriken: [Deutschland] [Europa] [Israel/NahOst] [Religion] [Kalender]

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SEPTEMBER / AUGUST / JULI 2004


[agenturmeldungen]

Ministerpräsident Ariel Sharon:
Jüdische Solidarität von unschätzbarem Wert für Israel
Zu Beginn dieses neuen Jahres nutze ich die Gelegenheit, Ihnen meine besten Wünsche für ein glückliches und friedliches neues Jahr zu senden...

P
räsident Katsav zu den Hohen Feiertagen:
Wir müssen einig und gegenseitig verbunden sein
Die Hohen Feiertage sind Tage der inneren Einkehr auf persönlicher Ebene, der der Gemeinde und der der Nation, sie einen alle Teile des jüdischen Volkes in der Welt...

PA-Fernsehsender:
Alte Filme zum Todeskult wieder im Programm
Das palästinensische Fernsehen hat vor wenigen Wochen damit begonnen, die bekanntesten Sendungen, die den Tod, Gewalt und Shahada (Martyrium für Allah) verherrlichen, in sein Programm wiederaufzunehmen...

Beeindruckende Leistungen:

Israelische Medaillen bei den Paralympics
Gold holte Itzhak Mamistalov im 100 Meter Freistil Schwimmen. Inbal Pezaro konnte Bronze im 200 Meter Freistil erzielen und
Doron Shaziri erreichte ebenfalls Bronze im Schießen. Bereits vorgestern holte Keren Leibovitz Silber im 100 Meter Freistil der Frauen...

Jordan River Village Camp:
Jüdisch-Arabisches Kinderdorf in Israel eröffnet

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von neun bis 18 Jahren, die in dem Dorf betreut werden sollen, leiden an schweren physischen und psychischen Krankheiten...

1918/22 bis 1939:

Palästina in der Phase der britischen Mandatsherrschaft
Zionistische Reaktionen auf arabischen Nationalismus und britische Kolonialpolitik von der vierten Alija bis zum Eintritt Großbritanniens in den Zweiten Weltkrieg (1924-1939)...

Bei einem Selbstmordanschlag am Givat zarfatit in Jerusalem wurden mindestens 2 Israelis getötet und weitere 15 verletzt.
Eine palästinensische Selbstmordattentäterin hatte sich um 15:45 in die Luft gesprengt, nachdem sich ihr ein Grenzpolizist genährt hatte, um sie zu kontrollieren. Sie war dabei, sich an die Tramper-Ecke an der Ausfallstraße Richtung Totes Meer zu nähern, die von Soldaten genutzt wird. Mittlerweile hat sich die Al-Aksa-Brigade, der militärische Arm von Yassir Arafats Fatah, zu dem Anschlag bekannt.

Zur Nahost-Berichterstattung:
Von Schutzheiligen in Politik und Medien
Für Politiker wäre Don Quichote der beste Schutzheiligen. Ihre Parteiprogramme sind wie ein Kampf gegen Windmühlen...

Fourth Geneva Convention:
The real issue is settlers and Jerusalem
The recommendations regarding Israel's security fence issued by the International Court of Justice in The Hague in July 2004 have focused Israeli attention on the relevancy and applicability of the Fourth Geneva Convention to the occupied West Bank and Gaza...

"Ich trenne mich, basta":
Interview mit Ministerpräsident Ariel Sharon

Nach den Meldungen der vergangenen Tage in den deutschen Medien über das Interview mit Ministerpräsident Ariel Sharon in der israelischen Tageszeitung Yedioth Aharonoth im Folgenden einige Auszüge aus dem Interview...

Attentat auf die jüdische Religion:
Die Tempelbergbomber

Der Sicherheitsdienst wird von einer schrecklichen Angst heimgesucht: Noch einmal könnte ein Ministerpräsident ermordet werden...


Wie ein einsamer Komet am Himmel:
Yeshayahu Leibowitz zur Erinnerung

Der größte Teil der Öffentlichkeit versteht nun, was Leibowitz vom ersten Augenblick an verstanden hatte: dass die Siedlungen für Israel ein Unglück seien...

Zur 10.Jahrzeit:
Jeschajahu Leibowitz

Der Religionsphilosoph und Biochemiker. geb. 1903 in Riga, starb vor 10 Jahren in Jerusalem...

Fanatismus:
Religion und Völkermord
Vor ein paar Tagen las ich wie das Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde binnen dreier Tage zwei Aufforderungen religiöser Würdenträger zum Völkermord an Juden ausstrahlte...

Kikar Zion:
Massenkundgebung gegen Scharons Abkopplungsplan

Die Organisatoren sprachen von bis zu 120.000 Teilnehmern, nach Polizeiangaben waren es 50.000 - 60.000 Menschen, die sich am Sonntagabend im Jerusalemer Stadtzentrum, rund um den Kikar Zion, versammelten um gegen den Abkopplungsplan von Ministerpräsident Ariel Sharon zu demonstrieren...

Oktoberfest auf Iwrit:
Klezmer und Zefat
Drei Tage lang hatte die nordisraelische Stadt Zefat damit fertig zu werden, nicht nur Hochburg der Mythologie zu sein...

Die Hetzer machen mobil:
Im Namen G'ttes

...das Auflösen von Siedlungen im Gazastreifen - "ethnische Säuberung" und ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"...

Fronten in Gaza:
Siedler gegen Siedler
In den israelischen Siedlungen im Gazastreifen werden Bewohner bedroht, die zum Rückzug bereit sind...

Seit September 2000:
Fast 1000 Israelis bei Terrorattentaten ermordet

Zu den Hohen Feiertagen liegen Dutzende Hinweise für Terrorakte gegen Tel Aviv und Jerusalem vor. Zwischen Rosch haSchanah und Jom Kipur werden die Zugänge von und zu den besetzten Gebieten geschlossen...

Die Resolution 181 der UN-Vollversammlung:
The myth says we compromised
In 1948 people like me were for partition, and now we support a federated state--just to show how things have changed...

Die "UN General Assembly Resolution 181":
The first milestone
The essence of 181 is that the establishment of a Palestinian state is necessary for the legitimacy of the Israeli state...

Israelische Content-Security gegen IE-Lücken:
"eSafe" blockt Exploits ohne Updates

Laut Aladin kann "eSafe" proaktiv vor den neuesten als "High Security Threats" eingestuften Exploits im Internet Explorer schützen...

"Status-Quo" in Angelegenheiten der Konversion:
Übertritt weiterhin nur orthodox

Die Regierung wird den "Status-Quo" in Angelegenheiten der Konversion zum Judentum nicht verändern, um den Beziehungen zu den amerikanischen Juden nicht zu schaden und keinen Zorn bei den religiösen Parteien in Israel zu erwecken...

Rafael Meshulam:
Cannabis gegen Kriegstrauma

Der israelische Forscher Rafael Meshulam von der School of Pharmacy an der Hebräischen Universität zu Jerusalem, hat mit Cannabis gute Erfolge erzielt...

Als Folge der Terror-Anschläge:

Israels Chirurgen sind Experten für Explosions-Opfer-Behandlung
Sirenen, schreiende Verletzte, panische Angehörige: Minuten nach jedem Terroranschlag bricht im Jerusalemer Hadassah-Hospital die Hölle los. Krankenwagen liefern Dutzende Anschlagopfer an...

Israelische und Palästinensische Kinder:

Konfliktlösung durch Kampfkunst
Hakim, der vor drei Jahren aus Australien nach Israel eingewandert war, trainiert seit 34 Jahren Budo...

Arun Gandhi in Abu Dis:
Wie geht es Dir, Gewaltlosigkeit?
Bei der Massenkundgebung mit Arun Gandhi, dem Enkel des Mahatma, in Abu Dis beobachtete ich die Gesichter der Teilnehmenden...

