Leseanregungen – Israel

Vielleicht kennen Sie ja bereits einige israelische Autoren und wollen sich nun intensiver mit der Literatur des Landes befassen. Oder Sie möchten noch mehr von einer bestimmten Generation israelischer Autoren lesen, wissen jedoch nicht genau, wer zu dieser Generation gehört. Oder Sie haben noch nie israelische Autoren gelesen und wollen sich lediglich orientieren, um dann Ihre persönliche Auswahl zu treffen…

In meiner Zusammenstellung, die auf eine knappe Einführung folgt, werden auch Sie ganz sicher fündig.

 Von Robert Schlickewitz

Es gibt mehrere Möglichkeiten Autorenverzeichnisse anzulegen. Alphabetisch, chronologisch, nach Genre, etc. Da man in gedruckten und virtuellen Nachschlagewerken die erste obiger Optionen am häufigsten antrifft, entschied ich mich für die zweite – auch weil sie zum Vergleichen anregt.

Meine Liste beginnt bei dem Autor mit dem am längsten zurückliegenden Geburtsdatum und endet bei dem, dessen Geburtsjahr ihn (hier) zum Jüngsten macht. Neben Vor- und Nachnamen sowie den Lebensdaten stehen interessante oder wichtige Werke der Denker, Schriftsteller, Lyriker, Dramaturgen, Biografen, Memoiren- oder Kinderbuchautoren, die jeweils in deutscher Sprache vorliegen. Bei einigen Titeln wurde auch das jeweilige Erscheinungsjahr auf dem deutschen Buchmarkt mitberücksichtigt.

Es sei noch angemerkt, dass eine ganze Reihe der über 200 aufgezählten Autoren bereits vor der Gründung des Staates Israel gelebt hat, entweder in Europa oder in Palästina. Gemeinsam ist ihnen (fast) allen, dass sie in, oder auch in, hebräischer Sprache geschrieben haben.   

Es lag nicht in meiner Absicht in diesem Beitrag eine komplette Bibliographie sämtlicher hebräischsprachiger bzw. israelischer Autoren (deren Werke in die deutsche Sprache übersetzt wurden) vorzulegen. Vielmehr will ich zum Kennenlernen und zum Selbstweiterrecherchieren anregen.

 

Hillel von Verona (1220-1295), „Über die Vollendung der Seele“ (2009)

Rabbi Joseph ben Josua ben Meier ha-Kohen (1496-1575), „Die Verschwörung des Fiesko zu Venedig“ (Privatdruck, 1926)

Rabbi Nachmann (Rabbi Nachman von Brazlaw) (1772-1810), „Die Erzählungen des Rabbi Nachman von Bratzlaw“ (Hg. Michael Brocke, 1985)

Chaim Selig Slonimski (1810-1904), „Zur Freiheit bestimmt. Alexander von Humboldt – eine hebräische Lebensbeschreibung“ (1997)

Meïr Aron Goldschmidt (Adolph Meyer) (1819-1887), „Ein Jude“ (1992)

Leib-Jizchok Perez (Jizchak Leib Perez, Isaak Leib Peretz) (1852-1915), „Obwohl er sündigte, ist er ein Jude“; „Der Dibbuk und der Verrückte“; „Die Rechtfertigung des Beschuldigten“; „Er und sie“; „Chassidische Geschichten“; „In der Postkutsche“; „Zorn einer Frau“; „Das Straimel“; „Der Meschullach“; „Die Kabbalisten“; „Die kleine Stadt“; „Krähwinkel“; „Moschiachs Zeiten“; „Rabbi Jossel“; „Jüdische Geschichten“; „Chassidische Geschichten“; „Aus dieser und jener Welt“; „Drei Dramen“; „Die Zeit“; „Erzählungen aus dem Ghetto“; „Der Golem“; „Baal Schem als Ehestifter und andere Erzählungen“

David Kaufmann (1852-1899), „Die echten hebräischen Melodieen (sic!)“ (Hg.,1893); „Paul de Lagarde’s Jüdische Gelehrsamkeit“ (1887)

Achad Ha-am (Uscher Ginzberg/Ascher Hirsch Ginzberg) (1856-1927), „Am Scheidewege. Ausgewählte Essays“ (1904/1923)

A.D. Gordon (Aaron David Gordon) (1856-1922), „Erlösung durch Arbeit“ (1929)

Samuel Steinherz (1857-1942), „Die Juden in Prag“ (1927)

Scholem Alechem (1859-1916), „Die verlorene Schlacht. Humoristische Erzählungen“ (1984); „Schir-ha-Schirim. Lied der Lieder. Roman einer Jugend“ (1981)

Simon Dubnow (1860-1941), „Geschichte des Chassidismus“ (1931); „Mein Leben“ (1937)

S. Ben Zion (Simcha Alter Gutman/Gutmann/Simha Ben-Sijjon/Ben Zion Simcha) (1870-1932), „Die Bilu auf dem Wege“ (1935)

Chaim Nachman Bialik (Chaim Nachum Bialik) (1873-1934), „Nach dem Pogrom“ (1919)

Jehuda Louis Weinberg (1876 oder 1877-1960), „Sang aus dem Morgenland. Hebräisch-arabischer Diwan des Assaf Halevi“

Shabtai Levy (1876-1956), „Drei Tage bis Ras Muhamad“ (gemeinsam mit Tikva Sarig, 1982)

Abraham Scharon (Avraham Sharon, Avraham Schwadron) (1878-1957), „Erschreckende Zahlen“; „Mauschel Predigt eines Fanatikers“

Alexander Eliasberg (1878-1924), „Jiddische Erzählungen“ (1963); „Des Rebben Pfeifenrohr“ (1969)

