Judentum und Israel
haGalil onLine - http://www.hagalil.com
hagalil.com
Search haGalil

Veranstaltungskalender

e-Postkarten

Newsletter abonnieren


Aktiv gegen Nazi-Propaganda!
Bücher / Morascha
Musik
Koscher leben...
Tourismus
Radio

Hebr. Kol Israel:

[88FM] [Aleph] [Bet] [Gimel]
[haKesher
haIsraeli]
Jidisch:
[17.55h]

News/Actualités:
[English]
[Français]
[Russ. Reka]

Israeli-Arab:
[arabic.iba]
[Daled]
[Music]
[ZaHaL]
[ZaHaL-WM]
[RealPlayer]
 
MAI 2008
Nisan 5768
Grundlagen:
Zur Geschichte Israels
Kurz vor Ablaufen des britischen Mandats versammelte sich der Nationalrat im Tel Aviver Stadtmuseum. David Ben Gurion verlas die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, eine provisorische Regierung wurde gegründet. Damit war seit 2000 Jahren wieder ein souveräner jüdischer Staat entstanden. Die jüdische Bevölkerung des Landes feierte ausgelassen in den Straßen...

Grundlagen:
Praktischer Zionismus
Eine kurze Einführung zu Zionismus und der Gründung des Zionistischen Bewegung...

Grundlagen:
Eretz Israel
Die Bedeutung von Eretz Israel ist besonders prägnant in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel zusammengefasst:
"Im Lande Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch der Bücher. Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit."...

60 Jahre Staat Israel:
Stolze Feiern
Alles im Staate Israel firmiert derzeit unter "60 Jahre". Das blaue Logo mit der geschwungenen 60 ist allgegenwärtig. Aus Anlass des 60. Staatsjubiläums werden eine Massen-Bar-Mitzva, eine Massenhochzeit und eine Massensegnung an der Klagemauer veranstaltet. Staatspräsident Schimon Peres lädt alle, die am 14. Mai 1948, also am 5. Ijar 5708, gemeinsam mit dem modernen Staat Israel geboren wurden, zu einer Massengeburtstagsparty in seine Residenz nach Jerusalem ein...

60 Jahre Israel - im Überblick:
Rechte von Schwulen und Lesben in Israel
Mit nur 60 Jahren ist Israel eines der jüngsten und zugleich fortschrittlichsten Länder der Welt. In Bezug auf die Gleichberechtigung sexueller Minderheiten und ihre persönlichen und zivilen Rechte ist Israel mit Abstand der toleranteste Staat im Nahen und Mittleren Osten...

Israel hat Geburtstag:
Ansichtskarten aus Jerusalem
Wie wäre es mit einem netten Gruss...

Israel wird 60:

Grüße aus Jerusalem – dem pulsierenden Herz des jüdischen Volkes
Grußwort von Ministerpräsident Ehud Olmert an die Diaspora-Gemeinden anlässlich Jom ha'Azmaut 5768...

Israel wird 60:
Israel dient als sicherer Hafen
Grußwort von Ministerpräsident Ehud Olmert an die Diaspora-Kinder anlässlich Jom ha'Azmaut 5768...

Israel wird 60:
Aufgestiegen aus der Asche des unaussprechlichen Grauens des Holocaust
Grußwort von Staatspräsident Shimon Peres an die Jüdischen Gemeinden in der Diaspora anlässlich Jom ha'Azmaut 5768...

Andere Sicht:
Zur Krise im Libanon
"Den libanesischen Premierminister Fuad Siniora halte ich für einen der geschicktesten Politiker des Nahen Ostens. Ich bewundere ihn geradezu", sagte Guy Bechor, einer der führenden israelischen Arabienforscher...

Trotz allem:
Optimismus zahlt sich aus
Seit wann sind die Frühlingstage vor dem Unabhängigkeitstag zu Schreckenstagen des Israelitums geworden? Zu Tagen pessimistischer Selbstbeschau, der Verbreitung von Bitterkeit und der Freisetzung all unserer Ängste und Komplexe? Im Vorfeld dieses Tages krempelt nach dieser neuen Tradition jeder die Ärmel hoch für eine feierlich-hinwegfegende Selbstgeißelung...


"Israel richtet Katastrophe im Gaza-Streifen an":

Gespräch mit dem palästinensischen Regierungschef Salam Fajad

Salam Fajad ist palästinensischer Regierungschef. Er hat in Beirut und Austin/Texas studiert und mehr als 20 Jahre in den USA gelebt, bei Weltbank und Weltwährungsfonds gearbeitet und ist für seine Effizienz und Unbestechlichkeit bekannt...

Gesellschaft:
Israels Bevölkerung auf 7.3 Millionen angewachsen
Am Vorabend des 60. Unabhängigkeitstags leben in Israel 7.282 Millionen Menschen. Wie das Zentralamt für Statistik gestern mitgeteilt hat, hat sich die Bevölkerungszahl seit der Staatsgründung damit mehr als verneunfacht. 1948 lebten gerade einmal 806 000 Menschen auf dem Gebiet des heutigen Staates...

60 Jahre Israel:
Zwischen Gott und Google
Was ist das für ein Staat, der sich – von außen bedroht – immer neu behaupten und erfinden muss? Im 60. Jahr der Gründung Israels haben die in Berlin lebenden Journalisten Igal Avidan und Sylke Tempel unkonventionelle Thesen und Beobachtungen zu Papier gebracht: authentische Bestandsaufnahmen und Reisereportagen von einem ebenso konfliktgeladenen wie erfolgreichen Land...

60 Jahre Israel:
Die Rechte der Frauen in Israel
Während der vergangenen 60 Jahre unternahm die israelische Gesellschaft zahlreiche Schritte, um die Stellung der Frau zu fördern. In vielen Bereichen des Lebens in Israel konnten Frauen Fortschritte machen, wie zum Beispiel in der Politik, Wirtschaft und Erziehung sowie Daheim und beim Militär...

60 Jahre Israel - eine Stimme und eine Heimat:
Die Rechte der Araber in Israel
Bei der Staatsgründung Israels 1948 erklärten die Gründer des Staates, dass dieser nicht nur ein jüdischer, sondern auch ein demokratischer Staat sein werde, in dem alle Bürger, ungeachtet der Religion, ethnischen Herkunft, Rasse oder Geschlechtszugehörigkeit, die gleichen bürgerlichen Rechte genießen und in Frieden leben würden...

Vor allem überleben:
Von Hungersnot über Gasmasken zu Weltuntergangsparties
Wichtiger als ein diffuser Wunsch nach Frieden mit arabischen Diktaturen oder ideologisch verblendeten Islamisten ist wohl der Wille, zu überleben und gut zu leben. Und wo sonst gibt es heute ein Volk, dessen pure Existenz von Intellektuellen wegdiskutiert und dessen Selbstbestimmungsrecht als künstlich abgetan wird, dessen Überleben mit Kriegsdrohungen und sogar mit der Atombombe in Abrede gestellt wird...

60 Jahre Israel - Schmelztiegel:
Die Rolle des Militärs in Israel
Drei Jahren für Männer und zwei Jahre für Frauen. Solange dauert der Pflichtdienst bei der israelischen Armee. Echte Wehrdienstverweigerer gibt es kaum. Drückeberger stehen zunehmend in der Kritik: ultraorthodoxe Juden und Araber. Debattiert wird "nationaler Zivildienst" als Antwort auf arabische Rufe nach Gleichberechtigung, jedoch ohne Pflichten erfüllen zu wollen...

"Der Staat Israel wurde auf der Exodus geboren":
Kapitän der "Exodus" gestorben
Im Alter von 90 Jahren ist Jossi Joel Hamburger in Tel Aviv gestorben, der Kapitän des legendären Schiffes „Exodus“, das trotz einer britischen Blockade versuchte Überlebende des Holocaust nach Haifa zu bringen. Die Geschichte dieses Schiffes erhielt Weltruhm durch den gleichnamigen Roman von Leon Uris und einem danach gedrehten Film...