Mahatma Gandhis Enkel in Palästina:
Zwischen Gewalt und Gewaltlosigkeit

Mahatma Gandhis Enkel besucht in dieser Woche auf Einladung der Palästinenser das Land. Sie wollen die Idee des Volkskampfes gegen die israelische Besatzung vorantreiben...

Die Rettung der Palästinenser:
Gewaltlosigkeit

Wir behaupten, dass das politische Schachspiel herumgedreht werden könnte, wenn die Palästinenser beginnen würden, das demokratische Spiel zu spielen...

Babylon-Software übersetzt Französisch:
Kooperation mit Larousse

Larousse liefert acht neue Wörterbücher für digitale Plattform...

Interview mit Gad Ben-Ari:
Rückblick auf die fünfjährige Amtszeit
„Der Keren Hayesod ist sowohl für den Staat Israel wie für das gesamte Weltjudentum eine Organisation von außergewöhnlicher Bedeutung"...

Allergologie in Israel:
Forscher bekämpfen Sesam-Protein mit Elektroschock

Forscher der Technischen Universität in Haifa (Technion) haben die Allergiefaktoren in Sesam identifiziert und herausgefunden, wie sie durch Elektroschock neutralisiert werden können...

Küchenschabe, Haustaube und Katze:
Israels Haustiere

Warm und feucht, nicht unbedingt steril, ein wenig unsauber, Essensreste, dies ist das Gebiet welches Israels häufigstes Haustier liebt. Deswegen ist es jedoch nicht beliebt, eher gefürchtet: Die Küchenschabe...

Altwerden im "eigenen Land":
Israels Gruftis

Als Pensionär kann man die Vorzüge dieses hoch entwickelten Landes bis zum letzten Atemzug genießen. Hervorragende medizinische Versorgung, wunderschöne Natur, das Tote Meer, die heiße, trockene Luft in der Wüste, die feuchte Luft am Küstenstreifen, wenige Wetterschwankungen...

Französische Juden zieht es nach Israel:
Die "Jagd" auf französische Olim

Israels Städte werben um Einwanderer. Eilat ist eine der Städte, die sich ganz besonders um potentielle französische Einwanderer bemüht. Das Dilemma: Die südlichste Stadt des Landes hat zwar viel Meer und Sonne zu bieten, aber es fehlt an Arbeitsplätzen...

Hamas zielte auf Be’er Sheva:
Weil es so einfach war

Die Selbstmordanschläge auf die beiden Busse am Dienstag beweisen die mangelnde Bereitschaft der Hamas, in Erwartung von Israels Rückzug aus dem Gazastreifen eine Waffenpause zu akzeptieren...





16 Tote und über 100 z.T. schwer Verletzte forderte der seit Monaten schwerste Terroranschlag auf zwei Busse in B'er-Schew'a
. Die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilte die Tat zu der sich die Terroristengruppe Hamas bekannte.

Hochsommer:
Treffpunkt Totes Meer

Im Hochsommer ans Tote Meer, das kann man mit  einer Wanderung auf den Mount Everest im Winter vergleichen. Anders betrachtet kann kaum eine Krankheit übel genug sein, um einen Besuch des Toten Meeres, mitten im August zu rechtfertigen...

Klimatisch bedingte Denkprozesse:
Verdunsten im Heiligen Land
Hat man das Glück im Monat August, dazu noch um die Mittagszeit, weit weg von Schatten und Klimaanlage in freier Natur eine Fahrradfahrt zu unternehmen, so gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass man sich den Begriff "Glück" in diesem Zusammenhang noch einmal durch den Kopf gehen lässt...

Israel hat kein Verkehrsproblem:
Das eilige Land
Israels Autofahrer sind, in Anbetracht der landeseigenen Gegebenheiten, sehr gute Fahrer. Nun, es wimmelt allerdings vor Ausnahmen von der Regel. Auf der Autobahn hat sich das Rechtsüberholen bereits durchgesetzt...

Überzogene Erklärungen:
Israel ein "kolonialistisches Gebilde" oder eine "weltoffene Demokratie"?
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat keinen guten Ruf bei Linken. Sie gilt als die Zeitung der Unternehmer und rechten Bildungsbürger...

Lehrbehelfe zur Politischen Bildung?
"Aus Politik und Zeitgeschichte"
Die Hefte "Aus Politik und Zeitgeschehen" werden als Lehrbehelfe von Lehrern und Schülern in Deutschland benützt - schon deswegen müssten die Fakten hieb und stichfest sein...

Israeli and Palestinian Children:
Conflict Resolution and Martial Arts
"Martial arts is about creating harmony within one's self and that is the first step toward creating harmony with another person," said Danny Hakim, who founded the Budo for Peace organization...


Jewish and Arab Women Talk:
War and Peacemaking

Two Arabs and two Jewish women, residents of the Israeli village of Neve Shalom/Wahat al Salam, recently met at the Chautauqua Institution to discuss the role of women in war and peacemaking...

Eines der liberalsten Länder der Welt:
Queer in the Land of Sodom

Israel is much more progressive on the issue of homosexuality than you might think. Israel is among the leaders in equality for sexual minorities...

Herzl für heute:
Goldbergers Visionen
Ernest Goldberger nimmt für sich in Anspruch, eine Analyse des israelischen Kollektivs geschrieben zu haben. Sie hat nur einen Fehler: Die eine Hälfte der Gesellschaft ist darin schlicht gut, die andere verdammt er völlig...



Intifada:

Die journalistische Heimatfront
Kenneth Lewan führt am Beispiel der FAZ vor, wie ideologisiert die Berichterstattung und Kommentierung der zweiten Intifada ist...

Erinnerungen und Gedanken von Shimon Peres:

Weder nobel noch weise
Der Politiker Shimon Peres stilisiert sich in seiner Autobiografie zum philosophierenden Staatsmann. Zweifel am Zionismus sind ihm fremd...


Video (wmf)


Olympisches Gold::

Mehr wert als zehn Botschafter
Nachdem Gal Friedman die Goldmedaille gewonnen hat, haben viele Unternehmen Gal Friedman finanzielle Unterstützung zugesichert....

Israeli gewinnt olympisches Surfen:
Gal Friedman holt Gold
Entgegen allen Erwartungen hat es Gal Friedman geschafft und Israel zu einer historischen Goldmedaille verholfen. Heute Abend um 20 Uhr wird er der erste Israeli sein, der auf der obersten Stufe der Siegertreppe bei den olympischen Spielen stehen wird...

Olympia-Gold für Israel! Der Windsurfer Gal Friedman hat die erste Goldmedaille für Israel gewonnen!

Gal Friedman beendete das letzte der insgesamt 11 Rennen als zweiter, führte jedoch mit 42 Punkten und konnte so den ersten Platz halten. Friedman ist nicht nur der erste Israeli, der Gold gewinnt, sondern auch der erste, der zweimal eine Medaille holen konnte. 1996 hatte er bereits Bronze gewonnen.
Damit standen bei den Olympischen Spielen in Athen insgesamt zweimal Israelis auf dem Siegertreppchen, nachdem der Judoka Arik Ze'evi bereits Bronze abgeräumt hat.



Articles in Arabic
Listen: Real Audio

Wie die jugoslawische Familie Hardaga in Israel ihre neue Heimat fand:
Die Begleichung einer Schuld

Zejneba Hardaga, eine Moslemin aus Sarajewo, riskierte im 2. Weltkrieg ihr eigenes Leben, um seinerzeit die jüdische Familie Kabilio zu retten. Als in den 90er Jahren der Krieg in Jugoslawien und im Kosovo ausbrach, retteten die Familie Kabilio und der Staat Israel Zejneba und ihre Familie vor dem sicheren Tod...

Kandidaten für Vorsitz der Arbeitspartei:
Ben-Eliezer und Vilnai?
Die Auseinandersetzungen innerhalb der Arbeitspartei (Avoda) haben am Montag einen weiteren Höhepunkt erreicht...