Schalom Asch (1880-1957), „Die Stadt“ (1903); „Meschiachs Zeiten“ (1904); „Die Familie Großglück. Komödie“ (1909); „Die Mutter“ (1930)

S. H. Lieben (Samuel Hugo Lieben) (1881-1942), „David Oppenheim“ (1928); „Igereth Machalath. Eine hebräische Chronik des 18. Jahrhunderts“ (1930)

Avraham Ben Yitzhak (1883-1950), „Es entfernten sich die Dinge. Gedichte und Fragmente“

Richard Lichtheim (1885-1963), „Rückkehr. Lebenserinnerungen aus der Frühzeit des deutschen Zionismus“ (1970)

Shlomo Zemach (1886-1974), „Jüdische Bauern. Geschichten aus dem neuen Palästina“

Jehuda Burla (Yehuda Burla) (1886-1969), „In den Sternen geschrieben. Eine Erzählung“ (1937)

David Ben Gurion (1886-1973), „Israel. Der Staatsgründer erinnert sich“ (1998)

Samuel Joseph Agnon (Samuel Josef Czaczkes) (1887 oder 1888-1970), „Der Treueschwur“; „Und das Krumme wird gerade“; „Der Verstoßene“ (1988); „Bräutigamssuche“; „Eine dreifache Geschichte“; „Nur wie ein Gast zur Nacht“; „Das Buch der Taten“; „Gestern, vorgestern“; „Zwei Gelehrte, die in unserer Stadt lebten“; „Tilli“; „Die Erzählung vom Toraschreiber“ (1923); „Herrn Lublins Laden“; „Schira“; „In der Mitte ihres Lebens“; „In der Gemeinschaft der Frommen“ (1933); „Im Herzen der Meere und andere Erzählungen“ (1934)

Leopold Marx (1889-1983), „Hachscharah“ (1941/1942); „Über Schawej Zion“; „Lied der Lieder“ (1964); „Es führt eine lange Straße“ (1976); „Jehoshua, mein Sohn“ (1979); „Franz und Elisabeth. Erzählungen“ (1989); „Otto Hirsch – ein Lebensbild“ (1963); „Mein Sohn Erich Jehoshua – Lebensbild eines früh Gereiften“ (1996)

Dov Kimchi (1889-1961), „Das Haus Chefetz“ (1997)

Aron Barth (Aharon Bart) (1890-1957), „Der moderne Jude und die ewigen Fragen“ (1957/1983/2005)

David Vogel (Dawid Fogel) (1891-1944), „Eine Wiener Romanze“; „Das Ende der Tage“; „Eine Ehe in Wien“ (1992); „Im Sanatorium. An der See. Zwei Novellen“ (1994)

Gershom Scholem (1897-1982), „Walter Benjamin – die Geschichte einer Freundschaft“ (1975); „Sabbatai Zwi“ (1992); „Von Berlin nach Jerusalem – Jugenderinnerungen“ (1994)

K. Schabbetai (1898-1992), „Wie Schafe zur Schlachtbank?“ (1965)

Zvi Rudy (1900-1972), „Soziologie des jüdischen Volkes“

Elieser Jeruschalmi (1900-1962), „Das jüdische Märtyrerkind. Nach Tagebuchaufzeichnungen aus dem Ghetto von Schaulen 1941-1944“ (1960)

Elieser Smolly (1901-1985), „Der Retter von Chula. Jüdische Jugendgeschichten aus dem neuen Palästina“ (1935)

Emanuel Bin-Gorion (1903-1987), „Geschichten von der Liebe“; „Das Leben des Flavius Josephus“; „Geschichten vom Mute“; „Geschichten vom Glauben“; „Geschichten von der Heiterkeit“; „Geschichten aus dem Talmud“; „Der Dechant von Badajoz“; „Vom Garten Eden, der Arche Noah und dem weisen König Salomo“; „Die hundert schönsten Geschichten von der Liebe und vom Mut, vom Glauben und von der Heiterkeit“; „Der Mandelstab“; „Der Born Judas“; „Der Fackel Reiter“; „Ceterum recenseo“

Shin Shalom (Shalom Joseph Shapira) (1904-1990), „Galiläisches Tagebuch“ (1990); „Dichtungen – Hebräisch/Deutsch“

Eli Rothschild (1909-1998), „König Davids Kinder. Eine Heimkehr-Chronik der Juden“ (1981)

Ruth Lubitsch (1910-?), „Ich kam nach Palästina. Geschichten meines Lebens“ (1988)

Lea Goldberg (1911-1970), „Briefe von einer imaginären Reise“ (2003); „Und er ist das Licht“ (1946); „Zimmer frei im Haus der Tiere“ (2011); „Verluste – Antonia gewidmet“ (2016)

Teddy Kollek (1911-2007), „Jerusalem und ich. Memoiren“ (gemeinsam mit Dov Goldstein, 1998); „Ein Leben für Jerusalem“ (gemeinsam mit Amos Kollek, 1992)

Zvi Kolitz (1912-2002), „Jossel Rackower spricht zu Gott“ (1985); „Jossel Rakovers Wendung zu Gott“ (1996)

Chaim Seeligmann (1912-2009), „Es war nicht nur ein Traum. Autobiographische und Kibbuzgeschichtliche Skizzen“ (2002)

Avraham Shapira (1914-2007), „Man schießt und weint. Gespräche mit israelischen Soldaten nach dem Sechstagekrieg“ (gemeinsam mit Amos Oz, 2017)

Tikva Sarig (Tikvah Sarig) (1915-1997), „Drei Tage bis Ras Muhamad“ (gemeinsam mit Shabtai Levy, 1982)