Im Gedenken:

Das erste offizielle Terroropfer

Es ist fraglich, ob der Name Rabbiner Avraham Shlomo Zalman Tzoref, der 1851 in Jerusalem getötet wurde, den meisten Israelis vertraut ist. Nichtsdestotrotz war Tzoref das erste vom Staat Israel anerkannte Terroropfer. Am Gedenktag für die gefallenen Soldaten Israels und die Opfer des Terrors, der im Jahr 2008 am 7. Mai begangen wird, wird deshalb zum Gedenken Tzorefs Name gemeinsam mit den Namen von mehr als 3.000 anderen Opfern feindlicher Übergriffe vorgelesen...

Jom haSikharon:

Erinnern zu Atmen

Texte und Bilder zum Jom haSikharon, dem Gedenktag für die Gefallenen und die Opfer des Terrors...

"Joining Hearts in Arts":
Eine Reise durch den Galil
Raz Ram widmet sich Waisenkindern in ganz Israel, Waisen aus allen Gesellschaftsgruppen des Landes, Juden, Palästinensern, Drusen und Beduinen...

Für die Negev-Brigade:
Dani Karavans Monument
Der Wunsch, den in Israels Kriegen Gefallenen ein bleibendes Andenken in Form eines Mahnmales zu schaffen, gab der israelischen Bildhauerei seit den 60er Jahren einen neuen Impuls...

Jom haSikaron:
Für immer Junggeblieben

Das Bild bleibt erschütternd und unvergeßlich. Ich habe es dreimal im Fernsehen gesehen, und meine Augen werden immer wieder feucht...


Militärfriedhof Har Herzl:
Jerusalem im Mai
Ich versuche, die Beerdigung von Edron Amar zu beschreiben. Edron war einer der sechs Soldaten, die nach der Aktion im Viertel Zeytoun von Gazastadt starben...

Savyon Liebrecht:
Dianas Sohn

Ihr mit roter Farbe einbalsamiertes Haar in ein altes Handtuch gewickelt, stand sie in der Küche vor dem Pirouetten drehenden Mixer und sah hin und wieder auf die Uhr, um zu prüfen...

Neue Ermittlungen:
Olmert soll Geld genommen haben
"Israel ist die Karikatur einer Demokratie", sagte der Rechtsexperte Mosche Hanegbi im Radio. Eine totale Nachrichtensperre hindert die israelischen Medien zu verraten, was dem Ministerpräsidenten Ehud Olmert im neuesten Korruptionsskandal vorgeworfen wird. Wegen der Dringlichkeit des Falles, wurde Olmert sogar schon am Freitag von der Polizei verhört...

Versöhnung:
Mit Lebensgeschichten Feindschaften abbauen
Der israelische Psychologe Dan Bar-On sammelt Erfahrungen mit psychosozialen Aussöhnungsprozessen...

"Den Abgrund überbrücken":
Geschichten gegen den Hass

Nachdem der israelische Psychologe Dan Bar-On bereits Anfang der 90er Jahre in einem außergewöhnlichen Projekt Nachkommen von Nazi-Tätern und Kinder von Holocaust-Überlebenden zusammen gemacht hat, regte er auf Grundlage desselben Prinzips 1998 eine neue Friedensinitiative an...

TRT
:
Dialog mit dem Feind
Beifall brandet auf. Zwei Männer schütteln sich die Hand. Die etwa tausend Zuhörer in der Würzburger Kongresshalle erheben sich von ihren Plätzen. Damit ehren sie die beiden Redner, Sami Adwan und Dan Bar-On...

"Siegel der Erinnerung":
Über die Weitergabe des stummen Entsetzens
Die »Gedenkkerzen« und die Wucht der seelischen Deformation der Opferkinder...

Dina Wardi:
Siegel der Erinnerung
In den letzten zwanzig Jahren meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin habe ich, in einer Kombination von Einzel- und Gruppentherapie, Dutzende von Söhnen und Töchtern Holocaust-Überlebender behandelt...

Reden ist besser als Schweigen:
Auch die Enkel leiden am Holocaust
Die Wunden des Holocaust bluten noch immer. Zu diesem Schluß kommen Psychotherapeuten, die mit den Kindern von Opfern und von Tätern des Nationalsozialismus arbeiten...

Die dritte Generation:
Enkel des Holocaust
Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, warum ich meine Gedanken zum Schicksal meiner Großmutter und zum Holocaust aufschreiben musste. Ich hatte wohl das Gefühl, einen persönlichen Abschluss mit dem Thema herbeiführen zu müssen, das mich schon so lange beschäftigt...

Ilani Kogan:
Der stumme Schrei der Kinder

In sieben ebenso eindrucksvollen wie verstörenden psychoanalytischen Fallstudien zeigt Ilany Kogan, wie Angehörige der sogenannten zweiten Generation, also Kinder von Überlebenden des Holocaust, auf ihre Weise an den schrecklichen Folgen einer Vergangenheit leiden, die nicht ihre eigene ist...

Second Generation:
Lebende Gedenkkerzen

Die Kinder der Holocaust-Überlebenden kämpfen seit Jahren um die Anerkennung ihrer Leiden. Tausende haben inzwischen eine Sammelklage gegen Deutschland erwogen und angestrengt...

Allgemeine Psychotraumatologie:
Kulturpolitische Aspekte

Die Geschichte der Menschheit war von allem Anfang an auch eine Geschichte individuellen Unglücks und gemeinschaftlicher Katastrophen - Mord und Totschlag, Kriege und Hungersnöte, tödliche Epidemien und natürliche Kataklysmen sind schon in den ältesten Schriften dokumentiert...

Die dünne Trennlinie:
Was träumten die Insassen von Konzentrationslagern?
Eines Tages beschloss Dov Freiberg, der im Konzentrationslager Sobibor eingesperrt war, am nächsten Tag Selbstmord zu begehen. Nach der abendlichen Überprüfung der Insassen, legte er sich auf einer Bodendiele schlafen und hatte einen Traum...

63 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs leben in Israel 260.000 Holocaust-Überlebende, darunter 9000 aus nordafrikanischen Ländern.
18% von ihnen sind 85 und älter, 17% sind 69 und jünger. 93% der Holocaust-Überlebenden sind vor 1953 nach Israel eingewandert. Mehr als 500.000 Holocaust-Überlebende in 67 Ländern haben infolge der Bemühungen der Jewish Claims Conference Entschädigungszahlungen von Deutschland erhalten. "Amcha", das israelische Zentrum für die psychische und soziale Betreuung von Holocaust-Überlebenden und die zweite Generation, hat im Jahr 2007 10.609 Menschen betreut, 7629 von ihnen erhielten eine psychiatrische Behandlung.
Maariv, 25.04.08

Aus der hebräischen Presse der 20er Jahre:
"Hitler macht einen besseren Eindruck als angenommen"
"Genugtuung und Selbstsicherheit bestimmen alle seine Bewegungen. Er ist 46 Jahre alt, Junggeselle und sieht für sein Alter jünger aus. Hitler macht einen besseren Eindruck als angenommen." Das schrieb Gerschon Savitt, der Berlin-Korrespondent der liberalen hebräischen Zeitung Haaretz im britischen Mandatsgebiet Palästina am 26. Januar 1932. "Er fühlt und benimmt sich wie ein Star. Alle Welt schaut auf ihn und er genießt es"...

Oskar Schindler:
Ein Mann mit vielen Gesichtern
Oskar Schindler, weltberühmt durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“, wäre am 28. April hundert Jahre alt geworden...

Wenn wir so viel leiden:

Ist Israel wirklich so schlimm?
Yair Lapid hat einige Fragen an jene Israelis, die denken, dass alles so schlecht läuft in ihrem Land...