Scharon und Arafat:
Duett der Verlierer
Der israelische Schriftsteller Amos Oz hat Jassir Arafat und Ariel Scharon einmal symbiotisch zu einer Person erklärt und sie "Scharafat" getauft...

Don't turn Likud into Labor:
An interview with Uzi Landau

Our rejection of Labor is not just with respect to disengagement. Labor joining the government would mean a dramatic change in the government's economic and growth stimulation policy...

Gandhi's Grandson in Ram-Alah:
To Kick Off Unarmed Palestinian Campaign

The grandson of Indian leader Mahatma Gandhi, Arun Gandhi, will be the star speaker in three mass rallies planned in Ramallah, Abu Dis and Bethlehem on August 26. Gandhi intends to promote the philosophy of non-violence...

Universal ignorance and misunderstanding:
Non-violence in the Middle East

This article, originally written for a CGNews Special Series on Non-violence by the grandson of Indian leader Mahatma Gandhi, discusses the Gandhian interpretation of non-violence and how it relates to the Middle East...

Non-violence:
The Palestinians' Rescue

The strategy of Non-violence is fully democratic in that it is based on finding a non-violent balance between Israeli and Palestinian public opinion. It is the opposite of surrender...

Alexandra J. Wall:
Israeli and Jordanian Activists Plead for the Environment

“Water could be what the next war is based on, but if the countries work together, it could bring peace, too,” commented a Jordanian student from Israel’s Arava Institute for Environmental Studies. The institute encourages environmental
...

Peacecamp 2004:
L. Holinger - Gymnasium Emek Chefer
Vor wenigen Tagen kehrten wir - 26 israelische, arabische und österreichische Jugendliche - von einem 10-tägigen Ferienlager in Österreich nach Hause zurück...

Der Windsurfer Gal Friedman hat sich am Samstag auf Platz Eins in Athen geschoben. Er beendete das achte Rennen als erster. Damit besteht für Israel die große Chance eine weitere Medaille bei den Olympischen Spielen zu holen, nachdem der Judoka Arik Ze'evi Bronze gewonnen hatte. Friedman wird morgen zwei weitere Rennen surfen, das Finale findet am Mittwoch statt.

Haushaltsplan für 2005:
Keine Lösung der Hauptprobleme
Die erste Runde auf dem Wege zum Haushaltsplan für das Jahr 2005 hat Finanzminister Benjamin Netanjahu mit den Stimmen der Mehrheit der Minister gewonnen...

Israeli and Palestinian Views:
Human rights and the conflict

If there is no occupation at all, Israelis won't be violating Palestinian human rights and Palestinian terrorism will decrease...

We lost a dear friend:

Toma Sik 1939-2004

He was a pioneer of the Israeli-Palestinian search for peace, a forerunner of the present day pacifist-refusniks and actively involved in the struggle for equal rights of Arabs...

Break the tragic cycle
:
Talking to Barghouti

In the framework of the current Israeli Palestinian diplomatic deadlock, Ha'aretz Defense Editor Ze’ev Schiff reflects on Israel's lack of a ‘Palestinian address for negotiations'...

They Must Climb Down:
The Mid-east Fence
Security is not possible without a negotiated settlement, writes Shira Herzog. The recent ICJ ruling against the legality of Israel’s security fence should be viewed as an opportunity by both Israelis and Palestinians to change their strategy to one that is more conducive to achieving their long-term interests...

Sinkende Einwandererzahlen:
Der Strom versiegt
Trotz des Auszugs französischer Juden nach Israel geht dort die Zahl der Einwanderer zurück...

Newsletter 040729:

Der Roman, der Geschichte schrieb
"AltNeuLand" von Theodor Herzl...

"Als ich ankam, hatte ich nur drei Koffer dabei":
Ari T. in Haifa
Im Juli 2003 musste Dieter T. sein koscheres Lebensmittelgeschäft nach fortgesetzten antisemitischen Übergriffen schließen. Heute lebt er in Haifa...

Kampf gegen "Amerikaner und Zionismus":
"Mecca Cola" auf dem Markt in Israel
Seit vergangener Woche ist "Mecca Cola" auf dem israelischen Markt. Zielgruppe des Produkts sind arabisch-moslemische Konsumenten in der ganzen Welt...

Egypt’s Initiative:
In Israel’s Interest
Danny Rubinstein discusses current negotiations on Egypts’ involvement in the Gaza Disengagement plan. According to him, Israel’s disengagement plan requires law and order in Gaza and it can only be achieved by Egyptian involvement...

3. Juli 1904 / 20. Tamus 5664:
Herzls Todestag vor 100 Jahren
Theodor (Binyamin Ze'ev) Herzl, geboren 1860 in Budapest, gestorben am 3.Juli 1904 in Edlach, ist der Begründer der modernen zionistischen Bewegung...

Theodor Herzls Altneuland:
Endlich wieder im Handel
Zum Gedenktag - Lieferung kostenlos - frei Haus!...

"Krankheit" Antisemitismus:
Hat sich Herzl geirrt?

Angesichts der jüngsten Ereignisse mag man sich an seinem 100. Todestag fragen: Irrte der Vater des Zionismus als er annahm, die Gründung eines jüdischen Staates werde die "Judenfrage" lösen und die "Krankheit" Antisemitismus heilen?...

Verbale Hetze kann zu Mord führen:
Lasst das Unerwartete nicht geschehen
Angesichts der islamischen Fundamentalisten, die randvoll sind mit ihrem Hass auf Israel, und einer wachsenden Anzahl religiös-nationaler Extremisten, ist die einzige Schlussfolgerung, dass auch wir etwas Unerwartetem entgegensteuern...


Europäer in UN schockiert:

Arabische Staaten verurteilen Antisemitismus nicht
Arabische Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen versuchen, einen Vorschlag zu verhindern, der im September in der UN-Generalversammlung eine Wahl zur Verurteilung von Antisemitismus hervorbringen soll...

Meinungsverschiedenheiten zum Abkopplungsplan:
Ein gefährlicher Diskurs
Als ob sie die Legitimität der Regierung herausfordern wollten, haben Kritiker des Plans absichtlich den Ausdruck "Transfer" geprägt, der eine negative Assoziation hervorruft...

Jerusalem wird "kabellos":
Hot Spots-Stationen geplant

Jerusalem ist die erste Stadt in Israel, wenn nicht sogar im gesamten Nahen Osten, in der auf breiter Ebene so genannte Hot Spots eingerichtet werden. Damit können "Surfer" das Internet kabellos mit entsprechend ausgerüsteten Computern anklicken...

Bikur Cholim:

Das Krankenhaus im Zentrum Jerusalems braucht Ihre Hilfe
Die ersten Minuten nach einem Anschlag sind chaotisch, aufreibend und dramatisch. Wer das erlebt hat, verliert jegliche Geduld für politische Überlegungen...

Erste erfolgreiche Studenten:
Net@ Sderot feiert
Sderot hat einen weiteren Grund zum Feiern, trotz der Kassam-Raketen...

New governments:
Deep reform needed, not resignation
There are many issues of corruption in addition to the main issue of how to stop Israeli aggression and the wall...



KH Holland ermöglicht Vollendung des neuen Gemeindezentrums:
Keren Hayesod kommt Sderot zu Hilfe

Der Keren Hayesod hat erneut seine Verpflichtung für Israel und für die Bedürfnisse seiner Bürger unter Beweis gestellt...

Unstable government:
No longstanding partnership
a conversation with Ephraim Sneh
For the first time, Palestinians responded in a Zionist way: what you give, we take...

On the Middle East Peace Front:
Now Is the Time to Create Movement
‘Now’ is always a good time for proactive initiatives to get the Mid-east peace process moving. Right now, as in today and the coming weeks, is, however, a period much richer than usual in its potential to yield positive results...

Coping with Tragedy:
Fighting Terror with Kindness
After his wife was killed in a suicide bombing, one man arms himself with kindness and recruits over 10,000 people to join him in his campaign of committing and sharing good deeds...