David Rokeah (1916-1985), „Von Sommer zu Sommer“ (1965); „Wo Stachelrosen wachsen. Gedichte“ (1976); „Poesie“ (1962)

Yizhar Smilansky (S. Yishar)  (1916-2006), „Geschichten von Krieg und Frieden“, „Ein arabisches Dorf“; „Auftakte“ (1998)

Arnon Tamir (Arnold Siegfried Fischmann) (1917-?), „Eine Reise zurück. Von den Schwierigkeiten Unrecht wiedergutzumachen“ (1992/1998)

Benjamin Tammuz (1919-1989), „Der Obstgarten“ (1999); „Das Geheimnis des Minotaurus“ (2016)

Jossel Birstein (1920-2003), „Gesicht in den Wolken“ (1993); „Unterwegs in den Straßen von Jerusalem“ (2002)

Aharon Megged (1920-2016), „Das fliegende Kamel mit dem goldenen Höcker“; „Fojglman“; „Heinz, sein Sohn und der böse Geist“

Chasia Bornstein-Bielicka (1921-2012), „Mein Weg als Widerstandskämpferin“ (2008)

Manfred Winkler (1922-2014), „Tief pflügt das Leben“; „Unruhe“; „Im Lichte der langen Nacht“; „Wo das All beginnen soll“; „Haschen nach dem Wind“

Jacob Melzer (* 1922), „Jankos Reise. Von Czernowitz durch die transnistrische Verbannung nach Israel“ (2001)

Shlomo Hillel (* 1923), „Operation Babylon“ (1992)

Yehuda Amichai (1924-2000), „Jerusalem-Gedichte“; „Wie schön sind deine Zelte, Jacob“; „Nicht von hier nicht von jetzt“; „Zeit“

Ephraim Kishon (Ferenc Hoffmann) (1924-2005), „Drehn Sie sich um Frau Lot“; „Arche Noah, Touristenklasse“; „Der seekranke Walfisch oder Ein Israeli auf Reisen“; „Wie unfair David“ (1972); „Pardon, wir haben gewonnen“; „Kishons beste Geschichten“; „Der Fuchs im Hühnerstall“; „Nicht so laut vor Jericho“; „Kishons buntes Bilderbuch“; „Der Blaumilchkanal“ (1986); „Salomos Urteil, zweite Instanz“; „Kein Applaus für Podmanitzki“; „Das große Kishon-Buch“; „Kein Öl, Moses?“; „Die lieben Hochzeitsgäste“; „Kishons beste Familiengeschichten“; „In Sachen Kain und Abel“; „Freund Jossele. Auch Schwindeln will gelernt sein“; „ABC der Heiterkeit. Lebenshilfe für Eilige“; „Wenn das Auto Schnupfen hat und andere vergnügliche Geschichten“; „Paradies neu zu vermieten“; „Haitzingers Kishon Album“; „… und die beste Ehefrau von allen“; „Kishons beste Reisegeschichten. Eine Weltreise des Humors in 13 Länder“; „Das Kamel im Nadelöhr“; „Kishons schönste Geschichten für Kinder“; „Bekenntnisse eines perfekten Ehemanns“; „Abraham kann nichts dafür“; „Kishons beste Autofahrergeschichten“; „Picasso war kein Scharlatan. Randbemerkungen zur modernen Kunst“; „Auch die Waschmaschine ist nur ein Mensch“; „Total verkabelt“; „Undank ist der Welten Lohn“; „Nichts zu lachen. Die Erinnerungen“; „Ein Apfel ist an allem Schuld“; „Picassos süße Rache. Neue Streifzüge durch die moderne Kunst“; „Mein Kamm“; „… und was machen wir am Nachmittag? Satirisches über ein kleines Land“; „Alle Satiren“; „Wer’s glaubt, wird selig. Politische Satiren“; „Schachcomputer. Gegner und Freund“; „Der Glückspilz“; „Kishon für Österreicher… und alle, die es gern wären“; vom Autor stammen insgesamt ca. 700 Titel mit 43 Millionen Exemplaren Weltauflage, davon allein 33 Millionen in Deutschland; Kishon gilt als einer der erfolgreichsten Satiriker des 20. Jahrhunderts

Dahn Ben-Amotz (1924-1989), „Masken in Frankfurt“ (1970/1999)

Tuvia Rübner (* 1924), „Wüstenginster”; “Rauchvögel”; “Zypressenlicht”; „Wer hält diese Eile aus. Gedichte“ (2007); „Ein langes kurzes Leben. Von Preßburg nach Merchavia“ (2004)

Nathan Shaham (Nathan Shacham) (1925-2018), „Rosendorf-Quartett“ (1987)

Zvi Yavetz (1925-2013), „Tiberius, der traurige Kaiser“ (2002); „Erinnerungen an Czernowitz“ (2007)

T. Carmi (Carmi Charny) (1925-1994), „An den Granatapfelbaum“ (1991)

David Shahar (1926-1997), “Ein Sommer in der Prophetenstrasse”; “Agent seiner Majestät“; „Die Reise nach Ur in Chaldäa“

Shlomo Graber (* 1926), „Erinnerungen“; „Der Junge, der nicht hassen wollte“; „Denn Liebe ist stärker als Hass“

Eda Zoritte-Megged (* 1926), „Die verleugnete Frau“

Sami Michael (* 1926), „Gleiche und Gleichere“; „Eine Handvoll Nebel“ (1997); „Eine Trompete im Wadi“ (1998/2001); „Eine Liebe in Bagdad“; „Viktoria“ (1995/96)

Amos Elon (Amos Sternbach) (1926-2009), „Theodor Herzl. Sein Leben und sein Werk“ (1975); „Der erste Rothschild. Porträt eines Frankfurter Juden“