Gespräche mit Syrien:
Nichts wie ran, Herr Olmert!
Es scheint zu schön um wahr zu sein. Doch wenn der Ministerpräsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, von einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten kommt und die Nachricht verkündet, dass Bashar Assad bereit sei, ein Friedensabkommen mit Israel auszuarbeiten und die Region zu einem sichereren Ort zu machen, sollte dies einen Versuch wert sein...

"Jerusalem aus Gold":
Lied der 60 Jahre Israels
"Jerusalem aus Gold" ist das schönste israelische Lied seit der Gründung des Staates vor 60 Jahren. Diese Hymne auf Jerusalem, gedichtet von Naomi Schemer, und 1967 kurz vor Ausbruch des Sechs-Tage-Krieges von der Sängerin Schuli Natan nur in der Begleitung ihrer Gitarre ausgeführt, erhielt die meisten Punkte bei einem Israel-Weiten Wettbewerb, der am Montag Abend gleichzeitig im Rundfunk und im Fernsehen ausgestrahlt wurde...

"Ich bin nicht nur Zionist, ich bin Super-Zionist":

Zeev Sternhells Israel
Der israelische Ideenhistoriker Zeev Sternhell erhält dieses Jahr als weltweit renommierter Faschismusforscher und einer der führenden Intellektuellen seines Landes den Israel-Preis für politische Wissenschaften. In einem Interview mit Ari Shavit hat er sich nun ausführlich zu seinem Verhältnis zu Israel und dem Zionismus geäußert...

Europäischer Pazifismus:
Nicht weniger gefährlich als Antisemitismus
Unter allen westlichen Ländern tun sich vor allem die Staaten Europas – die öffentliche Meinung mehr noch als die politischen Führungen – mit Kritik an der Politik Israels in den Gebieten hervor. Umfragen in Europa zeigen immer wieder auf Israel als eine der größten Gefahren für den Weltfrieden und als einen der größten Menschenrechtsverletzter. In einer solchen Umfrage vom Juli 2007 haben 45% der Europäer Israels Politik in den Gebieten mit der des Apartheid-Regimes in Südafrika verglichen...

Jerusalem Foundation:
Erstmalig Repräsentanz in Deutschland
Mit einem Münchner Büro setzt die Jerusalem Foundation auch hierzulande auf verstärkte Unterstützung für ihre Koexistenz-Projekte...

Made in Israel:
Highlights der israelischen Wirtschaft
Software aus Israel ist heute in beinahe jeder Firma der westlichen Welt zu finden. Die Internet-Firewall, die Rechnungsstellung per Mobiltelefon, Voicemail, VoIP-Telefonie und das Sofortnachrichtensystem – all diese Innovationen sind in Israel erdacht und entwickelt worden, und weiterhin werden führende Softwarepakete von israelischen Unternehmen vertrieben...

The Route of the Star:
Celebrating Sixty Years of the State of Israel
The Exhibition "The Route of the Star" by Dina Givon marks Israel’s 60th anniversary. The subject is The Star of David – its meaning throughout the history of the Jewish people and the State of Israel. The exhibition focuses on the achievements of Israel as seen by an optimistic person who strongly believes in the future of Israel as the sole homeland of its people...

Der Iran:
Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer
Im Frühjahr 2008 erschien im Studienverlag, der von Stephan Grigat und Simone Dinah Hartmann herausgegebene Sammelband "Der Iran". Zu den behandelten Themenfeldern zählen u.a. die Unterdrückung der Frauen und Homosexuellen im Iran, die Geschichte des iranischen Atomprogramms, die aktuelle Intervention des Iran im Irak, die Geschichte der iranischen Linken vor der Revolution 1979, die europäische Appeasementpolitik, Kulturrelativismus und die Kritik des Islam. Anhand ausgewählter Beiträge sollen einige zentrale Aussagen dieses Bandes thematisiert werden...

Situation spitzt sich weiter zu:
Iran wird immer mehr aktive Kriegspartei
Auch wenn der Teheraner Machthaber Achmadinedschad in den letzten Tagen versuchte, mit dem "Angebot eines Friedenspaketes" die Weltöffentlichkeit von seinen atomaren Bewaffnungsplänen und seinen Kriegs- und Vernichtungszielen gegenüber Israel und der freien Welt abzulenken, verstärkt der Iran seine Rolle als aktive Kriegspartei. Dies wird jetzt durch neue Erkenntnisse des britischen Verteidigungsministeriums bestätigt...

Ein bemerkenswert winziges Land:
Mit dem Limokopter über Israel
"Dann möchte ich ja gerne wissen, wie ein normaler Helikopter aussieht, wenn dies ein Limokopter ist", frotzelt Eli Ovitz vom "Israel Project", während er auf der Bank mit abgewetztem tiefblauen Kunstleder Platz nimmt. Dieser pro-israelische Informationsdienst hat schon 750 Journalisten zu Rundflügen eingeladen. Der Pilot zurrt unsere Sicherheitsgurte fest. Und schon geht es sanft wie im Fahrstuhl in die Luft vom Flughafen Herzlija nach Norden, zur Wespentaille Israels...

Organspende:
Darmtransplantation geglückt
In Israel ist erstmals erfolgreich eine Darmtransplantation durchgeführt worden. Ärzte am Kinderkrankenhaus Schneider in Petah Tikwa haben der 16jährigen Liraz eine volle Darmstruktur eingepflanzt...

Tendenz steigend:
Immer mehr Palästinenser befürworten Terror
Die Unterstützung für den Terror unter den Palästinensern hat in den vergangenen anderthalb Jahren zugenommen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des "Jerusalem Media & Communications Center" hervor...

Die Plage Caterismus:
Vorsicht, Appeasement!
Die selbstmörderische Linke hat einen neuen Helden gefunden – Jimmy Carter. Endlich gibt es einen, der die Wahrheit sagt: Israel ist ein Apartheidstaat. Endlich gibt es einen, der die Gerechtigkeit entdeckt: Der palästinensische Terror und die Operationen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind gleichwertig. Endlich gibt es einen, der Frieden bringt: mit dem Sadat unserer Zeit, Khaled Mashal...

Carters Wunschvorstellung oder reelles Angebot?
"Hamas bereit für Staat in Grenze von 1967"
"Die Hamas ist bereit, Israels Recht auf ein friedliches Leben als ihr nächster Nachbar zu akzeptieren", teilte der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter diese Woche in Jerusalem mit. In der vergangenen Woche hatte er sich mit mehreren Führern der radikal-islamischen Terror-Gruppierung getroffen...

Hamas TV:
Auszüge aus den Protokollen der Weisen von Zion
Ich widme diese Übersetzung all denjenigen, die unermüdlich Israel vorwerfen, keinen Dialog mit der angeblich friedfertigen Hamas führen zu wollen, insbesondere Dr. Hannes Swoboda MEP (SPÖ). Hier folgen Auszüge aus einem Interview mit Hamas Kulturminister 'Atallah Abu Al-Subh. Das Interview wurde vom Al-Aksa TV am 9. April 2008 ausgestrahlt...

Aufbau:
Kibbutzim, gestern und heute
Der Staat Israel feiert den 60. Jahrestag seiner Gründung, und der Kibbutz Deganja, am Südufer des Sees Genezareth, die erste Kollektivsiedlung dieser Art, bereitet sich auf seinen hundertsten Geburtstag vor. Er wurde von einer Gruppe jüdischer Pioniere 1909 gegründet...

Benny Morris:
Über die Gründungszeit Israels
"Wir wollen in Frieden leben. Wir wollen unseren Staat mit einer großen arabischen Minderheit errichten, entsprechend dem Teilungsplan der UNO. Wenn Ihr nicht auf uns schießt, werden wir nicht auf Euch schießen." Diese Erklärung der Jewish Agency, der jüdischen Regierung vor der Staatsgründung, wurde Anfang 1948 veröffentlicht...