Unstable governments:
Disengagement and democracy
The obvious connection between the two governmental crises is the advent of Sharon's disengagement plan...

Israel and PA:
Economic problems and crippled security
Caused intentionally by Israel, this weakness makes it relatively easy for any group to cause instability...

Chirac - Scharon:
Der hilfsbereite Pfadfinder

„In einer dramatischen Fernsehsendung ruft der russische Präsident Vladimir Putin die eine Million russischer Emigranten in Israel auf, in Anbetracht der wachsenden Gefahr für ihre Sicherheit sofort in ihre Heimat zurückzukehren.“...

Wenn die Opfer Palästinenser sind:
Und wenn es umgekehrt wäre?
Wenn die Opfer Palästinenser sind, schauen wir lieber weg, wollen nichts wissen, haben kein Interesse dran, um ja nicht geschockt zu werden...

International Court of Justice - Press Release
Summary of the Advisory Opinion of 090704

UNO und der Westbankzaun:
Verurteilung Israels akzeptiert

Die Generalversammlung der UNO akzeptierte am späten Dienstagabend mit überwältigender Mehrheit eine Resolution, die Israels Westbank-Trennzaun verurteilt...



Kommentar:
Absurdes Theater in der UNO?

Das Ja Deutschlands zur UN-Resolution über das "Mauergutachten" steht dem Kampf um Recht und Freiheit vollständig entgegen...

Aus Sicherheitsgründen:
UNO zieht Personal aus Gaza ab

Die UNO hat entschieden, 20 ihrer Angestellten -etwa ein Drittel ihrer Auslandscrew- ins UNO-Hauptquartier Armon Hanatziv in Jerusalem zu verlegen. Die restlichen 40 nicht-palästinensischen UNO-Angestellten werden in Gaza bleiben...

Meinungen im IGH:
Rechtliche Folgen des Zauns im palästinensischen Gebiet

Zusammenfassung der Stellungnahme von Richter Buergenthal bezüglich des vom IGH behandelten Falls...

Hungerstreik:
Warum die Araber Israels nicht wirklich etwas gegen den Sicherheitszaun unternehmen
Am Montagmittag letzter Woche, dem dritten Streiktag, strahlte die Sonne heiß auf das Demonstrationszelt im A-Ram Bezirk im Norden Jerusalems. Unter der gelben Plane des Zeltes neben dem kulturellen Zentrum A-Rasi sitzen Gäste und Aktivisten...

Sicherheit als Existenzberechtigung?
Etwas hat sich verändert
Alle sind sich darüber einig, dass Israel berechtigt ist, seinen Staat und seine Bürger zu schützen. Viele verstehen auch, warum wir einen Gerichtshof ignorieren, der in seinem Urteil keinerlei Bezug auf den mörderischen arabischen Terror nimmt...

Urteil von beispielloser Schärfe:
Sagt nicht Antisemitismus!
Sind wir doch mal ehrlich: Wir machten aus dem so wichtigen Zaun eine politische Angelegenheit, und dafür mussten wir jetzt bezahlen. Wir müssen gar nicht bis nach Haag gehen. Es genügt, den Gazastreifen zu betrachten, die Grenze zum Libanon und das Oberste Gericht in Jerusalem...

Confused and disappointed:
The courts and the fence/wall

Two courts ruled on Israel's security fence project within a period of ten days. The difference between the two rulings is no less than cosmic, thereby demonstrating just how relative justice can be...

Gutachten des Internationalen Gerichtshofes:
"Illegaler Mauerbau"

Der Bau des Zauns ist illegal, sagt der Gerichtshof, da er einen politischen Präzedenzfall für zukünftige Grenzen zwischen Israel und dem zukünftigen Staat Palästina schaffe...

Entscheidung zum Trennungszaun:
Es gibt Richter in Den Haag
Haaretz bringt die beiden Begebenheiten auf ihrer Titelseite: den 100. Todestag von Theodor Herzl und das Urteil des Internationalen Gerichtshofes ( ICJ), der den israelischen Trennungswall für illegal erklärte...

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat die israelische Sicherheitsanlage erwartungsgemäß für rechtswidrig erklärt. Er forderte die israelische Regierung auf, die Arbeiten östlich der "grünen Linie" einzustellen und Palästinenser zu entschädigen, die durch den Bau Nachteile erlitten haben.
Israel verteidigt die Anlage als notwendig zum Schutz gegen palästinensische Terroristen. Der israelische Justizminister erklärte, für Israel seien nur die Entscheidungen seines eigenen obersten Gerichtes maßgeblich. Israel will dem Gutachten aus Den Haag nicht Folge leisten.

Am Anfang war der Rap:
In Israel boomt der HipHop
Die Popszene Israels ist vor allem eins: ziemlich jung. Noch bis vor einigen Jahren war es vor allem traditionelle Musik, die die Radiosender spielten; aber damit ist es jetzt endgültig vorbei, moderne Sounds und vor allem israelischer HipHop bestimmen die Programme...



Kommentar zur SZ-Karikatur "Sharon et Chirac":
Warum von hinten?

Der Karikaturist Horsch hat wohl einen Kommentar zu Ariel Sharons Äußerungen über Frankreich und den Antisemitismus abgeben sollen...

Lebensstandard:
Israel auf Platz 22 der UN-Weltrangliste 2004

Die Vereinten Nationen (UN) haben am Donnerstagnachmittag einen Jahresbericht vorgelegt, der die Länder der Welt nach der Lebensqualität seiner Einwohner einstuft...

Auf Erholungskurs:
Israels High-Tech-Bereich wieder im Aufschwung
Im Vergleich zu Juni 2003 ist die Nachfrage in Israel nach Programmierern während der vergangenen zwölf Monate um 210% angestiegen...

Junge israelische Literatur:
Marina Groslerners "Layla"
Layla ist anders als die anderen Kinder, schon immer. In Czernowitz genauso wie in Aschdod. Nach dem Tod des Vaters bleibt Layla mit ihrer Mutter, im Wohnblock "rund um eine Beton-Niere", zurück...

3. Juli 1904 / 20. Tamus 5664:
Herzls Todestag vor 100 Jahren
Theodor (Binyamin Ze'ev) Herzl, geboren 1860 in Budapest, gestorben am 3.Juli 1904 in Edlach, ist der Begründer der modernen zionistischen Bewegung...

Zum 100. Todestag von Theodor Herzl:
Die Gründung Israels - Ein "Marketing-Erfolg" ohne Beispiel
Die größte Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit in der Geschichte Israels war das "Werben" im jüdischen Volk für den jüdischen Staat: Es wurde von einem von uns vollbracht, trotz der Tatsache, dass der Zustand der "Ware" jeden Marketing-Direktor zum Erbleichen gebracht hätte...

Hoffnung und Herausforderung:
Zionismus - 100 Jahre nach dem Tod Theodor Herzls

Herzl ist 44 Jahre alt geworden. Er ist relativ jung gestorben. Kurz vor seinem Tod schrieb er in einem Brief: "Macht keinen Unsinn, während ich tot bin"... (Audio: dradio.de/herzl-mp3)...

Interview mit Natan Sznaider:
"Der Zionismus ist nicht in der Krise"

Vor hundert Jahren starb Theodor Herzl, der Begründer des Zionismus - ein Blick zurück nach vorn...

Gustav Gabriel Cohen:
Aus den Anfängen des Zionismus

Die zionistische Bewegung hat in ihren Anfängen vor allem durch Theodor Herzls Schriften ein weitreichendes Echo gefunden, aber auch der Hamburger Bankier Gustav Gabriel Cohen (1830-1906) setzte sich mit seinem Essay Die Judenfrage und die Zukunft engagiert für einen jüdischen Nationalstaat ein...