Tzvi Avni (Hermann Steinke) (* 1927), „Im eigenen Tempo. Mein Leben mit der Musik“ (2014)

Alisa Ehrmann-Skek (* 1927), „Ich denke an einen ewigen Sommer: Tagebuch und Zeichnungen aus Theresienstadt“ (2018)

Miriam Akavia (Matylda Weinfeld) (1927-2015), „Herbsttage“; „Schatten der Vergangenheit“; „Zwischen Hölle und Gelobtem Land. Erzählungen vom Überleben“ (1985)

Trudi Birger (1927-2002), „Im Angesicht des Feuers – Wie ich der Hölle des Konzentrationslagers entkam“ (1990)

Dov Ben-Meir (* 1927), „Jugend in Erez Israel“ (2001)

Roman Frister (1928-2015), „Die Mütze oder Der Preis des Lebens“; „Ascher Levys Sehnsucht nach Deutschland“ (1999); „Die gestohlene Identität. Das zweite Leben des Itzhak Liebmann“

Tzilla Kitron (1928-2005), „Wanderungen. Erinnerung an das Überleben in den Jahren 1942-1945“ (1994)

Cordelia Edvardson (1929-2012), „Gebranntes Kind sucht das Feuer“ (1986); „Jerusalems Lächeln. Gedichte“ (1993)

Pinchas Sadeh (Pinhas Sadeh) (1929-1994), „König Salomos Honigurteil“ (1989)

Aryeh Sivan (1929-2015), „Adonis“

Arieh Eckstein (1929-2015), „Tante Esther“

Gershon Shaked  (1929-2006), „Die Macht der Identitäten“; „Immigranten“

Dan Pagis (1930-1986), „Die Krone der Schöpfung. Ausgewählte Gedichte“; „Erdichteter Mensch. Gedichte“ (1993); „An beiden Ufern der Zeit“

Nathan Zach (* 1930), „Verlorener Kontinent. Gedichte“

Shulamith Hareven (1930-2003), „Saras Jerusalem“ (1993)

Yoram Kaniuk (1930-2013), „Wilde Heimkehr“; „Bekenntnisse eines guten Arabers“; „Adam Hundesohn“ (1989); „Der letzte Jude“ (1990); „Wasserman“; „Hiob, Pebble und der Elefant“; „Die Kakerlaken im Haus des Dichters“; „Tante Schlomzion die Große“; „Das Glück im Exil“; „Das zweifach verheißene Land“; „Das Bild des Mörders“; „Und das Meer teilte sich. Der Kommandant der Exodus“; „Der letzte Berliner“; „Die Queen, ihr Liebhaber und ich“; „I did it my way“ (2005); „Die Vermisste“; „1948“; „Zwischen Leben und Tod“; „Verlangen“

Eva Erben (* 1930), „Mich hat man vergessen. Erinnerungen eines jüdischen Mädchens“ (1996/2015)

Felicia Langer (1930-2018), „1, 2, 3, Zahlen-Malerei“ (2001); „Miecius später Bericht. Eine Jugend zwischen Getto und Theresienstadt“ (2001); „Wo Hass keine Grenzen kennt. Eine Anklageschrift“ (1995); „Lasst uns wie Menschen leben. Schein und Wirklichkeit in Palästina“ (1996); „Brücke der Träume. Eine Israelin geht nach Deutschland“ (1994/2003); „Zorn und Hoffnung. Autobiografie“ (1991); „Mit eigenen Augen. Israel und die besetzten Gebiete 1967-1973“ (1974/2016); „Die Zeit der Steine. Eine israelische Jüdin über den palästinensischen Widerstand“ (1994); „Die Entrechtung der Palästinenser: 40 Jahre israelische Besatzung“ (2006); „Um Hoffnung kämpfen. Was die alternative Nobelpreisträgerin bewegt“ (2008); „Brandherd Nahost oder: Die geduldete Heuchelei“ (2004); „Quo vadis, Israel? – Die neue Intifada der Palästinenser“ (2002); „Mit Leib und Seele. Autobiographische Notizen“ (2012); „Die Frau, die niemals schweigt“ (2005); „Bis zum letzten Atemzug“ (2017)

Uri Orlev (* 1931), „Ein Königreich für Eljuscha“; „Lauf, Junge, lauf“; „Die Bleisoldaten“; „Der haarige Dienstag“; „Lydia, Königin von Palästina“; „Die Insel in der Vogelstraße“; „Das strickende Mütterlein“; „Julek und die Dame mit dem Hut“ (1997)

Irit Amiel (* 1931), „Gezeichnete Geschichten vom Überleben“ (2015)

Schoschana Rabinovici (Shoshana Rabinovits; Suzanne-Lucienne Weksler) (* 1932), „Dank meiner Mutter. Ein Bericht vom Überleben der Wenigen in Ghetto, Konzentrationslagern und auf dem Todesmarsch“ (1994)

Aharon Appelfeld (1932-2018), „Meine Eltern“; „Ein Mädchen nicht von dieser Welt“; „Der Mann, der nicht aufhörte, zu schlafen“; „Katerina“; „Blumen der Finsternis“; „Elternland“; „Bis der Tag anbricht“; „Zeit der Wunder“; „Alles, was ich liebte“; „Für alle Sünden“; „Die Eismine“

Yigal Lev (1933-2001), „Ich hasse den Krieg“ (1969)

Shammai Golan (1933-2017), „Schatz kommt“ (1999)

Otto Dov Kulka (* 1933), „Landschaften der Metropole des Todes. Auschwitz und die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungskraft“ (2013)

Raya Harnik (* 1933), „Mein Bruder, mein Bruder“ (1998); „Tel Aviv liegt am Meer“; „Eine Hand voller Sterne“