Fakten:
Flüchtlinge in Nahost
Der Staat Israel zählte nach seiner Gründung 1948 nur 650.000 jüdische und 160.000 nichtjüdische, größtenteils muslimische Einwohner. Nach Angaben der UNO flohen infolge des Krieges 1948 etwa 750.000 Araber aus dem Gebiet, auf dem der Staat Israel im ehemaligen britischen Mandatsgebiet Palästina...

Messianismus:
Dürfen "Jesus-gläubige Juden" nach Israel einwandern?
Als einen wichtigen juristischen Sieg sogenannter "messianischer Juden" in Israel werteten deren Rechtsanwälte eine Entscheidung des Obersten Gerichts in Jerusalem, die eigentlich gar keine Entscheidung war: "Einigt euch - und wir werden eure Einigung absegnen", sollen die höchsten Richter des jüdischen Staates Mitte April den Streitparteien gesagt haben - worauf das Innenministerium seinen Antrag zurückgezogen habe...

Theodor Herzls Städtebauvisionen für Erez Israel:
Altneuland
Herzl, der Prophet der Boulevards, hatte in einem seiner Träume die erste jüdische Stadt gesehen, wie sie sanft von den Ufern des Mittelmeeres aufsteigt und den Blick trifft wie ein Hügel im Frühling. Tel Aviv, der Frühlingshügel...

Livni:
"An Pessach einen Stuhl für die entführten Soldaten freihalten"
Israels Außenministerin Zipi Livni hat die Weltgemeinschaft erneut aufgerufen, sich für die Befreiung der entführten Soldaten einzusetzen. Am Donnerstag fand in der Küstentstadt Aschdod eine Solidaritätskonferenz für Gilad Schali, Ehud Goldwasser und Eldad Regev statt. Die drei Soldaten befinden sich seit dem Sommer 2006 in den Händen arabischer Terroristen...

Song-Mix:
Eine Auswahl aus 60 Jahren israelischer Musik
Ein kleiner Ausflug durch die israelische Musiklandschaft...

Annapolis:
Hoffnung auf Frieden oder ein weiterer missglückter Vermittlungsversuch?
Der amerikanische Präsident, George W. Bush, bekam bei der Nahostkonferenz in Annapolis Ende November 2007 was er wollte: große internationale Präsenz, einen historischen Handschlag zwischen den Rivalen und ein wenig Applaus für das Faktum, außenpolitisch im Nahen und Mittleren Osten etwas richtig gemacht zu haben...

60 Jahre Israel:
Professor Julius H. Schoeps zum Thema Zionismus
"Mich hat der Zionismus immer sehr interessiert, obgleich mein Vater der Ansicht war, ich dürfte zwei Dinge niemals werden: Zionist und, was er noch für schlimmer hielt, Sozialist. Beides hielt er für abwegig"...

Ein ernstes Sicherheitsproblem:
Iran spielt mit dem Feuer
Der Iran stellt unter seinem islamistisch-revolutionären Regime ein schweres Sicherheitsproblem für Israel dar. Er trainiert, finanziert und betreibt Terror mittels der Hisbollah im Libanon und der Hamas sowie des Islamischen Jihad im Westjordanland und im Gaza-Streifen. Er oder seine Abgesandten versteckten den Piloten Ron Arad. Unter seiner Ägide fährt Syrien damit fort, Feindschaft dem Frieden mit Israel gegenüber vorzuziehen...

Abkommen:
Qumran-Rollen als Leihgabe
Israel wird den Palästinensern alle archäologischen Funde, die seit 1967 im Westjordanland und in Ostjerusalem ausgegraben worden sind, einschließlich derer aus Ostjerusalemer Museen, übereignen, während die Palästinenser erwägen werden, Israel Gegenstände von "tiefem symbolischen Wert" für das jüdische Volk langfristig zu leihen...

Nahost-Reise:
Jimmy Carter plant Treffen mit Hamas-Führer
Jimmy Carter, früherer US-Präsident und Friedensnobelpreisträger, traf im Rahmen seiner Nahost-Reise in Jerusalem ein. Unter anderen will er den Hamas-Führer Chaled Mascha´al treffen. Er wolle das Gespräch mit dem Leiter des Hamas-Büros in Syrien nutzen, um die Bemühungen um die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit voranzubringen, so Carter in einem Interview mit der Zeitung "Ha´aretz". Wer Frieden im Nahen Osten erreichen wolle, dürfe nicht einen großen Ausschnitt des palästinensischen Volkes ignorieren...

Ein Karem:
Präsentation des Hadassah Medical Centers in Frankfurt
Die führende Position in der Gesundheitsversorgung des Nahen Ostens, die kostenlose Behandlung von Armen ohne Ansehen von Herkunft und Religion, Wegweiser in medizinischer Lehre und Forschung – nicht zuletzt in der Stammzellenforschung, - die Nominierung für den Friedensnobelpreis und die berühmten Chagallfenster in der Synagoge des Hadassah-Krankhenhauses in Ein Kerem – für all das steht das einzigartige Hadassah Medical Center in Jerusalem...

Netanjah:
Matthäus übernimmt für zwei Jahre Trainerposten in Israel

Lothar Matthäus wird neuer Trainer des israelischen Fußballvereins Maccabi Netanja. Der Weltmeister von 1990 unterzeichnete am Wochenende einen Zweijahresvertrag mit dem derzeitigen Tabellenzweiten der israelischen Liga...

Geschmacklos:
Giftanschlag auf israelisches Lokal verhindert
Zwei Palästinenser sind wenige Tage, bevor sie einen Plan zur Vergiftung von Essen in einem Restaurant in Ramat Gan ausführen konnten, verhaftet worden. Ein Hinweis führte die Allgemeine Sicherheitsbehörde (SchaBaK) und die Tel Aviver Polizei zu den beiden 21jährigen aus Nablus, die sich illegal in Israel aufhielten und im Ramat Ganer 'Grill Express’ arbeiteten...

Sowas kann sehr praktisch sein:

Hebräische Tastatur
Zum Eintippen kurzer Texte bzw. einzelner Wörter... A Hebrew Keyboard online for everybody...

Auch mal wieder:
Hebräisch im Browser

Es ist zwar vieles wesentlich einfacher geworden, als in den Anfangszeiten des WWW, trotzdem bringen wir mal wieder ein paar Worte zum Thema "hebräisches Brausen"...

M
ultiethnisch und multikulturell:
Das Geheimnis des israelischen Mosaiks
Wer die Juden aus Polen und dem Jemen, aus Deutschland und Marokko als Angehörige eines Volkes betrachtet und auf einer solchen nationalen Basis einen Staat gründet, verfolgt im Wesentlichen eine multiethnische und multikulturelle Unternehmung, ganz gleich ob die Beteiligten in diesen Begriffen denken oder nicht...

Der kollektive Verstand:

Freude zum Schleuderpreis
"Es besteht kein Grund zur Freude", sagen die Israelis. Warum eigentlich nicht? Es gibt einen Grund zur Freude. Mit all seinen Unzulänglichkeiten, Sorgen, Zweifeln, Hindernissen, Sünden und tiefen Schmerzen ist das Israel von 2008 eines der erfolgreichsten Länder auf der Erde...

Zionismus und Engagement für Palästinenser:
Stef Wertheimer im antisemitischen Fadenkreuz
Der reichste Mann Israels, Stef Wertheimer, wurde Anfang März mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Mit fragwürdigen Argumenten verweigerte jedoch zunächst ein Internet-Auftritt der Bundeszentrale für politische Bildung, des Goethe-Instituts, des Instituts für Auslandsbeziehungen und der Deutschen Welle die Veröffentlichung eines Portraits dieses Mannes...

Umfrage der Universität Haifa:
Juden und Araber haben Angst voreinander
62 Prozent der Juden befürchten zivilen Ungehorsam ihrer arabischen Mitbürger, die etwa 20 Prozent der Einwohner des Staates Israel ausmachen. 64,6 Prozent der Juden vermeiden es gar, arabische Städte zu betreten...