Theodor Herzl:
Selbstbiographie

Ich bin 1860 in Budapest geboren, nahe der Synagoge in der mich der Rabbi jüngst mit den strengsten Worten anklagte, weil ich — wirklich und wahrhaftig — weil ich für die Juden mehr Ehre und Freiheit, als sie gegenwärtig genießen, zu erlangen versuche...

Theodor Herzl:
Eröffnungsrede zum ersten Kongreß

Schon hat der Zionismus etwas Merkwürdiges, ehedem für unmöglich Gehaltenes zuwege gebracht: die enge Verbindung der modernsten Elemente des Judentums mit den konservativsten...

Zum 100. Todestag des visionären Staatsgründers:

Knesseth verabschiedet Gesetz zu "Herzl-Tag"
Seit gestern ist der 10. Ijar offizieller "Herzl-Tag" in Israel. Die Knesseth verabschiedete gestern ein entsprechendes Gesetz, dass das hebräische Datum von Herzls Geburtstag als Gedenktag festlegt...

Der Wettlauf um die Einheitskoalition:
Die Orthodoxen bald wieder an der Macht?

Im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen sagte MP Sharon, er habe beschlossen, die Zusammenarbeit mit den Orthodoxen wieder aufzunehmen...

Einheitsregierung:
Der Kampf um die Ministerposten
Wer jetzt vielleicht noch Minister der Awodah werden wird, wird mit Sicherheit beim nächsten Mal kein Minister mehr sein...

Im Dilemma:
Eindrücke von der radikalen Linken in Israel
Was bedeutet es, im Staat der Shoah-Überlebenden radikale Staats- und Kapitalkritik zu formulieren? Radikale Linke befinden sich in Israel in einem Dilemma, das aber nur den wenigsten bewusst zu sein scheint...

Wegen seiner Bereitschaft zu Zugeständnissen:
Angriff auf Arafat

Das Interview, das die beiden israelischen Journalisten David Landau und Akiva Eldar von der Zeitung Haaretz am 15. Juni im belagerten Hauptquartier in Ramallah mit Präsident Arafat führten, löste unter zahlreichen arabischen Intellektuellen, Aktivisten der palästinensischen Nationalbewegung und in den Führungen der meisten Widerstandsgruppen Missbilligung und Vorbehalte aus...

Machtkampf in Gaza:
Arafats Ansehen schwindet in eigenen Reihen
Es ist ein Generationenkonflikt zwischen der alten Führung um Arafat, die nach dem Beginn des Oslo-Friedensprozesses aus dem tunesischen Exil in die palästinensischen Gebiete gekommen ist und jungen aufstrebenden Politikern, die aus der ortsansässigen Bevölkerung selbst erwachsen sind...

Unterwegs nach Al-Kuds:
Meldungen über den Tod Arafats waren verfrüht
Ein Bericht des Außenministeriums, der gestern im Radio veröffentlicht wurde, löste eine Gerüchtewelle über den Tod von Jasser Arafat aus...

Larsen zu Arafat:
Die "Flitterwochen" sind vorbei
In Jedioth berichten Roni Shaked und Itamar Eichner
Während man sich in Israel Sorgen um die "Zeit nach Arafat" macht, wurde Tarje Larsen, der für seine guten Beziehungen bekannte UN-Beauftragte im Nahen Osten, von der PA zur "Persona non grata" erklärt...

Issa Sufs Brief an zwei anonyme Soldaten:

"Ich bedaure, dass Ihr zu Mördern wurdet"

Vor zwei Monaten, am dritten Jahrestages seines "Unfalls", entschied sich Issa Suf, ein palästinensischer Friedensaktivist, einen offenen Brief an die zwei anonymen Soldaten zu schreiben, die ihn damals angeschossen haben und deretwegen er nun lebenslang im Rollstuhl sitzen muss...

1.600.000 Schekel:
Die Kneseth kauft Peres einen BMW

Shimon Peres sieht zwar aus, als wäre er einer Rückkehr in die Regierung sehr nahe, in der Zwischenzeit finanziert ihm die Knesseth aber noch ein gepanzertes Fahrzeug...

Refuseniks:
Die Bestrafung hört nicht auf...

Ein Brief der Eltern der 5 israelischen Gewissensverweigerer...

Ein großer Anschlag, wahrscheinlich in Tel-Aviv, konnte verhindert werden
. IDF und Shabak machten Jagd auf eine Terroristenbande, die aus dem Raum Nablus ausgezogen war, um einen großen Anschlag in Israel zu verüben. Nach einigen Stunden wurde die Alarmbereitschaft aufgehoben, und Tausende Autofahrer atmeten auf.

Checkpoints in den besetzten Gebieten:
Die Kontrollpunkte kontrollieren

Es sind alles Frauen und Israelinnen, die jeden Tag zu den Checkpoints in den besetzten Gebieten gehen und die versuchen, die Soldaten dahin zu bringen, die Palästinenser nicht zu schikanieren. Linda Grant begleitete sie...

Anonyme Planer:
Falsche Voraussagen

“Die Planer des Zauns haben es verabsäumt, seine Auswirkungen auf unschuldige Palästinenser vorherzusehen”, so der Nationale Sicherheitsberater Israels, Giora Eiland...



Usama Abu-Gosh:

Der Jude der Juden

Sami, der eigentlich Usama heißt und Araber ist, aber vorgibt, zu der jüdischen Bevölkerung Israels zu gehören, lebt in der ständigen Angst davor, entdeckt zu werden...

Die Besatzung frisst die Besatzer:
Das Schweigen brechen
Eine Fotoausstellung zur Lage in Hebron, die bis Ende Juni in Tel Aviv zu sehen war, fand in der israelischen Öffentlichkeit ein breites Echo...

Der norwegische Diplomat Terje Roed-Larsen, Nahostbeauftragter der UN
, hat die PA (Palästinensische Autonomieregierung) wegen der immer schlechter werdenden Sicherheitslage im Gazastreifen und im Westjordanland kritisiert. Es gebe weder Fortschritte bei den nötigen Reformen noch bei der Eindämmung der Gewalt, so Roed-Larsen im UN-Sicherheitsrat: "Die Lähmung der palästinensischen Autonomiebehörde ist überaus deutlich geworden, vor allem im Gazastreifen sind die Kräfte der Regierung auf dem Rückzug" und überlassen das Feld der wachsenden Macht von "Waffen, Geld und Einschüchterung. Aber auch in Städten des Westjordanlands wie Nablus sind Rechtlosigkeit und Bandenherrschaft der Normalzustand geworden".

Ehud Ben-Ezer:
Menschen von Sodom
In einer Nacht im Sodom der 50er Jahre treffen sich zufällig vier einander fremde Menschen. Sie erzählen sich eine unglaubliche Geschichte...

Michael Warschawski:
An der Grenze

1949 in Straßburg als Sohn eines Großrabbiners geboren, ging Michael Warschawski 1965 nach Jerusalem, um den Talmud zu studieren. Das Trauma des Sechs-Tage-Krieges ließ ihn die israelische Kolonialhaltung ablehnen und für einen Frieden im Nahen Osten kämpfen...

140704 Terrorwarnung - Großraum Tel-Aviv -
Police have closed entrances to Kfar Sava, Petah Tikvah and Netanya. Highways 5 and 444 are closed.

Ein Volk zwischen Traum, Wirklichkeit und Hoffnung:
Die Seele Israels

Im Brennpunkt des Nahostkonfliktes steht der 1948 aus einer einmaligen historischen Konstellation herausgewachsene Staat Israel, dessen Schicksal sich mit dem der ganzen Welt verwoben hat...

Traumatischer Alltag:
Anschlag in Tel Aviv
26 Personen wurden bei der Explosion verletzt, die sich gestern morgen am Busbahnhof von Sderot Har-Zion im Süden Tel Avivs ereignet hatte...

Ein Bombenanschlag der Al-Aksa-Brigaden in der Nähe des Bus-Hbhf. von Tel Aviv
hat eine Frau getötet und mindestens 30 Menschen verletzt.