Jehudith Ilan-Onderwijzer (* 1933), „Aus finsteren Zeiten. 1940-1945. Spannungen und Erlebnisse eines holländisch-jüdischen Mädchens während der Holocaustzeit“ (Tel Aviv, 1995)

Shulamit Lapid (* 1934), „Er begab sich in die Hand des Herrn“; „Die Geliebte auf dem Berg“; „Der Hühnerdieb“; „Im fernen Land der Verheißung“; „Lokalausgabe“ (1996); „Der tote Bräutigam“

Yaakov Shabtai (Jaakov Shabtai) (1934-1981), „Onkel Peretz fliegt“; „Erinnerungen an Goldmann“; „Vollendete Vergangenheit“

Corinna Hasofferet (* 1935), „Auf der Suche nach meiner Jugend“; „Wer hat Micky gesehen?“; „In unbekanntem Land“; „Geheimnisse“; „Eine Art Antwort“

Avi Primor (* 1935), „Süß und ehrenvoll“ (2013)

Ruth Almog (* 1936), „Die blaue Frau. Erzählungen“ (1992); „Die Silberkugel“; „Ein Engel aus Papier“, „Meine Reisen mit Alex“

Zvi Jagendorf (* 1936), „Die fabelhaften Strudelbakers“

Abraham B. Jehoschua (* 1936), „Frühsommer“; „Der Liebhaber“; „Angesichts der Wälder. Erzählungen“ (1984); „Die Reise ins Jahr Tausend. Roman in drei Teilen“; „Späte Scheidung“; „Die Manis“ (1993); „Die Rückkehr aus Indien“; „Die fünf Jahreszeichen des Molcho“; „Freundesfeuer“; „Die Passion des Personalbeauftragten; „Die befreite Braut“; „Spanische Barmherzigkeit“; „Exil der Juden. Eine neurotische Lösung?“; „Hinterlassenschaften“

Nira Harel (* 1936), „… immer auf die Kleinen!“ (1982); „Frontalzusammenstoss“ (1991/93); „Eins zu viel“ (2000); „Schlüssel zum Herzen“ (2004)

Ram Oren (* 1936), „Für dich habe ich es gewagt“; „Sylvia Rafael. Mossad-Agentin“ (mit Coautor); „Gertrudas Versprechen“

Dorit Orgad (* 1936), „Der Junge aus Sevilla“; „An einem neuen Ort“; „Der andere Sohn“ (1994); „Der Spion in der Wüste“

Shmuel Thomas Huppert (1936-2006), „Habe ich Anne Frank gesehen?“ (1999)

Dan Tsalka (1936-2005), „Der Sohn des Rabbi Abraham“ (1997); „Tausend Herzen“ (1999/2002); „Im Zeichen des Lotus“

Jehoschua Kenaz (* 1937), „Die Nachmittagsvorstellung“ (2011); „Landschaft mit drei Bäumen“; „Hinter der Wand“ (2000); „Auf dem Weg zu den Katzen“ (1991)

Eli Amir (* 1937), „Der Taubenzüchter von Bagdad“; „Shauls Liebe“; „Im Schatten der Orangenhaine“; „Jasmin“

Ascher Reich (Asher Raikh) (* 1937), „Erinnerungen eines Vergesslichen“; „Ein Mann mit einer Tür“ (2012); „Das Haus, das uns bewohnt“; „Tel Aviver Ungeduld“ (2000); „Arbeiten auf Papier“

Yoel Hoffmann (* 1937), „Bernhard“; „Das Buch von Josef“; „Der Ton der einen Hand“

Jehoash Biber (1937-1992), „Der Schatz“ (1973)

Elazar Benyoetz (* 1937), „Einsprüche“; „Vielleicht – vielschwer. Aphorismen“; „Treffpunkt Scheideweg. Essays“; „Träuma“; „Endsagung“; „Alle Siege werden davongetragen“; „Allerwegsdahin. Mein Weg als Jude und Israeli ins Deutsche“; “Olivenbäume, die Eier legen“; „Die Zukunft sitzt uns im Nacken“; „Das Kommende ist nicht in Eile. Zürcher Lesungen“

Moti Kfir (* 1937), „Sylvia Rafael – Mossad Agentin“ (mit Koautor)

Israel M. Lau (Israel Meir Lau) (* 1937), „Wie Juden leben. Glaube – Alltag – Feste“ (1988)

Yigal Shamir (* 1938), “Hitlers Violine”

Pnina Moed Kass (* 1938), „Stefan und sein Dreirad“ (gemeinsam mit Lorna Tomai);  „Echtzeit“

Michael Bar-Zohar (* 1938), „Goldspur“; „Heldenjagd“; Operation Enigma“; „Nichts mehr wird sein wie früher“

Tamar Bergmann (1939-2016), „Der Junge von Drüben“; „Taschkent ist weit von Lodz“ (1992)

Gila Almagor (* 1939), „Der Sommer von Aviha“; „Auf dem Hügel unter dem Maulbeerbaum“; Alex, Dafi und ich“

Amos Oz (1939-2018), „Wo die Schakale heulen“; „Judas“ (2015); „Unter Freunden“; „Geschichten aus Tel Ilan“; „Verse auf Leben und Tod“; „Plötzlich tief im Wald“; „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ (2004); „Allein das Meer“; „Ein anderer Ort“; „Im Lande Israel“ (1992); „Bericht zur Lage des Staates Israel“; „Black Box“; „Der dritte Zustand“; „Eine Frau erkennen“ (1991); „Der Hügel des Bösen Rates“; „Mein Michael“; Der perfekte Frieden“ (1992); „Politische Essays“