Politische Haarspalterei:
Statt TLV sollte es JLM heißen
Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski fordert, den internationalen Code für den Ben Gurion Flughafen bei Lod von TLV zu JLM zu ändern...

Erneute Auszeichnung:
Pulitzer-Preis für Historiker Saul Friedländer
Der israelische Historiker Saul Friedländer erhält den diesjährigen Pulitzer-Preis. Damit ehrt die Jury der Columbia Universität sein Sachbuch "Das Dritte Reich und die Juden. Die Jahre der Vernichtung 1939-1945"...

NATO:
Ein Blick auf den Gipfel
Es lohnte sich, diese Woche einen Blick auf den NATO-Gipfel in Bukarest zu werfen und sich klar zu machen, wo sich Israel und seine Interessen auf der Tagesordnung des Gipfels befinden. Oder in andern Worten: Sich klar zu machen, dass wir überhaupt nicht beachtet werden. Unser Wunsch, dem Bündnis als „Partner“ angeschlossen zu werden, erhielt noch keinen formellen Ausdruck, und die für Israel wichtigen Themen kamen bei dem Gipfel nicht zur Sprache...

Generalmajor Giora Eiland:

Frieden in Nahost ist undenkbar
Ein Friedensvertrag mit Syrien ist nicht im Interesse Israels. Aber ein Krieg zwischen beiden Ländern kann im Augenblick ausgeschlossen werden. Einen palästinensischen Staat wird es in vorhersehbarer Zeit nicht geben, obgleich alle Details ausgehandelt sind. Aber das Konzept funktioniert nicht...

Schubladendenken:
Wo der Sabbat kein Sonntag ist
Das Klischee einer "israelischen Theokratie" ist weit verbreitet. Es erhielt neue Nahrung, als Ministerpräsident Ehud Olmert vor dem Nahosttreffen in Annapolis die Forderung einer arabischen Anerkennung Israels als "jüdischer Staat" aufstellte...


Eine zeitgenössische Stimme aus Oxford:
Fakten zu Palästina
Die traurige Geschichte des Aufeinandertreffens von scheinbar unvereinbaren Rechten und von legitimen, jedoch unvereinbaren Interessen...

Westliche Stadtviertel der Hauptstadt:
Avir Harim zalul kaJajin
Bergluft rein wie Wein und Pinienduft, das finden Sie im westlichen Teil der israelischen Hauptstadt...

Umweltschutz:
Neues Gesetz schützt den See Genezareth
Erstmals in der israelischen Geschichte wird der See Genezareth (Kineret) in Zukunft unter besonderem staatlichen Schutz stehen. Ein entsprechendes Gesetz wurde gestern von der Knesset verabschiedet...

 

Weitere Meldungen... Archiv...

Ernst Leitz:
Ein Unternehmer mit Zivilcourage
Rabbiner Frank Dabba Smith beschreibt in einem im Hanauer CoCon-Verlag erschienen Buch Schicksale von über 70 Personen, die mit Hilfe von Ernst Leitz während der Alptraumjahre 1933–1945 entweder ein neues Leben im Ausland beginnen oder als politisch Verfolgte aus den Fängen der Gestapo befreit werden konnten...

Ich werde Kartoffelschäler:

Agent des Zionismus
Am 17. Dezember 1970 endet für Anatol Held eine zwei Jahre und siebzehn Tage währende Odyssee durch Gefängnisse der Stasi. Verhaftet wurde der damals 29jährige Kinderarzt Held im Dezember 1968 beim Versuch, in Prag an Pässe für die BRD zu gelangen...

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 25.04. bis 01.05.2008 ...

2. Trimester 2008:
Jüdische Volkshochschule Berlin

"Im Aufbau":
Israelisches Kino - Eine Retrospektive
Das israelische Kino ist im Aufwind. Es hat seinen festen Platz auf den großen internationalen Festivals gefunden, und engagierte Verleiher nehmen israelische Filme immer häufiger ins Programm...

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 18.04. bis 24.04.2008...


München-Tipp:
Jüdisches auf dem Dok.Fest
DOK.FEST München ist Deutschlands größtes und weltweit anerkanntes Festival für den langen Kinodokumentarfilm, ein "Best-of"-Festival, das international herausragende Filme des vergangenen Jahres präsentiert und in diesem Jahr zwischen dem 1. und 7. Mai stattfindet...

Am Himmel von Tel Aviv:
Wo bist du meine Sonnenlicht
Die Wolken über der Mittelmeermetropole Tel Aviv wurden vergangene Woche Zeuge eines neuen Regens im hoffnungsfrohen Feld deutsch-jüdischer Kulturbestrebungen. Kann man schon von einem Neubeginn der großartigen deutsch-jüdischen Kultursymbiose reden...

'
Alijath haNo'ar:

Recha Freier und Testimonium
Recha Freier wurde 1892 in der Stadt Norden an der Nordsee in eine orthodoxe und lebensfrohe Familie geboren. Ihr Vater war ein dünner, langer Mann, ein Lehrer, ebenso in talmudischen Wissenschaften wie in deutscher Literatur beschlagen...

Moishe Hundesohn:
Hundestrategie
Nach der "Rede an die Muslime"...

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 11.04. bis 17.04.2008 ...

Ausgewogenheit:

Zionismus bei der Deutschen Welle unerwünscht?
Kleine Chronik eines Skandals - oder "Warum der Lewis den Ludwig macht"...

Ausstellungstipp München:
Bilder von Rudi Weissenstein
Mit einer spektakulären Fotoausstellung von Rudi Weissenstein in der Pasinger Fabrik setzt das 2005 von Prof. Dr. Emmanuel Heller ins Leben gerufene "Zentrum für Zeitgenössische Israelische Kunst" seine Aktivitäten in München fort, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des 60.ten Jahrestag der Gründung des Staates Israel stehen...

Der Traum von Normalität:
Deutsch-Israelische Literaturtage
2008 jährt sich die Gründung des Staates Israel zum 60. Mal. Das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung veranstalten aus diesem Anlass vom 11. bis zum 13. April die deutschisraelischen Literaturtage in Berlin...

Jüdisches Leben in Deutschland:
Kleine Zeichen des Alltags
Kaschruth? Was ist koscher?...

Kultur-Tipp Berlin:

Fetzen der Erinnerung

Erinnerungslandschaften aus Textil schafft die israelische Künstlerin Varda Getzow. Im Haus am Kleistpark ist ihre weiche Skulptur "Mapal" neben einer Arbeit Liane Birnbergs zu sehen. Ein Fotoalbum lässt die Geschichte ihrer Eltern aufleben...

Moishe Hundesohn:
Rede an die Muslime
Ein Judenhund spricht aus, was Deutschland sich fürchtet zu sagen?...

Zum Andenken an einen jüdischen Anarchisten:
Erich Kurt Mühsam
In München, unweit der nach den letzten dramatischen Ereignissen des 2. Weltkriegs benannten "Münchner Freiheit" (Stadtteil Schwabing), befindet sich ein Platz, der nach Erich Mühsam benannt ist. Sein Geburtstag jährt sich dieser Tage zum 130. Mal...

Historisch sensiblen Altenhilfe
:
Der halbe Stern
Psycho-soziale und pflegerische Leistungen für durch NS-Verfolgung traumatisierte Menschen jüdischer und teiljüdischer Herkunft und deren Angehörige...
  Weitere Meldungen... Archiv...

NPD-Chef Udo Voigt:
Sein Kampf
Seit zwölf Jahren, erstaunlich lange für die NPD, hält sich Udo Voigt an der Spitze. Für den Parteitag Ende Mai schickt die Basis Konkurrenten ins Rennen. Die wären noch extremer...