Shinui fordert Parteiausschluss:
Skandal um Infrastrukturminister Paritzky
Gestern veröffentlichte das erste israelische Fernsehen in seinen Abendnachrichten eine Tonbandaufnahme, die darlegt, wie Paritzky vor zwei ein halb Jahren versuchte, Innenminister Abraham Poras (ebenfalls Shinui) eine fiktive Affäre anzuhängen...

Dringende Warnungen der Sicherheitsdienste:
Nationalistisch-Fundamentalistischer Extremismus wächst

Avraham Dichter, Direktor des Inland-geheimdienstes (Shin Bet) hat vor wachsenden Extremismus unter den Gegnern des Abzugsplans von Ministerpräsident Ariel Sharon gewarnt...

Ministerpräsident Scharon fürchtet um seine persönliche Sicherheit
. Es mache ihn traurig, dass er nun, wegen der Räumung von Siedlungen im Gazastreifen, vor Juden beschützt werden müsse, so Scharon in einem Bericht der Zeitung haArez. Im Parlament wurde in einer Sondersitzung über die von jüdischen Extremisten ausgehende Bedrohung debattiert, nachdem der Geheimdienst Schin Beth vor der zunehmenden Gewaltbereitschaft der Siedler warnte.

Entscheidung des Obersten Gerichts:
Wahlen bereits im November 2006

Die Klage richtete sich gegen die Entscheidung der ehemaligen Vorsitzenden des Wahlausschusses der Knesset Dalia Dorner, wonach die Legislaturperiode im November 2007 endete...

Verantwortungsbewusstsein gegenüber Israel:
Mahner, nicht Nestbeschmutzer
Israel erscheint nicht mehr als das «gelobte Land», nicht länger als «rettender Hafen», der es unter dem britischen Mandat und einige Jahre nach der Staatsgründung gewesen ist. Der Autor setzt an die Stelle eines geschönten Bildes ein realistisches, das viele bisher verdrängt haben – inner- und außerhalb Israels...

National-Fundamentalisten planen nach Angaben der israelischen Regierung
einen großen Anschlag: "Es gibt nicht den geringsten Zweifel daran, dass es in Israel Menschen gibt, die die Entscheidung getroffen haben, den Ministerpräsidenten, einen Minister, einen Verantwortlichen von Polizei oder Armee zu töten", sagte der Minister für Innere Sicherheit, Zahi haNegbi, am Dienstag im israelischen Fernsehen. Damit wollten die jüdischen Extremisten "aus ihrer Sicht Israel retten".



Der Leiter des Shabak:

Der Terror kann beseitigt werden
Der Leiter des Shabak, Awi Dichter, ist überzeugt, Israel könne den Terror durch Gewalt beseitigen: "Der palästinensische Terror ist ein Fass mit Boden. Es ist zwar ein großes und tiefes Fass, aber es ist kein Ozean, den man nicht leeren kann"...



"Synagogue Memorial":
Beth Ashkenaz in Jerusalem

Die Geschichte unserer Organisation begann mit der Idee, ein Gedenkbuch aller im Novemberpogrom zerstörten Synagogen zu erstellen...

Zum Verlauf des Trennungszauns:
Gerechtigkeit, Gas und Tränen
In der Stille des Gerichtssaales gab es ein hörbares Aufatmen der Überraschung , als der Oberste Richter Aharon Barak die Gerichtsentscheidung vorlas und zu den Worten kam...

Nominierung für den deutschen Jugendliteraturpreis:
Die Braut meines Bruders
Warmherzig und mit feinem Humor erzählt Nava Semel von Liebe und Freundschaft. Von Usik, einem jüdischen Jungen, der im Palästina von 1935 aufwächst, einem Land, in dem Juden, Araber und Briten verfeindet nebeneinander leben...

Israelische Entwicklung:

Technologie, die durch Wände sehen lässt
Ein israelischer Existenzgründer hat eine revolutionäre Technologie entwickelt, die es dem Benutzer möglich macht, durch Wände zu sehen. Wenn sie vermarktet wird, könnte sie sowohl Militär- wie Rettungsdiensten behilflich sein...

Zur Änderung der Route des Trennungszauns:
Eine seltene Entscheidung

Die Anordnung des Obersten Gerichtshofes, einen Teil der Route des Trennungszauns noch einmal zu überprüfen, repräsentiert eine seltene Intervention in Sicherheitsaspekte...

Die Heimat der Beduinen:
Leben im Niemandsland

Südlich von Beer Sheva, einer Stadt, deren helle Sandsteinarchitektur die Wüste schon ästhetisch vorwegnimmt, beginnt der Negev...

Dany Walter:
Im Schatten des Maulbeerbaums
Der Roman erzählt die Geschichte dreier Familien aus ganz verschiedenen Kulturkreisen, deren Schicksal über drei Generationen, von den Großeltern bis zu den Enkeln, literarisch verfolgt wird...

Nahost


Profanes Gut:
Das schwierige Verhältnis der Araber zum Buch

Begonnen von den islamischen Gelehrten, entstand eine eigenartige Büchervermeidung, die sich schließlich auf die gesamte Gemeinde erstreckte...

Schwerpunkt "Arabische Welt" bei der Buchmesse Frankfurt:
Kritischer Dialog oder Folklore?

Die „größte kulturelle Veranstaltung der Welt“ schafft die Bedingungen, mehr voneinander zu erfahren – und dazu gehören im Vorfeld der Messe auch Kontroversen und verletzende Konflikte...

Interview mit Khalid Al Maaly:
Rückkehr aus dem Exil
Nach 25 Jahren reiste Khalid Al Maaly das erste Mal wieder in den Irak. Vor kurzem wurde in Bagdad ein Verlagsbüro des 1983 in Köln gegründeten und ansässigen Al-Kamel Verlags eröffnet...

Zielpublikum und Berichterstattung international:
Al-Jazeera launcht englischsprachigen Kanal

Das Zielpublikum sind Interessierte auf der ganzen Welt, nicht nur nicht-arabischsprachige Muslime. Der 1996 gegründete Sender verschaffte sich durch Diskussionen und Debatten, die man nur selten im arabischen Fernsehen sah Aufmerksamkeit...

Das Schweigen der Mullahs:
Der Terror und die muslimischen Reaktionen

Die Stellungnahmen fallen allerorten gleich aus. Man ist entsetzt und überrascht von der Gewalt, mit der "Rebellen" im nordossetischen Beslan vorgegangen sind...

Osama bin Laden:
Das Ziel ist die Weltherrschaft
Der Islam soll im kommenden Jahrhundert die vorherrschende Macht auf der Erde werden. Doch zunächst muss man den Erzfeind Amerika von seinen Verbündeten isolieren und dann ausschalten...

Business with Saddam:
Das Oil for Food-Programm der Vereinten Nationen
Anders als in der deutschen Presse nun suggeriert wird, ist die Weltorganisation unter Irakern weit weniger beliebt als die Koalition, die im vergangenen Jahr Saddam Hussein stürzte...

Kurdische Frauen im Nordirak:
Frauen in the House

Zwischen feudal-patriarchalen Dorfstrukturen und neuem Selbstbewusstsein...

Iranische Raketen-Sprengköpfe :

Weiterentwicklung könnte Europa gefährden
Iranische Tageszeitungen haben vor drei Wochen Fotoaufnahmen veröffentlicht, die neue Details über die Weiterentwicklung iranischer Raketensprengköpfe enthüllen. Danach ist anzunehmen, dass die weiterentwickelte Shihab-3 Rakete einen langsameren Eintritt in die Atmosphäre ermöglicht....

Internationale Kulturstiftung Sivan Perwer:

Offener Brief an die Direktion der Frankfurter Buchmesse
Für 2004 haben Sie die Arabische Literatur als Schwerpunkt ausgewählt, deren Autorinnen und Autoren ausschließlich von der politisch fundierten Arabischen Liga bestimmt werden. Dieses "Pauschalarrangement" verwundert und gibt inzwischen international Anlaß zur Kritik...