Jael Dajan (* 1939), „Ich schlafe mit meinem Gewehr“; „Der Tod hat zwei Söhne“; Spuren im Staub“

Jehoshua Sobol (* 1939), „Whisky ist auch in Ordnung“; „Schweigen“

Roni Givati (1940-2014), „Schwäne von einem anderen See“ (1992/2000); „Die Wüstentöchter“ (2001)

Anita Shapira (* 1940), „Berl Katznelson: Ein sozialistischer Zionist“ (1988)

Michal Snunit (* 1940), „Der Seelenvogel“ (1991/2018); „Der Weg der Liebe“; „Umarme mich geliebte Seele“ (2000); „Und dein Wunsch trifft einen Stern“ (2002)

Nurit Zarchi (* 1941), „Schickt Mücke nicht fort!“ (1993); „Auf Wiedersehen am Südpol“ (2007)

David Schütz (1941-2017), „Avischag“; „Gras und Sand“; „Das goldene Tagebuch“; „Trilogie des Abschieds“, „Das Herz der Wassermelone. Deutsch-Israelische Erfahrungen“ (1995)

Yona Tepper (* 1941), „Wann kommst du zurück?“; „David halb und halb“

Jonathan Ben Nachum (* 1941), „Die Beichte des Andrés González“ (1994)

Judith Rotem (* 1942), „Eine Frau mit Vergangenheit“ (2002)

Daniel Cohen-Sagi (* 1943), „Elf Uhr nachts ich schreibe dir. Lyrik aus Israel“ (1975)

Idith Zertal (* 1945), „Nation und Tod. Der Holocaust in der israelischen Öffentlichkeit“ (2011)

Tom Segev (* 1945), „David Ben Gurion. Ein Staat um jeden Preis” (2018); “Die Soldaten des Bösen. Zur Geschichte der KZ-Kommandanten“ (1992); „Simon Wiesenthal. Die Biographie“ (2010)

Chaim Beer (* 1945), „Federn“; „Bebelplatz“; „Stricke“

Gabriela Avigur-Rotem (* 1946), „Loja“

Rivka Keren (* 1946), „Katalin“; „Anatomie einer Rache“; „Der Geschmack von Honig“

Eleonora Lev (* 1946), „Der erste Morgen im Garten Eden“; „Eine Waise sozusagen“

Aliza Olmert (* 1946), „Ein Stück vom Meer“

Shlomo Sand (* 1946), „Warum ich aufhöre, Jude zu sein“ (2013); „Die Erfindung des Landes Israel. Mythos und Wahrheit“ (2012); „Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand“ (2011) 

Jacob Buchan (* 1946), „Das Glaskind“

Rafik Halabi (* 1946), „Die Westbank-Story. Stirb für dein Land und die Ehre deiner Schwester“ (1981)

Sarit Yishai-Levi (* 1947), „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“

Batya Gur (1947-2005), „Denn am Sabbat sollst du ruhen“; „Stein für Stein“; „Und Feuer fiel vom Himmel“; „Die schwarze Schatulle“; „Jerusalem. In Jerusalem leben“ (2000)

Yehonatan Geffen (* 1947)Aviva“; (Geffen ist der Neffe von Moshe Dayan)

Yitzhak Laor (* 1948), “Ecce homo”; „Steine. Gitter. Stimmen“; „Auf dieser Erde, die in Schönheit gehüllt ist und Wörtern misstraut“

Meir Shalev (* 1948), „Judiths Liebe“ (1998); „Zwei Bärinnen“; „Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger“ (2011); „Der Junge und die Taube“; „Fontanelle“; „Luzie, die Laus“; „Der Traktor im Sandkasten“; „Papa nervt“ (1994)

Israel Hame’iri (* 1948), „Symbiose“

Chaim Lapid (* 1948), „Bresnitz“ (1998)

Savyon Liebrecht (* 1948), „Die Frauen meines Vaters“; „Die fremden Frauen. Drei Novellen“; „Ein Mann und eine Frau und ein Mann“

Yael Rosman (* 1949), „Ein Mädchen aus Jerusalem“; „Tali Trödel und die kleine Hexe“ (1994); „Seltsames Mädchen mit Ohrringen“

Galila Ron-Feder (* 1949), „Die Tage nach dem Anschlag“; „Mein liebes Selbst“; „Die Festung im Fels. Kampf um Masada“

Edna Mazya (* 1949 oder 1950), „Schlamassel“; „Über mich sprechen wir ein andermal“ (2008)

Avirama Golan (* 1950), „Die Raben“

Anton Schammas (* 1950), „Arabesken“

Avram Kantor (* 1950), „Die erste Stimme. Ich und mein Bruder – mein Bruder und ich“; „Schalom“ (2012)

Mira Magen (* 1950), „Wodka und Brot“; „Die Zeit wird es zeigen“;Schließlich. Liebe“; „Klopf nicht an diese Wand“; „Zuversicht“

Gad Shimron (* 1950), „Der Tod des Henkers von Riga“ (gemeinsam mit Anton Künzle, 1999)

Benny Barbasch (* 1951), „Mein erster Sony“ (1994); „Der Mann, dem ein Olivenbäumchen aus dem Ohr wuchs“ (2012)

Rina Frank (* 1951), „Als Gott die Großmutter holte“ (2008); „Ich folge dir mit geschlossenen Augen“ (2009)

Anat Feinberg (* 1951), „Das Leben und andere Irrtümer“ (1997)

Ouzi Dekel (1951-2004),Intifada. Zwischen den Fronten“

Avraham Chasson (* 1953), „Lailas Schwur“; „Abu Badjis genießt das Leben“

Lizzie Doron (* 1953), “Who the Fuck is Kafka?“; „Das Schweigen meiner Mutter“; „Es war einmal eine Familie“; „Der Anfang von etwas Schönem“; „Ruhige Zeiten“