Herman und ihr "neues" Überlebensprinzip:
Die Eva kann's nicht lassen ....
Würde Eva Herman dem von ihr selber propagierten Idealbild entsprechen - der Welt würde einiges an sinnfreiem Geschreibsel erspart bleiben. Aber anstatt sich auf das Gebären und Erziehen von Kindern sowie das Bekochen des Ehegattens zu beschränken, schreibt Eva Herman Bücher. Jetzt ist ihr neues erschienen: "Das Überlebensprinzip – Warum wir die Schöpfung nicht täuschen können"…

Berlin:
Anti-Israelische Ausstellung geplant
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg plant für diesen Sommer eine anti-israelische Foto-Ausstellung "Wall-on-Wall" auf den Resten der Berliner Mauer an der East-Side-Gallery...

Moishe Hundesohn:
Der Geist der 68er

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 02.05. bis 08.05.2008 ...

Ein Aufruf zur Solidarität mit dem TUS Makkabi:
Pack die Reisetasche ein
"Zugegebenermaßen gehören Fussballplätze zu den Orten mit der höchsten Frequenz an aggressiven Männern, grölenden Betrunkenen und anderen unschönen Manifestationen jenseits ästhetischer und politischer Mindeststandards", schreibt ein Fan des TUS, "trotzdem, bzw. gerade deshalb, möchte ich euch bitten, in nächster Zeit eure Sonntage an einem solchen Ort zu verbringen"...

Spielbericht:
VSG Altglienicke gegen TuS Makkabi
Beim Spiel VSG Altglienicke – TuS Makkabi verließen die Spieler von Makkabi den Platz aufgrund antisemitischer Äußerungen und weil man sich bedroht fühlte...

Ein Skandal mit Fortsetzung:

VSG Altglienicke vs. TuS Makkabi Berlin

oder: Wie ein Fussball-Verband Unrecht zu Recht macht und das Opfer auffordert um Gnade zu bitten... oder: Wie Grosszügigkeit ausgenutzt und am Ende noch bestraft wird...


Carl-von-Ossietzky-Preis 2008:
Auszeichnung für Inge Deutschkron
Die Schriftstellerin und Journalistin Inge Deutschkron wird mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis 2008 der Stadt Oldenburg ausgezeichnet. Der Festakt findet am 4. Mai 2008 im Oldenburger Schloss statt. Laudator ist der Zeithistoriker Prof. Dr. Norbert Frei (Universität Jena)...

Das Jahr 1933
Vertreibung und Emigration in der Physik
Schon in den ersten Wochen nach der nationalsozialistischen Machtergreifung vom 30. Januar 1933 wurde offensichtlich, dass hier nicht nur ein normaler Regierungswechsel stattgefunden hatte. Diese "nationale Revolution" leitete eine radikale Umgestaltung der Gesellschaft ein, bei der politisch Andersdenkende und sogenannte Nichtarier systematisch ausgegrenzt, vertrieben oder ausgeschaltet wurden...

Das Phänomen selbst bekämpfen:
Die Kameraden von der ersten Bank
Die Innenministerkonferenz hat das Vorhaben abgelehnt, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD anzustrengen. Mit der NPD wäre das Problem ohnehin nicht aus der Welt: Einer Studie des Innenminis­teriums zufolge ist ein Großteil der deutschen Jugendlichen rassistisch...

1968:
Rebellion der NS-Täterkinder
Die neuen Bücher sind zu großen Teilen kritisch, selbstkritisch gehalten. Ihre Autoren, die meist auch Akteure der wilden Jahre waren, begeben sich meist nicht nur auf eine Suche nach den Wurzeln des Aufbegehrens, sie suchen neben ihren inzwischen landauf und landab gewürdigten positiven Folgen, auch die Ursprünge ihrer problematischen Seiten zu ergründen...

Traurige Bilanz:
2007 wurden 30 jüdische Friedhöfe geschändet
In der Bundesrepublik sind im vergangenen Jahr 30 jüdische Friedhöfe geschändet worden. Die Landeskriminalämter halten die Angriffe für antisemitisch motiviert. Es konnten allerdings nur
vier Straftaten aufgeklärt werden...

Hamburg:
Frühjahrsputz für 'Stolpersteine'
Mehr als 2.100 Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnern auf den
Bürgersteigen der Hansestadt an Menschen, die in Hamburg gelebt haben und Opfer der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind...

60 Jahre Israel:
Die Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel

Vortrag von Gregor Gysi auf einer Veranstaltung »60 Jahre Israel« der Rosa-Luxemburg-Stiftung...

Sachzwänge:
Bahn ohne Erinnerung
Der "Zug der Erinnerung" rollt durch Deutschland. Die Organisatoren der Ausstellung werfen der Deutschen Bahn AG vor, ihr Projekt zu behindern...

GfP-Kongress:
Rechtsextreme ehren Münchner Verleger
Ungestört von Protesten und bewacht von der Polizei konnte am Wochenende die rechtsextreme "Gesellschaft für Publizistik" (GfP) in einem Hotel im thüringischen Suhl ihre Jahrestagung abhalten. Mit einer Auszeichnung der GfP, die in den letzten Jahren deutlich in die Nähe der NPD gerückt ist, wurde der Münchner Verleger Herbert Fleissner bedacht, dem die bekannte deutsche Verlagsgruppe Langen Müller Herbig gehört...

Offener Brief:
Keine israelfeindliche Ausstellung an der East Side Gallery
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat im Februar 2008 beschlossen, die Ausstellung „Wall on Wall“ – Mauer auf Mauer – auf der spreeseitigen East-Side-Gallery zu zeigen, dem längsten erhaltenen Stück der ehemaligen Berliner Mauer. Diese Mauer war sichtbarster Ausdruck des diktatorischen Einparteiensystems der DDR...

Der älteste Hass:
Antisemitismus von der Antike bis zur Gegenwart
Es "spricht nichts dafür, dass das letzte Kapitel der langen Geschichte des Antisemitismus bereits geschrieben ist", so Walter Laqueur schon in der Einleitung zu seinem neuen Buch. Das klingt wenig optimistisch...

40 qkm:
Interessengebiet KL Auschwitz
Im April 1940 befahl der Chef der Sondertruppen, Reichsführer SS Heinrich Himmler, in der Stadt Oswiecim im besetzten Polen ein Konzentrations-lager zu errichten. Knapp zwei Monate später wurden die ersten Häftlinge nach Auschwitz gebracht. Die Lageranlage in einem früheren österreichischen Kasernenkomplex wurde immer weiter ausgebaut...

NPD-Verbot:
Landesregierung verweigert Mitarbeit
Bis Ende März hatte Bundesinnenminister Schäuble den einzelnen Ländern Zeit gegeben, Erkenntnisse über NPD-Aktivitäten zusammen zu tragen und dem Bundesinnenministerium zur Verfügung zu stellen. Während die SPD-Innenminister eigens eine Arbeitsgruppe zu diesem Zweck eingerichtet hätten, verweigerten Baden-Württemberg und weitere unionsgeführte Bundesländer bis zur Stunde ihre Mitarbeit...

"Dem Volk dienen!":

Wie die RAF ihren Kampf gegen Faschismus, die USA und Israel erklärte

In der Nacht vom 2. auf den 3. April 1968 zündete im Frankfurter Kaufhaus Schneider eine Bombe. Die Täter wurden bereits zwei Tage später gefasst. In der Gerichtsverhandlung gaben die Angeklagten Gudrun Ensslin und Andreas Baader die Tat zu. Ihr Motiv sei gewesen, ein Zeichen gegen den Krieg der USA in Vietnam zu setzen...
  Weitere Meldungen... Archiv...
Kein Ende in Sicht:
Absurdes Israel-Bashing im Ö1
Am 13. Mai kam im Morgenjournal der Ö1 "Nahostexperte", der 63jährige Lehrbeauftragte der Wiener Universität Dr. John Bunzl zu Wort. Es ging um die bösen Amerikaner, die Israel wieder Waffen schenken...

Konferenzbericht:
"Die iranische Bedrohung"
Am 3. und 4. Mai fand an der Universität Wien die internationale Konferenz "Die iranische Bedrohung – Die Islamische Republik, Israels Existenzkampf und die europäischen Reaktionen“ statt. Die Konferenz war an beiden Tagen gut besucht. Der Eröffnung und dem ersten daran anschließenden Round table wohnten rund 250 Besucher und Besucherinnen bei, während sich zu den Panels am zweiten Konferenztag rund 150 Zuhörer und Zuhörerinnen einfanden...