Al-Jazeera:
Die Frankfurter Buchmesse im arabischen Diskurs

Die arabische Welt ist Gastregion der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. In den arabischen Medien steht die Bedeutung der Messe als Forum eines Dialogs mit den Westen im Vordergrund der Berichte und Kommentare...

Faludja:
Säkulare Oppositionszeitung preist militante Schiitenführer

In den vergangenen Wochen standen unter anderem die Auseinandersetzungen zwischen der sogenannten Mahdi-Armee und dessen Führer Muqtada Sadr im Mittelpunkt des Interesses arabischer Medien...

Die falschen Verbrecher:
Arabische Reaktionen auf den Konflikt in Darfur
Die arabischen Länder unternehmen alles, um scharfe UN-Resolutionen gegen den Sudan zu verhindern. Die Organisation der islamischen Konferenz hatte dem Sudan sogar ihre "volle Solidarität" ausgesprochen...

Nachdem sich endlich die UNO mit der Lage in Darfur befasst
und sogar einige EU-Minister sich zu den Massenmorden im Sudan geäußert haben, will nun auch die Arabische Liga tagen und hat eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Ziel des Treffens am kommenden Wochenende sei es, eine gemeinsame Position zu finden, so ein Sprecher in Kairo. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen nahm inzwischen Hilfsflüge nach Darfur auf. Ein erstes Flugzeug brachte 22 Tonnen Nahrungsmittel in die Krisenregion.

Arabic World:

A Growing Muslim Identity

More and more Arabs identify themselves as Muslims first. What are the roots of this trend for clues...

Frankfurter Buchmesse:
Chance für kulturellen Dialog

Die Wahl der arabischen Welt als Schwerpunkt der diesjährigen Internationalen Frankfurter Buchmesse ist in arabischen Medien in den vergangenen Monaten immer wieder thematisiert worden...

Nachdem in Darfur arabische Milizen seit Anfang des vergangenen Jahres bereits Zehntausende Schwarzafrikaner ermordet haben, und mehr als eine Million Menschen auf der Flucht sind, forderte der Weltsicherheitsrat der UN von der sudanesischen Regierung in Khartum die Entwaffnung der sogenannten Reiter-Milizen bis Ende des Monats. Ein Vertreter der sudanesischen Armee bezeichnete die UN-Resolution als 'Kriegserklärung'.

Kurdische Sprache:

Schikanen des türkischen Generalstabs
Leyla Zana und ihre Abgeordneten Kollegen kamen vor Kurzem auf Druck von Außen frei. Nach ihrer Freilassung empfangen Zehntausende begeisternde Menschen sie in Türkisch-Kurdistan...

Die Hisbollah-Fernsehstation al-Manar:
Ein schockierendes Dokument
Marwan Haddad informiert über den libanesischen Fernsehsender Al-Manar, dessen arabischsprachige Sendungen im Gegensatz zu den französischen Sendungen 24 Stunden antijüdisch sind...

Ägypten, Palästina, Algerien, Tunesien:
Muslimbruderschaft (MB)
Die von Hassan al-Banna in Ismailija/Ägypten gegründete sunnitischextremistische MB ist eine multinationale Organisation, bei der eine Unterteilung in nationale Sektionen erkennbar ist. Ziel der MB ist u. a. die Errichtung islamistischer „Gottesstaaten“...

Osama "spricht" italienisch:
Die Herausforderung der Al Kaida
Der angeblich tunesische Al-Muhib Al-Sheikhein hat die Botschaft von Scheich Osama Bin Laden übersetzt, der uns jetzt auf italienisch bedroht. Das erste mal hat Al Kaida auf seiner eigenen Website eine Botschaft in unserer Sprache verbreitet...

Grob unhöflich:
Saddam Hussein vor Gericht
Die neue Botschaft des Widerstands geht so: "Ich bin Saddam Hussein, Präsident des Irak, und dies hier ist ein Theater. Der wahre Verbrecher ist George Bush"...



Iranische Reaktionen auf EU-Kritik:
Zur Lage der Menschenrechte
Anfang Juni forderte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch die EU auf, in Sachen Menschenrechte mehr Druck auf den Iran auszuüben. Bereits seit dem Jahr 2000 hätten Folterungen und willkürliche Verhaftungen zugenommen...

 

[agenturmeldungen]



Hassliebe:
Warum sich Juden in Deutschland so wohl fühlen

Ausgerechnet Deutschland! Weswegen sollten uns die Deutschen dermaßen mögen, dass sie uns bitten unbedingt mit ihnen zusammen zu leben? Vor kurzem waren wir noch das Krebsgeschwür...

Jüdischer Nationalfonds:
Benefiz-Gedenkkonzert in Hamburg
Der Jüdische Nationalfonds e.V. (JNF-KKL KEREN KAYEMETH LEISRAEL) in Zusammenarbeit mit der DIG (Deutsch Israelische Gesellschaft) lädt ein zum Benefizkonzert zugunsten des JNF-Märtyrer Waldes in Israel...

23. Nov. 2004 im Olympiastadion München:
Bayern München / Makkabi Tel-Aviv
Dem BJSD ist es gelungen 150 Karten für das Champions-League-Gruppenspiel des FC Bayern München gegen Makkabi Tel-Aviv im Olympiastadion in München zu reservieren...

Immer schön locker bleiben:
UEFA lehnt Verschiebung ab
Maccabi Tel Aviv und Bayern München spielen am Erew Rosch haSchanah. Ein Fußballspiel in Israel, genau zum Beginn der "Jamim noraim", war bisher kaum vorstellbar...

September 2004:
Terminkalender Berlin
100 Jahre Synagoge Rykestraße, Festival des jiddischen Humors, jüdische Ärzte und Psychologen, 3. Geburtstag jüdisches Museum...

300 Gäste:
Feierliche Eröffnung des DIW-Hauptstadtbüros
Im traditionsreichen Berliner Kulturzentrum Urania hat die Eröffnungsveranstaltung des Hauptstadtbüros der Deutsch-Israelischen Wirtschaftvereinigung e.V. stattgefunden...

Schlomo Schmitz:
Die deutsch-jüdische Umarmung

Sein Name weist auf seine Zwiespältigkeit hin: Als 'Schlomo' ist er ein junger Jude der dritten Generation ­ als 'Schmitz' ist er aber auch ein ganz normaler Deutscher...

Erinnerung an Juden in Bogenhausen:
auf einmal da waren sie weg...

In der Holbeinstraße, in der Rauchstraße, in der Ismaninger Straße, in der Friedrich-Herschel-Straße oder in der Maria-Theresia-Straße wohnten sie, in der Prinzregentenstraße, in der Mauerkircher- oder in der Möhlstraße...

Unser Ziel:
Einheit in der Vielfalt jüdischen Lebens
ZJD und UPJ auf dem Weg zu einer Lösung...

Claims Conference in Deutschland:
Moshe Jahoda zum Repräsentanten ernannt
Mit Moshe Jahoda entsendet die Claims Conference eine vielseitig profilierte und international erfahrene Persönlichkeit als ihren Repräsentanten nach Deutschland...

Jehuda Bacon:
"Meine Bilder haben mich gerettet"
Zeitzeugengespräch mit dem israelischen Maler und Auschwitzüberlebenden...

Synagoge Rykestraße:
Deutschlands größte Synagoge wird 100 Jahre alt

Am 4. September 1904 wurde - nach gerade zehnmonatiger Bauzeit - die Synagoge in der Rykestraße festlich eingeweiht, gerade rechtzeitig zu den Hohen Feiertagen des Jahres 5665. Sie war vom Architekten Johann Hoeniger nach einem aufwändigen Genehmigungsverfahren im neo-romanischen Stil erbaut worden und bot rund 2000 Personen Platz...