David Grossman (* 1954), „Das Lächeln des Lammes“ (1988); „Momik, das bin auch ich“; „Joram wünscht sich was“; „Stichwort Liebe“; „Der Kindheitserfinder“ (1994); „Sei du mir das Messer“ (1999); „Eine offene Rechnung“; „Kommt ein Pferd in die Bar“; „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“; „Das Gedächtnis der Haut. Zwei Novellen“; „Löwenhonig. Der Mythos von Samson“; „Die Kraft zur Korrektur“; Die Umarmung“; „Aus der Zeit fallen“

Daniel Dothan (Dani Dotan) (* 1954), „Die Stille der Steine“ (1998)

Nava Semel (1954-2017), „Gerschona“; „Flugstunden“; „Und die Ratte lacht“; „Gläserne Facetten. 10 Geschichten“; „Trauer, Hoffnung und Radieschen“; „Liebe für Anfänger“

Mona Yahia, (* 1954), „METRO-BOULOT-DODO“ In: „Eine Stunde für Harry Kramer“ (1997); „Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom“; „Der Tag, an dem Sadat nach Jerusalem flog In: Auch dein Herz…“; „Liebesfallen“ 

Shmuel Feiner (* 1955), „Moses Mendelssohn. Ein jüdischer Denker in der Zeit der Aufklärung“ (2009)

Daniella Carmi (* 1956), „Die Explosion in der Ahalanstraße“; „Nachts zogen die Zigeuner fort“; „Bianka, der Geist“; „Lucy im Himmel“; „Samir und Jonathan“ (1996/2000)

Itamar Levy (* 1956), „Buchstaben von der Sonne, Buchstaben vom Mond“ (1997); „Die Legende von den traurigen Seen“ (2008)

Aner Shalev (* 1958), „Dunkle Materie“ (2007)

Sara Shilo (* 1958), „Zwerge kommen hier keine“ (2005)

Uri Adelmann (1958-2004), „Konzert für Spion und Orchester“; „Gleichung mit einem Unbekannten“

Zeruya Shalev (* 1959), „Schmerz“; „Für den Rest des Lebens“; „Mann und Frau“ (2001); „Liebesleben“ (2000)

Ronit Matalon (1959-2017), „Eine Geschichte, die mit dem Begräbnis einer Schlange beginnt“ (1999);  „Und die Braut schloss die Tür“; „Sara. Sara“

Orly Castel-Bloom (* 1960), „Dolly City“; „Das Meer im Rücken“

Fania Oz-Salzberger (* 1960), „Israelis in Berlin“; „Juden und Worte“ (gemeinsam mit Amos Oz)

Ori Shwarzman (Ori Schwarzman) (* 1961), „Mondscheinmädchen. Meine Zeit in Afrika“ (2005)

Yfaat Weiss (* 1962), „Verdrängte Nachbarn. Wadi Salib-Haifas enteignete Erinnerung“ (2012)

Leah Aini (* 1962); „Eine muß da sein“

Michal Shalev (* 1962), „Rachels Gelübde“ (2000)

Lia Nirgad (* 1962), „Winter in Qualandia. Eine Straßensperre zwischen Jerusalem und Ramalla“ (2005)

Jossi Avni (Yossi Avni-Levy) (* 1962), „Der Garten der toten Bäume“

Haim Shapira (* 1962), „Glück und andere Kleinigkeiten von absoluter Wichtigkeit“ (2018)

Boris Saidmann (* 1963), „Hemingway und die toten Vögel“

Judith Katzir (Yehudit Katsir) (* 1963), „Leuchttürme, landeinwärts“; „Fellinis Schuhe“; „Die Entdeckung der Liebe“; „Matisse hat die Sonne im Bauch“; „Das Meer wird geschlossen“

Amir Gutfreund (Amir Gutfroind) (1963-2015), „Unser Holocaust“

Yael Hedaya (* 1964), „Die Sache mit dem Glück“ (2006); „Zusammenstöße“ (2003); „Liebe pur“ (1997/2000); „Eden“ (2008); „Alles bestens“ (2013)

Michal Zamir (* 1964), „Die Siedlung“; „Das Mädchenschiff“

Ilan Hatsor (* 1964), „Vermummte“ (Re ulim) In: „Theater heute“, Heft 7 (Juli) 1992; zugleich Theaterstück (1993)

Yishai Sarid (* 1965), „Limassol“; „Alles andere als ein Kinderspiel“

Alona Kimhi (* 1966), „Die weinende Susannah“ (2002);  „Lilly die Tigerin“; „Ich, Anastasia“

Rutu Modan (* 1966), „Blutspuren“ (2010); „Das Erbe“ (2013); „Ketchup für die Königin“ (2013)

Nili Landesman (Nilli Landesman) (* 1966), „Im Guten wie im Schlechten“ (2012)

Marina Groslerner (*1967), „Lalya“

Merav Salomon (* 1967), „Frostbeulen“ (2012)

Etgar Keret (* 1967), „Die sieben guten Jahre“; „Mond im Sonderangebot. 33 Short Stories“; „Der Busfahrer, der Gott sein wollte. Erzählungen“; „Pizzeria Kamikaze“

Assaf Gavron (* 1968), „Alles paletti“; „Achtzehn Hiebe“;  „Auf fremdem Land“; „Hydromania“; „Ein schönes Attentat“

Gilad Elbom (* 1968), „Scream Queens am Toten Meer“

Kobi Oz (Ya’akov Uzan) (* 1969), “Moshe Chuwato und der Rabe”

Hila Blum (* 1969), „Der Besuch“ (2014)

