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Südisrael massiv mit Raketen aus Gaza beschossen

Am Wochenende (4./5.5.) waren die Bewohner des Südens Israels erneut einer Raketenwelle aus dem Gazastreifen ausgesetzt. Zwischen Samstagmorgen (4.5.) und Sonntagabend (5.5.) schossen die Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad 690 Raketen und Mörsergranaten auf Israel ab.
Vier israelische Zivilisten wurden bei den Angriffen getötet: Moshe Agadi (58), Ziad Al-Hamamda (47), Moshe Feder (68) und Pinchas Menachem Prezuazman (21)…

Moshe Agadi (58) war das erste Todesopfer. Er starb am Sonntagmorgen (5.5.) durch den direkten Einschlag einer Rakete in sein Wohnhaus in Ashkelon. Moshe Agadi hinterlässt vier Kinder.

Ziad Al-Hamamda (47) starb am Sonntag, als eine Rakete in die Fabrik in Ashkelon einschlug, in der er arbeitete. Er war Beduine und lebte im Negev. Ziad Al-Hamamda hinterlässt eine Frau und sieben Kinder.

Moshe Feder (68) aus Kfar Saba starb am Sonntag als eine Panzerabwehrrakete in sein Auto in der Nähe von Sderot einschlug. Moshe Feder hinterlässt seine Lebensgefährtin und zwei Kinder.

Pinchas Menachem Prezuazman (21) wurde in seinem Wohort Ashdod durch die Splitter eine Rakete tödlich verwundet, als er gerade zu einem Schutzort rannte. Pinchas Menachem Prezuazman hinterlässt eine Frau und ein kleines Kind.

Darüber hinaus wurden Dutzende Menschen verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.

Die Raketen wurden vorsätzlich auf Zivilisten gerichtet und trafen Bevölkerungszentren, Autos, Familienhäuser, einen Kindergarten und ein Krankenhaus. Schulen wurden am Sonntag geschlossen, da es fortwährend Raketenalarm gab.

Die Hamas, die den Gazastreifen mit eiserner Hand regiert, begeht doppeltes Kriegsverbrechen, indem sie gezielt israelische Zivilisten zum Ziel nimmt, und gleichzeitig von inmitten ihrer Bevölkerung aus operiert und diese damit als menschliche Schutzschilde missbraucht. Die Tatsache, dass Hamas Waffen in bevölkerten Gegenden lagert und von dort aus die Angriffe ausführt, zeigt, dass sie vorsätzlich die eigene Bevölkerung gefährdet und sie keinerlei Wertschätzung für menschliches Leben hat. Dies wird auch an dem Beispiel deutlich, als eine Rakete aus dem Gazastreifen fehlgeleitet abgefeuert wurde und bei ihrem Niederschlag innerhalb des Gazastreifens eine Frau und ihr Kind tötete – Falasteen Abu Arar und Saba Mahmoud.

Die Hamas ist für diese jüngste Eskalationsrunde verantwortlich, ausgelöst durch einen palästinensischen Heckenschützen, der zwei israelische Soldaten an der Grenze zu Gaza bei einem von der Hamas organisierten Aufstand am Freitag (3.5.) angeschossen und verwundet hat. Als die Terrororganisation Tausende Bewohner Gazas aufrief, in der Nähe des Zauns mit Israel zu randalieren, plante sie bereits eine gewalttätige Eskalation.

Hamas und der Islamische Dschihad haben eine lange blutige Geschichte, in der sie gezielt israelische Zivilisten angreifen. In der Vergangenheit haben beide Hunderte von schrecklichen Selbstmordattentaten, Messer-, Schuss- und Fahrzeugattacken ausgeführt und dabei Tausende von Menschen in Israel getötet oder verletzt. Beide Terrororganisationen werden vom Iran unterstützt und haben offen zum Mord an Israelis aufgerufen. Sie haben ihre Absicht erklärt, Israel zu zerstören und an ihrer Stelle ein islamisches Kalifat zu errichten.

Seit ihrer gewaltsamen Übernahme des Gazastreifens von der Palästinensischen Autonomiebehörde im Jahr 2007 hat die Hamas über 12.000 Raketen und Mörsergranaten auf Israel geschossen. Seit Jahren baut die Hamas ihre militärischen Kapazitäten aus, zweckentfremdet Mittel für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen und erpresst die örtliche Wirtschaft, um ihre Waffenvorräte aufzustocken und grenzüberschreitende Angriffstunnel nach Israel zu bauen.

Israel strebt eine friedliche Grenze zum Gazastreifen an. Solange die Hamas jedoch weiterhin Konflikte anfacht, anstatt ihren eigenen Leuten zu dienen, wird Gewalt dem Frieden im Weg stehen.

Aussenministerium des Staates Israel, Times of Israel, 5.5.2019, Newsletter der Botschaft des Staates Israel
Bild oben: Zerstörungen durch Raketeneinschläge, (c) IDF Spokesperson