Reinkarnationen:
Ein Wiener Lehrbeauftragter relativiert nahöstlichen Antisemitismus
Dr. John Bunzl hat in der Presse einen Gastkommentar veröffentlicht, der zum Widerspruch herausfordert. Schon der Eingangsatz ist demagogisch: "Die Annahme, die Judäophobie im Nahen Osten sei eine Reinkarnation des europäischen Antisemitismus, ist ein klassischer Fall von Projektion"...

Nicolas Baker:

Human Smoke
Bestselling author Nicholson Baker, recognized as one of the most dexterous and talented writers in America today, has created a compelling work of nonfiction bound to provoke discussion and controversy -- a wide-ranging, astonishingly fresh perspective on the political and social landscape that gave rise to World War II...


"Der rote Judas":
Rot-braune Allianz gegen Gregor Gysi
Der 1. Mai ist bald wieder da. In unseren Breitengraden gibt es wieder mal "breite Bündnisse" und von einer heterogenen Gruppe von Politsekten wird "internationale Solidarität" vorgegaukelt...

"Feurig vor Augen":

Kindheit voller Traumata
Warum werden andere Maßstäbe bei Palästinensern angesetzt? Woher kommt diese ständige Rechtfertigung schrecklicher Taten mit angeblichen oder wirklichen Traumata der dritten, vierten und langsam der fünften Generation?...

Front National auf striktem Sparkurs:
Die extreme Rechte vor ihrer (nächsten) Spaltung?
Die französische extreme Rechte könnte vor einer neuen Spaltung stehen. Während der Front National (FN) weiterhin in einer tiefen organisatorischen und politischen Krise steckt und diese auch seine Ergebnisse bei den Rathaus- und Bezirksparlamentswahlen vom März 2008 nicht überwinden konnte, bereiten andere Kräfte zusammen mit innerparteilichen Strömungen eine neue Parteigründung vor...

Frankreich:
Die extreme Rechte nach den jüngsten Wahlen
Rückblick auf die Rathaus- und Bezirksparlamenten vom März 2008: Schwache Erfolgsbilanz für den Front National, aber nicht parteigebundene und konservative Rassisten konnten punkten...

Fragmente zu Leben und Werk des Architekten Otto Bauer:
"Ihr Platz ist in der Welt"
Otto Bauer wurde am 7. 11. 1897 als Sohn des aus Boskovice stammenden Geschäftsführers einer Eisenhandlung Leopold Bauer und seiner Frau Hedwig geb. Pick aus dem ostböhmischen Choceň geboren...

Ungarische Juden in Österreich:
Zwangsarbeit 1944/45 und die Todesmärsche im Frühjahr 1945
Unmittelbar nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Ungarn im März 1944 wurden Tausende Deutschland gegenüber kritisch eingestellte nichtjüdische und jüdische Ungarn verhaftet, die entweder wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Einfluss besessen hatten...

Connections 2008:
Kongress der European Region der World Union for Progressive Judaism
Wien, die Stadt internationaler Kongresse, war Mitte März 2008 Schauplatz einer Premiere. Zum ersten Mal trafen sich in Österreich 300 Delegierte liberaler jüdischer Gemeinden aus 15 europäischen Ländern...

Pogromstimmung in Budapest:
Exbundeskanzler Gerhard Schröder nimmt Stellung
"Hier brennen jüdische Geschäfte und Häuser. Was alles muss noch passieren, damit man hinschaut?" – fragte ein Mann mittleren Alters am Rande der antifaschistischen Demonstration am 11. April 2008 in der ungarischen Hauptstadt. "Selbst wenn Menschen an Laternen hängen, wird man noch von einer Randerscheinung sprechen" - fügte eine gebrechliche Holocaustüberlebende verbittert hinzu, die sich aus Protest einen gelben Stern an die Brust geklebt hatte...
  Weitere Meldungen... Archiv...
Zum He beIjar

Israel wird 60:
Zurück ins Leben
Die Staatsgründung am 14. Mai 1948 war das Ergebnis einer langen Entwicklung. Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts begann der Prozess der Rückkehr zum spirituellen Leben. Dieser Prozess mündete im Willen und Bedürfnis des jüdischen Volkes, ins Land zurückzukehren und einen eigenen Staat zu gründen...

Israel wird 60:
Ein Volk, ein Herz
In diesen Tagen begehen wir den Geburtstag des jüdischen Staates am Hej beIjjar 5708 bzw. am 14.Mai 1948. Sechzig Jahre sind seit dem Tag vergangen, an dem David Ben Gurion den Staat Israel ausrief, doch scheinbar haben wir es immer noch nicht geschafft, hier auf der Basis von Nächstenliebe ein echtes geistiges, spirituelles Zuhause aufzubauen...

Das Echo der Ewigkeit:
Zwiesprache mit dem Land

In allen Jahrhunderten sind Menschen von einem Land ins andere gezogen, freiwillig und unfreiwillig. Wenn sie ein neues Land gefunden hatten, verbannten sie die Erinnerung an ihre frühere Heimat...

Die Wiedergeburt Israels:
Einzigartigkeit

Die Wiedergeburt Israels ist ein Durchbruch in völlig neue Bereiche der Erfahrung und des Verstehens. Sie entzieht sich konventionellen Vorstellungen und normalen Erwartungen. Sie ist ihrem Wesen nach Verkündigung...

Erez Jisrael:
Bindung an das Land

Deine Augen werden Jerusalem sehen, eine sichere Wohnung, ein Zelt, das nicht wandert, dessen Pflöcke niemals ausgezogen werden, dessen Stricke niemals reißen. Aber dort wird der Herr in Herrlichkeit für uns sein...

Gebete und Gedanken:
Azmauth Israel
G'tt und G'tt unserer Vorfahren, in deiner Hand liegt das Geschick unseres Volkes und die Zukunft aller Nationen jeder Sprache...

El Male Rachamim:
G"tt voller Erbarmen

LeNish'mot cHajalej Z'wa Haganah l'Jisrael, sche naflu beMilhamoth Jisrael, biPe'uloth Haganah, Tagmul veBitahon, beEt Miluj Tafkidam, ubaEt Sherutam, uleNishmoth khal Lohamej haMachtaroth vaChatiwoth haLohamim beMa'arakhoth ha'Am...

Überlegungen zum Jom haSchoah vehaGwurah:
Katastrophe und Heldentum

"Schoah" ist einer der Begriffe, mit denen versucht wird, den millionenfachen Mord an den Juden während des Dritten Reiches zu umschreiben; "Holocaust" ist ein anderer. Es gibt aber wohl keinen Begriff, der angemessen das wiedergeben kann, um was es hierbei geht...

Torah-Lesung: Emor, Lev 21:1-24:23

Wajikra 21, 1-24,23:
Doppelte Verpflichtung
Über die Feiertage des Jüdischen Jahres berichtet die Tora an verschiedenen Stellen, am ausführlichsten in dieser Paraschah...

Sidrath Emor:
Auge um Auge

Nur wenige Verse der Bibel wurden so oft und so auffällig von Juden und Nichtjuden missverstanden wie 24, 20, von dem unser Titel stammt. Dieses Missverständnis hat unseren Text in ein Symbol verwandelt: die Verkörperung der Rache auf der unreifsten und gröbsten Ebene...

Paraschat Emor:
Der fröhliche Jude
Wer behauptet, Juden verstünden keinen Spaß? Vergessen wir das Klischee von der jüdischen Mutter, die draußen im Regen steht, und vom Vater mit seinem langen, sorgenvollen Gesicht...