Eran Bar-Gil (* 1969), „Zwillingsstern“

Ilan Heitner (* 1970), „Liebe und andere Schlamassel“ (2009)

Eshkol Nevo (* 1971), „Vier Häuser und eine Sehnsucht“; „Wir haben noch das ganze Leben“; „Über uns“ (2018); „Die einsamen Liebenden“ (2016)

Dorit Rabinyan (* 1972), „Die Mandelbaumgasse“; „Unsere Hochzeiten“; „Wir sehen uns am Meer“ (2016)

Yali Sobol (* 1972), „Die Hände des Pianisten“

Alon Hilu (* 1972), „Das Haus der Rajanis“

Tomer Gardi (* 1974), „Stein, Papier: Eine Spurensuche in Galiläa“; „Broken German“

Amalia Rosenblum (* 1974), „Der schönste Hundesommer der Welt“; „Was ist, kann nicht verschwinden“ (2018)

Ilan Goren (* 1974), „Wo bist du, Motek? Ein Israeli in Berlin“

Sayed Kashua (* 1975), „Eingeboren. Mein israelisch-palästinensisches Leben. Kolumnen aus den Jahren 2006-2014“; „Zweite Person Singular“; „Da ward es Morgen“; „Tanzende Araber“

Dror Mishani (* 1975), „Vermisst“; „Die Möglichkeit eines Verbrechens“; „Die schwere Hand“

Asaf Schurr (* 1975), „Motti“

Ron Leshem (* 1976), „Der geheime Basar“; „Wenn es ein Paradies gibt“

Yael Ronen (* 1976), „Plonter“ („Verworren“, 2005); „Antigone“ (2007); Bühnenstück: „Niemandsland“ (2014)

Klil Zisapel (* 1976), „Meine Schwester, meine Braut“

Nir Baram (* 1976), „Weltschatten“; „Gute Leute“; „Der Wiederträumer“

Iris Bahr (* 1977), „Moomlatz, oder wie ich versuchte, in Asien meine Unschuld zu verlieren“

Noa Ben Artzi-Pelossof (* 1977), „Trauer und Hoffnung. Die Enkelin Jitzhak Rabins über ihr Leben und ihre Generation“ (1996)

Ron Segal (* 1980), „Jeder Tag wie heute“

Yiftach Ashkenazy (* 1980); „Mein erster Krieg“; „Die Geschichte vom Tod meiner Stadt“ (2007); „Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen“ (2015)

Bat-Chen Shachak (1981-1996), „Ich träume vom Frieden“ (2008)

Vanessa F. Fogel (* 1981), „Hertzmann’s Coffee“; „Sag es mir“

Ayelet Gundar-Goshen (* 1982), „Lügnerin“; „Löwen wecken“; „Eine Nacht“

Ayman Sikseck (Ayman Siksek) (* 1984), „Reise nach Jerusalem“

Shani Boianjiu (* 1987), „Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst“

Shahak Shapira (* 1988), „Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen. Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“ (2016)

 

 

Sagen, Legenden, Märchen, Anthologien, Sekundärliteratur etc.:

Samuel S. Cahana: Sagen und Legenden aus Israel. Gerlingen 1980.

Pinchas Sadeh: Jüdische Märchen und Legenden. Köln 2010.

Gabriel Zoran/Barbara Linner/Cornelia von Seidlein: Apfel, Birne und Zimt. Neue Märchen aus dem Vorderen Orient (1998).

Jisrael. Volk und Land. Jüdische Anthologie. (Hg.) Hechaluz. Berlin 1934.

Jutta Janke u.a. (Hg.): Erkundungen. 20 Erzähler aus Israel. Berlin 1987.

Verena Dohrn (Hg.): Die Nacht hat uns verschluckt. Poesie und Prosa jüdischer Migrant*innen… Anthologie. Göttingen 2018

Giddon Ticotsky (Hg.): Zukunftsarchäologie. Eine Anthologie hebräischer Gedichte (2015).

Stefan Schreiner (Hg.): Das Lied der Lieder von Schelomo. Liebeslyrik aus dem alten Israel. Leipzig 1981.

Israel Steinberg (Hg.): Jüdische Weisheit aus drei Jahrtausenden (1983).

Micha J. Bin Gorion (Hg.): Abraham, Isaak und Jakob. Auswahl aus den Sagen der Juden (1917).

Eva Rottenberg (Hg.): Schalom. Erzählungen aus Israel, von S. J. Agnon bis S. Yishar (1964).

Heimann Hurwitz (Hg.): Sagen der Hebräer. Aus den Schriften der alten hebräischen Weisen (1826).

Johann Wilhelm Rothstein (Hg.): Hebräische Poesie (2015).

Heinz Mode (Hg.): Erzählungen aus dem Alten Israel (1991).

Hans Joachim Schoeps (Hg.): Jüdische Geisteswelt. Zeugnisse aus zwei Jahrtausenden (1953).

Mirjam Morad (Hg.): Begegnung mit Kinder- und Jugendliteratur aus Israel. Katalog zur Veranstaltungswoche und Ausstellung. Wien 1994.

Marko Martin: Kosmos Tel Aviv. Streifzüge durch die israelische Literatur und Lebenswelt (2012).

Gershon Shaked, Geschichte der modernen hebräischen Literatur. Prosa von 1880 bis 1980, Frankfurt am Main 1996.

Zohar Shavit und Hans-Heino Ewers: Deutsch-jüdische Kinder- und Jugendliteratur von der Haskala bis 1945. 2 Bände. Stuttgart 1996.

 

Quellen:

DNB, booklooker.de, zvab.de, perlentaucher.de, buecher.de, Wikipedia sowie eigene und befreundete Bücherschränke.

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