"Fassade des Stimmigen":
Jüdische Musik in Deutschland
Zunehmend begegnen uns Juden und Judentum unter den Klängen des "Klezmer", nicht selten begleitet von Bildern religiöser Chassidim. Die gesamte Vielfalt jüdischer Lebensformen und kultureller Ausdrucksweisen scheint auf diese visuellen und akustischen Reduktionsformen jüdischer Existenz zusammengeschrumpft...

Ausstellung im Willy-Brandt-Haus:
Jehuda Bacon - Das Antlitz
Anlässlich des 75. Geburtstages von Jehuda Bacon zeigt das Willy-Brandt-Haus eine umfangreiche Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers...

5. September 2004:
Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Auch in diesem Jahr beteiligen sich in Bayerisch-Schwaben Einrichtungen wie Einzelpersonen am Europäischen Tag der jüdischen Kultur, koordiniert vom Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben...

Ost-Westliche Collagen:
Wir nicht!

In der Photocollage Wir Nicht! geht es um die Konfrontation von Osteuropäischen und Westeuropäischen Juden...

In Berlin ist erneut ein jüdischer Tourist Opfer eines Überfalls geworden. Der 21-Jährige aus einer litauischen Reisegruppe war am Mittwochnachmittag mit zwei Begleitern auf dem Weg zum Jüdischen Museum in Kreuzberg. An der Hedemannstraße in Kreuzberg wurden die drei Männer, die aufgrund ihrer Kopfbedeckung als Juden zu erkennen waren, von einem Araber angesprochen. Nach Polizeiangaben erklärte der 19-Jährige, er sei Palästinenser und Juden müsse man ermorden. Anschließend trat er seinem Opfer mehrfach in den Unterleib. Die Polizei konnte den einschlägig bekannten Täter kurz darauf festnehmen. Der Litauer musste ambulant behandelt werden. Im Jahre 2004 wurden bislang mehr als ein Dutzend Überfälle auf jüdische Touristen gemeldet.

Repräsentant der Claims Conference:
Zum Tod von Karl Brozik
Karl Brozik, Auschwitz-Überlebender, der fast zwanzig Jahre lang Verhandlungen mit Deutschland für die Entschädigung von Holocaust-Überlebenden anführte, verstarb am Mittwoch, den 18. August 2004, während eines Aufenthalts in Prag. Er war 78 Jahre alt...

16. Lange Nacht der Museen in Berlin:

Haremsdamen im Designer-Look

Wenn in diesem Jahr wieder Tausende am 28. August zur 16. Langen Nacht der Museen in das Jüdische Museum strömen werden, stellen sie sich vielleicht die gleiche Frage: Was hat denn das mit jüdisch zu tun?...

Hannah Pick-Goslar und ihre Schulfreundin:
Erinnerungen an Anne Frank

Die Vorgeschichte begann 1933, als die Wege von Hannah und Anne sich mit der Emigration ihrer Familien aus Deutschland zu kreuzen beginnen...

Berlin:
Neuer Standort für das Tabularium
Im Tabularium gibt es Spiele für jung und alt, Kinder- und Jugendbücher, koschere Weine aus vielen Ländern, Kosmetik aus Israel, Ritualien und vielen mehr...

Zuwanderungsgesetz:
Kontingentregelung in Gefahr?

Am Rande der dreijährigen Verhandlungen über ein Zuwanderungsgesetz wurde erstmals seit 1991 auch an der Kontingentregelung für jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion gerüttelt...

Jetzt auch auf DVD / VHS:

Yossi und Jagger
In einem Außenposten der israelischen Armee, nahe der Grenze zum Libanon versucht die hier stationierte Einheit aus Männern und Frauen, der ständig lauernden Kriegsgefahr auf ihre ganz eigene Art und weise zu begegnen...

Gay Sunday:
Antisemitisches beim Löwenfest
Einer der Dresscodes für die Party war Military/Uniform und so trug zu einer Militaryhose ein blaues T-Shirt der Israeli Airforce...

Robert Kreis im Jüdischen Museum (Teil II):

Verehrt, Verfolgt, Vergessen – eine Hommage an jüdische UnterhaltungskünstlerInnen
Heute sind sie nahezu unbekannt, doch das Nachforschen lohnt sich, ist notwendig, nicht um anzuklagen, sondern um sich zu erinnern, festzuhalten...

10 Jahre Jüdisches Filmfestival in Berlin 2004:
Interview mit Nicola Galliner
Nicola Galliners Name hat in der Filmwelt, und insbesondere in der jüdischen einen besonderen Platz. Sie hatte 1995 den Mut, das erste Jewish FilmFestival Berlin zu wagen und schaut heute auf 10 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück...

Hamburger Kunsthalle:
Im Garten von Max Liebermann
Erstmalig zeigt die Hamburger Kunsthalle mit der Ausstellung "Im Garten von Max Liebermann" einen Überblick der in Berlin-Wannsee entstandenen Werke Liebermanns (1847-1935)...

Robert Kreis im Jüdischen Museum (Teil I):

Verehrt, Verfolgt, Vergessen – eine Hommage an jüdische UnterhaltungskünstlerInnen
Ein lebendiges Denkmal – oder vielmehr ein "Hörmal und Sehmal" hat Robert Kreis mit seinem Programm "Verehrt, verfolgt, vergessen" all denjenigen jüdischen UnterhaltungskünstlerInnen aus den 20er und 30er Jahren gesetzt, die damals hoch gelobt, im Nationalsozialismus verfolgt und zur Emigration gezwungen oder ermordet wurden...

Antisemitischer Übergriff und Solidarität in Hagen

Am 22.07.2004 kam es in der Stadt Hagen erneut zu einem antisemitischen Übergriff. Bereits vor einiger Zeit hatten Jugendliche die örtliche Synagoge beschmiert. Diesmal wurde ein Besucher der Synagoge von Jugendlichen mit einem Messer bedroht. Die Typen riefen „Ihr Scheiß Juden“ bevor ein beherzter Rentner sie mit einer Eisenstange vertrieb. Später konnten die Angreifer fest-genommen werden.
Die Attacke nahmen einige Gruppen, u.a. VVN-BDA und Antifa Hagen, zum Anlass einen Tag nach dem Vorfall eine Kundgebung gegen den Antisemitismus an der Hagener Synagoge abzuhalten. Die Besucher der Synagoge waren über die Solidaritätsbekundung sehr erfreut. Das zentrale Transparent auf der Kundgebung hatte das Motto: „ Kein Fußbreit dem Antisemitismus- Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde“. Während der Kundgebung machten Redner aus der örtlichen Linken deutlich, „dass es zu den wichtigsten Aufgaben der Linken gehört sich gegen den zunehmenden Antisemitismus zu wehren“.
Wenn diese Haltung in Deutschland allgemein unter „Linken“ verbreitet wäre, wäre schon viel gewonnen. (mbrym)

Jüdische Kultur in Berlin:
Termine Juli 2004
Sommertermine in der Hauptstadt...

Hagen:
15-Jähriger bedrohte Besucher der Synagoge
Hagen - Drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren konnten nach einer Bedrohung an der Synagoge am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr von der Polizei Hagen im Rahmen einer Nahbereichsfahndung auf dem Graf-von-Galen-Ring gestellt und vorläufig festgenommen werden...

Deutsch-Jüdisches:
Wo bleiben die Erfolgsstories?

Georg Heuberger, Leiter des Jüdischen Museums in FfM, will jüdische Erfolgsgeschichten auf die Lehrpläne der Schulen setzen lassen...

10. Jahrestagung der Union progressiver Juden:
Podium der Generationen
Wie auch immer die Delegierten auf ihrer selbstverständlich geschlossenen Sitzung abstimmen werden, ob für oder gegen eine Klage, es gibt für die jüdischen Menschen sehr viel mehr zu berichten...

Kushnir und Ivgy:
Amüsement in Deutschland
Man muss Danny Verete, den Urheber von Metallic Blues, loben, für die originelle