Paraschat Emor:
Heilige Gier
"Gier ist geil", so sagte eine Figur in einem Film. Es war eine spöttische Bemerkung über eine weit verbreitete Einstellung in den Achtzigerjahren...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Tägliche Gebete

Weshalb gibt es täglich drei Gebete? Wann müssen diese abgehalten werden?...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Frauen im Chatroom

Darf eine orthodoxe unverheiratete Frau an einem Chatroom teilnehmen?...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Rache – ein biblisches Prinzip?

Ist Rache ein vorherrschendes oder legitimes Rechtsprinzip des "biblischen" Israel gewesen?...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Der Tempeldienst heute

Dürfen die Juden den Tempel wieder aufbauen?...

Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":

Muss ein Jude beschnitten sein?
Werden Männer aus einer assimilierten jüdischen Familie auch ohne Beschneidung in eine jüdische Gemeinde aufgenommen?...

Torah-Lesung: Kedoshim, Lev 19:1-20:27

Auf den zweiten Blick:
Kedoschim

Manchmal wird diese Parascha auch als äquivalent zu den 10 Geboten bezeichnet, da diese sich hier, wenn auch in anderer Reihenfolge, wieder finden...

Besprechung zum Wochenabschnitt:
Kedoschim
Haschem erwartet von den Kohanim (Priestern) äußerste Achtsamkeit beim Betreten des Mischkan (Heiligtum in der Wüste)...

Sidra Kedoschim:
Deinen Nächsten lieben, wie dich selbst
Das Eröffnungskapitel dieser Sidra zählt die praktischen Maßnahmen auf, die ein Jude beachten muss, um in jeder Sphäre des Lebens die göttliche Forderung nach Heiligkeit, mit der der Abschnitt beginnt, zu erfüllen...


Aus der Rubrik "Frag den Rabbi":
Christliche Kritik am jüdischen Gebet?
Zu der Kritik an der neuen Karfreitagsfürbitte des Papstes Bendikt XVI. äußerte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, auch die Juden sollten über die Änderung einiger ihrer Gebete nachdenken. Welche Gebete könnte der Kardinalsstaatssekretär meinen?...

Zum 10.Omer sagt man am Abend des 29.April, also zum Eingang des 25.Nisan, zuerst die Brakhah und zählt dann: haJom 'asarah Jamim schehem Schawu'a echad veschloschah Jamim la'Omer.
Kab.: Tifereth (Harmonie, Pracht) in Gwurah bzw. Din (Heldentum, Stärke, Gerechtigkeit, Disziplin).

Zomas Sohn sagte: ..."Wer ist ein stark? Der seine Leidenschaften überwindet, denn es steht geschrieben: Ein Geduldiger ist besser als ein Held, und der seines Mutes Herr ist, ist besser als einer der Städte erobert"... [Mischl. 16,32]

Kabalah und das Licht der Freiheit

Der Kampf zwischen Licht und Dunkelheit:
Moses - der treue Hirte
Moses symbolisiert die spirituelle Kraft, Pharao symbolisiert die Kraft des Egos. Die Geschichte über den Auszug aus Ägypten ist mehr als ein historisches Märchen. Es ist die Geschichte über den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit...

Kabalah und die Befreiung vom Egoismus:
Befreiung aus der Sklaverei
Der größte Feind des Menschen ist sein eigener "Egoismus". Um uns vor dieser Sklaverei zu retten, sind wir auf die Hilfe G'ttes angewiesen. Deshalb die Bitte an G'tt um Befreiung, die er beantwortet, in dem er das egoistische "Herz aus Stein" durch das spirituelle "Herz des Lebens" ersetzt...

49 Stufen:
Kabalistische Aspekte zur Omerzählung
Jedem Tag der Omerzeit ist ein bestimmter Zustand der kabbalistischen Sefiroth zugeordnet. Die Sefiroth, die Sphären des Lebensbaums, sind ausstrahlende g'ttliche Energie, durch welche G'tt mit der Welt interagiert...

haOr haganus - das verborgene Licht:
Die Kabbala ist das Licht der Torah

Es kommt ein Tag, der weder Tag ist - noch Nacht. Und das Dunkel wird erstrahlen und leuchten wird die Nacht, denn wenn ein Mensch die Schriften der Kabbalisten studiert, erfährt er etwas darüber, was ihm früher verborgen geblieben ist...

Der Tag ist nah:
Ein Tag, der weder Tag ist - noch Nacht!

Chanah Rowina, eine der größten Schauspielerinnen Israels, beim Seder 1980...

Das Zählen des Omer:
Sefirat haOmer

Hineni muchan um'suman lekajem mizwa asse kemo schekatuw batora...

haOmer:
Die Kunst des Zählens
"Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle Schabbatot sollen es sein"...

Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich "Wochen") wird "Sefirat ha Omer" das Omer - Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte...

Zur Entwicklung des Opferbegriffes:
Opfer im Judentum

Unser heutiges Verständnis von "Opfer" ist anders als das der Menschen in der Antike. Für sie war es ein religiöser Ritus - meistens ein freudiger. Die Größe und der Umfang des Opfers hing von den Lebensbedingungen des Opfernden ab...

49 Stufen der Unreinheit (1):
Der Niedergang Israels in Ägypten

Menschen, die Tiere als Götter verehren, müssen bis zum Tiere herabsinken, und wie Tiere wurde das Volk auch von den Königen und den höheren Ständen, der Priester- und Kriegerkaste, behandelt: Keine Achtung vor dem Menschen, keine Anerkennung der Freiheit der Eingeborenen, geschweige der Fremden...

Aber G'tt dachte an Israel (2):
Moscheh und der prophetische Geist

Die Israeliten wären in grobsinnlichem Götzendienste und in ägyptischer Lasterhaftigkeit untergegangen wie viele andere Völkerschaften, die mit dem Lande Cham in Berührung gekommen waren, wenn nicht zwei Brüder und ihre Schwester von einem höhern Geiste erweckt und getrieben, sie aus der Stumpfheit und Versumpfung gezogen hätten. Es waren Mose, Aharon und Mirjam...

baMidbar (3):
Jisrael baSinaj
Den kurzen Weg nach Kanaan ließ sie Moscheh das Volk nicht einschlagen. Es sollte zuerst zum Berge Sinaï geführt werden, um eine neue Lehre und neue Gesetze zu vernehmen, für deren Betätigung sie die Freiheit erlangt hatten...

Kabalah im Awiw

Talmud Torah:
Gärten
Aus dem Babylonschen Talmud, Bava Mezia 10,6...

Kabalah im Frühjahr:
Gartenarbeit und Spiritualität
Der Frühling kam in's Land und Pesach steht vor der Tür und es gibt nichts besseres für den Menschen, als dass er sich mit der Erde befasse, sich mit der Natur verbinde, die Welt des Pflanzlichen fördere und unterstütze...

Auch am Pesach:
Geh und wachse! Hege und pflege

So überraschend es sein mag, die gemächliche Gartenarbeit der Vergangenheit spiegelt unsere eigenen spirituellen Wurzeln wider und wir können uns mit diesen durch einfache Betrachtung verbinden, indem wir die Weisheit der Kabbalah nutzen...

  Weitere Meldungen... Archiv...

Frühere Meldungen / Monatsarchiv... Klick!
  
Amazon


DE-Titel
US-Titel
[Buchauswahl]
[Bestseller]


Jeden Freitag neu:
Moishe Hundesohn
Werben in haGalil?
Ihre Anzeige hier!

Advertize in haGalil?
Your Ad here!
haGalil.com ist kostenlos! Trotzdem: haGalil kostet Geld!

Die bei haGalil onLine und den angeschlossenen Domains veröffentlichten Texte spiegeln die Meinungen der jeweiligen Autoren.
Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber bzw. der Gesamtredaktion wieder.

haGalil onLine

Kontakt: hagalil-at-hagalil.com
haGalil - Postfach 900504 - D-81505 München

1995-2004 © by haGalil onLine®
bzw. den angegebenen Rechteinhabern
Munich - Tel Aviv - All Rights Reserved
Impressum